Die Segel sind gesetzt - bereit für neue Abenteuer!

Herzliches Willkommen in der neuen Saison!

Die Ruder fest im Griff, das Segelboot ist startklar und schon lässt sich  frischer Wind in den Segeln feststellen.

Nach einer langen und erholsamen Saisonpause kann die Fahrt in Richtung Saison 2012 aufgenommen werden.

Vom unbändigen Bewegungsdrang getrieben waren die letzten Tage der Pause kaum noch auszuhalten :)

Bereits vor zwei Wochen bin ich wieder "Schritt für Schritt" ins Training eingestiegen und befinde mich jetzt - endlich -  in der allgemeinen Formaufbauphase...

Mit der Frage: "...und was für Ziele hast du dir gesteckt..." wird man zwangsläufig  konfrontiert, was auch sinnvoll - aber irgendwann nervig ist. Ich will 2012 dort weitermachen, wo ich letzte Saison aufgehört habe d.h. Europacups und Weltcups erfolgreich  bestreiten und in der Bundesliga ganz vorne mitmischen!! Dabei eine optimale Mischung zwischen Spaß,                                         Ehrgeiz und Ernsthaftigkeit zu finden ist der zukunftsweisende Weg.

Anders ausgedrückt:  Das Segelboot wird sich im Hinblick auf die neue Saison 2012 in ein Motorboot mit Renncharakter umwandeln!!!

Sehr erfreulich stimmt mich die weitere Zusammenarbeit mit meinen Sponsoren - ein erfolgreiches Team  für 2012! Der Triathlonsport kann  in die nächste Runde gehen...

Weiter wichtige News und Neuerungen auf der Seite werden folgen!!

Lassen wir es langsam angehen, um am Ende umso schneller zu sein...

euer Maurice

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Saisonpause... viva la Playa!

Hallo,

 

ich kann es noch kaum glauben, es ist Saisonende! Mit dem Bundesligaabschluss in Hannover am letzten Wochenende war auch für mich eine sehr erfolgreiche und lange Saison beendet.

Diese Pause habe ich auch nötig, denn in den letzten Wochen habe ich deutlich die Strapazen der Saison gespürt.

Leider wurde der Kampf um die Plätze sechs bis acht in der Abschlusstabelle nicht gewonnen, trotzdem haben wir mit dem achten Platz das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte erzielt!

Zum Rennen selber kann man sagen, dass es dem Veranstalter jetzt zum zweiten Mal gelungen ist, einen echt guten Wettkampf auf die Beine zu stellen. Gerade eine Sprintdistanz erfordert eine ausgeklügelte Schwimmstrecke, die für alle Athleten fair ist- das auch außerordentlich gut gelungen ist.

Nach einem Fußtritt in mein Gesicht war meine gute Position im Schwimmfeld etwas in Gefahr geraten, nach einem kurzen Check ob alle Zähne noch an ihren Plätzen waren, konnten wieder volle Kraft voraus geschwommen werden.

Spannend wurde es wieder, als es auf die fünf Kilometer Laufstrecke ging. Ein sehr guter zweiter Wechsel war eine gute Basis, die kleine Spitzengruppe wieder zu stellen.

Mit einer nicht optimalen Laufleistung, die meiner Grundmüdigkeit zuzuschreiben ist, kam ich auf Platz 17 ins Ziel.

 

Alles in allem kann ich aber auf eine gute Saison 2011 zurückblicken!

Getreu dem Motto: "Maurice Clavel ist immer schnell" konnte ich sowohl in der Bundesliga, also auch bei Europacups und "normalen" Wettkämpfen glänzen!!! Mit dem Start im Weltcup erreichte ich ein weiteres wichtiges Zwischenziel auf dem Weg nach oben.

Diese Mr. Krawall Saison 2011 habe ich auch meinem super Umfeld zu verdanken - es hat einfach Spaß gemacht!!

 

So werde ich auch in der Saison 2012 geile Rennen machen!!!!!

 

Jetzt aber Urlaub!!!!

Beste schnelle Krawall Grüße

euer Maurice

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Harte Nummer in Ungarn!

Einen sommerlichen Guten Tag!

...ganz schön ins Schwitzen kommt man diese Tage, wenn man radelt oder gar läuft!

Ins Schwitzen kam ich letzten Sonntag während meines Weltcup Debüts in Tiszaujvaros auch, jedoch weniger durch die heißen Temperaturen, sondern wegen meiner Verfassung.

Bis zur letzten Minute war ich durch Klausuren oder praktische Prüfungen an der Uni eingespannt, nur ein ruhiger Nachmittag  zwischen Uniprüfung und Abflug in Richtung Budapest, um zu entspannen und die sieben Sachen zu packen. puhhh

"Was soll das alles - ich rock das Ding - und hau einfach rein", so war der Plan!! ...doch ganz so gings diesmal nicht auf. An meinem "ruhigen" Nachmittag war das Dilemma dann perfekt, als sich meine Erkältung wieder meldete und ich Schüttelfrostattacken bekam. 

 

Bis Sonntag sollte alles wieder in Ordnung sein - war es aber nicht. Ich fühlte mich schon wieder fit, allerdings liegt zwischen Gefühl und Realität leider eine weite Spanne - dass diese so extrem ist, hätte ich nicht gedacht. Das Rennen entwickelte sich natürlich nicht nach meinen Vorstellungen, in einer fünfköpfigen Verfolgergruppe versuchten wir alles, um wieder zum Feld aufzuschließen. Viele sahen die Aufgabe als einziges Mittel, ich aber kämpfte mich durch diesen "schrecklichen" Wettkampf, weil ich meinen ersten Weltcup nicht einfach aufgeben wollte. 

