soq.de Athlet holt DM Titel

Jaja so schnell kann es gehen. Kaum verlassen unsere Athleten ihr eigentliches Terrain schon sammeln sie die Platzierungen reihenweise ein! Aber nun mal ganz von vorne. Markus Bär und meine Wenigkeit beschlossen kurzfristig am Sonntag beim Triathlon in der Kaiserstuhlgemeinde Ihringen zu starten. Warum fragt sich jetzt sicherlich der Eine oder Andere. Ganz einfach, ersten waren dies sehr überschaubare Distanzen mit 200m Schwimmen, 10km Radfahren und abschliessend 3km Laufen und zweitens wurde innerhalb dieses Wettkampfes das erste mal die Deutschen Triathlon Winzermeisterschaft ausgetragen. Genau das richtige für uns beide Nichtschwimmer! Denn von den Distanzen bekommen wir das locker hin und zweitens erfüllten wir beide die Kriterien um in die Winzerwertung zu gelangen. Ja wir sind beide Nebenerwerbswinzer und kennen somit die Weinnberge nicht nur vom Training, sondern auch von der Arbeit her.
 
TR20DF~1Da das Schwimmen in einen Schwimmbad (30m Becken) stattfand, gab es an diesem Tage sehr viele Startgruppe. Markus war in der vorletzten Gruppe am Start und ich durfte den Wettkampf schon früher beginnen. Ob dies ein Vor- oder Nachtteil war stellte sich erst zum Schluss raus. Nach 200m kam ich als zweiter aus meiner Startgruppe aus dem Becken, auf dem Weg in die Wechselzone schloss ich aber schon den geringen Rückstand auf den Führenden, erst auf dem Rad merkte ich dann das ich die Führung übernommen habe, den mein Schwimmkontrahent zog es vor in der Wechselzone einen längeren Stopp zwecks Kleiderwechsel vorzunehmen. Auf dem Rad fand ich dann gleich meinen Rhythmus und konnte nach dem ersten Wendepunkt feststellen das ich meine Führung allmählich ausbaute. Nach 7,5km zeigte meine Polar RS 800 ein Vorpsrung von rund zwei Miunten auf die Verfolger an. Sprich mit einem recht akzeptablen Lauf würde ich meine Startgruppe für mich entscheiden können - würde dies aber auch am Ende reichen?
 
Ich wusste also das ich mein Rennen gewinnen werde, wusste aber nicht was in den anderen Rennen abgehen würde - sprich ich versuchte die Spannung beim Laufen hoch zu halten und auch hier Gas zu geben. Bis zum Wendepunkt bei Kilometer 1,5 gelang mir das auch sehr gut , aber dann.........
 
Da wir uns ja bei der DM der Winzer befanden stand am Wendepunkt nich Wasser zur Verfügung sondern Weißweinschorle, okay also nimmst Du halt einen Schluck davon! Gesagt getan, nur sehr schnell erwies sich das als großer Fehler. Innerhalb von Bruchteilen verwandelte sich meine Spucke in ein klebrige Masse, die mir auf den letzten 1,5 Kiolmeter das Leben deutlich erschwerten! Das Ziel vor Augen nahm ich dann auch unweigerlich etwas Tempo raus - was sich nachher als Fehler heraus stellte. Das Rennen in meinem Startblock gewann ich überlegen mit rund zwei Minuten Vorsprung. Nun hieß es zittern - was machen die Anderen, vorallem Markus in vorletzten Startblock.
 
Die Siegerehrung gab dann Gewissheit. Platz 1 für mich in der Wertung DM Winzer "Nebenerwerb" mit gutem Vorpsrung vor dem Teamkollegen Markus Bär! Wir beide waren übrigens unter allen Winzer mit Abstand die schnellsten und können uns somit mit dem Titel "Deutschlands schnellste Triathlonwinzer" bezeichnen. Wow was für eine Ehre.
 
