Die Segel sind gesetzt - bereit für neue Abenteuer!

Herzliches Willkommen in der neuen Saison!

Die Ruder fest im Griff, das Segelboot ist startklar und schon lässt sich  frischer Wind in den Segeln feststellen.

Nach einer langen und erholsamen Saisonpause kann die Fahrt in Richtung Saison 2012 aufgenommen werden.

Vom unbändigen Bewegungsdrang getrieben waren die letzten Tage der Pause kaum noch auszuhalten :)

Bereits vor zwei Wochen bin ich wieder "Schritt für Schritt" ins Training eingestiegen und befinde mich jetzt - endlich -  in der allgemeinen Formaufbauphase...

Mit der Frage: "...und was für Ziele hast du dir gesteckt..." wird man zwangsläufig  konfrontiert, was auch sinnvoll - aber irgendwann nervig ist. Ich will 2012 dort weitermachen, wo ich letzte Saison aufgehört habe d.h. Europacups und Weltcups erfolgreich  bestreiten und in der Bundesliga ganz vorne mitmischen!! Dabei eine optimale Mischung zwischen Spaß,                                         Ehrgeiz und Ernsthaftigkeit zu finden ist der zukunftsweisende Weg.

Anders ausgedrückt:  Das Segelboot wird sich im Hinblick auf die neue Saison 2012 in ein Motorboot mit Renncharakter umwandeln!!!

Sehr erfreulich stimmt mich die weitere Zusammenarbeit mit meinen Sponsoren - ein erfolgreiches Team  für 2012! Der Triathlonsport kann  in die nächste Runde gehen...

Weiter wichtige News und Neuerungen auf der Seite werden folgen!!

Lassen wir es langsam angehen, um am Ende umso schneller zu sein...

euer Maurice

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Saisonpause... viva la Playa!

Hallo,

 

ich kann es noch kaum glauben, es ist Saisonende! Mit dem Bundesligaabschluss in Hannover am letzten Wochenende war auch für mich eine sehr erfolgreiche und lange Saison beendet.

Diese Pause habe ich auch nötig, denn in den letzten Wochen habe ich deutlich die Strapazen der Saison gespürt.

Leider wurde der Kampf um die Plätze sechs bis acht in der Abschlusstabelle nicht gewonnen, trotzdem haben wir mit dem achten Platz das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte erzielt!

Zum Rennen selber kann man sagen, dass es dem Veranstalter jetzt zum zweiten Mal gelungen ist, einen echt guten Wettkampf auf die Beine zu stellen. Gerade eine Sprintdistanz erfordert eine ausgeklügelte Schwimmstrecke, die für alle Athleten fair ist- das auch außerordentlich gut gelungen ist.

Nach einem Fußtritt in mein Gesicht war meine gute Position im Schwimmfeld etwas in Gefahr geraten, nach einem kurzen Check ob alle Zähne noch an ihren Plätzen waren, konnten wieder volle Kraft voraus geschwommen werden.

Spannend wurde es wieder, als es auf die fünf Kilometer Laufstrecke ging. Ein sehr guter zweiter Wechsel war eine gute Basis, die kleine Spitzengruppe wieder zu stellen.

Mit einer nicht optimalen Laufleistung, die meiner Grundmüdigkeit zuzuschreiben ist, kam ich auf Platz 17 ins Ziel.

 

Alles in allem kann ich aber auf eine gute Saison 2011 zurückblicken!

Getreu dem Motto: "Maurice Clavel ist immer schnell" konnte ich sowohl in der Bundesliga, also auch bei Europacups und "normalen" Wettkämpfen glänzen!!! Mit dem Start im Weltcup erreichte ich ein weiteres wichtiges Zwischenziel auf dem Weg nach oben.

Diese Mr. Krawall Saison 2011 habe ich auch meinem super Umfeld zu verdanken - es hat einfach Spaß gemacht!!

 

So werde ich auch in der Saison 2012 geile Rennen machen!!!!!

 

Jetzt aber Urlaub!!!!

Beste schnelle Krawall Grüße

euer Maurice

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Harte Nummer in Ungarn!

Einen sommerlichen Guten Tag!

...ganz schön ins Schwitzen kommt man diese Tage, wenn man radelt oder gar läuft!

Ins Schwitzen kam ich letzten Sonntag während meines Weltcup Debüts in Tiszaujvaros auch, jedoch weniger durch die heißen Temperaturen, sondern wegen meiner Verfassung.

Bis zur letzten Minute war ich durch Klausuren oder praktische Prüfungen an der Uni eingespannt, nur ein ruhiger Nachmittag  zwischen Uniprüfung und Abflug in Richtung Budapest, um zu entspannen und die sieben Sachen zu packen. puhhh

"Was soll das alles - ich rock das Ding - und hau einfach rein", so war der Plan!! ...doch ganz so gings diesmal nicht auf. An meinem "ruhigen" Nachmittag war das Dilemma dann perfekt, als sich meine Erkältung wieder meldete und ich Schüttelfrostattacken bekam. 

