Ice Ice Baby

Kaum ist der Schnupfen weg, sind Schnee, Eis und Kälte zurück!
Doch es ist keine Zeit mehr zum Jammern, denn mittlerweile ist es schon März und nur noch 40 Tage bis zum Strongman Run 2010!
Mein Training geht wie gewohnt weiter, jedoch ist ein Trainingslauf in einer Kiesgrube geplant, damit ich mich gut auf die Hindernisse vorbereiten kann.
Dieses Wochenende standen zwei Bergläufe an. Am Sonntag ging es mal wieder über vereiste Waldwege hoch auf den Eichbergturm, wobei auch die beiden Videos entstanden sind (kommen in Kürze ;) ).
Auf der Homepage vom Strongman Run wurden inzwischen weitere sechs Hindernisse veröffentlicht!
Bei drei Hindernissen ("Black Sea","Dirty Dancing" und "Loch Nass") muss eiskaltes Wasser durchlaufen und teilweise sogar durchschwommen werden! Zumindest beim ersten Hinderniss gibt es die Möglichkei über eine so genannte "Pussy Lane" trocken zu bleiben! Da mich dieses Hinderniss schon nach 3,3km erwartet, habe ich mich dazu entschlossen, zumindest in der ersten Runde, eine Pussy zu sein, da ich nicht gleich am Anfang schon nasse Schuhe und Kleider haben möchte. Was in Runde zwei passiert, werden wir dann sehen!
Desweiteren müssen ein wackliges Kletternetz ("Spiders Web"), eine Steilkurve ("Gravity Test") und  ein steiler Sandberg ("Quicksand") überwunden werden!
Es bleibt also spannend, was mit den letzten fünf Hindernissen noch auf mich zukommt und bis dahin zähle ich die Tage bis zum Startschuss!
Bis dann, viele Grüße
Valerie
 
 

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Neue Bestmarke!

DSC 0011Hallo,

Am gestrigen Sonntag stand für mich der erste 10 Kilometer Lauf des Jahres 2010 auf dem Programm.
Gemeinsam mit Andi Böcherer fuhren wir also nach Rheinfelden, wo es im Rahmen des "Rheinfelder Lauftags" auch ein 10km Rennen gab.
Im Vorfeld deutete sich an, dass ich eine gute Laufform habe und dies jetzt einfach "zeigen" müsste.
Dort angekommen, so gegen 11:30 Uhr, zeigte das Thermometer immer noch -1 Grad an!! Dazu blies ein wahnsinniger Wind, gefühlte -10 also!!!
Den in der Halle ausgehängte Laufkurs gut studiert und mir die Mit- Gegenwindpassagen gemerkt.
Start war um 12:30uhr, Temperatur noch immer in diesen Gradbereichen- nachlassender Wind Fehlanzeige!!!
Meiner Hoffnung zufolge wollte ich mich die ersten 4 bis 5 Kilometer im Windschatten verstecken, bzw. mich mit anderen Läufern in der Führung abwechseln. Das kam aber nie zustande. Ab dem ersten Meter Gegenwind, ca. nach 1km, war ich an der Spitze und nur einer konnte vorerst folgen. Ich ahnte schlimmes- das ganze restliche Rennen die Führung innehalten und mich mit meinem Hauptgegner, dem sau starken Gegenwind kämpfen!!!!!
Trotz der doch ekelhaften äußeren Bedingungen kam ich als Sieger, mit einer Zeit von 32:32min, ins Ziel!!
Vorerst neue Bestmarke aufgestellt! 
Zurückblickend war die Zeit, angesichts der widrigen Bedingungen gar nicht schlecht!
Für alle die es sich vielleicht auch mit einem Start geliebäugelt haben- der Lauf ist sehr gut organisiert und die Strecke schnell!! 
 
Glücklich und zufrieden nahm ich die Heimreise in angriff! 
 
