Boom Boom Baby

Hallo,
am gestrigen Sonntag fanden im Freiburger Stadtteil Landwasser die inoffiziellen Stadtmeisterschafen statt. Da ich eben einen super Blogartikel geschrieben hatte, und es mich aus dem System gehauen hat, als der Artikel fertig waMaurice Clavel gewann das Sprintrennen und blieb unter einer Stunde.  | Foto: Seegerr, muss es jetzt der Artikel aus der Badischen Zeitung richten. Doch noch ein paar Zusatzinfos: Für mich war dies ein sehr wichtiger Wettkampf, im Vorfeld hatte ich mir vorgenommen  mein  Ding durchzuziehen, mich von äußeren Umständen zu keiner Zeit beeinflussen zu lassen.

Dies gelang mir sehr gut! 
Mit schnellster Schwimm- Rad- und Laufzeit hatte die Konkurenz nicht viel zu melden :) wichtig war mir meine Radstärke, die mir in den letzten Rennen etwas abhanden gekommen war, wieder zu finden.
So hieß es boom boom einfach bolzen!!!! So konnte ich euch doch mit einem Sieg verwöhnen, hoffe das bleibt auch so!!!! :-)
 
In diesem Sinne, trainiert gut und werdet braun!
viele Grüße, Maurice
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Landwasser-Triathlon hat noch den Charme der Anfangszeit
In einer Stunde beginnt der Landwasser-Triathlon, Franz Huber nimmt sich jetzt aber erst einmal Zeit und frühstückt zünftig. Kaffee, Brötchen, Wurst und Käse stehen auf dem Tisch im Vereinsheim der SG Landwasser.

  1. Maurice Clavel gewann das Sprintrennen und blieb unter einer Stunde. Foto: Seeger

  2. Wildes Treiben in der Wechselzone nach dem Schwimmen beim Landwasser-Triathlon  | Foto: Patrick Seeger

    Wildes Treiben in der Wechselzone nach dem Schwimmen beim Landwasser-Triathlon Foto: Patrick Seeger

"Ich war heute Morgen schon um sechs Uhr auf der Radstrecke und habe geschafft", sagt der 62-Jährige. Neun Jahre war er Vorsitzender der SG Landwasser, das war in den neunziger Jahren. Wenn der Triathlon alljährlich Ende Juni stattfindet, packen bei der Sport-Gemeinschaft alle mit an, Huber natürlich auch. Und er wird in der letzten der drei Startgruppen auch wieder ins Wasser springen, 400 Meter schwimmen, anschließend 25 Kilometer mit dem Rad zurücklegen und vier Kilometer in Laufschuhen. "Das schaff’ ich noch", sagt er. 14 Mal hat er schon mitgemacht "ich muss jetzt aber weg und mein Zeug noch richten." Weit kommt er nicht, ein Teilnehmer stoppt ihn und fragt: "Haben Sie mir einen Werkzeugschlüssel, so einen Knochen, ich muss da was an meinem Rad reparieren." Huber nickt.

Neben der Wechselzone steht einer, der nicht nur einmal im Jahr beim Landwasser-Triathlon in Wallung kommt, sondern seit Jahrzehnten ein Vielstarter ist. Wie viele Ausdauerdreikämpfe Michael Bock (45) in seiner Laufbahn bereits gemeistert hat, weiß nicht einmal er genau, "so 200 dürften es sein", schätzt er. Darunter fünf Ironman-Rennen. "Landwasser ist Kult", sagt er, "das ist wie eine Stadtmeisterschaft, weil hier meistens alle Freiburger Triathlon-Größen starten." Einmal hat Bock das Rennen gewonnen, 2004 war das. "Da hatte ich Glück. Die Besten waren nicht da", sagt er und schmunzelt. Heute sind einige da.
 

Als sich die erste Gruppe mit 180 Startern, darunter 55 Startpass-Inhaber, um 10 Uhr in den Moosweiher stürzt, sagt ein Mann in Badehose und mit Startnummer auf dem Arm: "Ich schau da gar nicht hin. Ich will nicht sehen, wie schnell die schwimmen können." Keine fünf Minuten dauert es, dann haben Athleten wie Maurice Clavel, der Freiburger Student, der für Süßen startet, Veit Hönle (SV Kirchzarten), David Hinze (SF Dornstadt) und Michael Bock (Tri-Team Freiburg) wieder Boden unter ihren Füßen. Sie sprinten an ihre Räder. Nur wenige Meter entfernt sitzt ein Jedermann-Triathlet, der seinen Start noch vor sich hat, gemütlich auf dem Rasen und reibt die Schwimmbrille mit Antibeschlag-Lösung ein.