 

Bis Sonntag sollte alles wieder in Ordnung sein - war es aber nicht. Ich fühlte mich schon wieder fit, allerdings liegt zwischen Gefühl und Realität leider eine weite Spanne - dass diese so extrem ist, hätte ich nicht gedacht. Das Rennen entwickelte sich natürlich nicht nach meinen Vorstellungen, in einer fünfköpfigen Verfolgergruppe versuchten wir alles, um wieder zum Feld aufzuschließen. Viele sahen die Aufgabe als einziges Mittel, ich aber kämpfte mich durch diesen "schrecklichen" Wettkampf, weil ich meinen ersten Weltcup nicht einfach aufgeben wollte. 

Tief enttäuscht vom Rennverlauf, aber dennoch froh das Ding durchgezogen zu haben, ließ ich diesen Tag ausklingen.

 

Kurzurlaub in Budapest und eine Woche ohne Uni und sonstigen Terminen verhalf mir wieder Kraft zu tanken und den "Restart" zu finden. 

 

Schon dieses Wochenende stehen die Deutschen Triathlon Meisterschaften in Grimma an!!! 

 

...den Gashahn habe ich in der Zwischenzeit wieder gefunden... :)

 

Aber immer cool bleiben!!

viele Grüße,

euer Maurice

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Tristar111 Germany Worms 2011

Endlich, der Tag war gekommen: 29.5.2011 , Tristar111 Germany in Worms! Der Tag, auf den ich mein Training, seit Wiederaufnahme des Trainings im vergangenen Oktober, ausgerichtet hatte.
 
Nachdem ich im letzten Jahr, bei der Premierenveranstaltung, mit einer ordentlichen Zeit von 3:58:13h ins Ziel kam und somit den 3. Platz in der AK M20 belegte, war mir besonders viel daran gelegen, in diesem Jahr noch deutlich mehr "auf den Tisch zu knallen", war meine Endzeit doch merklich negativ beeinflusst von meiner miserablen Laufzeit von 57min (!!)  auf 10km. Krämpfe in Beinen und Magen hatten mir den abschließenden Lauf dort im vergangenen Jahr zur Tortur gemacht.
 
Dieses Jahr war der Plan wie folgt:
Im Wasser wollte ich meine Schwimmzeit von 15:16min auf ca. 14:30min verbessern. Auf dem Rad, wo ich mich letztes Jahr selbst überrascht hatte, wollte ich mich von 2:39h auf 2:34h verbessern, was einen knapp 38er Schnitt bedeutete. Und auf der Laufstrecke wollte ich nicht zu viel von mir fordern und peilte somit 45min an. Über das Schwimmen und Radfahren machte ich mir keine allzu großen Gedanken, doch das Laufen würde wohl wieder ein kleines Glücksspiel werden. Aber dazu später mehr...
 
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Nachdem ich am Samstag gemeinsam mit meinem Trainingskollegen und gleichzeitig auch Konkurrenten in der Altersklasse, Johannes Kappel vom TV Lampertheim, die Räder und alle Wechselbeutel eingecheckt hatte, ging's zurück nach Hause, um noch ein wenig zu entspannen.
 
Sonntag morgen um 3:55 Uhr klingelte dann mein Wecker! Ich hatte, paranoid wie ich war, 5 verschiedene Weckzeiten eingestellt (wofür meine Freundin mich auch wirklich hasste) um auch auf jeden Fall wach zu werden. Doch nach einer ohnehin sehr unruhigen Nacht, war ich sofort hellwach. Anziehen, Kaffee, kleines Frühstück und dann ab ins Auto. Die Aufregung war nun schon ein wenig mehr zu spüren.
 
Ohne Zeitverzögerung und sogar mit einem kleinen Zeitpolster kamen wir in Worms an. Kurz darauf konnte ich dann in die Wechselzone, um mein Rad vorzubereiten. Hier traf ich noch einige Trainingskollegen, wie Pieter de Neve aus Belgien und auch weitere Mitglieder meines Vereins waren schon vor Ort. Was ein wenig zuschauerunfreundlich war, waren die genau in Sichthöhe aufgehängten Werbebanner am Gitter der Wechselzone. Somit war das einzige, was man von außen sehen konnte, die Beine.
 
Nachdem alles vorbeitet war, ging es dann so langsam aber sicher in Richtung Start. Nun war ich schon sehr aufgeregt, denn es war nicht nur mein erster Hauptwettkampf in diesem Jahr, sondern auch gleichzeitig meine erster Triathlon-Start in dieser Saison. Meine Freundin versuchte mich etwas runter zu bringen und mir gut zu zu reden, aber so richtig ruhig wurde ich nicht. Dummerweise konnte ich mich auch nicht mehr einschwimmen, aber im Nachhinein war das wohl gar nicht so schlimm...
 
