soq.de endurance Team auf der Eurobike
7. Etappe Kampf bis zum Gipfelglück
7. Etappe - Großartiges Finale am Feldberg
Am Samstag stand bereits die letzte Etappe von Grafenhausen auf den Feldberg an. Das Wetter war perfekt, allerdings hatte ich in der Nacht schlecht geschlafen und auch die Beine machten beim Einrollen einen müden eindruck. Aber heute wollte ich von Anfang an mit Vollgas fahren und hoffen dass es bis zum Ziel reicht, um auch mal zu schauen, zu was mein Körper nach 6 Etappen noch in der Lage ist.
Bereits vom Start weg war ging es wieder tendentiell nur bergauf und das Tempo war extrem hoch. Dank bequemem Windschatten fahren waren die ersten Kilometer bis zur ersten richtigen Rampe jedoch kraftsparend. Dort informierte mich Tom, der uns heute wieder auf einem Quad als Filmer und Fotograf begleitete, darüber dass Andrea und Sven nur 1 Minute vor mir lagen. Also zog ich das Tempo noch etwas an und hatte nach der Verpflegung im Flachen, nach dem meine Gruppe kurz nicht mehr wussten, wo die Strecke weiter geht, das Glück, dass ein Duo mit enormem Tempo wieder nach vorne fuhr. Diesen beiden schloss ich mich an, der Puls lag zu diesem Zeitpunkt bei ca. 160 Schlägen, und wir bretterten mit 40kmh über die Waldwege. So ereichte ich wenige Minuten später die beiden. Dort erholte ich mich dann für kurze Zeit und forcierte dann an einem Anstieg erneut das Tempo.
Nach etlichen weiteren Rampen und mehreren genialen Trails ging es über den Thurner nach Breitnau. Dort hatte ich einen kleinen Tiefpunkt und genoß den Windschatten eines Mitfahrers. Ab der Verpflegung in Hinterzarten lief es dann wieder wie am Schnürchen und ich holte noch einige weitere Fahrer ein. Bei Bärental ging es dann auf einen relativ ebenen, aber matschigen Sinlgetrail, auf dem ich enorm viel Spaß (endlich wieder was technisches;-) hatte und mich blendend erholen konnte. So erhöhte ich am darauffolgenden Schotteranstieg erneut das Tempo und hielt es bis zur Skibrücke auf dem Feldberg konstant hoch. Diese wollte ich eigentlich fahrend überwinden, allerdings scheiterte ich an der ca. 15cm hohen Kante und musste diese doch zu Fuß überqueren. Den anschließenden ca. 20% steilen Wiesenanstieg fuhr ich dann wieder und nach der Fahrt um das Naturfreundehaus hatte ich am Zielanstieg noch einen Konkurrenten vor mir. Ewald, von SH Speedzone, der bereits auf dem Weg zum Bike-Wash war, sagte mir dann, dass es nur noch ca. 100m bis ins Ziel seien und ich fuhr einen Sprint, den ich dann auf sicher gewann. Total erschöpft und mit Puls knapp unter der 180er Marke kam ich nach 4:13h überglücklich im Ziel an. Dank dieser Etappe konnte ich mich doch noch unerwartet am letzten Tag vom 40. auf den 37. Gesamtrand in der Männer-Hauptklasse (Gesamtwertung Einzelfahrer: 105. von über 200) verbessern.
6. Etappe Fast and Furious
VMTS wir kommen!
Nur noch 4 Tage...
Glücklicherweise sind mit Andrea und Sven, die in der Mixed-Wertung an den Start gehen, 2 erfahrene soq'ler mit dabei, für die ein Etappenrennen inzw. vermutlich weniger aufregend sind, als ein kurzer, schneller Marathon.
Dank des relativ stabilen Wetters konnte ich in den vergangenen 6 Wochen ausgiebig und wie geplant trainieren und hoffentlich auch meine Form noch weiter verbessern. Das letzte Rennen für mich beim Spessart Marathon ist ja schließlich schon eine Weile her. Größtenteils standen lange Ausdauereinheiten gepaart mit einigen schnelleren bzw. Krafteinheiten auf dem Programm.
