soq.de endurance Team auf der Eurobike

Am Dienstag und Mittwoch stand mal wieder ein Teamtermin auf dem Programm. Einer der besonderen Art. Wir waren nämlich Alle zusammen auf dem DemoDay der Eurobike und dann selbstverständlich einen Tag später auf der Eurobike-Messe. Nach zwei Tagen war mein Kopf voll und so traten wir völlig platt wieder den Weg in die Heimat an. Zwei Tage der besonderen Art. Am Dienstag stand gleich BMC auf dem Programm, dort wurde ja das neue Team Elite 01 dem Publikum vorgestellt. Und Demoday heißt es deswegen, weil jeder die Möglichkeit hat das Material zu testen. Gesagt getan, da komplette Team deckte sich mit dem Team Elite 01 und Fourstroke ein und ging auf Erkundungsfahrt. Eine Fahrt die trotz dem schlechten Wetter auf den BMC´s rießig Spaß gemacht hat und hoffen läßt auf das neue Jahr. Auch eine Ausfahrt mit den heiß geworbenen 29 Zoller musste sein - hier soll sich aber jeder seine eigene Meinung bilden - ich auf jeden Fall habe mir meine Meinung gebildet.
 
Mittwoch auf der eigentlichen Messe schauten wir uns dann bei unseren weiteren Sponsoren um was es Neues gibt. So kommt z.B. Polar in Kooperation mit Look mit einem neuen Kraftleistungsmessgerät raus. Aber auch die Gespräche bei Rudy Project und Compex waren sehr interessant. Weitere neue Dinge haben wir natürlich auch reichlich entdeckt, die wir jetzt im Team intern diskutieren und gegebenfalls auch ausprobieren werden. 
 
Nun steht das Training für die letzten Rennen wieder im Vordergrund. So wird es am Wochenende gleich ins Münstertal für mich gehen um beim Schwarzwald-Täler-Cup mal wieder ein Rennen zu bestreiten. Eine Woche später geht es dann mit dem Bike-Marathon Furtwangen weiter, bevor wir wahrscheinlich die internen Teammeisterschaften beim Burgrace in Hecklingen in Angriff nehmen werden.
 
Bis dahin muss ich aber fleißig weiter trainieren, denn die Anderen sind gerade richtig gut drauf!
 
Also bis demnächst, Euer Markus.

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7. Etappe Kampf bis zum Gipfelglück

Trans Schwarzwald 2010Sonnenschein zum Finale! So hatten wir uns die letzte Etappe der diesjährigen Vaude Mountainbike Transschwarzwald gewünscht. Und tatsächlich, der Wettergott meinte es am Ende der Woche doch tatsächlich gut mit uns und schickte uns perfektes Bikewetter mit Temperaturen jenseits der 20 Grad.
 
Von Grafenhausen auf den Feldberg waren nochmal 90 km und 2.340 Hm zu überwinden. In der Nacht war es im Massenquartier extrem unruhig, weshalb wir am morgen wie gerädert aufgestanden sind. Nach dem Frühstück und dem obligatorischen Warmfahren stellten wir uns wie gewohnt in den Startblock A. Wir waren gespannt, was uns bei dieser Etappe erwarten sollte. Der Streckenchef hatte die schönste Etappe vorausgesagt. Und in der Gesamtwertung hatten wir nach vorne keine Chance mehr was zu reißen, aber das hinter uns liegende Duo hatte nur weniger als 4 min. Rückstand auf uns. Also hieß es für uns, dieses Team im Auge zu behalten. Nach dem Startschuss ging es wie üblich gleich mal in einen Anstieg. Und wie jeden Tag ging die Post ab. Schon recht bald kam das hinter uns liegende Mixed-Team an uns vorbei geschossen und wir nahmen den Kampf auf und setzten uns in ihren Windschatten. Mit Puls 180 ging es die ersten paar Kilometer voran, bis sich das Tempo endlich etwas legte.
 
Wir blieben im Windschatten unserer Konkurrenten. Doch dann ergab sich für uns die Chance und wir sprangen an einen anderen Fahrer, der uns überholte hintendran. So übernahmen wir die Führung des Zuges. Auf der darauffolgenden Abfahrt und Flachpassage gelang es uns dann, weg zu kommen. Zusammen mit dem Mixed-Team welches in der Gesamtwertung vor uns lag, nahmen wir richtig Fahrt auf und konterten die Attacke auf uns. So war es für uns einfacher, als hinterher zu fahren. So gegen km 40 schloss dann auch Sebastian auf uns auf, der an diesem Tag Vollgas fahren wollte. Nachdem er noch eine Weile in unserem Windschatten war, gab er Gas und überholte uns. Für etwa 10 km fuhren wir dann immer in Sichtweite von Sebastian, bis wir uns schließlich sagten, dass wir es eigentlich etwas ruhiger angehen lassen können, da ja unsere Verfolger hinter uns lagen. So ließen wir Sebi ziehen und fuhren den Rest des Rennens allein weiter. Doch gebummelt wurde nicht, da man ja nie weiß! Nach 4.30 Std. kamen wir erschöpft aber zufrieden vor unseren Konkurrenten ins Ziel.
 