Tief enttäuscht vom Rennverlauf, aber dennoch froh das Ding durchgezogen zu haben, ließ ich diesen Tag ausklingen.

 

Kurzurlaub in Budapest und eine Woche ohne Uni und sonstigen Terminen verhalf mir wieder Kraft zu tanken und den "Restart" zu finden. 

 

Schon dieses Wochenende stehen die Deutschen Triathlon Meisterschaften in Grimma an!!! 

 

...den Gashahn habe ich in der Zwischenzeit wieder gefunden... :)

 

Aber immer cool bleiben!!

viele Grüße,

euer Maurice

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Tristar111 Germany Worms 2011

Endlich, der Tag war gekommen: 29.5.2011 , Tristar111 Germany in Worms! Der Tag, auf den ich mein Training, seit Wiederaufnahme des Trainings im vergangenen Oktober, ausgerichtet hatte.
 
Nachdem ich im letzten Jahr, bei der Premierenveranstaltung, mit einer ordentlichen Zeit von 3:58:13h ins Ziel kam und somit den 3. Platz in der AK M20 belegte, war mir besonders viel daran gelegen, in diesem Jahr noch deutlich mehr "auf den Tisch zu knallen", war meine Endzeit doch merklich negativ beeinflusst von meiner miserablen Laufzeit von 57min (!!)  auf 10km. Krämpfe in Beinen und Magen hatten mir den abschließenden Lauf dort im vergangenen Jahr zur Tortur gemacht.
 
Dieses Jahr war der Plan wie folgt:
Im Wasser wollte ich meine Schwimmzeit von 15:16min auf ca. 14:30min verbessern. Auf dem Rad, wo ich mich letztes Jahr selbst überrascht hatte, wollte ich mich von 2:39h auf 2:34h verbessern, was einen knapp 38er Schnitt bedeutete. Und auf der Laufstrecke wollte ich nicht zu viel von mir fordern und peilte somit 45min an. Über das Schwimmen und Radfahren machte ich mir keine allzu großen Gedanken, doch das Laufen würde wohl wieder ein kleines Glücksspiel werden. Aber dazu später mehr...
 
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Nachdem ich am Samstag gemeinsam mit meinem Trainingskollegen und gleichzeitig auch Konkurrenten in der Altersklasse, Johannes Kappel vom TV Lampertheim, die Räder und alle Wechselbeutel eingecheckt hatte, ging's zurück nach Hause, um noch ein wenig zu entspannen.
 
Sonntag morgen um 3:55 Uhr klingelte dann mein Wecker! Ich hatte, paranoid wie ich war, 5 verschiedene Weckzeiten eingestellt (wofür meine Freundin mich auch wirklich hasste) um auch auf jeden Fall wach zu werden. Doch nach einer ohnehin sehr unruhigen Nacht, war ich sofort hellwach. Anziehen, Kaffee, kleines Frühstück und dann ab ins Auto. Die Aufregung war nun schon ein wenig mehr zu spüren.
 
Ohne Zeitverzögerung und sogar mit einem kleinen Zeitpolster kamen wir in Worms an. Kurz darauf konnte ich dann in die Wechselzone, um mein Rad vorzubereiten. Hier traf ich noch einige Trainingskollegen, wie Pieter de Neve aus Belgien und auch weitere Mitglieder meines Vereins waren schon vor Ort. Was ein wenig zuschauerunfreundlich war, waren die genau in Sichthöhe aufgehängten Werbebanner am Gitter der Wechselzone. Somit war das einzige, was man von außen sehen konnte, die Beine.
 
Nachdem alles vorbeitet war, ging es dann so langsam aber sicher in Richtung Start. Nun war ich schon sehr aufgeregt, denn es war nicht nur mein erster Hauptwettkampf in diesem Jahr, sondern auch gleichzeitig meine erster Triathlon-Start in dieser Saison. Meine Freundin versuchte mich etwas runter zu bringen und mir gut zu zu reden, aber so richtig ruhig wurde ich nicht. Dummerweise konnte ich mich auch nicht mehr einschwimmen, aber im Nachhinein war das wohl gar nicht so schlimm...
 
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Nachdem pünktlich um 8.00Uhr die Profis starteten, gingen im Jagdstartverfahren die AK-Athleten hinterher und somit stieg ich gegen 8.05Uhr ins Wasser. Ich hatte mit Johannes Kappel abgesprochen im Wasser eine kleine Allianz zu bilden, was auch erst sehr gut funktionierte. Bis zu ersten Wendeboje machte ich das Tempo, danach ging Johannes nach vorne. An der zweiten Boje dann, schwamm auf einmal ein weit vor uns gestarteter Athlet mitten zwischen uns, weil er scheinbar die Orientierung verloren hatte. Da er Körperausmaße hatte, die der der Boje glichen, kam ich nicht um ihn herum und musste kurz stoppen. Somit war Johannes einige Meter voraus und ich musste alleine die zweite Hälfte der Schwimmstrecke hinter mich bringen, da sich auch niemand finden ließ, der mein Tempo unterstützen hätte können. Egal, für den Kopf war es gut zu sehen, wie viele andere Athleten man überholte. Da meine letzten Wochen vor dem Wettkampf nicht allzu viel Schwimmtraining beinhalteten, entschied ich mich im Wasser nicht alles zu geben und lieber die selbe Schwimmzeit wie im vergangenen Jahr in auf zu nehmen und dafür locker auf's Rad zu steigen, doch als ich aus dem Wasser kam und auf meine Uhr schaute, stand da genau 14:16min!! Also exakt 1min schneller als im vergangenen Jahr. 
 
