Podium verpasst aber Torte mit Platz 4. gewonnen!

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Am Samstag starteten wir Andrea und Sven beim 12Std.Rennen in Totnauberg als Mixed Team. Eine Frau und ein Mann bilden hierbei zusammen ein 2erTeam.  Von den jeweils gemeldeten Mannschaften darf sich immer nur ein Teilnehmer auf der Rennstrecke befinden. Gewechselt darf nur in der angegebenen Wechselzone bei Start und Ziel erfolgen. Dabei bleibt es jedem Team selbst überlassen, ob es nach jeder Runde wechselt oder ob ein Fahrer mehrere Runden am Stück fährt. Wer die meisten Runden in den vorgegebenen 12 Std. absolviert, hat gewonnen. Die Wettkampfstrecke in Todnauberg führt über einen 14 km langen Rundkurs auf Wald- bzw. Rad- und Wanderwegen, sowie Singletrails. Sie ist sehr anstrengend, da es keine Möglichkeit gibt sich zu erholen.  Nach einer fast schlaflosen Nacht(so kam es uns vor, wie es so ist wenn man immer wieder aufwacht und die Kirchturmuhr stündlich hört) standen wir um 4.45Uhr auf. Wir mussten sehr früh in Totnauberg sein um einen guten Parkplatz zu sichern und unser Verpflegungslager  auf der für uns abgesteckten Rasenfläche aufzubauen.
 
(Den Platz an der Strecke hat unser Vereinskollege Stefan Sellinger, der als Einzelfahrer startete, am Vortag für uns abgesteckt) Die Lage war super, denn wir hatten nur einige Meter zur Wechselzone und die Verpflegungszone war auch gleich nebenan. Als Renntaktik wählten wir die gleiche wie im letzten Jahr. Wir beschlossen, dass  (Sven) die erste Runde fahre, da ich im Startgetümmel besser zu Recht komme als Andrea. Unser Ziel in diesem Jahr war es, zusammen18 Runden zu fahren. Im letzten Jahr schafften wir 17 Runden. Rein rechnerisch gesehen hieß dies, dass ich (Sven) die 14km und 340hm immer gut unter 40min bleiben musste und Andrea nicht über 41min pro Runde brauchen durfte. Doch unsere Rechnung ging leider nicht ganz auf. Die Streckenverhältnisse waren schwieriger als im letztes Jahr, da stellenweise die Wege mit Schotter aufgefüllt waren und meistens viel Gegenwind herrschte. Nach mehreren Runden zeichnete sich ab dass wir die 18 Runden nicht schaffen würden. Irgendwie war nicht unser Tag. Vielleicht waren wir noch nicht ganz von der Transschwarzwald erholt oder das kühle Wetter, oder… . Die Lunge brannte und in den kurzen Pausen von 30 min. musste man schon wieder in der Wechselzone stehen. Ich (Sven) fuhr dann in der Mittagszeit einmal 2Runden hintereinander in der Hoffnung dass Andrea sich gut erholt und im Anschluss flotte Runden fahren kann. Aber daraus wurde leider nichts. Sie hatte in der Pause mit den kühlen Temperaturen zu kämpfen und zitterte am ganzen Körper obwohl sie sich in Decken eingehüllt hatte. Unser Polar zeigte eine Durchschnittstemperatur von 18 Grad an, aber im Schatten fühlte es sich mit dem starken Wind viel kühler an. Nach 15 Runden lagen wir immer noch auf Rang 4 wie von Anfang an. Der Zeitabstand nach vorne auf den 3. Platz war schon recht groß und nach hinten hatten wir zwischenzeitlich 6 min.Vorsprung. Leider wurden die Ergebnisse in den letzten Runden nicht mehr aktualisiert, so dass wir keine Ahnung hatten ob wir auf Platz 5 abgerutscht sind oder unser Zeitvorsprung gut reichte. So hieß es eben so schnell zu fahren wie noch möglich. Dies ist aber leichter gesagt als getan. Denn im 2er Team (bei einem Wechsel in jeder Runde) hat man fast keine Zeit sich zu erholen. Es bleiben einem gerade mal 30 min. um sich zu Verpflegen, das Rad wieder in Ordnung zu bringen und um schnell auf die Toilette zu gehen. Nach 8 – 9 Std. fällt es einem dann immer schwerer sich nach der kurzen Pause aufs Rad zu setzten und Vollgas zu fahren. RIMG0931-1
 
