Königsschlösser Marathon Füssen - Laufen wo einst die Könige wohnten

Zum neunten Male wurde der Suunto Salomon Königschlösser Romantikmarathon in Füssen ausgetragen. Über 1.000 Läufer waren auf den Strecken 10km, Halbmarathon und Marathon zu Füßen des Schloss Neuschwansteines unterwegs. Bereits am Samstag wurde der 10 Kilometer Citylauf und der Halbmarathon ausgetragen. Die Läufer mussten dabei den Kurs durch die Stadt Füssen dreimal durchlaufen. Bei sommerlichen Temperaturen startete am frühen Sonntagmorgen die Königsdiziplin Marathon in der Innenstadt von Füssen.
 
Königsschlösser Marathon Füssen 2009
 
Die landschaftlich einmalige Strecke führte die Läufer vorbei am Hopfensee und den Forggensee in Richtung Neuschwanstein. Malerische Ausblicke auf die Märchenschlösser wie Hohenschwangau oder Neuschwanstein lassen jedes Läuferherz höher schlagen. Der flache Rundkurs zeigt dem Läufer eine vielfältige Naturlandschaft mit wunderbarem Panoramablick auf die umliegenden Alpengipfel, bevor er wieder nach Füssen ins Ziel läuft. Nach dem Motto „Rennen, wo andere Urlaub machen“, wird dem Läufer beim Suunto Salomon Königschlösser Romantikmarathon ein wunderschönes Lauferlebnis geboten.
 
Königsschlösser Marathon Füssen 2009
 
Der für den SSV Ulm startende Kenianer Titus Kosgei gewann den Königschlösser Romantikmarathon in 2:24:31 Stunden überlegen vor Marco Diehl in 2:39:29 Stunden. Dritter wurde Markus Singer vom TSV Markoberdorf in 2:51:12 Stunden. In der Damenwertung gewann Mikki Heiß in 2:53:40 Stunden vor Branka Hajek, die 3:01:59 Stunden benötigte. Den letzten Podiumsplatz sicherte sich Iris Weiblen in 3:14:32 Stunden. Beid en Herren und den Damen konnten jeweils neue Streckenrekorde aufgestellt werden. Bei den damen unterbot Mikka Heiss ihren 2006 aufgestellten Rekord um knapp zwei Minuten, bei den Herren Titus Kosgei gar um über 10 Minuten.
 
Königsschlösser Marathon Füssen 2009
 
Auf der Halbmarathondistanz siegte Philipp Ratz von der LaufArena/LaufkultTour in 1:12:13 Stunden. Zweiter wurde Andrew Sitienei vom SSV Ulm in 1:15:31 Stunden vor Patrick Hilpert in 1:17:00 Stunden. Bei den Damen gewann Roswitha Weber vom TSG Lautkirch in 1:28:02 Stunden mit über einer Minute Vorsprung vor Elke Richter vom OSC Berlin, die in der letzten Runde noch Anette Schütz vom zweiten Platz verdrängen konnte. Die für den LG Erlangen startende Anette Schütz sicherte sich in 1:29:34 Stunden den dritten Gesamtplatz.
 
Königsschlösser Marathon Füssen 2009
 
Auf dem Citykurs über 10 Kilometer siegte Andreas Gerrits von der LaufarenaAllgäu in 0:33:29 Stunden vor Benedikt Heil in 0:33:36 Stunden. Der für den SSVUlm 1846 startende Kenianer Cosmas Chemaring wurde in 0:34:46 Stunden Dritterin der Gesamtwertung. Bei den Damen siegte die Italienerin Emanuela Pagan in0:41:44 Stunden, vor Valinda Kriependorf vom SSV Ulm 1846 in 0:41.49 Stunden.Dritte wurde Sabine Nagel vom SC Schongau in 0:43:51 Stunden.
 
