soq.de endurance Team auf der Eurobike

Am Dienstag und Mittwoch stand mal wieder ein Teamtermin auf dem Programm. Einer der besonderen Art. Wir waren nämlich Alle zusammen auf dem DemoDay der Eurobike und dann selbstverständlich einen Tag später auf der Eurobike-Messe. Nach zwei Tagen war mein Kopf voll und so traten wir völlig platt wieder den Weg in die Heimat an. Zwei Tage der besonderen Art. Am Dienstag stand gleich BMC auf dem Programm, dort wurde ja das neue Team Elite 01 dem Publikum vorgestellt. Und Demoday heißt es deswegen, weil jeder die Möglichkeit hat das Material zu testen. Gesagt getan, da komplette Team deckte sich mit dem Team Elite 01 und Fourstroke ein und ging auf Erkundungsfahrt. Eine Fahrt die trotz dem schlechten Wetter auf den BMC´s rießig Spaß gemacht hat und hoffen läßt auf das neue Jahr. Auch eine Ausfahrt mit den heiß geworbenen 29 Zoller musste sein - hier soll sich aber jeder seine eigene Meinung bilden - ich auf jeden Fall habe mir meine Meinung gebildet.
 
Mittwoch auf der eigentlichen Messe schauten wir uns dann bei unseren weiteren Sponsoren um was es Neues gibt. So kommt z.B. Polar in Kooperation mit Look mit einem neuen Kraftleistungsmessgerät raus. Aber auch die Gespräche bei Rudy Project und Compex waren sehr interessant. Weitere neue Dinge haben wir natürlich auch reichlich entdeckt, die wir jetzt im Team intern diskutieren und gegebenfalls auch ausprobieren werden. 
 
Nun steht das Training für die letzten Rennen wieder im Vordergrund. So wird es am Wochenende gleich ins Münstertal für mich gehen um beim Schwarzwald-Täler-Cup mal wieder ein Rennen zu bestreiten. Eine Woche später geht es dann mit dem Bike-Marathon Furtwangen weiter, bevor wir wahrscheinlich die internen Teammeisterschaften beim Burgrace in Hecklingen in Angriff nehmen werden.
 
Bis dahin muss ich aber fleißig weiter trainieren, denn die Anderen sind gerade richtig gut drauf!
 
Also bis demnächst, Euer Markus.

mehr...

soq.de Athlet holt DM Titel

Jaja so schnell kann es gehen. Kaum verlassen unsere Athleten ihr eigentliches Terrain schon sammeln sie die Platzierungen reihenweise ein! Aber nun mal ganz von vorne. Markus Bär und meine Wenigkeit beschlossen kurzfristig am Sonntag beim Triathlon in der Kaiserstuhlgemeinde Ihringen zu starten. Warum fragt sich jetzt sicherlich der Eine oder Andere. Ganz einfach, ersten waren dies sehr überschaubare Distanzen mit 200m Schwimmen, 10km Radfahren und abschliessend 3km Laufen und zweitens wurde innerhalb dieses Wettkampfes das erste mal die Deutschen Triathlon Winzermeisterschaft ausgetragen. Genau das richtige für uns beide Nichtschwimmer! Denn von den Distanzen bekommen wir das locker hin und zweitens erfüllten wir beide die Kriterien um in die Winzerwertung zu gelangen. Ja wir sind beide Nebenerwerbswinzer und kennen somit die Weinnberge nicht nur vom Training, sondern auch von der Arbeit her.
 
TR20DF~1Da das Schwimmen in einen Schwimmbad (30m Becken) stattfand, gab es an diesem Tage sehr viele Startgruppe. Markus war in der vorletzten Gruppe am Start und ich durfte den Wettkampf schon früher beginnen. Ob dies ein Vor- oder Nachtteil war stellte sich erst zum Schluss raus. Nach 200m kam ich als zweiter aus meiner Startgruppe aus dem Becken, auf dem Weg in die Wechselzone schloss ich aber schon den geringen Rückstand auf den Führenden, erst auf dem Rad merkte ich dann das ich die Führung übernommen habe, den mein Schwimmkontrahent zog es vor in der Wechselzone einen längeren Stopp zwecks Kleiderwechsel vorzunehmen. Auf dem Rad fand ich dann gleich meinen Rhythmus und konnte nach dem ersten Wendepunkt feststellen das ich meine Führung allmählich ausbaute. Nach 7,5km zeigte meine Polar RS 800 ein Vorpsrung von rund zwei Miunten auf die Verfolger an. Sprich mit einem recht akzeptablen Lauf würde ich meine Startgruppe für mich entscheiden können - würde dies aber auch am Ende reichen?
 