 
Da wir die Teams hinter uns nicht kannten (jedes 2er Team, egal ob Herren, Frauen oder Mixed hatte die gleichen Hintergrundfarben auf den Startnummern), hatten wir auch keine Ahnung auf wen wir besonders aufpassen mussten. Aber egal, wir blieben bei unserer Taktik (jede Runde Wechsel) und hatten abgemacht dass Andrea die Schlussrunde fahren soll. Allerdings hatte sie vergessen noch auf die Toilette zu gehen. Hin und hergerissen hat sie es sich auf der Strecke dann allerdings verkniffen anzuhalten, da sie nicht wusste ob uns dieser Halt einen Platz kosten könnte. Zum Glück hat sie nicht angehalten, denn das Team auf Platz 5 lag am Ende dann nur 1Min.20sec. hinter uns. Im Ziel gab es für jeden Sekt und wir plauderten noch mit vielen befreundeten Fahrern, deren Zahl nunmehr von Rennen zu Rennen immer größer wird.
 
 
 
Mit Platz 4 gab es eine für uns eine Schwarzwälder Kirschtorte (wussten wir noch vom letzten Jahr) und wir warteten daher noch bis zur Siegerehrung.
 
 
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Alles in allem war es auch in diesem Jahr wieder schön in Todnauberg zu starten. Leider konnten wir nicht ganz unser Ziel erreichen, aber wir sind trotzdem mit unserem Ergebnis zufrieden. Und die Schwarzwälder Kirschtorte hat auch ganz gut geschmeckt!
Vor allem in den technisch schwierigen Abfahrten konnten wir unsere gute Fahrtechnik ausspielen und viele Fahrer distanzieren. Nur bergauf hat dann an diesem Tag doch noch ein klein wenig Kraft gefehlt. Aber das kann in so einer langen Saison schon mal passieren.
 
Jetzt wollen wir uns erst mal richtig erholen und dann schauen wir mal, ob wir noch ein oder zwei Rennen in diesem Jahr bestreiten bevor es in die Winterpause geht.
 
