Mit der ersten Etappe haben wir bereits mehrfach Grenzen überschritten. Am Morgen waren wir noch optimistisch.

Mit der ersten Etappe haben wir bereits mehrfach Grenzen überschritten. Am Morgen waren wir noch optimistisch. Der Dauerregen der letzten zwei Tage wurde durch angenehmen Sonnenschein abgelöst. Also sah es nach einem tollen Lauftag aus. Die Nacht hatte die umliegende Gipfel in Schnee getaucht. Allerdings hatten wir auf der Strecke keinen Schnee, dafür im Abstieg Matsch und rutschiger Fels. Zuerst ging es durch die Rucksackkontrolle, natürlich hatten wir alles dabei. Dann reihten wir uns am Ende des Teilnehmerfeldes ein. Wir wussten, dass wir langsam unterwegs sein würden. Die Masse preschte mit dem Startschuss los, wir machten mal ganz langsam. In Oberstdorf wurden wir noch bejubelt, dann ging es schon hinaus in den Wald. Langsam aber stetig ging es bergauf. Mittlerweile hatten wir schon drei oder vier Teams überholt und waren guten Mutes. Die erste Verpflegung nach 10 Kilometern erreichten wir nach 1:40h. Wir lagen also richtig gut. Ab jetzt ging es hinauf zur Fiderescharte. Die nächsten 800 Höhenmeter verlangten uns alles ab. Technisch anspruchsvoll, aber eine wunderschöne Strecke und eine tolle Aussicht auf das umliegende Alpenpanorama. Diese wundervolle Aussicht begleitete uns auf die nächsten 5 Kilometer bis zur M1. Etappe: Oberstdorf – Lech, 35.03 Kilometer - 2543 Höhenmeter Mit der ersten Etappe haben wir bereits mehrfach Grenzen überschritten. Am Morgen waren wir noch optimistisch. Der Dauerregen der letzten zwei Tage wurde durch angenehmen Sonnenschein abgelöst. Also sah es nach einem tollen Lauftag aus. Die Nacht hatte die umliegende Gipfel in Schnee getaucht. Allerdings hatten wir auf der Strecke keinen Schnee, dafür im Abstieg Matsch und rutschiger Fels. Zuerst ging es durch die Rucksackkontrolle, natürlich hatten wir alles dabei. Dann reihten wir uns am Ende des Teilnehmerfeldes ein. Wir wussten, dass wir langsam unterwegs sein würden. Die Masse preschte mit dem Startschuss los, wir machten mal ganz langsam. In Oberstdorf wurden wir noch bejubelt, dann ging es schon hinaus in den Wald. Langsam aber stetig ging es bergauf. Mittlerweile hatten wir schon drei oder vier Teams überholt und waren guten Mutes. Die erste Verpflegung nach 10 Kilometern erreichten wir nach 1:40h. Wir lagen also richtig gut. Ab jetzt ging es hinauf zur Fiderescharte. Die nächsten 800 Höhenmeter verlangten uns alles ab. Technisch anspruchsvoll, aber eine wunderschöne Strecke und eine tolle Aussicht auf das umliegende Alpenpanorama. Diese wundervolle Aussicht begleitete uns auf die nächsten 5 Kilometer bis zur Mindelheimer Hütte. Wir freuten uns schon auf die Verpflegungsstelle, doch weit gefehlt. „500 Meter runter, dann1. Etappe: Oberstdorf – Lech, 35.03 Kilometer - 2543 HöhenmeterMit der ersten Etappe haben wir bereits mehrfach Grenzen überschritten. Am Morgen waren wir noch optimistisch. Der Dauerregen der letzten zwei Tage wurde durch angenehmen Sonnenschein abgelöst. Also sah es nach einem tollen Lauftag aus. Die Nacht hatte die umliegende Gipfel in Schnee getaucht. Allerdings hatten wir auf der Strecke keinen Schnee, dafür im Abstieg Matsch und rutschiger Fels. Zuerst ging es durch die Rucksackkontrolle, natürlich hatten wir alles dabei. Dann reihten wir uns am Ende des Teilnehmerfeldes ein. Wir wussten, dass wir langsam unterwegs sein würden. Die Masse preschte mit dem Startschuss los, wir machten mal ganz langsam. In Oberstdorf wurden wir noch bejubelt, dann ging es schon hinaus in den Wald. Langsam aber stetig ging es bergauf. Mittlerweile hatten wir schon drei oder vier Teams überholt und waren guten Mutes. Die erste Verpflegung nach 10 Kilometern erreichten wir nach 1:40h. Wir lagen also richtig gut. Ab jetzt ging es hinauf zur Fiderescharte. Die nächsten 800 Höhenmeter verlangten uns alles ab. Technisch anspruchsvoll, aber eine wunderschöne Strecke und eine tolle Aussicht auf das umliegende Alpenpanorama. Diese wundervolle Aussicht begleitete uns auf die nächsten 5 Kilometer bis zur Mindelheimer Hütte. Wir freuten uns schon auf die Verpflegungsstelle, doch weit gefehlt. „500 Meter runter, dann kommt die Verpflegungsstelle“ meinte ein Gast auf der Hütte. Doch wieder weit gefehlt. Erst lag noch der Aufstieg zum Schrofenpass vor uns. Alles, was wir hinunter gelaufen waren, ging es jetzt wieder ein paar Meter auf 1650 hoch. Dann endlich wieder runter. Wir waren bis zur zweiten Verpflegung schon ewig unterwegs. Der Kollege von der Zeitnahme kam uns schon entgegengelaufen. „Die werden uns doch jetzt nicht aus dem Rennen nehmen?“ „Ihr liegt schon 10 Sekunden über Zeitlimit.“ Damit wurde an der ohnehin mangelhaften Kraft auch noch an der mentalen Stärke gerüttelt. Wir bewegten uns nur noch im Schlappschritt vorwärts. Schließlich ging es auch noch einmal 450 Höhenmeter aufwärts. Als mein Schuh im Schlamm stecken blieb, musste mir Gritt aus dem Schlamm helfen. Im Schuh war eine Mischung aus Wasser und Schlamm. Mutlos quälten wir uns vorwärts. Noch vier Kilometer bis zum Ziel. Gritt wollte noch einen Schluck trinken, doch leider hatten wir während meiner Schlammkur auch die schöne Trinkflasche vom UTMB verloren. Also ging´s ohne weiter. Noch immer ging es tendenziell eher hoch als hinab, Nach ein paar Bachüberquerungen mit nassen Füßen erreichten wir endlich einen weiteren Kilometerhinweis. Noch ein Kilometer, nur bergab. Na, das sollte doch in zehn Minuten zu schaffen sein. Für den angeblichen Kilometer benötigten wir geschlagene 25 Minuten. Nach 7:40h erreichten wir endlich das Ziel in Lech. Ob wir morgen weiterlaufen können, steht in den Sternen. Mir steckt der UTMB doch noch schwerer als erwartet in den Knochen und Gritts Krankheit macht ein weiteres Fortkommen fast unmöglich. Jetzt müssen wir Ruhe finden und morgen ist ein neuer Tag.
Kommentare zu "1. Etappe: Oberstdorf – Lech, 35.03 Kilometer - 2543 Höhenmeter"
Viel Glück und leichte Beine. Oberstdorf, start of highway to hell