Ab in den Süden

DSCN2148Vergangenen Samstag ging es früh morgens los, ab in die Toskana. Nach knapp 8 Stunden Fahrt kamen wir endlich in Massa Vecchia an. Vielen Dank nochmals an Sven, der uns auf dem Hin und Rückweg perfekt chauffiert hat, auch wenn das Auto mal nicht so richtig wollte...

Um die Beine zu lockern und auf die kommenden Tage einzustellen, ging es bei angenehmen Temperaturen auf eine kleine Einrollrunde um Massa.
An den darauf folgenden beiden Tagen standen jeweils Grundlageneinheiten an. Diese führten uns über einsame Seitenstraßen und etliche Wellen stets in Richtung Meer. Da dort zum einen die Temperaturen noch etwas angenehmer waren und auch die Gefahr, doch nass zu werden, gegen Null ging.
 
Am 4. Tag stand dann die erste richtig bergige Etappe an. Um den Körper an den gleichmäßig ansteigenden Auffahrten auch mal richtig zu fordern standen an den 2. Bergen einige Intervalle an, die ich zusammen mit Andrea und Sven absolvierte. Nach knapp über 100km und bereits 1300hm schlossen die beiden dann noch eine extra Schleife an. Ich machte mich mit den restlichen 3 Fahrern vom MTB Südbaden auf den Heimweg. Nach einem kurzen Blick auf die Uhr stellten wir mit erschrecken fest, dass wir eigentlich schon wieder zurück sein mussten, um den Abendtermin wahrzunehmen. So stand dann ein um die 30km langes und welliges Tempofahren an, bei dem ich auch keinen Windschatten mehr genießen konnte. Somit kamen wir dann auf knapp 140km und 1500hm und konnten es kaum erwarten, nach dem kurzen Zwischentermin das leckere italienische Abendessen zu genießen.

Tags darauf war dann ein Ruhetag angesagt. Dieser nutzte ich, um hoch zur herrlichen Altstadt von Massa Marittima zu laufen und dort bei strahlendem Sonnenschein auf dem Dorfplatz mit dem Rest die Beine hängen zu lassen. Leider konnte die geplante Freerideeinheit aufgrund der vor unserer Ankunft gefallen Regenmengen nicht durchgeführt werden, weshalb ich mich am Nachmittag noch zu einer kleinen Runde auf der Straße entschloss.

Am darauffolgenden Tag stand dann eine Fahrt ins bergige Hinterland an. Nach einer kleineren Einrollrunde ging es in den Anstieg nach Monterotondo. Dieser windet sich mit angenehmer Steigung hinauf in diesen kleinen verschlafenen Ort, umsäumt von mehreren Quellen, aus denen Dampf schoss und einen leicht schwefeligen Geruch hinterließ.  Die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite und so konnte dieser Anstieg zum ersten Malin diesem Jahr in kurzer Hose und kurzem Trikot gemeistert werden. Endlich wieder frische Luft um die Waden und Arme:-) Da es dann auf knapp 700m doch etwas frischer als erwartet war, surften wir über herrliche Abfahrten möglichst schnell wieder der Wärme im Tal entgegen.

Am letzten Trainingstag standen dann auch wieder einige Höhenmeter auf dem Programm. Doch leider ging an diesem Tag ein sehr starker Wind, der zwar auf den Auffahrten nicht störte, die eigentlich herrlichen Abfahrten und Flachstücke jedoch zu einer äußerst anstrengenden Angelegenheit machte. Insgesamt kamen ich somit auf knapp über 600km und 6500hm.

Da ich das bisherige Wintertraining nahezu ausschließlich auf Skiern oder Laufeinheiten verbrachte, war das Trainingslager eine sehr gute Möglichkeit, um micht mit unserem neuen Teambike, dem BMC Team Elite vertraut zu machen. Bereits auf den ersten Kilometern fühlte ich mich richtig wohl und hatte das Gefühl, schon ewig damit unterwegs zu sein. Das Fahrgefühl, die Sitzposition und auch die Beschleunigung, ist egal ob mehr oder weniger schnellen Einheiten auf der Straße oder auf Trails einfach nur genial und nicht zu toppen.