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Nachdem pünktlich um 8.00Uhr die Profis starteten, gingen im Jagdstartverfahren die AK-Athleten hinterher und somit stieg ich gegen 8.05Uhr ins Wasser. Ich hatte mit Johannes Kappel abgesprochen im Wasser eine kleine Allianz zu bilden, was auch erst sehr gut funktionierte. Bis zu ersten Wendeboje machte ich das Tempo, danach ging Johannes nach vorne. An der zweiten Boje dann, schwamm auf einmal ein weit vor uns gestarteter Athlet mitten zwischen uns, weil er scheinbar die Orientierung verloren hatte. Da er Körperausmaße hatte, die der der Boje glichen, kam ich nicht um ihn herum und musste kurz stoppen. Somit war Johannes einige Meter voraus und ich musste alleine die zweite Hälfte der Schwimmstrecke hinter mich bringen, da sich auch niemand finden ließ, der mein Tempo unterstützen hätte können. Egal, für den Kopf war es gut zu sehen, wie viele andere Athleten man überholte. Da meine letzten Wochen vor dem Wettkampf nicht allzu viel Schwimmtraining beinhalteten, entschied ich mich im Wasser nicht alles zu geben und lieber die selbe Schwimmzeit wie im vergangenen Jahr in auf zu nehmen und dafür locker auf's Rad zu steigen, doch als ich aus dem Wasser kam und auf meine Uhr schaute, stand da genau 14:16min!! Also exakt 1min schneller als im vergangenen Jahr. 
 
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Davon beflügelt rannte ich die knapp 400m vom Schwimmaustieg bis zur Wechselzone, wo ich mich schnell meines Neos entledigte und alles Notwendige für das folgende Radfahren verstaute.
 
Schnell zum Rad, raus aus der Wechselzone und ab auf's Rad. Nachdem ich meine Schuhe nach dem Losfahren fest geschlossen hatte, versuchte ich schnell meinen Rhythmus zu finden. Eigentlich hatte ich geplant bei ca. 290 Watt durchschnitllicher Leistung zu fahren, doch so im Rausch hatte ich schon nach 5km 338 Watt im Schnitt auf meinem SRM Computer stehen. Ich sammelte auch schnell Johannes wieder ein und nahm dann ein wenig Intensität raus, denn nach den ersten 20 flachen Kilometern wartete der Anstieg in Alsheim, an dem ich mit einer durschnittlichen Geschwindigkeit von 42,7 km/h ankam. Der Anstieg ist zwar nicht allzu lang, dafür aber recht unangenehm zu fahren. Kurz vor Alsheim stürmte dann auch Pascal Wagner, ein Trainings- und Vereinskollege, heran und schloss sich Johannes und mir an. Mit regelgerechtem Abstand bildeten wir eine gute Dreiergruppe, die ich dann anführte. Den Anstieg in Alsheim knallten wir dann ziemlich flott hoch, sodass ich für den Anstieg durchschnitllich 460 Watt angezeigt bekam! Hiernach waren es nur noch Johannes und ich.                            
 
Ich Tristar Anstieg Alsheim
 
Im letzten Jahr hatten wir absolute Windstille auf der Radstrecke, in diesem Jahr sah das allerdings anders aus. Bis Kilometer 60 hatten wir nahezu die ganze Zeit Gegenwind! Ich fühlte mich gut und hatte mittlerweile alle Vorgaben bezüglich meiner durchschnitllichen Wattzahl über Bord geworfen. Also versuchte ich weiterhin so viel Druck zu machen, wie möglich. Ich war mir nicht mehr sicher, ob es mit der 2:34h etwas werden würde, also versuchte ich das Beste daraus zu machen.
 
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Bei Kilometer 70 dann, hatte ich auf einmal das Gefühl mich übergeben zu müssen, was sich aber schnell wieder einpendelte. Ich fühlte mich wieder recht gut. Bis Kilometer 80! Nun fing mein rechter Oberschenkel an zu Krampfen. Ich wollte dem Krampf nicht nachgeben und versuchte ihn rauszudrücken, doch ich musste meine Tretleistung etwas reduzieren, wenn ich nicht in einem Meer von Krämpfen enden wollte. Zum Glück war die Radstrecke fast um. Ich bog in Richtung Wechselzone ein, schaute auf die Uhr und hatte 2:34h, 37,9km/h und 323Watt Durchschnittsleistung auf der Habenseite stehen! Super für den Kopf! Jetzt konnte das Laufen kommen!
 