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Davon beflügelt rannte ich die knapp 400m vom Schwimmaustieg bis zur Wechselzone, wo ich mich schnell meines Neos entledigte und alles Notwendige für das folgende Radfahren verstaute.
 
Schnell zum Rad, raus aus der Wechselzone und ab auf's Rad. Nachdem ich meine Schuhe nach dem Losfahren fest geschlossen hatte, versuchte ich schnell meinen Rhythmus zu finden. Eigentlich hatte ich geplant bei ca. 290 Watt durchschnitllicher Leistung zu fahren, doch so im Rausch hatte ich schon nach 5km 338 Watt im Schnitt auf meinem SRM Computer stehen. Ich sammelte auch schnell Johannes wieder ein und nahm dann ein wenig Intensität raus, denn nach den ersten 20 flachen Kilometern wartete der Anstieg in Alsheim, an dem ich mit einer durschnittlichen Geschwindigkeit von 42,7 km/h ankam. Der Anstieg ist zwar nicht allzu lang, dafür aber recht unangenehm zu fahren. Kurz vor Alsheim stürmte dann auch Pascal Wagner, ein Trainings- und Vereinskollege, heran und schloss sich Johannes und mir an. Mit regelgerechtem Abstand bildeten wir eine gute Dreiergruppe, die ich dann anführte. Den Anstieg in Alsheim knallten wir dann ziemlich flott hoch, sodass ich für den Anstieg durchschnitllich 460 Watt angezeigt bekam! Hiernach waren es nur noch Johannes und ich.                            
 
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Im letzten Jahr hatten wir absolute Windstille auf der Radstrecke, in diesem Jahr sah das allerdings anders aus. Bis Kilometer 60 hatten wir nahezu die ganze Zeit Gegenwind! Ich fühlte mich gut und hatte mittlerweile alle Vorgaben bezüglich meiner durchschnitllichen Wattzahl über Bord geworfen. Also versuchte ich weiterhin so viel Druck zu machen, wie möglich. Ich war mir nicht mehr sicher, ob es mit der 2:34h etwas werden würde, also versuchte ich das Beste daraus zu machen.
 
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Bei Kilometer 70 dann, hatte ich auf einmal das Gefühl mich übergeben zu müssen, was sich aber schnell wieder einpendelte. Ich fühlte mich wieder recht gut. Bis Kilometer 80! Nun fing mein rechter Oberschenkel an zu Krampfen. Ich wollte dem Krampf nicht nachgeben und versuchte ihn rauszudrücken, doch ich musste meine Tretleistung etwas reduzieren, wenn ich nicht in einem Meer von Krämpfen enden wollte. Zum Glück war die Radstrecke fast um. Ich bog in Richtung Wechselzone ein, schaute auf die Uhr und hatte 2:34h, 37,9km/h und 323Watt Durchschnittsleistung auf der Habenseite stehen! Super für den Kopf! Jetzt konnte das Laufen kommen!
 
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 In der Wechselzone angekommen, übergab ich mein Rad einem der Helfer, rannte ins Wechselzelt, wo bereits eine weitere Helferin mit meinem Wechselbeutel auf mich wartete und mir beim Auspacken half. Ich schlüpfte in meine Socken und Schuhe, verstaute die Verpflegung für den letzten Rennabschnitt und da kam schon Johannes ins Wechselzelt. Er rief mir noch zu "Ab geht's, Max!", worauf ich mit "Jetzt geht's erst richtig los! ;) " antwortete und schon rannte ich aus dem Wechselzelt. Meine Freundin, die noch schnell vom Eingangsbereich der Wechselzone herbeigeeilt war, rief mir noch ein paar anfeuernde Worte zu und ab ging's. Mein Plan war den ersten Kilometer in 5min zu laufen, da es die steile Nibelungenbrücke hinaufging, doch meine Beine fühlten sich super an und so hatte ich beim 1Km-Schild 4:16min auf der Uhr stehen. Ich merkte allerdings, dass sich nun in beiden Beinen Krämpfe ankündigten und versuchte nur noch nach Gefühl zu laufen und immer unterhalb der kritischen "Krampfschwelle" zu bleiben. 
Die Laufstrecke, die in diesem Jahr geändert wurde, führte über die Nibelungenbrücke, dann direkt wieder zurück und dann 2 Runden durch die Wormser Innenstadt. Eine gute Neuerung, rannte man doch im letzten Jahr die Hälfte der Strecke im Niemandsland ohne einen einzigen Zuschauer. In der Stadt konnte man sogar den ein oder anderen Fleck Schatten mitnehmen und so rannte ich so gut es mir möglich war mein Tempo, mit dem Ziel unter 45min zu bleiben und vor allem keine Krämpfe zu bekommen. Bei Laufkilomter  4 kam mir dann Markus Fachbach vom Commerzbank Triathlon Team entgegen, der auf dem Weg zum Sieg war. 
Je weiter ich vorankam und immer wieder auf die Uhr schaute, wurde mir klar, dass ich recht gut in der Zeit lag und so versuchte ich mein Tempo zu halten, was mir auch gelingen sollte. 
 