"Landwasser ist Kult. Das ist wie eine Stadtmeisterschaft, weil hier alle Freiburger Triathlon-Größen starten."

Michael Bock, Dreikampf-Urgestein
Claudia Thiebaut aus Freiburg-Kappel geht den Morgen ebenfalls gemütlich an. Sie sitzt auf einer Matte, die Schwimmbrille baumelt locker an der Hand. Die 45-Jährige joggt gerne und fährt auch mit dem Mountainbike. Bei einem Triathlon hat sie bisher noch nie mitgemacht. Landwasser wird ihr erster sein. "Meine Tochter macht heute das zweite Mal mit und sie hat mir keine Ruhe gelassen bis ich ja gesagt habe", erzählt die Mutter. Vor drei Wochen hat sie sich entschieden, in Landwasser zu starten, obwohl ihr auch sonst nicht langweilig ist. Sie arbeitet in der Behindertenhilfe und hat zwei Töchter, einen Mann, Hund, Katze, Haus und Garten zu versorgen. Äußerlich wirkt sie ruhig, aber tief in ihr drin brodelt es wenige Minuten vor dem ersten Triathlon. "Ich bin total aufgeregt. Denn das Schwimmen, das kann ich nicht so gut." Sie wird Rang 45 bei den Frauen im Jedermann-Triathlon belegen.

Die Rush-Hour in der Wechselzone beginnt. Dort stehen Carbonräder für mehrere tausend Euro neben Rädern mit Schutzblech und Beleuchtung. Ähnlich groß sind die Unterschiede im Wechselverhalten: Einige Teilnehmer rennen triefend vom See an ihr Rad, setzten den Helm auf, ziehen die Radschuhe an und sind so schnell weg, wie sie gekommen sind. Andere traben in die Wechselzone, reißen sich erst einmal die nassen Fetzen vom Leib, strecken den nackten Hintern in die warme Sommerluft und trocknen sich in aller Ruhe ab. Sie ziehen Hose, Trikot, Socken und Radschuhe an, setzen den Helm auf, gehen mit dem Rad gemächlich zum Ausgang der Wechselzone, kehren noch einmal um, weil sie die Startnummer vergessen haben. Und bevor sie sich schlussendlich auf den Drahtesel schwingen, fummeln sie sich noch Randhandschuhe über die feuchten Hände. Mitte der achtziger Jahre war das ähnlich. Der Wettkampf in Landwasser versprüht durch das Miteinander von Spitzenathleten und Triathlon-Novizen den Charme der Anfangszeit.

Maurice Clavel steigt als Erster vom Rad und verteidigt seinen Vorsprung auch auf der Laufstrecke. Als er ins Ziel rennt, schaut er zu seinem Mentor Michael Brucker und tippt sich an den Kopf. Was so viel heißen soll wie: Der Sieg war wichtig für den Kopf. Zwei Wochen zuvor beim Triathlon in Riegel war er "explodiert", wie er es nennt. Rang vier war eine Enttäuschung. "Heute hatte ich gute Beine", sagt er, "ich wollte unbedingt zeigen, was ich kann". Das ist ihm gelungen. Hinze wird Zweiter, Mike Müller vom TV Riegel belegt den dritten Rang vor Michael Bock. Bei den Frauen mit Startpass ist Annika Boos vom Tri-Team Freiburg die Schnellste vor Heike Leipold vom TV Pfaffenweiler und Nele Haupt vom SV Kirchzarten. Schnellste im Rennen der Jedermänner sind Maren Rödig und Oliver Goligowski.

Viele Hobbysportler wurden von ihren Familien und Verwandten unterstützt, Spitzenathleten wie Clavel hatten ihren Trainer dabei, aber die einzige Starterin mit zwei Trainern an diesem Tag dürfte wohl Birte Wehrenbrecht gewesen sein. Die Erstliga-Basketballspielerin des USC Freiburg wagte sich in Landwasser an ihren ersten Triathlon, Headcoach Harald Janson und Co-Trainer Hannes Schuler ließen sie nicht allein. Das Coaching hatte schon am Abend zuvor begonnen. Janson, der

Quelle: Badische Zeitung, 28 Juni 2010
            -Artikel etwas gekürzt-

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Sonnwendlauf 2010 - Die Alternative zur Fußball WM

Sonnwendlauf Start
Wo bin ich?