Für diese 7 Etappen hatten wir dann tatsächlich trotz mieser Verhältnisse zweieinhalb Stunden weniger gebraucht als noch im letzten Jahr. So konnten wir den 5. Gesamtrang erreichen. Damit sind wir angesichts des stark besetzten Feldes recht zufrieden. 
 
Zu diesem Ergebnis haben aber nicht zuletzt auch unsere Sponsoren beigetragen, bei denen wir uns recht herzlich bedanken.
Jetzt wird erstmal etwas ausgeruht, bevor es dann auf die Vorbereitung für die letzten Rennen geht.
 
Bis dann,
Andrea und Sven




  

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7. Etappe - Großartiges Finale am Feldberg

Trans Schwarzwald 2010 - 7. EtappeAm Samstag stand bereits die letzte Etappe von Grafenhausen auf den Feldberg an. Das Wetter war perfekt, allerdings hatte ich in der Nacht schlecht geschlafen und auch die Beine machten beim Einrollen einen müden eindruck. Aber heute wollte ich von Anfang an mit Vollgas fahren und hoffen dass es bis zum Ziel reicht, um auch mal zu schauen, zu was mein Körper nach 6 Etappen noch in der Lage ist.

Bereits vom Start weg war ging es wieder tendentiell nur bergauf und das Tempo war extrem hoch. Dank bequemem Windschatten fahren waren die ersten Kilometer bis zur ersten richtigen Rampe jedoch kraftsparend. Dort informierte mich Tom, der uns heute wieder auf einem Quad als Filmer und Fotograf begleitete, darüber dass Andrea und Sven nur 1 Minute vor mir lagen. Also zog ich das Tempo noch etwas an und hatte nach der Verpflegung im Flachen, nach dem meine Gruppe kurz nicht mehr wussten, wo die Strecke weiter geht, das Glück, dass ein Duo mit enormem Tempo wieder nach vorne fuhr. Diesen beiden schloss ich mich an, der Puls lag zu diesem Zeitpunkt bei ca. 160 Schlägen, und wir bretterten mit 40kmh über die Waldwege. So ereichte ich wenige Minuten später die beiden. Dort erholte ich mich dann für kurze Zeit und forcierte dann an einem Anstieg erneut das Tempo. Trans Schwarzwald 2010 - 7. EtappeNach etlichen weiteren Rampen und mehreren genialen Trails ging es über den Thurner nach Breitnau. Dort hatte ich einen kleinen Tiefpunkt und genoß den Windschatten eines Mitfahrers. Ab der Verpflegung in Hinterzarten lief es dann wieder wie am Schnürchen und ich holte noch einige weitere Fahrer ein. Bei Bärental ging es dann auf einen relativ ebenen, aber matschigen Sinlgetrail, auf dem ich enorm viel Spaß (endlich wieder was technisches;-) hatte und mich blendend erholen konnte. So erhöhte ich am darauffolgenden Schotteranstieg erneut das Tempo und hielt es bis zur Skibrücke auf dem Feldberg konstant hoch. Diese wollte ich eigentlich fahrend überwinden, allerdings scheiterte ich an der ca. 15cm hohen Kante und musste diese doch zu Fuß überqueren. Den anschließenden ca. 20% steilen Wiesenanstieg fuhr ich dann wieder und nach der Fahrt um das Naturfreundehaus  hatte ich am Zielanstieg noch einen Konkurrenten vor mir. Ewald, von SH Speedzone, der bereits auf dem Weg zum Bike-Wash war, sagte mir dann, dass es nur noch ca. 100m bis ins Ziel seien und ich fuhr einen Sprint, den ich dann auf sicher gewann. Total erschöpft und mit Puls knapp unter der 180er Marke kam ich nach 4:13h überglücklich im Ziel an. Dank dieser Etappe konnte ich mich doch noch unerwartet am letzten Tag vom 40. auf den 37. Gesamtrand in der Männer-Hauptklasse (Gesamtwertung Einzelfahrer: 105. von über 200) verbessern.

