In der Gesamtwertung wurde mir aber im Nachhinein das Weißweinschorle am Wendepunkt zum Verhängnis. Denn mit nur wenigen Sekunden Rückstand auf den Drittplatzierten kam ich an diesem Tage auf Gesamtrang vier, wenn man allerdings die beiden Triathlonprofis Andi Böcherer und Maurice Clavel, die ausser Konkurrenz starteten mit einbeizieht, wäre es Platz 6 geworden. Auch dies wäre für mich immer noch ein sehr gutes Ergebniss, denn in den Vorwochen war aus Zeitgründen an Training nicht wirklich zu denken, also mit dem vierten Platz kann ich sehr gut Leben!
soq.de Athlet holt DM Titel
Jaja so schnell kann es gehen. Kaum verlassen unsere Athleten ihr eigentliches Terrain schon sammeln sie die Platzierungen reihenweise ein! Aber nun mal ganz von vorne. Markus Bär und meine Wenigkeit beschlossen kurzfristig am Sonntag beim Triathlon in der Kaiserstuhlgemeinde Ihringen zu starten. Warum fragt sich jetzt sicherlich der Eine oder Andere. Ganz einfach, ersten waren dies sehr überschaubare Distanzen mit 200m Schwimmen, 10km Radfahren und abschliessend 3km Laufen und zweitens wurde innerhalb dieses Wettkampfes das erste mal die Deutschen Triathlon Winzermeisterschaft ausgetragen. Genau das richtige für uns beide Nichtschwimmer! Denn von den Distanzen bekommen wir das locker hin und zweitens erfüllten wir beide die Kriterien um in die Winzerwertung zu gelangen. Ja wir sind beide Nebenerwerbswinzer und kennen somit die Weinnberge nicht nur vom Training, sondern auch von der Arbeit her.
Ich wusste also das ich mein Rennen gewinnen werde, wusste aber nicht was in den anderen Rennen abgehen würde - sprich ich versuchte die Spannung beim Laufen hoch zu halten und auch hier Gas zu geben. Bis zum Wendepunkt bei Kilometer 1,5 gelang mir das auch sehr gut , aber dann.........
Da wir uns ja bei der DM der Winzer befanden stand am Wendepunkt nich Wasser zur Verfügung sondern Weißweinschorle, okay also nimmst Du halt einen Schluck davon! Gesagt getan, nur sehr schnell erwies sich das als großer Fehler. Innerhalb von Bruchteilen verwandelte sich meine Spucke in ein klebrige Masse, die mir auf den letzten 1,5 Kiolmeter das Leben deutlich erschwerten! Das Ziel vor Augen nahm ich dann auch unweigerlich etwas Tempo raus - was sich nachher als Fehler heraus stellte. Das Rennen in meinem Startblock gewann ich überlegen mit rund zwei Minuten Vorsprung. Nun hieß es zittern - was machen die Anderen, vorallem Markus in vorletzten Startblock.
Die Siegerehrung gab dann Gewissheit. Platz 1 für mich in der Wertung DM Winzer "Nebenerwerb" mit gutem Vorpsrung vor dem Teamkollegen Markus Bär! Wir beide waren übrigens unter allen Winzer mit Abstand die schnellsten und können uns somit mit dem Titel "Deutschlands schnellste Triathlonwinzer" bezeichnen. Wow was für eine Ehre.
Nun lege ich mich genüßlich mit ner Weißweinschorle auf die Couch, hänge meine Laufschuhe an den Nagel und beende meine Karriere mit einem "DM-Titel". Sportlerherz was willst Du mehr? Bewegung selbstverständlich und das in großen Mengen, also Weinschorle der Frau geben und versuchen weiter zu trainieren damit der nächste Wettkampf auch wieder erfolgreich abgeschlossen wird. Dies wird vorraussichtlich der Bike-Marathon in Furtwangen am 12. September werden. Vorrausgesetzt ich erhole mich von den feuchtfröchlichen Siegesfeier bis dahin!
Bis dahin, Euer Roland.