Bis bald, euer Maurice




  

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Der Winter ist zurück

Schneetour auf dem BurgenwegHeute morgen traute ich meinen Augen nicht. Es war alles weiß und es herrschte ein regelrechter Schneesturm. Und das nach dem es die vergangenen Tage so herrliches Wetter hatte und auch relativ warm war. Nach reichlichen Überlegungen, ob ich mich bei dem Wetter wirklich rauswagen soll. Heute Mittag entschied ich mich dann doch, erstaunlicherweise während draußen ein heftiger Graupelschauer niederging, dick eingepackt auf s Bike zu sitzen. 
Bereits auf dem ersten Hügel zeigte es sich, dass es genau die richtige Entscheidung war. Bei strahlendem Sonnenschein ging es auf bereits wieder nahezu schneefreien Waldwegen weiter aufwärts mit dem Ziel den Burgenweg zu fahren. Endlich auf dem Trail angekommen, stelle ich mit erstaunen fest, dass ich wohl nicht der einzige war, der diesen Weg als Ziel hatte. Allerdings waren es keine Bikespuren, sondern Fußabdrücke die auch schnurstracks auf einen überdimensionalen Schneeball mitten im Wald zuliefen.
 
Schneetour auf dem BurgenwegDie knapp 5cm Schnee sorgten dafür, dass der Heimtrail doch noch zu einer spannenden Angelegenheit mit hohem Suchfaktor führte. Und der Überraschungseffekt ist auch deutlich höher, wenn der Reifen plötzlich macht was er will, weil man über einen verdeckten Ast oder ein Schlammloch gerollt ist. 
Kurz vor dem Wendepunkt Eichbergturm, war dann auch eine kurze Tragepassage angesagt. Da das Sturmtief am vergangenen Wochenende etliche Bäume quer über den Weg verteilt hatte. Auf dem Heimweg zeigte sich dann auch Frau Holle wieder von ihrer unangenehmen Seite, was sich in riesigen Schneeflocken zeigte, die das Bike und mich zu einem Schneemann verwandelten. So war ich dann doch froh, nach ca. 1,5h wieder zu Hause in der warmen Stube angekommen zu sein. Mein Fazit, wer bei dem Wetter wirklich drin am warmen Kachelofen sitzen bleibt, verpasst das Beste;-) Gruß Sebastian


 

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No Distance Left To Run

Marathon Samson Brille

Der Freiburg-Marathon rückt unaufhaltsam näher - da wird es mal wieder Zeit hier eine Wasserstandsmeldung abzugeben. Die Vorbereitung ist bis jetzt gut verlaufen, so blieb ich von Krankheiten, Verletzungen und 'Null Bock' verschont. Nachdem der letztjährige Winter schon nicht ohne war, setzte der Winter 2009 / 10 dem ganzen noch eine Schneekrone auf. Um es auf den Punkt zu bringen: Schnee, Eis, Nebel, Kälte und Gegenwind!

Thema Schnee: Bei der Lauferei hatte ich viel Zeit zum Nachdenken. Manchmal habe ich mich im Schnee gefragt was ich da eigentlich mache. Wäre ich im Besitz von Langlaufskiern gewesen, so hätte ich sicher an manch einem Tag die Laufschuhe stehen gelassen. Nächstes Jahr wird der Winter mild, denn ich werde mir ein paar Langlaufbretter anschaffen um sie dann verstauben zu lassen (diese Taktik klappt bestimmt).

Erlebnis Nebel: Als ich an jenem späten Nachmittag zur Laufeinheit aufbrach, lag ein grauer Schleier vor meiner Fensterscheibe (Preisklasse: Normalzustand einer Fensterscheibe in der Junggesellenbude). Die Laufstrecke führte mich über einen Weinberg in ein Tal, direkt in den Nebel und die einsetzende Dunkelheit. Wer John Carpenter's "The Fog - Nebel des Grauens" schon gesehen hat ahnt wovon ich spreche. Meine Freundin Petzl hatte ich schon auf dem Kopf und plötzlich war da Zini (das Wusslon, oder so). Nein es war kein "Spaß am Dienstag" weder ein Runner's High, sondern der Lichtkegel von meiner Petzl der im Nebel kreiste. Ich steuerte sicher aus dem Tal und hatte Spaß bei normalerweise eher öden 8 Kilometern im ruhigen Lauftempo.

