Königsschlösser Marathon Füssen - Laufen wo einst die Könige wohnten

Zum neunten Male wurde der Suunto Salomon Königschlösser Romantikmarathon in Füssen ausgetragen. Über 1.000 Läufer waren auf den Strecken 10km, Halbmarathon und Marathon zu Füßen des Schloss Neuschwansteines unterwegs. Bereits am Samstag wurde der 10 Kilometer Citylauf und der Halbmarathon ausgetragen. Die Läufer mussten dabei den Kurs durch die Stadt Füssen dreimal durchlaufen. Bei sommerlichen Temperaturen startete am frühen Sonntagmorgen die Königsdiziplin Marathon in der Innenstadt von Füssen.
 
Königsschlösser Marathon Füssen 2009
 
Die landschaftlich einmalige Strecke führte die Läufer vorbei am Hopfensee und den Forggensee in Richtung Neuschwanstein. Malerische Ausblicke auf die Märchenschlösser wie Hohenschwangau oder Neuschwanstein lassen jedes Läuferherz höher schlagen. Der flache Rundkurs zeigt dem Läufer eine vielfältige Naturlandschaft mit wunderbarem Panoramablick auf die umliegenden Alpengipfel, bevor er wieder nach Füssen ins Ziel läuft. Nach dem Motto „Rennen, wo andere Urlaub machen“, wird dem Läufer beim Suunto Salomon Königschlösser Romantikmarathon ein wunderschönes Lauferlebnis geboten.
 
Königsschlösser Marathon Füssen 2009
 
Der für den SSV Ulm startende Kenianer Titus Kosgei gewann den Königschlösser Romantikmarathon in 2:24:31 Stunden überlegen vor Marco Diehl in 2:39:29 Stunden. Dritter wurde Markus Singer vom TSV Markoberdorf in 2:51:12 Stunden. In der Damenwertung gewann Mikki Heiß in 2:53:40 Stunden vor Branka Hajek, die 3:01:59 Stunden benötigte. Den letzten Podiumsplatz sicherte sich Iris Weiblen in 3:14:32 Stunden. Beid en Herren und den Damen konnten jeweils neue Streckenrekorde aufgestellt werden. Bei den damen unterbot Mikka Heiss ihren 2006 aufgestellten Rekord um knapp zwei Minuten, bei den Herren Titus Kosgei gar um über 10 Minuten.
 
Königsschlösser Marathon Füssen 2009
 
Auf der Halbmarathondistanz siegte Philipp Ratz von der LaufArena/LaufkultTour in 1:12:13 Stunden. Zweiter wurde Andrew Sitienei vom SSV Ulm in 1:15:31 Stunden vor Patrick Hilpert in 1:17:00 Stunden. Bei den Damen gewann Roswitha Weber vom TSG Lautkirch in 1:28:02 Stunden mit über einer Minute Vorsprung vor Elke Richter vom OSC Berlin, die in der letzten Runde noch Anette Schütz vom zweiten Platz verdrängen konnte. Die für den LG Erlangen startende Anette Schütz sicherte sich in 1:29:34 Stunden den dritten Gesamtplatz.
 
Königsschlösser Marathon Füssen 2009
 
Auf dem Citykurs über 10 Kilometer siegte Andreas Gerrits von der LaufarenaAllgäu in 0:33:29 Stunden vor Benedikt Heil in 0:33:36 Stunden. Der für den SSVUlm 1846 startende Kenianer Cosmas Chemaring wurde in 0:34:46 Stunden Dritterin der Gesamtwertung. Bei den Damen siegte die Italienerin Emanuela Pagan in0:41:44 Stunden, vor Valinda Kriependorf vom SSV Ulm 1846 in 0:41.49 Stunden.Dritte wurde Sabine Nagel vom SC Schongau in 0:43:51 Stunden.
 
Weitere Infos:
 

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5. Etappe St. Christina – Sarnthein

Nachdem wir gestern die Königsetappe gut überstanden hatten, stand gleich die zweit schwerste Etappe auf dem Programm. 82,27 Km mit 3305 Höhenmetern – davon alleine 1700 Höhenmeter am Stück, was gleichzeitig auch den längsten Anstieg seit Bestehen der Bike Transalp Challenge bedeutete.