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Ich bog in die letzte Kurve auf die Zielgerade ein und versuchte noch einmal alles zu geben. Ich lief mit nach oben gestreckten Armen und voller Freude durch's Ziel. Mein ursprüngliches Ziel war es unter 3:45h zu bleiben. Ich schaute auf die Uhr, wo ich folgende Zeit ablesen konnte: 3:38:20h! Knappe 20 min schneller als im vergangenen Jahr! Ich war überglücklich!
 
Ich Tristar Ziel 2
 
Leider reichte es in diesem Jahr nicht für eine Podiumsplatzierung, sondern nur für den 5. Platz in der AK, allerdings war ich dritter Deutscher, worüber ich mich auch freuen konnte. Das Starterfeld in diesem Jahr war einfach deutlich stärker besetzt und mein Rennen war super gelaufen. Also brauchte ich mir keine Vorwürfe zu machen.
 
Glückwunsch an dieser Stelle an Johannes Kappel, der mich zu Beginn der Laufstrecke noch überholte und auf den zweiten Platz vorstürmte! :)
 
Jetzt heißt es erstmal etwas relaxen, bevor die Ligawettkämpfe kommen und dann beginnt auch schon die Vorbereitung auf meinen zweiten Hauptwettkampf, die Ironman 70.3 European Championships in Wiesbaden.
 
Bis dahin!
 
Euer MAX

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Crosslauf – mal was anderes ausprobieren!

Natürlich bin ich hin und wieder im Wald unterwegs, Alternative zum Training auf Asphalt. Gerade an meinem Wohnort gibt es schöne Strecken, wo man ordentlich Höhenmeter reißen kann. Jedoch habe ich bisher eher nur an Stadtläufen teilgenommen. Am vergangenen Sonntag hat sich das geändert, denn da stand der Panoramalauf in Simonswald auf meinem Terminkalender. 21,5 km, 650 Höhenmeter. Mein neuer Trainingsguru Brad Hudson rät immer mal einen Crosslauf in den Wettkampfplan zu integrieren – bitte schön. Einfach mal laufen und schauen wie's geht. Na ganz ins blau oder grün bin ich dann doch nicht gerannt. Anhand der bisherigen Zielzeiten konnte ich sehen, dass die mir bekannten schnellen Läufer auf dieser Strecke gut 10 Minuten länger unterwegs sind als auf normalen Halbmarathonstrecken, was für mich ca. 12-15 Minuten bedeuten würde. Das Höhenprofil hatte ich mir eingeprägt und so plante ich das Ding im Halbmarathonpuls zu laufen.

Simonswald Sascha Blaesen vorher
Vorher
Simonswald Sascha Blaesen nachher
Nachher

 

Mit gehörigem Respekt vor den Höhenmetern ging ich um 10 Uhr an den Start. 23 Grad und Sonnenschein, eigentlich perfektes Wetter für ein Frühstück auf dem Balkon. Der erste Streckenabschnitt führte über Asphalt raus aus der Gemeinde Simonswald, bald ging es auf Waldwegen weiter. Wichtig war mir nicht gleich mein Pulver auf den ersten 4,5 Kilometern zu verschießen, die erste Steigung direkt am Anfang. Hier bemerkte ich gleich den Unterschied zu normalen Stadtläufen. Keine Läufer die zu schnell angehen und bereits nach 2 Kilometern gehen. Jeder schien zu wissen was er tut. Die ersten steilen Anstiege bewältigte ich in einer Fünfergruppe. Auf den Waldwegen war es an manch einem Abschnitt sehr matschig. Das erste Highlight war der Megaanstieg am Ende der ersten Steigphase. Wir tippelten im Gänsemarsch rauf – geschafft! Eine kurze Flachpassage und dann 1 Kilometer bergab. Erholung? Nein, es ging einen kurvenreichen Pfad mit ordentlich Bodenwellen runter. Auf dem letzten Part des Gefälles war dann Tempoaufnahme angesagt – Asphalt! Von Kilometer 5,5 bis 11 hieß es wieder bergauf. Meine Fünfergruppe wurde gesprengt und so war ich hier auf mich gestellt. Jetzt konnte ich ein paar Läufer einholen, die der Steigung Tribut zollten. Wieder auf Waldwegen unterwegs hielt ich etwa meinen Puls. Die Kombination Hitze, Steigung und Sonne war schon nicht schlecht. An der Strecke gab es genug Verpflegungsstellen, worüber ich sehr froh war. Am Ende dieser Steigung lief ich mit einem Läufer zusammen, der vermutlich das Streckenprofil nicht kannte. Er wirkte etwas ratlos als ich in der Flachpassage das Tempo anzog. Freude – 5 Kilometer bergab. Mein Plan lautete Tempo rauf, Puls runter. Hat das Spaß gemacht! Einen Läufer konnte ich mühelos überholen und an einen zweiten kam ich immer näher ran – von hinten folgte niemand. Bei Kilometer 16 ging das Gefälle abrupt in eine Steigung über. Mein Gehirn hatte bereits vergessen wie bergauf laufen funktioniert, komisch was meine Beine da veranstaltet haben. Jetzt musste ich gehörig koordinieren und beißen. Bei Kilometer 17,5 war es dann soweit: Eine Zuschauerin rief mir zu „Geschafft! Jetzt geht’s nur noch runter“. Jetzt nochmal rollen lassen. Tempo war nur bedingt möglich, es ging über Wiesen und matschige Pfade. Patsch – ein Riesenmatschloch! Schuhe sind noch dran, also nicht als Barfußläufer durch's Ziel. Schon flötete es mir entgegen. „Da kommt Sascha Bläsen in modischer Kompressionsbekleidung. Mit Sonnenbrille – gut gegen Fliegen und Pollenflug“ - der Herr Moderator, der dem Publikum das gesamte Läuferequipment genaustens erklären konnte und das auch schonungslos tat. Finishermedaille um den Hals und die Zeit: 1.40.40. Halbmarathonzeit + 15 Minuten – passt. Gesamtplatzierung 30 und Platz 5 in der Altersklasse. Für den Anfang ganz gut und die nächsten Crossläufe folgen bald.