Viele Grüße Sebastian


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Alles durchlebt in 45min

Am Sonntag letzter Woche stand das Burgrace in Hecklingen für einige unserer Teamfahrer auf dem Programm. Da ich letztes Jahr dort auch schon mitgefahren bin und mir die Strecke dieses Cross-Country Rennen sehr gut gefallen hat, habe ich zum Leidwesen von Sascha mich kurzerhand entschlossen dort zu starten und nicht wie eigentlich geplant, beim Sportschecklauf in Freiburg.
 
l031Bei guten äußeren Bedingungen habe ich mich richtig auf die anspruchsvolle Strecke gefreut. Ich kam sogar vorher das ein oder andere mal dazu etwas zu trainieren, was in den letzten Wochen/Monaten ja nicht wirklich der Fall war. Mein Ziel war es mit Spaß dass Rennen zu bestreiten und wenn es geht nicht unbedingt Letzter zu werden. Da ich recht spät gemeldet hatte landete ich ziemlich weit hinten in der Startaufstellung. Tja, hier hieß es schon mal ein Problem so schnell wie möglich zu lösen, nach dem Start versuchen etwas nach vorne zu kommen, den ansonsten bin ich im technischen Teil erst mal ans mit rollen gebunden. Gesagt getan, von der ersten Sekunde an Vollgas, wie übrigens alle, sprich nach vorne kam ich nicht gleich. Trotzdem gelang es mir in der ersten Runde mich auf Platz 5/6 vor zu arbeiten. Allerdings zahlte ich für diese Aktion ziemlich schnell Lehrgeld. Schon bald brannten die Lungen und die Beine meldeten auch schon einen erhöhten Laktatspiegel. Egal da musst Du jetzt durch! Zweite Runde also weiter Vollgas, doch Ende der zweiten Anfang der dritten Runde, kam die Frage des Sinns bei mir auf. Bist Du jetzt hier um zu kot... oder willst Du eigentlich nur Spaß haben? Die Frage war schneller beantwortet als ich dachte - Spaß haben! Also nahm ich das Tempo heraus und verlor so Platz um Platz. Egal Du wolltest ja Spaß haben, doch irgendwann packte mich der Ehrgeiz wieder und so versuchte ich ein Zwischenweg zwischen Spaß und Qual zu finden. Erstaunlicherweise konnte ich mich mit dieser Formel noch etwas nach vorne arbeiten, so dass ich nach sieben Runden erfolgreich als neunter in Ziel einfuhr. Hätte ich mich gleich an dieses Credo gehalten, dann wären mir manche Qualen erspart geblieben, aber dann hätte ich ja nicht sagen können: "Alles durchlebt in 45min"!
 
 
 
Übrigens ein Rennen was ich jeden empfehlen kann, klein und überschaubar und trotzdem nicht einfach. Und der Veranstalter vom MTB Südbaden tut sein übriges das man sich sofort wohl fühlt, aber das ist ja auch nicht so schwer bei dieser Location - macht weiter so!
 
Bis den Euer Roland.
 
 
 
 
 

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Zum Saisonabschluss noch einmal ganz oben