Die Belastungen der ersten Tage machten sich langsam bemerkbar. Vor allem aber der Hintern ist bereits stark in Anspruch genommen worden. Wir werden mal schauen wie wir dies in den Griff bekommen…

Gleich zu Beginn der heutigen Etappe standen die ersten 400 Höhenmeter auf dem Programm… nichts mit einrollen oder aufwärmen. Das Anfangstempo war heute nicht sonderlich hoch, was mit Sicherheit auch daran lag, dass nicht nur wir in den ersten Etappen Kräfte gelassen haben. Jeder fuhr etwas bedachter los. Es ging über den Monte Pana über Saltria zur Seiser Alm, nach der die ersten Verpflegung kam.

Bis zu diesem Zeitpunkt lief es für uns wie am Schnürchen. Da wir in unserem Startblock etwas weiter hinten gestartet waren, hatten wir diesmal nicht nur bergab, sondern auch bergauf einige Teams überholen können. Doch der Tag war noch lang.

Stichwort des Tages: Lang! Das nämlich war die Steigung, die uns bevorstand. Ausgangspunkt war Waidbruck auf einer Höhe von 476 Metern. Die ersten 1100 Höhenmeter wurden auf Asphalt bewältigt was bei Temperaturen von 30°C Aufstieg nicht gerade vereinfachte. Zu Beginn hatten wir nicht mal Bäume die uns etwas Schatten spenden konnten. Doch freundlichen Bewohner an der Strecke reichten uns Wasser, was uns zur Abkühlung sehr gelegen kam. Nach und nach näherten wir uns der zweiten Verpflegungsstelle, welche wir dann 5e md letztendlich nach 4:23h erreichten. Hier ließen wir uns Zeit um den Wasserhaushalt wieder auszugleichen. Da uns noch weitere 30Km bevorstanden, mussten wir uns auch für diesen Abschnitt noch eindecken.

Die letzten 500 Höhenmeter ging es dann über Schotter zum Gasteiger Sattel. Die Vorfreude auf den bevorstehenden Singletrail wurde immer größer. Einfach nur bergab fahren und das Ganze auch noch bis ins Ziel. So hatte ich das zumindest in Erinnerung. Leider stellte sich das eher als Wunschvorstellung heraus. Der Singletrail war alles andere als leicht zu fahren. Wir als Flachlandtiroler haben auch selten die Möglichkeit, sowas zu üben. Zusätzlich kam noch erschwerend hinzu, dass wir bereits 3000 Höhenmeter in den Beinen hatten – Konzentration war also auch nicht mehr die Beste. So hatten wir heute auch ein Novum… wir sind langsam und übervorsichtig runter gefahren. Das einzige Ziel war jetzt nur noch heil ins Ziel kommen.  Nach einem ewig Auf und Ab im Singletrail erreichten wir endlich das Ziel. Mit einer Zielzeit von 6:12:29h konnten wir heute den 147. Platz belegen und sind damit mehr als zufrieden.

Leider steht morgen bereits wieder eine harte Etappe bevor. Es geht über 77,4 Km und wieder stehen mehr als 3000 Höhenmeter auf dem Plan.  Wie es uns dabei ergehen wird, könnt ihr morgen hier wieder lesen.

Viele Grüße

Marko & Daniel

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Herzfrequenz- und Höhenkurve von Marko

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Google Earth Ansicht der Etappe

 

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Sieg für soq.de Team beim Offenburger Triathlon

