Schluss mit Lustig!
Trainingslager Fuerteventura
Spuren im Schnee
Der Bär ist los
Eine wilkommene Abwechslung
Eine sonnige und warme Zeit erwartet mich..!!
ich melde mich, um einen kurzen Überblick zu geben was geschehen ist und wie die nächsten Wochen ablaufen werden.
Die Vorbereitungen laufen wie geplant. Wie bisher in keiner Aufbauphase blieb ich von jeglichen Erkältungen verschont!! Dies brachte mir einen echt guten und fortlaufenden Trainingszustand. Natürlich hoffe ich, dass das so bleibt- ich setzte alles daran so weiter zu machen. Nun aber in die Gegenwart: Gestern habe ich die letzten Klausur für dieses Semester abgeschlossen und vor mir liegen meine ersten Semesterferien!!!!! Echt ein Gutes Gefühl :-)Glücklicherweise werde ich den doch wieder sehr tiefen Temperaturen entfliehen und auf die Kanaren, genauer auf Fuerteventura, fliegen. Los geht`s schon morgen in aller Früh!!! Zurück geht es zehn Tage später- oder dann wenn sich der Winter hier etwas beruhigt hat. Dem Wetterdienst zu Folge wird es auf Fuerteventura wohl sehr sonnig werden, um von den Temperaturen her optimal um trainieren zu können. Ebenfalls wichtig, besser gesagt ….DAS wichtigste, auf den langen Radausfahrten seiner Haut den ersten „dunkleren“ Farbton zu verleihen!! Spaß bei Seite- viele Radkilometer, Schwimmkilometer und doch auch einige Laufkilometer werden dort abgearbeitet werden müssen. Unter den Umständen fällt einem das natürlich sehr viel leichter als hierzulande!! Ich werde viele Bilder machen und sie euch dann hier präsentieren.Den Club werde ich mir auch genauer anschauen und euch dann meine Eindrücke schildern!
Bis dahin eine schöne Zeit, macht das beste draus !!!!
Viele Grüße, euer Maurice
Begegnung der dritten Art
Das Schnäutzen hat die Tiere völlig erschrecktund sie sprinteten alle wie wild in den Nebel. Hey Krams Deine Chance. Rad über den Koppelzaun gehoben, ab durch das kleine Törchen, Rad geschnappt auf die andere Seite gerannt, Rad über den Zaun und ich wieder durch das zweite Gatter in die Sicherheit. Erst jetzt traute ich mich wieder nach hinten zu schauen - aber da waren keine Bissons mehr, nur Nebel. Okay jetzt nichts wie heim, Du hast nur noch 12 Minuten. Zum Glück waren bei dem Wetter groß keine Wanderer unterwegs - der Ausdruck "Pistenraudie" wäre hier sicherlich gefallen. Da es zu 90% nur noch bergab ging und mein BMC hervorragend die Spur hielt, schaffte ich es zwei Miunten nach 11 Uhr zu Hause ein zu trudeln. Fertig wie ein Schnitzel aber glücklich wie ein kleines Kind.
Schnee ohne Ende
Vor einer Woche machte ich mich morgens auf den Weg zum Notschrei, um die bereits angekündigten Ski-Langlaufeinheiten zu absolvieren. Oben angekommen, erwarteten mich strahlender Sonnenschein und sehr angenehme Temperaturen. Hoch motiviert schnallte ich meine Skier an und machte mich auf, die Stübenwasen-Runde 2mal in der klassischen Technik zu laufen. Bereits auf den ersten Metern wurde klar, dass es zwar bergab sehr gut und schnell vorwärts ging, dafür der Abdruck bergauf mit den Schuppenskiern zu Wünschen übrig ließ. Zum 1. Mal auf dem höchsten Punkt der Loipe, dem Stübenwasen, angekommen, genoss ich bei guten Sichtverhältnissen den Ausblick, auf die verschneiten, in Sonnenlicht getauchten Alpengipfel. Nach diesem herrlichen Ausblick ging es dann auf die längste Erholungsstrecke der Runde, der Abfahrt hinab zum Wendepunkt der Loipe bei der Todtnauer Hütte. Am Wendepunkt angekommen, steigt der Puls jedoch sofort wieder in gewohnte Höhen. Da dann direkt die steilsten und schwierigsten Anstiege der Loipe wieder hinauf zum Stübenwasen bewältigt werden müssen. Wieder dort oben angekommen, kommt jedoch der angenehme Teil der Runde. Es geht in ca. 30min größtenteils bergab an der Biathlonanlage vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt, von wo es dann zum zweiten Mal auf die Runde ging. Nach 3:30 oder 40km und knapp über 1000hm war ich dann wieder zurück am Loipenhaus. Um die geplanten 4 Stunden voll zu bekommen und das herrliche Wetter noch auszunutzen, wagte ich mich dann das 1. Mal auf die neu erworbenen Skating-Skier. Dies stellte sich jedoch als anspruchsvoller und anstrengender als erwartet heraus. Selbst die minimalen Steigungen am Anfang der Loipe waren Kraft raubender als die zuvor absolvierten Classic-Kilometer. Am Sonntag ließ das Wetter dann zu Wünschen übrig. Anstatt dem Sonnenschein vom Vortags herrschte besonders in den höher gelegenen Teilen der Loipe dichter Nebel. Dafür war die Loipe deutlich griffiger, allerdings auch langsamer als am Samstag. Dafür herrschte auf der Loipe reges Treiben. Dies lag daran, dass an diesem Tag das 1. Training der nordischen Junioren Ski WM statt fand, was etliche Trainer und Betreuer aus allen Herren Ländern zu einem Training auf der Stübenwasenspur nutzten. Nach knapp 3 Stunden war ich dann froh, im Auto warme und trockene Kleider anziehen zu können. Nach den ergiebigen Schneefällen am Samstag, und den winterlichen Straßenverhältnissen selbst bei uns in der Reinebene, entschied ich mich gestern dann kurzfristig dafür, nicht auf die Hausstrecke am Notschrei zu fahren, sondern wieder einmal auf den Thurner. Die Anfahrt war dann trotzdem relativ spannend, da es im Schwarzwald noch wie verrückt schneite und auf den Straßen eine geschlossene Schneedecke war. Endlich oben angekommen, ging es dann bei gerade noch einstelligen Minustemperaturen und starkem Schneetreiben los. Leider war die Spur aufgrund dem Schneefall und der großen
Neuschneemenge extrem weich und teilweise zugeschneit. Die ersten 15km waren dann noch relativ angenehm zum Laufen. Auf der 2. Runde hörte es dann auf zu schneien, dafür kamen die Wolken und der Nebel und die gefühlte Temperatur sank noch weiter ab. Der Nebel führte dazu, dass man phasenweise nur noch bis zu den Skispitzen sah. Dies machte selbst die einfachsten und dank der stumpfen Spur auch noch langsamen Abfahrten zu einem spannenden Erlebnis im Blindflug. Nach genau 3 Stunden, stand dann die zweite Disziplin an diesem Tage an. Und zwar, das Befreien des Autos von Schnee und einer teils recht dicken Eisschicht. So und jetzt mal schauen, wie die Leistungsdiagnostik am Freitag bei unserem Partner iq athletik verläuft. Viele Grüße aus dem Schnee, Sebastian