Am Freitag, den 18.06., war es wieder soweit. Seelbach lud zum vierten Sonnwendlauf und ich war wie im vergangenen Jahr wieder mit dabei. Mein erster 10 Kilometer Wettkampf in diesem Jahr und letztes Jahr mein erster überhaupt. Eine willkommene Gelegenheit auch hier zu prüfen was sich in einem Jahr getan hat. Der Zuspruch bei dieser Veranstaltung war wie in den vergangenen Jahren groß. Ein Teilnehmerrekord (hörte was von 900 Startern) und 3000 Zuschauer an der Strecke trotz Fußballweltmeisterschaft können sich sehen lassen. Gut das ich mir nicht das Gebolze der Engländer gegen Algerien angeschaut habe (was für eine Enttäuschung). Da lasse ich doch lieber den Katholiken raushängen und gehe zum Fest welches ursprünglich als Gedenktag an die Geburt von Johannes dem Täufer gewidmet war. Das Wetter hat auch trotz schlechter Prognosen gehalten - der Segen kam nicht von oben.

 
Pä ba dä döröt bababa ba


Um 20 Uhr ging es dann los - 2 x 5 Kilometer durch den Luftkurort Seelbach. Auf den ersten Kilometern ging es eng zu, kurz nach dem Start kam ein Läufer stark ins wanken. Ich hörte das einer in die Bande gedrückt wurde, Probleme gab es bei mir keine (was drei Wochen ungeduscht alles ausmachen). Mein Ziel war es hier unter 40 Minuten zu laufen und bloß keine Experimente - also den Tempomat knapp über 15 km/h einstellen. Die Strecke in Seelbach ist nicht gerade schwierig, jedoch gibt es eine kleine Steigung und Kopfsteinpflaster. Nach der ersten Runde lag ich perfekt in der Zeit (19:39), bei Kilometer 6 bemerkte ich leichtes Seitenstechen, da habe ich etwas Tempo rausgenommen und mich darauf konzentiert das so schnell wie möglich abzustellen - hat geklappt. Mein Puls war jetzt konstant bei 178 und ich wollte außer beim Schlusssprint nicht über 180 gehen. Bei Kilometer 8 habe mit einem guten Gefühl das Kopfsteinpflaster verlassen. Ein Blick auf die Uhr sagte mir das es knapp wird, also bei Kilometer 9 nochmal Tempo machen. Auf der Gegengerade lief gerade der Führende und spätere Sieger Lukas Nägele an mir vorbei. Am Wendepunkt bei Kilometer 9 steigt die Strecke bis ins Ziel nochmal leicht an. Vorbei an meinem Anhang (Kommentar: "Mer laufe der grad hinterher") ging es mit meiner Laufgruppe, ich nenn sie jetzt mal die Altinternationalen, in Richtung Ziel. Letztes Jahr hatte ich keine Kraft mehr für den Zielsprint, jedoch dieses Jahr hat es geklappt und so habe ich noch bis ca. zwei Meter vor der Ziellinie Läufer überholen können. Der Zielsprint war auch nötig: 39:50 Minuten, über zwei Minuten schneller als letztes Jahr. Gesamtplatz 68 und Platz 10 in der AK. Gesamtsieger wurde Lukas Nägele (Freiburg) mit einer Zeit von 32:33 (Streckenrekord), bei den Frauen gewann Verena Utz (Lahr) mit 37:38 (Streckenrekord).

Bei mir geht es Anfang Juli in Friesenheim und Oberschopfheim auf der Kurzdistanz weiter. Bis dahin wird fleißig weitertrainiert, denn mein Ziel ist es möglichst bald aus der 39 eine 38 zu machen. Um wieder auf die Bibel zurückzugreifen "ein steiniger Weg". Meine Sandalen (New Balance RC 760) stehen bereit :-)

Amen!
Sascha

www.sonnwendlauf-seelbach.de

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Wintertriathlon in Schömberg!