Bis bald
 
Andrea und Sven
 

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12h Todtnauberg

RIMG0928Am gestrigen Samstag fand im Todtnauberg im Hochschwarzwald das 12h MTB-Rennen statt. Hier hieß es eine 14km lange und mit 400Hm Cross-Country Runde (siehe unten) so oft wie nur möglich zu absolvieren. Mit dem Mixed Team Andrea und Sven Meier und dem 3er Team (Gastfahrer Sebastian Hafner, Roland Krams und mir) waren vom Team soq.de zwei Teams an dieser Veranstaltung am Start. Unsere Taktik im 3er Team war klar vorgegeben. Spass haben und trotzdem nicht schlecht aussehen. Meine beiden Mitstreiter beschlossen einstimmig, dass ich der Startfahrer machen sollte. Gesagt getan, was die beiden aber nicht wussten, dass Spass haben bei mir gleichzeitig heißt Vollgas geben. So kam ich nach kanpp 30min schon wieder als Gesamt Vierter in die Wechselzone. Sebastian übernahm dann die zweite Runde bevor er Roland auf die dritte Runde schickte. Roland bekam aber immer mehr Probleme mit seiner Hinterradbremse, die zum Schluss der Runde Ihre Arbeit ganz einstellte. Leider ließ sich dieser Defekt nicht sofort beheben und so rutschen wir aufgrund des Ausfalls von Roland etwas weiter nach hinten in der Wertung. Man merkt es ziemlich stark, ob mann nur ca. 30min Pause zwischen zwei Belastungen hat, oder doch etwas mehr wie eine Stunde. Genau in dieser Phase bekam Sebastian auch noch einen Plattfuß. Diese Situation absolvierte er zum Glück meisterlich und so verloren wir wenig Zeit zusätzlich. Rolands Hinterradbremse bekamen wir dan weitestgehenst wieder flott und so konnte er wieder mit einer Menge Wut im Bauch ins Renngeschehen eingreifen. Die Zeiten sprachen für sich. Gegen Nachmittag arbeitet wir uns dann wieder auf Platz fünf vor. Kurz nach 19 Uhr fuhr Roland zum 19 mal über Ziellínie. Die hieß für unser
Team, nach 266km und über 7.600 steigenden Höhenmeter Platz 5 in der 3er Wertung. Wow, für ein bißchen Spass waren wir gar nicht so schlecht. Noch schnell ein Wort zum Sieger in unserer Wertung.  Die Jungs fuhren sage und schreibe 21 Runden in der selben Zeit, aber noch bewunderswerter fand ich die Leistung von Andrea und Sven die in der Mixedwertung den vierten Rang erkämpften - Kompliment! Fazit:  Eine super organisierte Veranstaltung an dem es an nichts fehlte. Vom Athletenbuffet über Massage bis hin zum Glas Sekt im Ziel war alles vorhanden - weiter so. Noch ein Wort zu meinen beiden Weggefährten, Jungs es hat mir rießig Spass gemacht mit Euch, auch wenn Ihr ab und zu den Blutgeschmack im Mund hattet, Euch etwa nicht?
 
Nächste Woche steht mit dem Täler Cupfinale schon wieder ein weiteres Rennen auf dem Programm.  In diesem Sinne gute Regeneration, Euer Markus.
 
P.S.: Weitere Bilder und ein Video werden in kürze folgen
 
Strecke
Aufgenommen mit Polar RS 800cx
 
 
 

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Rückblick TransSchwarzwald

Nun sind schon fast zwei Wochen vorbei und gestern habe ich mich das erste mal wieder auf dem Fahrrad sportlich bewegt. Anfangs habe ich überhaupt keinen Rhythmus gefunden, aber dann kam ich immer besser in Tritt. Kein Wunder, musste doch unserem sportlichen Leiter mal zeigen wo es lang geht.
 
RIMG0666Wenn ich so auf die sieben Etappen der Trans Schwarzwald zurück blicke, muss ich sagen, dass ich mehr erreicht habe als ich  mir vorgestellt hatte. Mein Ziel war ausgegeben unter die ersten fünf in meiner AK zu kommen. Das sah aber nach der ersten Etappe als ziemlich unwahrscheinlich aus. Der zweite und dritte Tag zeigte dann auch nicht Besserung in dieser Sicht, dass ich aber an den letzten beiden Tagen beides mal aufs Podium fahre und am letzten Tag nach Murg-Niederhof noch Platz vier erkämpfe, das waren für mich die Highlights. Aber wenn man von Highlights spricht, kann man landschaftlich gar nicht aufhören, ich würde vorschlagen selber mit machen und einfach genießen. Die ganze Veranstaltung war rund um gelungen und auch unsere Betreuer Tom, Christian und Roland versuchten Ihr bestes zu geben. Es war schon sehr angenehm, wenn man völlig fertig ins Ziel kam und dort jemanden vorfand, der einem jedem Wunsch von den Lippen ablass. Jungs Danke dafür!
 
Ein großer Dank geht auch an Andrea und Sven, die sich immer wieder um mich kümmerten, da ich ab und zu mal meinen Kopf vergessen hatte. Ausserdem waren die Abende mit den Beiden sehr kurzweillig und so kam auch keine Langeweile auf. Also Ihr beiden - MERCI noch einmal.
 