 

Diese Woche starte ich das Marathontraining, der nächste Wettkampf folgt am 1. Juli – 10km Lauf in Seelbach.

 

Bis bald,

Sascha

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Landesliga gerockt!!

Hallo,

es gibt wieder Neuigkeiten- am letzten Wochenende machte der Landesligatross in Forst bei Bruchsal halt.

Anders als in den letzten Jahren war der erste Wettkampf gleich der Mannschaftswettkampf, damit waren höchste Anforderungen an das Team gefordert.

Wir als Mannschaft traten mit unserem Bundesligaaufgebot an. Das hört sich jetzt etwas übertrieben an, aber es war auf jeden Fall sehr hilfreich. So sieht man wie fit die einzelnen Athleten sind, um dann für den Bundesligaauftakt die nötigen Konsequenzen zu ziehen. Abgesehen davon waren die anderen Ligamannschaften auch sehr stark besetzt. So startete Daniel Unger und Sebastian Kienle in ihren jeweilige Mannschaft- es würde also richtig spannend werden! Im Heidsee mussten 1000 Meter Schwimmstrecke zurückgelegt werden, erwartungsgemäß setzten wir uns durch und kamen als Erste aus dem Wasser. Dem guten Schwimmen folgte ein 20km langes Teamzeitfahren, mit gleichmäßigem Tritt und starken Nerven ließen wir den Team Heuchelberg Express (Kienle) und den Ungertross an uns vorbei ziehen. Wir hatten alles auf die Karte "Laufen" gesetzt. Mehr oder weniger erholt wechselten wir auf die Laufstrecke. Als dritte Mannschaft gingen wir mit etwa 40 Sekunden Rückstand auf die 7,5km lange Laufstrecke. Klar war jetzt: wessen Mannschaft bisher am wenigsten Kraft verbraucht hatte würde gewinnen. Wir konnten Meter um Meter aufholen, leider verloren wir einen unseres Teams durch das hohe Lauftempo, allerdings mussten nur vier aus fünf Athleten ins Ziel kommen. Mit ähnlichen Problemen hatten auch die anderen Mannschaften zu kämpfen. Durch hervorragende Teamarbeit und etwas "Anschiebehilfe" beim Laufen, konnten wir einen sicheren Sieg einfahren!!! Bei uns hat einfach alles gestimmt- das Team hat funktioniert- super Jungs :)

Und es richtig Spaß gemacht!

Soweit von Forst :)

 

Euer Maurice

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Formcheck beim Offenburger Stadtlauf

Nachdem ich in diesem Jahr erfahren musste, was es bedeutet wenn ein Sportler vom "explodieren" spricht (Freiburg Marathon), galt der Halbmarathon in Offenburg als Standortbestimmung. Ich hatte mir vorgenommen dieses Rennen auf Puls zu laufen, so zwischen 85-88% meiner max. Herzrate. Was etwa Marathon bis Halbmarathon entspricht. Als Ergebnis sollte so eine 1:27-er Zeit für mich herausspringen. Nach Freiburg habe ich mein Training auf Halbmarathon umgeswitched und mich auf die Philosophie von Brad Hudson berufen. Mit geringen Erwartungen und niederem Selbstvertrauen stand ich dann am vergangenen Sonntag um 9:00 Uhr am Start in Offenburg. Die veranstalter hatten gegenüber der Stadt eine verfrühte Startzeit für den Halbmarathon durchgesetzt, zu dieser Zeit waren die Temperaturen noch moderat, allerdings war es klar das die Temperatur rasch steigen wird. Auf mich wartete ein typischer Stadtparkur: Einführungsrunde + 8 x 2,5 km auf Asphalt, Pflasterstein, Kies, kurvig mit kurzen Anstiegen. Aus aller Munde hörte ich, dass es sich hier um keine "schnelle" und anspruchsvolle Strecke handelt - Hinterher werde ich klüger sein.