Burgrace 2009


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Am gestrigen Sonntag stand mit dem Hecklinger Burgrace vom MTB Südbaden mein letztes Rennen für diese Saison auf dem Programm. Durch die Streckenveränderungen die der Veranstalter im Vorfeld vorgenommen hat wurde es ein technisch und konditionel anspruchsvoller Kurs, eigentlich genau nach meinem Geschmack. Allerdings habe ich seit dem Schwarzwald Marathon in Furtwangen nicht mehr viel trainiert. Am Start war doch eine recht ordentliche Starterzahl, doch dies konnte ich gelassen sehen, da ich als Vorjahressieger automatisch die sogenannte Pole Position bekam. Somit konnte ich mich aus dem ganzen Startgeplänkel heraus halten. Da man bei solchen Rennen nicht immer aller Kontrahenten kennen kann, gab ich in der ersten Runde gleich einmal Gas um zu schauen wer mit folgen konnte. Negativ, keiner wollte mitgehen, besser gesagt, mitfahren und so schien es ein entspanntes Rennen zu werden. Wurde es auch! Bis, ja bis meine Sattelstütze sehr stark ins wackeln kam. Da ich doch einen recht komfortablen Vorsprung besaß, beschloss ich anzuhalten und das Ganze zu reparieren. Denkste, krach hat`s gemacht und der Sattel war ab. Tja und jetzt, jetzt gröllten alle Zuschauer, "Pech gehabt, musste halt ohne Sattel das Rennen fertig fahren". Gesagt getan, da ich nur noch eine Runde zu absolvieren hatte, fuhr ich die letzten zwei Kilometer im stehen. Puh, dass war noch einmal richtig spannend, da das ganz schön anstrengend war und ich ja auch Zeit zwecks der versuchten Reparatur verloren hatte. Aber mein Vorsprung war Gott sei Dank ausreichend und so konnte ich einen weiteren Sieg in Hecklingen einfahren. Mit diesem Sieg verabschiede ich  mich aus der Saison 2009 und werde jetzt Kraft für die kommende Sasion tanken.
 
Bis denn, Euer Markus
 

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uphill Bad-Peterstal - Tradition verpflichtet

Am Wochenende stand mal wieder ein uphill auf dem Plan.
10 km bergauf mit 500 Hm - das Rennen fand 2009 schon das 18. mal statt und diese Tradition verplichtet auch jedes Jahr auf´s Neue an den Start zu gehen.
 
Bei Sonnenschein und nicht ganz warmen 8 Grad fiel der Startschuss. Und beim uphill wie immer von Anfang an volle Kanne. Puls auf der Pulsuhr schaut man sich besser nicht an, weil die Werte in schwindel eregender Höhe nicht gerade motovierend sind. Aber irgend wie schaut man das Rennen über doch auf die Polar Uhr - vielleicht auch nur um von ihr bestätigt zu bekommen, dass es einem wirklich so schlecht geht.
 
Eine schöne Strecke bei der man auf 10km um jeden Platz kämpft. Bei diesem uphill geht es sogar mal ca. 1 km bergab. Genau dies ist allerding echt hart; da die Strecke danach 2 km Endspurt bergauf in´s Ziel führt. Nach der Abfahrt haben sich die Muskeln an die Entlastung gewöhnt und wollen die letzten 2 km nicht mehr fahren, da würde man am liebsten absteigen und schieben. 
Im Ziel ist dann doch immer alles halb so schlimm und ich bin mit dem 12. Platz bei den Senioren bei dem sehr gut besetzten Fahrerfeld ganz zu frieden.
 
Zum Sainsonausklang steht nächste Woche noch das Burgrace in Kenzingen an und dann kommt der Winter...
 
 

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Feuertaufe bestanden


FEUHallo Freunde,
am Wochenende habe ich meine Feuertaufe am Berg auf dem MTB bestanden. Für einen alten Ironman wie mich, der bisher nur auf der Strasse trainiert hat, war dies eine Herausforderung der besonderen Art. Es hat mich naturgemäß auch das ein oder andere Mal am Wochenende mit dem Mountainbike in die Prärie gehauen. Noch ist kein Meister vom Himmel gefallen, aber ich stelle mich der Herausforderung. Und so werde ich am Wochenende mein erstes Cross-Country-Rennen in  Hecklingen bestreiten. Dort findet das alljährliche Burgrace durch die Weinhänge statt. Wie gut, das auch Markus Bär am Start ist und er notfalls die Teamehre retten wird. Ein Video vom letztjährigen Burgrace findet ihr auf unserem You-Tube-Kanal.