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 In der Wechselzone angekommen, übergab ich mein Rad einem der Helfer, rannte ins Wechselzelt, wo bereits eine weitere Helferin mit meinem Wechselbeutel auf mich wartete und mir beim Auspacken half. Ich schlüpfte in meine Socken und Schuhe, verstaute die Verpflegung für den letzten Rennabschnitt und da kam schon Johannes ins Wechselzelt. Er rief mir noch zu "Ab geht's, Max!", worauf ich mit "Jetzt geht's erst richtig los! ;) " antwortete und schon rannte ich aus dem Wechselzelt. Meine Freundin, die noch schnell vom Eingangsbereich der Wechselzone herbeigeeilt war, rief mir noch ein paar anfeuernde Worte zu und ab ging's. Mein Plan war den ersten Kilometer in 5min zu laufen, da es die steile Nibelungenbrücke hinaufging, doch meine Beine fühlten sich super an und so hatte ich beim 1Km-Schild 4:16min auf der Uhr stehen. Ich merkte allerdings, dass sich nun in beiden Beinen Krämpfe ankündigten und versuchte nur noch nach Gefühl zu laufen und immer unterhalb der kritischen "Krampfschwelle" zu bleiben. 
Die Laufstrecke, die in diesem Jahr geändert wurde, führte über die Nibelungenbrücke, dann direkt wieder zurück und dann 2 Runden durch die Wormser Innenstadt. Eine gute Neuerung, rannte man doch im letzten Jahr die Hälfte der Strecke im Niemandsland ohne einen einzigen Zuschauer. In der Stadt konnte man sogar den ein oder anderen Fleck Schatten mitnehmen und so rannte ich so gut es mir möglich war mein Tempo, mit dem Ziel unter 45min zu bleiben und vor allem keine Krämpfe zu bekommen. Bei Laufkilomter  4 kam mir dann Markus Fachbach vom Commerzbank Triathlon Team entgegen, der auf dem Weg zum Sieg war. 
Je weiter ich vorankam und immer wieder auf die Uhr schaute, wurde mir klar, dass ich recht gut in der Zeit lag und so versuchte ich mein Tempo zu halten, was mir auch gelingen sollte. 
 
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Ich bog in die letzte Kurve auf die Zielgerade ein und versuchte noch einmal alles zu geben. Ich lief mit nach oben gestreckten Armen und voller Freude durch's Ziel. Mein ursprüngliches Ziel war es unter 3:45h zu bleiben. Ich schaute auf die Uhr, wo ich folgende Zeit ablesen konnte: 3:38:20h! Knappe 20 min schneller als im vergangenen Jahr! Ich war überglücklich!
 
Ich Tristar Ziel 2
 
Leider reichte es in diesem Jahr nicht für eine Podiumsplatzierung, sondern nur für den 5. Platz in der AK, allerdings war ich dritter Deutscher, worüber ich mich auch freuen konnte. Das Starterfeld in diesem Jahr war einfach deutlich stärker besetzt und mein Rennen war super gelaufen. Also brauchte ich mir keine Vorwürfe zu machen.
 
Glückwunsch an dieser Stelle an Johannes Kappel, der mich zu Beginn der Laufstrecke noch überholte und auf den zweiten Platz vorstürmte! :)
 
Jetzt heißt es erstmal etwas relaxen, bevor die Ligawettkämpfe kommen und dann beginnt auch schon die Vorbereitung auf meinen zweiten Hauptwettkampf, die Ironman 70.3 European Championships in Wiesbaden.
 
Bis dahin!
 
Euer MAX

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Landesliga gerockt!!

Hallo,

es gibt wieder Neuigkeiten- am letzten Wochenende machte der Landesligatross in Forst bei Bruchsal halt.

Anders als in den letzten Jahren war der erste Wettkampf gleich der Mannschaftswettkampf, damit waren höchste Anforderungen an das Team gefordert.

Wir als Mannschaft traten mit unserem Bundesligaaufgebot an. Das hört sich jetzt etwas übertrieben an, aber es war auf jeden Fall sehr hilfreich. So sieht man wie fit die einzelnen Athleten sind, um dann für den Bundesligaauftakt die nötigen Konsequenzen zu ziehen. Abgesehen davon waren die anderen Ligamannschaften auch sehr stark besetzt. So startete Daniel Unger und Sebastian Kienle in ihren jeweilige Mannschaft- es würde also richtig spannend werden! Im Heidsee mussten 1000 Meter Schwimmstrecke zurückgelegt werden, erwartungsgemäß setzten wir uns durch und kamen als Erste aus dem Wasser. Dem guten Schwimmen folgte ein 20km langes Teamzeitfahren, mit gleichmäßigem Tritt und starken Nerven ließen wir den Team Heuchelberg Express (Kienle) und den Ungertross an uns vorbei ziehen. Wir hatten alles auf die Karte "Laufen" gesetzt. Mehr oder weniger erholt wechselten wir auf die Laufstrecke. Als dritte Mannschaft gingen wir mit etwa 40 Sekunden Rückstand auf die 7,5km lange Laufstrecke. Klar war jetzt: wessen Mannschaft bisher am wenigsten Kraft verbraucht hatte würde gewinnen. Wir konnten Meter um Meter aufholen, leider verloren wir einen unseres Teams durch das hohe Lauftempo, allerdings mussten nur vier aus fünf Athleten ins Ziel kommen. Mit ähnlichen Problemen hatten auch die anderen Mannschaften zu kämpfen. Durch hervorragende Teamarbeit und etwas "Anschiebehilfe" beim Laufen, konnten wir einen sicheren Sieg einfahren!!! Bei uns hat einfach alles gestimmt- das Team hat funktioniert- super Jungs :)

Und es richtig Spaß gemacht!