 


Nachdem der Veranstalter an die Vernunft der Läufer appelierte ging es dann pünktlich los. In der Einführungsrunde pendelte ich mich auf meine Marathonpace von 14,5 km/h ein, nach 2 Kilometern erhöhte ich auf Halbmarathonpace 14,8 km/h. Jetzt hatte ich die Strecke "gelesen". Die Kiespassage war nicht ideal, allerdings war der Kurs auch nicht dramatisch. Nach Runde 1 suchte ich Kontakt zu meiner Freundin: Daumen hoch! Wenn in den nächsten 7 Runden keine Langeweile aufkommt, wird das hier nicht so offenburg 2011 SaschaBlaesen quer2schlecht. Ab diesem Punkt kümmerte ich mich nicht mehr um Rundenzeiten und Geschwindigkeit, sondern ausschließlich um meine Herzrate. Das ich schnell unterwegs war wusste ich auch so, etwa 20 Meter vor mir befand sich ein Referenzläufer der mir auf 10 km gut eine Minute abnimmt. Etwa bei Runde 4 musste ich ihn überholen, nach und nach sammelte ich Läufer ein, die wahrscheinlich zu schnell angegangen waren, dazu kamen jetzt auch Überrundungen und manchmal musste ich aufpassen nicht ausgebremst zu werden. Ich war relativ schnell tiefenentspannt, meine Laune war prächtig und das ganze Rennen wurde immer mehr zu einem Spaßlauf. Offenburg erwachte und immer mehr Leute waren an der Strecke und pushten. Ich glitt förmlich durch die Straßenschluchten, in gefühltem Cruisertempo. Damit man eine Orientierung hatte gab es Rundenansager und irgendwann hieß es "Nummer 60, noch eine Runde". "Bin malgespannnt ob jetzt die Beine nochmal schwer werden", sabbelte ich vor mich hin. Noch schnell an 2 offenburg 2011 SaschaBlaesen quer1Gottesdienerinnen vorbei, die im Weg standen, durch Parkanlagen und zurück in die Innenstadt. Okay, nix schwere Beine, jetzt das Tempo zum Zielsprint anziehen. Mit 22 km/h bin ich dann im Ziel eingeschlagen... und... Zeit... wow, 1:25:24 Std. Neue persönliche Bestzeit! Aber, dass hatte ich doch garnicht gewolllt. Egal, Platz 12 im Gesamtklassement und Platz 3 in der Altersklasse. Preis: Badehandtuch, Rotwein und Sportlermüsli - her damit. Den Rest dieses schönen Tages habe ich mit meiner Frau Freundin + Vierbeiner auf der Terrasse bei Kaffee und Kuchen verbracht. Schwere Beine? Fehlanzeige, so lässt sich's aushalten.

 


Resumee: Der Stadtlauf in Offenburg macht Laune. Trotz der acht Runden absolut nicht öde, gutes Preis-Leistungsverhältnis. Obgleich vieler Kurven und der Kiespassage, keine übermäßig schwere Strecke, wer den Halbmarathon scheut, kann auf der kurzen Runde (7,5 km) starten. Mit dem Schluchseelauf hat die Veranstaltung in Offenburg starke Konkurrenz.

offenburg 2011 SaschaBlaesen hoch2 offenburg 2011 SaschaBlaesen hoch1


Wie geht's weiter: Ich fahre diese Woche viel Mountainbike. Am Mittwoch teste ich die 48 Kilometerrunde (WOMC) und entscheide kurzfristig, ob ich am kommenden Wochenende auf dem MTB nach Offenburg zurück kehre. Am 22.05. kann ich mir gut vorstellen beim Panoramalauf in Simonswald zu starten. 21,5 km mit vielen Höhenmetern. Mal schauen, ob das was für mich ist. Laufmäßig trainiere ich in den nächsten 14 Tagen viel Technik, Laufkraft und richte meinen Trainingsplan neu aus.

Bis bald,
Sascha

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Novo Nordisk Gutenberg Marathon Mainz 2011

Am Sonntag den 8. Mai war es endlich wieder soweit: Der Novo Nordisk Gutenberg Marathon Mainz stand an! 
 
TCEC Gruppe Mainz Marathon 2011
 
Sonntag 8. Mai, 5:50Uhr:
Der Wecker klingelt und die ohnehin schon recht unruhige Nacht fand ihr abruptes Ende. Jetzt war möglichst viel Routine angesagt, um mich nicht verrückter zu machen, als ich sowieso schon war. Aufstehen, Musik in die Ohren stöpseln, ein leichtes Frühstück, noch einmal alles durchchecken, ob die Tasche auch vollständig gepackt war, dann anziehen und ab ins Auto.
 
Sonntag 8. Mai, 7Uhr:
Mit meinen Eltern zusammen sitze ich im Auto auf dem Weg in die Innenstadt von Mainz. Sie waren auch dabei, weil mein Vater, der querschnittsgelähmt ist, am Rennen der Handbiker teilnahm und auch als einer der Favoriten in dieses ging (er wurde 5. Gesamt und 3. in seiner Division) . Als wir in der Stadt angekommen waren, verabschiedete ich mich von meinen Eltern und machte mich auf den Weg zum Startbereich. Die ganze Zeit hatte ich im Kopf "Hoffentlich macht mein Bauch alles mit heute!!" , denn mein Bauch ist meine Achillesferse. Vor 7 Monaten wurde zuerst eine Laktoseintoleranz festgestellt und vor knapp zwei Wochen meinte eine Ernährungsberaterin, mit der ich über etwaige Probleme sprach, dass es wohl auch stark nach einer Glutenunverträglichkeit aussehen würde, was sich auch bewahrheitete.
 
