2. Etappe - Imst - Ischgl

Hallo alle zusammen!

 

Heute hat es leider etwas länger gedauert euch mitzuteilen wie es uns heute ergangen ist.

Der Grund war die heutige Etappe, die es mehr als in sich hatte. Man kann schon fast sagen, dass es die Königsetappe war. 76 Kilometer mit 3170 Höhenmetern. Kurz gesagt, es ging (zumindest gefühlt) nur bergan!
2e 2 
 

Leider sollte es mit dem Wetter nicht ganz so schön werden wie gestern. Bereits am Start war kein Sonnenschein zu sehen. Letztendlich war es aber gar nicht so schlimm, da es, wie gesagt, eine sehr, sehr harte Etappe wurde.

Punkt 9 Uhr fiel der Startschuss. Die ersten sieben Kilometer wurden neutralisiert gefahren. Wie bereits am Vorabend angekündigt musste die ganze Gruppe einen kurzen Zwischenstopp an einer Bahnschranke einlegen, was aber nicht weiter schlimm war. Nach der Bahnschranke ging es dann auch schon los. Zehn Kilometer Anstieg mit einer Steigung von knapp 12 % im Schnitt. Der erste Anstieg war nicht mal bewältigt, da stand auf unseren Polar CS600 mehr als 1000 kcal, was mehr oder weniger eine Aufforderung war direkt Energie in Form von Riegel und Gel nachzuschieben.
 
2e 1 Die gestrige Etappe macht sich doch ein wenig bemerkbar und es waren gerade mal 17 Kilometer bewältigt. Oben erst einmal die Windwesten angezogen und dann ging es auch schon flott bergab. Hier konnten die beiden Storck Räder auch mal zeigen, dass sie nicht nur zum klettern hervorragend geeignet sind, sondern auch zum bergab fahren. So konnten wir doch wieder einige Plätze gut machen.
Nun folgten noch zwei weitere Anstiege die jeweils zehn Kilometer lang waren mit einer durchschnittlichen Steigung von 6 %.
 

Der „schlimmste“ Abschnitt kam erst noch. Leider kam es in der letzten Abfahrt zusätzlich zu einem kleinen Zwischenfall. Kay rutschte auf einem nassen Holzstück weg und hatte eine unsanfte Begegnung mit einer Hauswand. Glücklicherweise konnte er noch soweit abbremsen, dass er „nur“ leichte Prellungen im Knie- und Schulterbereich davontrug. Also, wieder auf Rad und weiter.

Nach der letzten Abfahrt kamen die letzten 20 Km mit 600 Höhenmetern. Klingt nicht schlimm, aber wenn ihr euch das Profil anschaut, dann könnt ihr vielleicht ahnen wie sehr wir diese 600 Höhenmeter erkämpfen mussten. Ein ständiges Auf und Ab. Genau das Richtige für das schmerzende Knie von Kay. Doch ein starker Wille versetzt bekanntlich Berge, so dass wir beide abgekämpft, aber glücklich das Ziel erreichten. Zwar haben wir durch die Zwischenfälle 11 Plätze verloren, doch das spielte heute keine Rolle! Die Woche ist noch lang! Wir hoffen, dass wir beide morgen wieder komplett fit sind, um die nächste Etappe mit vollen Kräften fahren zu können.

Mehr erfahrt ihr morgen!

 

LG

Daniel & Kay
 
Herzfrequenz (rot)-, Geschwindigkeits (blau)- und Höhenkurve von Daniel:
 
2. Etappe Trans Alp 
 
polar
 
 
 
 

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