Der letzte Schliff steht kurz bevor!

DSC 0063Hallo,
Die Zeit verrinnt- der Frühling lässt aber trotzdem auf sich warten, ob das so toll ist? Naja- ein paar Bäume zeigen ja schon ihre Blütenpracht. Mir kann das ab morgen relativ gleichgültig sein, denn ich werde für 10 Tage nach Mallorca fliegen. Untergebracht bin ich im Norden der Insel, nahe Alcudia- dem bekannten Radsportparadies. Dort steht dann der letzte Formschliff an- also schnelle Rad -Lauf und Schwimmeinheiten. Das meine Form nicht schlecht zu seien scheint hat der letzte Leistungstest gezeigt. Super Watt- und Laufbandwerte- das stimmt mich sehr positiv. Des Wetter`s wegen mache ich mir auf "Malle" keine Sorgen, der Anfang des Monats gefallene Schnee müsste schon längst wieder weggetaut sein. Die Prognosen für gutes Wetter sind vorhanden!


..Also ab in den Süden!
Ihr werden von mir hören,
Immer am Ball bleiben, der Frühling ist nicht mehr weit!!
 
viele Grüße, euer Maurice
 






 
  
 

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Mein persönlicher Freiburg-Marathon 2010

FM10 Der 3 Stunden Mob
Der 3-Stunden-Zug


Das Ergebnis

Mein Überziel - eine Zeit von knapp unter 3 Stunden habe ich leider verfehlt, jedoch kann von Gram und Ärger keine Rede sein. Ich bin mit einer Zeit von 3:01:29 im Ziel angekommen. Landete insgesamt auf Platz 75 und in meiner Altersklasse reichte es für Platz 13. Ich habe es geschafft meine Zeit vom letzten Jahr um knapp 34 Minuten zu verbessern, also habe ich einiges richtig gemacht. So - jetzt nehme ich den Fall Freiburg-Marathon mal auseinander.

Der Tag davor

Um Stress bei der Startunterlangenausgabe zu vermeiden war ich bereits am Vortag auf dem Messegelände um das zu erledigen und bei der Gelegenheit noch über die Marathon-Messe zu gehen. Durch mein Schaffen bei soq bin ich gut über die technischen Neuerungen aus der Sportartikelbranche informiert und nutze diese auch soweit es mir sinnvoll erscheint. Schaue ich mir andere Läufer an, sehe ich das denen das komplett egal ist. Bekleidung in den Farben von 1992 etc. Eine Ausnahme bilden hier die Triathleten die einem optisch bei jeder Veranstaltung sofort ins Auge stechen. Nur vom feinsten und absolute Materialtüftler. Als ich das Messezentrum in Richtung Innenstadt verließ verfinsterte sich meine Miene. Wind und dunkle Wolken - keine gute Aussichten für den Event. Kurze Zeit später gab es dann Hagel über Freiburg.

