Begegnung der dritten Art

Am Sonntag war es endlich mal wieder so weit. Ich hatte vormittags zwei Stunden Zeit und beschloss am Samstag Abend mein BMC Elite am Kaiserstuhl auszuführen. Sicherlich schon ganz euphorisch von dem wunderschönen Samstag an dem ich aus Zeitgründen gar nicht zum trainieren kam, freute ich mich wie ein kleines Kind auf den nächsten Morgen. Doch wass war das? Dickster Nebel am Morgen beim Frühstück, egal wenn Du schon mal frei bekommst dann halt auch bei diesem Wetter. Zielsicher steuerte ich den Kaiserstuhl hinter meiner Haustüre an. Es wurde immer unheimlicher, der Nebel immer dicker und die Temperaturen wanderten auch gegen Null Grad Celsius. Egal weiter. Beim Aufstieg zur Eichelspitze stellte ich dann fest, dass  in manchen Schattenlöchern auch noch Eis vor zu finden war, sprich die späteren Abfahrten vielleicht etwas vorsichtiger angehen. Endlich, dass erste mal oben angekommen, traute ich meinen Augen kaum. Ich sah nichts, rein gar nichts. Die Abfahrt fuhr ich wie im Blindflug, Sicht vielleicht 30m und das ist bergab im Gelände nicht gerade viel. Naja, bin ja heil unten in der Senke angekommen und da war er wieder der Adrenalinschub - 20m blankes Eis auf dem Weg. Jetzt nur nicht lenken oder bremsen einfach nur rollen lassen, puh geschafft! Danach ging es über einen kleinen Singletrail runter in Richtung Oberbergen. In Oberbergen angekommen ließ ein Blick auf die Uhr erahnen was jetzt anstand. Wettkampf - denn ansonsten ist es nichts mit 11 Uhr zu Hause sein. Also Gas geben, leider wurde der Anstieg hinauf zur Katharinenkapelle immer steiler und meine Kräfte schwand auch immer mehr. Egal da musst Du durch, bist ja gleich oben. Gott sei Dank nahm der Nebel in den höheren Lagen wieder zu, so dass ich nicht alles erkannte. Bergauf manchmal gar nicht so schlecht, wenn man das Ende nicht sieht. Der Polartacho zeigte ständig über 17-18% an Steigung an und enden wollte das Ganze gar nicht. Doch langsam wurde es flacher und ich dachte okay das wars, denn Rest nach Hause kennst Du ja aus dem effeff. Aber was war das, ein leichtes Muhen? Aber hier oben sind doch um diese Jahreszeit keine Kühe. Da schon wieder, aus beiden Seiten drang das Geräusch an meine Ohren und da langsam sah ich Ihre Konturen durch den starken Nebel, ja das sind keine Kühe aber irgendetwas Artverwandtes - Bissons. Puh okay die sind ja zum Glück hinter dem Weidezaun. Aber was ist das? Der Weg endete vor dem Zaun und dahinter zwei junge Bissons die mich lautstark begrüßten. Erst einmal Luft holen und die Lage checken. Tja nach fünf Minuten hatte sich die Lage nicht unbedingt zu meinen Gunsten gewandelt, aus zwei wurden etwas 12-15 junge Tiere, die selbstverständlcih neugierig auf das frische Fleisch geworden sind. Okay mittlerweile hatte ich die Situation auch begriffen, entweder ich fahre den steilen Anstieg wieder runter und über einen Umweg nach Hause, was bedeuten würde das ich sicherlich 30 Minuten zu spät wäre und dies mein Sohn Yannik mir sicherlich nicht verzeihen wird, oder ich muss irgendwie durch den abgesperrten Übergang hinüber auf die andere Seite der Koppel. Leider zeigten die Tiere nicht jeglichen Sinn sich zu entfernten und so stand ich vor einer schweren Entscheidung. Okay erst einaml Nase putzen (Russische Methode), doch was war das? Das Schnäutzen hat die Tiere völlig erschrecktund sie sprinteten alle wie wild in den Nebel. Hey Krams Deine Chance. Rad über den Koppelzaun gehoben, ab durch das kleine Törchen, Rad geschnappt auf die andere Seite gerannt, Rad über den Zaun und ich wieder durch das zweite Gatter in die Sicherheit. Erst jetzt traute ich mich wieder nach hinten zu schauen -  aber da waren keine Bissons mehr, nur Nebel. Okay jetzt nichts wie heim, Du hast nur noch 12 Minuten. Zum Glück waren bei dem Wetter groß keine Wanderer unterwegs - der Ausdruck "Pistenraudie" wäre hier sicherlich gefallen. Da es zu 90% nur noch bergab ging und mein BMC hervorragend die Spur hielt, schaffte ich es zwei Miunten nach 11 Uhr zu Hause ein zu trudeln. Fertig wie ein Schnitzel aber glücklich wie ein kleines Kind.
 

