Schluss mit Lustig!

Endlich warm! Nach dem kalten Wetter bei uns, konnten wir diese Woche endlich im Warmen trainieren. Um unserer Form noch die letzte Power zu geben, sind wir mit unseren Freunden vom MTB Südbaden e.V. und unserm Teamkollegen Sebastian ins Trainingslager in die Toskana ( Massa Marittima) gereist.
 
DSCN2147Wir sind nach diesem "harten" Winter richtig ausgehungert nach trockenen Straßen und warmem Wetter. Zum Glück hatte die Wettervorhersage auch nicht recht, denn es sah ganz danach aus, als ob wir hier statt Sonne viel Regen bekommen würden. Statt dessen herrschen hier jetzt Frühlingstemperaturen um die 15 C und es ist trocken! Getreu dem Motto unseres Sportlichen Leiters Roland "jetzt dürft ihr euch auch mal richtig weh machen ..." stehen diese Woche etwas härtere Einheiten auf dem Plan. Also ist jetzt Schluss mit Lustig!!
 
 
Am Samstag sind wir gleich nach acht Stunden Fahrt noch eine kleine Warm-up-Runde gefahren um unsere Beine zu lockern und auf die Belastungen der folgenden Tage einzustellen. Zunächst hieß es am Sonntag erst einmal eine lange Grundlageneinheit zu absolvieren. Nach 100 km sind wir dann, wie mit unserem Sportlichen Leiter Roland besprochen, die letzten 20 km mit ordentlich Tempo gefahren. Das hat unsere Beine so richtig schön brennen lassen. Am Montag ging es dann richtig heftig zur Sache, denn es standen K3-Intervalle auf dem Programm. Zum Glück gab es zwischen den Intervallen immer wieder ruhige Phasen bei denen der Schmerz nicht im Vordergrund stand. Gestern standen dann Tempointervalle auf unserem Trainingsplan. Gemeinsam mit unseren Freunden vom MTB Südbaden sind wir auf Tour gegangen. An den "Wellen" und  Bergen Richtung Meer gaben wir dann immer wieder Gas.DSCN2148 Die Gegend hier eignet sich dafür auch besonders gut, da es nie wirklich flach ist. Zum Schluss sind Andrea und ich bei Sonnenuntergang noch eine "kleine" Bergrunde gefahren. Nach 172 km und 1955Hm kamen wir dann fast im Dunkeln zurück. Erschöpft, aber total zufrieden, sind wir zum leckeren Abendessen geganen. Heute war Ruhetag. Aber wir haben trotzdem was gemacht! Nach einer lockeren Laufeinheit wurden unsere BMC Team Elite endlich wieder mit Stollenreifen bestückt und ab ging es in den TechnikparkourDSCN2187
 
Dort haben wir an unserer Fahrtechnik gefeilt und Spaß gehabt. Jetzt gehts dann gleich zum Essen. Antipasti, Pizza und zum Dessert Tiramisu. Jetzt hoffen wir, dass der Rest der Woche auch noch gutes Wetter herrscht.
 
Bis bald Andrea und Sven

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Trainingslager Fuerteventura

CIMG3129Olá!!

Ich melde mich zurück, gestern Nacht um 4 Uhr kam ich aus Fuerteventura zuhause in Freiburg an. Hinter mir lagen 10 sehr schöne Trainingstage, die ich mit der BaWü- Triathlonauswahl dort verbracht habe. Schon die Anfahrt nach Frankfurt stellte sich als eine Herausforderung dar, denn auf der A 5 ging wegen Schneechaos nicht viel. Die anschließende Belohnung aber dafür umso besser.  Milde 24 Grad, schönes Wetter und perfekte Bedingungen, um trainieren zu können. Zum ersten Mal auf den Kanaren und ich muss sagen der Eindruck ist sehr positiv. Vielleicht wars die Abwechslung - verglichen mit dem Klima und der Landschaft in unseren Breiten ist Fuerteventura sehr gegenteilig. Karge Landschaft überall nur Lavagestein. Der ab und an doch etwas starke Wind fordert den Fahrer voll und ganz!! Bei den Windverhältnissen kommt es schon mal vor ,dass auf dem Tacho als Geschwindigkeit sanzeige nur eine 15 steht , und das im Flachen!! Wem das auf die Nerven geht hat den Kampf mit dem Wind verloren- die Nerven zu behalten ist aber dennoch nicht einfach!! Nun zum Trainingsalltag: Der Trainingsschwerpunkt lag auf dem Radfahren, so waren täglich 3h Rad üblich. Hinzu kamen noch eine Schwimm- und und je nach Radbelastung noch eine Laufeinheit. Am Abend eines jeden Trainingstages wollte man eigentlich nur schnell ins Bett, vielleicht hat man noch einen kurzen Blick auf die olympischen Spiele in Vancouver geworfen, aber schon nach den ersten 5min fielen die Augen zu. Am letzten Tag gab man uns einen freien Nachmittag, den wir alle sonnetankend am Strand verbrachten. Wieder zurück in Deutschland holt uns der "triste" Alltag wieder ein. ... Regen, kalt, keine kurzen Hosen.... Naja ich werde mich hoffentlich wieder einleben !!!!
 