So das war es bereits, mein erstes Mehrtagesrennen. Gruß Sebastian, der sich jetzt wieder zum Relaxen in die Sonne legt.
Trans Schwarzwald 2010 - 7. Etappe 

 

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6. Etappe Fast and Furious

Aus zwei mach drei-der tri soq Express macht Dampf
 
Nachdem bei mir(Andrea) und Sven gestern Krisenstimmung herrschte klappte es heute besser. Wir freuten uns auf die heutige Etappe mit 68km und 1570hm.Unsere Beine fühlten sich gut an. Das Ziel heute war das mit 4min hinter uns liegende Mixed Team nicht zu verlieren.Da der Start recht spät war frühstückten wir sogar etwas Wurstsalat damit es anhält bis um 11.45 zum Startschuss war kein Fehler wie sich im Verlauf herausstellte. Gleich nach dem Startschuss ging es einen steilen asphaltierten Anstieg hoch. Wir mit 4 anderen Mixed Teams. Das war kein Bummelzug sondern ein ICE...Der Anstieg zog sich wellenartig 10km lang bis auf einen Höhenkammweg. Wieder war Windschattenfahren angesagt. An jeder Welle wurde vorne beschleunigt und wir konnten mithalten und uns zeitweise hinten auch etwas ausruhen. Dann folgte die erste gefährliche Abfahrt, nicht weil sie technisch schwierig war, sondern weil wir mit 10 Fahrern in dieses Geröll reinfuhren. Sven kannte dieses Stück noch und warnte die andern Fahrer. Leider vergeblich und es kam zu mehreren Stürzen leider hat es Sven auch getroffen. Er konnte aber nichts dafür, vor ihm stürzte auch ein Fahrer. Außer einer kleinen Platzwunde und Kratzern am Knie ist ihm nichts passiert-so hatte er eine Sturztaufe aber es sollte heute im Team nicht die letzte sein... Leider verloren wir deshalb einen Teil der Mixed Teams. Am nächsten Anstieg waren wir fast wieder dran. Dann folgte eine schlammige Wiesenabfahrt und ich hatte Probleme mit dem rechten Auge und sah nur noch verschwommen, irgendwie saß meine Kontaktlinse nicht richtig. Ich sah ein Matschloch zu spät und habe mich völlig verbremst und flog über den Linker, eine kleine Hautabschürfung am Knie und ein Lenkerhörnchenstoß in die Leiste. Der Schmerz war anfangs sehr stark und in meinem Kopf überschlug ich nochmal die Anatomie der Leiste und kam dann zum Entschluss, dass da nicht viel verletzt sein kann, der Schmerz ließ dann auch mit dem weiter kurbeln bald nach. Zum Glück ist den andern Fahrern hinter mir nichts passiert. So haben wir das in der Gesamtwertung hinter uns liegende Mixed Teams verloren dafür aber Sebastian gefunden. Er leistet dann sehr gute Führungsarbeit und so fanden wir wieder Anschluß. Auf den letzten 10 km gaben wir richtig Gas und trafen wieder das in der Gesamtplatzierung vor uns liegende Team das hat und dann richtig motiviert und wir zogen gemeinsam in einem schnellen Tempo über die lezten Wellen. Die Oberschenkel brannten, aber egal es war die vorletzte Etappe. So fuhr der Tri soq Expreß nach 3Std.4min. glücklich sogar zusammen mit Adelheid Morat über die Ziellinie.
 
Jetzt freuen wir uns auf die letzte Etappe. Noch haben wir knappe 4 min. Vorsprung auf unsere Verfolger. Wir hoffen, das reicht …
 
Andrea und Sven
 
 
 

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VMTS wir kommen!