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Schnee ohne Ende

sebastianVor einer Woche machte ich mich morgens auf den Weg zum Notschrei, um die bereits angekündigten Ski-Langlaufeinheiten zu absolvieren. Oben angekommen, erwarteten mich strahlender Sonnenschein und sehr angenehme Temperaturen. Hoch motiviert schnallte ich meine Skier an und machte mich auf, die Stübenwasen-Runde 2mal in der klassischen Technik zu laufen. Bereits auf den ersten Metern wurde klar, dass es zwar bergab sehr gut und schnell vorwärts ging, dafür der Abdruck bergauf mit den Schuppenskiern zu Wünschen übrig ließ. Zum 1. Mal auf dem höchsten Punkt der Loipe, dem Stübenwasen, angekommen, genoss ich bei guten Sichtverhältnissen den Ausblick, auf die verschneiten, in Sonnenlicht getauchten Alpengipfel. Nach diesem herrlichen Ausblick ging es dann auf die längste Erholungsstrecke der Runde, der Abfahrt hinab zum Wendepunkt der Loipe bei der Todtnauer Hütte. Am Wendepunkt angekommen, steigt der Puls jedoch sofort wieder in gewohnte Höhen. Da dann direkt die steilsten und schwierigsten Anstiege der Loipe wieder hinauf zum Stübenwasen bewältigt werden müssen. Wieder dort oben angekommen, kommt jedoch der angenehme Teil der Runde. Es geht in ca. 30min größtenteils bergab an der Biathlonanlage vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt, von wo es dann zum zweiten Mal auf die Runde ging. Nach 3:30 oder  40km und knapp über 1000hm war ich dann wieder zurück am Loipenhaus.  Um die geplanten 4 Stunden voll zu bekommen und das herrliche Wetter noch auszunutzen, wagte ich mich dann das 1. Mal auf die neu erworbenen Skating-Skier. Dies stellte sich jedoch als anspruchsvoller und anstrengender als erwartet heraus. Selbst die minimalen Steigungen am Anfang der Loipe waren Kraft raubender als die zuvor absolvierten Classic-Kilometer. Am Sonntag ließ das Wetter dann zu Wünschen übrig. Anstatt dem Sonnenschein vom Vortags herrschte besonders in den höher gelegenen Teilen der Loipe dichter Nebel. Dafür war die Loipe deutlich griffiger, allerdings auch langsamer als am Samstag. Dafür herrschte auf der Loipe reges Treiben. Dies lag daran, dass an diesem Tag das 1. Training der nordischen Junioren Ski WM statt fand, was etliche Trainer und Betreuer aus allen Herren Ländern zu einem Training auf der Stübenwasenspur nutzten. Nach knapp 3 Stunden war ich dann froh, im Auto warme und trockene Kleider anziehen zu können. Nach den ergiebigen Schneefällen am Samstag, und den winterlichen Straßenverhältnissen selbst bei uns in der Reinebene, entschied ich mich gestern dann kurzfristig dafür, nicht auf die Hausstrecke am Notschrei zu fahren, sondern wieder einmal auf den Thurner.  Die Anfahrt war dann trotzdem relativ spannend, da es im Schwarzwald noch wie verrückt schneite und auf den Straßen eine geschlossene Schneedecke war. Endlich oben angekommen, ging es dann bei gerade noch einstelligen Minustemperaturen und starkem Schneetreiben los. Leider war die Spur aufgrund dem Schneefall und der großen
Neuschneemenge extrem weich und teilweise zugeschneit. Die ersten 15km waren dann noch relativ angenehm zum Laufen. Auf der 2. Runde hörte es dann auf zu schneien, dafür kamen die Wolken und der Nebel und die gefühlte Temperatur sank noch weiter ab. Der Nebel führte dazu, dass man phasenweise nur noch bis zu den Skispitzen sah. Dies machte selbst die einfachsten und dank der stumpfen Spur auch noch langsamen Abfahrten zu einem spannenden Erlebnis im Blindflug.  Nach genau 3 Stunden, stand dann die zweite Disziplin an diesem Tage an. Und zwar, das Befreien des Autos von Schnee und einer teils recht dicken Eisschicht. So und jetzt mal schauen, wie die Leistungsdiagnostik am Freitag bei unserem Partner iq athletik verläuft. Viele Grüße aus dem Schnee, Sebastian