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Odenwald Bike Marathon

Mal wieder zusammen, am Sonntag in Hirschberg bei Heidelberg…

beim 11. Odenwald Bike Maratho
Caroline und ich seit langen mal wieder zusammen am Start gestanden. Ein herrlicher Spätsommertag mit idealen Bedingungen. Na dann an den Start; und wie immer is da ne Menge los. Warum auch alle immer vorne stehen müssen, weiß auch keiner.Los geht´s auf eine Runde in Hirschberg von 30 km. Am Anfang dann das normale Chaos und wir mitten drin - nächstes mal dann doch bis vorne vordrängen.Ein schneller Kurs mit bissigen Anstiegen, da hat sich das Feld dann schnell auseinandergerissen. Rauf und runter und wieder rauf und runter ohne Kilometerzähler hat man keine Ahnung mehr wie weit es noch in´s Ziel ist. Schade, der Kilometerzähler ist dem Gewichtstunig zum Opfer gefallen. Das wird wohl schon der letzte Anstieg sein (hoffentlich, sonst ist die Power ade) also nochmal alles geben und die letzten 4 km zum Ziel - dann auf der Abfahrt und in der Ebene noch mal drücken.Hat funktioniert noch 1,5 km und die Runde ist rum. Im Ziel gibt´s dann gleich Ergebnisse für mich den 9. Platz und den gleichen (man könnte denken wir haben ihn abgesprochen) für Caroline. Ein rundum gelungenes Rennen mit super Resultat - ist zum wiederholen -Vielleicht am 3. Oktober in Bad- Peterstal…

Bis dahin

Caroline und Tino
 
Odenwald 2009 - Tino
 

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Frühaufsteher mit Kälteresistenz werden mit Podest und Bestzeiten belohnt

DSCN1859Es ist 6:30 Uhr am Sonntagmorgen, die Dämmerung zieht herauf und wir stehen fröstelnd auf dem Parkplatz in Furtwangen. Die fünf Grad plus, welche das Thermometer anzeigt fühlen sich an wie knapp unter dem Gefrierpunkt. Nur widerwillig ziehen wir unsere Jacken und die langen Hosen aus und begeben uns mit ca. 120 anderen Bikern in Richtung Startaufstellung. Denn schon um 07.00 Uhr fällt der Startschuss für unseren letzten Marathon in diesem Jahr, den Schwarzwald-Bike-Marathon in Furtwangen. Für die 120 km sollte man also nicht nur Frühaufsteher sein, sondern auch eine gewisse Kälteresistenz mitbringen. Nichtsdestotrotz war die Wettervorhersage für heute gut und wärmer sollte es im laufe des Tages auch werden. So haben wir uns dann nach langem hin und her überlegen,  wie schon die beiden Jahre zuvor, wieder für die Königsdistanz entschieden.
 
Um Punkt sieben Uhr erfolgte der Startschuss und das Fahrerfeld stürmte auf die Strecke. Ich (Sven) konnte mich gut im Mittelfeld einreihen. Nach dem wir Furtwangen verlassen hatten  ging es zunächst die ersten 5 km flach auf einem Schotterweg Richtung Vöhrenbach auf eine 30 km Runde bevor wir wieder durch Furtwangen auf die 90 km Strecke fuhren. Schon auf dieser „Einführungsrunde“ galt es 700 Hm zu vernichten. Bis zum ersten Anstieg war das Fahrerfeld noch komplett zusammen, doch von da an zerfiel es mehr und mehr. Ich fand recht schnell meinen Rhythmus und kam gut voran. Furtwangen ereichte ich dann schon nach 1.16 Std. Mein Ziel, eine Zeit um 6 Std. zu fahren und nicht von Markus Bär eingeholt zu werden, konnte also klappen, wenn alles weiter so lief. Obwohl das Feld gleich auseinander fiel, fand ich einen guten Mitfahrer, mit dem ich gut zusammen fahren konnte. So kam es, dass wir bald auf eine weitere Dreiergruppe auffahren konnten. Doch auch diese Gruppe zerfiel immer wieder, da die Strecke sehr unrhytmisch war und die Stärken der einzelnen Fahrer nicht gleich waren. 
 