Bis bald, hasta luego- euer Maurice
 
 
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Spuren im Schnee

Vergangenen Freitag vor einer Woche pickten mich Andrea, Sven und Markus in Karlsruhe auf und wir machten uns auf den Weg nach Frankfurt. Dort stand bei unserem Partner iq-athletik eine Leistungsdiagnostik auf dem Programm.
Ich war als 3. an der Reihe und saß dann das erste Mal bei höherer Belastung auf unserem neuen Bike. Dieses wurde auf einem Ergometer eingespannt, wodurch ein sehr angenehmes und natürliches Fahrgefühl entstand.

Unterkunft RamsauBereits am Morgen darauf machte ich mich auf den Weg in den Skiurlaub nach Ramsau am Dachstein. Dieser kleine Ort liegt auf einem Hochplateau in der Steiermark in Österreich unterhalb des Dachsteingletschers, wo im Spätsommer etliche Ski-Langlauf-Profis ihr Trainingsprogramm absolvieren.
Nach der Ankunft wurden direkt die Langlaufskier angeschnallt, um den kleinen Ort zu erkunden und auch einen ersten Einblick in das weiträumige Loipennetz von um die 200km zu erhalten. Mitten in der ersten Nacht riß mich dann ein Geräusch, das sich nach einer Abrissbirne anhörte, aus dem Schlaf. Ein Blick aus dem Fenster zeigte, dass es sich dabei um den Räumdienst handelte, der die Straßen freimachte. Nur einen Augenblick später fuhr dann noch die Pistenwalze vorbei, die die direkt vor dem Haus vorbeilaufende Loipe wieder in einen top Zustand brachte.
 
 Umgebung Ramsau
Die ersten 3 Tage verbrachte ich zusammen mit meinem Bruder auf den Abfahrtskiern, um die etlichen Pisten in der Gegend zu meistern. So verbrachten wir die kommenden Tage bei herrlichem Pulverschnee und Sonnenschein oberhalb der Nebelwand im Tal auf den nahezu leeren Pisten der Planai im benachbarten Schladming. Nahezu direkt unter der Seilbahn verläuft übrigens im Sommer eine Downhillpiste, die es in Sich hat.
 
 

Von Mittwochnachmittag bis Freitag tauschten wir dann die Carving-Skier gegen die Langlaufskier.  Diese Grundlageneinheiten wurden dann aufgrund der Erkentnisse aus Loipen Ramsaudem Stufentext vom Freitag absolviert. Als erstes Stand dann die 30km Loipe, auf der auch ein jährlicher Volkslauf statt findet, auf dem Programm. Diese Strecke schlängelt sich durch die weitläufige Hochebene und deren Seitentäler. Die nicht immer vorhandene Beschilderung und die endlose Schneelandschaft führte dazu, dass wir nach einiger Zeit komplett die Orientierung verloren. Da die Streckenführung in weiten Teilen anderen Loipen entsprach, musste immer wieder für kleine Schleifen von anderen Loipen abgebogen werden, um nur kurze Zeit später wieder am gleichen Ort herauszukommen. Eventuell sind wir auch einfach nur von der hervorragenden Beschilderung bei uns im Südschwarzwald verwöhnt...
Aufgrund der nicht gerade abwechslungsreichen Streckenführung der zunächst gelaufenen Loipen verbrachte ich die restliche Zeit nur noch auf den beiden schwarzen Loipen in den Seitentälern, wo sich die herrliche und einsame Umgebung, knackige Anstiege und sehr schöne und anspruchsvolle Abfahrten abwechselten.
 
