Transalpine Run – das Intro

HaraldIn Oberstdorf Langsam füllt sich das Expo-Gelände rund um das Oberstdorf-Haus, das die Anmeldung und Ausgabe der Startunterlagen beherbergt. Während über den Bergen Nebelschleier wabern, begeben wir uns zur Anmeldung. Zum ersten Mal ist der Transalpine Run ausverkauft. 250 Zweier-Teams werden sich am nächsten Morgen um 10:00 Uhr auf den Weg nach Latsch machen. Über 230 Kilometer und annähernd 15.000 Höhenmeter warten auf die Teilnehmer in den nächsten acht Tagen. Ich bin nun zum vierten Mal dabei. Eigentlich sollte man das Glück nicht überstrapazieren, in den vergangenen drei Jahren konnte ich jedes Mal das Finish feiern. Aber dieses Jahr ist es etwas Besonderes. Ich werde mit meiner Lebensgefährtin Gritt an den Start gehen, die schon lange davon geträumt hat, einmal eine Etappe mit zu laufen. Nachdem also mein Teampartner abgesagt hatte, lag der Entschluss nahe, das zusammen zu versuchen. Trotz ihrer schwerwiegenden Erkrankung wird sie sich also dem Abenteuer Alpenüberquerung stellen. Dementsprechend nimmt uns beide die Aufregung und das Kribbeln gefangen. Wir gehen mit Startnummer 16 als POLAR Team Germany ins Rennen. Teilnehmerausweis, Tasche, Trailbook und ein paar Geschenke der Sponsoren lassen keinen Rückzieher zu. Bei der Anmeldung verewigen wir uns mit unserem Autogramm noch auf dem überdimensionalen Streckenplan. Mittlerweile sind auch die Kollegen von der Eventabteilung auf dem Expogelände eingetroffen. Kay und Meike werden sich um den Stand kümmern, unsere Freundin Tina wird uns nach allen Möglichkeiten während der nächsten Tage unterstützen. Schnell geht es wieder zurück ins Hotel, wir sortieren unsere Laufsachen, packen den Rucksack und überlegen, was wir morgen anziehen sollen. Am Abend geht es dann zur Pasta Party und zum ersten Etappenbriefing. Dann wartet die letzte Nacht vor dem Start auf uns, die hoffentlich keine schlaflose sein wird.
 

Kommentare zu "Transalpine Run – das Intro"

  1. Danni schrieb am 05.09.2009 17:56:55
    Hallo Ihr Beiden,
    ich hoffe, Ihr habt die erste Etappe mit dem 35 km gut überstanden...Grüße Euch aus der Ferne und grüßt mir die Berge.
    PS. Nehmt doch einfach die Forstwege
    Danni
    Antworten
     
  2. pzquga schrieb am 14.04.2010 20:59:41
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  4. Jopa schrieb am 08.08.2010 08:58:54
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