Hallo,

bei 7°C ging es am letzten Wochenende in Schömberg zur Sache. Der Tross der BaWü- Triathlonliga machte für eine sehr anspruchsvolle olympische Distanz auf der schwäbischen Alp halt.
Sonntagmorgen um 10:10 Uhr war der Start für die Athleten der ersten Liga, nach einem etwas verkorksten Wettkampf in Riegel, wollte ich mit diesem Wettkampf wieder richtig Fußfassen.
Wobei man sagen muss, dass das Niveau in der 1. Liga in den letzten Jahren wirklich angestiegen ist, klar fehlen die richtigen Spitzenleute wie Unger, Frodeno... aber in manchen Belangen ist der Sprung zur Bundesliga nicht groß.
Los gings, wie immer bei einem Triathlon, mit der Schwimmstrecke, für mich waren es angenehme 1500 Meter. Von der Spitze aus kontrollierte ich das Feld, konnte mich aber nicht absetzen.
Mit dem Aufstieg aufs Rad begann die Quälerei. "Irgendwie kann ich in letzter Zeit meine Radfahrqualität nicht abrufen". Ein lästiges Abplatzen und wieder Rannfahren an die Spitzengruppe, teils alleine teils in der Verfolgergruppe, machte meine Beine sehr sehr müde.
....Ach war ich froh als ich das Rad  nach 40km abstellen konnte und einfach nur noch laufen musste!!!
Mit neuer Hoffnung überholte ich Athleten aus der ehemaligen Spitzengruppe, alles war cool!
Jedoch kam bei Kilometer 5 bis 6, gerade als man eine 22%ige Rampe erklimmen musste, der Mann mit dem Hammer. Da machte sich dann doch die Ein oder Andere Solofahrt auf der Radstrecke bemerkbar!!
 
 
Im Ziel konnte ich einen neunten Platz verbuchen, ich persönlich hatte mir aber mehr ausgerechnet, schade. Dass ich das Rennen auf dem Rad verliere hätte ich auch nicht gedacht.
Der Sieger (Südafrikaner) ist noch 31min auf die doch nicht leichte 10km Strecke gelaufen !!! Das ist schon echt Spitzenmäßig!!!
 
Jetzt Regeneration- die nächsten Rennen stehen bevor!!
 Ihr werdet hören, hoffentlich kann ich euch mal wieder mit einem Podiumsplatz verwöhnen!! :-)
 
bis bald, euer Maurice
 
 
 
 

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Ich habs geschafft !!!

Wie Maurice ja schon soeben geschrieben hat, fand mit dem Rigolator ein Jedermann-Triathlon über die verlängerte Sprintdistanz statt. Seit, ich glaube zehn Jahren, habe ich an keinem Triathlon mehr als Einzelstarter teilgenommen. Und das merkte mir auch Jeder an der mich ein bißchen besser kennt. Richtig nervös war ich, warum fragen sich viele - ganz einfach 500m Schwimmen hört sich nicht viel an, aber für einen der diese Disziplin nie trainiert ist das ein echter Marathon. Ausserdem waren mit Jonathan Zipf und Maurice auch zwei richtige Raketen am Start. Hier wollte ich mich natürlich auch nicht blamieren - sprich überrunden lassen! 
 
Nach dem, ich glaube 47ten gefühlten Toilettengang an diesem Morgen, ging es um 11.15 Uhr in die Fluten des Riegeler Müller Sees. 500m kämpfen ums Überleben um dann an Land festzustellen, hey Krams das war gar nicht so schlecht! Raus aus dem Neo und rauf auf das Rad, jetzt konnte der Wettkampf beginnen.
 
TR20DF~1Auf den 25km fand ich schnell meinen Rhythmus und konnte mein eigenes Rennen gestalten. In der zweiten von drei Runden hatte ich dann ein kleines technisches Maleur, das sich durch einen kurzen Zwischenstopp und den damit verbunden, schwarzen Finger, schnell beheben ließ. Unterwegs zuckten immer mal wieder die Waden, die dafür sorgten, dass ich nicht zu euphorisch wurde. 
 
Nach einem schnellen Wechsel aufs Laufen fand ich überraschend schnell meinen Laufrhythmus. Fast bis zum Schluss der 5,5km langen Laufstrecke konnte ich das angeschlagene Tempo aufrecht halt. Hinten raus machten mir dann die extrem warmen Temperaturen aber doch zu schaffen und so war ich überglücklich als ich an der Römerhalle ins Ziel einlaufen konnte. TR36D8~1
 
 
Jetzt liege ich völlig platt mit meiner Skinshose auf dem Sofa und versuche die aufkommenden Schmerzen in meinen Beinen zu vergessen. Aber die Glücksgefühle überwiegen! Ich habe es geschafft und das glaube ich gar nicht so schlecht. Und mein Ziel, vom späteren Sieger nicht überrundet zu werden konnte ich auch erreichen! Was will ich mehr? Da könnte man ja fast überlegen, ob ich nicht doch noch in......................................
 