Tempolauf: Nach der Schneeschmelze folgte der Gegenwind. Letztens galt es 12 Kilometer im Marathontempo zu absolvieren. Nach 3 Kilometer Einlaufen habe ich mich auf die 14,2 km/h eingepegelt. Wunderbar bis ich die Richtung wechselte und dann ging es los. Ich wurde auf absolutem Weltklasseniveau durchgeföhnt. Ich stemmte mich gegen die Gewalt und schaffte es bei vollem Kraftaufwand gerade mal auf 12 km/h. Macht kein Spaß, aber ich musste ja wieder ins traute Heim gelangen. Fluchen? Nein, denn es war ja nicht das erste Mal. Bereits eine Woche zuvor hatte ich geflucht. Gut das ich mit Mütze unterwegs war, sonst hätte es mir die kopfhörer meines iPod's aus den Ohren gerissen. Einige Musikstücke später war auch diese Tortur überstanden.

Marathon Samson Marathon Sascha

Gestern war ein richtig schöner Tag und nach 10 kilometern im ruhigen Lauftempo waren die schweren Beine vom langen langsamen 40 Kilometerlauf am Wochenende wieder locker. Heute gab es Tempoläufe im Regen. Am kommenden Wochenende kommt nochmal ein Vierziger und dann beginnt langsam die Tapering-Phase. Ich habe in den letzten beiden Wochen einige Hügelstrecken in mein Trainingsprogramm eingebaut, um noch zusätzliche Power zu generieren. Da ich mit den monströsen Strecken jetzt bald durch bin, setze ich noch Temporeize auf der Bahn und dann werde ich am 28. März sehen wie gut es geht.

Ich habe die befestigten Wege in der Ortenau nicht geschont und anders rum ebenso.

Hier noch ein paar alternative Laufbezeichnungen:

Langer Lauf --> Gemeinden hopping
Tempoläufe --> Ochsen
Lockerer Lauf --> Hüh/Hot Lauf
Ruhiger Lauf --> Quark treten oder Poserlauf
Langsamer Lauf --> Spazieren schauen

Bis denne,
Sascha

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Rekordmarke unterboten!!

CIMG3211Hallo,
Ich melde mich, um einen kurzen Zwischenbericht abzuhalten. Letzten Sonntag fand, wie in jedem Jahr, das vom Tri Team Freiburg organisierte Staffelschwimmen statt.
Im Freiburg- Hochdorfer Schwimmbad fanden sich ca.  zehn Staffeln ein, um einen Sieger über 4*1000 Meter zu ermitteln.  Wie gewohnt war die Luft im Bad, da dieses sehr klein, seeehr stickig und das Wasser unglaublich warm. Um richtig "abzugehen" etwas zu "heiß" und zu wenig Sauerstoff! :-) ...Aber dennoch ließen wir uns von keinen äußeren Einflussfaktoren stören. Meine Staffel war sehr gut im Rennen vom ersten Meter an vorne dabei. Von einem zwischenzeitlich kleinen Rückstand ließen wir uns nicht aus der Ruhe bringen. Als bereits 3000 Meter geschwommen waren und ich mich nun in de Fluten stürzen musste, waren unsere Staffel (TnB Malterdingen) und die des Tri Teams Freiburg wieder gleich auf. Die Entscheidung musste jetzt also fallen. Mein Vorhaben war es Ziel die Vorjahresbestmarke zu unterbieten. Schon nach einem zehntel der Strecke konnte ich einen kleinen Vorsprung herausarbeiten, er stetig anwuchs. So war ich schlussendlich fast 100Meter früher fertig als mein "Nachbar"!! Und eine neue Bestmarke habe ich auch noch aufgestellt 11:43min. Das geht noch schneller, allerdings unter diesen Bedingungen nur schwer. So konnten wir einen verdienten Sieg heraus schwimmen, als schnellste je gemessene Staffel haben wir den Staffelrekord ebenfalls gebrochen!! Einzel- und Mannschaftssieg- so kann es weitergehen!!!  Ein super Trainingswettkampf, der eine willkommene Abwechslung des Trainingsalltags darstellt.
 