Weitere Infos:
 

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9. MTB-Bergrennen Schiltach

Dachte mal wieder ein uphill währe ne gute Sache...
Super Wetter und optimale Bedingungen für den uphill am Wochenende gab´s in Schiltach. Die Strecke war leicht verändert; aber immer noch 11,7 km lang und dabei mussten 485 hm bewältigt werden. Die Streckenführung ist, würde ich sagen fast schon ideal gewesen schön abwechslungsreich.
Die Vorbereitungsphase bei mir war der von Markus (siehe blog: Taelercup Urach) wohl nicht so ideal; den ganzen Tag und die Nacht arbeiten und das Fahrrad im Keller lassen. Am Start hab ich´s dann bereut, da ich so müde war und mich lieber in einen Liegestuhl gelegt hätte als auf den Berg zu stressen.
 
Genug gejammert; mal zum Rennen: Nach dem Start hängte ich mich gleich in die Verfolgergruppe und wollte mich dort festbeißen. Hat dann nicht ganz geklappt und wir vielen mit 4 Mann hinten raus. Ich habe relativ früh mal die Initiative ergriffen um die anderen los zu werden; diese Tempoverschäfung hab ich aber leider nicht ganz durchgehalten und zwei haben mich wieder geholt und leider überholt. Für den Rest des Rennens hab ich mir mit dem aus der Gruppe übrig gebliebenen noch ein Reifen an Reifen Rennen geliefert, das ich dann auf dem oberen flacheren Stück für mich entscheiden konnte.
So sprang der 4. Platz in der Senioren I- Wertung raus. Bin super zufrieden damit, vielleicht ist keine Vorbereitung die Beste Vorbereitung auf ein Rennen!!
 
Grüße bis zum nächsten Rennen
 
Tino
 
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Er kam, sah und siegte!

Lange musste ich darum kämpfen und nun ist es mir heute in Urach endlich gelungen. Ich hab es endlich geschafft ganz oben zu stehen um auf dem Podium die Farben von soq.de zu präsentieren.
 
RIMG0666Urach ist eine Cross-Country Strecke Dir mir ganz gut liegt. Es ist von allem ein bißchen drin und fordert so schon einen kompletten Fahrer. Von Anfang an setzte ich die Akzente und so richtig wollte mir auch keiner folgen. So riefen die ersten Zuschauer nach der Hälfte des Rennens mir zu, ich solle doch etwas Gas raus nehmen, ansonsten kommen meine Kontrahenten einfach zu schlecht weg. Nein keine Frage beim mir lief es heute richtig rund, vielleicht sollte ich mir die spezielle Vorbereitung für dieses Rennen einmal ins Trainingstagebuch notieren. Also da wäre gewesen die ganze Woche im Geschäft Vollgas geben und als ich dann endlich am Abend zu Hause war, wartete noch bis in die späte Nacht hinein, die Landwirtschaft. Sprich Samstag sass ich wieder das erste mal seit einer Woche auf dem Bike, allerdings konnte man von ausgeruht bei diesem speziellen Tagesplan nicht gerade sprechen - egal das Rennen wurde trotzdem gefahren und dass gemeine an dem Tag war ja auch noch, dass mein Trainer mir noch befohl dann von Urach quer durch Schwarzwald nach Hause zu fahren. Jetzt bin ich völlig fertig und freue mich auf eine kühle Cola oder sollte ich jetzt besser sagen auf meinen Powerbar Refresher.............
 
Na egal, ein rundum gelungenes Wochenende und hoffentlich habe ich jetzt etwas mehr Zeit fürs Training den die TransSchwarzwald rückt immer näher und dies ist ja mit der Verteidigung meines Titels beim Tälercup mein Hauptziel in diesem Jahr.
 
Also bis denne, Euer Markus
 

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8. Etappe - Andalo nach Riva del Garda

Die achte und damit die letzte Etappe musste heute bewältigt werden. Ein letztes Mal im Camp von einer unruhigen Masse wecken lassen. Ein letztes Mal mit ca. 200 Menschen ein Bad teilen. Ein letztes Mal die Radkleidung anziehen. Und ein letztes Mal die Trinkflaschen mit dem leckeren Powerbar Carbo-Getränk füllen.
 