Summa summarum standen am Ende der Woche 120 Grundlagenkilometer in der klassischen Technik und einige in der Freien Technik zu buche.

So und am kommenden Samstag entfliehen Andrea, Sven und ich zusammen mit einigen anderen Bikern der hießigen Schneewelt in wärmere Gefilde. Genauer gesagt nach Massa Marittima in der Toskana, wo uns hoffentlich strahlender Sonnenschein und trockenes Wetter erwarten.
Gruß und bis demnächst Sebastian

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Der Bär ist los

DSCN2095Letzte Woche war es endlich soweit, die Stunde der Wahrheit. Nichts lässt sich mehr vertuschen, alles wird schadlos aufgedeckt. Wir waren bei unseren Partnern von iq-athletik und liesen unsere Leistung überprüfen. Wir, heißt Andrea Sven Sebastian und Ich. Jeder wollte selbstverständlich sein Bestes geben und sich bloß nicht blamieren. Da mein Training bis jetzt sportartunspezifisch erfolgte, stellte ich nicht so hohe Erwartungen an mich. Aber wenn der "Bär halt mal los gelassen wird", dann gibt er auch richtig Gas. Wie immer am Anfang eines solchen Stufentest war es ein Kindergeburtstag, aber schnell wurde klar, dass es bald in harte Arbeit übergeht. Aber egal, ich war ja genau deswegen hier um fest zu stellen was ich auf dem Kasten habe und was nicht. Nach dem Test war ich mit mir im Reinen, den der Test verlief äusserst erfolgreich für mich und somit setzte ich mich müde und zufrieden ins Auto und ließ mich von Sven und Sebastian wieder nach Hause chauffieren. DSCN2101Klar so gehört  sich das ja auch!!! Merci Jungs. Kurzum, der Ausflug in den Frankfurter Raum hat mir viel Spaß gemacht und lässt bei mir schon eine gewisse Vorfreude, auf die Rennen anstehenden Rennen, aufkommen. Denn mit solch einer Truppe unterwegs zu sein ist einfach Klasse. Jetzt heißt es nur noch das Training richtig zu steuern und dann kann im Sommer ja wirklich nichts mehr schief gehen. Halt, eines sollte vielleicht langsam in unseren Gefilden aufhören, dass ständige schneien. Es ist zwar toll bei solch einem Wetter unterwegs zu sein, aber gefährlich ist es leider auch.
 
Naja mache ich eben das Beste daraus!
 
Bis denne, Euer Markus.

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Eine wilkommene Abwechslung

Da der Winter Deutschland immer noch fest im Griff hat und überall Schneechaos herrscht, bleibt uns im Moment leider nichts anderes mehr übrig, als zu Hause auf der Rolle zu schwitzen. Ein Training im Freien ist derzeit bei uns leider nicht möglich. Auch Langlauftraining scheiterte an den chaotischen Straßenverhältnissen und unserer Arbeit, die neben dem Training auch noch gemacht werden will. Doch letzte Woche gab es endlich mal Abwechslung in unserem Trainingsalltag. 
 
DSCN2069Am Freitag fuhren wir zusammen mit Markus und Sebastian nach Frankfurt zu iq-athletik. Dort durften wir uns einem Laktatstufentest unterziehen. Ziel eines solchen Tests ist die Ermittlung der aktuellen Ausdauerleistungsfähigkeit anhand der Individuellen-Aneroben-Schwelle sowie der Herzfrequenzen für die einzelnen Trainingsbereiche. Der Test wurde auf dem Cyclus2 Ergometer durchgeführt. Hierbei wird das eigene Rad auf dem Ergometer eingespannt, was den Vorteil hat, dass man den Test in der gewohnten Sitzposition durchführen kann. Bei 100 Watt gings los. Richtig locker war das noch. Doch alle drei Minuten wurde die Wattzahl um 20 erhöht und Blut zur Bestimmung des Laktatwerts entnommen. Spätestens als der Puls gegen 200 ging, begann dann der härtere Teil. DSCN2088
Doch weil alle Teammitglieder da waren, wollte keiner eine Schwäche zeigen und so legte sich jeder richtig ins Zeug. Ja, im Team machts halt doch am meisten Spaß. Vielen Dank nochmal an das Team von iq-athletik für die Ermöglichung dieses Tests.
 