Beste Grüße, Maurice
 

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Ab in den Süden

DSCN2148Vergangenen Samstag ging es früh morgens los, ab in die Toskana. Nach knapp 8 Stunden Fahrt kamen wir endlich in Massa Vecchia an. Vielen Dank nochmals an Sven, der uns auf dem Hin und Rückweg perfekt chauffiert hat, auch wenn das Auto mal nicht so richtig wollte...

Um die Beine zu lockern und auf die kommenden Tage einzustellen, ging es bei angenehmen Temperaturen auf eine kleine Einrollrunde um Massa.
An den darauf folgenden beiden Tagen standen jeweils Grundlageneinheiten an. Diese führten uns über einsame Seitenstraßen und etliche Wellen stets in Richtung Meer. Da dort zum einen die Temperaturen noch etwas angenehmer waren und auch die Gefahr, doch nass zu werden, gegen Null ging.
 
Am 4. Tag stand dann die erste richtig bergige Etappe an. Um den Körper an den gleichmäßig ansteigenden Auffahrten auch mal richtig zu fordern standen an den 2. Bergen einige Intervalle an, die ich zusammen mit Andrea und Sven absolvierte. Nach knapp über 100km und bereits 1300hm schlossen die beiden dann noch eine extra Schleife an. Ich machte mich mit den restlichen 3 Fahrern vom MTB Südbaden auf den Heimweg. Nach einem kurzen Blick auf die Uhr stellten wir mit erschrecken fest, dass wir eigentlich schon wieder zurück sein mussten, um den Abendtermin wahrzunehmen. So stand dann ein um die 30km langes und welliges Tempofahren an, bei dem ich auch keinen Windschatten mehr genießen konnte. Somit kamen wir dann auf knapp 140km und 1500hm und konnten es kaum erwarten, nach dem kurzen Zwischentermin das leckere italienische Abendessen zu genießen.

Tags darauf war dann ein Ruhetag angesagt. Dieser nutzte ich, um hoch zur herrlichen Altstadt von Massa Marittima zu laufen und dort bei strahlendem Sonnenschein auf dem Dorfplatz mit dem Rest die Beine hängen zu lassen. Leider konnte die geplante Freerideeinheit aufgrund der vor unserer Ankunft gefallen Regenmengen nicht durchgeführt werden, weshalb ich mich am Nachmittag noch zu einer kleinen Runde auf der Straße entschloss.

Am darauffolgenden Tag stand dann eine Fahrt ins bergige Hinterland an. Nach einer kleineren Einrollrunde ging es in den Anstieg nach Monterotondo. Dieser windet sich mit angenehmer Steigung hinauf in diesen kleinen verschlafenen Ort, umsäumt von mehreren Quellen, aus denen Dampf schoss und einen leicht schwefeligen Geruch hinterließ.  Die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite und so konnte dieser Anstieg zum ersten Malin diesem Jahr in kurzer Hose und kurzem Trikot gemeistert werden. Endlich wieder frische Luft um die Waden und Arme:-) Da es dann auf knapp 700m doch etwas frischer als erwartet war, surften wir über herrliche Abfahrten möglichst schnell wieder der Wärme im Tal entgegen.

Am letzten Trainingstag standen dann auch wieder einige Höhenmeter auf dem Programm. Doch leider ging an diesem Tag ein sehr starker Wind, der zwar auf den Auffahrten nicht störte, die eigentlich herrlichen Abfahrten und Flachstücke jedoch zu einer äußerst anstrengenden Angelegenheit machte. Insgesamt kamen ich somit auf knapp über 600km und 6500hm.

