Das soq.de e- Team beendet eines der härtesten Ultraläufe Europas

Gaxscania – Abenteuerlauf durch Schweden
Gaxscania
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Die Teilnahme beim gaxscania, einem der härtesten Ultraläufe Europas, endete für Harald Bajohr und Daniel Conka dank eines tollen Teamworks erfolgreich. Für die 246 Kilometer lange Strecke von Malmö bis an die Ostküste Schwedens und wieder retour benötigte Harald Bajohr 54:20h und erreichte als einer von zwölf Finishern das Ziel. Daniel Conka beendete nach 102 Kilometern das Rennen und unterstützte während der weiteren Stunden mit vollem Einsatz seinen Freund und Laufpartner. „Das war das härteste Rennen, das ich jemals gemacht habe und ohne die Unterstützung von Daniel, Carsten  und unserem Supporter Andi hätte ich das Ziel nie erreicht“ resümiert Bajohr das Rennen. Am Morgen des 6. August versammelten sich 31 gestandene Ultraläufer, um sich der außergewöhnlichen Herausforderung zu stellen. „Let´s start now“ lautete pünktlich um 8:00 Uhr das Kommando des Organisationsleiters Stefan Samuelsson. Kein spektakulärer Startschuss hallte über den Köpfen der kleinen Laufgemeinde. Die ersten drei Kilometer wurden gemeinsam bis an die Küste Malmös gelaufen, dann ging es zurück zum Start – einem Wohnblock in der Nähe des spektakulären Wasserturms. „Wir hatten einfach nur Glück, dass wir ein ähnliches Tempo wie Carsten liefen. Ohne ihn wären wir schon auf dem ersten Teilstück verloren gewesen“ erinnert sich Daniel Conka an die ersten Kilometer durch die schwedische Wildnis. Trotz detaillierter Streckenkarte und deutlicher Wegmarkierungen war man ohne Streckenkenntnisse und Kompass schlichtweg aufgeschmissen. Carsten Schneehage hingegen kennt sich aus in schwedischen Wäldern. Denn Schneehage ist ein geübter Orientierungsläufer, war in dieser Spezialdisziplin bereits als Schüler erfolgreich und nahm als Jugend-Nationalläufer in Schweden an Wettkämpfen und Trainingslagern teil, war den Anforderungen in dieser Beziehung also absolut gewachsen. Darüber hinaus nahm er schon 2007 an einem 100 Meilen Rennen in Schweden auf einer ähnlichen Route teil und wurde sogar Dritter. Bis Kilometer 90 lief es rund bei den Dreien. Alle zwanzig Kilometer wurden die eigens eingerichteten Verpflegungsstellen angesteuert, die von Schneehages Freundin und Andreas Moll in und um die Begleitfahrzeuge errichtet wurden. Bei Kilometer 100 konnte Daniel Conka dem „Ultramarthonschlappschritt“ Bajohrs und Schneehages nicht mehr folgen. „Ich war einfach müde und hatte totalen Kohldampf.

Ich hätte dringend eine Pause benötigt und hätte dann wahrscheinlich auch weiterlaufen können, aber zu dem Zeitpunkt wollte ich Carsten und Harald nicht einfach bremsen. Ich wusste, dass Harald im Schlepptau von Carsten das Rennen zu Ende laufen konnte und so entschied ich mich, das Rennen an dieser Stelle zu beenden“ beschreibt Daniel Conka die entscheidende Situation. Nach 21 Stunden erreichten Harald Bajohr und Carsten Schneehage den Wendepunkt bei Kilometer 126. „Wir waren beide total platt, einfach am Ende. Wir konnten auch keinen Schritt mehr laufen und es ist einfach demoralisierend zu wissen, die andere Hälfte wandern zu müssen. Freude kam da an der Ostküste nicht wirklich auf“ erinnert sich Bajohr. Nach 160 Kilometern musste Carsten Schneehage den Anstrengungen Tribut zollen.
 
Den liebevoll zubereiteten Grillwürstchen konnte auch Bajohr zu diesem Zeitpunkt nicht viel abgewinnen. Schneehage pausierte, während Bajohr sich mit dem wieder erholten Daniel Conka als Begleitung auf den Weg machte. „Ich wusste, dass Carsten nach seiner Pause zu alter Stärke finden würde und ich wollte mir einfach einen kleinen Vorsprung verschaffen, um die Möglichkeit zu haben, ihm dann folgen zu können“ so Bajohr. Bis zur Hälfte der Strecke folgte Conka, dann machte sich Bajohr alleine weiter auf den Weg. „Es lief wahnsinnig gut bei mir, ich konnte richtig Tempo machen und war hochmotiviert“ und dann passierte es. Eine Unachtsamkeit und Harald Bajohr folgte der deutlichen Wegmarkierung, die allerdings in die falsche Richtung führte. Erst nach 45 Minuten entdecke Bajohr seinen Navigationsfehler und erkundigte sich telefonisch verzweifelt bei Daniel Conka, ob sein bisheriger Laufpartner Carsten schon am Checkpoint eingetroffen wäre. Rund acht Kilometer Umweg bei nahender Dunkelheit ließen Bajohr schon fast aufgeben. Doch Daniel Conka lief seinem Freund entgegen und so begaben sich die beiden auf eine rasante Aufholjagd. „Ich wusste, dass Harald nur eine Chance hat, das Rennen zu beenden, wenn wir zu Carsten auflaufen würden und ich musste ihm richtig Beine machen, dass wir das schaffen konnten“ erinnert sich Conka. Doch die Mühen hatten sich gelohnt. Am nächsten Verpflegungspunkt schloss Bajohr wieder auf und mit Carsten Schneehage und Oliver Meyer, einem weiteren deutschen Teilnehmer, ging es weiter durch die zweite schwedische Nacht. „Mir ging es mittlerweile wieder so gut, dass ich richtig Bock hatte, durch die Nacht zu laufen“ und so fungierte Daniel Conka in der zweiten Nacht als Orientierungshilfe. Mittlerweile hatten die drei im Rennen verbliebenen ihren Rhythmus gefunden. Bei jedem selbst gewählten Verpflegungspunkt wurde eine halbstündige Schlafpause eingelegt.
 