 

TR36D8~1In der Gesamtwertung wurde mir aber im Nachhinein das Weißweinschorle am Wendepunkt zum Verhängnis. Denn mit nur wenigen Sekunden Rückstand auf den Drittplatzierten kam ich an diesem Tage auf Gesamtrang vier, wenn man allerdings die beiden Triathlonprofis Andi Böcherer und Maurice Clavel, die ausser Konkurrenz starteten mit einbeizieht, wäre es Platz 6 geworden. Auch dies wäre für mich immer noch ein sehr gutes Ergebniss, denn in den Vorwochen war aus Zeitgründen an Training nicht wirklich zu denken, also mit dem vierten Platz kann ich sehr gut Leben!

 
Nun lege ich mich genüßlich mit ner Weißweinschorle auf die Couch, hänge meine Laufschuhe an den Nagel und beende meine Karriere mit einem "DM-Titel". Sportlerherz was willst Du mehr? Bewegung selbstverständlich und das in großen Mengen, also Weinschorle der Frau geben und versuchen weiter zu trainieren damit der nächste Wettkampf auch wieder erfolgreich abgeschlossen wird. Dies wird vorraussichtlich der Bike-Marathon in Furtwangen am 12. September werden. Vorrausgesetzt ich erhole mich von den feuchtfröchlichen Siegesfeier bis dahin!
 
Bis dahin, Euer Roland.
 
 
 
 

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20 Jahre Breisgau Triathlon

34523388Bonjour tout le monde,
nach einem einwöchigen Aufenthalt an der Côte d`Azur, der zum Training genutzt worden ist und dem dicht darauf folgenden Internationalen Breisgau Triathlon, kehrt nun wieder etwas Ruhe ein.
Im Süden Frankreichs verlief  im Hinblick auf den jetzt noch anstehenden Saisonhöhepunkt, den deutschen Meisterschaften in Schliersee, alles nach Plan. .
Hohe Laufumfänge und viele Schwimmkilometer bestimmten den Alltag, gleichzeitig ist es für mich trotzdem immer unglaublich erholsam. 
Direkt im Anschluss an diese Woche stand ein besonderer Wettkampf an. Der sehr bekannte Breisgau Triathlon feiert 20 jähriges Bestehen und hat extra für dieses Jubiläum eine zusätzliche, kürzere und somit auch leichtere Distanz mit ins Programm genommen.
 
Die Veranstaltung war wieder einmal ausgebucht, was für einen herausragenden Wettkampf spricht, so machten sich 200 Starterinnen und Starter auf,  die Jubiläumsdistanz ( 500- 32- 7,5) zu absolvieren.
Mit der regionalen Spitze war dieser Wettkampf doch recht gut besetzt, so dass es ein spannendes Rennen sein würde.
 
Pünktlich um 10: 50 Uhr fiel der Startschuss, gleich setzte ich mich vom restlichen Feld ab. Da es allerdings nur 500 Meter zurückzulegen galt hielten sich die Abstände in Grenzen.
Mit etwas mehr als 30 Sekunden Vorsprung  ging es auf die sehr bergige Radstrecke, die man sehr gut kennen muss um überhaupt einigermaßen schnell durch die Kurven zu kommen.
 
Sehr überrascht war ich als kurz vor dem Wechsel zum laufen,  plötzlich mein Trainer hinter mir auftauchte.:-) hatte ich doch ein einigermaßen gutes Tempo gehabt ..Also gingen wir quasi zusammen auf die Laufstrecke, auf der wir uns, nach Führungswechsel,  für einen gemeinsamen Zieleinlauf entschieden :-)Von der restlichen Konkurrenz war nichts zusehen ;-)
 
Abgesehen davon war es auf der Laufstrecke sowas von heiß kam mir vor als wär ich ne Fritte- der pure Backofen!!!! ...nicht gerade, dass was mit so liegt ....
Kurze Zeit später war es soweit, wir überquerten zusammen die Ziellinie und unterstrichen mit diesem  Zieleinlauf die Besonderheit des Jubiläums!!
 
Alles in allem ein guter Wettkampf, obwohl ich gegen Ende des Wettkampfes doch etwas Trainingslagermüdigkeit verspürte.
 
Bilder folgen..
 
