Schlechte Form war gestern!

Sascha Blaesen gengenbach 2010Mit nicht allzu großen Erwartungen bin ich am vergangenen Samstag in Gengenbach beim Sparkassen-Halbmarathon an den Start gegangen. Die Verunsicherung aufgrund des mauen Resultats von Haslach war spürbar. Würde ich meine Vorjahreszeit wiederholen, wäre es ja fast schon ein Fortschritt. "Was soll's, renne ich halt mal los - hilft ja nichts", dachte ich mir um 15 Uhr beim Start an der Sparkassenfiliale in Reichenbach. Gute Reflexe zeigte ich nach 50 Metern als ich eine Fremdhaxe an meinem Schienbein spürte, ab da war ich im Laufrhythmus. Natürlich habe ich mir nicht vom Start aus vorgenommen auf 1:28:45 zu laufen, sondern hatte mir die Zwischenzeiten für 1:26:30 eingeprägt, was eine persönliche Halbmarathonbestzeit für mich bedeuten würde. Bereits bei Kilometer 5 hatte ich mir schon einen kleinen Puffer erlaufen. Das Wetter war mit Temperaturen bei 20 Grad und Sonne perfekt. Die Zwischenpassagen auf der Wiese beeinträchtigten meine Lauflaune nicht. Nach 8 Kilometern trennte sich das Halbmarathonfeld von den 10 Kilometerstartern, die schon in die Gengenbacher Altstadt einlaufen durften. Für mich ging es weiter über Radwege Richtung Berghaupten. Bei 10 Kilometern war ich mit 40:43 bereits 30 Sekunden schneller  als meine Zielzeit von Haslach, jetzt wurde ich aber mal so richtig locker. In meinem Windschatten schleppte ich einen Läufer nach Berghaupten. Ich achtete peinlichst genau meine Geschwindigkeit zu halten. Berghaupten ist ein Nadelör, so war ich froh als ich Lauffehlerfrei da wieder draußen war. Mein Hintermann blieb weiterhin an mir dran, das störte mich nicht. Wenn der später noch Körner haben sollte, würde ich ihn ziehen lassen, solange ich in meinem Tempo bleiben würde. Nach 15 Kilomentern war ich immer noch mit Puffer im Limit. Die Stimmung war immer noch top (auch ohne Powerbalance), ich fühlte mich noch genau so frisch wir bei Kilometer 5. Jetzt ging es schon stark in Richtung Gengenbach. Mein Mitläufer hatte jetzt die Führung übernommen, ich folgte ihm. Beim überqueren einer Brücke hatte ich ihn dann überholt und er musste abreissen lassen. Nach vorne hatte ich keinen Läufersichtkontakt, so war es hier wieder wichtig das Tempo irgendwie konstant zu halten.

 


Mit dem Gefühl hier heute eine gute Zeit zu laufen ging es auf Pflastersteinen in die Altstadtrunde von Gengenbach. Durch die Fußgängerzone, in einen abgesteckten Parcours durch den Park und wieder zurück in den Stadtkern. Was war ich gespannt auf die Zeit. Surprise, surprise - ich stoppte bei 1.25:53. Wow - eine deutliche persönliche Bestzeit (1 Minute drunter). Platz 3 in meiner Altersklasse und Gesamt Platz 9 (glaube ich).

gengenbach halbmarathon siegerehrung

Fazit: Ich habe Haslach für deren tolle Laufveranstaltung gelobt, deshalb muss ich hier kritisch sein. Gengenbach könnte diese Veranstaltung um einiges attraktiver gestalten. Zuerst würde ich den Startbereich ebenfalls in das Zentrum von Gengenbach legen und den Halbmarathon auf 2 Runden legen. Viel besser für die Zuschauer. Scherze wie durch eine Sparkassenfiliale rennen wäre auch lustig. "Sparkassen Fanmeile" oder so. Eine Zeitnahme per Chip sollte bei einer Veranstaltung wo ein Bankname draufsteht auch mit dabei sein. Die Siegerehrung findet abseits vom Weinfest statt. Die Laufveranstaltung könnte mehr in das Weinfest einbezogen werden, was eine "win win" Situation für alle Beteiligten bedeuten würde. Die Webseite ist auch stark verbesserungswürdig. Ich überlege mir genau ob ich nächstes Jahr nach Karlsruhe zum Halbmarathon/Marathon abwandere, der am gleichen Wochenende stattfindet.