Eins muss man aber wirklich hervorheben. Die gesamte Veranstaltung war wieder einmal absolut perfekt organisiert. Selbst der Ausfall der ersten Etappe und die Verkürzung der zweiten Etappe konnten organisatorisch hervorragend gemeistert.
 
Jetzt aber zur heutigen Etappe. Eigentlich standen nur noch 1451 Höhenmeter auf dem Programm. Diese mussten aber auf der ersten Hälfte der Strecke überwunden werden. Die zweite Hälfte der 60,60 Km waren dann, bis auf ein paar kurze Passagen, flach. 8e b
 
Der erste Anstieg war noch "gemütlich", was man vom zweiten nicht gerade sagen kann. Kontinuierlich zeigte unser Polar Steigungen von bis zu 27% an. Es kam einem schon entspannt vor, wenn man mal nur 15% Steigung auf dem Tacho stehen hatte. Aber das Motto des Tages war heute: Nicht schieben! - Das Motto war von vorneherein zum Scheitern verurteilt.
Bei den letzten Etappen hatten wir diese Steilpassagen noch hochgeschoben, aber heute nicht. Nicht am letzen Tag. So fuhren wir Umdrehung für Umdrehung dem Gipfel entgegen. Nach dem die steile Passage gemeistert wurde, wurde es weiter oben welliger vom Höhenprofil her. Wieder einmal ein ständiges Auf und Ab bis wir dann endlich oben ankamen.
 
Jetzt kam die berühmtberüchtigte Abfahrt. Wobei wir von Abfahrt nicht unbedingt sprechen können. Es gab sicher welche, die diese Abfahrt vollständig gefahren sind. Aber es dürfte doch eher die Minderheit gewesen sein. Wir gehören zumindest nicht dazu. Ich habe es auch mal an einer Stelle probiert, wo ich es hätte besser lassen sollen. Resultat war.... ich bin auf einem nassen Stein weggerutscht und auf meinem Po gelandet. Erster Schreck war gross, passiert war aber nichts. Jetzt erstmal weiterschieben und nicht so kurz vor Ende noch eine Dummheit begehen.
 
Endlich unten angekommen war die Verpflegungsstation nicht mehr weit. Schnell die Flaschen nachgefüllt, was gegessen und weiter gehts! Jetzt kam unser Streckenabschnitt! Flach! Hier konnten wir nochmal richtig Gas geben. Nachdem wir für die ersten knapp 30km 3:11h gebraucht hatten, konnten wir die letzten 30km unter einer Stunde bewältigen, um dann in Riva mit einer Zeit von 4:09:38h überglücklich ins Ziel zu kommen. Mit diesem Ergebnis konnten wir einen hervorragenden 143. Rang  in der Alterswertung und einen 238. Rang in der Gesamtwertung erreichen. Besser als wir erwartet hatten.
 
Es ist schon erstaunlich wie schnell die Woche jetzt umging. Am Beginn sieht man kein Ende und nun ist es schon rum. Wie immer ist ein lachendes und ein weinendes Auge dabei. Wir haben wieder viele nette Menschen kennengelernt, die einem tagtäglich über den Weg laufen und der gleichen Leidenschaft nachgehen. Irgendwie werden wir das vermissen.....
 
Wir wollen uns aber an dieser Stelle vor allem bei denen bedanken, die uns hier tatkräftig unterstützt haben. Auf der einen Seite unsere Sponsoren, auf der anderen Seite natürlich auch ihr, die Tag für Tag die Berichte verfolgt haben und uns mit euren Kommentaren motiviert haben.
 
Mit diesen Worten verabschieden wir uns und gehen jetzt lecker essen und vor allem heute Abend schön feiern. Riva wird wieder voll mit Finisher Trikots sein! Allein das muss man mal erlebt haben......
 