20 Jahre Breisgau Triathlon
nach einem einwöchigen Aufenthalt an der Côte d`Azur, der zum Training genutzt worden ist und dem dicht darauf folgenden Internationalen Breisgau Triathlon, kehrt nun wieder etwas Ruhe ein.
Im Süden Frankreichs verlief im Hinblick auf den jetzt noch anstehenden Saisonhöhepunkt, den deutschen Meisterschaften in Schliersee, alles nach Plan. .
Hohe Laufumfänge und viele Schwimmkilometer bestimmten den Alltag, gleichzeitig ist es für mich trotzdem immer unglaublich erholsam.
Direkt im Anschluss an diese Woche stand ein besonderer Wettkampf an. Der sehr bekannte Breisgau Triathlon feiert 20 jähriges Bestehen und hat extra für dieses Jubiläum eine zusätzliche, kürzere und somit auch leichtere Distanz mit ins Programm genommen.
Die Veranstaltung war wieder einmal ausgebucht, was für einen herausragenden Wettkampf spricht, so machten sich 200 Starterinnen und Starter auf, die Jubiläumsdistanz ( 500- 32- 7,5) zu absolvieren.
Mit der regionalen Spitze war dieser Wettkampf doch recht gut besetzt, so dass es ein spannendes Rennen sein würde.
Pünktlich um 10: 50 Uhr fiel der Startschuss, gleich setzte ich mich vom restlichen Feld ab. Da es allerdings nur 500 Meter zurückzulegen galt hielten sich die Abstände in Grenzen.
Mit etwas mehr als 30 Sekunden Vorsprung ging es auf die sehr bergige Radstrecke, die man sehr gut kennen muss um überhaupt einigermaßen schnell durch die Kurven zu kommen.
Sehr überrascht war ich als kurz vor dem Wechsel zum laufen, plötzlich mein Trainer hinter mir auftauchte.:-) hatte ich doch ein einigermaßen gutes Tempo gehabt ..Also gingen wir quasi zusammen auf die Laufstrecke, auf der wir uns, nach Führungswechsel, für einen gemeinsamen Zieleinlauf entschieden :-)Von der restlichen Konkurrenz war nichts zusehen ;-)
Abgesehen davon war es auf der Laufstrecke sowas von heiß kam mir vor als wär ich ne Fritte- der pure Backofen!!!! ...nicht gerade, dass was mit so liegt ....
Kurze Zeit später war es soweit, wir überquerten zusammen die Ziellinie und unterstrichen mit diesem Zieleinlauf die Besonderheit des Jubiläums!!
Alles in allem ein guter Wettkampf, obwohl ich gegen Ende des Wettkampfes doch etwas Trainingslagermüdigkeit verspürte.
Bilder folgen..
Bis bald, euer Maurice
Bundesliga Offenburg
am Wochenende war in Offenburg der Teufel los. Neben einem Beachturnier in der Innenstadt, stand ein riesen Triathlonevent rund um den Gifizsee auf dem Programm.
Höhepunkt des Triathlonevents was der am Samstagabend stattfindende World Super Sprint. Dieser war eine der fünf Bundesligarennstationen in dieser Saison.
Für mich war das Anlass einen ganz besonders guten Wettkampf zu zeigen. Als alter Offenburger war dieser Tag ein gaaaanz besonderer.
Ich hatte mir daher auch viel ausgerechnet.
Wie in allen Rennen der 1. Bundesliga starteten auch in Offenburg die absoluten Weltstars wie Daniel Unger die beiden Vasiliev`s, Fréderik Belaubre...
Wie die Meisten Bundesligarennen, begann auch der World Super Sprint um 18 uhr. Für die Zuschauer eine perfekte Zeit. Viele Freunde und Bekannte standen an der Strecke und warteten gespannt auf meinen Auftritt!!
Das Schwimmern verlief soweit gut. Im Vorderfeld verließ ich nach 750 Metern das Wasser und rannte so schnell wie nur möglich in die Wechselzone und schwang mich auf mein Rad!