Soweit von Forst :)

 

Euer Maurice

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Novo Nordisk Gutenberg Marathon Mainz 2011

Am Sonntag den 8. Mai war es endlich wieder soweit: Der Novo Nordisk Gutenberg Marathon Mainz stand an! 
 
TCEC Gruppe Mainz Marathon 2011
 
Sonntag 8. Mai, 5:50Uhr:
Der Wecker klingelt und die ohnehin schon recht unruhige Nacht fand ihr abruptes Ende. Jetzt war möglichst viel Routine angesagt, um mich nicht verrückter zu machen, als ich sowieso schon war. Aufstehen, Musik in die Ohren stöpseln, ein leichtes Frühstück, noch einmal alles durchchecken, ob die Tasche auch vollständig gepackt war, dann anziehen und ab ins Auto.
 
Sonntag 8. Mai, 7Uhr:
Mit meinen Eltern zusammen sitze ich im Auto auf dem Weg in die Innenstadt von Mainz. Sie waren auch dabei, weil mein Vater, der querschnittsgelähmt ist, am Rennen der Handbiker teilnahm und auch als einer der Favoriten in dieses ging (er wurde 5. Gesamt und 3. in seiner Division) . Als wir in der Stadt angekommen waren, verabschiedete ich mich von meinen Eltern und machte mich auf den Weg zum Startbereich. Die ganze Zeit hatte ich im Kopf "Hoffentlich macht mein Bauch alles mit heute!!" , denn mein Bauch ist meine Achillesferse. Vor 7 Monaten wurde zuerst eine Laktoseintoleranz festgestellt und vor knapp zwei Wochen meinte eine Ernährungsberaterin, mit der ich über etwaige Probleme sprach, dass es wohl auch stark nach einer Glutenunverträglichkeit aussehen würde, was sich auch bewahrheitete.
 
Sonntag 8. Mai, 7:45Uhr:
Nachdem ich meinen Lauftrainer Mamadou getroffen hatte und anschließend meinen Kleiderbeutel in der Tiefgarage der Rheingoldhalle abgegeben hatte, machte ich mich auf den Weg zum Treffpunkt mit meinen Vereinskollegen, denn vor dem Start war noch ein Fototermin mit der neuen Vereinskleidung angesetzt. Dort traf ich auch Marcus, den 1. Vorsitzenden meines Vereins, mit dem ich im Vorfeld abgesprochen hatte, dass wir zusammen laufen und versuchen würden eine Zeit von 1:29h ins Ziel zu bringen. Wir liefen uns warm, machten kurze Lauf-ABC-Übungen und kurze Antritte und ich fühlte mich doch recht gut!
 
Sonntag 8. Mai, 9:20Uhr:
Nachdem ich noch den Start der Handbiker verfolgt hatte, ging ich zusammen mit Marcus und weiteren Vereinskollegen in den ersten Startblock. Die Aufregung war nun deutlich zu spüren! Noch 45sec bis zum Start...... PENG!!! Startschuss! Auf einmal ging's los und ich versuchte auf keinen Fall den ersten Kilometer unter 4min zu laufen. Zum Glück hatte ich Marcus dabei, der mir eine super Pace vorgab. Wir liefen den ersten Kilometer in 4:05min und pendelten uns danach bei einer Pace zwischen 4:06min/km und 4:12min/km ein. Ich wusste, es war ein wenig schneller als angepeilt, aber ich fühlte mich gut und so liefen wir das Tempo auch bis Kilometer 13 weiter. Dann spürte ich, dass etwas nicht in Ordnung war. Meine Puls schoss durch die Decke und war zeitweise sogar bei 190 Schlägen!! Ich bat Marcus ein wenig das Tempo zu drosseln, was dieser auch tat und von da an begann mein Leidensweg. Kurze Erhebungen kamen mir vor wie der Mount Everest und leichter Gegenwind fühlte sich an wie eine steife Brise mitten in mein Gesicht. Marcus war nun mehr damit beschäftigt mich weiter anzutreiben, als damit selbst zu laufen. Ich kann überhaupt nicht beschreiben, wie dankbar ich ihm dafür bin, dass er die gesamte Strecke über bei mir blieb! Vielen Dank nochmal an dieser Stelle, Marcus! 
Dann ging es durch die Mainzer Altstadt und hier, wo es etwas windstiller war und ein wenig Schatten gab, das Thermometer war mittlerweile bei knapp 26 Grad Celsius angelangt, fühlte ich mich für kurze Zeit wieder etwas besser. Doch als es aus der Altstadt raus ging auf die lange Gerade zum Wendepunkt nach Mainz-Weisenau sank meine Kraft mit jedem Schritt. Ich kam mir zeitweise vor, wie stehend K.O. , doch Marcus trieb mich weiter an. Wir waren grade einmal noch mit einer Pace von 5:00min/km unterwegs, doch es kam mir vor wie 3:30min/km. Vom Wendepunkt zurück hatten wir wenigstens wieder etwas Rückenwind und ich versuchte nochmal alles aus mir heraus zu holen. Ich hatte die Gesamtzeit nicht im Blick, wusste aber, dass es mit der 1:29h schon lange vorbei war und hoffte wenigstens auf eine Zeit unter 1:35h. Auf der Zielgeraden sah ich dann die große Uhr über dem Zielbogen. Sie zeigte genau 1:36h an und somit sprintete ich noch mit letzter Kraft die letzten Meter bis ins Ziel, wo ich dann nach 1:36:35h endlich angekommen war. Meine alte Bestzeit hatte ich somit um 1:09min unterboten, aber zufrieden war ich damit nicht wirklich. Im ersten Moment war der Frust wirklich groß, doch mittlerweile hat sich meine Ansicht etwas geändert...
 