Am Sonntagmittag erreichten Carsten Schneehage, Harald Bajohr und Oliver Meyer im strömenden Regen und bei eiskaltem Wind Malmö. „Auf den letzten drei Kilometern wurden wir von einem „Offiziellen“ Richtung Ziel geführt. Es war ein bischen wie ein Triumphmarsch für sich selbst“ freut sich Bajohr immer noch über das erfolgreiche Finish. Im Ziel gab es eine Urkunde, Medaille und ein Dosenbier. Danach trennten sich die Wege der drei Weggefährten, jeder auf der Suche nach einer heißen Dusche. „Es war der Erfolg eines ganzen Teams und irgendwie ist es beklemmend, dass Daniel sich für mich geopfert hat. Insbesondere auch den Orientierungsfähigkeiten von Carsten ist es zu danken, dass wir am Ende innerhalb der Sollzeit ins Ziel fanden. Dieses Laufabenteuer werden wir alle wohl so schnell nicht vergessen“ meint Bajohr wieder im heimischen Darmstadt angekommen. Als nächstes wartet nun der Gore-Tex Transalpine Run auf die beiden Laufabenteurer Daniel Conka und Harald Bajohr vom soq.de e Team. Ergebnisse zum Lauf durch Schweden unter www.gax100.info.se.http://killaah.sportdev.de

 

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Der 2. Schlossberglauf in Freiburg

 


Die Wettkämpfe und extremen Temperaturen der letzten Wochen hatten mich ein wenig aus dem Trainingstakt gebracht, deshalb war ich nicht besonders wild nach einem Wettkampf. Geht es allerdings um den Freiburger Schlossberglauf schaut das ganz anders aus. Laufen auf schöner Strecke an meiner alten Wirkungsstätte und dazu noch ein Fest - klar das ich dabei war. Zeitig begab ich mich auf den Kanonenplatz (Start/Zielbereich), um Vorstarthektik zu vermeiden. Letztes Jahr war der Ansturm von Nachmeldern so groß, dass es den Veranstalter auf dem "linken Fuß" erwischte und der Lauf erst mit Verzögerung gestartet wurde. Heuer war Alexander Lang (Veranstalter vom Schauinslandkönig) himself für den Schlossberglauf zuständig. Klar das den Läufern dieses Jahr ein professionelles Zeitnahmesystem zur Verfügung stand und weil der Herr dem Radsport sehr nah steht wurde der ganze Event noch um ein MTB-Rennen am Folgetag bereichert (nicht zum Schaden des soq-endurance Teams).

Leider spielte der Wettergott der Auftaktveranstaltung nicht ganz in die Karten. Weniger Zuschauer und Teilnehmer als im Vorjahr fanden den Weg auf den Freiburger Stadtberg. Sicher konnten einige Laufbegeisterte berufsbedingt (Donnerstag, 18 Uhr) nicht dabei sein. Den Studenten kann's egal sein, die haben Zeit :-)

Mit Markus Bär und Roland Krams (beide Challenge Teilnehmer) begab ich mich an den Start. Gutes Gefühl mal im Team unterwegs zu sein, in der Regel bin ich in der Ortenau immer als Einzelkämpfer unterwegs. Um Punkt 18 Uhr war dann Start und die Läuferschar begab sich auf drei Runden (Gesamtstrecke ca. 9,2 Km) um den Schlossberg. Wie zu erwarten sah ich von Markus nur noch die Hacken. Die Strecke ist vom Start aus ansteigend. Wichtig ist hier das Pulver nicht gleich zu verschiessen, damit die Kanone nicht schon nach der ersten Runde leer ist. Nach dem ersten Anstieg fühlte ich mich etwas ausgepowert, jetzt war es wichtig ökonomisch die erste Abfahrt runter zu kommen. Immer schön auf Waldboden den Puls etwas runter fahren und dabei nicht zu langsam sein. Der nächste Abschnitt war dann Asphalt, eine kurze Rampe rauf und dann flach bis abschüssig wieder zurück auf den Kanonenplatz. Hin und wieder überlegte ich mir ob ich das Rennen vielleicht etwas zu schnell angegangen war, denn der Roland war irgendwo hinter mir. Vorbei an Fressbuden ging es dann in Runde zwei. Plötzlich schoss Roland an mir vorbei, was mich beruhigte. Dennoch war Runde zwei meine langsame Runde. Ich hatte das Gefühl Kräfte für die Schlussrunde bündeln zu müssen. Jetzt machte sich auch mein Cap bezahlt, denn es fing an zu regnen. Auf dem letzten Drittel habe ich es einfach nochmal rollen lassen, so konnte ich noch einen Läufer vor dem Ziel abfangen, denn ich wollte ja schneller als im Vorjahr sein. Bei 37:12 Minuten überquerte ich die Ziellinie. Nur 9 Sekunden schneller als 2009, allerdings war die Strecke länger :-)

So belegte ich Platz 39 gesamt und in der AK Platz 16 in einem starken Feld. Weil das Schlossbergfest nicht so richtig starten wollte (die Bands machten Soundcheck, diverse Aufbauarbeiten und die Brutzelbuden kamen auch nicht in Fahrt) verließen wir den Schlossberg in Richtung "Schlappen" - schön war's.