Vier Radrunden à 5km waren zu absolvieren. Ich befand mich in der zweiten Gruppe. Vorne waren die Vasiliev`s und noch 10 weitere Fahrer etwas enteilt. Dennoch war ich zufrieden mit meiner Position, hatte alles unter Kontrolle und konnte nun Kraft sparen, um dann die 5km Laufstrecke quasi fliegend zurückzulegen :)
Plötzlich jedoch war alles auf den Kopf gestellt. Ich habe an einem Wendepunkt der Radstrecke, gleich in der ersten Runde den Abflug gemacht.
Ich rutschte einfach im Kreisel, der als Wendepunkt diente, weg. Kurze Panik: " Scheiße, ausgerechnet jetzt und hier !!!" Bei der Betrachtung meines Vorderrades war an kein weitermachen zu denken, denn der Schlauchreifen war auf einer Länge von 15cm von der Felge gesprungen.
Mit aller Kraft und viel Wucht schaffte ich es doch den Reifen wieder auf die Felge zu schlagen.
...Und meine Gruppe..... fuck..... die war weg!!!!!!
Glück im Unglück, mir war nichts schlimmeres passiert und ich konnte weiterfahren. Die dritte Gruppe, also die Gruppe hinter meiner ursprünglichen, kam auch an den Kreisel.... natürlich habe ich keine Sekunde überlegt und bin mit aller Kraft in die Gruppe gefahren.
Jetzt wart ich wenigstens in einer Gruppe!!! Allerdings wollten wir weiter aufschließen, so war das Tempo nicht gering und meine Arbeitseinsätze nicht unerheblich.
Alles gelang prima und ich wechselte als einer der Schnellsten, auf Platz 15 oder so verließ ich die Wechselzone.
Doch dann musste ich zahlen.....
..für die etwas sehr verkackte Radvorstellung. Ich konnte natürlich keine optimale Leistung mehr bringen und musste Einen nach dem Anderen ziehen lassen. :(.... scheiße, dabei war es anfänglich alles nach Plan gelaufen ...
Völlig leer passierte ich als 31. den Zielstrich. Alles in allem eine doch gute Leistung. Im vorderen Drittel des Feldes schlussendlich platziert zu sein -trotz eines Radunfalls.
Mit der Mannschaft wurden wir siebter. Auch das ein gutes Ergebnis!!!
Wenn es Bilder gibt stell ich sie rein!
Jetzt muss ich aber erstmal wieder Wunden versorgen und ich sag euch eins- die Nächte sind die Hölle mit den offenen Wunden!
In diesem Sinne, bleibt gesund und munter,
euer Maurice
Boom Boom Baby
Hallo,
am gestrigen Sonntag fanden im Freiburger Stadtteil Landwasser die inoffiziellen Stadtmeisterschafen statt. Da ich eben einen super Blogartikel geschrieben hatte, und es mich aus dem System gehauen hat, als der Artikel fertig wa
r, muss es jetzt der Artikel aus der Badischen Zeitung richten. Doch noch ein paar Zusatzinfos: Für mich war dies ein sehr wichtiger Wettkampf, im Vorfeld hatte ich mir vorgenommen mein Ding durchzuziehen, mich von äußeren Umständen zu keiner Zeit beeinflussen zu lassen.
r, muss es jetzt der Artikel aus der Badischen Zeitung richten. Doch noch ein paar Zusatzinfos: Für mich war dies ein sehr wichtiger Wettkampf, im Vorfeld hatte ich mir vorgenommen mein Ding durchzuziehen, mich von äußeren Umständen zu keiner Zeit beeinflussen zu lassen.Dies gelang mir sehr gut!
Mit schnellster Schwimm- Rad- und Laufzeit hatte die Konkurenz nicht viel zu melden :) wichtig war mir meine Radstärke, die mir in den letzten Rennen etwas abhanden gekommen war, wieder zu finden.
So hieß es boom boom einfach bolzen!!!! So konnte ich euch doch mit einem Sieg verwöhnen, hoffe das bleibt auch so!!!! :-)
In diesem Sinne, trainiert gut und werdet braun!
viele Grüße, Maurice
Der Landwasser-Triathlon hat noch den Charme der Anfangszeit
In einer Stunde beginnt der Landwasser-Triathlon, Franz Huber nimmt
sich jetzt aber erst einmal Zeit und frühstückt zünftig. Kaffee,
Brötchen, Wurst und Käse stehen auf dem Tisch im Vereinsheim der SG
Landwasser.