Bis bald, euer Maurice
 


 
 
 
 
 

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Das soq.de e- Team beendet eines der härtesten Ultraläufe Europas

Gaxscania – Abenteuerlauf durch Schweden
Gaxscania
Gaxscania
Die Teilnahme beim gaxscania, einem der härtesten Ultraläufe Europas, endete für Harald Bajohr und Daniel Conka dank eines tollen Teamworks erfolgreich. Für die 246 Kilometer lange Strecke von Malmö bis an die Ostküste Schwedens und wieder retour benötigte Harald Bajohr 54:20h und erreichte als einer von zwölf Finishern das Ziel. Daniel Conka beendete nach 102 Kilometern das Rennen und unterstützte während der weiteren Stunden mit vollem Einsatz seinen Freund und Laufpartner. „Das war das härteste Rennen, das ich jemals gemacht habe und ohne die Unterstützung von Daniel, Carsten  und unserem Supporter Andi hätte ich das Ziel nie erreicht“ resümiert Bajohr das Rennen. Am Morgen des 6. August versammelten sich 31 gestandene Ultraläufer, um sich der außergewöhnlichen Herausforderung zu stellen. „Let´s start now“ lautete pünktlich um 8:00 Uhr das Kommando des Organisationsleiters Stefan Samuelsson. Kein spektakulärer Startschuss hallte über den Köpfen der kleinen Laufgemeinde. Die ersten drei Kilometer wurden gemeinsam bis an die Küste Malmös gelaufen, dann ging es zurück zum Start – einem Wohnblock in der Nähe des spektakulären Wasserturms. „Wir hatten einfach nur Glück, dass wir ein ähnliches Tempo wie Carsten liefen. Ohne ihn wären wir schon auf dem ersten Teilstück verloren gewesen“ erinnert sich Daniel Conka an die ersten Kilometer durch die schwedische Wildnis. Trotz detaillierter Streckenkarte und deutlicher Wegmarkierungen war man ohne Streckenkenntnisse und Kompass schlichtweg aufgeschmissen. Carsten Schneehage hingegen kennt sich aus in schwedischen Wäldern. Denn Schneehage ist ein geübter Orientierungsläufer, war in dieser Spezialdisziplin bereits als Schüler erfolgreich und nahm als Jugend-Nationalläufer in Schweden an Wettkämpfen und Trainingslagern teil, war den Anforderungen in dieser Beziehung also absolut gewachsen. Darüber hinaus nahm er schon 2007 an einem 100 Meilen Rennen in Schweden auf einer ähnlichen Route teil und wurde sogar Dritter. Bis Kilometer 90 lief es rund bei den Dreien. Alle zwanzig Kilometer wurden die eigens eingerichteten Verpflegungsstellen angesteuert, die von Schneehages Freundin und Andreas Moll in und um die Begleitfahrzeuge errichtet wurden. Bei Kilometer 100 konnte Daniel Conka dem „Ultramarthonschlappschritt“ Bajohrs und Schneehages nicht mehr folgen. „Ich war einfach müde und hatte totalen Kohldampf.

Ich hätte dringend eine Pause benötigt und hätte dann wahrscheinlich auch weiterlaufen können, aber zu dem Zeitpunkt wollte ich Carsten und Harald nicht einfach bremsen. Ich wusste, dass Harald im Schlepptau von Carsten das Rennen zu Ende laufen konnte und so entschied ich mich, das Rennen an dieser Stelle zu beenden“ beschreibt Daniel Conka die entscheidende Situation. Nach 21 Stunden erreichten Harald Bajohr und Carsten Schneehage den Wendepunkt bei Kilometer 126. „Wir waren beide total platt, einfach am Ende. Wir konnten auch keinen Schritt mehr laufen und es ist einfach demoralisierend zu wissen, die andere Hälfte wandern zu müssen. Freude kam da an der Ostküste nicht wirklich auf“ erinnert sich Bajohr. Nach 160 Kilometern musste Carsten Schneehage den Anstrengungen Tribut zollen.
 