Trotz des guten Resultats stelle ich mein Trainingsplan um. Ich werde jetzt die FIRST-Methode (weniger laufen, schneller werden) bis Ende November durchziehen, wo ich die Laufsaison am 20. November mit dem Geroldsecker Nikolauslauf beende. Ab Mitte Dezember trainiere ich wieder klassisch auf den Freiburg-Marathon 2011. Weiter geht es jetzt mit einem 10er am 1. Oktober in Kürzell, wo ich letztes Jahr mit 39:30 meine 10 kilometer Bestzeit erreicht habe, am 10. Oktober nehme ich mir dann wieder für die Halbmarathondistanz in Freiburg Zeit.

Just keep on rollin'
Sascha

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Bronzemedaille bei DM am Schliersee

1Ja Servus,

Es ist vollbracht- mein Ziel, eine Medaille bei den deutschen Triathlon Meisterschaften zu gewinnen ist letztes Wochenende in Erfüllung gegangen !!!!!
Die letzte Station in der langen Bundesligasaison 2010 war der Schliersee. Abgesehen davon, dass es der letzte Wettkampf war und Arme und Beine schon sehr müde waren, ist das Streckenprofil der olympischen Distanz einer der schwersten Deutschlands.
 
Jeder Triathlet der den Namen " Schliersee" hört, weiß genau was ihm bevor steht: kaltes Wasser, zahlreiche Anstiege, Kuhwiesen ...  kein Spaß hier ist alles dabei was man sich vorstellen kann.
 
 
Mit meinem Bundesligateam waren wir auf einer Almhütte auf 1322ü NN untergebracht, Temperaturen um die 6°C waren da schon keine Seltenheit. :)
Abgeschieden von der Außenwelt konnten wir uns voll auf den Wettkampf konzentrieren und letzte Kräfte sammeln. Denn am Schliersee brauchst du alles was dein Körper hat.
Am Wettkampftag hatte es 10 °C Lufttemperatur, das Wasser hingegen hatte nur 14°C !!! ...da hört dann langsam aber sicher der Spaß auf ...
Naja was will man machen, es regnete schon mal nicht, dies bedeutete trockene Straßen und somit keine Rutschgefahr.
 
Um 11:30 fiel der Startschuss- über 100 Triathleten stürzten sich in die kalten Fluten. Für mich lief alles nach Plan, allerdings mit kurzen Zwischenfällen:
so musste ich gleich zweimal anhalten und mir meine Schwimmbrille wieder aufsetzten, die mir im Gedränge im Wasser runter gerissen wurde. Im Spitzenfeld verließ ich das Wasser, hatte dann aber Pech beim Wechsel und verlor den Anschluss- also wieder keine erste Radgruppe
( Eine höhere Gewalt verwehr mir bisher immer die ersten Radgruppen- pourquoi !?! )
In dieser ersten Radgruppe befanden sich alles Stars der Internationalen Triathlonszene, d.h. es würde auch nicht einfach dort wieder rein zu fahren!
So hieß es vorlieb mit der zweiten Gruppe nehmen und am letzten Anstieg (5km im Durchschnitt 12%) versuchen weg zu fahren.
 
Dies gelang auch gut, sodass ich einige Konkurrenten in der U23 Wertung abschütteln konnte.
Der zweite Wechsel ging reibungslos über die Bühne- nun stand nur noch eine kleine Mammutaufgabe vor mir: den dritten Platz in der U23 Wertung gegen den Vizeweltmeister zu verteidigen. Über sehr anspruchsvolle 10km Gebirgsweg und Kuhwiese all das war Bestandteil der Runden.
Mit viel Kraft und Durchhaltevermögen brachte ich den dritten Platz nach Hause!!! :) echt krass!!
 
Mit dem Team (WMF BKK- Team Ast Süßen) belegten wir in der Tageswertung den 8ten Platz, was angesichts der " Ersatzbesetzung" gut war. In der Endabrechnung sind wir auf dem neunten Rang.  2
Überglücklich und sehr zufrieden mit meiner Leistung, ließ ich mich feiern und genoss den restlichen  seeehr langen Abend !!
 