Neben der Wechselzone steht einer, der nicht nur einmal im Jahr beim Landwasser-Triathlon in Wallung kommt, sondern seit Jahrzehnten ein Vielstarter ist. Wie viele Ausdauerdreikämpfe Michael Bock (45) in seiner Laufbahn bereits gemeistert hat, weiß nicht einmal er genau, "so 200 dürften es sein", schätzt er. Darunter fünf Ironman-Rennen. "Landwasser ist Kult", sagt er, "das ist wie eine Stadtmeisterschaft, weil hier meistens alle Freiburger Triathlon-Größen starten." Einmal hat Bock das Rennen gewonnen, 2004 war das. "Da hatte ich Glück. Die Besten waren nicht da", sagt er und schmunzelt. Heute sind einige da.
Als sich die erste Gruppe mit 180 Startern, darunter 55 Startpass-Inhaber, um 10 Uhr in den Moosweiher stürzt, sagt ein Mann in Badehose und mit Startnummer auf dem Arm: "Ich schau da gar nicht hin. Ich will nicht sehen, wie schnell die schwimmen können." Keine fünf Minuten dauert es, dann haben Athleten wie Maurice Clavel, der Freiburger Student, der für Süßen startet, Veit Hönle (SV Kirchzarten), David Hinze (SF Dornstadt) und Michael Bock (Tri-Team Freiburg) wieder Boden unter ihren Füßen. Sie sprinten an ihre Räder. Nur wenige Meter entfernt sitzt ein Jedermann-Triathlet, der seinen Start noch vor sich hat, gemütlich auf dem Rasen und reibt die Schwimmbrille mit Antibeschlag-Lösung ein.
"Landwasser ist Kult. Das ist wie eine
Stadtmeisterschaft, weil hier alle Freiburger Triathlon-Größen starten."
Michael Bock, Dreikampf-Urgestein
Claudia Thiebaut aus Freiburg-Kappel geht den Morgen ebenfalls gemütlich
an. Sie sitzt auf einer Matte, die Schwimmbrille baumelt locker an der
Hand. Die 45-Jährige joggt gerne und fährt auch mit dem Mountainbike.
Bei einem Triathlon hat sie bisher noch nie mitgemacht. Landwasser wird
ihr erster sein. "Meine Tochter macht heute das zweite Mal mit und sie
hat mir keine Ruhe gelassen bis ich ja gesagt habe", erzählt die Mutter.
Vor drei Wochen hat sie sich entschieden, in Landwasser zu starten,
obwohl ihr auch sonst nicht langweilig ist. Sie arbeitet in der
Behindertenhilfe und hat zwei Töchter, einen Mann, Hund, Katze, Haus und
Garten zu versorgen. Äußerlich wirkt sie ruhig, aber tief in ihr drin
brodelt es wenige Minuten vor dem ersten Triathlon. "Ich bin total
aufgeregt. Denn das Schwimmen, das kann ich nicht so gut." Sie wird Rang
45 bei den Frauen im Jedermann-Triathlon belegen.Michael Bock, Dreikampf-Urgestein
Die Rush-Hour in der Wechselzone beginnt. Dort stehen Carbonräder für mehrere tausend Euro neben Rädern mit Schutzblech und Beleuchtung. Ähnlich groß sind die Unterschiede im Wechselverhalten: Einige Teilnehmer rennen triefend vom See an ihr Rad, setzten den Helm auf, ziehen die Radschuhe an und sind so schnell weg, wie sie gekommen sind. Andere traben in die Wechselzone, reißen sich erst einmal die nassen Fetzen vom Leib, strecken den nackten Hintern in die warme Sommerluft und trocknen sich in aller Ruhe ab. Sie ziehen Hose, Trikot, Socken und Radschuhe an, setzen den Helm auf, gehen mit dem Rad gemächlich zum Ausgang der Wechselzone, kehren noch einmal um, weil sie die Startnummer vergessen haben. Und bevor sie sich schlussendlich auf den Drahtesel schwingen, fummeln sie sich noch Randhandschuhe über die feuchten Hände. Mitte der achtziger Jahre war das ähnlich. Der Wettkampf in Landwasser versprüht durch das Miteinander von Spitzenathleten und Triathlon-Novizen den Charme der Anfangszeit.