Offenburger TriathlonDer 75jährige Horst Liebing aus Calw sicherte dem soq.de-Team den Sieg in seiner Altersklasse auf der sogenannten S-Distanz. Für die rund 52 Kilometer lange Strecke benötigte Liebing 3:04 Stunden. Der Offenburger Triathlon war erst der zweite Triathlon in seiner sportlichen Karriere. „Meine größte Sorge gilt dem Schwimmen. Als ich hörte, dass das Schwimmen mit Neo erlaubt ist, war ich absolut erleichtert“ meinte der 75jährige nach dem Rennen. Für die 1500 Meter benötigte Liebing 37 Minuten. Der erste Wechsel dauerte mit rund acht Minuten relativ lange. Obschon alles bestens vorbereitet, muss gut Ding Weile haben. Auf der Radstrecke war Horst Liebing dann nicht mehr zu stoppen. Er baute seinen Vorsprung auf den einzigen Konkurrenten in seiner Altersklasse weiter aus und ließ auch noch viele gestandene Triathleten hinter sich. Nach dem Ritt auf dem Rad folgte ein schneller Wechsel und beim abschließenden 10 Kilometer-Lauf rannte der 75jährige noch 57 Minuten. „Ich bin überglücklich, diesen Tag miterleben zu dürfen“. Überwältigt von den Emotionen eines engagierten Ausdauersportlers nahm das älteste soq-team-Mitglied die herzlichen Glückwünsche von Ungerman persönlich entgegen. Unterstützt wurde Liebing vor, während und nach dem Rennen von seiner Tochter Gritt, die dem Vater den Triathlon vor ein paar Jahren ans Herz legte. Gelaufen ist Liebing schon immer, irgendwann kam dann das Rad fahren hinzu. Das erste sportliche Highlight erlebte die Familie beim Ostseeman 2006, bei dem die Familie als Staffel antrat und der damals 72jährige die 180 Kilometer Radstrecke beackerte. Im letzten Jahr folgte dann die Premiere auf der Triathlonstrecke mit einem Start beim Heinerman in Darmstadt.  Dieses Jahr stand ganz im Zeichen des Offenburger Triathlons. Nach seinen weiteren sportlichen Zielen gefragt, bleibt Horst Liebing bescheiden. Einen Start beim Altburger 10.000 Meter Lauf steht in diesem Jahr noch auf dem Programm, doch seine Träume führen ihn zum 70.3 Rennen in Wiesbaden. Auf die Frage, was er denn tun würde, sollte er sich für die WM qualifizieren, antwortet er trocken: „Dann muss ich wohl nach Amerika fliegen. Aber ohne meine Tochter geht das natürlich nicht.“

Offenburger Triathlon 2009


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4. Etappe - Brixen nach St. Christina

Nach einer sehr erholsamen Nacht und einem reichhaltigen Frühstück machten wir unsere Räder startklar und fuhren zum Start. Wir wußten jetzt schon, das wir heute ein strammes Programm vor uns haben werden. 3664 Höhenmeter auf 83,45 Km und damit die Königsetappe der diesjährigen Bike Transalp Challenge.4e
 
Wir waren beide guter Dinge, dass wir auch heute wieder einen guten Tag haben werden. Punkt 9 Uhr gings los.
Da die ersten fünf Kilometer flach waren, ging es auch gleich richtig zur Sache. Das hohe Tempo wurde aufgrund einer Engstelle (eine Brücke) auf Null reduziert. Es ging nichts mehr. Nach und nach löste sich der Stau auf und wir konnten endlich unser eigenes Tempo fahren.
 
Gleich zu Beginn mussten ca. 1150 Höhenmeter bewältigt werden. Doch es hatte sich gelohnt. Eine zwar sehr steinige Abfahrt, aber sehr gut zu fahren. Hier konnten wir wieder unsere Bergfahrqualitäten ausspielen und einige Plätze gut machen. Leider war die Abfahrt zu kurz und endete mehr oder weniger in der ersten Verpflegungsstelle.
 
Kaum aus der Verpflegung raus, standen weitere 1200 Höhenmeter auf die Schlüterhütte bevor. Schieben..... das Wort des Tages! Schieben durften wir heute häufiger. Nicht nur aufgrund von Naturschutzgründen, sondern weil es einfach zu steil und zu steinig war. Doch war man mit Schieben auch nicht, wenn überhaupt, langsamer als fahrend. Nach 3:41h und 35km waren wir am höchsten Punkt der heutigen Etappe und gleichzeitig auch der gesamten Bike Transalp Challenge. Uli Stanciu, der Renndirektor, hatten uns bereits beim Briefing am Vorabend "vorgewarnt". Aber die Aussicht hatte alles übertroffen. So nahmen wir uns ein wenig Zeit, um diese zu genießen und ein paar Panoramafotos zu machen. Anschliessend ging es in eine teilweise sehr ruppige Abfahrt mit sehr engen kurven, was auch das Überholen mancher Mitbewerber sehr erschwerte. Sicher runterkommen hat allerdings immer die höchste Priorität.
 
