Der Winter ist zurück

Schneetour auf dem BurgenwegHeute morgen traute ich meinen Augen nicht. Es war alles weiß und es herrschte ein regelrechter Schneesturm. Und das nach dem es die vergangenen Tage so herrliches Wetter hatte und auch relativ warm war. Nach reichlichen Überlegungen, ob ich mich bei dem Wetter wirklich rauswagen soll. Heute Mittag entschied ich mich dann doch, erstaunlicherweise während draußen ein heftiger Graupelschauer niederging, dick eingepackt auf s Bike zu sitzen. 
Bereits auf dem ersten Hügel zeigte es sich, dass es genau die richtige Entscheidung war. Bei strahlendem Sonnenschein ging es auf bereits wieder nahezu schneefreien Waldwegen weiter aufwärts mit dem Ziel den Burgenweg zu fahren. Endlich auf dem Trail angekommen, stelle ich mit erstaunen fest, dass ich wohl nicht der einzige war, der diesen Weg als Ziel hatte. Allerdings waren es keine Bikespuren, sondern Fußabdrücke die auch schnurstracks auf einen überdimensionalen Schneeball mitten im Wald zuliefen.
 
Schneetour auf dem BurgenwegDie knapp 5cm Schnee sorgten dafür, dass der Heimtrail doch noch zu einer spannenden Angelegenheit mit hohem Suchfaktor führte. Und der Überraschungseffekt ist auch deutlich höher, wenn der Reifen plötzlich macht was er will, weil man über einen verdeckten Ast oder ein Schlammloch gerollt ist. 
Kurz vor dem Wendepunkt Eichbergturm, war dann auch eine kurze Tragepassage angesagt. Da das Sturmtief am vergangenen Wochenende etliche Bäume quer über den Weg verteilt hatte. Auf dem Heimweg zeigte sich dann auch Frau Holle wieder von ihrer unangenehmen Seite, was sich in riesigen Schneeflocken zeigte, die das Bike und mich zu einem Schneemann verwandelten. So war ich dann doch froh, nach ca. 1,5h wieder zu Hause in der warmen Stube angekommen zu sein. Mein Fazit, wer bei dem Wetter wirklich drin am warmen Kachelofen sitzen bleibt, verpasst das Beste;-) Gruß Sebastian


 

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Ab in den Süden

DSCN2148Vergangenen Samstag ging es früh morgens los, ab in die Toskana. Nach knapp 8 Stunden Fahrt kamen wir endlich in Massa Vecchia an. Vielen Dank nochmals an Sven, der uns auf dem Hin und Rückweg perfekt chauffiert hat, auch wenn das Auto mal nicht so richtig wollte...

Um die Beine zu lockern und auf die kommenden Tage einzustellen, ging es bei angenehmen Temperaturen auf eine kleine Einrollrunde um Massa.
An den darauf folgenden beiden Tagen standen jeweils Grundlageneinheiten an. Diese führten uns über einsame Seitenstraßen und etliche Wellen stets in Richtung Meer. Da dort zum einen die Temperaturen noch etwas angenehmer waren und auch die Gefahr, doch nass zu werden, gegen Null ging.
 
Am 4. Tag stand dann die erste richtig bergige Etappe an. Um den Körper an den gleichmäßig ansteigenden Auffahrten auch mal richtig zu fordern standen an den 2. Bergen einige Intervalle an, die ich zusammen mit Andrea und Sven absolvierte. Nach knapp über 100km und bereits 1300hm schlossen die beiden dann noch eine extra Schleife an. Ich machte mich mit den restlichen 3 Fahrern vom MTB Südbaden auf den Heimweg. Nach einem kurzen Blick auf die Uhr stellten wir mit erschrecken fest, dass wir eigentlich schon wieder zurück sein mussten, um den Abendtermin wahrzunehmen. So stand dann ein um die 30km langes und welliges Tempofahren an, bei dem ich auch keinen Windschatten mehr genießen konnte. Somit kamen wir dann auf knapp 140km und 1500hm und konnten es kaum erwarten, nach dem kurzen Zwischentermin das leckere italienische Abendessen zu genießen.

Tags darauf war dann ein Ruhetag angesagt. Dieser nutzte ich, um hoch zur herrlichen Altstadt von Massa Marittima zu laufen und dort bei strahlendem Sonnenschein auf dem Dorfplatz mit dem Rest die Beine hängen zu lassen. Leider konnte die geplante Freerideeinheit aufgrund der vor unserer Ankunft gefallen Regenmengen nicht durchgeführt werden, weshalb ich mich am Nachmittag noch zu einer kleinen Runde auf der Straße entschloss.

