







Nachdem wir gestern die Königsetappe gut überstanden hatten, stand gleich die zweit schwerste Etappe auf dem Programm. 82,27 Km mit 3305 Höhenmetern – davon alleine 1700 Höhenmeter am Stück, was gleichzeitig auch den längsten Anstieg seit Bestehen der Bike Transalp Challenge bedeutete.
Die Belastungen der ersten Tage machten sich langsam bemerkbar. Vor allem aber der Hintern ist bereits stark in Anspruch genommen worden. Wir werden mal schauen wie wir dies in den Griff bekommen…
Gleich zu Beginn der heutigen Etappe standen die ersten 400 Höhenmeter auf dem Programm… nichts mit einrollen oder aufwärmen. Das Anfangstempo war heute nicht sonderlich hoch, was mit Sicherheit auch daran lag, dass nicht nur wir in den ersten Etappen Kräfte gelassen haben. Jeder fuhr etwas bedachter los. Es ging über den Monte Pana über Saltria zur Seiser Alm, nach der die ersten Verpflegung kam.
Bis zu diesem Zeitpunkt lief es für uns wie am Schnürchen. Da wir in unserem Startblock etwas weiter hinten gestartet waren, hatten wir diesmal nicht nur bergab, sondern auch bergauf einige Teams überholen können. Doch der Tag war noch lang.
Stichwort des Tages: Lang! Das nämlich war die Steigung, die
uns bevorstand. Ausgangspunkt war Waidbruck auf einer Höhe von 476 Metern. Die
ersten 1100 Höhenmeter wurden auf Asphalt bewältigt was bei Temperaturen von
30°C Aufstieg nicht gerade vereinfachte. Zu Beginn hatten wir nicht mal Bäume
die uns etwas Schatten spenden konnten. Doch freundlichen Bewohner an der
Strecke reichten uns Wasser, was uns zur Abkühlung sehr gelegen kam. Nach und
nach näherten wir uns der zweiten Verpflegungsstelle, welche wir dann
letztendlich nach 4:23h erreichten. Hier ließen wir uns Zeit um den Wasserhaushalt
wieder auszugleichen. Da uns noch weitere 30Km bevorstanden, mussten wir uns
auch für diesen Abschnitt noch eindecken.
Die letzten 500 Höhenmeter ging es dann über Schotter zum Gasteiger Sattel. Die Vorfreude auf den bevorstehenden Singletrail wurde immer größer. Einfach nur bergab fahren und das Ganze auch noch bis ins Ziel. So hatte ich das zumindest in Erinnerung. Leider stellte sich das eher als Wunschvorstellung heraus. Der Singletrail war alles andere als leicht zu fahren. Wir als Flachlandtiroler haben auch selten die Möglichkeit, sowas zu üben. Zusätzlich kam noch erschwerend hinzu, dass wir bereits 3000 Höhenmeter in den Beinen hatten – Konzentration war also auch nicht mehr die Beste. So hatten wir heute auch ein Novum… wir sind langsam und übervorsichtig runter gefahren. Das einzige Ziel war jetzt nur noch heil ins Ziel kommen. Nach einem ewig Auf und Ab im Singletrail erreichten wir endlich das Ziel. Mit einer Zielzeit von 6:12:29h konnten wir heute den 147. Platz belegen und sind damit mehr als zufrieden.
Leider steht morgen bereits wieder eine harte Etappe bevor. Es geht über 77,4 Km und wieder stehen mehr als 3000 Höhenmeter auf dem Plan. Wie es uns dabei ergehen wird, könnt ihr morgen hier wieder lesen.
Viele Grüße
Marko & Daniel
Herzfrequenz- und Höhenkurve von Marko
Google Earth Ansicht der Etappe
Hi!
Hallo,
da mein Internet immer noch streikt, sitze ich jetzt in einem gemütlichen Freiburger Internetcaffée und versuche meine Verspätung wieder gutzumachen.
Denn der Durchmarsch von der 3. Liga in die 2. und jetzt in die Erste, war nicht selbstverständlich, so mussten wir das Ligafinale gewinnen, um sicher unter den Aufsteigern zu befinden
Viele Grüße, euer Maurice
eigentlich der gesamte Teil nach oben schiebend bewältigt. Wir hatten so unserer Zweifel, ob die Profis hier wirklich hochgefahren waren. Wenn ja, Respekt!!
dass es heute nicht mit dem Rad sondern mit dem Bus nach Reith weitergeht! Beim Warten auf den Bus ist dann auch das etwas untypische Bild für eine Bike Transalp entstanden.... Warten auf den Bus!
Nach sieben Stunden war es dann aber doch genug mit Sitzen. Gerade angekommen mussten wir auch schon schnell das Auto auspacken und schnell zur Akkreditierung... die war nur noch bis 21 Uhr offen. Startnummern geholt - dieses Jahr die Glückszahl 78 - sowie die Transalp Tasche - weiter gings zur Pasta Party. Wie bereits im letzten Jahr hat der Veranstalter alles bestens eingerichtet bzw. vorbereitet. Bei der Pasta Party konnten wir uns dann schon mal auf eine Woche Nudeln einstimmen... wir lassen uns überraschen.