Ich wusste also das ich mein Rennen gewinnen werde, wusste aber nicht was in den anderen Rennen abgehen würde - sprich ich versuchte die Spannung beim Laufen hoch zu halten und auch hier Gas zu geben. Bis zum Wendepunkt bei Kilometer 1,5 gelang mir das auch sehr gut , aber dann.........
 
Da wir uns ja bei der DM der Winzer befanden stand am Wendepunkt nich Wasser zur Verfügung sondern Weißweinschorle, okay also nimmst Du halt einen Schluck davon! Gesagt getan, nur sehr schnell erwies sich das als großer Fehler. Innerhalb von Bruchteilen verwandelte sich meine Spucke in ein klebrige Masse, die mir auf den letzten 1,5 Kiolmeter das Leben deutlich erschwerten! Das Ziel vor Augen nahm ich dann auch unweigerlich etwas Tempo raus - was sich nachher als Fehler heraus stellte. Das Rennen in meinem Startblock gewann ich überlegen mit rund zwei Minuten Vorsprung. Nun hieß es zittern - was machen die Anderen, vorallem Markus in vorletzten Startblock.
 
Die Siegerehrung gab dann Gewissheit. Platz 1 für mich in der Wertung DM Winzer "Nebenerwerb" mit gutem Vorpsrung vor dem Teamkollegen Markus Bär! Wir beide waren übrigens unter allen Winzer mit Abstand die schnellsten und können uns somit mit dem Titel "Deutschlands schnellste Triathlonwinzer" bezeichnen. Wow was für eine Ehre.
 
 

TR36D8~1In der Gesamtwertung wurde mir aber im Nachhinein das Weißweinschorle am Wendepunkt zum Verhängnis. Denn mit nur wenigen Sekunden Rückstand auf den Drittplatzierten kam ich an diesem Tage auf Gesamtrang vier, wenn man allerdings die beiden Triathlonprofis Andi Böcherer und Maurice Clavel, die ausser Konkurrenz starteten mit einbeizieht, wäre es Platz 6 geworden. Auch dies wäre für mich immer noch ein sehr gutes Ergebniss, denn in den Vorwochen war aus Zeitgründen an Training nicht wirklich zu denken, also mit dem vierten Platz kann ich sehr gut Leben!

 
Nun lege ich mich genüßlich mit ner Weißweinschorle auf die Couch, hänge meine Laufschuhe an den Nagel und beende meine Karriere mit einem "DM-Titel". Sportlerherz was willst Du mehr? Bewegung selbstverständlich und das in großen Mengen, also Weinschorle der Frau geben und versuchen weiter zu trainieren damit der nächste Wettkampf auch wieder erfolgreich abgeschlossen wird. Dies wird vorraussichtlich der Bike-Marathon in Furtwangen am 12. September werden. Vorrausgesetzt ich erhole mich von den feuchtfröchlichen Siegesfeier bis dahin!
 
Bis dahin, Euer Roland.
 
 
 
 

mehr...

20 Jahre Breisgau Triathlon

34523388Bonjour tout le monde,
nach einem einwöchigen Aufenthalt an der Côte d`Azur, der zum Training genutzt worden ist und dem dicht darauf folgenden Internationalen Breisgau Triathlon, kehrt nun wieder etwas Ruhe ein.
Im Süden Frankreichs verlief  im Hinblick auf den jetzt noch anstehenden Saisonhöhepunkt, den deutschen Meisterschaften in Schliersee, alles nach Plan. .
Hohe Laufumfänge und viele Schwimmkilometer bestimmten den Alltag, gleichzeitig ist es für mich trotzdem immer unglaublich erholsam. 
Direkt im Anschluss an diese Woche stand ein besonderer Wettkampf an. Der sehr bekannte Breisgau Triathlon feiert 20 jähriges Bestehen und hat extra für dieses Jubiläum eine zusätzliche, kürzere und somit auch leichtere Distanz mit ins Programm genommen.
 