Das Rennen

sascha FM10 PowerbarMit etwas gedrückter Stimmung habe ich mich am Sonntag morgen nach Freiburg begeben. Der Wind vom Vortag war noch da und Wolken standen über Freiburg, regnen sollte es allerdings erst am Abend. Als ich mich am Start positionierte war ich doch sehr überrascht. Kein Gedrängel um den idealen Startplatz und so stand ich beim Start um 11.20 Uhr gut im Feld. Es ging gleich ab in den Gegenwind, im Läufermob spürte ich keine Beeinträchtigung. Ich heftete mich direkt an die Fersen der beiden 3-Stunden-Pacemaker. Nach Kilometer 2 merkte ich das die ein hohes Anfangstempo absolvierten. Zwei andere Läufer waren darüber auch sehr erstaunt. Ich bin das Tempo mitgegangen und habe mir das von hinten angeschaut. Als das Tempo im Bereich Eschholzstraße, Blaue Brücke langsamer wurde reifte bei mir die Entschluss vorerst mein eigenes Tempo zu gehen und die Läufertraube zu überholen. Ich habe mich richtig gut gefühlt und bin mit einer kleineren Läufergruppe in Richtung Innenstadt gelaufen. Im Flug ging es durch die Innenstadt in Richtung Kartäuserstraße, dann weiter entlang der Dreisam. Bei Kilometer 10 war ich 45 Sekunden unter meiner Richtzeit, jetzt erreichte ich den Wendepunkt an einer Dreisambrücke. Ein strategisch bedeutsamer Punkt. Ab hier geht es erstmal leicht bergab. Also wieder die Kartäuserstraße runter und über den Schloßbergring in den Ortsteil Herdern, wo traditionell gute Stimmung herrscht. Bei Kilometerstand 15 sprach ich mit zwei Läufern, die sich ebenfalls aus der 3-Stunden-Gruppe verabschiedet hatten und mir erzählten das es hinter uns sehr unruhig zugeht und bereits einer der Läufer gestürzt sei. Ab der Haydenstraße verspürte ich zum ersten Mal heftigen Gegenwind. Dann ging es in Richtung Zähringen, ab dem Wendepunkt Zähringer Straße gab es dann wieder Gegenwind. Gut das ich hier in einer Gruppe von 4 Läufern unterwegs war, also immer schön in den Windschatten. Vorbei am Hauptfriedhof in Richtung Messe und Runde 1 war geschafft - 1:28:34! Gut 1 Minute unter meiner Richtzeit. Was soll's, mit Elan in Runde 2 und mit der Vorahnung das ich irgendwann noch zu kämpfen haben werde. Bis zur Berliner Allee kämpfte ich in kleiner Gruppe gegen den Wind an. Dann hatte das 3-Stunden-Feld wieder aufgeschlossen. Ich habe mich entlang der Haslacher Straße erstmal eingereiht und bin das Tempo mitgegangen. In der Kaiser-Joseph-Straße ca. Kilometerstand 28 hatte ich zum ersten Mal das Gefühl arbeiten zu müssen. Der Wendepunkt an der Dreisam würde mich erstmal erlösen. Neben mir war jetzt die zweitplatzierte Frau, ganz klar eine Triathletin (Materialfrage). In Richtgeschwindigkeit erreichten wir den Wendepunkt an der Dreisam. Jetzt wieder in gutem Flow und Kräfte sparend nach Herdern. Auf dem Weg nach Herdern kamen in mir leichte Zweifel über die Harmonie meiner Pacemaker auf, wirkte etwas unrund. Einer der beiden setzte sich etwa 30 Meter ab. ich blieb beim zweiten merkte jedoch bald das der schwer am kämpfen war. Also überholte ich ihn bei Kilometer 36. In dem Gefühl, dass der zweite Pacemaker die 2:59:59 hinten zu macht und der Andere so 30 Sekunden schneller im Ziel sein möchte lief ich auf Sichtkontakt weiter. Meine Zeit war auch noch gut. Jetzt bloß nicht viel Zeit in den Gegenwindpassagen verlieren, jedoch war ich jetzt allein unterwegs und die Böen waren stärker. So hat es mich ab der Wende Zähringer Straße dann richtig hart erwischt - Regen und Gegenwind. Jetzt ging es nur noch darum das Ziel irgendwie zu erreichen. Die Beine wurden schwer, vorbei an einem gehenden Läufer. Jetzt noch schnell mit letzter Kraft über die Brücke zur neuen Messe (Zuschauerkommentar: "Bei dem geht noch epps") und rein ins Ziel. Sofort kam der Pacemaker zu mir und hat mir gesagt das er das Tempo steigern musste um seine Zeit zu erreichen. Ich war nicht verärgert. Ein anderer Läufer war total sauer und steckte mir das selbst der erste Pacemaker über der angestrebten Zeit blieb, sein Fazit: "Freiburg - vom Winde verweht". Das ist halt so wenn man draußen läuft - höhere Gewalt. Das mit den Pacemakern war jetzt nicht ideal, aber auch hier menschelt es und 3 Stunden sind kein Spaziergung. An meinen klappernden Zähnen beim umziehen wurde mir klar das ich körperlich alles gegeben hatte und das soll dann auch reichen.

 


Wie geht es weiter

Jetzt folgt eine Regenerationswoche bestehend aus leichten Lauf- und Radeinheiten und dann switche ich auf ein 10-Kilometer Trainingsprogramm um. Ende April kommen 2 Veranstaltungen über die 10er Distanz und Anfang Mai der Schluchseelauf (18,4 km).

Nächstes Jahr, wieder Freiburg?

Kann ich noch nicht sagen. Die Wetterlage in den letzten Jahren war schon nervig, ist gut möglich das ich mir nach dem Wintertraining eine Veranstaltung in wärmeren Gefilden gönne. Mir scheint auch das Interesse am Freiburg-Marathon und der Läuferzuspruch von Jahr zu Jahr geringer zu werden. Freiburg ist in jeder Hinsicht besonders, anders und deshalb geschätzt. Bei der Marathon Veranstaltung fehlt mir das "typisch Freiburg" etwas.