PulsNach 82 km kam ich mit zwei „Wurzelhoppsern“ vom SV Steinach aus unserer Fünfergruppe an den längsten Anstieg der Strecke, hinauf nach Gremmelsbach. Obwohl ich mich anfangs noch an die beiden heften konnte, war mein Puls da schon im roten Bereich. Doch ich wollte nicht abreißen lassen. Erst am nächsten steileren Anstieg zur Verpflegungsstelle „Breghäusle“ zeigte mir ein leichtes Zucken in den Oberschenkeln an, dass ich langsamer fahren musste um keine Krämpfe zu bekommen. So musste ich die beiden wohl oder Übel ziehen lassen. Nach der Verpflegungsstelle gab es dann eine „Streckenzusammenführung“, d.h. Die 42 km und 60 km Runde und die 90 bzw. 120 km Runde führten über dieselbe Strecke. So galt es, als schneller 120er, sich durch den Pulk der langsamen Fahrer der kürzeren Strecken zu schlängeln. Dies war zum Teil gar nicht so einfach. Nach der letzten Verpflegungsstelle in Vöhrenbach ging es dann nochmals einen kurzen Waldweg hinauf. Hier hab ich nochmals meine letzten Kräfte mobilisiert. Die letzten 4 km ging es dann wieder flach mit heftigem Gegenwind ins Ziel nach Furtwangen. Glücklicherweise fand ich in einem 90 km-Fahrer einen, bei dem ich im Windschatten diese letzten schnellen Km hinter mich brachte. Total erschöpft aber überglücklich bog ich dann auf die Zielgerade in Furtwangen ein. Hier jubelte ich dann wohl etwas zu früh, denn so verlor ich um 0,4 Sekunden noch einen Platz. Trotzdem bin ich super zufrieden mit meinem Ergebnis. 120 km und 3055 Hm in 5.47 Std.. Vor allem hat mich Markus Bär nicht mehr eingeholt!
 
Auch bei Andrea lief es heute ziemlich gut. Obwohl nicht ganz ihr Wetter war (sie hasst kalte Temperaturen) kam sie nach 6.26 Std. als Viertschnellste Frau über die 120 km ins Ziel. Dies bedeutete Platz 3 in ihrer Altersklasse. Somit war auch sie 30 Minuten schneller als im Vorjahr! Unser Training hat also gefruchtet.
 
Jetzt gönnen wir uns erst einmal eine kleine Trainingspause bevor wir uns auf die Saison 2010 vorbereiten.
 
… see you in the dirt...
 
Andrea und Sven
 

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Wieder ein Platz auf dem Podium

stHeute stand mit dem Schwarzwald Bike Marathon in Furtwangen eines der letzten MTB-Rennen für diese Saison auf dem Programm. Hier galt es 90km in den Höhenlagen des Hochschwarzwald zu absolvieren. Aus den letzten Jahren wusste ich schon, dass mich dort alles am Start erwarten kann. Zum Glück trat nicht alles ein! Durch das schöne Wetter in den letzten Tagen war schon einmal gesichert, dass das Ganze keine Schlammschlacht wird. Allerdings muss ich zugeben das mit 6°C Aussentemperatur, kurz vor dem Start, nicht gerade meine Temperaturen geherrscht haben. Aber es ist für Alle gleich und daher brauche ich auch erst gar nicht anfangen zu jammern. Vom Start weg war unser Rennen, was offiziel als Rothaus-Cup ausgeschrieben war, ein richtig schnelles Rennen. Nur leider hatte ich nach dem Start wohl noch nicht ganz ausgeschlafen und habe den Zug vorne verpennt. So hieß es dann für mich das meiste alleine zu fahren, was sicherlich bei dem Wind nicht immer Spaß gemacht hat. Aber kleine Fehler werden eben sofort bestraft und das in diesem Fall eben zu recht. Allerdings muss ich zugeben das der Sieger S. Tröndle fast eine halbe Stunde schneller war als ich und ich war schon um einiges schneller als letztes Jahr. Sprich Platz zwei in meiner AK geht völlig in Ordnung. Der Sieger war einfach eine andere Hausnummer! Nur schön das man sieht, dass man in meinem Alter auch noch so schnell fahren kann, denn das spornt mich für das nächste Jahr noch mehr an. Nun werde ich erst einmal für ein paar Tage die Beine hochlegen und dann so langsam in Richtung Saisonausklang  wandern. Mit dem BurgRace in Hecklingen werde ich dann in die wohlverdiente Wettkampfpause gehen und Kraft fürs nächste Jahr tanken.
 
Also bis demnächst, Euer Markus.
 