Sonntag 8. Mai, 7:45Uhr:
Nachdem ich meinen Lauftrainer Mamadou getroffen hatte und anschließend meinen Kleiderbeutel in der Tiefgarage der Rheingoldhalle abgegeben hatte, machte ich mich auf den Weg zum Treffpunkt mit meinen Vereinskollegen, denn vor dem Start war noch ein Fototermin mit der neuen Vereinskleidung angesetzt. Dort traf ich auch Marcus, den 1. Vorsitzenden meines Vereins, mit dem ich im Vorfeld abgesprochen hatte, dass wir zusammen laufen und versuchen würden eine Zeit von 1:29h ins Ziel zu bringen. Wir liefen uns warm, machten kurze Lauf-ABC-Übungen und kurze Antritte und ich fühlte mich doch recht gut!
 
Sonntag 8. Mai, 9:20Uhr:
Nachdem ich noch den Start der Handbiker verfolgt hatte, ging ich zusammen mit Marcus und weiteren Vereinskollegen in den ersten Startblock. Die Aufregung war nun deutlich zu spüren! Noch 45sec bis zum Start...... PENG!!! Startschuss! Auf einmal ging's los und ich versuchte auf keinen Fall den ersten Kilometer unter 4min zu laufen. Zum Glück hatte ich Marcus dabei, der mir eine super Pace vorgab. Wir liefen den ersten Kilometer in 4:05min und pendelten uns danach bei einer Pace zwischen 4:06min/km und 4:12min/km ein. Ich wusste, es war ein wenig schneller als angepeilt, aber ich fühlte mich gut und so liefen wir das Tempo auch bis Kilometer 13 weiter. Dann spürte ich, dass etwas nicht in Ordnung war. Meine Puls schoss durch die Decke und war zeitweise sogar bei 190 Schlägen!! Ich bat Marcus ein wenig das Tempo zu drosseln, was dieser auch tat und von da an begann mein Leidensweg. Kurze Erhebungen kamen mir vor wie der Mount Everest und leichter Gegenwind fühlte sich an wie eine steife Brise mitten in mein Gesicht. Marcus war nun mehr damit beschäftigt mich weiter anzutreiben, als damit selbst zu laufen. Ich kann überhaupt nicht beschreiben, wie dankbar ich ihm dafür bin, dass er die gesamte Strecke über bei mir blieb! Vielen Dank nochmal an dieser Stelle, Marcus! 
Dann ging es durch die Mainzer Altstadt und hier, wo es etwas windstiller war und ein wenig Schatten gab, das Thermometer war mittlerweile bei knapp 26 Grad Celsius angelangt, fühlte ich mich für kurze Zeit wieder etwas besser. Doch als es aus der Altstadt raus ging auf die lange Gerade zum Wendepunkt nach Mainz-Weisenau sank meine Kraft mit jedem Schritt. Ich kam mir zeitweise vor, wie stehend K.O. , doch Marcus trieb mich weiter an. Wir waren grade einmal noch mit einer Pace von 5:00min/km unterwegs, doch es kam mir vor wie 3:30min/km. Vom Wendepunkt zurück hatten wir wenigstens wieder etwas Rückenwind und ich versuchte nochmal alles aus mir heraus zu holen. Ich hatte die Gesamtzeit nicht im Blick, wusste aber, dass es mit der 1:29h schon lange vorbei war und hoffte wenigstens auf eine Zeit unter 1:35h. Auf der Zielgeraden sah ich dann die große Uhr über dem Zielbogen. Sie zeigte genau 1:36h an und somit sprintete ich noch mit letzter Kraft die letzten Meter bis ins Ziel, wo ich dann nach 1:36:35h endlich angekommen war. Meine alte Bestzeit hatte ich somit um 1:09min unterboten, aber zufrieden war ich damit nicht wirklich. Im ersten Moment war der Frust wirklich groß, doch mittlerweile hat sich meine Ansicht etwas geändert...
 
Letztes Jahr nach dem Ironman Frankfurt schrieb Chris McCormack einen Blogeintrag mit dem Titel "No regrets". Für diejenigen unter euch, die diesen nicht gelesen haben: Im Grunde genommen ging es darum, dass man, wenn man etwas erreichen möchte, man bereit sein muss alles zu geben und mitunter auch mal auf die Fresse zu fallen. Ich finde, dass McCormack vollkommen recht hat! Klar, ich hätte das Rennen mit einer sicheren Pace von 4:30min/km angehen können, mich eventuell am Ende etwas gesteigert und wäre dann vielleicht bereits bei 1:33h im Ziel gewesen. Allerdings könnte es auch sein, dass ich mich dann gefragt hätte, was wirklich dringewesen wäre. Diese Frage stellt sich nun nicht. Ich wusste von Anfang an, dass es ein Spiel mit dem Feuer werden würde. Und naja, ich hab mich eben verbrannt, aber so läuft das in unserem (wirklich harten) Sport nunmal!
 
Da ich ja zum Glück Triathlet und kein reiner Läufer bin, ist das Mainzer Ergebnis nicht allzu ausschlaggebend für mich. Außerdem bin und war ich mir meiner großen Schwäche im Laufen ja durchaus bewusst.
 
Jetzt heißt es erstmal regenerieren, dann in 2 Wochen nach Italien zum Nove Colli, dem größten Amateurradrennen Europas und dann am 29. Mai steht der Tristar111 Germany auf dem Programm, welcher mein wichtigster Wettkampf sein wird. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun! ;)
 
In diesem Sinne,
 
Haut rein!!
 