Liebe Grüße
Marko & Daniel
 
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7. Etappe - Kaltern nach Andalo

7eVorletzte Etappe!! Wird langsam aber auch Zeit, da uns jeder Tag zusätzlich mehr schmerzt in Beinen, Rücken, Armen, Hintern. Heute standen auf dem Weg von Kaltern nach Andalo weitere 3007 Höhenmeter über 74,6 Kilometer auf dem Programm. Bereits nach dem Aufstehen sagten wir uns, dass wir diese Etappe etwas langsamer als die Tage davor angehen lassen. Daniel's Beine fühlten sich schwer an, bei mir waren über die Nacht starke Halsschmerzen aufgekommen. Und einen Tag vor der Zielankunft in Riva wollten wir beide nichts riskieren.Gleich zu Beginn ging es jedoch 1400 Höhenmeter am Stück Richtung Graunerjoch; eine Aufwärmphase blieb uns auch diesmal wieder verwehrt. Zudem war es bereits am Start sehr warm, was dazu führte, dass wir auf dem langen Anstieg nach oben sehr gemächlich fuhren und auch eine Quelle nutzten, um unsere Trinkflaschen aufzufüllen. Nach knapp 2:30 Stunden hatten wir endlich den Gipfel ereicht; von wo es auf eine fast 17 km lange Abfahrt mit 1000 Höhenmetern am Stück ging. Daniel hatte bereits am Start gemerkt, dass seine Hinterradbremse nicht optimal eingestellt war. Er hoffte aber, dass sich dies auf der heutigen Etappe irgendwie einstellen würde. Dies war leider ein Trugschluss, denn bereits auf der ersten Abfahrt fuhr er quasi ohne Bremsen. Dies war bei den Geschwindigkeiten nicht ungefährlich, so dass wir etwas gedrosselt Richtung Verpflegungsstation bei Kilometer 35 fuhren. Wie immer versorgten wir uns dort gut mit Getränken, Riegeln und Obst - zudem bekam Daniel von einem anderen Fahrer das passende Werkzeug, um seine Bremsen zu justieren. Endlich wieder mit Bremse!! Die Abfahrt danach konnte dann endlich wieder sicherer genommen werden; auch wenn es übe teils sehr spitze und scharfkantige Felsen ging. Wir hatten jetzt noch knapp 30 Kilometer vor uns - und dazu noch einige Höhenmeter. Heute war die einzigste Etappe der diesjährigen Bike Transalp Challenge mit einer Bergankunft, so dass wir unsere Kräfte also noch optimal einteilen mussten. Wie bereits gestern fuhren wir wieder inmitten von schönen Weinbergen entlang; für etwas Kühlung sorgten dort die Sprenkler, die eigentlich die Weintrauben und Äpfel bewässern. In unseren Tempo überholten wir einige Fahrer - das liegt uns.
 
Nach 5:10 erreichten wir die zweite Vepflegungsstation - jetzt standen uns "nur" noch knappe 600 Höhenmeter bevor. Die Streche führte durch einen schönen Wald, teilweise mit sehr steilen Rampen, die wir um Kräfte zu sparen eher schoben als fuhren. Endlich oben angekommen, ging es noch knapp 3 Kilometer leicht bergab Richtung Ziel. Noch mal alle Kräfte mobiliseren und einen Zielsprint einlegen. 6:11:08 war unsere heutige Ankunftszeit. Zwar landeten wir diesmal mit dem 173. Platz etwas weiter hinten - dennoch eine gute ÖLeistung, wenn man bedenkt, dass wir die heutige Etappe etwas gehandicapt angingen. Morgen steht endlich das große Finale von Andalo nach Rival del Garda an. Wir - und vermutlich jeder andere Fahrer - sehnt sich dem Ziel entgegen. Noch einmal schlafen..... Liebe Grüße, Daniel & Marko
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Herzfrequenz- und Höhenkurve aufgezeichnet mit Polar CS600X
 
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Google Earth Ansicht
 

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6. Etappe Sarnthein nach Kaltern

Nachdem wir gestern die Hälfte der Transalp Bike Challenge absolviert hatten, ging es heute zur drittletzten Etappe. Langsam tut uns alles weh, was die heutige Etappe nicht wirklich einfacher machte. Die Strecke ging von Sarntheim nach Kaltern, 77,4 km mit 3173 Höhenmeter. 
 