 

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soq.de wieder ganz oben

RIMG0928Heute stand mit dem Cross-Country Rennen im Münstertal der letzte Lauf zum Schwarzwaldtäler-Cup auf dem Programm. Hier wollte ich unbedingt noch einmal meine gute Form zeigen. Denn von der TransSchwarzwald habe ich mich wieder sehr gut erholt und die 12h von Todtnauberg waren noch einmal eine gute Vorbereitung für Heute.
 
Gesagt getan, um 11:02 Uhr ging es auf den 3,8km langen Rundkurs, den wir Senioren fünf mal zu befahren hatten. Ein Kurs der technisch doch recht fordernd war. Zum Glück war die Strecke trocken und somit gut zu befahren. In der ersten Runde hielt ich mich noch am Gesamtführenden auf, doch schnell merkte ich, dass er heute wohl nicht die besten Beine hatte. So beschloss ich das Heft selbst in die Hand zu nehmen und gab ordentlich Gas. Das Ich gut unterwegs war zeigte mir die ständigen Überholvorgänge der vor mit gestarteten Hobby-Klasse. Da ich mir aber nicht wirklich sicher war, ob mein direkter Kontrahent nicht doch noch einmal die zweite Luft hinten raus bekam, fuhr ich die ganze Zeit mit vollem Gashahn. Erst im Ziel zeigte mir sich der riesen Vorsprung den ich in der kurzen Zeit heraus gearbeitet hatte.
Fazit: Ein Rennen nach meinem Geschmack. Schade das die Serie jetzt zu Ende ist, den die Form stimmt und lässt sicherlich für nächste Woche beim Bike-Marathon in Furtwangen auf ein ebenfalls gutes Resultat hoffen.
 
Bis demnächst, Euer Markus.

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Podium verpasst aber Torte mit Platz 4. gewonnen!

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Am Samstag starteten wir Andrea und Sven beim 12Std.Rennen in Totnauberg als Mixed Team. Eine Frau und ein Mann bilden hierbei zusammen ein 2erTeam.  Von den jeweils gemeldeten Mannschaften darf sich immer nur ein Teilnehmer auf der Rennstrecke befinden. Gewechselt darf nur in der angegebenen Wechselzone bei Start und Ziel erfolgen. Dabei bleibt es jedem Team selbst überlassen, ob es nach jeder Runde wechselt oder ob ein Fahrer mehrere Runden am Stück fährt. Wer die meisten Runden in den vorgegebenen 12 Std. absolviert, hat gewonnen. Die Wettkampfstrecke in Todnauberg führt über einen 14 km langen Rundkurs auf Wald- bzw. Rad- und Wanderwegen, sowie Singletrails. Sie ist sehr anstrengend, da es keine Möglichkeit gibt sich zu erholen.  Nach einer fast schlaflosen Nacht(so kam es uns vor, wie es so ist wenn man immer wieder aufwacht und die Kirchturmuhr stündlich hört) standen wir um 4.45Uhr auf. Wir mussten sehr früh in Totnauberg sein um einen guten Parkplatz zu sichern und unser Verpflegungslager  auf der für uns abgesteckten Rasenfläche aufzubauen.
 