Euer MAX

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Stadtlauf Offenburg mit neuem Rekord

Hallo Leute!

bei super sommerlichen Temperaturen konnten die Läuferinnen und Läufer der Region mal zeigen, was sie auch bei heißen Temperaturen im Stande zu leisten sind!

Neben dem Halbmarathon wurde auch die Traditionsstrecke "Der Stadtlauf" über 7,5km angeboten. Als Vorbereitung auf kommende Triathlonwettkämpfe schien mir dies die genau passende Strecke zu sein. Schon beim Einlaufen ballerte die Sonne auf unsere Köpfe- der Tag würde ein heißer werden!! Wie gewohnt war die Strecke von vielen Zuschauern gesäumt, was dem Offenburger Lauftag auch seinen einzigartigen Charme verleiht.

Um 11uhr solle die Jagt auf den Stadtmeister beginnen. Der Rundkurs ging sowohl duch die Innenstadt als auch an der alten  Offenburger Stadtmauer vorbei, dabei machten wechselnde Untergründe, scharfe Kehren und leichte Hügel die Strecke nicht einfacher! Die Erste der drei Runden ging ich für meine Verhältnisse seeeehhr verhalten an :)... oft kommt ja die Anstrengung von ganz alleine...

Mit Benedikt Hoffmann war auch ein sehr starker Läufer an meiner Seite- schnell stellte sich heraus, dass ein Sieg nur über ihn gehen würde!  Das Loch zu einem Ausreißer konnte ich Ende der ersten Runde zulaufen, relativ gleichmäßig hielten Benne und Ich das Tempo hoch. In der dritten und letzten Runde zog ich das Tempo  richtig an, doch Benne ließ sich nicht abschütteln :P Nun jetzt blieb mir nur noch die Möglichkeit auf Sprintmodus umzuschalten. Mit einer knappen Entscheidung konnte ich mich schließlich durchsetzten und sogar noch neuen STRECKENREKORD laufen! Für die 7,5 km benötigte ich 24:01min, für die Strecke ist das schon ganz ordentlich- und SPAß hat es auch gemacht, das ist nämlich die Hauptsache!!!

Mit einem guten Gefühl und der Gewissheit die letzte Trainingswoche zu verkraftet zu haben, steht jetzt CHILLEN auf dem Programm.

Organisation, Zuschauer und Strecke waren bestens- ein Lob an meine Heimatstadt :)

Bilder folgen...

 

Also bis bald  :) Viele Grüße eurer Maurice

 

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Tag zwei nach 42

SDC11101

Der zweite Tag nach einem Marathon fühlt sich für mich immer seltsam an. Während der Körper noch  müde und schlapp ist, die Beine wie Pudding sind und die Muskulatur steif wie die Sahnehaube, freut sich der Kopf bereits auf den nächsten Lauf. Also wurden gestern Abend wieder die Laufschuhe geschnürt, um wenigstens eine kleine Runde zu absolvieren. Gutes Training für Kopf und Körper angesichts der Herausforderung, der ich mich im August stellen möchte. Mit 70 Minuten gemütlichen Laufens, das erstaunlich gut ging, sollte es reichen. Ohnehin musste eigentlich nur der Kopf gelüftet werden und da ist das Laufen ein probates Mittel. Mit meiner körperlichen Verfassung war ich überaus zufrieden, denn erstaunlich locker gestaltete sich die kleine Trainingseinheit. Dabei lag ich beim Globus-Marathon in St. Wendel  bei meiner fast typischen Marathonzeit. Mit 3:47 aus mehr oder weniger vollem Training konnte ich absolut zufrieden sein, zudem die letzten zehn Kilometer mir so richtig Spaß machten. Ich war eigentlich gerade erst so richtig warm, die Steifheit der ersten zwanzig waren endlich verflogen und ich hätte auch noch weiter laufen können. Übrigens der richtige Kurs für meine Ansprüche. Etwas hügelig, breite Straßen und mehr oder weniger hatte ich beim Laufen aufgrund der übersichtlichen Teilnehmerzahl meine Ruhe. Hier und da etwas Stimmung an der Strecke, ein paar der vielen Bands trafen sogar meinen Musikgeschmack und insofern alles in allem eine runde Sache für jemanden, der lieber in sich hineinhorcht als auf Zuschauermassen an der Strecke.
 
Mit meinem neuen Pearl Izumi Schlappen war ich auch hoch zufrieden. Übrigens momentan der einzige Straßenlaufschuh im übersichtlichen Sortiment. Alle anderen haben nun den Geist aufgegeben. Der Fuel hatte erst 25 Kilometer auf den Sohlen, absolvierte diese aber mit Bravour. Das leichte Stechen im Knie führe ich eher auf das Training im alten Schuhwerk zurück, möglicherweise muss ein Besuch beim Orthopäden fachlichen Aufschluss geben, aber ich bin wie immer guter Dinge, dass sich die kleinen Wehwehchen wieder einrenken werden. Ansonsten freue ich mich, dass Carsten endlich im Lande ist und von seinem Glück, über das gemeinsame Vorhaben "PTL" sowohl durch elektronischer Post als auch per Telefon endlich erfahren durfte. Mal schauen, wie lange die Freude anhält. Vielleicht wird er mich auch erst auf den ersten Bergabpassagen verfluchen:-).Oder ich ihn! Oder wir beide uns!

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