Und gleich zu Beginn ging es ohne großes Aufwärmen knapp 1080 Höhenmeter auf das Kreuzjoch, dazwischen mussten noch die Sarner Skihütte sowie die Öttenbach Alm mit teilweise heftigen Anstiegen genommen werden. Nach ca. 2:16 erreichten wir den höchsten Punkt 6e2 der heutigen Etappe, von wo es über Wiesen und Geröll auf eine lange und harte Abfahrt ging - mit Ausruhen war da nicht viel. Die Abfahrt - wie eigentlich die meisten Abfahrten - verlangte wieder einiges an Konzentration und Kraft in den Armen. Unten angekommen, ging es von der Ortschaft Vilpian von ca. 300 Höhenmetern auf über 1200 Meter. Fast die ganze Strecke führte über Serpentinen durch zwar schöne, aber unerbittlich heiße Weinberge. Temperaturen von 34 Grad machen am Strand irgendwie mehr Spass. Wir (sowie eigentlich fast alle Fahrer) nutzten die Möglichkeit, sich von einigen Anwohnern mit Wasser "abzuduschen" bzw. die Flaschen nachzufüllen. Wichtig war erst mal, die nächste Verpflegungsstation auf dem Weg nach oben zu erreichen. Dort deckten wir uns wie immer gut mit Riegeln, Getränken und Obst ein, bevor die letzten 300 Höhenmeter anstanden. Wir hatten zwar jetzt knapp mehr als die Hälfte der Distanz geschafft; das wellige Profil auf den restlichen Kilometern versprach aber noch einiges an kurzen Anstiegen. Dabei auch zwei Schiebe- bzw. Tragepassagen, die huckepack mit dem Rad auf dem Rücken genommen werden mussten. Auf den Abfahrten, die nun nicht mehr ganz so ruppig waren, spielten wir unsere Stärke aus und überholten noch ein paar Fahrer.
 
Die letzten Kilometer ging es noch mal stetig über 200 Höhenmeter nach oben ins Ziel, welches wir nach 6:42:12 Minuten als 159. der Tageswertung ereichten. Ehrlich gesagt haben wir mit einem größeren Rückstand gerechnet, so dass wir wie an den Tagen zuvor sehr zufrieden sein können.
 
Morgen steht bereits die nächste Etappe mit über 3000 Höhenmetern an. Wir werden sehen, wie wir diese bei angekündigten Temperaturen von bis 40 Grad meistern werden. Darüber morgen mehr....
 
Viele Grüße aus dem sonnigen Kaltern,
Daniel & Marko
 
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Herzfrequenz- und Höhenkurve von Daniel
 
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Google Earth Ansicht
 

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5. Etappe St. Christina – Sarnthein

Nachdem wir gestern die Königsetappe gut überstanden hatten, stand gleich die zweit schwerste Etappe auf dem Programm. 82,27 Km mit 3305 Höhenmetern – davon alleine 1700 Höhenmeter am Stück, was gleichzeitig auch den längsten Anstieg seit Bestehen der Bike Transalp Challenge bedeutete.

Die Belastungen der ersten Tage machten sich langsam bemerkbar. Vor allem aber der Hintern ist bereits stark in Anspruch genommen worden. Wir werden mal schauen wie wir dies in den Griff bekommen…

Gleich zu Beginn der heutigen Etappe standen die ersten 400 Höhenmeter auf dem Programm… nichts mit einrollen oder aufwärmen. Das Anfangstempo war heute nicht sonderlich hoch, was mit Sicherheit auch daran lag, dass nicht nur wir in den ersten Etappen Kräfte gelassen haben. Jeder fuhr etwas bedachter los. Es ging über den Monte Pana über Saltria zur Seiser Alm, nach der die ersten Verpflegung kam.