Fazit: Schöne Waldwegstrecke, gut organisiert, für 15 Euro Startgebühr incl. Schlossbergchallenge T-Shirt - da kann man nicht motzen. Ich wünsche der Laufveranstaltung nächstes Jahr besseres Wetter, mehr Teilnehmer und mehr Publikum.

Wie geht's weiter? Die nächsten 8 Wochen wird hart auf Halbmarathonniveau trainiert, denn die Wettkämpfe im September (Haslach, Gengenbach) kommen!

Bis demnächst,
Sascha

www.schlossbergfest-freiburg.de/schlossberglauf.html

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Lieblingslauf in Freiburg!

freiburgnacht 14Hallo,

tja jetzt  ist erst mal Schluss mit hohen Temperaturen  und dem Aufsuchen der Dorfbrunnen  bei jeder Radausfahrt. Nun auch mal Büroarbeit :)

Am letzten Samstagabend fand einer meiner Lieblingsläufe in der Freiburger  Innenstadt statt.

Es handelt sich um die altbekannte Freiburger Laufnacht. Wie in jedem  Jahr  ist der Start-  Zielbereich vor dem Colombi Hotel  auf dem Rotteckring.  Auch die Distanzen  sind die Selben geblieben, 6000 Meter  für die ambitionierten Läufer, und neu in diesem Jahr 5000 Meter für Hobbyläufer.

Ebenfalls  „neu“ war die Streckenführung, noch zuschauerfreundlicher, so hieß es,  mussten die Läufer sechs bzw.  fünf Runden absolvieren. Und es hat was gebracht, ich wurde quasi ins Ziel getragen! :)

33380092-w-600Für mich hieß es nochmal einen schnellen Laufwettkampf zu  absolvieren, um genügend  Tempohärte für  die nächsten Triathlonwettkämpfe zu haben.  Noch nun zum Rennbericht:

Da doch starke Konkurrenz am Start war, galt es mich  auf den ersten Runden  zurückzuhalten, um dann ab Runde drei oder  vier Tempo anzuziehen  und den Anderen weglaufen.

Dieser Plan funktionierte bis in  Runde drei auch wunderbar, doch die Tempoattacke kam schon jetzt, und zwar nicht von mir. Was tun??

Natürlich mitlaufen! !! …Habe ich mir gedacht und konnte mich dann mit dem Angreifer auch weiter von den Verfolgern lösen. Doch seine  Tempoverschärfung war noch nicht beendet, so musste ich ihn nach einer gemeinsamen Runde doch ziehen lassen. Das schwieriger war nun,  meinen eigenen Rhythmus zu finden und die Gruppe hinter mir nicht wieder heran laufen zu lassen.

Gekämpft habe ich  mich nicht von der Meute an Läufern einholen zu lassen, im Vorfeld des Rennens wurden schon Wetten abgeschlossen. Da Christopher (in Führung liegender Läufer) und ich- beide Triathleten sind  und unsere Hauptkonkurrenz  waschecht Läufer, wurde entweder  auf  die „Triathleten“ oder auf die „ Läufer“ getippt.

Und  eben diese „ Läufer“ kamen mir in Runde fünf und sechs immer näher. Doch schlussendlich konnte ich meine Sprinterqualitäten ausspielen und habe den zweiten Platz, mit einer Zeit von 18:32 Minuten, ins Ziel retten können.

Also zwei Triathleten vorne – keine schlechte Ausbeute :) !!!!!

Mit einem wunderbaren zweiten Platz und einer super Zeit, war das ein echt prima Wettkampf!!!!!!

Für mich geht es jetzt weiter mit einem Wettkampf bei Heidelberg, dem Römerman!

In diesem Sinne, beste Grüße euer Maurice

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Sommerlauf Oberschopfheim: Die Hitzeschlacht geht weiter!

 
Am vergangenen Samstag fand das Laufen bei Rekordtemperaturen seine Fortsetzung. Noch vor einer Woche dachte ich das es nicht heißer als in Friesenheim zugehen kann, jedoch wurde ich da eines besseren belehrt. Als ich mich um 17.00 Uhr in Richtung Oberschopfheim Sportplatz begab waren es schwüle 38 Grad. Eigentlich wollte ich beim Heimspiel eine richtig gute Zeit laufen, hier war aber wie in Friesenheim einfach nur überleben angesagt. Wir waren gerade am Sportgelände angekommen als der Rettungswagen ausrücken musste, weil ein Teilnehmer des 5 km Laufes zusammengebrochen war - "geht ja schon prima los". Eigentlich wäre dieser Lauf ein guter Anlass gewesen SKINS ICE zu testen. Ansonsten war ich gut vorbereitet: Die Strecke hatte ich bereits vorher bei vergleichbaren Temperaturen abgelaufen, so wusste ich bescheid.