Den liebevoll zubereiteten Grillwürstchen konnte auch Bajohr zu diesem Zeitpunkt nicht viel abgewinnen. Schneehage pausierte, während Bajohr sich mit dem wieder erholten Daniel Conka als Begleitung auf den Weg machte. „Ich wusste, dass Carsten nach seiner Pause zu alter Stärke finden würde und ich wollte mir einfach einen kleinen Vorsprung verschaffen, um die Möglichkeit zu haben, ihm dann folgen zu können“ so Bajohr. Bis zur Hälfte der Strecke folgte Conka, dann machte sich Bajohr alleine weiter auf den Weg. „Es lief wahnsinnig gut bei mir, ich konnte richtig Tempo machen und war hochmotiviert“ und dann passierte es. Eine Unachtsamkeit und Harald Bajohr folgte der deutlichen Wegmarkierung, die allerdings in die falsche Richtung führte. Erst nach 45 Minuten entdecke Bajohr seinen Navigationsfehler und erkundigte sich telefonisch verzweifelt bei Daniel Conka, ob sein bisheriger Laufpartner Carsten schon am Checkpoint eingetroffen wäre. Rund acht Kilometer Umweg bei nahender Dunkelheit ließen Bajohr schon fast aufgeben. Doch Daniel Conka lief seinem Freund entgegen und so begaben sich die beiden auf eine rasante Aufholjagd. „Ich wusste, dass Harald nur eine Chance hat, das Rennen zu beenden, wenn wir zu Carsten auflaufen würden und ich musste ihm richtig Beine machen, dass wir das schaffen konnten“ erinnert sich Conka. Doch die Mühen hatten sich gelohnt. Am nächsten Verpflegungspunkt schloss Bajohr wieder auf und mit Carsten Schneehage und Oliver Meyer, einem weiteren deutschen Teilnehmer, ging es weiter durch die zweite schwedische Nacht. „Mir ging es mittlerweile wieder so gut, dass ich richtig Bock hatte, durch die Nacht zu laufen“ und so fungierte Daniel Conka in der zweiten Nacht als Orientierungshilfe. Mittlerweile hatten die drei im Rennen verbliebenen ihren Rhythmus gefunden. Bei jedem selbst gewählten Verpflegungspunkt wurde eine halbstündige Schlafpause eingelegt.
 
Am Sonntagmittag erreichten Carsten Schneehage, Harald Bajohr und Oliver Meyer im strömenden Regen und bei eiskaltem Wind Malmö. „Auf den letzten drei Kilometern wurden wir von einem „Offiziellen“ Richtung Ziel geführt. Es war ein bischen wie ein Triumphmarsch für sich selbst“ freut sich Bajohr immer noch über das erfolgreiche Finish. Im Ziel gab es eine Urkunde, Medaille und ein Dosenbier. Danach trennten sich die Wege der drei Weggefährten, jeder auf der Suche nach einer heißen Dusche. „Es war der Erfolg eines ganzen Teams und irgendwie ist es beklemmend, dass Daniel sich für mich geopfert hat. Insbesondere auch den Orientierungsfähigkeiten von Carsten ist es zu danken, dass wir am Ende innerhalb der Sollzeit ins Ziel fanden. Dieses Laufabenteuer werden wir alle wohl so schnell nicht vergessen“ meint Bajohr wieder im heimischen Darmstadt angekommen. Als nächstes wartet nun der Gore-Tex Transalpine Run auf die beiden Laufabenteurer Daniel Conka und Harald Bajohr vom soq.de e Team. Ergebnisse zum Lauf durch Schweden unter www.gax100.info.se.http://killaah.sportdev.de

 

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Der 2. Schlossberglauf in Freiburg

 