Bis zu diesem Zeitpunkt lief es für uns wie am Schnürchen. Da wir in unserem Startblock etwas weiter hinten gestartet waren, hatten wir diesmal nicht nur bergab, sondern auch bergauf einige Teams überholen können. Doch der Tag war noch lang.

Stichwort des Tages: Lang! Das nämlich war die Steigung, die uns bevorstand. Ausgangspunkt war Waidbruck auf einer Höhe von 476 Metern. Die ersten 1100 Höhenmeter wurden auf Asphalt bewältigt was bei Temperaturen von 30°C Aufstieg nicht gerade vereinfachte. Zu Beginn hatten wir nicht mal Bäume die uns etwas Schatten spenden konnten. Doch freundlichen Bewohner an der Strecke reichten uns Wasser, was uns zur Abkühlung sehr gelegen kam. Nach und nach näherten wir uns der zweiten Verpflegungsstelle, welche wir dann 5e md letztendlich nach 4:23h erreichten. Hier ließen wir uns Zeit um den Wasserhaushalt wieder auszugleichen. Da uns noch weitere 30Km bevorstanden, mussten wir uns auch für diesen Abschnitt noch eindecken.

Die letzten 500 Höhenmeter ging es dann über Schotter zum Gasteiger Sattel. Die Vorfreude auf den bevorstehenden Singletrail wurde immer größer. Einfach nur bergab fahren und das Ganze auch noch bis ins Ziel. So hatte ich das zumindest in Erinnerung. Leider stellte sich das eher als Wunschvorstellung heraus. Der Singletrail war alles andere als leicht zu fahren. Wir als Flachlandtiroler haben auch selten die Möglichkeit, sowas zu üben. Zusätzlich kam noch erschwerend hinzu, dass wir bereits 3000 Höhenmeter in den Beinen hatten – Konzentration war also auch nicht mehr die Beste. So hatten wir heute auch ein Novum… wir sind langsam und übervorsichtig runter gefahren. Das einzige Ziel war jetzt nur noch heil ins Ziel kommen.  Nach einem ewig Auf und Ab im Singletrail erreichten wir endlich das Ziel. Mit einer Zielzeit von 6:12:29h konnten wir heute den 147. Platz belegen und sind damit mehr als zufrieden.

Leider steht morgen bereits wieder eine harte Etappe bevor. Es geht über 77,4 Km und wieder stehen mehr als 3000 Höhenmeter auf dem Plan.  Wie es uns dabei ergehen wird, könnt ihr morgen hier wieder lesen.

Viele Grüße

Marko & Daniel

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Herzfrequenz- und Höhenkurve von Marko

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Google Earth Ansicht der Etappe

 

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Sieg für soq.de Team beim Offenburger Triathlon