 


Um 18 Uhr war dann Start. Viele Läufer waren heute nicht dabei - man kann sagen: Die Guten und die Bekloppten. Alternativen gab es genug, zeitgleich fand ein Volleyballtunier und ein Nordic Walking Lauf statt. Also los auf die 4 x 2,5 Km Rundstrecke. Das Tempo war wie zu erwarten nicht hoch, so hatte ich nach 2 Km noch Sichtkontakt zur Führungsgruppe. Auf Geschwindigkeit laufen war heute nicht angesagt, es galt meinen Puls zu kontrollieren. So habe ich geschaut das ich immer zwischen 175 - 185 Schlägen pro Minute lag. Am Ende der Runde kam eine langgezogene Steigung die bei mir nicht ihren Tribut fordern sollte. Auf der Strecke selbst war, entgegen meiner Erwartungen, für genug Getränke- und Erfrischungsstellen gesorgt. Erfrischung war bei diesen Kohlegrillbedingungen relativ, viel hat zum Zischen nicht mehr  gefehlt. Nach der zweiten Runde fühlte ich mich immer noch gut, also rein in die Zermürbungsrunde 3. Während dieser Runde wurde auch ich langsamer, jedoch gelang es mir hier an einigen Läufern vorbei zu ziehen. In dieser Runde hat mich dann noch ein abrupt parkendes Auto an der letzten Steigung ausgebremst. Allgemein waren viele Autos auf der strecke unterwegs (wenn man nicht alles vernagelt und verbarrikadiert). Unter dem Applaus meiner Getreuen ging es dann in die Abschlussrunde, mit dem Vorhaben circa 1,5 Km vor Ende nochmal die Schlagzahl hochzuschrauben. Ich habe einen Läufer im blauen Dress angepeilt und los ging es (irgendwie hab ich's mit den Blauen). Von Hinten drückte keiner, beim Anstieg erreichte ich noch einen 190er Puls (fast meine max. Herzrate). Am Scheitelpunkt schnell um eine Kurve und dann ab in den Zielschuss, jedoch konnte sich der andere Läufer noch ins Ziel retten. Und dann, welche Zeit? Bewusst hatte ich während des Rennverlaufes nicht auf Zeiten geachtet, um nicht deprimiert zu sein. 44:22 - leck mich am Arsch! Normalerweise eine "lockere Laufzeit" aber eben nicht mit einem 178er Durchschnittspuls. Zu meiner Überraschung landete ich mit dieser Zeit (meine mit Abstand langsamste 10 Km Zeit) auf Platz 11 und in meiner Altersklasse auf Platz 3. Also warten auf die Siegerehrung! Die Flasche Wein nahm ich dann gerne entgegen, allerdings stammt der Wein aus Ortenberg - ein Kulturschock wenn man die Qualität des Oberschopfheimer Weines kennt. Nächstes Jahr bitte nur Wein aus der Gemeinde!

Jetzt folgte ein Sprint an die heimische Glotze zum Spiel der DFB Auswahl. Die gewannen bekanntlich und wurden WM dritter - also hatte ich mal was mit unseren Fußballern gemeinsam. Das Oberschopfheimer Sommerfest endete wohl sehr abrupt - der einsetzende Gewittersturm war heftig.

Als nächstes kommt jetzt bei mir der Freiburger Schloßberglauf. Das ist eine schöne Waldstrecke (viel Schatten) und mal wieder ein Vergleichslauf zum letzten Jahr. Ich hoffe das ich mich hier stark verbessern kann, um mit Elan im August ins Training für die Herbstläufe zu starten.

Bis denne,
Sascha

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Mal was ganz anderes!

Am vergangenen Samstag richtete der Schützenverein Eichstetten mit Hilfe des SC Eichstetten einen Sommerbiathlon aus. Was Biathlon im Sommer? Genau - die Bretter wurden gegen die Laufschuhe getauscht. Hm, daß hört sich nicht schlecht an dachte ich mir und wer mich kennt weiß, dass ich gerne über den Tellerrand hinaus schaue und in andere Sportarten rein schnuppere um festzustellen, mit welchen Schwierigkeiten die Athleten dort zu kämpfen haben.
 
RolandGesagt getan und so hieß es bei über 30°C im Schatten morgens um 10.30Uhr "Gut Schuss und heiße Sohlen!" Als erstens mussten 2km auf einem sehr anspruchsvollen Kurs per Pedes zurückgelegt werden, bevor es zum ersten Schiessen ging. Für mich hieß es Luftgewehr stehend. Okay, da ja alle wissen das ich Zivildienstleistender war und bis am Vorabend noch nicht einmal wusste wie man eine Waffe ladet, konnte man sich schon denken, dass es hier für mich übers reine Überleben hierbei ging. Denn jeder Fehlschuss bedeutet eine Strafminute auf die Endzeit. Erstaunlicherweise stellte ich  mich gar nicht so doof an und traf die Scheibe doch öfters als einmal. Also nichts wie raus auf die nächste Laufrunde. Dort konnte ich dann wieder meine Qaulitäten als Läufer, obwohl diese nach der langen Rückenverletzung auch noch nicht glänzend sind,  ausspielen. Schneller als erwartet ging es dann zum Kleinkaliber liegend schiessen. Auch hier lief es gut und so lief und schoss ich mich in einen kleinen Rausch. Schlussendlich lief ich nach 47 Minuten und 50 Sekunden und insgesamt sieben Fehlschüssen ins Ziel ein. Okay, gar nicht so schlecht für einen Zivi! Da die anderen 158 Finisher extreme Probleme mit den hohen Tempertauren auf der Laufstrecke hatten, konnte ich mir sogar diese vielen Fehlschüsse leisten um trotzdem ganz vorne mit zu mischen - Platz zwei sprang zum Schluss für mich heraus.
 