Am darauffolgenden Tag stand dann eine Fahrt ins bergige Hinterland an. Nach einer kleineren Einrollrunde ging es in den Anstieg nach Monterotondo. Dieser windet sich mit angenehmer Steigung hinauf in diesen kleinen verschlafenen Ort, umsäumt von mehreren Quellen, aus denen Dampf schoss und einen leicht schwefeligen Geruch hinterließ.  Die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite und so konnte dieser Anstieg zum ersten Malin diesem Jahr in kurzer Hose und kurzem Trikot gemeistert werden. Endlich wieder frische Luft um die Waden und Arme:-) Da es dann auf knapp 700m doch etwas frischer als erwartet war, surften wir über herrliche Abfahrten möglichst schnell wieder der Wärme im Tal entgegen.

Am letzten Trainingstag standen dann auch wieder einige Höhenmeter auf dem Programm. Doch leider ging an diesem Tag ein sehr starker Wind, der zwar auf den Auffahrten nicht störte, die eigentlich herrlichen Abfahrten und Flachstücke jedoch zu einer äußerst anstrengenden Angelegenheit machte. Insgesamt kamen ich somit auf knapp über 600km und 6500hm.

Da ich das bisherige Wintertraining nahezu ausschließlich auf Skiern oder Laufeinheiten verbrachte, war das Trainingslager eine sehr gute Möglichkeit, um micht mit unserem neuen Teambike, dem BMC Team Elite vertraut zu machen. Bereits auf den ersten Kilometern fühlte ich mich richtig wohl und hatte das Gefühl, schon ewig damit unterwegs zu sein. Das Fahrgefühl, die Sitzposition und auch die Beschleunigung, ist egal ob mehr oder weniger schnellen Einheiten auf der Straße oder auf Trails einfach nur genial und nicht zu toppen.

Viele Grüße Sebastian


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Der Bär ist los

DSCN2095Letzte Woche war es endlich soweit, die Stunde der Wahrheit. Nichts lässt sich mehr vertuschen, alles wird schadlos aufgedeckt. Wir waren bei unseren Partnern von iq-athletik und liesen unsere Leistung überprüfen. Wir, heißt Andrea Sven Sebastian und Ich. Jeder wollte selbstverständlich sein Bestes geben und sich bloß nicht blamieren. Da mein Training bis jetzt sportartunspezifisch erfolgte, stellte ich nicht so hohe Erwartungen an mich. Aber wenn der "Bär halt mal los gelassen wird", dann gibt er auch richtig Gas. Wie immer am Anfang eines solchen Stufentest war es ein Kindergeburtstag, aber schnell wurde klar, dass es bald in harte Arbeit übergeht. Aber egal, ich war ja genau deswegen hier um fest zu stellen was ich auf dem Kasten habe und was nicht. Nach dem Test war ich mit mir im Reinen, den der Test verlief äusserst erfolgreich für mich und somit setzte ich mich müde und zufrieden ins Auto und ließ mich von Sven und Sebastian wieder nach Hause chauffieren. DSCN2101Klar so gehört  sich das ja auch!!! Merci Jungs. Kurzum, der Ausflug in den Frankfurter Raum hat mir viel Spaß gemacht und lässt bei mir schon eine gewisse Vorfreude, auf die Rennen anstehenden Rennen, aufkommen. Denn mit solch einer Truppe unterwegs zu sein ist einfach Klasse. Jetzt heißt es nur noch das Training richtig zu steuern und dann kann im Sommer ja wirklich nichts mehr schief gehen. Halt, eines sollte vielleicht langsam in unseren Gefilden aufhören, dass ständige schneien. Es ist zwar toll bei solch einem Wetter unterwegs zu sein, aber gefährlich ist es leider auch.
 
Naja mache ich eben das Beste daraus!
 
Bis denne, Euer Markus.