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Zurück aus dem Winterschlaf

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Jetzt ist es schon ne ganze Weile her, dass ich mich gemeldet habe und der Tag der Tage- Start des Strongman Runs (18. April) - rückt immer näher!
Weihnachten und Silvester habe ich gut hinter mich gebracht, jedoch nicht ohne das ein oder andere Mal sportlich aktiv gewesen zu sein. Insgesamt war ich ein paarmal bei eisigen Temperaturen (siehe Bild) auf dem Notschrei skaten, habe einige Trainingsläufe hier in der Region hinter mich gebracht und habe an zwei Laufwettkämpfen teilgenommen. Der erste Laufwettkampf war der Silvesterlauf in Schwaibach. Dabei waren 10 km an einem Fluss entlang und durch Felder zu bewältigen! Ich habe diesen Lauf als Trainingslauf genutzt und wurde sogar Erste in meiner Altersklasse und habe eine leckere Brezel gewonnen :)
Nach ein paar Tagen Erholung über Neujahr, stand am 6. Januar der Dreikönigslauf in Malterdingen auf dem Plan. Ich bin die kurze Strecke gelaufen (2800) und war mit meiner Zeit ganz zufrieden! Eigentlich war auch der heimische Allmendlauf geplant, bei dem ich jedoch aufgrund einer Erkältung nicht teilnehmen konnte und ich erstaml wieder fit werden musste!
Diese Woche habe ich nochmal den Schnee im Schwarzwald getestet und kann die Nachtloipe auf dem Thurner allen Wintersportfreunden nur empfehlen!!!Abends wird je nach Schneelage und Bedarf ein 2,5 km langes Stück der Loipe beleuchtet (Dienstag und Donnerstag von 18.00 bis 21.00 Uhr) und bietet somit auch nach dem Feierabend noch ne Menge Spaß! Da mein Vater und ich, als angehende Strongmänner, das Abenteuer mögen, sind wir noch eine größere Runde durch den Wald gefahren. Dort war es zwar sehr dunkel, aber mit Stirnleuchte ist das gar kein Problem und es war ein tolles Erlebnis! Und nun noch die News zum Strongman Run: Seit kurzer Zeit wird jeden Montag 1 der insgesamt 27 Hindernisse vorgestellt! Bis jetzt wurden"Danger Zone", "Gimme Shelter" und "Playa de Weeze" veröffentlicht. Bei den ersten beiden Hindernissen handelt es sich um 4 aufeinanderfolgende hohe (4-7m) Grashügel mit sehr rutschigem Untergrund. Beim zweiten Hindernis sind es gleich 5 Grashügel. Das dritte Hindernis ist ein sehr steiler Sandhügel (5m hoch), der sehr rutschig werden kann und spätestens ab der 2. Runde alle Läufer schön paniert. Ich bin gespannt was als nächstes kommt und werde davon natürlich hier berichten!
 
Bis dahin, viele Grüße
Valerie
 
Schön vereiste Haare:
 
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Vor dem Start:

 
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Gran Canaria Marathon – Premiere auf den Kanaren

Zur Premiere des Gran Canaria Marathons waren rund 3.000 Teilnehmer aus 23 Ländern auf die Kanaren Insel gekommen. Neben der Königsdisziplin wurde noch ein Halbmarathon und ein 5 Kilometerlauf angeboten. Die Austragung des Halbmarathons gab es schon einige Jahre und so wurde in diesem Jahr zum ersten Male auch die Marathonstrecke angeboten. Für die Marathonstrecke mussten die Läufer die Halbmarathonstrecke zweimal durchlaufen. Die Veranstaltung wurde in der Hauptstadt Las Palmas organisiert, die mit rund 400.000 Einwohner die größte Stadt der gesamten Kanarischen Insel ist.