Und wenn wir schon bei den Dankesworten sind. Ein dickes Danke Schön an die Sponsoren soq.de, Storck, Powerbar, Chain, Rudy Project und Holmenkol durch Eure Unterstützung habt Ihr meinen Job deutlich vereinfacht. Ich würde mich rießig freuen, wenn ich auch im nächsten Jahr auf Eure Unterstützung zählen kann.
 
Nun noch ein kleinen Ausblick in den Herbst. Am Wochenende werde ich in der 3er Team Wertung mit unserem Team in Todtnauberg beim 12 Stunden Rennen an den Start gehen, dann geht es eine Woche später in Münstertal beim Schwarzwaldtälercup auch noch einmal um einiges und zum Schluss, will ich mein Heimrennen in Hecklingen am 11.Oktober beim Burgrace mit einer guten Leistung abschliessen.
 
Selbstverständlich halte ich Euch auf dem laufenden,
 
Euer Markus.

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Resümee Trans Schwarzwald 2009

DSCN1947Etwas mehr als 1 Woche liegt sie jetzt zurück, die Vaude Trans Schwarzwald. Jetzt, nachdem wir die Erlebnisse etwas sacken lassen konnten, können wir uns eigentlich nur an die schönen Momente erinnern. Wir haben alle sieben Tage ziemlich konstant hinter uns gebracht und sind jeden Tag auf dem 7. Rang gelandet, so dass am Ende auch der 7. Gesamtrang in der Mixedkategorie herauskam. Ich denke wir können stolz auf unsere Leistung sein. Unser realistisches Ziel war neben  dem durchkommen ein Platz in den Top Ten. Dieses Ziel haben wir mehr als erfüllt!
Unterm Strich hatten wir eine wirklich schöne Woche und können die Teilnahme bei einem Etappen-Rennen wirklich nur jedem Biker empfehlen - die Erfahrung, jeden Tag einen Marathon der Extraklasse zu fahren, seine Grenzen kennen lernen, sich immer wieder aufzuraffen und Pasta auch am letzten Tag noch toll zu finden, ist mindestens ebenso viel Wert wie die Tatsache, eine ganze Woche mit Gleichgesinnten, Leidenspartnern, Kollegen und Kontrahenten auf die Strecke zu gehen.
 
 
 
Zum Schluss möchten wir uns noch bedanken:
 
Zunächst unseren Sponsoren, welche uns mit dem besten Material ausgestattet haben;
Tom und Roland, die uns nach den anstrengenden Etappen in Empfang nahen;
bei Markus, mit dem wir diese Woche gemeinsam verbracht haben;
und allen, welche uns diese Woche auf unserem blog begleitet haben.
 
DANKE  !

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Das Rennen meines Lebens!

