Nach unserem ersten Rennen in dieser Saison, dem Run & Bike in Reute, haben Andrea und ich die Weihnachtsfeiertage etwas ruhiger angehen lassen. Da Andrea arbeiten musste, war nur am 2. Weihnachtsfeiertag eine kurze, aber schöne Ausfahrt am Kaiserstuhl möglich. Am Sonntag (29.12.09) fuhr ich dann mit Tom noch eine recht kalte Tour Richtung Hühnersedel.
Die Woche nach Weihnachten sollte dann ganz im Zeichen des Sports stehen. Wie fast in jedem Jahr, fuhren wir ins nahe gelegene Elsass zu unseren Bekannten, welche ein wunderschönes Ferienhaus in der Nähe der Skistation Lac Blanc haben. Unser Ziel war, jeden Tag Langlauf zu machen und so unsere Grundlagenausdauer und Athletik für die kommenden intensiveren Radeinheiten vorzubereiten. Also ging es gleich an Montag nach unserer Ankunft hinauf auf den Berg. Bei besten Bedingungen nahmen wir die Loipe auf der Rue de Cret in Angriff. Da das Wetter an den folgenden Tagen schlechter werden sollte, nutzten wir den schönen Tag bis zum Dunkelwerden aus. Insgesamt kamen so 3 Std. Spaß im Schnee zusammen.
Am nächsten morgen trauten wir dann unseren Augen nicht. Statt wie erhofft Schnee fiel Regen. Doch vielleicht schneit es ja oben. So fuhren wir hinauf Richtung Skistation. Doch dort oben war der Regen sogar noch stärker. So hatte es keinen Sinn die Ski anzuschnallen. Statt dessen haben wir uns dann entschieden Tischtennis zu spielen. Später am Nachmittag als der Regen nachließ, sind wir dann noch einige Bergintervalle gelaufen. Doch auch am nächsten Tag regnete es wieder. Ich habe mich dann dazu entschlossen, einen Ruhetag einzulegen. Andrea jedoch, diszipliniert wie sie ist, rannte wieder ein paar Bergintervalle. Silvester hatte dann der Regen aufgehört. Jedoch war auch der ganze Schnee weg. Aber man weiß ja immer was zu machen. Wir sind dann mit unserem Bekannten zu einer Bergwanderung gestartet. Vom Ferienhaus ging es dann steil den Berg hinauf über den Lac Noir zum Lac Blanc. Diesen haben wir dann auf einem recht anspruchsvollen Pfad fast umrundet. Doch wir waren einfach zu schnell. So entschlossen wir uns, über den Kammweg zurück zu laufen. Dies war allerdings keine ganz so gute Idee. Denn der Regen hatte aus dem vorhandenen Schnee Matsch gemacht und immer wieder mussten wir durch hohe Schneeverwehungen steigen. Langsam bekamen wir auch nasse Füsse. Es fing dann noch ein Eisregen an. Und so stapften wir durch Pfützen, Schneematsch und Eis, denn schließlich mussten wir ja wieder zurück. Der Abstieg war dann der schwierigste Part. Wir mussten einen schmalen Pfad hinunter. Die Schwierigkeit war jedoch das Schmelzwasser, welches den Pfad in einen kleinen Bach verwandelte. So waren wir froh, als wir nach 4 Std. wieder in die Wärme kamen.
Am 02.01.2010 haben Andrea und ich das Neue Jahr dann mit einer kleinen Grundlageneinheit begonnen. Da auch am Sonntag das Wetter klasse war, entschieden wir uns auf den Kandel zu fahren. Jedenfalls wollten wir sehen wie weit man hochfahren kann, da es am Samstag ja bei uns geschneit hatte. Also sind wir über Emmendingen nach Waldkirch gefahren. Dort war im Gegensatz zum Kaiserstuhl noch alles weiß.Doch wir haben uns von dem "bisschen" Schnee nicht abhalten lassen uns sind Richtung Kandel gestartet. Leider wurde der Schnee immer tiefer. Auf zwei Autospuren sind wir dann so weit hoch gefahren wie es ohne allzuviel Absteigen möglich war. Doch irgendwann war dann doch Schluss und wir mussten umkehren. Halb erfroren kamen wir dann wieder nach Waldkirch. Zum Glück war es hier unten schon etwas wärmer als auf der Abfahrt. So sind wir dann noch ein wenig in der Ebene gefahren und haben das tolle Wetter ausgenutzt. Schließlich soll es ja wieder kälter werden und weiter schneien.
Tja so haben wir Schnee gehabt, wo wir keinen wollten und keinen, wo wir ihn erwartet hatten.
Spaß hat es aber trotzdem gemacht, auch wenn das Training nicht ganz so lief wie erwartet.
Bis bald, Andrea und Sven
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