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Bei Temperaturen um die 20 Grad wurde der Startschuss in der Calle Venegas gegeben. Die Strecke führte die Läufer vorbei an den Sehenswürdigkeiten der Stadt, sowie durch das Hafenviertel. Weiter ging es für die Sportler vorbei am fast vier Kilometer langen Las-Canteras-Strand über die Strandpromenade. Die Liegestühle blieben am Veranstaltungstage relativ leer, da die Sonne sich nur kurz blicken ließ. Nach dem Wendepunkt bei Kilometer 12 am Auditorium, ging es zurück Richtung Start/Zielbereich durch die wunderschöne historische Altstadt. Fast 600 Teilnehmer über die Marathonstrecke zeigten sich mit der Veranstaltung sehr zufrieden, obwohl das Zuschauerinteresse nicht sehr groß war. Eine perfekte Organisation, machte den ersten Marathon zu einer gelungenen Veranstaltung und wird den Marathon auf der Insel in den nächsten Jahren zu den Top Läufen in Spanien aufschließen lassen können.

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Bei den Männern siegte der Kenianer Kipkosgei Kutto James nach 2:17:40 Stunden knapp vor dem Spanier Miguel Angel Vaquero in 2:18:30 Stunden. Auf Platz drei lief der Schwede Kristoffer Sterlund in 2:25:03 Stunden.Bei den Frauen lief die Äthiopierin Ture Chatumoha mit einer Zeit von 2:40:31 Stunden vor Aroa Merino in 2:50:08 Stunden in Ziel. Dritte wurde die deutsche Läuferin Heike Angel mit 3:19:46 Stunden.

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Beim Halbmarathon (21,097 Kilometer) dominierten die spanischen Läufer. Sieger bei den Männern war Chema Martínez in 1:05:17 Stunde, vor seinen Landsmännern Pablo Villalobos der 1:05:21 Stunde benötigte und Ciro Zapico, der sich den letzten Platz auf dem Podium in 1:06:44 Stunde sicherte. Bei den Frauen siegte die Spanierin Ana Burgos in 1:16:54 Stunde vor Tere Linares aus Teneriffa in 1:22:12 Stunde und María del Pilar Ramos aus Gran Canaria in 1:31:03 Stunde.

Fotos: © Thomas Wenning

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Jetzt treten wir auf der Stelle

Absolute Windstille, statt Vogelgezwitscher dröhnt monoton der Bass in meinen Ohren. Die Flüssigkeit, die ich oben in mich hineinschütte, scheint auf direktem Weg aus meinen Poren hinaus zu schießen. Ich fühle mich, als hätte ich geraden den zweiten Aufguß in der Sauna hinter mir. Seit einer Stunde habe ich keinen trockenen Fetzen Stoff mehr am Leib. Der Schweiß läuft durch die Hose bis in die Schuhe.
Mühsam drücke ich die Pedale den X-ten Berg hinauf. Wie viele Kilometer bin ich denn jetzt schon gefahren? 30, 40 oder sogar mehr? Aber die nur 2m entfernte Wand habe ich trotzdem noch nicht erreicht. Immerhin kenne ich so langsam meine CD-Sammlung wieder auswendig. Gerade lege ich mein zweites Handtuch tropfnass zur Seite. Der nächste Berg kommt. Puls 170. Die Beine brennen. Nur 10 oder 20 Watt weniger, um die Schmerzen etwas erträglicher zu machen. Die Versuchung ist groß, aber nicht so groß, dass ich ihr nachgebe. Denn noch größer ist das Ziel vor Augen für das man den ganzen Aufwand betreibt. Dann, endlich das erlösende Ende der Quälerei. Ich regle die Leistung meines Rollentrainers herunter und kurble erschöpft die letzten Minuten aus, immer Richtung Zimmerwand.
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Der Winter meint es im moment gut mit uns. Zu gut, um draußen ein vernünftiges Radtraining zu machen. Temperaturen unter 0 C und dazu noch eine ordentliche Schneedecke verhindern derzeit das Fahren im Freien. Daher beschränken sich unsere Aktivitäten nunmehr auf Skilanglauf, Laufen und Rollentraining. Doch mit der richtigen Einstellung und Ablenkung (laute Musik bis der Nachbar klingelt) lässt sich auch auf der Rolle ein gutes Trainingsprogramm abspulen. Trotzdem freue ich mich schon jetzt auf die wärmeren Jahreszeiten.
 