Nach einem weiterem Anstieg mit 340 Höhenmetern und einer kurzen Abfahrt, fuhren wir über Abtei dem Grödnerjoch entgegen. Dies war der letzte Anstieg für den heutigen Tag. 20Km mit weiteren nicht enden wollenden 1000 Höhenmetern. Im Schnitt vielleicht kein steiler Anstieg, doch es warteten immer wieder steile, bis sehr steile Abschnitte auf uns. Und was haben wir da gemacht? Richtig! Geschoben!
 
Das Wetter war heute auf unserer Seite. Doch gerade bei solch einer langen Etappe ist es enorm wichtig, ständig und rechtzeitig zu trinken und zu essen. Irgendwie muss ich (Daniel) diesen Punkt verpaßt haben, was zu einem spürbaren Kräfteeinbruch führte. Einmal diesen Punkt erreicht, ist es sehr schwer, dass während der Etappe wieder wett zu machen. Gerade in solchen Situationen ist man froh, einen Teampartner bei sich zu haben. Die letzten 5Km vor der zweiten Verpflegung versteckte ich mich im Windschatten von Marko. An der Verpflegung gab es kein halten mehr. Alles rein was man so in der kurzen Zeit reinbekommt. Mit vollem Magen ging es dann zum restlichen Anstieg.
 
Das letzte Stück des Anstiegs in Richtung Grödnerjoch war auf einer gut zu fahrenden Passstrasse. Nachteil solcher Passstrassen ist, dass man jede bevorstehende Serpentine bereits von ganz unten sehen kann. Obwohl ich das Gefühl hatte, dass ich jeden Moment einfach nur noch umfalle und liegen bleibe. "Marko.... lass mich hier liegen, ohne mich kannst Du es schaffen!".
Ok, war nicht ganz so dramatisch. Irgendwie konnte ich mich doch noch zusammenreissen und wir haben hier konnten hier auch noch einige Team überholen. Oben angekommen ging es in eine abwechslungsreiche Abfahrt. Erst kam ein wenig Strasse und anschliessend wieder eine steinige, sehr steile Abfahrt. Ich muss sagen, die liegen mir besonders gut.
 
Nach 6:46:11h passierten wir endlich den Zielbogen. Endlich!
 
Man kann fast sagen, dass die eigentliche Bike Transalp Challenge heute angefangen hat. Morgen stehen weitere 3300 Höhenmeter auf 82,27Km auf dem Programm. Nach dem Höhenprofil zu urteilen, nicht viel einfacher als heute. Wir sind schon sehr gespannt wie sich unser "Sitzfleisch" bis morgen regeneriert hat.
 
Wir gehen jetzt was Essen!
Marko & Daniel 
 
 
 
 

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Nach einem Tief kommt auch wieder ein Hoch

Hi!

Dieses Wochenende verlief für mich der Schluchsee Triahtlon ausgesprochen enttäuschend.  Nach einer desolaten Schwimmleistung war an ein gutes Rennen schon fast nicht mehr zu denken. Ob mein schlechtes Abschneiden im Wasser an einem zu engen Neoprenanzug, der starken Strömung oder mangelnder Orientierung gelegen hat sei dahingestellt. Etwas desorientiert stieg ich auf´s Rad und verlor prompt die nächsten wertvollen Sekunden durch einen Wechselfehler. Bei 11Grad Lufttemperatur Rad zu fahren, kostete mich eine Menge Energie. Dennoch fuhr ich mit der 7. besten Radzeit weiter nach vorne. Die schnellste Laufzeit der zweiten Liga verhalf mir noch zu einem 8. Gesamtplatz. Allerdings bedeutete dieses Ergebniss auch nur Schadensbegrenzung für mich. 
 