Maurice Clavel steigt als Erster vom Rad und verteidigt seinen Vorsprung auch auf der Laufstrecke. Als er ins Ziel rennt, schaut er zu seinem Mentor Michael Brucker und tippt sich an den Kopf. Was so viel heißen soll wie: Der Sieg war wichtig für den Kopf. Zwei Wochen zuvor beim Triathlon in Riegel war er "explodiert", wie er es nennt. Rang vier war eine Enttäuschung. "Heute hatte ich gute Beine", sagt er, "ich wollte unbedingt zeigen, was ich kann". Das ist ihm gelungen. Hinze wird Zweiter, Mike Müller vom TV Riegel belegt den dritten Rang vor Michael Bock. Bei den Frauen mit Startpass ist Annika Boos vom Tri-Team Freiburg die Schnellste vor Heike Leipold vom TV Pfaffenweiler und Nele Haupt vom SV Kirchzarten. Schnellste im Rennen der Jedermänner sind Maren Rödig und Oliver Goligowski.
Viele Hobbysportler wurden von ihren Familien und Verwandten unterstützt, Spitzenathleten wie Clavel hatten ihren Trainer dabei, aber die einzige Starterin mit zwei Trainern an diesem Tag dürfte wohl Birte Wehrenbrecht gewesen sein. Die Erstliga-Basketballspielerin des USC Freiburg wagte sich in Landwasser an ihren ersten Triathlon, Headcoach Harald Janson und Co-Trainer Hannes Schuler ließen sie nicht allein. Das Coaching hatte schon am Abend zuvor begonnen. Janson, der
Quelle: Badische Zeitung, 28 Juni 2010
-Artikel etwas gekürzt-
Wintertriathlon in Schömberg!
Hallo,
bei 7°C ging es am letzten Wochenende in Schömberg zur Sache. Der Tross der BaWü- Triathlonliga machte für eine sehr anspruchsvolle olympische Distanz auf der schwäbischen Alp halt.
Sonntagmorgen um 10:10 Uhr war der Start für die Athleten der ersten Liga, nach einem etwas verkorksten Wettkampf in Riegel, wollte ich mit diesem Wettkampf wieder richtig Fußfassen.
Wobei man sagen muss, dass das Niveau in der 1. Liga in den letzten Jahren wirklich angestiegen ist, klar fehlen die richtigen Spitzenleute wie Unger, Frodeno... aber in manchen Belangen ist der Sprung zur Bundesliga nicht groß.
Los gings, wie immer bei einem Triathlon, mit der Schwimmstrecke, für mich waren es angenehme 1500 Meter. Von der Spitze aus kontrollierte ich das Feld, konnte mich aber nicht absetzen.
Mit dem Aufstieg aufs Rad begann die Quälerei. "Irgendwie kann ich in letzter Zeit meine Radfahrqualität nicht abrufen". Ein lästiges Abplatzen und wieder Rannfahren an die Spitzengruppe, teils alleine teils in der Verfolgergruppe, machte meine Beine sehr sehr müde.
....Ach war ich froh als ich das Rad nach 40km abstellen konnte und einfach nur noch laufen musste!!!
Mit neuer Hoffnung überholte ich Athleten aus der ehemaligen Spitzengruppe, alles war cool!
Jedoch kam bei Kilometer 5 bis 6, gerade als man eine 22%ige Rampe erklimmen musste, der Mann mit dem Hammer. Da machte sich dann doch die Ein oder Andere Solofahrt auf der Radstrecke bemerkbar!!



Im Ziel konnte ich einen neunten Platz verbuchen, ich persönlich hatte mir aber mehr ausgerechnet, schade. Dass ich das Rennen auf dem Rad verliere hätte ich auch nicht gedacht.