Bis bald  Sven
 
 
 

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Allmendlauf – Na wo laufen Sie denn?

Nach dem erfolgreichen Start in die neue Saison beim 3 Königslauf in Malterdingen (3. AK in 33:20min), hatte mich das Lauffieber wieder gepackt. So meldete ich mich umgehend und nach 2 Jahren Abstinenz von Laufwettbewerben für den Allmendlauf in Teningen an.

Gestern war es dann soweit, der 2. Wettkampf des Jahres und zugleich erste Lauf über 10km stand an. Leider spielte das Wetter nicht so wirklich mit, wodurch die Veranstalter bereits am Vortag gezwungen wurden, eine Alternativstrecke bekanntzugeben. Da sich die bewährte Strecke aufgrund von Schnee und ergiebigen Regenfällen in eine Eis- und Matschpiste abseits der Straßen verwandelte.Allerdings mussten die Veranstalter die geplanten „Offroad“-Streckenteile am Sonntagmorgen kurzfristig auch noch entfernen. So wurde kurzer Hand ein perfekt präparierter Rundkurs über die nahegelegenen geteerten Feld- und Radwege festgelegt und abgesperrt, den es 2mal zu laufen galt. Dies machte den Lauf besonders spannend, da kaum einer der Teilnehmer die exakte Streckenführung kannte.
 
Gegen 11:15 Uhr war es dann endlich soweit, es hieß Start frei für die ca. 300 Teilnehmer. Glücklicherweise fand ich bereits kurz nach dem Start eine gute Gruppe, um möglichst lange Kraft im Windschatten sparen zu können. Darunter befand sich auch die 2. schnellste Dame befand, wie sich später herausstellte. Zu Beginn der 2. Runde verschärfte ich dann das Tempo und hoffte, dass jemand mitgeht. Leider war dies nicht der Fall und ich versuchte alleine möglichst rasch zur nächsten Gruppe aufzulaufen. Dies stellte sich aber beim strengen Gegenwind als äußert schwierig heraus und so lief ich erst ca. 3km vor dem Ziel auf die nächsten Läufer auf. Von da an steigerte ich kontinuierlich mein Tempo und es galt noch möglichst viele der in Reichweite befindlichen Läufer einzuholen. So erreichte ich nach 36:41 min und mit noch erstaunlich lockeren Beinen das Ziel, wo mich dann Roland, Markus und Michael sowie zwei soq’ler mit ihren Mountainbikes (Andrea und Sven) in Empfang nahmen.
 
Nun stehen am kommenden Wochenende auf dem Notschrei 2 längere Einheiten mit den Langlaufskiern auf dem Programm.
Bis demnächst Sebastian

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Endlich mal wieder ein Wettkampf

Lang lang ist es her, dass ich bei einem Laufwettkampf gestartet bin, genauer gesagt fast ein komplettes halbes Jahr war an Training wirklich  nicht zu denken. Der Rücken hatte mir bekanntlich immer wieder Probleme gemacht. Aber seit Weihnachten kann ich wieder drei bis viermal die Woche trainieren. So stand für mich schnell fest, dass ich mein Ist-Zustand beim Teninger Allmendlauf über 10km überprüfen werde um dann mein Training besser planen zu können. Jetzt kam aber dieses Problem mit dem Wetter. Schnee ist ja was tolles, aber für einen Laufwettkampf gerade nicht das Beste. Okay sagt sich wohl da oben jemand, lass ich es in der Nacht regnen damit alles auftaut. Denkste, spiegelglatt wurde die Strecke und so war der Veranstalter in kürzester Zeit gezwungen eine neue Strecke aus dem Hut zu zaubern. Sie zauberten und das verdammt gut! Eine Ausweichstrecke mit 9,4km wurde angeboten, die zwar stark Windanfällig war, aber dafür komplett geteert und flach wie ein Brett. Also was richtig schnelles für die Jungs und Mädels. Für mich natürlich auch. Schon bald nach dem Startschuss bildete sich eine kleine Spitzengruppe, dahinter dann eine ca. acht Mann starke Verfolgergruppe, mit ca. 20m Abstand folgte ich dieser Gruppe. Vor es dann aus dem Ort aufs windanfällige Feld ging, beschloss ich durch einen kleinen Zwischensprint das Loch nach vorne zu schließen und solange wie irgendwie nur möglich in der Gruppe Windschatten zu laufen. Gesagt getan, bis Kilometer 4 ging das auch gut, doch dann zerfiel unsere Gruppe immer mehr und ich musste abreißen lassen. Von hinten kämpfte sich Michael an mich heran. Mit Ihm lief ich dann fast die komplette zweite Runde gemeinsam, allerdings konnte ich mich nur noch im Windschatten auf halten. Bei Kilometer sieben war es dann soweit, der Ofen war aus, mir fehlte die Kraft das Tempo weiter mit zu laufen und so ließ ich Michi ziehen. Auf den letzten 2,5 Kilometer musste ich dann noch zwei Plätz hergeben, was ich aber gut verschmerzen konnte. Bei 33:49min blieb die Polaruhr stehen.
 