Die Veranstaltung war wieder einmal ausgebucht, was für einen herausragenden Wettkampf spricht, so machten sich 200 Starterinnen und Starter auf,  die Jubiläumsdistanz ( 500- 32- 7,5) zu absolvieren.
Mit der regionalen Spitze war dieser Wettkampf doch recht gut besetzt, so dass es ein spannendes Rennen sein würde.
 
Pünktlich um 10: 50 Uhr fiel der Startschuss, gleich setzte ich mich vom restlichen Feld ab. Da es allerdings nur 500 Meter zurückzulegen galt hielten sich die Abstände in Grenzen.
Mit etwas mehr als 30 Sekunden Vorsprung  ging es auf die sehr bergige Radstrecke, die man sehr gut kennen muss um überhaupt einigermaßen schnell durch die Kurven zu kommen.
 
Sehr überrascht war ich als kurz vor dem Wechsel zum laufen,  plötzlich mein Trainer hinter mir auftauchte.:-) hatte ich doch ein einigermaßen gutes Tempo gehabt ..Also gingen wir quasi zusammen auf die Laufstrecke, auf der wir uns, nach Führungswechsel,  für einen gemeinsamen Zieleinlauf entschieden :-)Von der restlichen Konkurrenz war nichts zusehen ;-)
 
Abgesehen davon war es auf der Laufstrecke sowas von heiß kam mir vor als wär ich ne Fritte- der pure Backofen!!!! ...nicht gerade, dass was mit so liegt ....
Kurze Zeit später war es soweit, wir überquerten zusammen die Ziellinie und unterstrichen mit diesem  Zieleinlauf die Besonderheit des Jubiläums!!
 
Alles in allem ein guter Wettkampf, obwohl ich gegen Ende des Wettkampfes doch etwas Trainingslagermüdigkeit verspürte.
 
Bilder folgen..
 
Bis bald, euer Maurice
 


 
 
 
 
 

mehr...

7. Etappe Kampf bis zum Gipfelglück

Trans Schwarzwald 2010Sonnenschein zum Finale! So hatten wir uns die letzte Etappe der diesjährigen Vaude Mountainbike Transschwarzwald gewünscht. Und tatsächlich, der Wettergott meinte es am Ende der Woche doch tatsächlich gut mit uns und schickte uns perfektes Bikewetter mit Temperaturen jenseits der 20 Grad.
 
Von Grafenhausen auf den Feldberg waren nochmal 90 km und 2.340 Hm zu überwinden. In der Nacht war es im Massenquartier extrem unruhig, weshalb wir am morgen wie gerädert aufgestanden sind. Nach dem Frühstück und dem obligatorischen Warmfahren stellten wir uns wie gewohnt in den Startblock A. Wir waren gespannt, was uns bei dieser Etappe erwarten sollte. Der Streckenchef hatte die schönste Etappe vorausgesagt. Und in der Gesamtwertung hatten wir nach vorne keine Chance mehr was zu reißen, aber das hinter uns liegende Duo hatte nur weniger als 4 min. Rückstand auf uns. Also hieß es für uns, dieses Team im Auge zu behalten. Nach dem Startschuss ging es wie üblich gleich mal in einen Anstieg. Und wie jeden Tag ging die Post ab. Schon recht bald kam das hinter uns liegende Mixed-Team an uns vorbei geschossen und wir nahmen den Kampf auf und setzten uns in ihren Windschatten. Mit Puls 180 ging es die ersten paar Kilometer voran, bis sich das Tempo endlich etwas legte.
 