So bleibt mir am Ende nur ein Tom Tittmann Zitat: "Trainieren, trainieren, trainieren".

www.marathon-freiburg.com

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Deutscher gewinnt Monaco Halbmarathon

Mit dem Monaco Marathon beginnt das Sportjahr im Fürstentum. Bis zum Januar liefen die Planungen zur vierzehnten Austragung des Dreiländer Marathons (Italien, Frankreich und Monaco) auf vollen Touren, bis festgestellt wurde, dass in Frankreich die Kommunalwahlen auf den Austragungstermin festgesetzt wurden. Der Ausrichter des Marathons, der Athletik Club Monaco, beschloss dann kurzfristig, einen Halbmarathon und 10 Kilometerlauf nur im Fürstentum stattfinden zu lassen. Für die angemeldeten Teilnehmer wurde freigestellt ihre Anmeldung für den Marathon zu canceln, aber viele ausländischen Läufer hatten ihre Flüge ins Fürstentum bereits gebucht und waren natürlich nicht erfreut über diese Situation.0017.JPG 


Insgesamt waren über 2.000 Läufer aus mehr als 20 Nationen gemeldet, wobei die meisten Läufer aus Italien und Frankreich kamen. Als Strecke wurde eine Zehnkilometer Schleife durch das Fürstentum gewählt, welche die Halbmarathonläufer zweimal zu durchlaufen hatten. Start war am Jachthafen, mit Blick auf die vielen teuren Schiffe die dort vor Anker lagen. Nachdem Start wurde eine Schleife am Jachthafen gelaufen, wo sonst auch die Formel Eins während des Rennens in Monte Carlo, ihre Runden drehen. Nachdem Verlassen des Hafengebietes führt die Strecke die Läufer auf dem Larvotto Boulevard weiter. Am Wendepunkt bei Kilometer fünf ging es für die Läufer am Hotel Meridien Beach, direkt am kleine Sandstrand gelegen vorbei, sowie am Casino und dem Auditorium, bis der Yachthafen wieder in den Blick kam.
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Danach ging es durch den Tunnel in Richtung Stadion Stade Louis II, wo die Halbmarathonis, beim Wendepunkt zur zweiten Runden gingen und die zehn Kilometerläufer ins Stadion einliefen. Mit dem Wetter hatte die Veranstalter Glück, denn bis auf einige wenige Regentropfen blieb es trocken und die Temperaturen stiegen bis auf siebzehn Grad an. Einige kleinere Steigungen auf der Strecke ließen den abwechslungsreichen Kurs nie Langweilig werden. Die größte Steigung, kam dann zum Schluss, nachdem die Läufer die Blicke auf den am Berg liegenden Prinzenpalast abgewendet hatten, der Zieleinlauf ins Stadion durch die Katakomben. Nach 300 Meter auf der Laufbahn des Stadions erreichten die Läufer das Ziel und erhielten Ihre Finisher Medaille. Das Fazit der Laufveranstaltung vieler deutscher Läufer viel sehr positiv für die aus und es bleibt abzuwarten, ob es im nächsten Jahr wieder einen Marathon im Fürstentum gibt.

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Bildergalerie mit über 200 Fotos vom Laufevent - hier klicken

Beim Halbmarathon (21,097 Kilometer) in der Männerkategorie siegte Dennis Mehlfeld aus Lübeck nach 1:08:55 Stunden. Der 23 Jährige deutsche, der im letzten Jahr zweiter des München Marathons war und in diesem Jahr beim Dubai Marathon mit 2.26:13 Stunden seine persönliche Bestleistung aufstelle war eine Klasse für sich. Rund 4:30 Minuten später kam der Franzose Anthony Cavieriere in 1:13:25 Stunde vor seinem Landsmann Jean Sebastien Koch, der 1:14:42 Stunde benötigte, ins Ziel. Bei den Frauen gewann die US-Amerikanerin Heide Freitag in 1:25:27 Stunde. Zweite wurde die Deutsche Mariana Weber, die aber in Monaco lebt und auch für den Monaco Atheltikverein startet, in 1:26:46 Stunde. Den letzten Platz auf dem Podium belegte Muthoni Joyce Kagume aus Italien.

Weitere Infos:
Webseite Veranstalter

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Am 28.03.ist Doomsday!