Trotz der Entäuschung versuche ich den Wettkampf schnell abzuhaken und mich auf die küntigen Aufgaben gut vorzubereiten. 
 
Bis bald 
Euer Bene

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Ligafinale Schluchsee- Der Konkurrenz das Fürchten gelehrt

Hallo,

da mein Internet immer noch streikt, sitze ich jetzt in einem gemütlichen Freiburger Internetcaffée und versuche meine Verspätung wieder gutzumachen.

CIMG1794Nun zum eigentlichen Ereignis des letzten Wochenendes!!
Wie im vorherigen Jahren auch fand das Finale der Triathlonliga Baden-Württemberg am Schluchsee statt. Wer die Wettervorhersage für den Wettkampftag gesehen hat, der wusste was auf die Wettkämpfer zukommen würde….. Kälte 7° C bis 15°C , Wind und viel Regen….

Na gut, das wird bestimmt nicht sooo schlimm habe ich mir gedacht… aber ich wurde eines besseren belehrt!!! 8°C viel Wind und Regen!!! Also keine traumhaften Bedingungen für eine sehr anspruchsvolle olympische Distanz. Klar war auch, „der Wettkampf findet statt“, also blieb mir und den Anderen Startern nur eines: mental so stark bleiben und sich nur auf den Wettkampf  konzentrieren, das schreckliche Wetter verdrängen!!!Um 12: 25 Uhr fiel der Startschuss- für uns als Mannschaft hieß es jetzt kämpfen, kämpfen, kämpfen….

Denn der Durchmarsch von der 3. Liga in die 2. und jetzt in die Erste, war nicht selbstverständlich, so mussten wir das Ligafinale gewinnen, um sicher unter den Aufsteigern zu befinden

 
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Zu meinen Ambitionen:
Da die Radstrecke nur bergig und die Laufstrecke ebenfalls sehr hügelig ist, hatte ich mir eine einfache Taktik vor dem Rennen überlegt: Alleine Schwimmen, Radeln und Laufen!!
Windschatten fahren war freigegeben, das hieß für mich genauso schnell zu fahren wie meine Verfolgergruppe!!!! Durch den starken Wind  hatte ich die Befürchtung eingeholt zu werden, doch hatten die Verfolger mühe als Gruppe zu fahren und so glich sich dies wieder aus.
Alles kam so wie ich es wollte, stieg als erster aus den Fluten des Schluchsees und schwang mich auf meine Maschine! Die nassen Straßen verlangten einem alles ab, dennoch kam ich wieder als Erster in die Wechselzone. Etwas geschlaucht durch meine Solofahrt und durch das Sauwetter, standen nun noch 10 schwere Laufkilometer an. Richtig schnell konnte ich nicht mehr laufen, trotzdem hatte ich die 9. schnellste Gesamtlaufzeit an diesem Tag, etwas überraschend aber sehr erfreulich!!! Meinen Vorsprung auf die Konkurrenz baute ich weiter aus, und kam dann mit einem Zeitpolster von 1: 30min als Sieger ins Ziel!! Jeder Start ein Sieg, so lautet die Bilanz der diesjährigen Ligasaison!!!!Mit dieser Leistung kann ich sehr zufrieden sein und mich auf die nächsten harten Wettkämpfe freuen!! Mit dem Internationalen Breisgautriathlon, Mitte August, steht noch eine große, neue Herausforderung  vor mir- aber ich bin heiß auf meine Erste Mitteldistanz!!!!!

Durch eine geschlossen gute Mannschaftsleistung holten wir uns den Tagessieg und den zweiten Tabellenplatz und so den direkten Aufstieg!!!!!...eine echter Durchmarsch bisher…!!!!!

Viele Grüße, euer Maurice

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3. Etappe - Mayerhofen nach Brixen

Heute stand die 3. Etappe an, die uns über 94,8km und 2122 Höhenmeter von Mayerhofen nach Brixen in Südtirol führen sollte.
 
Nachdem wir bereits gestern relativ flottes Tempo gefahren waren, konnten wir hoffen, dass es uns nicht zu viel Kraft gekostet hatte. Allerdings rechneten wir bereits mit einer schnellen Etappe, da 2/3 "bergab" führten.
 