Da ich das bisherige Wintertraining nahezu ausschließlich auf Skiern oder Laufeinheiten verbrachte, war das Trainingslager eine sehr gute Möglichkeit, um micht mit unserem neuen Teambike, dem BMC Team Elite vertraut zu machen. Bereits auf den ersten Kilometern fühlte ich mich richtig wohl und hatte das Gefühl, schon ewig damit unterwegs zu sein. Das Fahrgefühl, die Sitzposition und auch die Beschleunigung, ist egal ob mehr oder weniger schnellen Einheiten auf der Straße oder auf Trails einfach nur genial und nicht zu toppen.

Viele Grüße Sebastian


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Schluss mit Lustig!

Endlich warm! Nach dem kalten Wetter bei uns, konnten wir diese Woche endlich im Warmen trainieren. Um unserer Form noch die letzte Power zu geben, sind wir mit unseren Freunden vom MTB Südbaden e.V. und unserm Teamkollegen Sebastian ins Trainingslager in die Toskana ( Massa Marittima) gereist.
 
DSCN2147Wir sind nach diesem "harten" Winter richtig ausgehungert nach trockenen Straßen und warmem Wetter. Zum Glück hatte die Wettervorhersage auch nicht recht, denn es sah ganz danach aus, als ob wir hier statt Sonne viel Regen bekommen würden. Statt dessen herrschen hier jetzt Frühlingstemperaturen um die 15 C und es ist trocken! Getreu dem Motto unseres Sportlichen Leiters Roland "jetzt dürft ihr euch auch mal richtig weh machen ..." stehen diese Woche etwas härtere Einheiten auf dem Plan. Also ist jetzt Schluss mit Lustig!!
 
 
Am Samstag sind wir gleich nach acht Stunden Fahrt noch eine kleine Warm-up-Runde gefahren um unsere Beine zu lockern und auf die Belastungen der folgenden Tage einzustellen. Zunächst hieß es am Sonntag erst einmal eine lange Grundlageneinheit zu absolvieren. Nach 100 km sind wir dann, wie mit unserem Sportlichen Leiter Roland besprochen, die letzten 20 km mit ordentlich Tempo gefahren. Das hat unsere Beine so richtig schön brennen lassen. Am Montag ging es dann richtig heftig zur Sache, denn es standen K3-Intervalle auf dem Programm. Zum Glück gab es zwischen den Intervallen immer wieder ruhige Phasen bei denen der Schmerz nicht im Vordergrund stand. Gestern standen dann Tempointervalle auf unserem Trainingsplan. Gemeinsam mit unseren Freunden vom MTB Südbaden sind wir auf Tour gegangen. An den "Wellen" und  Bergen Richtung Meer gaben wir dann immer wieder Gas.DSCN2148 Die Gegend hier eignet sich dafür auch besonders gut, da es nie wirklich flach ist. Zum Schluss sind Andrea und ich bei Sonnenuntergang noch eine "kleine" Bergrunde gefahren. Nach 172 km und 1955Hm kamen wir dann fast im Dunkeln zurück. Erschöpft, aber total zufrieden, sind wir zum leckeren Abendessen geganen. Heute war Ruhetag. Aber wir haben trotzdem was gemacht! Nach einer lockeren Laufeinheit wurden unsere BMC Team Elite endlich wieder mit Stollenreifen bestückt und ab ging es in den TechnikparkourDSCN2187
 
Dort haben wir an unserer Fahrtechnik gefeilt und Spaß gehabt. Jetzt gehts dann gleich zum Essen. Antipasti, Pizza und zum Dessert Tiramisu. Jetzt hoffen wir, dass der Rest der Woche auch noch gutes Wetter herrscht.
 
Bis bald Andrea und Sven

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Trainingslager Fuerteventura

CIMG3129Olá!!