Der Sieger (Südafrikaner) ist noch 31min auf die doch nicht leichte 10km Strecke gelaufen !!! Das ist schon echt Spitzenmäßig!!!
Jetzt Regeneration- die nächsten Rennen stehen bevor!!
Ihr werdet hören, hoffentlich kann ich euch mal wieder mit einem Podiumsplatz verwöhnen!! :-)
bis bald, euer Maurice
Ich habs geschafft !!!
Wie Maurice ja schon soeben geschrieben hat, fand mit dem Rigolator ein Jedermann-Triathlon über die verlängerte Sprintdistanz statt. Seit, ich glaube zehn Jahren, habe ich an keinem Triathlon mehr als Einzelstarter teilgenommen. Und das merkte mir auch Jeder an der mich ein bißchen besser kennt. Richtig nervös war ich, warum fragen sich viele - ganz einfach 500m Schwimmen hört sich nicht viel an, aber für einen der diese Disziplin nie trainiert ist das ein echter Marathon. Ausserdem waren mit Jonathan Zipf und Maurice auch zwei richtige Raketen am Start. Hier wollte ich mich natürlich auch nicht blamieren - sprich überrunden lassen!
Nach dem, ich glaube 47ten gefühlten Toilettengang an diesem Morgen, ging es um 11.15 Uhr in die Fluten des Riegeler Müller Sees. 500m kämpfen ums Überleben um dann an Land festzustellen, hey Krams das war gar nicht so schlecht! Raus aus dem Neo und rauf auf das Rad, jetzt konnte der Wettkampf beginnen.
Nach einem schnellen Wechsel aufs Laufen fand ich überraschend schnell meinen Laufrhythmus. Fast bis zum Schluss der 5,5km langen Laufstrecke konnte ich das angeschlagene Tempo aufrecht halt. Hinten raus machten mir dann die extrem warmen Temperaturen aber doch zu schaffen und so war ich überglücklich als ich an der Römerhalle ins Ziel einlaufen konnte. 
Jetzt liege ich völlig platt mit meiner Skinshose auf dem Sofa und versuche die aufkommenden Schmerzen in meinen Beinen zu vergessen. Aber die Glücksgefühle überwiegen! Ich habe es geschafft und das glaube ich gar nicht so schlecht. Und mein Ziel, vom späteren Sieger nicht überrundet zu werden konnte ich auch erreichen! Was will ich mehr? Da könnte man ja fast überlegen, ob ich nicht doch noch in......................................
Aah ich glaube das hat sich gerade erledigt meine Wade meldet sich wieder!
Bis demnächst, Euer Roland.
Ergebnisse und Bilder unter www.tvriegel.com
Zu heiß gekocht...!
Hallo,
Am heutigen Sonntag fand im schönen Riegel am Kaiserstuhl wieder einmal der " Rigolator", einem Jedermanntriathlon mit großen Namen, statt. Kurzfristig war noch Jonathan Zipf, einer der großen Namen in der olympischen Triathlonszene, angereist. Zu dem waren gute Triathleten aus der Region am Start- All dies versprach einen viel versprechenden Wettkampf.
Meine Vorbereitung auf dieses Event war nicht optimal, nach dem Europa Cup in der Slowakei schleppte ich mich einige Zeit mit einer Erkältung durch die Gegend und bekam diese auch nicht wirklich in den Griff!
Nun aber...
...wieder zurück zum Renngeschehen- eine etwas verlängerte Sprintdistanz war für die fast 200 Starterinnen und Starter zu meistern.
Los ging`s...
Gleich zu Beginn konnte ich mich mit Jonathan und einem anderen Schwimmer vom restlichen Feld absetzten, wir entstiegen nach 500 Metern gemeinsam dem See.
....Bis dahin war bei mir alles gut, doch nun folgte eine Tortur sondergleichen :) Fast 25 km lang überhaupt keinem Druck auf dem Pedal, folgte ein noch schlimmerer 5,5km Lauf. Ich bin volle Kanne explodiert !!!