Gleich zu Beginn stand allerdings zuerst ein Anstieg von knapp 1600 Höhenmeter am Stück auf das Pfitscherjoch bevor. Und wie vermutet ging das Feld die Etappe ziemlich schnell an. Nach 1:45 Stunde und knapp 1130 Höhenmetern kamen wir an der Verpflegungsstelle am Schlegeis Speicher an, einem Stausee mit Blick auf einen tollen Gletscher. Allerdings blieb dafür keine Zeit.
Schnell die Isogetränke nachgefüllt, Riegel gegessen und eingepackt und so ging es nach einer kurzen Verpflegungspause Richtung Gipfel. Laut Veranstalter stand uns hier ein "technisch schwerer, aber für die Profis auf jeden Fall fahrbarer" Trail mit weiteren 430 Höhenmetern bevor. Schnell mussten wir mit dem Feld einsehen, dass aus Fahren aufgrund der vielen nassen Steine leider nichts wurde - und so wurde3 e eigentlich der gesamte Teil nach oben schiebend bewältigt. Wir hatten so unserer Zweifel, ob die Profis hier wirklich hochgefahren waren. Wenn ja, Respekt!!
 
Nach einer knappen Stunde Schieben und Tragen waren wir endlich am Gipfel - und gleichzeitig höchster Punkt der Etappe - angekommen. Da freuten wir uns bereits auf den 60km Downhill ins Ziel. Die ersten Kilometer wurden in einem schnellen Tempo auf teilweise recht ruppiger Schotterstrasse absolviert. Aber zum Glück haben wir ja unsere Storck Bikes, die auch dieses Terrain super bewältigen konnten. Jetzt folge ein längerer Abschnitt Landstraße. Eigentlich sehr gut zu fahren, wenn der Wind nicht direkt von vorne gekommen wäre. Da wir uns diesmal das Höhenprofil etwas genauer angeschaut hatten, wußten wir, dass es hier enorm wichtig war eine Gruppe zu erwischen, um sich die Führungsarbeit teilen zu können. Glücklicherweise hatten wir direkt nach der Abfahrt eine Gruppe erwischt. Hier wurden teilweise Geschwindigkeiten von knapp über 80 Stundenkilometer erreicht - was jede Menge Spass machte.
 
Leider ging es dann doch nicht nur bergab, sondern auf einigen recht knackigen Anstiegen wurden weitere Höhenmeter gesammelt. Das ständige Auf und Ab zerrte an unseren Kräften, doch zusammen mit weiteren Fahren stimmte die Abstimmung und so fuhren wir nach 4:47:15 im Ziel in Brixen ein, was uns für die heutige Etappe den 147. Platz einbrachte. 
 
Wieder mal eine ordentliche Leistung, doch bereits morgen wird sich zeigen, wieviel Körner uns diese Etappe gekostet hat. Morgen steht die Königsetappe der diesjährigen Bike-Transalp an. Aber dazu ja dann mehr...
 
Liebe Grüße aus dem sonnigen und warmen Brixen,
Daniel & Marko
 
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Herzfrequenzkurve und Höhenprofil von Daniel
 
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2. Etappe - Reith nach Rotholz

Nachdem der gestrige Tag wortwörtlich ins Wasser fiel, ging es nach einer doch sehr guten Nacht heute endlich los.
 
Aufgrund des Wetters gestern wurde die Route jedoch modifiziert und doch erheblich gekürzt. So ging es anstatt nach Mayrhofen nach Rotholz; was die Etappe um ca 30km und 1200 Höhenmeter kürzer gemacht hat. Insgesamt standen heute somit 55,4km mit 2094 Höhenmetern auf dem Programm. Aufgrund der kurzen Etappe - und der Tatsache, dass die meisten Sportler endlich mal loslegen wolten, war von einer schnellen Etappe auszugehen. Zudem war das Wetter nach der Regenorgie gestern endlich trocken und morgens schon mit einigen blauchen Flecken am Himmel, was im Lauf des Tages nur noch besser wurde. 2 e start
 
Startnummer 78 brachte uns in den Genuss, die Luft des ersten Startblock mit den Profis zu schnuppern. Und so ging es es erwartet zügig los. Der Anstieg zum Kerschbaumer Sattel, insgesamt ca. 550 Höhenmeter und mit einer durchschnittlichen Steigung von 8% wurden sehr schnell angegangen. Nach wenigen Kilometern hatten wir dann letzendlich unser eigenes Tempo gefunden und uns nicht von der hektischen Masse anstecken lassen, schneller zu fahren. Schließlich haben wir noch einige Tage vor uns.
 