Letztes Jahr nach dem Ironman Frankfurt schrieb Chris McCormack einen Blogeintrag mit dem Titel "No regrets". Für diejenigen unter euch, die diesen nicht gelesen haben: Im Grunde genommen ging es darum, dass man, wenn man etwas erreichen möchte, man bereit sein muss alles zu geben und mitunter auch mal auf die Fresse zu fallen. Ich finde, dass McCormack vollkommen recht hat! Klar, ich hätte das Rennen mit einer sicheren Pace von 4:30min/km angehen können, mich eventuell am Ende etwas gesteigert und wäre dann vielleicht bereits bei 1:33h im Ziel gewesen. Allerdings könnte es auch sein, dass ich mich dann gefragt hätte, was wirklich dringewesen wäre. Diese Frage stellt sich nun nicht. Ich wusste von Anfang an, dass es ein Spiel mit dem Feuer werden würde. Und naja, ich hab mich eben verbrannt, aber so läuft das in unserem (wirklich harten) Sport nunmal!
 
Da ich ja zum Glück Triathlet und kein reiner Läufer bin, ist das Mainzer Ergebnis nicht allzu ausschlaggebend für mich. Außerdem bin und war ich mir meiner großen Schwäche im Laufen ja durchaus bewusst.
 
Jetzt heißt es erstmal regenerieren, dann in 2 Wochen nach Italien zum Nove Colli, dem größten Amateurradrennen Europas und dann am 29. Mai steht der Tristar111 Germany auf dem Programm, welcher mein wichtigster Wettkampf sein wird. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun! ;)
 
In diesem Sinne,
 
Haut rein!!
 
Euer MAX

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Test für Weltcupquali geschafft!

Hallo,

seit meinem letzten Bericht über das Prosprint Rennen in der Schweiz ist wieder viel passiert!

In den letzten zwei Wochen hatte ich viele Reisekilometer hinter mich zu bringen, so ging es ja direkt nach dem Wettkampf in der Schweiz ins Trainingslager nach Italien.

Nach stundenlanger Busfahrt über die Alpen und Norditalien, kamen wir endlich in Cervia an. Bekannt ist diese Ecke Italiens für optimale Lauf- und Radbedingungen. Schöne Pinienwälder und herrliche Bergausläufer mit vielen kleinen Sträßchen tragen sichtlich zum Wohlbefinden eines Triathleten bei. Ich ließ es etwas langsamer angehen, um gegen Ende des Trainingslagers wieder voll anzugreifen. Mit täglichen 6km Schwimmen und strammem Laufprogramm war das auch genau die richtige Taktik.

Denn schon nach einer Woche im Süden musste ich die Heimreise antreten.Hatte immerhin 100 Laufkilometer intus! Nach zwei Ruhetagen in Freiburg ging die Reise gen Norden weiter. Ziel war der Olympiastützpunkt Saarbrücken, um dort den Test für die Weltcupqualifikation zu machen. Da ich am Haupttermin krank war, musste jetzt der Nachtermin eingehalten werden. .. Und ich sage euch es war nicht leicht... 10km auf der Bahn... kein Spaß!

Bei dem Test mussten die 1500 Meter schwimmen unter 18:45min und der 10km  Lauf unter 32:45min unterboten werden. Eigentlich kein Problem- doch fehlten einfach mehrere Gegner um sich gegenseitig zu pushen!! Mit Kilian Fladung war ein starker "Nachholer" an meiner Seite, jedoch konnte er nicht in die Tempoarbeit beim schwimmen eingreifen. Mit 17:54min bin ich recht zufrieden, habe die Norm auch klar geschafft. Nach kurzer Erholungsphase ging es am Nachmittag in das Stadion um dort die 10km zu laufen. Der Höllenritt konnte also beginnen!!!!