Wir blieben im Windschatten unserer Konkurrenten. Doch dann ergab sich für uns die Chance und wir sprangen an einen anderen Fahrer, der uns überholte hintendran. So übernahmen wir die Führung des Zuges. Auf der darauffolgenden Abfahrt und Flachpassage gelang es uns dann, weg zu kommen. Zusammen mit dem Mixed-Team welches in der Gesamtwertung vor uns lag, nahmen wir richtig Fahrt auf und konterten die Attacke auf uns. So war es für uns einfacher, als hinterher zu fahren. So gegen km 40 schloss dann auch Sebastian auf uns auf, der an diesem Tag Vollgas fahren wollte. Nachdem er noch eine Weile in unserem Windschatten war, gab er Gas und überholte uns. Für etwa 10 km fuhren wir dann immer in Sichtweite von Sebastian, bis wir uns schließlich sagten, dass wir es eigentlich etwas ruhiger angehen lassen können, da ja unsere Verfolger hinter uns lagen. So ließen wir Sebi ziehen und fuhren den Rest des Rennens allein weiter. Doch gebummelt wurde nicht, da man ja nie weiß! Nach 4.30 Std. kamen wir erschöpft aber zufrieden vor unseren Konkurrenten ins Ziel.
 
Für diese 7 Etappen hatten wir dann tatsächlich trotz mieser Verhältnisse zweieinhalb Stunden weniger gebraucht als noch im letzten Jahr. So konnten wir den 5. Gesamtrang erreichen. Damit sind wir angesichts des stark besetzten Feldes recht zufrieden. 
 
Zu diesem Ergebnis haben aber nicht zuletzt auch unsere Sponsoren beigetragen, bei denen wir uns recht herzlich bedanken.
Jetzt wird erstmal etwas ausgeruht, bevor es dann auf die Vorbereitung für die letzten Rennen geht.
 
Bis dann,
Andrea und Sven




  

mehr...

7. Etappe - Großartiges Finale am Feldberg

Trans Schwarzwald 2010 - 7. EtappeAm Samstag stand bereits die letzte Etappe von Grafenhausen auf den Feldberg an. Das Wetter war perfekt, allerdings hatte ich in der Nacht schlecht geschlafen und auch die Beine machten beim Einrollen einen müden eindruck. Aber heute wollte ich von Anfang an mit Vollgas fahren und hoffen dass es bis zum Ziel reicht, um auch mal zu schauen, zu was mein Körper nach 6 Etappen noch in der Lage ist.

Bereits vom Start weg war ging es wieder tendentiell nur bergauf und das Tempo war extrem hoch. Dank bequemem Windschatten fahren waren die ersten Kilometer bis zur ersten richtigen Rampe jedoch kraftsparend. Dort informierte mich Tom, der uns heute wieder auf einem Quad als Filmer und Fotograf begleitete, darüber dass Andrea und Sven nur 1 Minute vor mir lagen. Also zog ich das Tempo noch etwas an und hatte nach der Verpflegung im Flachen, nach dem meine Gruppe kurz nicht mehr wussten, wo die Strecke weiter geht, das Glück, dass ein Duo mit enormem Tempo wieder nach vorne fuhr. Diesen beiden schloss ich mich an, der Puls lag zu diesem Zeitpunkt bei ca. 160 Schlägen, und wir bretterten mit 40kmh über die Waldwege. So ereichte ich wenige Minuten später die beiden. Dort erholte ich mich dann für kurze Zeit und forcierte dann an einem Anstieg erneut das Tempo. Trans Schwarzwald 2010 - 7. EtappeNach etlichen weiteren Rampen und mehreren genialen Trails ging es über den Thurner nach Breitnau. Dort hatte ich einen kleinen Tiefpunkt und genoß den Windschatten eines Mitfahrers. Ab der Verpflegung in Hinterzarten lief es dann wieder wie am Schnürchen und ich holte noch einige weitere Fahrer ein. Bei Bärental ging es dann auf einen relativ ebenen, aber matschigen Sinlgetrail, auf dem ich enorm viel Spaß (endlich wieder was technisches;-) hatte und mich blendend erholen konnte. So erhöhte ich am darauffolgenden Schotteranstieg erneut das Tempo und hielt es bis zur Skibrücke auf dem Feldberg konstant hoch. Diese wollte ich eigentlich fahrend überwinden, allerdings scheiterte ich an der ca. 15cm hohen Kante und musste diese doch zu Fuß überqueren. Den anschließenden ca. 20% steilen Wiesenanstieg fuhr ich dann wieder und nach der Fahrt um das Naturfreundehaus  hatte ich am Zielanstieg noch einen Konkurrenten vor mir. Ewald, von SH Speedzone, der bereits auf dem Weg zum Bike-Wash war, sagte mir dann, dass es nur noch ca. 100m bis ins Ziel seien und ich fuhr einen Sprint, den ich dann auf sicher gewann. Total erschöpft und mit Puls knapp unter der 180er Marke kam ich nach 4:13h überglücklich im Ziel an. Dank dieser Etappe konnte ich mich doch noch unerwartet am letzten Tag vom 40. auf den 37. Gesamtrand in der Männer-Hauptklasse (Gesamtwertung Einzelfahrer: 105. von über 200) verbessern.