(Den Platz an der Strecke hat unser Vereinskollege Stefan Sellinger, der als Einzelfahrer startete, am Vortag für uns abgesteckt) Die Lage war super, denn wir hatten nur einige Meter zur Wechselzone und die Verpflegungszone war auch gleich nebenan. Als Renntaktik wählten wir die gleiche wie im letzten Jahr. Wir beschlossen, dass  (Sven) die erste Runde fahre, da ich im Startgetümmel besser zu Recht komme als Andrea. Unser Ziel in diesem Jahr war es, zusammen18 Runden zu fahren. Im letzten Jahr schafften wir 17 Runden. Rein rechnerisch gesehen hieß dies, dass ich (Sven) die 14km und 340hm immer gut unter 40min bleiben musste und Andrea nicht über 41min pro Runde brauchen durfte. Doch unsere Rechnung ging leider nicht ganz auf. Die Streckenverhältnisse waren schwieriger als im letztes Jahr, da stellenweise die Wege mit Schotter aufgefüllt waren und meistens viel Gegenwind herrschte. Nach mehreren Runden zeichnete sich ab dass wir die 18 Runden nicht schaffen würden. Irgendwie war nicht unser Tag. Vielleicht waren wir noch nicht ganz von der Transschwarzwald erholt oder das kühle Wetter, oder… . Die Lunge brannte und in den kurzen Pausen von 30 min. musste man schon wieder in der Wechselzone stehen. Ich (Sven) fuhr dann in der Mittagszeit einmal 2Runden hintereinander in der Hoffnung dass Andrea sich gut erholt und im Anschluss flotte Runden fahren kann. Aber daraus wurde leider nichts. Sie hatte in der Pause mit den kühlen Temperaturen zu kämpfen und zitterte am ganzen Körper obwohl sie sich in Decken eingehüllt hatte. Unser Polar zeigte eine Durchschnittstemperatur von 18 Grad an, aber im Schatten fühlte es sich mit dem starken Wind viel kühler an. Nach 15 Runden lagen wir immer noch auf Rang 4 wie von Anfang an. Der Zeitabstand nach vorne auf den 3. Platz war schon recht groß und nach hinten hatten wir zwischenzeitlich 6 min.Vorsprung. Leider wurden die Ergebnisse in den letzten Runden nicht mehr aktualisiert, so dass wir keine Ahnung hatten ob wir auf Platz 5 abgerutscht sind oder unser Zeitvorsprung gut reichte. So hieß es eben so schnell zu fahren wie noch möglich. Dies ist aber leichter gesagt als getan. Denn im 2er Team (bei einem Wechsel in jeder Runde) hat man fast keine Zeit sich zu erholen. Es bleiben einem gerade mal 30 min. um sich zu Verpflegen, das Rad wieder in Ordnung zu bringen und um schnell auf die Toilette zu gehen. Nach 8 – 9 Std. fällt es einem dann immer schwerer sich nach der kurzen Pause aufs Rad zu setzten und Vollgas zu fahren. RIMG0931-1
 
 
Da wir die Teams hinter uns nicht kannten (jedes 2er Team, egal ob Herren, Frauen oder Mixed hatte die gleichen Hintergrundfarben auf den Startnummern), hatten wir auch keine Ahnung auf wen wir besonders aufpassen mussten. Aber egal, wir blieben bei unserer Taktik (jede Runde Wechsel) und hatten abgemacht dass Andrea die Schlussrunde fahren soll. Allerdings hatte sie vergessen noch auf die Toilette zu gehen. Hin und hergerissen hat sie es sich auf der Strecke dann allerdings verkniffen anzuhalten, da sie nicht wusste ob uns dieser Halt einen Platz kosten könnte. Zum Glück hat sie nicht angehalten, denn das Team auf Platz 5 lag am Ende dann nur 1Min.20sec. hinter uns. Im Ziel gab es für jeden Sekt und wir plauderten noch mit vielen befreundeten Fahrern, deren Zahl nunmehr von Rennen zu Rennen immer größer wird.
 
 
 
Mit Platz 4 gab es eine für uns eine Schwarzwälder Kirschtorte (wussten wir noch vom letzten Jahr) und wir warteten daher noch bis zur Siegerehrung.
 
 
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Alles in allem war es auch in diesem Jahr wieder schön in Todnauberg zu starten. Leider konnten wir nicht ganz unser Ziel erreichen, aber wir sind trotzdem mit unserem Ergebnis zufrieden. Und die Schwarzwälder Kirschtorte hat auch ganz gut geschmeckt!
Vor allem in den technisch schwierigen Abfahrten konnten wir unsere gute Fahrtechnik ausspielen und viele Fahrer distanzieren. Nur bergauf hat dann an diesem Tag doch noch ein klein wenig Kraft gefehlt. Aber das kann in so einer langen Saison schon mal passieren.
 
Jetzt wollen wir uns erst mal richtig erholen und dann schauen wir mal, ob wir noch ein oder zwei Rennen in diesem Jahr bestreiten bevor es in die Winterpause geht.
 
Bis bald
 
Andrea und Sven
 

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polar