Jetzt ist Schluss- abschalten und die Saisonpause genießen!!
Beste Grüße, euer Maurice
 

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Es war, zu heiss für den Straßenlauf...

Der 3. Kinzigtallauf in Haslach

 


Nachdem mich diese Laufveranstaltung bereits im Vorjahr sehr begeistert hatte war es klar dass ich bei der dritten Ausgabe wieder dabei bin. Also begab ich mich bei bestem Wetter (Sonne, 28 Grad) in das Kinzigtal nach Haslach, wo der Volkslauf über die 10 Kilometer ausgetragen wurde.

kinzigtallauf 2010 sascha blaesenWie bei jedem Wiederholungslauf war es mein klares Ziel die Vorjahreszeit zu unterbieten, was bisher auch immer geklappt hatte. Irgendwie standen die Zeichen von Anfang an schlecht, ich habe komische Dinge getan. Kurz vor der Abfahrt hatte ich noch das Bedürfnis zu hydrieren, also schüttete ich mir noch schnell eine Kanne heißen Tee runter. Bereits auf der Autofahrt kam ich gehörig ins schwitzen (Farin Urlaub lag schon in meinen Ohren). In Haslach angekommen war dann eine Runde einlaufen angesagt und der Tee sollte auch noch raus. Irgendwie musste ich mich plötzlich beeilen um rechtzeitig wieder am Rathausplatz zum Start einzutreffen. 2 Minuten vor Beginn war ich da, schnappte meine Sonnenbrille, erntete skeptische Blicke von meine Freundin ("Hast dich verlaufen?") und ab zur Startlinie. Gerade im Starterfeld platziert hörte ich die Stimme des Moderators "Bitte nicht mehr über die rote Matte laufen, sonst beginnt die Zeitmessung". "Prima, bin ich nicht gerade da rüber gegangen". Mit dem Gefühl das meine Zeitmessung bereits seit 3 Minuten tickt, ging ich um kurz nach 16 Uhr auf die Piste. Auf den ersten Metern ging es sehr beengt zu. Das Frauenführungsrad wäre fast "überlaufen" worden. Sogar ich musste mir einmal Platz verschaffen. Raus aus Haslach ging es in Richtung Mühlenbach. Bereits vor Kilometer 2 hatte der Vorjahressieger aufgegeben. Ich war jetzt gut im Rennen, die entscheidenden Passagen kommen aber noch. Der leichte Anstieg während des 2. Kilometers verursachte bei mir kein Wimpernzucken. Nach Mühlenbach ging es dann auf einem Forstweg weiter. Im bewaldeten Teil war es dann so weit, eine deftige Steigung/Rampe "der Wadenbrenner". Ich musste hier kämpfen, gab aber keinen Meter Preis. Bei Kilometer 5 und 6 hatte ich dann Probleme. Bergab bekam ich plötzlich Seitenstechen "Mist, hier wollte ich Tempo aufnehmen", als es dann wieder einen Hügel rauf ging fühlte ich mich platt. Gerade auf diesen beiden Kilometern habe ich wahnsinnig Zeit liegen lassen (4.32 u. 4.40). An meine Läufergruppe hatte ich komplett den Anschluss verloren. Nach dem Wendepunkt in Hofstetten, bei Kilometer 7, führte die Strecke leicht abschüssig nach Haslach zurück. Jetzt nochmal das Tempo steigern. Klar war hier das ich meine Vorjahreszeit bei weitem nicht mehr erreichen konnte, wichtig war jetzt die Schadensbegrenzung. Überholt wurde ich nicht mehr und einen Läufer konnte ich auch noch überholen, weil ich mich nochmal steigern konnte. Unter beachtlicher Kulisse überquerte ich die Ziellinie in Haslach mit einer Zeit von 41:15 Minuten, über eine Minute langsamer als im Vorjahr. Ärgerlich, mit der Vorjahreszeit wäre mir Platz 3 in der AK sicher gewesen. So wurde ich vierter und landete in der Gesamtwertung auf Platz 36.