So das war es bereits, mein erstes Mehrtagesrennen. Gruß Sebastian, der sich jetzt wieder zum Relaxen in die Sonne legt.
Trans Schwarzwald 2010 - 7. Etappe 

 

mehr...

6. Etappe Fast and Furious

Aus zwei mach drei-der tri soq Express macht Dampf
 
Nachdem bei mir(Andrea) und Sven gestern Krisenstimmung herrschte klappte es heute besser. Wir freuten uns auf die heutige Etappe mit 68km und 1570hm.Unsere Beine fühlten sich gut an. Das Ziel heute war das mit 4min hinter uns liegende Mixed Team nicht zu verlieren.Da der Start recht spät war frühstückten wir sogar etwas Wurstsalat damit es anhält bis um 11.45 zum Startschuss war kein Fehler wie sich im Verlauf herausstellte. Gleich nach dem Startschuss ging es einen steilen asphaltierten Anstieg hoch. Wir mit 4 anderen Mixed Teams. Das war kein Bummelzug sondern ein ICE...Der Anstieg zog sich wellenartig 10km lang bis auf einen Höhenkammweg. Wieder war Windschattenfahren angesagt. An jeder Welle wurde vorne beschleunigt und wir konnten mithalten und uns zeitweise hinten auch etwas ausruhen. Dann folgte die erste gefährliche Abfahrt, nicht weil sie technisch schwierig war, sondern weil wir mit 10 Fahrern in dieses Geröll reinfuhren. Sven kannte dieses Stück noch und warnte die andern Fahrer. Leider vergeblich und es kam zu mehreren Stürzen leider hat es Sven auch getroffen. Er konnte aber nichts dafür, vor ihm stürzte auch ein Fahrer. Außer einer kleinen Platzwunde und Kratzern am Knie ist ihm nichts passiert-so hatte er eine Sturztaufe aber es sollte heute im Team nicht die letzte sein... Leider verloren wir deshalb einen Teil der Mixed Teams. Am nächsten Anstieg waren wir fast wieder dran. Dann folgte eine schlammige Wiesenabfahrt und ich hatte Probleme mit dem rechten Auge und sah nur noch verschwommen, irgendwie saß meine Kontaktlinse nicht richtig. Ich sah ein Matschloch zu spät und habe mich völlig verbremst und flog über den Linker, eine kleine Hautabschürfung am Knie und ein Lenkerhörnchenstoß in die Leiste. Der Schmerz war anfangs sehr stark und in meinem Kopf überschlug ich nochmal die Anatomie der Leiste und kam dann zum Entschluss, dass da nicht viel verletzt sein kann, der Schmerz ließ dann auch mit dem weiter kurbeln bald nach. Zum Glück ist den andern Fahrern hinter mir nichts passiert. So haben wir das in der Gesamtwertung hinter uns liegende Mixed Teams verloren dafür aber Sebastian gefunden. Er leistet dann sehr gute Führungsarbeit und so fanden wir wieder Anschluß. Auf den letzten 10 km gaben wir richtig Gas und trafen wieder das in der Gesamtplatzierung vor uns liegende Team das hat und dann richtig motiviert und wir zogen gemeinsam in einem schnellen Tempo über die lezten Wellen. Die Oberschenkel brannten, aber egal es war die vorletzte Etappe. So fuhr der Tri soq Expreß nach 3Std.4min. glücklich sogar zusammen mit Adelheid Morat über die Ziellinie.
 
Jetzt freuen wir uns auf die letzte Etappe. Noch haben wir knappe 4 min. Vorsprung auf unsere Verfolger. Wir hoffen, das reicht …
 
Andrea und Sven
 
 
 

mehr...