Nur noch 2 Tage bis zum Start der Vaude MountainBike Transschwarzwald. Zum dritten Mal sind Andrea und ich jetzt dabei. Und jedesmal sind wir aufgeregt wie ein kleines Kind vor Weihnachten. Wir freuen uns richtig auf das Rennen und sind gespannt, was wir alles erleben werden. Nachdem unser Training die letzten Wochen mehr oder weniger gut geklappt hat, haben wir versucht uns diese Woche etwas zu erholen. Aber wie es halt so ist wenn man neben dem Sport auch noch arbeiten muss, hat dies bisher noch nicht ganz so funktioniert. Bevor man in den "Urlaub" kann, muss man halt alle wichtigen geschäftlichen Dinge erledigt haben, damit man den Kopf für die kommenden Aufgaben frei hat. Und so hatten wir diese Woche halt noch ein bisschen Stress. Aber jetzt haben wir frei. Unsere Räder sind nach einem letzten Check bei SPEEDZONE Herbolzheim topfit. Auch unsere andere Ausrüstung ist trotz der vielen Trainingskilometer in einem top Zustand. Jetzt geht der Pack-Marathon los. Alles was wir in einer Woche brauchen, inklusive Luftbett und Schlafsack, muss in 1 Tasche verstaut werden. Angesichts der düsteren Wetteraussichten und dem damit verbundenen hohen Kleidungsbedarf ist dies gar keine so einfache Aufgabe. Denn auch unsere Verpflegung für die 7 Tage (insgesamt über 70 PowerBar Gels, 14 Powerbar Riegel, Getränkepulver und RecoveryDrink) muss in die Tasche. Doch mittlerweile haben Andrea und ich schon Routine in der Auswahl der Sachen, die wichtig sind und welche man notfalls dann doch zuhause lassen kann. Nach dem wir schon letztes Jahr nicht allein bei der VMTS gestartet sind, freuen wir uns zusammen mit Sebastian an den Start zu gehen. Auch wenn er noch keine Etappenrennerfahrung hat, sind wir sicher, dass er das Rennen gut meistern wird. Langweilig wird es bestimmt nicht! ie immer werden wir Euch über unsere Erlebnisse auf dem laufenden halten. 
 
Bis bald
Andrea und Sven




  

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Nur noch 4 Tage...

und dann ist es soweit, mein erstes Mehrtagsrennen steht an. Ich starte bei der am 15. August beginnenden Trans Schwarzwald, die über 7 Etappen von Sasbachwalden zum Feldberg führt. Ich kann es kaum erwarten, bis es endlich los geht und bin mal gespannt was mich dort so erwartet und vor allem, was meine Beine dazu meinen.
Glücklicherweise sind mit Andrea und Sven, die in der Mixed-Wertung an den Start gehen, 2 erfahrene soq'ler mit dabei, für die ein Etappenrennen inzw. vermutlich weniger aufregend sind, als ein kurzer, schneller Marathon.

Dank des relativ stabilen Wetters konnte ich in den vergangenen 6 Wochen ausgiebig und wie geplant trainieren und hoffentlich auch meine Form noch weiter verbessern. Das letzte Rennen für mich beim Spessart Marathon ist ja schließlich schon eine Weile her. Größtenteils standen lange Ausdauereinheiten gepaart mit einigen schnelleren bzw. Krafteinheiten auf dem Programm.
Um auch die Fahrtechnik zu schulen, war ich Mitte August mit einer Gruppe Bikern vom MTB Südbaden mal in bisher unbekannten Gefilden unterwegs. Wir fuhren für ein Wochenende zum Freeriden nach Portes du Soleil. Einige werden diese Region aus dem Winter als hervorragendes Skigebiet kennen. Das Ziel an diesem Wochenende war, möglichst viel Höhenmeter zu machen. Allerdings zur Abwechslung nur bergab. Nur wie bergauf kommen? Klar bequemes shutteln mit der Gondel, eine ganz neue Erfahrung. Und ich muss sagen, so für kurze Zeit kann man sich schon daran gewöhnen. Die Trails dort sind hervorragend ausgebaut und man surft teilweise Kilometerweit und wird ab und zu noch durch kleine bis größere Sprünge (für die die sich trauen) oder technische Passagen verfeinert. In normalen Bikeklamotten kommt man sich allerdings wie ein Exot vor, da der Rest nahezu komplett verpackt in Protektoren über die Trails heizt. Ich muss sagen einfach genial, und für dich Fahrtechnik hat es auch extrem viel gebracht, da von Anliegern über extremes Gefälle und Highspeedstrecken alles dabei war, was man von den heimischen Trails eher weniger kennt.

So und jetzt gilt es die wenigen Tage noch zur Regeneration zu nutzen, die ganze Ausrüstung zu packen (wie das in die Tasche gehen soll, weiß ich allerdings noch nicht) und dann frisch und erholt am kommenden Sonntag an den Start gehen zu können. Die Streckenführung klingt sehr interessant, der Asphaltanteil soll nur bei 15% liegen. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Aber mit unseren BMC Team Bikes, die gerade noch von Speedzone durchgecheckt werden, ist ja schließlich alles fahrbar:-)

Ich werde mich planmäßig nach der 1. Etappe wieder melden.