 

Es ist gerade ein komisches Gefühl - irgendwie bin ich froh das die Vorbereitungszeit jetzt ein Ende hat, andererseits hätte ich auch immer noch gerne eine Woche mehr Zeit. Seit der zweiten Dezemberwoche bereite ich mich jetzt auf den Freiburg-Marathon vor. In der Zeit habe ich gut 1400 Trainingskilometer in einem 6 Tage pro Woche Programm runtergespult, Wind und Wetter standgehalten - jetzt ist dann auch mal gut. Seit letzter Woche ist der Trainingsumfang (Kilometeranzahl) etwas geringer und sehe da, schon Ernte ich die Früchte meiner Bemühungen. Gestern habe ich die 10 Kilometer mal im lockeren Lauf in Marathongeschwindigkeit mit moderatem Puls zurückgelegt. Wenn das am Sonntag so gut geht werde ich mein Ziel erreichen. So fiebere ich dem Start entgegen mit dem Gefühl alle Faktoren die ich selbst beeinflussen konnte optimal ausgereizt zu haben - gut trainiert und Top-Ausrüstung. Leider schaut die Wetterprognose für den Sonntag nicht gut aus - Regen! Ich hoffe mal das es windstill ist, die Temperaturen sind dank Frühling zweistellig.

Wahrscheinlich hat der Frühling einen großen Anteil daran, dass ich jetzt plötzlich nochmal schneller geworden bin. Was hatte ich Spaß in der letzten Woche. Aus meinem 25 Kilometerlauf wurden ganz schnell 30 und meine Armstellung konnte ich nicht üben weil ich ständig die Kamera in der Hand gehalten hatte. Bei all der Freude ist mir nicht aufgefallen das die SD-Karte irgendwann voll war - was soll's.



Armbewegung

Beim Bahntraining ist einem anderen Läufer aufgefallen das mein rechter Arm eine komische Bewegung macht. Ist mir nie aufgefallen, da ich noch nie eine Videoanalyse gemacht habe und beim Laufen eher schau wo ich da überhaupt hin renne. Tom's Tipp: Eis essen! Nein nicht zum Italiener sondern die Haltung. Ich habe daraus den Daumenlutscherstyle kreiert. Um wirklich da noch was zu ändern ist die Zeit bis zum Marathon zu kurz, aber ich beobachte das.

Zum Rennen

Ich habe mich sehr gefreut das in diesem Jahr wieder die "Blaue Brücke" überquert wird. Letztes Jahr war das wegen Bauarbeiten nicht möglich. In dieser Ecke im Stühlinger ist davon auszugehen das viele Leute  zuschauen und Anfeuerung kann ich dieses Jahr, bei einer geplanten Durchschnittsgeschwindigkeit von 14,2 km/h, gut gebrauchen. Es gibt im Rennen mehrere Knackpunkte:

01. Start

Ich bin jetzt kein nervöser Mensch, allerdings wird da schon eine Anspannung da sein. Wichtig ist es gut wegzukommen und nicht in einem Läufertross ausgebremst zu werden und schnell in das Rennen zu finden. Ab Kilometer 3 sollte ich im Flow sein.

02. Halbmarathondistanz

Nach Runde 1 habe ich dann alles mal gesehen und kann gut abschätzen wo man Zeit verliert und gut macht. Ich möchte nach Runde 1 idealerweise noch im Plan sein, also eine Zeit bei 1.29.30. So werde ich nicht den Druck haben schnell noch Zeit gutmachen zu müssen, denn das Rennen wird noch hart werden.

03. Kilometer 30

Nach meinem Eindruck wird das der magische Moment. Bin ich bei Kilometer 30 - 32 noch auf Schlagzahl und wie fühle ich mich? So ab Kilometer 32 sind es dann noch 10 Kilometer und diese Strecke ist dann wieder gut berechenbar. Wenn es dir gut geht sagst du dir "Jetzt noch Tempo halten und beißen". Letztes Jahr war ich mir ab da sicher das mir nichts mehr passieren kann und legte die Reststrecke grinsend zurück. Bei Kilometer 38 kommen dann die "Kaugummibeine", die letzten 4 Kilometer gehen dann aber mit großem Willen auch schnell vorbei.