DSCF2657bsHallo, Ich kann es noch gar nicht richtig begreifen was gestern geschehen ist- für mich war es der perfekte Tag!! Jetzt alles der Reihe nach: In der letzten Nacht, das heißt die letzten paar Stunden vor dem Wettkampf waren nicht von ausgiebigen Schlaf geprägt! Wobei sich die Aufregung sichtlich in Grenzen hielt, trotzdem vor der ersten Mitteldistanz schläft man nicht viel! Anreise und Check-In  verliefen völlig problemlos, mit der Zeit entwickelt man ein Ritual, um optimal vorbereitet zu sein. Zum Rennen:  Die 2km Schwimmen würde ich recht tempovoll beginnen, denn für mich stand von Anfang an fest- "was du beim Schwimmen auf die Konkurrenz holst, kann dir keiner nehmen" genau so ging ich das Rennen auch an, schon nach der ersten Runde hatte ich mich mit einem Mitstreiter abgesetzt. In der zweiten Runde baute ich den Vorsprung noch weiter aus und entstieg so als erster den Fluten!!! 
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Doch nun erst begann das Rennen um den internationalen Breisgau Triathlon 2009!! Auf der Radstrecke ist alles möglich, am einfachsten ist es wohl - nach der Hälfte gnadenlos einzugehen, um dann  auf der wahnsinnig bergigen Laufstrecke völl einzubrechen und den wettkampf auf allen Vieren beenden zu müssen!! Mit einer guten Renneinteilung hat man viel gewonnen, glücklicherweise erging mir das so, perfekt eingeteilt, genau gewusst was ich treten kann und was ich noch ein sparen muss!! Meine Führungsposition konnte ich auf den 80km nicht verteidigen, da das Feld sehr stark besetzt war. So musste ich Markus Fachbach (Commerzbank Triathlon Team) und den eigentlichen Favoriten Daniel Wiesner passieren lassen. Zwischenzeitlich war ich bis auf  den 5ten Rang zurückgefallen, konnte dies aber durch eine Temposteigerung in der letzten Radrunde wieder aufholen. Schlussendlich kam ich nach der zweiten Disziplin als Dritter vom Rad!! 
ibt09 3run 133052-128 Sehr konzentriert nahm ich die dritte und letzte Aufgabe des Tages, 21 Kilometer anspruchsvollste Laufstrecke, in Angriff!Ich ging mit einem Rückstand von etwa 5 min auf den Führenden auf den Halbmarathon. Tatsächlich musste man über Stock und Stein und nich zuletzt steile Bergan- und Bergabpassagen meistern. Dass ich das gut kann wusste ich und habe es auch bewiesen! So konnte ich Sekunden um Sekunden auf den Zweiten, Daniel Wiesner, gutmachen. Abgesehen von der Höllenstrecke waren die Temperaturen auch nich ohne, 30°C im Schatten und kein erfrischendes Lüftchen- das war schon echt hart!! Davon unbeeindruckt bin ich meinen ersten Halbmarathon und das in einem Triathlon, in 1:20 Stunden gelaufen, das ist echt eine für die Strecke sehr schnelle Zeit!!! Schlussendlich lief ich dann bis auf 2 Minuten auf den  Zweiten auf und konnte meinen absolut sensationellen 3. Platz verteidigen!!!!!!!!
 
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Auf meiner ersten Mitteldistanz im Leben, noch nie zuvor einen Halbmarathon gelaufen und dann so eine Laufzeit und super Endplatziereung - für mich der Hammer!! Mit einer Endzeit von 4:03 Stunden und einem Rückstand von nur 3min auf den Sieger Markus Fachbach, macht mir das viel Mut für die Zukunft!!!  Selber erstaunt wie ich dies geschafft habe, genieße ich jetzt diesen sau cooolen Saisonabschluss und lasse alle Eindrücke und Gefühle revue passieren Abschließend kann ich sagen-- das war mein Tag-- mein Rennen!!!! :-) Bin ich  glücklich :-) viele Grüße, euer Maurice 
 
 Zieleinlauf :-) ibt09 3run 135820-248  und dann... DSCF3297bs                                                            .
 
 


 


 
 

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Noch einmal schlafen!

IMG 0080Hallo,

nun ist es soweit, morgen ist der große Tag- meine erste Mitteldistanz!!!!
Heute ist nicht viel passiert, lockeres Laufen, Radcheck...
So eben war ich meine Startunterlagen abholen, die Nummer 10 wird meinen Körper schmücken:-)
Jetzt heißt es nochmals ordentlich essen und dann ins Bett, um morgen sehr fit zu sein!!!
Ich melde mich wieder nach dem Wettkampf, hoffe ich kann das dann noch!!!
Be cool!
Viele Grüße, euer Maurice

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Der längste Tag des Jahres rückt näher

IMG 0073Hallo,
nach längerer Funkstille lasse ich wieder von mir hören, spannend waren die letzten Wochen keinesfalls- Training, Training, Training....