Gruß und bis die Tage Sebastian

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Erfolgreiche Premiere des Freiburger Schlossbergbike-Rennens

Am vergangenen Freitag nutzten Andrea und ich die Premiere des Freiburger Schlossbergbike-Rennens als letzte schnelle Trainingseinheit vor der am 15. August beginnenden Transschwarzwald. Unser Ziel war es, auf der für uns kurzen Strecke unter Wettkampfbedingungen die letzten Trainingsreize zu setzen. Auf einer rund 22 km langen Strecke ging es vom Feiburger Schlossberg (Kanonenplatz) auf den Roßkopf und wieder zurück. Insgesamt mussten dabei ca. 550 Hm überwunden werden.
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Zusammen mit Roland, der ebenfallst mit Markus Bär und unserem Gastfahrer Beatus Dietsche mit am Start war, fuhren wir auf dem Dreisamradweg zum Rennen. Am Kanonenplatz angekommen, trafen wir viele bekannte Gesichter. Andrea und ich fuhren uns nach dem Abholen der Startnummern nochmals etwas warm. So konnten wir uns auch gleich einen Überblick über die ersten paar Meter der Strecke verschaffen. Um Punkt 18.00 Uhr ging es dann los. Die in Freiburg lebende Mountainbikeikone Pia Sundstedt gab den Startschuss ab. Und los ging es. Ich versuchte mich im vorderen Teil des Feldes zu halten, was mir bis zum Anstieg zum Roßkopf auch sehr gut gelang. Mein Puls war da aber schon jenseits der 190, so dass ich Markus, Roland und Beatus ziehen lassen musste. Aber Roland blieb dabei immer in meiner Sichtweite. Schließlich wurde ich dann auch noch von Alexandra Engen, der frischgebackenen U 23 Weltmeisterin vom Rothaus-Cube-Team überholt. Ihr gelang, was mir leider verwehrt blieb, sie schloss auf die Gruppe von Roland auf. Ich kämpfte mich immer ein paar Meter dahinter alleine ab. Auf dem Gipfel des Roßkopf gab ich dann nochmals alles, da nun eine Abfahrt bevor stand, und so konnte ich schließlich auf Alexandra Engen aufschließen. Doch die Gruppe mit Roland war leider schon auf und davon. In der Abfahrt konnte ich dann die Qualität unseres BMC Team Elite 01 voll ausspielen und wieder etwas auf Roland aufschließen. Schließlich ging es aber wieder flacher und teils bergauf zurück Richtung Kanonenplatz. Da vorne in der Gruppe gut zusammen gearbeitet wurde, gelang es mir nicht mehr diese einzuholen. In 52.31 min kam ich dann schließlich ins Ziel. Leider war das Rennen da schon vorbei. Ich wäre am liebsten noch eine oder zwei Runden weiter gefahren. Mit Durchschnittspuls 187 war ich aber mit meiner Leistung als Gesamt 19. zufrieden. Es hat sich halt wieder mal gezeigt, dass die kurzen Strecken noch nicht ganz mein Ding sind.
 
 
Andrea ging das Rennen sehr mutig an. Sie setzte sich vom Start weg auch im vorderen Feld fest. Auf der Auffahrt zum Roßkopf konnte sie dann ihre Stärke am Berg ausspielen und eine kleine Lücke zu ihren Verfolgerinnen herausfahren. Auf der anschließenden Abfahrt konnte sie diese dann sogar noch vergrößern. Im Gegensatz zum Bergrennen in Steinach hatte sie auch keinen Einbruch und konnte das hohe Tempo weiter halten. In 58.49 min fuhr sie Freudestrahlend als Gesamt 2. ins Ziel und durfte daher auch wieder auf dem Podest stehen. 68da4b42-6a1d-2106-d449-2c67e1ff395a 800x533
 
Dies war auch mir diesesmal nicht vergönnt, denn zusammen mit den anderen soq.de endurance Teamfahrern kamen wir in der Manschaftswertung auf den 1. Platz. 
 
Andrea und ich haben nun die Vorbereitung für die Transschwarzwald so gut wie abgeschlossen. Jetzt werden wir uns etwas erholen um dann ausgeruht ins nächste Rennen zu gehen.
 
Bis dann
 
Andrea und Sven

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7. Etappe Craft Bike Transalp - Von Malé nach Madonna di Campiglio

Die heutige Etappe sollte mit 47,7 km zwar die kürzeste Etappe dieser Transalp sein, jedoch mit 2321 Höhenmetern auf dieser kurzen Distanz. Daraus errechnet sich die durchschnittliche Steigungsbelastung für diese Etappe.