5. Etappe – Wellig, Matsch Fun und harte Arbeit

Heute morgen lachte uns zum ersten mal bei der diesjährigen VMTS die Sonne an.

Da war es doch um einiges einfacher los zu fahren auch wenn die Beine mittlerweile doch recht schwer sind.

Trans SchwarzwaldUnsere heutige Tour führte uns in 99 km und 1.430 Hm nach Engen. Hört sich eigentlich nicht so schwer an, aber bei dieser Etappe machte das Tempo die Härte aus. Wir haben gleich zu Beginn versucht, uns von unseren direkten Konkurrenten abzusetzen, was uns auch gut gelang. Dabei haben wir aber etwas die anderen Team aus den Augen verloren. Denn im Startgetümmel gleich in den ersten Anstieg hinein ist immer hecktisch und man muss sich auf sich selbst konzentrieren. Auf schlammigen Wegen ging es Richtung Furtwangen. Dann war Windschattenfahren angesagt. Wir haben immer wieder versucht an einer Gruppe dranzubleiben, was uns auch meistens gelang. So fuhren wir auch auf ein anderes hinter uns liegendes Mixed Team auf. Doch diese wollten nicht wirklich Führungsarbeit machen. So lag es dann meistens an mir, vorne zu fahren, da wir schließlich noch ein anderes Team vor uns hatten.
 
Wir hatten dann eine gute Gruppe gefunden, doch zwei Fahrer vor uns stürzten in einer Schotterkurve, also waren wir wieder allein. Doch die nächste Gruppe war schon in Sichtweite und so kämpften wir uns eben an diese. So konnten wir uns von dem anderen Mixed Team leicht absetzen. Leider deutete unsere Gruppe dann einen Richtungspfeil falsch und wir fuhren einen steilen Anstieg in den Wald hinein. Irgendwann merkten wir, dass wir falsch sein müssten, aber da war es schon zu spät. Unter fuhr unser Konkurrenzteam durch und da war auch Sebastian. Bald hatten wir sie dann wieder, aber dies kostete ganz schön Kraft. Am Ende haben wir sie dann ziehen lassen und sind den Rest etwas lockerer angegangen, denn die nächsten 2 Tage werden noch hart genug
 
Heute hatte ich ab km 10 leider einen Defekt. Mein Umwerferkäfig brach und ich konnte nicht mehr richtig schalten. So war ich gezwungen fast alles auf dem mittleren Blatt zu fahren. Sowohl die steilen Rampen, als auch die schnellen Flachpassagen. Denn wenn ich auf dem großen Blatt fuhr, flog ständig meine Kette runter. Dies kostete uns ein paar mal den Anschluss an einer Gruppe. Und wenn ich dann mit dem rechten Fuß die Kette nach unten drückte, kam sie meistens nur aufs mittlere Blatt. Es war dann an den Anstiegen leider nicht möglich schnell runterzuschalten. So konnte ich Andrea leider auch nicht optimal unterstützen. Ohne diesen Defekt wären wir wahrscheinlich schneller gewesen. Aber auch so konnten wir auf unsere direkten Konkurrenten Zeit gut machen und liegen immer noch auf dem 6. Gesamtrang.

Bis bal
 
Andrea und Sven

mehr...

4. Etappe Schon wieder Schlamm und Regen

Trans SchwarzwaldWelch ein Wunder, hat es auch diese Nacht wieder durchgeregnet, aber inzwischen sind wir es ja gewöhnt und Schwimmhäute haben wir auch schon. Glücklicherweise war es dann pünktlich zum Start trocken und sogar relativ warm. Zur Abwechslung ging es heute vom Start an einige Kilometer auf der Straße bergab, wodurch es wieder extrem schnell und hektisch war. Bei km 7 war dann ein kräftiger Stau. Die Ursache war ein wenige Meter langer Tunnel, der nur nach einander durchquert werden konnte, was bei mir doch glatte 4min dauerte. Direkt im Anschluss ging es dann nur bergauf, um danach zur ersten Verpflegung nach Wolfach abzufahren, alles auf breiten Waldwegen, wo ich endlich mal wieder Windschatten genießen konnte. Von Wolfach ging es gleich wieder giftig bergauf, auf schlammigen Trails und Waldautobahnen und im Anschluss leicht wellig weiter, bevor es bergab nach Hornberg ging. Kurz vor dem Ort wartete auch wieder ein kurzer, aber schöner Trail mit Serpentinen der in eine lange Treppe überging.