Ich melde mich zurück, gestern Nacht um 4 Uhr kam ich aus Fuerteventura zuhause in Freiburg an. Hinter mir lagen 10 sehr schöne Trainingstage, die ich mit der BaWü- Triathlonauswahl dort verbracht habe. Schon die Anfahrt nach Frankfurt stellte sich als eine Herausforderung dar, denn auf der A 5 ging wegen Schneechaos nicht viel. Die anschließende Belohnung aber dafür umso besser.  Milde 24 Grad, schönes Wetter und perfekte Bedingungen, um trainieren zu können. Zum ersten Mal auf den Kanaren und ich muss sagen der Eindruck ist sehr positiv. Vielleicht wars die Abwechslung - verglichen mit dem Klima und der Landschaft in unseren Breiten ist Fuerteventura sehr gegenteilig. Karge Landschaft überall nur Lavagestein. Der ab und an doch etwas starke Wind fordert den Fahrer voll und ganz!! Bei den Windverhältnissen kommt es schon mal vor ,dass auf dem Tacho als Geschwindigkeit sanzeige nur eine 15 steht , und das im Flachen!! Wem das auf die Nerven geht hat den Kampf mit dem Wind verloren- die Nerven zu behalten ist aber dennoch nicht einfach!! Nun zum Trainingsalltag: Der Trainingsschwerpunkt lag auf dem Radfahren, so waren täglich 3h Rad üblich. Hinzu kamen noch eine Schwimm- und und je nach Radbelastung noch eine Laufeinheit. Am Abend eines jeden Trainingstages wollte man eigentlich nur schnell ins Bett, vielleicht hat man noch einen kurzen Blick auf die olympischen Spiele in Vancouver geworfen, aber schon nach den ersten 5min fielen die Augen zu. Am letzten Tag gab man uns einen freien Nachmittag, den wir alle sonnetankend am Strand verbrachten. Wieder zurück in Deutschland holt uns der "triste" Alltag wieder ein. ... Regen, kalt, keine kurzen Hosen.... Naja ich werde mich hoffentlich wieder einleben !!!!
 
Bis bald, hasta luego- euer Maurice
 
 
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Spuren im Schnee

Vergangenen Freitag vor einer Woche pickten mich Andrea, Sven und Markus in Karlsruhe auf und wir machten uns auf den Weg nach Frankfurt. Dort stand bei unserem Partner iq-athletik eine Leistungsdiagnostik auf dem Programm.
Ich war als 3. an der Reihe und saß dann das erste Mal bei höherer Belastung auf unserem neuen Bike. Dieses wurde auf einem Ergometer eingespannt, wodurch ein sehr angenehmes und natürliches Fahrgefühl entstand.

Unterkunft RamsauBereits am Morgen darauf machte ich mich auf den Weg in den Skiurlaub nach Ramsau am Dachstein. Dieser kleine Ort liegt auf einem Hochplateau in der Steiermark in Österreich unterhalb des Dachsteingletschers, wo im Spätsommer etliche Ski-Langlauf-Profis ihr Trainingsprogramm absolvieren.
Nach der Ankunft wurden direkt die Langlaufskier angeschnallt, um den kleinen Ort zu erkunden und auch einen ersten Einblick in das weiträumige Loipennetz von um die 200km zu erhalten. Mitten in der ersten Nacht riß mich dann ein Geräusch, das sich nach einer Abrissbirne anhörte, aus dem Schlaf. Ein Blick aus dem Fenster zeigte, dass es sich dabei um den Räumdienst handelte, der die Straßen freimachte. Nur einen Augenblick später fuhr dann noch die Pistenwalze vorbei, die die direkt vor dem Haus vorbeilaufende Loipe wieder in einen top Zustand brachte.
 
 Umgebung Ramsau
Die ersten 3 Tage verbrachte ich zusammen mit meinem Bruder auf den Abfahrtskiern, um die etlichen Pisten in der Gegend zu meistern. So verbrachten wir die kommenden Tage bei herrlichem Pulverschnee und Sonnenschein oberhalb der Nebelwand im Tal auf den nahezu leeren Pisten der Planai im benachbarten Schladming. Nahezu direkt unter der Seilbahn verläuft übrigens im Sommer eine Downhillpiste, die es in Sich hat.
 