Schlussendlich konnte ich den 4 Platz noch ins Ziel retten, wenn gleich ich mir im Vorfeld natürlich etwas anderes ausgerechnet hatte. Der erste Wettkampf bei solch hohen Temperaturen geht bei mir immer in die Hosen. Trotzdem kann ich froh sein, "nur" in Riegel so abgeschifft zu sein!!!
Jetzt heißt`s erst einmal wieder viel Kraft und Schlaf tanken, um dann wieder angreifen zu können!!!!
sehr regenerative Grüße, euer Maurice :-)
Europa- Cup Slovakia
mit der Europa Cup Serie hat sich ein weiteres, spannendes Kapitel für mich aufgedeckt.
So ging es Ende der letzten Woche in die Slowakei, genauer in den Erholungsort Senec.
Einem kleinen, sehr beschaulichen Dorfe, das als Naherholungsort der " Großstädter" dient.
Mit der Großstadt ist Bratislava, die Landeshauptstadt gemeint!
Nahe dem Stadtkern liegt ein kleiner See, an dessen Ufern viele Ferienhäuser zu finden sind und um diesen der Triathlon stattfand.
Für mich aber stand, weder die idyllische Landschaft noch die anderen geographischen Gegebenheiten im Vordergrund- nein mein volles Interesse zog der See und seine unmittelbare Umgebung auf sich!
Gemeinsam mit 87 weiteren europäischen Startern ging ich auf meine erste olympische Distanz in 2010.
Gemeinsam mit 87 weiteren europäischen Startern ging ich auf meine erste olympische Distanz in 2010.
Als ich mein Fahrrad in die Wechselzone "eincheckte" und an meinem Wechselplatz meinen Namen und die deutsche Fahne sah, wusste ich - jetzt gehts los, nun ist schluss mit lustig -
Die Devise war aber klar- cool bleiben, die Anderen kochen doch auch nur mit Wasser, hoffe ich zumindest :-)
Der Startschuss fiel pünktlich um 17 Uhr und es ging gleich mal richtig zur Sache. Mit einem der stärksten Schwimmfeldern, die der Triathlonsport aufbieten kann, hieß es 1500meter gut überstehen und vorne aus dem Wasser zu kommen. Dies hat leider nicht so geklappt wie ich mir das vorstellte. Mit Rückstand ging ich auf die 40km lange Radstrecke und fuhr das Feld erstmal von hinten auf!! ..... zum Glück hatte ich einigermaßen gute Beine. Schlussendlich war ich in der dritten Radgruppe gelandet, in der ich bis zum Schluss blieb. Da das Tempo in dieser nicht sehr hoch war( verglichen mit meiner kleinen Aufholjagd), konnte ich die Beine etwas schonen. Mit einer der besten Wechselzeiten im Feld, konnte ich als erster meiner Gruppe auf die Laufstrecke gehen. Strammen Schrittes war ich weiter auf dem Vormarsch, Starter um Starter aus der Gruppe vor mir mussten mich ziehen lassen. Gas zu geben und Leute einfach zu überlaufen
ist schon ein gutes Gefühl, Zumal auf dem Niveau nicht gebummelt wird!
Schlussendlich kam ich als 34 ins Ziel- das mich erstmal sehr zufrieden stimmt!!!
Dafür, dass ich das Schwimmen völlig verballert habe, ist das eine echt gute Leistung!! Aber ich habe gemerkt, ich kann noch viel schneller schwimmen, rad fahren und vor allem rennen. :-)
Nun sehe ich aber wieder etwas ruhigeren Zeiten entgegen. Nach einer ganzen Reihe von Wettkämpfen ist die auch gut so!
Weiter geht es dann mit einem kleinen Triathlon, ganz bei mir in der Nähe- ihr werdet von lesen!
Dieser dient aber nur als Vorbereitung auf meinen zweiten Europa Cup in Spanien.
bis dahin, euer Mauirce
Bundesligaauftakt in Gladbeck
So kann man den Ruhrpott in wenigen Worten charakterisieren. Am letzten Wochenende war im schönen Gladbeck der Bundesligaauftakt 2010.
Gladbeck befindet sich ungefähr 15km Nord- westlich von Gelsenkirchen, der bekannten Heimat des weiß- blauen Fußballs!