 
Dort stand dann bereits die 2. Laufpassage an, diesmal nicht aufgrund des schlammigen und dadurch unfahrbaren Uphills, sondern aufgrund einer Treppe hinauf zum Schloss.

Nach dieser Laufpassage fand ich zunächst wieder gut in Schwung, viel dann allerdings kurz darauf in ein kleines Loch, wo die Leistung mal kurz nicht mehr da war. Ich vermute es lag an der ungewohnten und anstrengenden Laufpassage, wo das Bike geschultert werden musste, was ganz ungewohnte Muskelgruppen forderte

 

 
 
 
 
 
Aufgrund dessen verlor ich den Anschluss und war nahezu die gesamten letzten 20km alleine unterwegs, was für die Motivation nicht gerade förderlich war. Zudem kamen wieder Schmerzen im Oberschenkel dazu, weshalb der Wiegetritt zur Abwechslung leider ausbleiben musste. Endlich oben angekommen, ging so start der Wind, dass es einen wieder in den Wald zurückgeblasen hat. Und es begann wieder zu regnen, es war ja schließlich schon Ewigkeiten her, dass das Wasser von oben und nicht nur in Form von Spritzwasser und Schlamm von unten kam. Auf dem welligen Terrain gab es noch einige herrliche, wenn auch extrem schlammige Trails, wodurch endlich wieder Spaß aufkam. Trails kann es ja schließlich nie genug geben... Nach 4:23h erreichte ich dann endlich, komplett durchnässt und durchgefroren, das Ziel. Glücklicherweise nahm mich dort mein Vater mit warmen Klamotten gleich in Empfang und unser Teamchef Tom, der heute auch mit dabei war, kümmerte sich hervorragend um die Bikes. So dass ich endlich mal sofort aus den nassen Klamotten kam und sofort unter die halbwegs warme Dusche konnte. So und jetzt muss ich noch ein bissel dehnen und ausgiebig relaxen, da morgen die längste Etappe, glücklicherweise mit wenigen Höhenmetern, ansteht. Der Wetterbericht sagt ja endlich mal halbwegs ordentliches Wetter voraus, mal schauen ob dies auch zutrifft, ich bin noch skeptisch.
Trans Schwarzwald
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gruß und bis morgen Sebastian PS: Heute war auch wieder fahren nach Gefühl angesagt, da mein Pulssender weg ist. Ab morgen kann ich endlich wieder wie gewohnt nach Puls fahren, wenn auch mit einem Ersatzpulsmesser, weshalb ich leider keine Pulswerte mehr anbieten kann.



mehr...

3. Etappe – Bad Day für das soq.de – endurance Team

Trans SchwarzwaldHeute durften wir sogar im Startblock A loslegen. Wie bereits die Tage davor ging es gleich in einem Affenzahn in den ersten Berg. Das war natürlich Gift für unsere Beine, die heute richtig „brannten“. Leider mussten wir einige Teams ziehen lassen, aber unsere Beine wollten einfach nicht. Die ersten 10 km ging es leicht wellig und verdammt schnell auf Forstautobahnen voran. Windschattenfahren war also angesagt. Irgendwie hatte das mit Mountainbiken nicht viel zu tun. Schließlich kam dann auch mal eine längere Abfahrt, aber durch den starken Wind musste man auch hier viel arbeiten. Wir kamen nicht richtig voran. Nach 22 km kam endlich mal ein etwas längerer Anstieg. Hier konnten wir zum ersten mal einen einigermaßen normalen Rhythmus finden. Doch leider war dieser Anstieg auch bald wieder zu Ende und es ging von der Alexanderschanze weiter wellig auf dem Höhenrücken voran. Andrea musste heute richtig leiden. Nicht nur dass ihre Beine nicht so recht wollten, sondern auch wegen mir, der ständig nach einer Tempoverschärfung verlangte. Wenn es mir nicht schnell genug ging, nahm ich Andrea ins Schlepptau. Doch auch ohne Abschleppen hatte ich viel im Wind zu kämpfen. Am Ende standen dann noch ein paar km Singeltrails auf dem Programm. Aber angesichts der von uns gewohnten Trails, waren diese leicht zu bewältigen. Leider fehlten uns heute ein paar Körner um mit unserer Konkurrenz mitzuhalten. Oder vielleicht gingen der Etappe einfach nur die Kilometer und Hm aus, die wir für unsere Aufholjagd noch benötigt hätten. Nach 2.37 Std., 20 Minuten nach den Führenden, kamen wir auf Rang 9. enttäuscht und erschöpft ins Ziel.