Gleich zu Beginn in Malé ging es in eine knapp 6 Kilometer lange Steigung auf Asphalt. Genau unser Terrain! Mit super Beinen ging es in recht hohem Tempo hoch und wir überholten sehr viele Fahrer. Meine Beine fühlten sich extrem gut an und ich hätte noch zwei Gänge höherschalten können, aber erstens war die Etappe ja noch lang und zweitens musste Daniel auch erst noch sein Tempo finden und halten.

Nach knapp einer Stunde waren wir auf dem ersten Berg dieses Tages angekommen und von hier an ging es auf eine teilweise sehr steile Abfahrt, die auch wieder ihre Opfer im Fahrerfeld forderte. Kurz vor uns überschlug sich jemand und schlug mit dem Kopf auf Steine auf, die eine kläffende Platzwunde mit sich brachten. Da der Teampartner dabei war, ging es für uns weiter auf die Abfahrt.

Unten angekommen hatten wir eine ca. 8 Kilometer lange Strecke auf Strassen oder Radwegen vor uns, die Daniel anführte und das Tempo recht hoch hielt. Als wir die Strasse dann verliessen, stand die heutige Königsdisziplin an. 1200 Höhenmeter verteilten sich nun auf den nächsten 15 Kilometer auf 4 Zwischenanstiege. Gleich zu Beginn ging es sehr steil über eine schottrige Rampe in den Wald. Auch hier hatten wir eine gute Frequenz, so dass wir wiederum einige Teams passierten. Das wichtigste jedoch war, nicht zu überpacen und sich die Kräfte für den kräfteraubenden Anstieg einzuteilen. Zwischendurch gab es eine Tragepassage über große Steine und Wurzeln, was aber insgesamt eine kurze willkommene Abwechslung bedeutete.

Ungefähr 2-3 Kilometer vor dem Gipfel fing es an wie aus Eimern zu gießen. Ein paar Tropfen wären eine kurze Abkühlung gewesen, doch dieser starke Regen war des guten zu viel. Zudem wir uns auf einer Höhe von mittlerweile fast 2200 Metern befanden und wir – wie viele im Fahrerfeld – keine Regen- oder Windwesten dabei hatten. Nach knappen 2:50 Stunden reiner Bergauffahrt hatten wir endlich den Gipfel passiert und so ging es nun bei immer noch strömenden Regen und Kälte, die bis auf die Knochen ging, auf eine 5 Kilometer lange Abfahrt. So richtig genießen konnten wir die Abfahrt nicht, aber das ging wohl nicht nur uns so.

Oben noch sehr karge Gebirgslandschaft wurden es mit jeden Meter Abfahrt mehr Bäume und plötzlich waren wir in einem wunderschönen Wald mit einer tollen Abfahrt. Noch ca. 7 Kilometer bis in Ziel. Völlig durchnässt und unterkühlt ging es nun auf und ab. Einige Passagen waren völlig durchweicht; an ein fahren war hier nicht zu denken. So ging es also zu Fuss mit dem Rad durch eine absolute Matsch-Landschaft. Wäre es nicht so kurz vor dem Ende gewesen, wäre uns sicher nicht nach Lachen zu Mute gewesen. Aber auch das gehört zu einer Transalp. Ist wie gesagt nicht umsonst das härteste Rennen der Welt und kein Ponyhof! Die letzten Meter ging es mit Vollspeed über einen schönen Trail bergab Richtung Madonna di Campiglio. Nur nicht stürzen, da einige Holzbrücken nach dem Regen so rutschig wie Schmierseife waren. Kaum unten angekommen, standen jetzt bis ins Ziel nur noch 200 Meter an, in denen wir nochmal alles gaben. Völlig durchnässt und voller Matsch kamen wir ins Ziel.
 


 
 
Zielzeit: 4:08!! Eine absolut hervorragende Zeit. Vor allem angesichts einer doch recht harten Etappe. Bedeutet heute übrigens Platz 130!!! Einfach nur genial.
 
Route von heute:
 

Morgen geht’s auf die letzte Etappe von Madonna di Campiglio nach Riva del Garda. Devise: Nur noch ankommen und nicht mehr stürzen. Allerdings stehen nochmal knapp 75 Kilometer mit 1770 Höhenmeter auf dem Programm – mit Ausruhen wird also nichts. Zudem auf einem 8 km langen Stück ein extrem steiler und anspruchsvoller Downhill bevorsteht.

Wir werden berichten...

Viele Grüße,

Marko & Daniel

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6. Etappe Craft Bike Transalp Challenge - Von Ponte di Legno nach Malé

Nach der gestrigen Königsetappe stand heute eine "lockere" Etappe von Ponte di Legno nach Malé an. Auf 72,6 Kilometern standen heute 2363 Höhenmeter an; im Vergleich zu gestern eigentlich recht entspannt. Nach einer im Vergleich zu den Voretappen etwas kürzeren Erholung ging es also wie immer um 9 Uhr auf die Reise. 
 
