2. Einheitslauf in Kürzell: Mission erfüllt!

Während soq Inhaber Tom Tittmann eine Einheit „Oktoberfest“ in seinen Trainingsplan eingebaut hatte, begab ich mich in das beschauliche Dorf Kürzell wo am 02. Oktober der Kürzeller Einheitslauf stattfand. Angeboten wurden unterschiedliche Distanzen für die kleinen Läufer, Walker, 5 KM und 10 KM. Ich hatte schon vorher in Erfahrung gebracht das es sich hier um eine wirklich flache Strecke handelt, also begab ich mich auf die 10 KM Strecke (2 x 5 KM) damit die 40-Minuten-Marke endlich mal unterboten wird. Die Rahmenbedingungen waren bestens beim Start um 19 Uhr, Temperaturen um die 17° Grad. Die Bedingungen waren für mich dieses mal wichtig, denn ich hatte mit dem Training nach dem Gengenbacher Halbmarathon manchmal Probleme. Ich musste sogar eine Tempoeinheit abbrechen, also holte ich mir Rat von Roland Krams (sportlicher Leiter Team soq). Der hat mir dann geraten die lockeren Läufe kurzfristig raus zu nehmen und lieber mal einen Ruhetag oder Erholungseinheit einzuplanen.

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Gut – um 19 Uhr begab ich mich mit rund 100 Teilnehmern auf die Strecke. Dieses mal habe ich mich entschlossen nach Tempo und nicht nach Herzrate zu laufen. Erstmal 15 KM/H Schnitt laufen und dann gegen Schluß zulegen. Nach knapp 2 Kilometern hat sich das Feld auseinandergezogen. Es ging erstmal aus Kürzell raus, entlang dem Fahrradweg an den Seiten landwirtschaftlich bewirtschaftete Felder. Nach 3 Kilometern war ich voll in Schlagzahl: Zeiten zwichen 3:55 – 4:00 Minuten und ein gutes Laufgefühl. Neben mir war mein Tempozwilling und Lokalmatador Klaus. Beim nächsten Lauf muß ich mir auch ein paar „Fans“ an der Strecke verteilt aufstellen die mich anfeuern. Zusammen mit dem Klaus ging es durch die Straßen von Kürzell Richtung Mehrzweckhalle. Nach der ersten Runde sind wir dann auf 2 weitere Läufer aufgelaufen. Ich hatte bemerkt das ich ein paar Temposchwankungen drinnen hatte, dass natürliche Läufertempo der Gruppe hatte sich gerade so bei 14 KM/H eingependelt. Ich beschloß das Tempo anzuziehen, mit dem Ergebnis das ein Läufer nach hinten wegbrach. Zu dritt wieder hinein nach Kürzell. Am „New-turn“ im Dorf konnte ich die vor mir platzierten Läufer sehen, da könnte heute in der AK was gehen. Etwa 1,5 Kilometer vor dem Ziel bemerkte ich ein leichtes Pfeifgeräusch beim Atmen, beim PKW würde man vielleicht sagen das der Probleme mit den Ventilen hat. Bei Kilometer 9 konnten sich der Klaus und der andere Läufer leicht von mir absetzen. Nach Kilometer 8 hatte ich bei meiner Pulsuhr wieder auf Herzrate umgeschaltet. Jetzt das Rennen einfach mit 88 – 90 Prozent meiner maximalen Herzfrequenz zu Ende laufen, dann passt alles. Es war mittlerer Weile schon ziemlich dunkel geworden, so dass ich nicht mehr auf meine Laufzeit geachtet hatte. Vom Gefühl sollte es eine knappe Angelegenheit werden. Überrascht war ich dann im Ziel 39:30 Minuten, mir wäre fast die „Becker-Faust“ aus dem Arm gewachsen. Allerdings möchte ich in den nächsten Jahren sportlich in der regionalen Läuferszene agieren und nicht durch Feuerreifen springen, mich wild verloben und Kinder in Besenkammern zeugen. Ein normal ausgesprochenes „Ja“ hat dann gereicht.

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Meine Freundin hatte mitgezählt und mir gesagt das ich Zehnter wurde. Also rein in die Mehrzweckhalle Tee trinken, Hefezopf kauen und warten bis die Ergebnisslisten aufgehängt werden. Als ich es dann „Schwarz auf Weiß“ sah, konnte ich mir das Weizenbier nicht mehr verkneifen: Platz 3 in der Klasse M35! Einmal rauf auf die Bühne Urkunde und Pferdesalbe entgegen nehmen, Bier austrinken und dann war ich draußen.

Wie geht es weiter: Am 11. Oktober werde ich beim Halbmarathon in Freiburg meine Laufsaison abschließen. Da sollte nochmal eine anständige Zeit knapp unter 1:30 Stunden rausspringen. Danach geht es in den Radherbst. Ich habe mich entschlossen verschiedene Lauftrainingspläne zu testen um dann am 28.11. am Nikolauslauf der LG Geroldseck teilzunehmen, allerdings ohne Zeitvorgabe und dann folgen die zahlreichen Trainingskilometer für den Freiburg-Marathon. Im Dezember ziehe ich Bilanz im soq-magazin „1 Jahr laufen nach Plan“.

Also bis nächste Woche. Grüße Sascha.

www.sportfreunde-kuerzell.de

 
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