Die lange Anreise war am Samstag, mit Sack und Pack gings ins Hotel und von dort aus direkt auf die Wettkampfstrecken, zur Besichtigung versteht sich. Am Sonntagmorgen fiel der Startschuss für die Grand- Prix Serien. Jeweils einer jeder Mannschaft muss sich mit einem jeder anderen Mannschaft messen. (250m swim- 6km bike-2,5km run). Der am Nachmittag stattfindende Mannschaftswettkampf wurde als Jagdstart ausgetragen. Die Reihenfolge der startenden Mannschaften setzte sich aus den addierten Rückstanden der jeweiligen Teammitglieder vom Morgen zusammen.
Für mich lief der Grand- Prix nicht gut. Durch Probleme beim ersten Wechsel, ich kam nicht in meine Laufschuhe, hab ich die Radgruppe verpasst.
... Die Folgen waren verheerend: Ein 6km langes Einzelzeitfahren, stets der Gruppe auf den Fersen- deren Vorsprung ich echt in Grenzen halten konnte. Abschließend mussten ja noch 2,5 km Lauf zurückgelegt werden. .."Wie soll man, nach der Radfahrt noch richtig schnell laufen können??? "
So hatte ich leider nicht mehr die volle Kraft zur Verfügung, etwas erledigt kam ich als achter von 13 im Ziel an.
Für die Mannschaft sprang ein achter Platz raus, dessen Verteidigung wir uns für den Nachmittag fest vorgenommen hatten. Durch taktisch kluges Schwimmen und Radfahren, konnten wir den Platz beim Laufen ohne Probleme verteidigen....und ich konnte noch mal zeigen das ich wirklich gut drauf war!!!!!
Nun, so weit so gut. Ich muss weiter viel Erfahrung auf dem Gebiet Bundesliga sammeln- dann wird das schon richtig gut!!!!
viele Grüße, euer Maurice
Erfolgreicher Ligaeinstand 2010
mit einem kurzen Anfangsbericht melde ich mich wieder zu Wort.
Am letzten Wochenende, ...endlich muss man schon fast sagen.., hat die Ligasaison begonnen!!!!
Fast schon traditionell beginnt die Landesliga Ba-Wü eine Woche vor dem Start der 1. Bundesliga.
Um möglichst gut in die Bundesliga einsteigen zu können erfordert es ein Minimum an Wettkampfpraxis, dieses wurde durch den Start in Reutlingen am letzen Wochenende bezweckt.
Mein Team (WMF BKK- Team AST Süßen) ging mit einer "Mischung" aus Landes- und Bundesligakader an den Start.
Für mich spielte dies eine untergeordnete Rolle, die Wettkampfpraxis/ Erfahrung stand hier an erster Stelle.
Zum Wettkampfmodus muss man sagen, dass diese Saison etwas "Neues" ausprobiert wurde, um so dem Triathlon noch mehr Reiz zu verleihen. Der Weg ging weg vom klassischen Triathlon für Alle.
--Duathlon - Triathlon -Triathlon--so die Reihenfolge die die Mannschaften bewältigen mussten.
Dabei musste einer den Duathlon und zweimal zwei Pärchen den Triathlon machen, wobei immer der schnellere gewertet wurde.
Mein Triathlonpart hat sich sehr gut angefühlt, noch etwas müde weil ich voll aus dem Training an den Start bin. Auch mit der erbrachten Leistung kann ich zufrieden sein, zweiter schnellster, hinter Christian Löhner von Hansgrohe Team Schwarzwald.....also keine leichte Beute:-) Leider sprang für mein Team nur der undankbare vierte Platz bei raus, aber wir waren alle positiv gestimmt.
Alles in Allem ein gelungener Wettkampfauftakt!!!!!
Für das jetzt anstehende Bundesligarennen haben wir eine sehr internationale Teamaufstellung, so sind auch Weltcupstarter aus Österreich und Frankreich mit dabei. ...Ich werd mein Allerbestes GEBEN!!!
Ihr werdet hören.... :-)
bis dahin, beste Grüße, euer Maurice