Offenburger TriathlonDer 75jährige Horst Liebing aus Calw sicherte dem soq.de-Team den Sieg in seiner Altersklasse auf der sogenannten S-Distanz. Für die rund 52 Kilometer lange Strecke benötigte Liebing 3:04 Stunden. Der Offenburger Triathlon war erst der zweite Triathlon in seiner sportlichen Karriere. „Meine größte Sorge gilt dem Schwimmen. Als ich hörte, dass das Schwimmen mit Neo erlaubt ist, war ich absolut erleichtert“ meinte der 75jährige nach dem Rennen. Für die 1500 Meter benötigte Liebing 37 Minuten. Der erste Wechsel dauerte mit rund acht Minuten relativ lange. Obschon alles bestens vorbereitet, muss gut Ding Weile haben. Auf der Radstrecke war Horst Liebing dann nicht mehr zu stoppen. Er baute seinen Vorsprung auf den einzigen Konkurrenten in seiner Altersklasse weiter aus und ließ auch noch viele gestandene Triathleten hinter sich. Nach dem Ritt auf dem Rad folgte ein schneller Wechsel und beim abschließenden 10 Kilometer-Lauf rannte der 75jährige noch 57 Minuten. „Ich bin überglücklich, diesen Tag miterleben zu dürfen“. Überwältigt von den Emotionen eines engagierten Ausdauersportlers nahm das älteste soq-team-Mitglied die herzlichen Glückwünsche von Ungerman persönlich entgegen. Unterstützt wurde Liebing vor, während und nach dem Rennen von seiner Tochter Gritt, die dem Vater den Triathlon vor ein paar Jahren ans Herz legte. Gelaufen ist Liebing schon immer, irgendwann kam dann das Rad fahren hinzu. Das erste sportliche Highlight erlebte die Familie beim Ostseeman 2006, bei dem die Familie als Staffel antrat und der damals 72jährige die 180 Kilometer Radstrecke beackerte. Im letzten Jahr folgte dann die Premiere auf der Triathlonstrecke mit einem Start beim Heinerman in Darmstadt.  Dieses Jahr stand ganz im Zeichen des Offenburger Triathlons. Nach seinen weiteren sportlichen Zielen gefragt, bleibt Horst Liebing bescheiden. Einen Start beim Altburger 10.000 Meter Lauf steht in diesem Jahr noch auf dem Programm, doch seine Träume führen ihn zum 70.3 Rennen in Wiesbaden. Auf die Frage, was er denn tun würde, sollte er sich für die WM qualifizieren, antwortet er trocken: „Dann muss ich wohl nach Amerika fliegen. Aber ohne meine Tochter geht das natürlich nicht.“

Offenburger Triathlon 2009


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4. Etappe - Brixen nach St. Christina

Nach einer sehr erholsamen Nacht und einem reichhaltigen Frühstück machten wir unsere Räder startklar und fuhren zum Start. Wir wußten jetzt schon, das wir heute ein strammes Programm vor uns haben werden. 3664 Höhenmeter auf 83,45 Km und damit die Königsetappe der diesjährigen Bike Transalp Challenge.4e
 
Wir waren beide guter Dinge, dass wir auch heute wieder einen guten Tag haben werden. Punkt 9 Uhr gings los.
Da die ersten fünf Kilometer flach waren, ging es auch gleich richtig zur Sache. Das hohe Tempo wurde aufgrund einer Engstelle (eine Brücke) auf Null reduziert. Es ging nichts mehr. Nach und nach löste sich der Stau auf und wir konnten endlich unser eigenes Tempo fahren.
 
Gleich zu Beginn mussten ca. 1150 Höhenmeter bewältigt werden. Doch es hatte sich gelohnt. Eine zwar sehr steinige Abfahrt, aber sehr gut zu fahren. Hier konnten wir wieder unsere Bergfahrqualitäten ausspielen und einige Plätze gut machen. Leider war die Abfahrt zu kurz und endete mehr oder weniger in der ersten Verpflegungsstelle.
 
Kaum aus der Verpflegung raus, standen weitere 1200 Höhenmeter auf die Schlüterhütte bevor. Schieben..... das Wort des Tages! Schieben durften wir heute häufiger. Nicht nur aufgrund von Naturschutzgründen, sondern weil es einfach zu steil und zu steinig war. Doch war man mit Schieben auch nicht, wenn überhaupt, langsamer als fahrend. Nach 3:41h und 35km waren wir am höchsten Punkt der heutigen Etappe und gleichzeitig auch der gesamten Bike Transalp Challenge. Uli Stanciu, der Renndirektor, hatten uns bereits beim Briefing am Vorabend "vorgewarnt". Aber die Aussicht hatte alles übertroffen. So nahmen wir uns ein wenig Zeit, um diese zu genießen und ein paar Panoramafotos zu machen. Anschliessend ging es in eine teilweise sehr ruppige Abfahrt mit sehr engen kurven, was auch das Überholen mancher Mitbewerber sehr erschwerte. Sicher runterkommen hat allerdings immer die höchste Priorität.
 