Die Wettkämpfe und extremen Temperaturen der letzten Wochen hatten mich ein wenig aus dem Trainingstakt gebracht, deshalb war ich nicht besonders wild nach einem Wettkampf. Geht es allerdings um den Freiburger Schlossberglauf schaut das ganz anders aus. Laufen auf schöner Strecke an meiner alten Wirkungsstätte und dazu noch ein Fest - klar das ich dabei war. Zeitig begab ich mich auf den Kanonenplatz (Start/Zielbereich), um Vorstarthektik zu vermeiden. Letztes Jahr war der Ansturm von Nachmeldern so groß, dass es den Veranstalter auf dem "linken Fuß" erwischte und der Lauf erst mit Verzögerung gestartet wurde. Heuer war Alexander Lang (Veranstalter vom Schauinslandkönig) himself für den Schlossberglauf zuständig. Klar das den Läufern dieses Jahr ein professionelles Zeitnahmesystem zur Verfügung stand und weil der Herr dem Radsport sehr nah steht wurde der ganze Event noch um ein MTB-Rennen am Folgetag bereichert (nicht zum Schaden des soq-endurance Teams).

Leider spielte der Wettergott der Auftaktveranstaltung nicht ganz in die Karten. Weniger Zuschauer und Teilnehmer als im Vorjahr fanden den Weg auf den Freiburger Stadtberg. Sicher konnten einige Laufbegeisterte berufsbedingt (Donnerstag, 18 Uhr) nicht dabei sein. Den Studenten kann's egal sein, die haben Zeit :-)

Mit Markus Bär und Roland Krams (beide Challenge Teilnehmer) begab ich mich an den Start. Gutes Gefühl mal im Team unterwegs zu sein, in der Regel bin ich in der Ortenau immer als Einzelkämpfer unterwegs. Um Punkt 18 Uhr war dann Start und die Läuferschar begab sich auf drei Runden (Gesamtstrecke ca. 9,2 Km) um den Schlossberg. Wie zu erwarten sah ich von Markus nur noch die Hacken. Die Strecke ist vom Start aus ansteigend. Wichtig ist hier das Pulver nicht gleich zu verschiessen, damit die Kanone nicht schon nach der ersten Runde leer ist. Nach dem ersten Anstieg fühlte ich mich etwas ausgepowert, jetzt war es wichtig ökonomisch die erste Abfahrt runter zu kommen. Immer schön auf Waldboden den Puls etwas runter fahren und dabei nicht zu langsam sein. Der nächste Abschnitt war dann Asphalt, eine kurze Rampe rauf und dann flach bis abschüssig wieder zurück auf den Kanonenplatz. Hin und wieder überlegte ich mir ob ich das Rennen vielleicht etwas zu schnell angegangen war, denn der Roland war irgendwo hinter mir. Vorbei an Fressbuden ging es dann in Runde zwei. Plötzlich schoss Roland an mir vorbei, was mich beruhigte. Dennoch war Runde zwei meine langsame Runde. Ich hatte das Gefühl Kräfte für die Schlussrunde bündeln zu müssen. Jetzt machte sich auch mein Cap bezahlt, denn es fing an zu regnen. Auf dem letzten Drittel habe ich es einfach nochmal rollen lassen, so konnte ich noch einen Läufer vor dem Ziel abfangen, denn ich wollte ja schneller als im Vorjahr sein. Bei 37:12 Minuten überquerte ich die Ziellinie. Nur 9 Sekunden schneller als 2009, allerdings war die Strecke länger :-)

So belegte ich Platz 39 gesamt und in der AK Platz 16 in einem starken Feld. Weil das Schlossbergfest nicht so richtig starten wollte (die Bands machten Soundcheck, diverse Aufbauarbeiten und die Brutzelbuden kamen auch nicht in Fahrt) verließen wir den Schlossberg in Richtung "Schlappen" - schön war's.

Fazit: Schöne Waldwegstrecke, gut organisiert, für 15 Euro Startgebühr incl. Schlossbergchallenge T-Shirt - da kann man nicht motzen. Ich wünsche der Laufveranstaltung nächstes Jahr besseres Wetter, mehr Teilnehmer und mehr Publikum.

Wie geht's weiter? Die nächsten 8 Wochen wird hart auf Halbmarathonniveau trainiert, denn die Wettkämpfe im September (Haslach, Gengenbach) kommen!