Doch jetzt wirds ernst, am kommenden Sonntag, dem 23 August, werde ich meine erste Mitteldistanz bestreiten. Zielwettkampf ist der berühmt berüchtigte internationale Breisgau Triathlon in Malterdingen!! Schon Faris Al-Sultan, Timo Bracht und Andi Böcherer drückten diesem Wettkampf  ihren Stempel auf- letzterer mit zwei Siegen!! Charakteristisch für diesen Wettkampf ist ein sehr bergiger Radkurs und eine abartige Laufstrecke, die von jedem Starter eine sehr gute Einteilung erfordert. So jetzt zu mir: In den letzten Wochen standen nochmals hohe Umfänge auf dem Programm, dass bei dieser Hitze nicht immer ganz einfach war. Rückblickend verlief die direkte Vorbereitung auf diesen Wettkampf ausgesprochen gut, so konnte ich alles umsätzen was von mir gefordert wurde. Jetzt heißt es aber ausruhen und warten, noch die Ein oder Andere Einheit absolvieren, aber der Hauptteil ist gelaufen... Ich bin gerüstet für den Sonntag, vorgenommen habe ich mir vorne mitzumischen und den Spaß an dem Wettkampf nicht zu verlieren:-) Sich hier etwas auszurechnen wäre noch zu spekulativ, ich bin gut drauf, werde mein Allerbestes geben und dann wird man sehen... 
Werde euch ab sofort täglich mit einem kurzen Statement auf dem laufenden halten!!
In diesem Sinne, bis Morgen:-)

Euer Maurice

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7. Etappe - Platz 7 verteidigt!

Mentale Stärke siegt! 
Gegen halb sieben wurden wir heute Morgen von der Sonne geweckt. Uns erwartete also ein heißer Tag. Wie „heiß“ war uns da allerdings noch nicht bewusst.
Nachdem wir gestern unserem direkten Konkurrenzteam, den Haardbikern, über 5 Minuten abgenommen hatten, galt es heute unseren kappen Vorsprung von 1 Minute zu verteidigen. Wir überlegten also, wie wir die letzte Etappe über 2055 Hm und 85 km taktisch angehen. Sollen wir einfach nur bei unserer Konkurrenz bleiben, oder sollten wir das Rennen von vorne fahren? Wir entschieden uns dafür anzugreifen und uns nicht auf unseren knappen Vorsprung zu verlassen. Denn es kann immer wieder passieren, dass man eine Schwächephase oder einen Defekt hat und dann ist der Gegner weg.
Vor dem Start meinten unsere Konkurrenten vom Team Haardbiker dann allerdings, dass sie heute nicht mehr angreifen wollen, sondern das Rennen „gemütlich“ zu Ende bringen wollen. Auch meinte unsere Mixedkollegin, dass sie gesundheitlich leicht angeschlagen sei und daher schon Medikamente nehmen musste. Wir trauten diesen Aussagen allerdings nicht, denn schon die Tage vorher hatten gezeigt, dass man sich nicht auf die Ehrlichkeit der Leute verlassen kann. Dies sollte sich auch heute bewahrheiten.
Gleich nach dem Start haben wir ein hohes Tempo angeschlagen und versucht eine kleine Lücke zu unseren Verfolgern zu reißen. Doch was war dass? Schon am ersten Anstieg hat unser Konkurrenzteam angegriffen. Wir haben dann nur noch versucht dranzubleiben. Unsere Konkurrentin vom Team Haardbiker meinte dann nur, dass jetzt wohl die Tablette anfängt zu wirken. Somit wussten wir, dass wir heute auch keinen gemütlichen Tag haben werden. Andrea hatte dann in einem steilen Waldanstieg große Mühe dranzubleiben. Aber mit letzter Anstrengung und Puls 165 gelang ihr dies dann doch. Was sollten wir nun machen? Zunächst galt es zu versuchen im Windschatten dranzubleiben. Zum Glück kam dann eine Abfahrt wo wir uns erholen konnten. Am nächsten steilen Asphaltanstieg haben wir dann alles auf eine Karte gesetzt und attackiert. Schnell konnten wir eine kleine Lücke reißen. Nun hieß es für uns zu versuchen aus ihrer Sichtweite zu kommen, damit sie sich nicht wieder an uns heranziehen können. Dies hat auch gut geklappt bis ich eine Pinkelpause einlegen musste. Als ich diese beendet hatte, tauchten unsere Verfolger wieder auf und haben mich leider gesehen. Also bin ich schnell wieder auf Andrea aufgefahren. Auf einem kurzen steilen Waldanstieg kam Team Haardbiker dann nochmals recht nah an uns heran, aber wir forcierten dann nochmals unser Tempo bis wir sie wieder aus den Augen verloren haben. So behielten wir ständig einen kleinen Vorsprung und irgendwann waren wir vorne ganz weg. Auch wenn die Beine weh taten haben wir die letzten Wellen hochgedrückt. Unsere Willenskraft war heute sicher mit entscheidend. Denn wenn der Körper nicht mehr will, entscheidet oft die Psyche ein Rennen und die hat bei uns heute einfach gestimmt. Die Aussicht auf den letzten 20km war wunderschön und entschädigte uns für die Schmerzen. Die letzte Abfahrt erforderte nochmals volle Konzentration, überall lagen größere lose Steine herum und stürzen wollten wir auf keinen Fall. Auch hofften wir nicht jetzt noch einen Defekt zu bekommen. Aber dies war glücklicherweise nicht der Fall. Zum Schluss konnten wir es uns sogar leisten etwas das Tempo herauszunehmen und auf Sicherheit zu fahren. Nach eine schönen Trailabfahrt sahen wir dann endlich den orangefarbenen Vaude Zielbogen und stiegen völlig erschöpft von unseren treuen Storck Rebelion`s, die uns sicher ins Ziel brachten. Überglücklich lagen wir uns dann in den Armen.
LG Sven und Andrea
 