Nach ca. 40 Minuten kamen wir auf dem Kerschbaumer Satteln a, von wo es gleich auf eine schöne 20-minütige Abfahrt ging. Nach knapp einer Stunde ging es dann in den zweiten Anstieg - diesmal zum Loassattel und gleichzeitig höchsten Punkt der heutigen Etappe mit knapp 1600 Metern. Der Anstieg war technisch leicht zu fahren, dafür waren einige kurze Rampen mit 20% Steigung dabei, die ordentlich an den Oberschenkel zerrten. Endlich an der Verpflegungsstation (lt. Marko auch Nachfüllstelle genannt) angekommen, hieß es hier, sich relativ schnell mit Riegeln und Getränken einzudecken und für die bevorstehende Abfahrt bereit zu machen. Von Abfahrt war jedoch weit und breit nix zu sehen. Anstatt unserer Erwartungen ging es nochmal weitere 230 Höhenmeter nach oben. Nach 2:37 Stunden war auch diese Hürde geschafft und wir stürzten uns in die Abfahrt. Anfänglich überholten wir hier noch einige Fahrer, danach fuhren wir teilweise allein. Dabei zeigte unser Polar CS 600X  Spitzengeschwindigkeiten von bis zu knapp 80 km/h. 
 
Wir gingen davon aus, dass "unten" das Ziel steht und wir keine weitere Steigung zu bewältigen hatten. So kann man sich irren. Weitere giftige 130 Höhenmeter ging es noch mal hoch. Wir haben uns während der Auffahrt fest vorgenommen, das Roadbook für die Etappen besser zu studieren. Leichtes Zucken bzw. Anzeichen von Krämpfen waren Grund genug, etwas Tempo rauszunehmen. Aber endlich ging es gen Ziel. 
 
Mit einer Endzeit von 3:16:32 belegten wir einen angesichts des Tempos einen sehr guten 145. Platz - damit wir beide auf jeden Fall sehr zufrieden.
 
Aufgrund der Routenänderung bzw. des geänderten Zielortes mussten wir weitere 30 km nach Mayrhofen "ausrollen". Dort hieß es erst mal, sich mit Getränken, Früchten und belegten Brötchen zu versorgen. Danach kurzes Abwaschen der Bikes und "Check-in" ins unser Camp. Wir sind noch nicht in Italien, aber auch hier ist das Duschwasser genau so warm und betrug gefühlte 2 Grad. Da fragt man sich, was an dem Tag eigentlich schlimmer war - das Duschen oder das Radfahren?! Ganz klar das Duschen!!
 
Wir freuen uns auf die morgige Etappe von Mayerhofen nach Brixen über 94 Kilometer und 2130 Höhenmetern.
 
Und jetzt gehts erst mal zur Pasta-Party...
 
Bis morgen,
Marko & Daniel 
 
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Herzfrequenzkurve und Höhenkurve (Daniel)
 
2 e google 
Google Earth Ansicht
 

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1. Etappe - Mittenwald - Reith im Alpbachtal