Jammern hilft nicht, deshalb ziehe ich mir das Positive raus. Nach 10 Kilometern war ich wieder gut drauf und hätte weiterlaufen können, den letzten Kilometer legte ich in 3:40 zurück. Eigentlich habe ich das Rennen zwischen Kilometer 5 und 6 verloren, der Rest hat gepasst. Am Samstag werde ich auf der Halbmarathondistanz in Gengenbach mehr Zeit haben Temposchwankungen auszugleichen. Vorgabe ist wieder unter der Zeit vom letzten Jahr zu bleiben und der Spaß muss natürlich auch immer dabei sein. In Gegenbach werde ich technologisch nichts dem Zufall überlassen. Kompression und Powerbar ist mit dabei.

Fazit Kinzigtallauf: Top Veranstaltung, bestens organisiert, super Läuferverpflegung, professionelle Zeitnahme, schöner Ortskern - ein Fest für alle Läufer, Nordic Walker und Zuschauer. Vielleicht die beste Laufveranstaltung in der Ortenau.

www.kinzigtallauf.de

Bis denne
Sascha


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Ist das schön wenn die Schmerzen nachlassen

Ach was ist das für ein Gefühl wenn die Schmerzen langsam wieder nachlassen und die dreckige Wäsche auf der Leine bald hängt. Heute stand mit dem Schwarzwald-Bike-Marathon in Furtwangen einer der letzten MTB-Marathons für die Saison 2010 auf dem Programm. Für mich als Wenigtrainierer hieß es am heutigen Sonntag um 9.15 Uhr Start über die 60km. Meine Teamkolleginnen und -kollegen Andrea und Sven waren da schon über zwei Stunden unterwegs. Sie nahmen nämlich die 120km in Angriff. Markus ging 15 Minuten vor mir auf die Strecke, da er sich auf die 90 km begab. Somit waren Sebastian, unser Teamchef Tom (man höre und staune!!) und ich als letzte in der Startaufstellung dran. Gott sei dank! Denn um kurz nach 9 Uhr waren es immer noch nur knapp 10°C, allerdings schien schon die Sonne und so konnte man davon ausgehen, dass es uns allen ziemlich schnell warm wird. Und so war es auch! Meine Skinsärmlinge zog ich bereits am zweiten Anstieg schon ab, da ich da schon triffend nass war - vor Schweiß versteht sich. In unserem Rennen ging es gleich richtig zur Sache. Und meine Taktik war ganz einfach - so schnell und lang wie nur irgendwie möglich Gas geben und schauen wie weit es geht. Wenn ich Glück habe komme ich damit durch. Denkste!
 
Furtwangen 2010 2Bei Kilometer 32,5 standen die Eltern von Sebi und reichten mir mein Trinken (DANKE!!!). Hier befand ich mich in einer Dreiergruppe die so um Gesamtrang zwanzig lag. Ein großes Problem mit dem wir zu kämpfen hatten, waren die Fahrerinnen und Fahrer der 42km Strecke, diese parkten manchmal schier auf der Strecke und so war ein flüssiges voran kommen leider nicht immer gewährleistet. Irgendwann bogen diese dann ab und wir waren wieder unter uns. Nur schnell meldete sich das nächste Problem bei mir. Die ganzen Wurzelpassagen raubten mir ganz schön die Kraft und so war es bei Kilometer 40 soweit, die ersten Anzeichen von Krämpfen meldeten sich. Okay Krams, wenn Du jetzt heil durch kommen willst gibt es nur noch eine Möglichkeit, nehme etwas raus und versuche Deinen Platz zu verwalten. Bei Kilometer 46 kam dann ein ausserirdischer Express an mir vorbei geschossen. Es waren die drei Führenden von der 120km Strecke. Diese Chance nutze ich und versuchte so lang wie möglich im Windschatten zu bleiben. Das ging aber leider nicht lange gut, denn bei Kilometer 51 musste ich diese ziehen lassen, jetzt meldete sich nämlich nicht nur meine Waden, nein auch meine Oberschenkelvorderseiten liesen ein Wiegetrittfahren nicht mehr zu. So musste ich mit anschauen wie die Jungs mich gerade stehen liesen und und ich mit dem letzten Anstieg kämpfte. Es waren richtige nicht endete Qualen und es ging als weiter rauf. Endlich es war so weit, die letzte Abfahrt stand an, nochmals ausruhen und Kraft sammeln für die immer leicht ansteigende Anfahrt nach Furtwangen. Immer wieder blickte ich mich um, ob von hinten noch jemand kam - zum Glück Fehlanzeige! Im Gegenteil ich überholte den einen oder anderen sogar noch, nur leider waren das Fahrer von der 42km Strecke. Im Ziel endlich auf dem Marktplatz angekommen war ich überglücklich diese Strapazen überstanden zu haben. Meine Taktik ging also fast auf, bis Kilometer 40 hat die Muskulatur mitgespielt und ab da habe ich den Platz verwaltet. Bewusst habe ich keinen Platz mehr hergegeben, was im Endresultat Platz 20 (Overall) (Platz 4 in der AK) bedeutete. Nun liegt nur noch eins an - das schlimmste an jedem Wettkampf - das Material und die Wäsche zu versorgen, ein Job an den ich in den über 15 Jahre Wettkampfsport immer noch kein Gefallen gefunden habe.
 