Ich kann Euch sagen, vor unseren Biathleten habe ich jetzt noch mehr Respekt, den mit 180 S/min ein Gewehr in die Hand zu nehmen und dann auf eine Scheibe in 50m Entfernung zu schiessen und dann auch noch zu treffen  - Hut ab!
 
Überrascht bin ich auch über meine eigene Laufleistung, denn meine reine Nettolaufzeit betrug 39min 07 Sekunden. Und das auf dem Kurs ist für den Anfang gar nicht schlecht. Also Sascha zieh Dich warm an, vielleicht kommt das zu erwartende Duell zwischen uns Beiden früher als Du es einplanst!
 
In diesem Sinne, trainiert Alle schön fleißig weiter - vor allem Du Sascha!
 
Euer Roland.
 
 
 

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Hitzeschlacht in den Straßen von Friesenheim


Was kann man nicht alles am Sonntag um 12 Uhr mittags bei 35 Grad unternehmen. Baggersee, Eisdiele oder in den Keller sitzen. Es gibt viele Möglichkeiten, die beknackteste davon ist die Teilnahme an einer Laufveranstaltung. So wie der Topf zum Deckel gehört war ich natürlich pünktlich zum 10 Kilometerlauf in der Nachbargemeinde Friesenheim, wo zum 2. Stockbrunnenlauf geladen wurde. Die Premiere im Vorjahr hat es mir angetan und so ließ ich mich von der Startverlegung nicht abschrecken. Ursprünglich sollte der Lauf am Vortag um 18 Uhr gestartet werden, wegen der Fußball WM ist man aber ausgewichen. Kleiner Rüffel an den Veranstalter: Wer kam hier eigentlich auf 12 Uhr? Einen Sommerlauf startet man bekanntlich morgens oder abends, aber genau an "highnoon". Viele Läufer haben wohl auf den um 11 Uhr gestarteten 5 Kilometerlauf umgesattelt, so gingen um 12 Uhr ca. 80 unerschrockene auf den Stadtkurs. Mir war klar dass ich hier keine Zeit zum einrahmen erlaufen werde und eine Vergleichszeit zum Vorjahr wird es auch nicht geben, denn der Kurs wurde verlängert damit es ein echter 10er ist. Also lautete mein Motto: Nehmen was geht. Vom Start weg habe ich mich auf ein Tempo von knapp über 15 km/h eingestellt. Nach einer Runde um den Dorfbach (Winterseite?) folgte gleich das Schmankerl auf dem 2,5 Kilometer Rundkurs: Eine ca. 400 Meter lange Steigung. Ich befand mich bald in einer Gruppe von 4 Läufern (tippe mal 2 Triathleten), jetzt ging es ab durch's Dorf und bald umspielte ein lächeln mein Gesicht: Hurra die Feuerwehr, oder vielleicht doch ein Hansgrohe Team. "Wasser marsch" - ich habe den Hydranten erspährt, einen Meter Platz einkalkuliert, Augen zu und ab durch die Wasserfontäne. Gut erfrischt führte mich die Strecke wieder zur Hauptstraße und dann ging es am Dorfbach entlang Richtung Bundesstraße (Sommerseite?) und wieder zurück in den Start/Ziel Bereich. "So, jetzt noch drei Runden so weiter - oder auch nicht". Am Wendepunkt hatte ich schon bemerkt das die Spitze nicht allzuweit von mir entfernt war, also beschloss ich Runde 2 etwas ruhiger anzugehen. Es war klar das ich das komplette Rennen nicht in einem 3:55er Schnitt bei diesem Wetter laufen kann. Ich ließ meine Gruppe ziehen. Nach der zweiten Runde war ich schon ziemlich bedient, meine Zeit war knapp über 20 Minuten. Runde 3 war die anstrengenste Runde! Ich überholte einen Läufer aus meiner 4er Gruppe, dann sah ich einen zweiten der gerade auf einem Stein Platz nahm. Ab diesem Moment wusste ich das ich alles richtig gemacht hatte. nun überholte ich einen Läufer vom TUS Schuttern, der offensichtlich am Ende seiner Kraft war. Allerdings hatte er noch eine große Klappe, so wollte er mich verbal daran hindern ihn zu überholen. Ist ihm nicht gelungen :-) Er rief noch was von aktueller Zeit worauf ich ihm entgegnete das ich ihm nur meinen Puls nennen kann - weg war er. Irgendwann passierte ich das "Besenfahrrad" und los ging es mit den Überrundungen. Bei Kilometer 8 habe ich das Tempo wieder etwas angezogen. Meine Freundin rief mir vom Streckenrand zu das ich noch 3 Minuten habe um unter 40 Minuten zu kommen, leider hatte ich aber noch mehr als einen Kilometer zu absolvieren. Nach fulminantem Schlußsprint blieb für mich die Zeit bei 41:35 stehen. Nüchtern betrachtet ist das eine schlechte Zeit, jedoch wurde die Zeit immer besser. So waren fast alle Läufer vorne knapp 2 Minuten langsamer als gewöhnlich. Im Gesamtklassement erreichte ich Platz 15 und in meiner Altersklasse Platz 4.