 

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7.Etappe - Jawohl Platz 4. für soq.de!

RIMG0859Damit hat keiner mehr gerechnet und ich nach gestern alle mal nicht! Aber langsam eins nach dem anderen. Heute hieß es zum siebten mal auf mein Storck zu sitzen um von Grafenhausen nach Murg-Niederhof die letzten 83,0km mit 2090 Hm der VAUDE TransSchwarzwald zu absolvieren. Wie viele anderen, war auch ich heil froh das nach diesem Tag Schluss sein wird, denn die Kräfte schwinden und auch die Psyche ruft laut nach einer Auszeit. Eigentlich war meine Renntaktik heute ganz einfach. Den Gesamt Vierten und Gesamt Sechsten nicht aus den Augen zu lassen um so meinen fünften Rang im Gesamtklassement zu verteidigen. Aber wer mich kennt, weiß, dass das nicht immer so klappt wie ich mir das vorstelle. Nur heute schien ich nicht das Problem zu sein, sondern die Anderen. Meine Beine waren gut und die große Gruppe die ich kurz nach dem Start erwischt hatte lief hervorragend. Kurzum, ich beschloss so lange wie möglich in dieser Gruppe zu bleiben um meine Kräfte zu sparen. Dann bei Kilometer 40, bei 1.Verpflegungstelle, bekam ich die Information, das nur die Beiden ersten meiner AK schon durch wären, sprich da geht noch was (O-Ton meines Sportl. Leiters). Gut so hieß es für mich erst recht an dieser Gruppe so lange wie möglich dran zu bleiben. Dies gelang mir auch, obwohl ich das eine oder andere mal nicht mehr die Landschaft wirklich genossen konnte und meine üblichen Spässe meiner angereisten Fans vermissten. Sorry Moni, aber das nächste mal wieder. Aufgrund der durchaus überraschenden Rennsituation tauchte Roland mit Cola und den neusten Zeitabständen bei Kilometer 60 plötzlich auf. Hey, hier waren es schon neun Minuten Vorsprung auf den Gesamt Vierten. Was ich vielleicht noch erwähnen sollte, ich hatte vor dem Start der siebten Etappe einen Rückstand von 10:30min. Jetzt hieß es für mich Gas geben und nochmals Gas geben! Im Ziel angekommen empfang mich dann unser Teamchef Tom Tittmann und auch unser sportliche Leiter Roland Krams war schon wieder mit seiner ganzen Familie und insbesondere mit Yannik vor Ort. Platz drei in meiner AK, supi wieder ein Stockerlplatz nach gestern, aber was noch viel wichtiger war, wie sind die Zeitabstände. Mir war das erst einmal alles egal, ich war heil froh gesund und munter im Ziel zu sein und die ganzen Strapazen hinter mir zu haben. Aber nach einer kurzen Verschnaufpause kribbelte es dann doch noch einmal kräftig bei mir. Die Spannung stieg und sogar meine Polaruhr zeigt noch einmal Ausschläge nach oben an. Dann, die 10:30min waren rum und noch keiner zu sehen. Hatte wir Ihn versehentlich übersehen? Wir schauten uns alle etwas ratlos an, aber dann stieß Roland kräftig seine Hände in die Höhe, da war er! Etwa 12:30min hinter mir, das hieß das ich am letzten Tag noch einen Platz nach oben geklettert bin. Nach 550km Tortur in 24:09.57 habe ich den Schwarzwald bezwungen und bin stolz auf meinen vierten Platz in der Gesamtwertung. Jetzt möchte ich nur noch mein eigenes Bett und von alledem nichts mehr wissen. In ein paar Tagen melde ich mich dann noch einmal und werde ein kleines Resumee ziehen. Eins ist aber jetzt schon sicher, ohne die tollen Fans, Betreuer, Andrea und Sven ganz zu schweigen den Sponsoren soq.de, Polar, Storck, Powerbar, Rudy Project, Chain und Holmenkol wäre diese Leistung nicht möglich gewesen. ALLEN EIN FETTES DANKE SCHÖN!