Morgen steht dann eine Etappe für uns auf dem Programm. Hoffentlich!!

Bis dann Andrea und Sven


mehr...

2.Etappe – Schlechte Sicht, Schlamm und Wasser mehr als genug

Etappe2Heute stand die Königsetappe mit 78km und 2625hm an. Doch als wäre das noch nicht genug, war es heute sehr frisch und es regnete nahezu die ganze Zeit. Durch meine gemütliche Fahrt gestern startete ich heute einen Block hinter Andrea und Sven. Dadurch erwischte ich vom Start weg sehr gute Gruppen und konnte mich immer weiter nach vorne zu kämpfen. Bei der 2. Verpflegung musste ich dann anhalten, um die Brille zu reinigen, da nach der langen Abfahrt die Sicht gegen null ging. Dann stand eine kurze Laufpassage an, da eine Treppe aufwärts überwunden werden musste. Oben staunte ich dann nicht schlecht, als ich plötzlich Andrea und Sven sah, und mit denen ich dann kurze Zeit gemeinsam fuhr. Eigentlich wollte ich mit ihnen weiterfahren, setzte mich dann aber doch ab. Direkt danach ging es zwei herrlich schlammige Abfahrten hinunter, bei denen konrolliertes Schlittern angesagt war, aber es hat extrem viel Spaß gemacht und lenkte von der Waldwegheizerei ab. Heute gab es daneben auch noch einen herrlichen Singletrail mit einigen Serpentinen, in dem ich allerdings auf eine Gruppe aufgefahren bin, in der einige zu Fuß unterwegs waren. Nach der langen Abfahrt hinunter zur letzten Verpflegung, bei km 57. war mir höllisch kalt, weshalb ich einige Minuten Pause machte, um mir noch eine Weste und die kurze Regenhose anzuziehen, damit die Muskeln nicht völlig abkühlen. Dies bewirkte auch im anschließenden Anstieg auch sofort den gewünschten Effekt, da die Beine wieder wie gewünscht funktionierten. Dort schloß ich dann wieder auf 2 Schweizer, die mit BMC Fullies unterwegs waren, auf, die dann nach meiner Führungsarbeit die letzten 10km für Tempo sorgten. So kam ich dann wieder nach einem Blindflug mit null Sicht, wo wieder das orientieren am Hinterrad des Vordermanns angesagt war endlich in Freudenstadt an. Doch da wir ja noch nicht genug Höhenmeter hatten, ging es innerhalb der Stadt noch eine steile Straße, die in eine Treppe überging, um dann endlich im Ziel angekommen. Meine Fahrzeit betrug übrigens so um die 4:28h. So und morgen steht dann eine kurze „Flach“etappe an.
 
Gruß und bis morgen Sebastian

etappe2

mehr...

polar
 
 
 
 

Angebote im soq shop

CS 500 cad ab 240,00€

Der CS500 ist aus robustem Material gefertigt und sitzt mittels der Dual Lock Radhalterung fest am Lenker.   Radsportler können mit ihm insbesondere durch die Kombination der persönl...
 

Katadyn Replacement Carbon ab 16,32€

 

Beachers Sex on the Beach ab 28,71€

Die bequemen Beachers Zehentrenner sind echte Hingucker Ideal für Strand, Freibad, Urlaub……! Die superleichten Beachers setzen neue Maßstäbe beim Tragekomfort und  haben eine super...
 

WearLink®+ Sender Nike+ ab 58,45€

Diese Innovation ermöglicht - kombiniert mit dem Nike+ SportBand oder dem Nike+ iPod Sport Kit - neben der Anzeige der bisherigen Trainingsparameter Zeit, Distanz, Geschwindigkeit, verbrauchte Kalori...