 


Kleine Anekdote zum TUS Schuttern Mensch: Er kam schwer gezeichnet ins Ziel, stieg sofort in den Dorfbrunnen und erzählte wie enttäuscht er ist, wo er doch normalerweise unter 40 Minuten läuft. Normal waren diese Bedingungen eben nicht, ich war allerdings froh dabei gewesen zu sein. Nächstes Jahr aber dann bitte wieder abends. Sehr gut war die Wasserversorgung an der Strecke, deshalb ist auch wahrscheinlich der Rettungswagen nur einmal ausgerückt.

Die Viechwertung ging an Peter Späth. Er gewann den 5 Kilometerlauf, startete beim 10 Kilometerlauf und belegte dort Platz 3. Da kann man nur den Kopf schütteln und gratulieren. (Alle Infos unter www.stockbrunnenlauf.de)

Mehr geht immer noch: Am Samstag starte ich in meinem Heimatdorf (Oberschopfheim) bei klimatisch noch härteren Bedingungen zum nächsten 10 Kilometerlauf. Die Strecke ist auch alles andere als flach (fehlt nur noch Schotter und Geröll und der Harald fänd's super). Danach lege ich eine Messepause ein, am Monatsende starte ich beim Schloßberglauf in Freiburg. Im August wird dann nur trainiert (was den Roland sicher freut).

Bis bald,
Sascha

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Sonnwendlauf 2010 - Die Alternative zur Fußball WM

Sonnwendlauf Start
Wo bin ich?


Am Freitag, den 18.06., war es wieder soweit. Seelbach lud zum vierten Sonnwendlauf und ich war wie im vergangenen Jahr wieder mit dabei. Mein erster 10 Kilometer Wettkampf in diesem Jahr und letztes Jahr mein erster überhaupt. Eine willkommene Gelegenheit auch hier zu prüfen was sich in einem Jahr getan hat. Der Zuspruch bei dieser Veranstaltung war wie in den vergangenen Jahren groß. Ein Teilnehmerrekord (hörte was von 900 Startern) und 3000 Zuschauer an der Strecke trotz Fußballweltmeisterschaft können sich sehen lassen. Gut das ich mir nicht das Gebolze der Engländer gegen Algerien angeschaut habe (was für eine Enttäuschung). Da lasse ich doch lieber den Katholiken raushängen und gehe zum Fest welches ursprünglich als Gedenktag an die Geburt von Johannes dem Täufer gewidmet war. Das Wetter hat auch trotz schlechter Prognosen gehalten - der Segen kam nicht von oben.

 
Pä ba dä döröt bababa ba


Um 20 Uhr ging es dann los - 2 x 5 Kilometer durch den Luftkurort Seelbach. Auf den ersten Kilometern ging es eng zu, kurz nach dem Start kam ein Läufer stark ins wanken. Ich hörte das einer in die Bande gedrückt wurde, Probleme gab es bei mir keine (was drei Wochen ungeduscht alles ausmachen). Mein Ziel war es hier unter 40 Minuten zu laufen und bloß keine Experimente - also den Tempomat knapp über 15 km/h einstellen. Die Strecke in Seelbach ist nicht gerade schwierig, jedoch gibt es eine kleine Steigung und Kopfsteinpflaster. Nach der ersten Runde lag ich perfekt in der Zeit (19:39), bei Kilometer 6 bemerkte ich leichtes Seitenstechen, da habe ich etwas Tempo rausgenommen und mich darauf konzentiert das so schnell wie möglich abzustellen - hat geklappt. Mein Puls war jetzt konstant bei 178 und ich wollte außer beim Schlusssprint nicht über 180 gehen. Bei Kilometer 8 habe mit einem guten Gefühl das Kopfsteinpflaster verlassen. Ein Blick auf die Uhr sagte mir das es knapp wird, also bei Kilometer 9 nochmal Tempo machen. Auf der Gegengerade lief gerade der Führende und spätere Sieger Lukas Nägele an mir vorbei. Am Wendepunkt bei Kilometer 9 steigt die Strecke bis ins Ziel nochmal leicht an. Vorbei an meinem Anhang (Kommentar: "Mer laufe der grad hinterher") ging es mit meiner Laufgruppe, ich nenn sie jetzt mal die Altinternationalen, in Richtung Ziel. Letztes Jahr hatte ich keine Kraft mehr für den Zielsprint, jedoch dieses Jahr hat es geklappt und so habe ich noch bis ca. zwei Meter vor der Ziellinie Läufer überholen können. Der Zielsprint war auch nötig: 39:50 Minuten, über zwei Minuten schneller als letztes Jahr. Gesamtplatz 68 und Platz 10 in der AK. Gesamtsieger wurde Lukas Nägele (Freiburg) mit einer Zeit von 32:33 (Streckenrekord), bei den Frauen gewann Verena Utz (Lahr) mit 37:38 (Streckenrekord).

Bei mir geht es Anfang Juli in Friesenheim und Oberschopfheim auf der Kurzdistanz weiter. Bis dahin wird fleißig weitertrainiert, denn mein Ziel ist es möglichst bald aus der 39 eine 38 zu machen. Um wieder auf die Bibel zurückzugreifen "ein steiniger Weg". Meine Sandalen (New Balance RC 760) stehen bereit :-)

Amen!
Sascha

www.sonnwendlauf-seelbach.de

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Der letzte Mairegen in Önsbach!