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Begegnung der dritten Art

RIMG1087Am Sonntag war es endlich mal wieder so weit. Ich hatte vormittags zwei Stunden Zeit und beschloss am Samstag Abend mein BMC Elite am Kaiserstuhl auszuführen. Sicherlich schon ganz euphorisch von dem wunderschönen Samstag an dem ich aus Zeitgründen gar nicht zum trainieren kam, freute ich mich wie ein kleines Kind auf den nächsten Morgen. Doch wass war das? Dickster Nebel am Morgen beim Frühstück, egal wenn Du schon mal frei bekommst dann halt auch bei diesem Wetter. Zielsicher steuerte ich den Kaiserstuhl hinter meiner Haustüre an. Es wurde immer unheimlicher, der Nebel immer dicker und die Temperaturen wanderten auch gegen Null Grad Celsius. Egal weiter. Beim Aufstieg zur Eichelspitze stellte ich dann fest, dass  in manchen Schattenlöchern auch noch Eis vor zu finden war, sprich die späteren Abfahrten vielleicht etwas vorsichtiger angehen. Endlich, dass erste mal oben angekommen, traute ich meinen Augen kaum. Ich sah nichts, rein gar nichts. Die Abfahrt fuhr ich wie im Blindflug, Sicht vielleicht 30m und das ist bergab im Gelände nicht gerade viel. Naja, bin ja heil unten in der Senke angekommen und da war er wieder der Adrenalinschub - 20m blankes Eis auf dem Weg. Jetzt nur nicht lenken oder bremsen einfach nur rollen lassen, puh geschafft! Danach ging es über einen kleinen Singletrail runter in Richtung Oberbergen. In Oberbergen angekommen ließ ein Blick auf die Uhr erahnen was jetzt anstand. Wettkampf - denn ansonsten ist es nichts mit 11 Uhr zu Hause sein. RIMG1084Also Gas geben, leider wurde der Anstieg hinauf zur Katharinenkapelle immer steiler und meine Kräfte schwand auch immer mehr. Egal da musst Du durch, bist ja gleich oben. Gott sei Dank nahm der Nebel in den höheren Lagen wieder zu, so dass ich nicht alles erkannte. Bergauf manchmal gar nicht so schlecht, wenn man das Ende nicht sieht. Der Polartacho zeigte ständig über 17-18% an Steigung an und enden wollte das Ganze gar nicht. Doch langsam wurde es flacher und ich dachte okay das wars, denn Rest nach Hause kennst Du ja aus dem effeff. Aber was war das, ein leichtes Muhen? Aber hier oben sind doch um diese Jahreszeit keine Kühe. Da schon wieder, aus beiden Seiten drang das Geräusch an meine Ohren und da langsam sah ich Ihre Konturen durch den starken Nebel, ja das sind keine Kühe aber irgendetwas Artverwandtes - Bissons. Puh okay die sind ja zum Glück hinter dem Weidezaun. Aber was ist das? Der Weg endete vor dem Zaun und dahinter zwei junge Bissons die mich lautstark begrüßten. Erst einmal Luft holen und die Lage checken.RIMG1083 Tja nach fünf Minuten hatte sich die Lage nicht unbedingt zu meinen Gunsten gewandelt, aus zwei wurden etwas 12-15 junge Tiere, die selbstverständlcih neugierig auf das frische Fleisch geworden sind. Okay mittlerweile hatte ich die Situation auch begriffen, entweder ich fahre den steilen Anstieg wieder runter und über einen Umweg nach Hause, was bedeuten würde das ich sicherlich 30 Minuten zu spät wäre und dies mein Sohn Yannik mir sicherlich nicht verzeihen wird, oder ich muss irgendwie durch den abgesperrten Übergang hinüber auf die andere Seite der Koppel. Leider zeigten die Tiere nicht jeglichen Sinn sich zu entfernten und so stand ich vor einer schweren Entscheidung. Okay erst einaml Nase putzen (Russische Methode), doch was war das?

 

Das Schnäutzen hat die Tiere völlig erschrecktund sie sprinteten alle wie wild in den Nebel. Hey Krams Deine Chance. Rad über den Koppelzaun gehoben, ab durch das kleine Törchen, Rad geschnappt auf die andere Seite gerannt, Rad über den Zaun und ich wieder durch das zweite Gatter in die Sicherheit. Erst jetzt traute ich mich wieder nach hinten zu schauen -  aber da waren keine Bissons mehr, nur Nebel. Okay jetzt nichts wie heim, Du hast nur noch 12 Minuten. Zum Glück waren bei dem Wetter groß keine Wanderer unterwegs - der Ausdruck "Pistenraudie" wäre hier sicherlich gefallen. Da es zu 90% nur noch bergab ging und mein BMC hervorragend die Spur hielt, schaffte ich es zwei Miunten nach 11 Uhr zu Hause ein zu trudeln. Fertig wie ein Schnitzel aber glücklich wie ein kleines Kind.
 