Fazit: Ich wollte meinen Ist-Zustand erfahren, diesen habe ich heraus bekommen. Das ich das angeschlagene Tempo nicht bis zum Ende durchlaufen konnte, war mir von Anfang an klar, hierzu fehlen mir einfach die nötigen Trainingskilometer. Aber für mich war es ein wichtiger Schritt für die Zukunft. Ich konnte einen Wettkampf komplett schmerzfrei absolvieren und schaute dabei gar nicht mal so schlecht aus. Jetzt weiß ich wo ich stehe und  was in den nächsten Wochen und Monaten zu tuen ist um dann für die Saison 2010 fit zu sein.
 
Ergebnisse: www.allmendlauf.de
 
Teningen 
Foto: K.-H. Murst

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20. Teninger Allmendlauf - 17.01.2010

 Heute fand der 20. Teninger Allmendlauf unter etwas anderen Bedingungen statt. In der Tat, es waren deutlich weniger Läufer als erwartet am Start, was aber aufgrund der Witterung keine Überraschung war. Dann wurde die Strecke auch noch 2 Mal abgeändert da der Lauf durch den Allmend zu gefährlich gewesen wäre. So waren es heute nicht ganz 10km welche zu laufen waren.
 
Bis auf ein leichtes Waden zwicken in den letzten Tagen füllte ich mich gut. Ich nahm mir aber nichts vor für den Lauf sodass ich mit einem befreiten Kopf das Rennen angehen konnte. Eine Devise hatte ich jedoch: nicht aufgeben, kämpfen bis zum Schluss und „heute“ alles geben! Diese Methode erwies sich für mich auch schon letzte Woche bei dem Malterdinger Dreikönigslauf als erfolgreich. Dort wurde ich gesamt 6. und 1. in meiner Altersklasse mit einer Zeit von 30:08 Minuten.
Roland und ich liefen uns warm da Markus noch nirgends zu sehen war, er kam ja auch mit dem Rad und hatte sicherlich noch mit dem starkem Wind zu kämpfen :-)  beim Warmlaufen war noch alles ok mit meinen Waden, ich hoffte nur dass es auch so bleiben würde. Kurz vor 11:15 Uhr gingen wir an den Start. Dann der Knall und los ging es. Ich lief sofort mit den ersten Läufer mit. Ab dem ersten Km Ca. bilden sich schon 2 spitzen Gruppen vor mir. Der erste Läufer hatte hier schon einen größeren Abstand zu den zwei Gruppen ausgelaufen. Ich war dicht hinter der 2. Gruppe. Roland pendelte sich in der ersten „Verfolger Gruppe“ ein. Ich lief mein Tempo weiter und aus den 15 Metern Vorsprung wurden immer weniger bis ich die 2. Gruppe eingeholt hatte. Ich lief dass Tempo mit und weiter, da merkte ich dass jetzt ich vorne lief.
 