 


Was habe ich mich im Vorfeld auf den Volkslauf in Önsbach (Nähe Achern/Ortenau) gefreut. Nochmal die Halbmarathon-Distanz berennen, um auf flacher Strecke eine aktuelle Referenzzeit zu erhalten. Die Vorfreude verwässerte sich etwas als ich mir die Wettervorhersage reingezogen habe. Niederschlag 10 - 20 l/m², Regenwahrscheinlichkeit 100 % - na super. Als wir am 30.05. nach Önsbach fuhren war es niederschlagsfrei und meine Stimmung besserte sich minütlich. Um 8:15 Uhr war ich auf dem Önsbacher Sportplatzgelände, wo um 9:00 Uhr der Start für die 10 Kilometer und Halbmarathonisten angesagt war. Rechtzeitig zum Start begann es dann mittelmäßig zu regnen. Positiv gesprochen: "Gut, dann bin ich wenigstens wach". Sonntag morgens 9:00 Uhr ist nicht wirklich die Sashman Zeit. Normalerweise beginnt mein Sonntag um 11 Uhr im Bett vor der Glotze mit dem Sport1 Krombacher Fußballtalk.

Also gut - Start. Wie immer muß man hier sehr diszipliniert sein, um nicht vom Tempo der 10er Läufer angesteckt zu werden. Einen richtigen Überblick über die unterschiedlichen Teilnehmer hatte ich nicht wirklich. Meine Planung war eine 1:27 Zeit - also rein mit dem Tempomat. Die Strecke verlief über asphaltierte Rad -und Wirtschaftswege, mit einer Forstwegpassage im Wald. Nach 5 Kilometern verriet mir ein Blick gen Zeitmesser, dass ich voll im Plan war. Diesmal war es mir gelungen, im Vergleich zum Schluchseelauf, gut ins Rennen zu finden. Kein Regen mehr - so kann es weitergehen. Bei Kilometer 7 sah ich dann  für einen kurzen Augenblick die Sonne (sollte der einzige Augenblick an diesem Tage bleiben). Bei Kilometer 9 trennte sich das Läuferfeld und die Halbmarathonler waren allein. Weit vor mir sah ich einen Läufer, ansonsten war da nichts. Dieser Streckenabschnitt sollte mich an einen Wendepunkt führen und auf der Gegengeraden kam mir ein Läufer mit Fahrrad entgegen. Der Führende? - mal schauen wann der Wendepunkt kommt. Er kam bald! Meine Freundin rief mir irgendwas mit Platzierung, Frau einholen und super zu. Wäre sie eine Trainerin so hätte sie gewusst, dass sie mir bei einem 168-er Puls kurze Kommandos geben muß.

Schön - also Runde 2. Ich war allein im leichten Regen, jetzt nur nicht verlaufen. Als ich aus der Waldpassage raus kam erblickte ich einen Ordner der mir "Platz 3" und "sicher" zurief. Was ich Platz 3? Wahrscheinlich von 9 Startern, dachte ich mir so. Ein gutes Stück vor mir sah ich den Platz 2 in rot. Hinter mir folgte mit respektablem Abstand Platz 4 in blau. Sollte ich heute noch auf's Treppchen kommen, was soll ich dann machen, vielleicht "One moment in time" singen, meiner Freundin einen Heiratsantrag machen? Ich hielt mein Tempo und wartete ab. Der Blaue kam näher! Bei Kilometer 15 (?) passierte ich die Verpflegungsstelle wo mir nochmal Jemand zurief "Du bisch übrigens Dritter". Entweder Tempo halten oder schneller werden? Ich hielt das Tempo um nicht Gefahr zu laufen kurz vor Ende total einzubrechen. Der Blaue kam immer Näher. Bei Kilometer 17 hörte ich seinen Atem und dann lief er an mir vorbei. Also gut, dann renn ich ihm halt mal hinterher. Seine Schlagzahl war höher und ich musste bei Kilometer 18 abreissen lassen und mich wieder auf mich und meine geplante Zeit konzentrieren. übrigens, es schüttete in strömen. Um den Wendepunkt und nichts wie ab ins Ziel. Nach hinten war meine Platzierung sicher. Über einen matschigen Pfad ging es auf die Laufbahn des Önsbacher Sportplatzes, an dem sich eine Zuschauerin mit Schirm verirrt hatte. Rein ins Ziel bei 1:26:50 Std. Super - Richtzeit geschafft und die Platzierung? Meine Freundin hatte richtig gezählt, die Streckenposten falsch. Tatsächlich lag ich die ganze Zeit auf Platz 4, diesen Platz musste ich an den Läufer vom Karlsruher Sportclub abgeben (als Fan vom SC Freiburg bekommst du da ein Magengeschwür). Platz 5 insgesamt und es waren weitaus mehr als 9 Teilnehmer :-) - leider hat der SC Önsbach seine Homepage noch nicht aktualisiert, so kenne ich die Gesamtteilnehmerzahl noch nicht. Jetzt ging es erstmal in Richtung Kaffee, Kuchen Theke. Sonntag morgen um halbelf - Frühstück Part 2.

Bei der Siegerehrung bekam ich als Zweiter in meiner Altersklasse noch einen Karton Äpfel. Perfekt - vor meinen Augen materialisierte sich ein Apfelkuchen.

Fazit: Sollte ich nächstes Jahr dort wieder starten wähle ich wahrscheinlich die 10er Strecke, die Halbmarathon-Distanz zog sich wie ein Kaugummi. Allerdings ist die Strecke sehr flach und für eine aktuelle Leistungsstandbestimmung gut geeignet. Allerdings sind 2 Wasserstellen für einen Halbmarathon entschlossen zuwenig, gerade mit dem Hintergrund das normalerweise um diese Jahres -und Uhrzeit in Baden Temperaturen von 25 Grad keine Seltenheit sind. Die Kiste Äpfel war top!