So hoffe ich das ich nach der letzten Brücke bei einer Zeit knapp unter 3 Stunden ins Ziel falle. Wenn das nicht klappt bin ich aber nicht enttäuscht, eine Zeit von unter 3:10 wäre auch aller Ehren wert. Bei meiner absoluten Wettkampfpremiere beim letzten Freiburgmarathon lag ich bei 3:35 womit ich schon damals nie gerechnet hätte. 25 Minuten in einem Jahr wären ein gewaltiger Fortschritt. Allerdings kann auf einer Marathondistanz viel in alle Richtungen passieren, so das am Ende jeder Finisher viel erreicht hat und stolz sein kann. Wenn ich auf der Strecke merke das meine angepeilte Zeit nicht zu schaffen ist, werde ich das Tempo anpassen um das Ziel sicher zu erreichen. "Es kütt wie's kütt".

Bis denne,
Sascha

www.marathon-freiburg.com

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Neue Bestmarke!

DSC 0011Hallo,

Am gestrigen Sonntag stand für mich der erste 10 Kilometer Lauf des Jahres 2010 auf dem Programm.
Gemeinsam mit Andi Böcherer fuhren wir also nach Rheinfelden, wo es im Rahmen des "Rheinfelder Lauftags" auch ein 10km Rennen gab.
Im Vorfeld deutete sich an, dass ich eine gute Laufform habe und dies jetzt einfach "zeigen" müsste.
Dort angekommen, so gegen 11:30 Uhr, zeigte das Thermometer immer noch -1 Grad an!! Dazu blies ein wahnsinniger Wind, gefühlte -10 also!!!
Den in der Halle ausgehängte Laufkurs gut studiert und mir die Mit- Gegenwindpassagen gemerkt.
Start war um 12:30uhr, Temperatur noch immer in diesen Gradbereichen- nachlassender Wind Fehlanzeige!!!
Meiner Hoffnung zufolge wollte ich mich die ersten 4 bis 5 Kilometer im Windschatten verstecken, bzw. mich mit anderen Läufern in der Führung abwechseln. Das kam aber nie zustande. Ab dem ersten Meter Gegenwind, ca. nach 1km, war ich an der Spitze und nur einer konnte vorerst folgen. Ich ahnte schlimmes- das ganze restliche Rennen die Führung innehalten und mich mit meinem Hauptgegner, dem sau starken Gegenwind kämpfen!!!!!
Trotz der doch ekelhaften äußeren Bedingungen kam ich als Sieger, mit einer Zeit von 32:32min, ins Ziel!!
Vorerst neue Bestmarke aufgestellt! 
Zurückblickend war die Zeit, angesichts der widrigen Bedingungen gar nicht schlecht!
Für alle die es sich vielleicht auch mit einem Start geliebäugelt haben- der Lauf ist sehr gut organisiert und die Strecke schnell!! 
 
Glücklich und zufrieden nahm ich die Heimreise in angriff! 
 
Bis bald, euer Maurice




  

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No Distance Left To Run

Marathon Samson Brille

Der Freiburg-Marathon rückt unaufhaltsam näher - da wird es mal wieder Zeit hier eine Wasserstandsmeldung abzugeben. Die Vorbereitung ist bis jetzt gut verlaufen, so blieb ich von Krankheiten, Verletzungen und 'Null Bock' verschont. Nachdem der letztjährige Winter schon nicht ohne war, setzte der Winter 2009 / 10 dem ganzen noch eine Schneekrone auf. Um es auf den Punkt zu bringen: Schnee, Eis, Nebel, Kälte und Gegenwind!

Thema Schnee: Bei der Lauferei hatte ich viel Zeit zum Nachdenken. Manchmal habe ich mich im Schnee gefragt was ich da eigentlich mache. Wäre ich im Besitz von Langlaufskiern gewesen, so hätte ich sicher an manch einem Tag die Laufschuhe stehen gelassen. Nächstes Jahr wird der Winter mild, denn ich werde mir ein paar Langlaufbretter anschaffen um sie dann verstauben zu lassen (diese Taktik klappt bestimmt).

Erlebnis Nebel: Als ich an jenem späten Nachmittag zur Laufeinheit aufbrach, lag ein grauer Schleier vor meiner Fensterscheibe (Preisklasse: Normalzustand einer Fensterscheibe in der Junggesellenbude). Die Laufstrecke führte mich über einen Weinberg in ein Tal, direkt in den Nebel und die einsetzende Dunkelheit. Wer John Carpenter's "The Fog - Nebel des Grauens" schon gesehen hat ahnt wovon ich spreche. Meine Freundin Petzl hatte ich schon auf dem Kopf und plötzlich war da Zini (das Wusslon, oder so). Nein es war kein "Spaß am Dienstag" weder ein Runner's High, sondern der Lichtkegel von meiner Petzl der im Nebel kreiste. Ich steuerte sicher aus dem Tal und hatte Spaß bei normalerweise eher öden 8 Kilometern im ruhigen Lauftempo.