Aah ich glaube das hat sich gerade erledigt meine Wade meldet sich wieder!
 
Bis demnächst, Euer Roland.
 
 
 
Ergebnisse und Bilder unter www.tvriegel.com

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Zu heiß gekocht...!

Hallo,
 
Am heutigen Sonntag fand im schönen Riegel am Kaiserstuhl wieder einmal der " Rigolator", einem Jedermanntriathlon mit großen Namen, statt. Kurzfristig war noch Jonathan Zipf, einer der großen Namen in der olympischen Triathlonszene, angereist. Zu dem waren gute Triathleten aus der Region am Start- All dies versprach einen viel versprechenden Wettkampf. 
Meine Vorbereitung auf dieses Event war nicht optimal, nach dem Europa Cup in der Slowakei schleppte ich mich einige Zeit mit einer Erkältung durch die Gegend und bekam diese auch nicht wirklich in den Griff!
Nun aber...
 
...wieder zurück zum Renngeschehen- eine etwas verlängerte Sprintdistanz war für die fast 200 Starterinnen und Starter zu meistern.
Los ging`s...
Gleich zu Beginn konnte ich mich mit Jonathan und einem anderen Schwimmer vom restlichen Feld absetzten, wir entstiegen nach 500 Metern gemeinsam dem See.  
....Bis dahin war bei mir alles gut, doch nun folgte eine Tortur sondergleichen :) Fast 25 km lang überhaupt keinem Druck auf dem Pedal,  folgte ein noch schlimmerer 5,5km Lauf. Ich bin volle Kanne explodiert !!!
                           
 
Schlussendlich konnte ich den 4 Platz noch ins Ziel retten, wenn gleich ich mir im Vorfeld natürlich etwas anderes ausgerechnet hatte. Der erste Wettkampf bei solch hohen Temperaturen geht bei mir immer in die Hosen. Trotzdem kann ich froh sein, "nur" in Riegel so abgeschifft zu sein!!!
 
Jetzt heißt`s erst einmal wieder viel Kraft und Schlaf tanken, um dann wieder angreifen zu können!!!!
 
sehr regenerative Grüße, euer Maurice  :-)


 
 
 
 

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Der letzte Mairegen in Önsbach!

 


Was habe ich mich im Vorfeld auf den Volkslauf in Önsbach (Nähe Achern/Ortenau) gefreut. Nochmal die Halbmarathon-Distanz berennen, um auf flacher Strecke eine aktuelle Referenzzeit zu erhalten. Die Vorfreude verwässerte sich etwas als ich mir die Wettervorhersage reingezogen habe. Niederschlag 10 - 20 l/m², Regenwahrscheinlichkeit 100 % - na super. Als wir am 30.05. nach Önsbach fuhren war es niederschlagsfrei und meine Stimmung besserte sich minütlich. Um 8:15 Uhr war ich auf dem Önsbacher Sportplatzgelände, wo um 9:00 Uhr der Start für die 10 Kilometer und Halbmarathonisten angesagt war. Rechtzeitig zum Start begann es dann mittelmäßig zu regnen. Positiv gesprochen: "Gut, dann bin ich wenigstens wach". Sonntag morgens 9:00 Uhr ist nicht wirklich die Sashman Zeit. Normalerweise beginnt mein Sonntag um 11 Uhr im Bett vor der Glotze mit dem Sport1 Krombacher Fußballtalk.