So und jetzt gilt es die wenigen Tage noch zur Regeneration zu nutzen, die ganze Ausrüstung zu packen (wie das in die Tasche gehen soll, weiß ich allerdings noch nicht) und dann frisch und erholt am kommenden Sonntag an den Start gehen zu können. Die Streckenführung klingt sehr interessant, der Asphaltanteil soll nur bei 15% liegen. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Aber mit unseren BMC Team Bikes, die gerade noch von Speedzone durchgecheckt werden, ist ja schließlich alles fahrbar:-)
Gruß und bis die Tage Sebastian
Erfolgreiche Premiere des Freiburger Schlossbergbike-Rennens
7. Etappe Craft Bike Transalp - Von Malé nach Madonna di Campiglio
Die heutige Etappe sollte mit 47,7 km zwar die kürzeste Etappe dieser Transalp sein, jedoch mit 2321 Höhenmetern auf dieser kurzen Distanz. Daraus errechnet sich die durchschnittliche Steigungsbelastung für diese Etappe.
Gleich zu Beginn in Malé ging es in eine knapp 6 Kilometer lange Steigung auf Asphalt. Genau unser Terrain! Mit super Beinen ging es in recht hohem Tempo hoch und wir überholten sehr viele Fahrer. Meine Beine fühlten sich extrem gut an und ich hätte noch zwei Gänge höherschalten können, aber erstens war die Etappe ja noch lang und zweitens musste Daniel auch erst noch sein Tempo finden und halten.
Nach knapp einer Stunde waren wir auf dem ersten Berg dieses Tages angekommen und von hier an ging es auf eine teilweise sehr steile Abfahrt, die auch wieder ihre Opfer im Fahrerfeld forderte. Kurz vor uns überschlug sich jemand und schlug mit dem Kopf auf Steine auf, die eine kläffende Platzwunde mit sich brachten. Da der Teampartner dabei war, ging es für uns weiter auf die Abfahrt.
Unten angekommen hatten wir eine ca. 8 Kilometer lange Strecke auf Strassen oder Radwegen vor uns, die Daniel anführte und das Tempo recht hoch hielt. Als wir die Strasse dann verliessen, stand die heutige Königsdisziplin an. 1200 Höhenmeter verteilten sich nun auf den nächsten 15 Kilometer auf 4 Zwischenanstiege. Gleich zu Beginn ging es sehr steil über eine schottrige Rampe in den Wald. Auch hier hatten wir eine gute Frequenz, so dass wir wiederum einige Teams passierten. Das wichtigste jedoch war, nicht zu überpacen und sich die Kräfte für den kräfteraubenden Anstieg einzuteilen. Zwischendurch gab es eine Tragepassage über große Steine und Wurzeln, was aber insgesamt eine kurze willkommene Abwechslung bedeutete.
Ungefähr 2-3 Kilometer vor dem Gipfel fing es an wie aus Eimern zu gießen. Ein paar Tropfen wären eine kurze Abkühlung gewesen, doch dieser starke Regen war des guten zu viel. Zudem wir uns auf einer Höhe von mittlerweile fast 2200 Metern befanden und wir – wie viele im Fahrerfeld – keine Regen- oder Windwesten dabei hatten. Nach knappen 2:50 Stunden reiner Bergauffahrt hatten wir endlich den Gipfel passiert und so ging es nun bei immer noch strömenden Regen und Kälte, die bis auf die Knochen ging, auf eine 5 Kilometer lange Abfahrt. So richtig genießen konnten wir die Abfahrt nicht, aber das ging wohl nicht nur uns so.
Morgen geht’s auf die letzte Etappe von Madonna di Campiglio nach Riva del Garda. Devise: Nur noch ankommen und nicht mehr stürzen. Allerdings stehen nochmal knapp 75 Kilometer mit 1770 Höhenmeter auf dem Programm – mit Ausruhen wird also nichts. Zudem auf einem 8 km langen Stück ein extrem steiler und anspruchsvoller Downhill bevorsteht.
Wir werden berichten...
Viele Grüße,
6. Etappe Craft Bike Transalp Challenge - Von Ponte di Legno nach Malé
5. Etappe Craft Bike Transalp - Von Livigno nach Ponte di Legno
Erstens kommt es Anders und zweitens als man denkt. Nachdem wir eine sehr erholsame Nacht hinter uns hatten, waren wir grundsätzlich guter Dinge. Die Beine fühlten sich soweit gut an und die einzigen Beschwerden lassen sich auf den Po reduzieren. Verständlich irgendwie.
Vor dem Start wurden wir über den Tot eines Teilnehmers informiert. Sein Partner hatte ihn tot in seinem Hotelzimmer entdeckt. Keine gute Nachricht um ins Rennen zu starten.