Tempolauf: Nach der Schneeschmelze folgte der Gegenwind. Letztens galt es 12 Kilometer im Marathontempo zu absolvieren. Nach 3 Kilometer Einlaufen habe ich mich auf die 14,2 km/h eingepegelt. Wunderbar bis ich die Richtung wechselte und dann ging es los. Ich wurde auf absolutem Weltklasseniveau durchgeföhnt. Ich stemmte mich gegen die Gewalt und schaffte es bei vollem Kraftaufwand gerade mal auf 12 km/h. Macht kein Spaß, aber ich musste ja wieder ins traute Heim gelangen. Fluchen? Nein, denn es war ja nicht das erste Mal. Bereits eine Woche zuvor hatte ich geflucht. Gut das ich mit Mütze unterwegs war, sonst hätte es mir die kopfhörer meines iPod's aus den Ohren gerissen. Einige Musikstücke später war auch diese Tortur überstanden.

Marathon Samson Marathon Sascha

Gestern war ein richtig schöner Tag und nach 10 kilometern im ruhigen Lauftempo waren die schweren Beine vom langen langsamen 40 Kilometerlauf am Wochenende wieder locker. Heute gab es Tempoläufe im Regen. Am kommenden Wochenende kommt nochmal ein Vierziger und dann beginnt langsam die Tapering-Phase. Ich habe in den letzten beiden Wochen einige Hügelstrecken in mein Trainingsprogramm eingebaut, um noch zusätzliche Power zu generieren. Da ich mit den monströsen Strecken jetzt bald durch bin, setze ich noch Temporeize auf der Bahn und dann werde ich am 28. März sehen wie gut es geht.

Ich habe die befestigten Wege in der Ortenau nicht geschont und anders rum ebenso.

Hier noch ein paar alternative Laufbezeichnungen:

Langer Lauf --> Gemeinden hopping
Tempoläufe --> Ochsen
Lockerer Lauf --> Hüh/Hot Lauf
Ruhiger Lauf --> Quark treten oder Poserlauf
Langsamer Lauf --> Spazieren schauen

Bis denne,
Sascha

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Rekordmarke unterboten!!

CIMG3211Hallo,
Ich melde mich, um einen kurzen Zwischenbericht abzuhalten. Letzten Sonntag fand, wie in jedem Jahr, das vom Tri Team Freiburg organisierte Staffelschwimmen statt.
Im Freiburg- Hochdorfer Schwimmbad fanden sich ca.  zehn Staffeln ein, um einen Sieger über 4*1000 Meter zu ermitteln.  Wie gewohnt war die Luft im Bad, da dieses sehr klein, seeehr stickig und das Wasser unglaublich warm. Um richtig "abzugehen" etwas zu "heiß" und zu wenig Sauerstoff! :-) ...Aber dennoch ließen wir uns von keinen äußeren Einflussfaktoren stören. Meine Staffel war sehr gut im Rennen vom ersten Meter an vorne dabei. Von einem zwischenzeitlich kleinen Rückstand ließen wir uns nicht aus der Ruhe bringen. Als bereits 3000 Meter geschwommen waren und ich mich nun in de Fluten stürzen musste, waren unsere Staffel (TnB Malterdingen) und die des Tri Teams Freiburg wieder gleich auf. Die Entscheidung musste jetzt also fallen. Mein Vorhaben war es Ziel die Vorjahresbestmarke zu unterbieten. Schon nach einem zehntel der Strecke konnte ich einen kleinen Vorsprung herausarbeiten, er stetig anwuchs. So war ich schlussendlich fast 100Meter früher fertig als mein "Nachbar"!! Und eine neue Bestmarke habe ich auch noch aufgestellt 11:43min. Das geht noch schneller, allerdings unter diesen Bedingungen nur schwer. So konnten wir einen verdienten Sieg heraus schwimmen, als schnellste je gemessene Staffel haben wir den Staffelrekord ebenfalls gebrochen!! Einzel- und Mannschaftssieg- so kann es weitergehen!!!  Ein super Trainingswettkampf, der eine willkommene Abwechslung des Trainingsalltags darstellt.
 
Beste Grüße, Maurice
 

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polar
 
 
 
 

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