Wie geht es jetzt weiter? Ich werde jetzt ein paar Tage die Beine hochlegen zum regenerieren und dann mal schauen was beim Burgrace noch raus komt!
 
Bis denne, Euer Roland.
 
 
 

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Bundesliga Hannover

Maurice1Moin moin,

am vergangenen Wochenende machte der Bundesligatross in Hannover, der vor letzten Station, halt.
Etwas ungewöhnlich, dass um diese Jahreszeit noch Bundesligarennen ausgetragen werden, wo doch in den letzten Jahren schon Ende Juli schluss war. 
Für viele ist es keine leichte Aufgabe seine Form über die " Sommerpause" zu halten, um gute Leistungen im Spätsommer zu erbringen.
Doch mir gelang dies sehr gut...
Doch wieder zurück an den Ort des Geschehens: 
Temperaturen waren ok, für die Jahreszeit doch etwas frisch aber nicht unangenehm. Die Temperatur des Maschsees, einem See im Herzen der Stadt in dem wir schwammen sollten, hatte jedoch nur 16°C. Mit dem entsprechenden Equipment- kein Problem!
Auch hier in Hannover war die Distanz eine Sprintdistanz, d.h. 750 schwimmen- 20km Rad- 5km Lauf und die vierte Disziplin: schnelle Wechsel!
Um 12 Uhr war Start des Herrenfeldes. Ich startete genau neben Daniel Unger, dem Weltmeister von 2007- kam am Ende vor ihm aus dem Wasser, trotz der soliden Schwimmleistung habe ich die erste Radgruppe, die aus den schnellsten Schwimmern entstand knapp verpasst. Vorne waren also 13 Mann die kräftig in die Pedale drückten, um sich von ihren Verfolgern ( mir...) zu lösen. Meine Gruppe bestand aus 20 bis 25 Fahrern, das Tempo war nicht übermäßig hoch, so dass wir schlussendlich 1min auf die Spitzengruppe verloren.
Für mich war klar- ich muss fit für `s laufen sein, denn auf 5 km muss man gute Beine haben da geht die Post ab!!!
Nach anfänglicher Führungsarbeit ließ ich mich etwas zurück fallen, um den Windschatten der Anderen voll auszukosten :P Außerdem waren meine Teamkollegen eine Gruppe hinter mir- also warum soll ich Tempo machen...
Der Wechsel zum Laufen lief nicht ganz optimal, ich verlor etwas an Plätzen.
Maurice2 
 
....Wie würden sich die Beine anfühlen, werde ich schnell laufen können??
Ebenfalls mit Daniel Unger verließ ich die Wechselzone und machte mich auf den Weg die 5km so schnell wie möglich hinter mich zu bringen.
Viel bekam ich nicht mit, aber die Zuschauer am Wegesrand waren großartig. Etwas  Hamburg Triathlon Stimmung zu machen schien den Zuschauern zu gefallen, was uns Athleten auch zu Gute kam :-)
Mit einer schnellen Laufzeit konnte ich schlussendlich den 20. Platz im Feld belegen! Dies ist angesichts des sehr stark besetzten Starterfeldes und der sehr kurzen Distanz eine echt gute Leistung!!!
Ich kann also ruhigen Gewissens der letzten Station der Bundesliga entgegenblicken- am Schliersee in einer guten Woche.
Ihr werdet noch von mir und meinen feinschliff Vorbereitungen hören!!
 
In diesem Sinne,
bis bald und genießt das etwas raue Wetter
 

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polar
 
 
 
 

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