Am Montag sind Andrea, Maurice und ich dann schon um 03.00 Uhr in der Früh Richtung München gestartet. Dort wartete auf uns ein spannender Auftritt auf der ISPO. Für einen führenden Hersteller von Kompressionsbekleidung sollten wir in dessen Outfit jeder ca. 3 Std. Rollentraining absolvieren. Glücklicherweise kamen wir ohne Staus und Verkehrsprobleme pünktlich in München an. Dann wurden wir eingekleidet und Andrea durfte gleich loslegen. Maurice und ich schlenderten derweil über die riesige Messe. Wir wurden erschlagen von der Anzahl von Eindrücken und nach 1 Std. war unser Kopf schon gar nicht mehr aufnahmefähig.
 
Also gings zurück zum Stand um Andrea mit Wasser zu versorgen. DSCN2138Danach war ich dran. Ich kletterte auf meinen Aussichtspunkt und setzte mich auf die Rolle. Von hier oben hatte man ein erhabenes Gefühl und die drei Stunden verflogen fast wie im Flug. Jedenfalls bin ich auf dem Rad noch nie so viel fotografiert worden wie dort. Nachdem noch Maurice dran war, gings wieder Richtung Heimat. Auch diesmal war uns der Wettergott gnädig. Die Straßen waren Schnee- und Eisfrei. So kamen wir todmüde gegen 23.00 Uhr zu Hause an. 
 
DSCN2140
Nächstes Wochenende geht es dann endlich in den Süden ins Trainingslager in die Toskana. Darauf freuen wir uns natürlich schon riesig, denn dort wollen wir die letzte Form für die Cape Epic antrainieren. Das Wetter soll zwar ziemlich durchwachsen werden, aber immer noch besser als Schnee. Wie wir das genau anstellen, erzählen wir euch später an dieser Stelle.
 
 
Bis dann, Hellau Allaff, usw.
 
Sven und Andrea 
 

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Eine sonnige und warme Zeit erwartet mich..!!

CIMG2679Olà,
ich melde mich, um einen kurzen Überblick zu geben was geschehen ist und wie die nächsten Wochen ablaufen werden.
Die Vorbereitungen laufen wie geplant. Wie bisher in keiner Aufbauphase blieb ich von jeglichen Erkältungen verschont!! Dies brachte mir einen echt guten und fortlaufenden Trainingszustand. Natürlich hoffe ich, dass das so bleibt- ich setzte alles daran so weiter zu machen. Nun aber in die Gegenwart: Gestern habe ich die letzten Klausur für dieses Semester abgeschlossen und vor mir liegen meine ersten Semesterferien!!!!! Echt ein Gutes Gefühl :-)Glücklicherweise werde ich den doch wieder sehr tiefen Temperaturen entfliehen und auf die Kanaren, genauer auf Fuerteventura, fliegen. Los geht`s schon morgen in aller Früh!!! Zurück geht es zehn Tage später- oder dann wenn sich der Winter hier etwas beruhigt hat. Dem Wetterdienst zu Folge wird es auf Fuerteventura wohl sehr sonnig werden, um von den Temperaturen her optimal um trainieren zu können. Ebenfalls wichtig, besser gesagt ….DAS wichtigste, auf den langen Radausfahrten seiner Haut den ersten „dunkleren“ Farbton zu verleihen!!  Spaß bei Seite- viele Radkilometer, Schwimmkilometer und doch auch einige Laufkilometer werden dort abgearbeitet werden müssen. Unter den Umständen fällt einem das natürlich sehr viel  leichter als hierzulande!! Ich werde viele Bilder machen und sie euch dann hier präsentieren.Den Club werde ich mir auch genauer anschauen und euch dann meine Eindrücke schildern!

Bis dahin eine schöne Zeit, macht das beste draus !!!!