Bis demnächst,
Sascha

www.schlossbergfest-freiburg.de/schlossberglauf.html

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Bundesliga Offenburg

33834267-w-600Hallo Leute,
am Wochenende war in Offenburg der Teufel los. Neben einem Beachturnier in der Innenstadt, stand ein riesen Triathlonevent rund um den Gifizsee auf dem Programm.
Höhepunkt des Triathlonevents was der am Samstagabend stattfindende World Super Sprint. Dieser  war eine der fünf Bundesligarennstationen in dieser Saison.
Für mich war das Anlass einen ganz besonders guten Wettkampf zu zeigen. Als alter Offenburger war dieser Tag ein gaaaanz besonderer.
Ich hatte mir daher auch viel ausgerechnet.
Wie in allen Rennen der 1. Bundesliga starteten auch in Offenburg die absoluten Weltstars wie Daniel Unger die beiden Vasiliev`s, Fréderik Belaubre...
Wie die Meisten Bundesligarennen, begann auch der World Super Sprint um 18 uhr. Für die Zuschauer eine perfekte Zeit. Viele Freunde und Bekannte standen an der Strecke und warteten gespannt auf meinen Auftritt!!
Das Schwimmern verlief soweit gut. Im Vorderfeld verließ ich nach 750 Metern das Wasser und rannte so schnell wie nur möglich in die Wechselzone und schwang mich auf mein Rad!
Vier Radrunden à 5km waren zu absolvieren. Ich befand mich in der zweiten Gruppe. Vorne waren die Vasiliev`s und noch 10 weitere Fahrer etwas enteilt. Dennoch war ich  zufrieden mit meiner Position, hatte alles unter Kontrolle und konnte nun Kraft sparen, um dann die 5km Laufstrecke  quasi fliegend zurückzulegen :)
Plötzlich jedoch war alles auf den Kopf gestellt. Ich habe an einem Wendepunkt der Radstrecke, gleich in der ersten Runde den Abflug gemacht.
Ich rutschte einfach im Kreisel, der als Wendepunkt diente, weg. Kurze Panik: " Scheiße, ausgerechnet jetzt und hier !!!" Bei der Betrachtung meines Vorderrades war an kein weitermachen zu denken, denn der Schlauchreifen war auf einer Länge von 15cm von der Felge gesprungen.
Mit aller Kraft und viel Wucht schaffte ich es doch den Reifen wieder auf die Felge zu schlagen. 
...Und meine Gruppe..... fuck..... die war weg!!!!!!
Glück im Unglück, mir war nichts schlimmeres passiert und ich konnte weiterfahren. Die dritte Gruppe, also die Gruppe hinter meiner ursprünglichen, kam auch an den Kreisel.... natürlich habe ich keine Sekunde überlegt und bin mit aller Kraft in die Gruppe gefahren.
Jetzt wart ich wenigstens in einer Gruppe!!! Allerdings wollten wir weiter aufschließen, so war das Tempo nicht gering und meine Arbeitseinsätze nicht unerheblich.
33834287-w-600Schließlich, eine Runde vor Schluss gelang der Zusammenschluss! Eine Riesengruppe, nicht einfach sich dort eine gute Position für den nächsten Wechsel zu erkämpfen.
Alles gelang  prima und ich wechselte als einer der Schnellsten, auf Platz 15 oder so verließ ich die Wechselzone. 
Doch dann musste ich zahlen.....
..für die etwas sehr verkackte Radvorstellung. Ich konnte natürlich keine optimale Leistung mehr bringen und musste Einen nach dem Anderen ziehen lassen. :(.... scheiße, dabei war es anfänglich alles nach Plan gelaufen ...
Völlig leer passierte ich als 31. den Zielstrich. Alles in allem eine doch gute Leistung. Im vorderen Drittel des Feldes schlussendlich platziert zu sein -trotz eines Radunfalls.
Mit der Mannschaft wurden wir siebter. Auch das ein gutes Ergebnis!!!
 
Wenn es Bilder gibt stell ich sie rein!
Jetzt muss ich aber erstmal wieder Wunden versorgen und ich sag euch eins- die Nächte sind die Hölle mit den offenen Wunden!
In diesem Sinne, bleibt gesund und munter,
euer Maurice
 
 
 


 
 


 
 
 
 

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