Weiter geht es am 18. Juni beim Sonnwendlauf in Seelbach auf den 10 Kilometern. Mal schauen wie flott es da geht.

Bis denne, Sascha.

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Über 7.000 Sportler beim Rhein Ruhr Marathon

Bei der 27. Auflage des Rhein Ruhr Marathons in Duisburg waren über 7.000 Teilnehmer am Start. Für die Königsdisziplin, dem Marathon, waren 1.400 Sportler am Start für den Halbmarathon über 4.000, darüber hinaus wurde noch ein Staffelmarathon, Inline - Marathon und Handbike – Marathon angeboten.

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Wegen eines Verkehrsunfalles auf der Strecke am frühen Morgen, musste der Veranstalter alle Starts um 30 Minuten verschieben. Nach dem Gottesdienst im Startbereich ging es zuerst für die Halbmarathonis auf die Strecke, bevor 20 Minuten später die Marathonläufe auf die große Runde am Sportpark Wedau losliefen. Start und Ziel des Marathons liegen im Sportpark Wedau. Dazwischen liegt eine abwechslungsreiche und flache Runde durch das Duisburger Zentrum sowie durch die Stadtteile, auf der es zweimal über den Rhein und einmal über die Ruhr geht.

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Etliche Straßenfeste entlang der Strecke, sowie 15 Bands mit Sambarhythmus gaben den Läufer zusätzliche Energie den Zieleinlauf im Wedau Stadion zu erreichen. Bei Temperaturen um die 15 Grad und immer wieder einsetzender Regen erschwerte so manchen Teilnehmer das Ankommen, aber getragen von der Begeisterung an der Strecke finishten 1.100 Marathonläufer.

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Auf der Halbmarathonstrecke lief Sören Kah von der LG Lahn-Aar_Esterau in 1:09:23 Stunde als Gesamtsieger, über die Ziellinie und hatte über drei Minuten Vorsprung vor dem zweitplatziertem Sebastian Meurer vom LC Euskirchen, der in 1:12:37 Stunde finishte. Dritte wurde Sven Serke in 1:12:57 Stunde. Bei den Frauen gewann Lisa Jaschke vom LG ASV DSHS Köln in 1:20:02 Stundenund hatte am Schluss über 2 Minuten Vorsprung vor Melanie Genrich vom DJK Gütersloh, die in 1:22:21 Stunde das Zielbanner überquerte. Dritte wurde Nicole Böhm in 1:24:56 Stunde.

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Auf der Marathonstrecke gewann Magnus Kreth vom ASV Duisburg bereits zum dritten Male den Rhein Ruhr Marathon in 2:29:43. Am Ende hatte er fast drei Minuten Vorsprung vor Sascha Velten, dem Vorjahressieger, der in 2:32:23 Stunden als zweiter über die Ziellinie lief. Den dritten Platz erreichte Robert Jäkel in 2:34:44 Stunden. Beim Marathon, in der Frauenwertung, gab es auf den letzten Metern ein Kopf an Kopf Rennen. So lag Antje Möller vom ASV Duisburg bei der Halbmarathondistanz bereits über drei Minuten vor Ihren beiden ärgsten Konkurrentinnen, aber im Ziel war der Vorsprung auf sieben Sekunden geschrumpft. Sie gewann die 27 Auflage in 2:58:41 Stunden. Sabrina Krämer vom LC Duisburg finishte eine Sekunde vor Claudia Röther, die 2:58:49 Stunden benötigte.

Thomas

Bilder für den redaktionellen Bereich

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5. Darling Halbmarathon und 5 Kilometer Fun Run

In der kleinen Farmstadt Darling, rund 70 Kilometer von Kapstadt entfernt, fand bereits zum fünften Male der Halbmarathon inklusive 5 Kilometer Fun Run statt. Ich selber bin bereits am Freitag nach Darling gereist und konnte in der Kleinstadt, die von der Landwirtschaft geprägt ist, mich ein wenig umsehen. Na, ja so viel gibt es ja nicht zu sehen, aber es lohnt sich doch die rund einstündige Autofahrt von Kapstadt zu machen.

Die Anmeldung zu den Läufen fand in der Schule ab morgens 6:30 Uhr statt. Parkgebühren für die Autos wurden 5 Rand erhoben, die aber der Schule zur Verfügung gestellt werden. Der Halbmarathon startete um 8:30 Uhr und der 5 Kilometer Fun Run oder Walk um 9:00 Uhr. Nach dem Start auf dem Sportplatz ging es durch die Straßen von Darling und durch die Felder, auf rund 50% Asphaltiertem Untergrund und 50% auf Schotter/Gras oder Feldwege.

Über 800 Teilnehmer machten so aus der kleinen Veranstaltung ein gelungenes Event. Nach dem Zieleinlauf wurden die Läufer kostengünstig verpflegt und konnten bei der Siegerehrung und der Verlosung einige Preise mit nach Hause nehmen. Für die Unterbringung in Darling kann ich die Darling Lodge empfehlen.

Eine Bildergalerie vom Event ist auf meiner Homepage zu finden.

Weitere Informationen über Südafrika findet Ihr hier: Südafrika

Thomas

Fotos: © Thomas Wenning

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