Nach knapp einem Kilometer Rollen ging es auch schon an den ersten Anstieg des Tages, der mit insgesamt 1200 Höhenmeter am Stück - verteilt auf fast 20 Kilometern - auch der längste Anstieg des Tages sein sollte. Nachdem wir auf einem Asphalt-Stück unseren konstanten Druck nach oben fuhren konnten und dabei jede Menge Teams überholten, ging es auf einen kurzen 50 Meter langen Trail. Und wie bereits gestern passierte das, was uns für den Rest den Tages verfolgen sollte.Ein Defekt bei Daniel! Nicht ganz so schlagartig wie gestern, aber ein Schleicher, der ein weiterfahren unmöglich machte. Also hieß es mit einer gewissen Übung schnellden Hinterreifen raus, Schlauch wechseln, Reifen rein und weiter. Während der unfreiwilligen Pause, die uns sicher 10 Minuten kostete, überholten uns wieder einige Teams. Zum Glück nicht ganz so viel wie gestern, da es an dieser Stelle wieder steil bergauf ging.
 
So ging es also weiter; bei Daniel mit nicht ganz optimalen Reifendruck. Der Weg nach oben wollte nicht enden, doch nach den gestrigen 1600 Höhenmetern am Stück war das schon fast "kurz". nach 2:17 endlich oben angekommen, ging es auf eine knapp 2 Kilometer lange Abfahrt über Geröll und Wiesen. Nicht ganz so angenehm zu fahren, da es zwischendurch immer mal heftige Stöße gab.Zudem gab es keinen allzu langen Grund, sich zu freuen, da bereist der nächste teilweise recht knackige Anstieg wartete. Und auch hier von lockerem Runterheizen keine Rede. Teilweise recht steil ging es hier über Wiesen runter, die bei einigen Fahrern für Stürze sorgten. Nach einem weiteren Anstieg und einer kurzen Abfahrt kamen wir bei 30 Kilometer an der ersten Verpflegung an, bei der wir die Flachen auffüllten, uns mit Obst und Riegel vollstopften und Daniel hier seinen Hinterreifen auf den optimalen Druck aufpumpen konnte. Und weiter gings. 
 
Eine längere Abfahrt über Schotter und durch dichten Wald stand uns bevor. Nach den Strapazen die letzten Tage ein echter Härtetest für Hände, Hintern und den geschundenen Körper. 2 weitere Anstiege standen nochmals bevor - der letzte musste teilweise schieben bewältig werden, da es extrem steil war. Außerdem - Schieben ist manchmal eine willkommene "Erholung". Endlich oben!!!
 
Jetzt sollte es bis Malé eigentlich nur nochabwärts gehen.Erst über Schotter, dann auf einer Bundesstrasse konnten wir hier wie gehabt den Druck fahren, den wir fahren können. Hier passierten wir die zweite Verpflegungsstation, an der wir die Getränke erneut auffüllten. Weiter gings bergab - ein kurzer Zwischenanstieg von 100 Höhenmetern wurde extrem schnell und mit verglichem hohen Puls genommen. Augen zu und durch - einfach nur noch ins Ziel kommen.
 
Und weil bei der Transalp einem nichts geschenkt wird, musste für die Zielankunft in Malé ein weiteres mal bergauf gedrückt werden. Ziel!!!! Nach 5:38h waren wir endlich da; Platzierung 178. Ohne Defekt wären wir wohl wieder in der für uns üblichen Bandbreite von Platz 140-150 angekommen. Aber mittlerweile tut einem beim Fahren alles weh und die Devise ist eigentlich nur noch ankommen.
 
Noch 2 Etappen - dann ist es geschafft. Allerdings müssen diese auch erst einmal erfolgreich bewältigt werden. Es ist nicht umsonst das härteste Mountainbike-Rennen der Welt und es wird einem auf keinem Meter was geschenkt. Morgen geht es dann von Malé nach Madonna di Campiglio. Eine sehr kurze Etappe, aber mit verhältnismäßig vielen Höhenmetern erwartet uns. Eigentlich geht es morgen nur bergauf und wir sind gespannt, wie die Beine morgen mitspielen.
 
Wir werden berichten!
 