Es musste wohl so kommen. Bereits gestern Abend hatte es angefangen zu regnen. Die "Vorfreude" auf die bevorstehende Etappe steigerte sich weiter, als es heute morgen immer noch regnete. Aber was will man da machen... im Normalfall wird auch bei Regen gefahren. So packten wir uns in unsere Regenklamotten ein und stellten uns auf eine kalte, nasse erste Etappe ein.
Wir waren gerade dabei das Hotel zu verlassen als ich kurz vor 9 Uhr eine SMS bekam. Dies war der Inhalt: "Hallo Daniel. Die heutige Etappe wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt....". Wir schauten uns in unsere ratlosen Gesichter. War das ein Scherz!? Absender war "DATASPORT", die für die offizielle Zeitmessung zuständig ist. Also mussten wir die SMS wohl ernst nehmen. Es ist wohl das erste Mal, dass eine Etappe, aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse vollständig abgesagt werden musste.
Gepackt war ja schon, daher ab zum Briefing wie es heute weitergeht. Hier dann die Info, dass es heute nicht mit dem Rad sondern mit dem Bus nach Reith weitergeht! Beim Warten auf den Bus ist dann auch das etwas untypische Bild für eine Bike Transalp entstanden.... Warten auf den Bus!
 
Es strömte weiterhin ununterbrochen.
 
Nach einem kurzen Nickerchen und knappen zwei Stunden Busfahrt waren wir am Ziel.... trockenen Fusses. Anschließend gleich ins Camp, einen guten Platz reservieren und auf die Taschen warten. Ein guter Platz war schnell gefunden, da es zu diesem Zeitpunkt noch nicht alle Biker bis ins Camp geschafft hatten. Doch nach und nach fanden sich die Biker ein wie auch unsere Taschen - dementsprechend "gemütlich" wurde es langsam. Ein Zustand an den wir uns langsam gewöhnen müssen / dürfen.
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Nach einer warmen Dusche ging es dann ab ins Presse Office um hier ein paar Zeilen zu schreiben.
Als wir diese Zeilen verfassten, kam der Race Director zur Tür rein. Im Gepäck ein paar Fotos, die die schlechten Streckenverhältnisse aufzeigten und die Entscheidung die Etappe ausfallen zu lassen bekräftigten. 20cm Neuschnee und Temperaturen von teilweise unter 0°C sind Grund genug.
 
Morgen geht es eigentlich noch weiter hoch, auf ca.2400m. Daher dürfen wir gespannt sein, was uns morgen erwartet und ob die Rennleitung uns über eine alternative Route schickt.
 
In diesem Sinne, wir werden jetzt was Essen gehen!
 
Viele Grüße
Marko & Daniel
 
PS Es regnet immer noch!
 
   

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Nicht endende Anfahrt

Nur noch 10 Stunden.... dann ist der Start. Ob wir heute nochmal gut schlafen werden, das wird sich zeigen. Zumindest können wir heute nochmal in normalen Betten schlafen. Ab morgen werden wir dann in Turnhallen o. ä. übernachten.
 
Die Anfahrt heute war allerdings schon mehr als anstrengend. Sieben Stunden waren wir unterwegs! Die Strecke wollte einfach nicht enden. Aber gemütlich war es, wie auf dem Foto gut zu erkennen ist.
transalp1 Nach sieben Stunden war es dann aber doch genug mit Sitzen. Gerade angekommen mussten wir auch schon schnell das Auto auspacken und schnell zur Akkreditierung... die war nur noch bis 21 Uhr offen. Startnummern geholt - dieses Jahr die Glückszahl 78 - sowie die Transalp Tasche - weiter gings zur Pasta Party. Wie bereits im letzten Jahr hat der Veranstalter alles bestens eingerichtet bzw. vorbereitet. Bei der Pasta Party konnten wir uns dann schon mal auf eine Woche Nudeln einstimmen... wir lassen uns überraschen.
 
Nach der Pasta Party ging es dann bei recht angenehmen Temperaturen und noch trockenem Wetter (mal sehen, was uns morgen früh erwartet - Kältesturz und schlechtes Wetter sind vorhergesagt) auch schon wieder ins Hotel. Dort hieß es Taschen umpacken....(Anmerkung: Packen ist wirklich nicht mein Ding). Auf jeden Fall sah das Zimmer kurzzeitig etwas chaotisch aus - wie man vielleicht sehen kann.

Dann noch etwas Feintuning an den Storck Rädern  hier noch ein paar Zeilen geschrieben - und ab in die Heia. Kräfte sammeln für die 1. Etappe morgen bzw. später. 
 
Grüße 
Marko & Daniel
 
 

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polar
 
 
 
 

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