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Die erste Gruppe hatte sich wie unsere so nach und nach aufgesplittet sodass die Läufer jetzt zum größten Teil nur noch Einzel oder zu zweit liefen. Langsam schloss ich zu Roland auf, wir liefen eine komplette Runde zusammen und holten zusammen noch einen Läufer, der vor uns war, ein. Aber dann, bei Km 7 ca. ging es bei Roland nicht mehr sodass ich alleine weiter laufen musste. Nur noch knapp 2,5 Km,  jetzt war dass Ende absehbar. Zum schluss verschärfte ich noch etwas dass Tempo und kam dann nach 33:08 Minuten ins Ziel. Mit diesem Ergebnis wurde ich 15. und 5. in meiner Alterklasse. Die Strecke war letztendlich Ca. 9,3Km lang.
 
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An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen Bekannten und Freunden bedanken die immer am Rande der Strecke stehen und uns anfeuern, das tut richtig gut! :-)
Ich bin meinem Ergebnis heute sehr zufrieden, meine Waden hielten auch und ich freue mich nun auf den Ruhetag denn dass Training geht ab nächster Woche wieder weiter. :-)
 
Viele Grüße
 
Michael

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Beim Dreikönigslauf auf Abwegen

Ja ja, alle Jahre wieder heißt es in meinem Heimatort Malterdingen an Dreikönige (Feiertag, da in Baden-Württemberg) die Saison auf Abwegen zu beginnen. Denn an diesem Tage veranstaltet der hießige Leichtathletikverein seinen Volkslauf. Und da mir das Laufen ja nicht wirklich gänzlich unbekannt ist, im Gegenteil im Winter mein Haupttrainingsmittel, starte ich dort jedes Jahr aufs Neue in die anstehende Saison. Nun ist es aber eben so, dass dieser Lauf gerade nicht zu den einfachsten zählt und man schon einegewisse Grundfitness vorweisen sollte um erfolgreich ins Ziel zu gelangen. Dieses mal sorgte das Wetter mit frischem Schneefall und Temperaturen unter 0°C dafür,  dass es von alleine noch schwieriger wird. Aber das schockt mich ja bekanntlich nicht und so stand ich pünktlich um 15 Uhr an der Startlinie mit dem Vorhaben als MTB-Fahrer unter die ersten zehn Finisher zu kommen, ja und wenn ich dann meine Zeit aus dem Vorjahr auch noch verbessern könnte, bin ich voll zufrieden.
 
Gesagt getan, von Anfang an gab ich Vollgas und versuchte ein hohes Tempo für mich zu laufen. Die Spitze war schnell weg, aber mein Trainingskollege Michi war noch nicht ausser Reichweite. Dies trieb mich förmlich zu Hochleistungen an. Ich gab sogar soviel, dass ich meinen treusten Fan Yannik (Ihr wirst noch, der kleine Junge von der TransSchwarzwald) völlig beim abklatschen übersah und an Ihm vorbei lief. Sorry Yannik, kommt nicht wieder vor - versprochen! Endlich im Ziel angekommen musste ich zwar feststellen das Michi deutlich vor mir ins Ziel kam, ich mich aber um 10 Sekunden gegenüber letztes Jahr verbesserte und auch unter den Top Ten landete.
 
Also was will ich mehr? So kann es weiter gehen. Ich wünsche Euch allen viel Spaß beim trainieren in diesem herrlichen Schnee.
 
Bis denne, Euer Markus.

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Trainingslager im Gomser Tal

CIMG3077Hallo,
da bin ich wieder zurück aus dem wunderschönen Oberwallis, in das ich für 8 Tage "geflohen" bin. Jeder der die Region kennt weiß, dass es dort hervorragende Langlaufloipen gibt. Für mich stand das erste Trainingslager auf dem Programm. Das gemietete Haus war 50m von der Loipe entfernt, also optimal um einfach trainieren zu können.
Mit im Trainingslager war Andi Böcherer, mit dem ich schon im letzten Jahr im Süden Frankreichs war. Im Trainingsalltag war viel allgemeine Athletik und Stabi. auf dem Programm. Highlight eines jeden Tages war natürlich die Langlauftour. Diese zog sich  meist über 3 bis 4 Stunde, so dass am Ende nicht mehr viel von mir übrig blieb.:-) Schlussendlich hatte ich dann  ungefähr 350 bis 400 Kilometer auf den Brettern zurückgelegt. Alles in Allem waren das sehr schöne und auch anstrengende Tage- die Kulisse und die echt super Loipen haben das harte Training aber etwas milder erscheinen lassen!
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Bis bald, euer Maurice
 
 

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