 

Von Mittwochnachmittag bis Freitag tauschten wir dann die Carving-Skier gegen die Langlaufskier.  Diese Grundlageneinheiten wurden dann aufgrund der Erkentnisse aus Loipen Ramsaudem Stufentext vom Freitag absolviert. Als erstes Stand dann die 30km Loipe, auf der auch ein jährlicher Volkslauf statt findet, auf dem Programm. Diese Strecke schlängelt sich durch die weitläufige Hochebene und deren Seitentäler. Die nicht immer vorhandene Beschilderung und die endlose Schneelandschaft führte dazu, dass wir nach einiger Zeit komplett die Orientierung verloren. Da die Streckenführung in weiten Teilen anderen Loipen entsprach, musste immer wieder für kleine Schleifen von anderen Loipen abgebogen werden, um nur kurze Zeit später wieder am gleichen Ort herauszukommen. Eventuell sind wir auch einfach nur von der hervorragenden Beschilderung bei uns im Südschwarzwald verwöhnt...
Aufgrund der nicht gerade abwechslungsreichen Streckenführung der zunächst gelaufenen Loipen verbrachte ich die restliche Zeit nur noch auf den beiden schwarzen Loipen in den Seitentälern, wo sich die herrliche und einsame Umgebung, knackige Anstiege und sehr schöne und anspruchsvolle Abfahrten abwechselten.
 
Summa summarum standen am Ende der Woche 120 Grundlagenkilometer in der klassischen Technik und einige in der Freien Technik zu buche.

So und am kommenden Samstag entfliehen Andrea, Sven und ich zusammen mit einigen anderen Bikern der hießigen Schneewelt in wärmere Gefilde. Genauer gesagt nach Massa Marittima in der Toskana, wo uns hoffentlich strahlender Sonnenschein und trockenes Wetter erwarten.
Gruß und bis demnächst Sebastian

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Der Bär ist los

DSCN2095Letzte Woche war es endlich soweit, die Stunde der Wahrheit. Nichts lässt sich mehr vertuschen, alles wird schadlos aufgedeckt. Wir waren bei unseren Partnern von iq-athletik und liesen unsere Leistung überprüfen. Wir, heißt Andrea Sven Sebastian und Ich. Jeder wollte selbstverständlich sein Bestes geben und sich bloß nicht blamieren. Da mein Training bis jetzt sportartunspezifisch erfolgte, stellte ich nicht so hohe Erwartungen an mich. Aber wenn der "Bär halt mal los gelassen wird", dann gibt er auch richtig Gas. Wie immer am Anfang eines solchen Stufentest war es ein Kindergeburtstag, aber schnell wurde klar, dass es bald in harte Arbeit übergeht. Aber egal, ich war ja genau deswegen hier um fest zu stellen was ich auf dem Kasten habe und was nicht. Nach dem Test war ich mit mir im Reinen, den der Test verlief äusserst erfolgreich für mich und somit setzte ich mich müde und zufrieden ins Auto und ließ mich von Sven und Sebastian wieder nach Hause chauffieren. DSCN2101Klar so gehört  sich das ja auch!!! Merci Jungs. Kurzum, der Ausflug in den Frankfurter Raum hat mir viel Spaß gemacht und lässt bei mir schon eine gewisse Vorfreude, auf die Rennen anstehenden Rennen, aufkommen. Denn mit solch einer Truppe unterwegs zu sein ist einfach Klasse. Jetzt heißt es nur noch das Training richtig zu steuern und dann kann im Sommer ja wirklich nichts mehr schief gehen. Halt, eines sollte vielleicht langsam in unseren Gefilden aufhören, dass ständige schneien. Es ist zwar toll bei solch einem Wetter unterwegs zu sein, aber gefährlich ist es leider auch.
 
Naja mache ich eben das Beste daraus!
 
Bis denne, Euer Markus.

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