 

Viele Grüße, euer Maurice

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Begegnung der dritten Art

RIMG1087Am Sonntag war es endlich mal wieder so weit. Ich hatte vormittags zwei Stunden Zeit und beschloss am Samstag Abend mein BMC Elite am Kaiserstuhl auszuführen. Sicherlich schon ganz euphorisch von dem wunderschönen Samstag an dem ich aus Zeitgründen gar nicht zum trainieren kam, freute ich mich wie ein kleines Kind auf den nächsten Morgen. Doch wass war das? Dickster Nebel am Morgen beim Frühstück, egal wenn Du schon mal frei bekommst dann halt auch bei diesem Wetter. Zielsicher steuerte ich den Kaiserstuhl hinter meiner Haustüre an. Es wurde immer unheimlicher, der Nebel immer dicker und die Temperaturen wanderten auch gegen Null Grad Celsius. Egal weiter. Beim Aufstieg zur Eichelspitze stellte ich dann fest, dass  in manchen Schattenlöchern auch noch Eis vor zu finden war, sprich die späteren Abfahrten vielleicht etwas vorsichtiger angehen. Endlich, dass erste mal oben angekommen, traute ich meinen Augen kaum. Ich sah nichts, rein gar nichts. Die Abfahrt fuhr ich wie im Blindflug, Sicht vielleicht 30m und das ist bergab im Gelände nicht gerade viel. Naja, bin ja heil unten in der Senke angekommen und da war er wieder der Adrenalinschub - 20m blankes Eis auf dem Weg. Jetzt nur nicht lenken oder bremsen einfach nur rollen lassen, puh geschafft! Danach ging es über einen kleinen Singletrail runter in Richtung Oberbergen. In Oberbergen angekommen ließ ein Blick auf die Uhr erahnen was jetzt anstand. Wettkampf - denn ansonsten ist es nichts mit 11 Uhr zu Hause sein. RIMG1084Also Gas geben, leider wurde der Anstieg hinauf zur Katharinenkapelle immer steiler und meine Kräfte schwand auch immer mehr. Egal da musst Du durch, bist ja gleich oben. Gott sei Dank nahm der Nebel in den höheren Lagen wieder zu, so dass ich nicht alles erkannte. Bergauf manchmal gar nicht so schlecht, wenn man das Ende nicht sieht. Der Polartacho zeigte ständig über 17-18% an Steigung an und enden wollte das Ganze gar nicht. Doch langsam wurde es flacher und ich dachte okay das wars, denn Rest nach Hause kennst Du ja aus dem effeff. Aber was war das, ein leichtes Muhen? Aber hier oben sind doch um diese Jahreszeit keine Kühe. Da schon wieder, aus beiden Seiten drang das Geräusch an meine Ohren und da langsam sah ich Ihre Konturen durch den starken Nebel, ja das sind keine Kühe aber irgendetwas Artverwandtes - Bissons. Puh okay die sind ja zum Glück hinter dem Weidezaun. Aber was ist das? Der Weg endete vor dem Zaun und dahinter zwei junge Bissons die mich lautstark begrüßten. Erst einmal Luft holen und die Lage checken.RIMG1083 Tja nach fünf Minuten hatte sich die Lage nicht unbedingt zu meinen Gunsten gewandelt, aus zwei wurden etwas 12-15 junge Tiere, die selbstverständlcih neugierig auf das frische Fleisch geworden sind. Okay mittlerweile hatte ich die Situation auch begriffen, entweder ich fahre den steilen Anstieg wieder runter und über einen Umweg nach Hause, was bedeuten würde das ich sicherlich 30 Minuten zu spät wäre und dies mein Sohn Yannik mir sicherlich nicht verzeihen wird, oder ich muss irgendwie durch den abgesperrten Übergang hinüber auf die andere Seite der Koppel. Leider zeigten die Tiere nicht jeglichen Sinn sich zu entfernten und so stand ich vor einer schweren Entscheidung. Okay erst einaml Nase putzen (Russische Methode), doch was war das?

 

Das Schnäutzen hat die Tiere völlig erschrecktund sie sprinteten alle wie wild in den Nebel. Hey Krams Deine Chance. Rad über den Koppelzaun gehoben, ab durch das kleine Törchen, Rad geschnappt auf die andere Seite gerannt, Rad über den Zaun und ich wieder durch das zweite Gatter in die Sicherheit. Erst jetzt traute ich mich wieder nach hinten zu schauen -  aber da waren keine Bissons mehr, nur Nebel. Okay jetzt nichts wie heim, Du hast nur noch 12 Minuten. Zum Glück waren bei dem Wetter groß keine Wanderer unterwegs - der Ausdruck "Pistenraudie" wäre hier sicherlich gefallen. Da es zu 90% nur noch bergab ging und mein BMC hervorragend die Spur hielt, schaffte ich es zwei Miunten nach 11 Uhr zu Hause ein zu trudeln. Fertig wie ein Schnitzel aber glücklich wie ein kleines Kind.
 