 

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Kein Zuckerschlecken

es war für die insgesamt  96 Teilnehmer bei der 16ten Austragung des  Run & Bike in Reute sicher kein Zuckerschlecken. Bei Temperaturen von minus 15 Grad sowie schneebedecktem und gefrorenem Untergrund hatten sowohl die Radfahrer als auch die Läufer  alle Hände voll zu tun, die ohnehin schon anspruchsvolle Strecke ohne Blessuren zu bewältigen. Abwechselnd gehen beim traditionsreichen Rennen am vierten Advent Läufer und Radfahrer eines Teams auf den Rundkurs. Am besten und damit am schnellsten absolvierten Marcus Klausmann auf dem Rad und Jan Förster als Läufer den Rundkurs und konnten das Rennen für sich entscheiden. Auf Platz zwei folgten Mountain Bike Profi und Olympiateilnehmer Moritz Milatz vom Multivan Merida-Biking Team und Triathlon Profi Andi Böcherer vom Team Abu Dhabi. Platz drei belegten Raymund Kufner vom RSV Wyhl und Simon Dörflinger vom LC Rothaus.  Trotz aller Bemühungen vom Radsportfachgeschäft SPEEDZONE aus Herbolzheim, die mit eigenem Teamzelt warme Getränke und Verpflegung für die Mitglieder des soq.de-endurance Teams  bereit hielten, gelang angesichts des professionellen Starterfelds keine Top Ten Platzierung für die ambitionierten Hobbyathleten. „Wir haben es leider nicht geschafft, unser Ziel zu erreichen. Dafür war einfach die Konkurrenz zu stark. Wir können mit unserem Abschneiden aber durchaus zufrieden sein. Es ist uns gelungen, auf uns aufmerksam zu machen und haben die tolle Atmosphäre und die gute Stimmung vor Ort genossen“ so Tom Tittmann, Geschäftsführer von soq.de. Auf dem nagelneuen BMC-Bike gelang Markus Baer und Michael Huber immerhin ein sechzehnter Platz von 48 Teams, die sich der Herausforderung stellten. „Ich muss mich zwar noch ein wenig an´s Rad gewöhnen, aber es war schon ein super Fahrgefühl. Ich bin nicht nur mit dem BMC-Bike glücklich, sondern auch mit meiner Leistung“ resümerte Baer kurz nach dem Rennen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatte plötzlich einsetzender Schneefall noch für weihnachtliche Stimmung auf der Strecke gesorgt. Um nach dem Rennen der extremen Kälte zu entkommen,  ging es für Athleten als auch Zuschauer und Organisationsteam schnellstens unter die heiße Dusche. 

 

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Der Winter ist da!

teambmcHeute waren wir zusammen mit Markus, Roland und Tom zum gemeinsamen biken am Kaiserstuhl. Obwohl es heute morgen zum ersten mal richtig kalt war, schien die Sonne und es war richtig klasse. Tom und Roland hatten sogar schon unsere neuen Teambikes von BMC dabei. Da waren wir schon ein bisschen neidisch. Aber wir werden nächste Woche ja auch schon "vorbeschert". Von unserem gemeinsamen Treffpunkt in Riegel fuhren wir zuerst über die Rebberge Richtung Bahlingen. Dann ging es hinauf zur "Schelinger Höhe". Dort oben lag sogar etwas Schnee. So langsam kommt also der Winter. Da der Boden noch nicht richtig durchgefroren war, musste man schon aufpassen, da es immer wieder richtig schlammig und rutschig war. Von dort aus fuhren wir ein paar schöne Trails bevor wir Richtung Amoltern und Kiechlinsbergen aufbrachen. Dann gings auf der Straße zurück nach Hause. Hier unten in der Ebene blies ein richtig kalter Wind. Und so waren wir froh, als wir zuhause in die heiße Wanne springen konnten. Wir hatten jedenfalls eine Menge Spaß und haben viel gelacht. Vor allem beim Bilder machen, gell Tom :-) und als Markus sein Laufrad mit einer Liane weihnachtlich dekorierte. Hätten wir Kerzen dabei gehabt, wäre es ein schöner Adventskranz geworden.
Bis bald Andrea und Sven
 

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soq.de endurance team startete beim Run & Bike in Reute 2009 mit 7 Team´s

Seit 1993 veranstaltet der RCV Reute das Run & Bike. Beim Run & Bike bilden ein Läufer und ein Radfahrer eine Mannschaft, die sich jede Runde (Läufer: 830 m, Radfahrer: 1020 m) im Start-Zielbereich abwech

Reute Run&Bike 21.12.2008


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seln. Die Läufer beginnen, die Radfahrer beenden das ...Rennen. 45 Minuten plus zwei abschließende Runden sind zu absolvieren.

 
 
 
 






























 












 











 










 









 








 







 






 





 




 



 


 

 
  

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