Mein Ziel war es eine 31:40min zu laufen, also 3:10min den Kilometer, nicht hatte ich dabei den stürmischen Wind an diesem Tag berücksichtigt. Erschwerend kam hinzu, dass wir nur zu zweit waren, sodass jeder harte Tempoarbeit machen musste. Jedoch konnte Kilian das Tempo nicht halten und musste nach 2km abreißen lassen- jetzt stand eine Mamutaufgabe vor mir!!! 8km alleine mit wirklich starkem Wind - ein Wahnsinn!!! Die 3:10min auf den Kilometer konnte ich auch nicht mehr halten- jetzt begann die Arbeit vor allem im Kopf.

Es war bitter bitter hart gegen den Wind zu laufen und trotzdem nicht nachzulassen!!! Mit einer 32:34min konnte ich die Norm gut unterbieten - trotz der echt knall harten äußeren Bedingungen!!! Das Rennen entschied sich im Kopf.

Weltcupqualifikation also geschafft!!! :) Jetzt kann`s also losgehen ...

Wieder in Freiburg angekommen kann ich jetzt erst mal etwas relaxen, morgen geht die Uni wieder los und alles nimmt wieder seinen gewohnten Gang. Doch schon bald gibt es neue Sachen zu berichten!
http://mauriceclavel.blogspot.com/

Bis bald - euer Maurice

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Hallo alle miteinander!!

Hallo alle miteinander!  
 
DSC05545Nachdem ich Möglichkeit bekommen habe, hier diesen Blog schreiben zu dürfen, möchte ich mich erst einmal vorstellen:
Mein Name ist Max Michelberger, ich wohne in Mainz und bin seit Anfang 2010 Triathlet. Ich studiere Sportwissenschaft an der Uni Mainz und starte für den TCEC Mainz. Ich habe im vergangenen Jahr zwar auch ein paar Olympische Distanzen gemacht, jedoch wird in diesem Jahr mein Hauptaugenmerk auf dem Tristar 111 Germany, bei dem ich meine Podiumsplatzierung aus dem vergangen Jahr (3.) in der AK M20 wiederholen und noch verbessern möchte. Außerdem starte ich als zweiten Hauptwettkampf in der Triathlonsaison bei den Ironman 70.3 European Championships in Wiesbaden.
 
Tja, was gibt's sonst noch zu mir zu sagen... ? Ich denke ich bin ein richtiger Sportverrückter, zumindest muss ich mir das immer von sämtlichen Leuten anhören, aber ich glaube, das sind wir Triathleten alle so ein bisschen. ;)
 
So, das muss erstmal genügen, denn jetzt schwing ich mich auf's Rad - die letzte Tour auf meinem alten Rad, denn heute mittag hol' ich mein nagelneues Canyon Speedmax CF 9.0 in Koblenz ab :) - und heute mittag muss ich dann auch nochmal kurz in die Uni.
 
Bis die Tage und nutzt das geile Wetter für viel Training!!
 
Gruß, MAX

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Triathlon Wallisellen

Hallo,

mein erster Eintrag auf meinem neuen Blog.Cooool...

Will aber auch gleich zum wesentlichen übergehen, die Entstehungsgeschichte der Seite usw. post ich ein ander Mal.

Nach einem super Saisoneinstieg in Antalya habe ich mir eine kleine Erkältung eingeholt, deswegen konnte ich dann leider auch nicht beim Weltcupqualitest in Saarbrücken an den Start gehen. Langsam ging es wieder besser, so dass ich letzte Woche den Trainingsrhythmus wieder einnehmen konnte.

Auf jeden Fall wollte ich aber beim Prosprint in Wallisellen am Start sein! Abgesehen von einem überragenden Starterfeld, sind es richtige "Kotzstrecken" die man dort absolvieren muss. So waren 600 Meter im Schwimmbecken- 12kmauf dem Rad und 4km Laufen zu meistern. Mit Sven Riederer, Daniel Unger, Ruedi Wild... waren richtig starke Leute am Start mit denen man sich messen wollte!

Das Schwimmen lief ganz gut, ganz bin ich zwar nicht zufrieden aber für die erste Radgruppe hat es gereicht. Dadurch, dass man alle neben sich auf den anderen Bahnen schwimmen sieht, hat man immer etwas Orientierung wo man gerade liegt.Als das Schwimmen Geschichte war fing der Kampf erst richtig an! Drei Radrunden mussten gefahren werden, dabei war die Strecke auf keinem Meter ebenerdig, hinzu kamen zahllosen Attacken... also richtig harte Arbeit!!

Nach 20min war das Intervallfahren passé und es musste 4km Anschlag gelaufen werden! Ebenso wellig wie das Profil der Radrunde war auch das der Laufstrecke. Zwei steile Stiche erschwerten das ganze Unterfangen nochmals.