Also gut - Start. Wie immer muß man hier sehr diszipliniert sein, um nicht vom Tempo der 10er Läufer angesteckt zu werden. Einen richtigen Überblick über die unterschiedlichen Teilnehmer hatte ich nicht wirklich. Meine Planung war eine 1:27 Zeit - also rein mit dem Tempomat. Die Strecke verlief über asphaltierte Rad -und Wirtschaftswege, mit einer Forstwegpassage im Wald. Nach 5 Kilometern verriet mir ein Blick gen Zeitmesser, dass ich voll im Plan war. Diesmal war es mir gelungen, im Vergleich zum Schluchseelauf, gut ins Rennen zu finden. Kein Regen mehr - so kann es weitergehen. Bei Kilometer 7 sah ich dann  für einen kurzen Augenblick die Sonne (sollte der einzige Augenblick an diesem Tage bleiben). Bei Kilometer 9 trennte sich das Läuferfeld und die Halbmarathonler waren allein. Weit vor mir sah ich einen Läufer, ansonsten war da nichts. Dieser Streckenabschnitt sollte mich an einen Wendepunkt führen und auf der Gegengeraden kam mir ein Läufer mit Fahrrad entgegen. Der Führende? - mal schauen wann der Wendepunkt kommt. Er kam bald! Meine Freundin rief mir irgendwas mit Platzierung, Frau einholen und super zu. Wäre sie eine Trainerin so hätte sie gewusst, dass sie mir bei einem 168-er Puls kurze Kommandos geben muß.

Schön - also Runde 2. Ich war allein im leichten Regen, jetzt nur nicht verlaufen. Als ich aus der Waldpassage raus kam erblickte ich einen Ordner der mir "Platz 3" und "sicher" zurief. Was ich Platz 3? Wahrscheinlich von 9 Startern, dachte ich mir so. Ein gutes Stück vor mir sah ich den Platz 2 in rot. Hinter mir folgte mit respektablem Abstand Platz 4 in blau. Sollte ich heute noch auf's Treppchen kommen, was soll ich dann machen, vielleicht "One moment in time" singen, meiner Freundin einen Heiratsantrag machen? Ich hielt mein Tempo und wartete ab. Der Blaue kam näher! Bei Kilometer 15 (?) passierte ich die Verpflegungsstelle wo mir nochmal Jemand zurief "Du bisch übrigens Dritter". Entweder Tempo halten oder schneller werden? Ich hielt das Tempo um nicht Gefahr zu laufen kurz vor Ende total einzubrechen. Der Blaue kam immer Näher. Bei Kilometer 17 hörte ich seinen Atem und dann lief er an mir vorbei. Also gut, dann renn ich ihm halt mal hinterher. Seine Schlagzahl war höher und ich musste bei Kilometer 18 abreissen lassen und mich wieder auf mich und meine geplante Zeit konzentrieren. übrigens, es schüttete in strömen. Um den Wendepunkt und nichts wie ab ins Ziel. Nach hinten war meine Platzierung sicher. Über einen matschigen Pfad ging es auf die Laufbahn des Önsbacher Sportplatzes, an dem sich eine Zuschauerin mit Schirm verirrt hatte. Rein ins Ziel bei 1:26:50 Std. Super - Richtzeit geschafft und die Platzierung? Meine Freundin hatte richtig gezählt, die Streckenposten falsch. Tatsächlich lag ich die ganze Zeit auf Platz 4, diesen Platz musste ich an den Läufer vom Karlsruher Sportclub abgeben (als Fan vom SC Freiburg bekommst du da ein Magengeschwür). Platz 5 insgesamt und es waren weitaus mehr als 9 Teilnehmer :-) - leider hat der SC Önsbach seine Homepage noch nicht aktualisiert, so kenne ich die Gesamtteilnehmerzahl noch nicht. Jetzt ging es erstmal in Richtung Kaffee, Kuchen Theke. Sonntag morgen um halbelf - Frühstück Part 2.

Bei der Siegerehrung bekam ich als Zweiter in meiner Altersklasse noch einen Karton Äpfel. Perfekt - vor meinen Augen materialisierte sich ein Apfelkuchen.

Fazit: Sollte ich nächstes Jahr dort wieder starten wähle ich wahrscheinlich die 10er Strecke, die Halbmarathon-Distanz zog sich wie ein Kaugummi. Allerdings ist die Strecke sehr flach und für eine aktuelle Leistungsstandbestimmung gut geeignet. Allerdings sind 2 Wasserstellen für einen Halbmarathon entschlossen zuwenig, gerade mit dem Hintergrund das normalerweise um diese Jahres -und Uhrzeit in Baden Temperaturen von 25 Grad keine Seltenheit sind. Die Kiste Äpfel war top!

Weiter geht es am 18. Juni beim Sonnwendlauf in Seelbach auf den 10 Kilometern. Mal schauen wie flott es da geht.

Bis denne, Sascha.

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