Gruß, 
Marko & Daniel
 
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5. Etappe Craft Bike Transalp - Von Livigno nach Ponte di Legno

Erstens kommt es Anders und zweitens als man denkt. Nachdem wir eine sehr erholsame Nacht hinter uns hatten, waren wir grundsätzlich guter Dinge. Die Beine fühlten sich soweit gut an und die einzigen Beschwerden lassen sich auf den Po reduzieren. Verständlich irgendwie.

Vor dem Start wurden wir über den Tot eines Teilnehmers informiert. Sein Partner hatte ihn tot in seinem Hotelzimmer entdeckt. Keine gute Nachricht um ins Rennen zu starten.

Der Startschuss fiel dennoch pünktlich 9 Uhr. Nach den ersten 3 Km bergab, ging es auch schon in den ersten Anstieg inklusive erstem Stau. Sobald es steiler wird und einer aus dem Tritt kommt, hat man praktisch keine Chance an der Masse vorbei zu fahren. Also, schieben! Da wir ja noch weitere 103 Km vor uns hatten, war es jetzt kein größeres Übel, dass wir langsam in die Etappe gestartet sind. In der ersten Abfahrt passierte es dann.... tiefes Schlagloch, Rad schlägt und war damit platt. Grundsätzlich nicht weiter schlimm, aber es war die denkbar schlechteste Stelle einen Platten zu bekommen. Bergab und sehr früh in der Etappe. So fuhren sehr viele Teams an uns vorbei. Wir konnten den Defekt zwar schnell beheben, doch die meiste Zeit haben wir verloren, da wir nicht unser Tempo fahren konnten und in den folgenden Engstellen immer wieder warten mussten. Manchmal muss man Situationen einfach hinnehmen. Sich darüber ärgern, hätte es nicht besser gemacht.
 
Nach ca. 18 Km folgte ein 20 Km langes Zwischenstück. Endlich ein bisschen Platz zu überholen und ein bisschen Tempo zu machen. So konnten wir hier wieder einige Plätze gut machen. Bei Km 38 war die erste Verpflegung; anschließend folgte die nächste Steigung über 400 Höhenmeter. Am Passo de Verve angekommen kam eine 20 Km Abfahrt, die sehr steinig war. Eigentlich sehr gut zu fahren, wenn man ein Fully hätte. Zwar lässt sich unser BMC super gut fahren, aber mit einem Hardtail muss man einfach mehr mit dem Körper arbeiten, was bei so einer langen Etappe sehr kräftezerrend ist. Die eigentlich Aufgabe des Tages wartete nach der zweiten Verpflegung auf uns. Bei brütender Hitze wartete der längste Anstieg dieser Bike Transalp auf uns. 1600 Höhenmeter am Stück und nicht selten über 20 % und stellenweise sogar 30 % Steigung. Nur selten gab es Passagen bei denen man ausruhen konnte. Wobei man sagen muss, dass bereits eine Steigung von gerade mal 10% einem mehr als erholsam erschien. Nachdem wir uns im Tal noch nach einer Abkühlung sehnten, sollten wir diese im Anstieg bekommen. Es fing an zu regnen. Leider etwas mehr als uns lieb war. Und auf 2200 Metern, war es dann doch nicht mehr so warm, wie im Tal. Logische Konsequenz war, frieren. Zu dem kam noch, dass die Abfahrt sehr steinig und mit durch den Regen sehr rutschig war. Als quälten wir uns ein weiteres mal den Berg herunter. Teilweise schiebend, um kein zusätzliches Risiko einzugehen. Nicht so kurz vor dem Etappenziel. Es gab aber auch Abschnitte, die durch den dichten Wald noch trocken waren, wodurch das herunterfahren einfach nur schön war. Highlight war ein Tunnel, in den man mit Vollspeed reinfuhr und abrupft abbremsen musste, weil man NICHTS sah. Also, Brille ab und langsam durch den Tunnel rollen.
 
Nur noch zehn Kilometer vor dem Ziel. Wir wollten beide nur noch ankommen. Daher Augen zu und die letzten 300 Höhenmeter irgendwie hochdrücken. Die waren glücklicherweise nicht ganz so steil und verteilten sich über die restlichen Kilometer. So konnten wir wieder auf ein paar Teams auffahren und diese noch überholen. Am Ende sind wir mit 8:25h ins Ziel gekommen und waren nur glücklich, endlich da zu sein! Es war ein hartes Stück Arbeit. Was die Beine morgen machen, werden wir sehen.
 
Es ist jetzt 21:28 Uhr und das letzte Team hat soeben mit einer Zeit von über 12 h die Ziellinie passiert. Wir ziehen den Hut vor ihnen!
 
HF-Kurve Daniel und Route
 
5etappe hf daniel 
 

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