Nach einem weiterem Anstieg mit 340 Höhenmetern und einer kurzen Abfahrt, fuhren wir über Abtei dem Grödnerjoch entgegen. Dies war der letzte Anstieg für den heutigen Tag. 20Km mit weiteren nicht enden wollenden 1000 Höhenmetern. Im Schnitt vielleicht kein steiler Anstieg, doch es warteten immer wieder steile, bis sehr steile Abschnitte auf uns. Und was haben wir da gemacht? Richtig! Geschoben!
 
Das Wetter war heute auf unserer Seite. Doch gerade bei solch einer langen Etappe ist es enorm wichtig, ständig und rechtzeitig zu trinken und zu essen. Irgendwie muss ich (Daniel) diesen Punkt verpaßt haben, was zu einem spürbaren Kräfteeinbruch führte. Einmal diesen Punkt erreicht, ist es sehr schwer, dass während der Etappe wieder wett zu machen. Gerade in solchen Situationen ist man froh, einen Teampartner bei sich zu haben. Die letzten 5Km vor der zweiten Verpflegung versteckte ich mich im Windschatten von Marko. An der Verpflegung gab es kein halten mehr. Alles rein was man so in der kurzen Zeit reinbekommt. Mit vollem Magen ging es dann zum restlichen Anstieg.
 
Das letzte Stück des Anstiegs in Richtung Grödnerjoch war auf einer gut zu fahrenden Passstrasse. Nachteil solcher Passstrassen ist, dass man jede bevorstehende Serpentine bereits von ganz unten sehen kann. Obwohl ich das Gefühl hatte, dass ich jeden Moment einfach nur noch umfalle und liegen bleibe. "Marko.... lass mich hier liegen, ohne mich kannst Du es schaffen!".
Ok, war nicht ganz so dramatisch. Irgendwie konnte ich mich doch noch zusammenreissen und wir haben hier konnten hier auch noch einige Team überholen. Oben angekommen ging es in eine abwechslungsreiche Abfahrt. Erst kam ein wenig Strasse und anschliessend wieder eine steinige, sehr steile Abfahrt. Ich muss sagen, die liegen mir besonders gut.
 
Nach 6:46:11h passierten wir endlich den Zielbogen. Endlich!
 
Man kann fast sagen, dass die eigentliche Bike Transalp Challenge heute angefangen hat. Morgen stehen weitere 3300 Höhenmeter auf 82,27Km auf dem Programm. Nach dem Höhenprofil zu urteilen, nicht viel einfacher als heute. Wir sind schon sehr gespannt wie sich unser "Sitzfleisch" bis morgen regeneriert hat.
 
Wir gehen jetzt was Essen!
Marko & Daniel 
 
 
 
 

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Nach einem Tief kommt auch wieder ein Hoch

Hi!

Dieses Wochenende verlief für mich der Schluchsee Triahtlon ausgesprochen enttäuschend.  Nach einer desolaten Schwimmleistung war an ein gutes Rennen schon fast nicht mehr zu denken. Ob mein schlechtes Abschneiden im Wasser an einem zu engen Neoprenanzug, der starken Strömung oder mangelnder Orientierung gelegen hat sei dahingestellt. Etwas desorientiert stieg ich auf´s Rad und verlor prompt die nächsten wertvollen Sekunden durch einen Wechselfehler. Bei 11Grad Lufttemperatur Rad zu fahren, kostete mich eine Menge Energie. Dennoch fuhr ich mit der 7. besten Radzeit weiter nach vorne. Die schnellste Laufzeit der zweiten Liga verhalf mir noch zu einem 8. Gesamtplatz. Allerdings bedeutete dieses Ergebniss auch nur Schadensbegrenzung für mich. 
 
Trotz der Entäuschung versuche ich den Wettkampf schnell abzuhaken und mich auf die küntigen Aufgaben gut vorzubereiten. 
 
Bis bald 
Euer Bene

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