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6. Etappe - Schnellstart und Vollgas

Trans Schwarzwald  2009Die 6. Etappe führte uns heute von Engen nach Grafenhausen. Dabei galt es 1676 Hm und 70 km zu bewältigen. Nachdem wir gestern unseren 7. Gesamtrang verloren hatten, wollten wir heute versuchen, diesen zurückzuerobern. Also galt es gleich von Beginn an Vollgas zu fahren. Andrea hat sich im Startblock gleich eine gute Ausgangsposition verschafft und ist gleich nach dem Startschuss richtig losgebrettert. So habe ich sie die letzten Tage nicht erlebt! Das war auch gut so, denn kurz darauf gab es 2 Engstellen, wo das Fahrerfeld durch musste. Wir kamen dank unseres schnellen Starts allerdings gut durch und konnten ein recht hohes Tempo anschlagen. Dabei gelang es uns sogar, die Pulsanzeige auf unseren Polar S 725 in den Roten Bereich zu jagen. Dies ist nach so vielen Tagen hartem fahren normalerweise fast nicht mehr möglich, denn selbst wenn der Kopf noch will, fehlt einfach die Kraft. Auch heute ging es ständig auf Wald- Wiesen- und Forstwegen bergauf und bergab. Wir konnten unser hohes Tempo beibehalten und harmonierten dabei als Team perfekt. Auch die Riegel und Gels von Powerbar gaben uns nochmals richtig Kraft, so dass wir auch heute keinen Einbruch hatten. Mit letzter Kraft haben wir uns dann den finalen Anstieg ins Ziel hochgekämpft. Dort wurden wir auch heute von einer Abordnung des MTB-Südbaden e.V. in Empfang genommen. Die Stimmung im Ziel war super! Alle freuten sich mit uns und natürlich auch über den 3. Platz von Markus Bär.Unsere Zeit betrug 3.21 Std. Damit konnten wir unseren 7. Platz zurückerobern und liegen jetzt knapp etwas über 1 Minute vor unseren Verfolgern. Ob morgen die Kraft reicht diesen zu halten wissen wir noch nicht. Wir werden aber in jedem Fall kämpfen! Bis morgen Andrea und Sven

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