 

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Schnee ohne Ende

sebastianVor einer Woche machte ich mich morgens auf den Weg zum Notschrei, um die bereits angekündigten Ski-Langlaufeinheiten zu absolvieren. Oben angekommen, erwarteten mich strahlender Sonnenschein und sehr angenehme Temperaturen. Hoch motiviert schnallte ich meine Skier an und machte mich auf, die Stübenwasen-Runde 2mal in der klassischen Technik zu laufen. Bereits auf den ersten Metern wurde klar, dass es zwar bergab sehr gut und schnell vorwärts ging, dafür der Abdruck bergauf mit den Schuppenskiern zu Wünschen übrig ließ. Zum 1. Mal auf dem höchsten Punkt der Loipe, dem Stübenwasen, angekommen, genoss ich bei guten Sichtverhältnissen den Ausblick, auf die verschneiten, in Sonnenlicht getauchten Alpengipfel. Nach diesem herrlichen Ausblick ging es dann auf die längste Erholungsstrecke der Runde, der Abfahrt hinab zum Wendepunkt der Loipe bei der Todtnauer Hütte. Am Wendepunkt angekommen, steigt der Puls jedoch sofort wieder in gewohnte Höhen. Da dann direkt die steilsten und schwierigsten Anstiege der Loipe wieder hinauf zum Stübenwasen bewältigt werden müssen. Wieder dort oben angekommen, kommt jedoch der angenehme Teil der Runde. Es geht in ca. 30min größtenteils bergab an der Biathlonanlage vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt, von wo es dann zum zweiten Mal auf die Runde ging. Nach 3:30 oder  40km und knapp über 1000hm war ich dann wieder zurück am Loipenhaus.  Um die geplanten 4 Stunden voll zu bekommen und das herrliche Wetter noch auszunutzen, wagte ich mich dann das 1. Mal auf die neu erworbenen Skating-Skier. Dies stellte sich jedoch als anspruchsvoller und anstrengender als erwartet heraus. Selbst die minimalen Steigungen am Anfang der Loipe waren Kraft raubender als die zuvor absolvierten Classic-Kilometer. Am Sonntag ließ das Wetter dann zu Wünschen übrig. Anstatt dem Sonnenschein vom Vortags herrschte besonders in den höher gelegenen Teilen der Loipe dichter Nebel. Dafür war die Loipe deutlich griffiger, allerdings auch langsamer als am Samstag. Dafür herrschte auf der Loipe reges Treiben. Dies lag daran, dass an diesem Tag das 1. Training der nordischen Junioren Ski WM statt fand, was etliche Trainer und Betreuer aus allen Herren Ländern zu einem Training auf der Stübenwasenspur nutzten. Nach knapp 3 Stunden war ich dann froh, im Auto warme und trockene Kleider anziehen zu können. Nach den ergiebigen Schneefällen am Samstag, und den winterlichen Straßenverhältnissen selbst bei uns in der Reinebene, entschied ich mich gestern dann kurzfristig dafür, nicht auf die Hausstrecke am Notschrei zu fahren, sondern wieder einmal auf den Thurner.  Die Anfahrt war dann trotzdem relativ spannend, da es im Schwarzwald noch wie verrückt schneite und auf den Straßen eine geschlossene Schneedecke war. Endlich oben angekommen, ging es dann bei gerade noch einstelligen Minustemperaturen und starkem Schneetreiben los. Leider war die Spur aufgrund dem Schneefall und der großen
Neuschneemenge extrem weich und teilweise zugeschneit. Die ersten 15km waren dann noch relativ angenehm zum Laufen. Auf der 2. Runde hörte es dann auf zu schneien, dafür kamen die Wolken und der Nebel und die gefühlte Temperatur sank noch weiter ab. Der Nebel führte dazu, dass man phasenweise nur noch bis zu den Skispitzen sah. Dies machte selbst die einfachsten und dank der stumpfen Spur auch noch langsamen Abfahrten zu einem spannenden Erlebnis im Blindflug.  Nach genau 3 Stunden, stand dann die zweite Disziplin an diesem Tage an. Und zwar, das Befreien des Autos von Schnee und einer teils recht dicken Eisschicht. So und jetzt mal schauen, wie die Leistungsdiagnostik am Freitag bei unserem Partner iq athletik verläuft. Viele Grüße aus dem Schnee, Sebastian


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polar
 
 
 
 

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