Mir erging es auf der Radstrecke noch gut ( 3 beste Radzeit), was man dann aber für die Schlussdiziplin nicht mehr sagen kann. Mit einem Krampf im Zwerchfell konnte ich nur noch einen Bruchteil meines Laufpotentials abrufen und schoss mit aller Kraft und Willensstärke auf dem 8. Platz über die Ziellinie. Damit war ich im vorderen Feld- also eigentlich nicht schlecht platziert, aber ich habe durch meinen Zwerchfellkrampf einfach keine Luft mehr holen können!

Alles in Allem hat der Wettkampf Spaß gemacht auch wenn es einfach sau hart war!

 

Morgen fahr ich für zehn Tage nach Italien, um meine Form nochmals zu verbessern und mir den Feinschliff zu holen!!!Aufhalten werde ich mich in der region rund um Cervia - einfach prachtvoll :) Das Meer teste ich schon mal für euch!!

Werde mich nach dem Italientripp wieder melden !!!

Genießt die Zeit und seit schön fleißig,

euer Maurice

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Europacup Antalya

CIMG3418Merhaba!

Noch vor  zwei Wochen habe ich nicht mehr damit gerechnet noch auf die Startliste für den am letzten Sonntag ausgetragenen Europacup zu stehen.
ABER wie der Zufall es so will bzw. der Veranstalter- stand ich letzten Dienstag auf der Starterliste. ...Nun was macht man in so einer Situation??
Kurz überlegt- stimmt die Form?- Flug- und Hoteldaten gecheckt und festgestellt, dass alles OK ist.
Also am Freitag in der Früh "Hopp" in Stuttgart in den Flieger gehuscht und ein paar Stunden später im schönen Antalya ausgestiegen! 
Ins Hotel eingecheckt und auf den Wettkampf konzentriert! In etwa hat es sogar funktioniert, so schnell kam es mir auf jeden Fall vor :-)
 
Die letzten Tage zu Hause waren von viel Ruhe und Schlaf geprägt, auf der letzten Radausfahrt am Mittwoch deutete sich  meine bomben Radform an :) Man konnte also gespannt sein.
 
Das Wetter ließ aber meine Erwartungen tief enttäuschen, hier in Deutschland hatte es ja rekordverdächtige Frühlings/Sommertemperaturen gegeben, davon war in der Türkei weit und breit keine Spur. 20°C Lufttemperatur, Regenschauer und sehr windig, dass waren meine Aussichten. 
Doch nun zum Wettkampf selber:
 
CIMG3433Sonntag 14:30Uhr lokaler Zeit war Start, es mussten zwei Runden im offenen Meer geschwommen werden. Distanz 1500Meter.
Der starke Wind ließ die Wassermassen meterhoch auftürmen, so dass es nicht einfach war überhaupt die Bojen im Blick zu behalten. 
Bei 80 Mann die zeitgleich um eine Boje wollten, keine einfache Aufgabe, dass hier der Ellenbogen nicht nur dem Vortrieb im Wasser diente ist klar :P
Hinzu kam eine fiese Strömung, die auch nicht zu einem fairen Rennen und einfachem Schwimmpart beitrug. Die Erste Runde konnte ich ganz vorne mitschwimmen, in der Zweiten jedoch, verlor ich kurz etwas die Orientierung und war sofort in eine regelrechte Schlägerei involviert. Wie es halt immer so ist, wenn man im Hauptfeld schwimmt. So kam ich schätzungsweise als 20 bis 25ster aus dem Wasser.
Ein guter- dennoch etwas holpriger Erster Wechsel läutete die Zweite Disziplin ein. Der Radkurs war ganz banal: 2,5km hin und zurück- immer an der Küstenstraße entlang. Ganz so banal war das Tempo allerdings nicht :) Es wurde echt verdammt hart gefahren- unglaublich! Aber ich hatte ja gute Beine, und konnte so problemlos mitfahren. (An dieser Stelle möchte ich mich bei Speedzone- dem Radgeschäft der Extraklasse- für meine Top hergerichtete Rennmaschine bedanken!)
 
Einem schnellen Radintermezzo folgt ein sehr flotter 10 Kilometer Lauf. Unsere 35 Mann starke Radgruppe zerfiel schnell in viele Bruchstücke.
Ich konnte jedoch mit der ersten Laufgruppe gehen und einen 9 bis 11 Platz lange halten. Die Starter aus Russland und der Ukraine machten nicht nur auf dem Rad ordentlich Dampf...
Auf den vier Laufrunden, ebenfalls auf der Küstenstraße, konnte ich doch einige Dampfmacher hinter mir lassen und so
mit einer Super Laufzeit von 31Minuten ins Ziel sprinnten!! Sehr bin ich mit meiner Leistung zufrieden, mit einem  sehr gutem 14. Platz im Endklassement ist für die nächsten Wettkämpfe alles offen!
 
CIMG3430Also ein absoluter starker Auftakt in die neue Saison! Das lässt doch noch auf einiges hoffen- leute da geht noch richtig was!!!!!!!!!!!
 
Bis bald- und haltet die Ohren streif- denn der Clavel ist immer schnell!!! 
 
Euer Maurice

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polar
 
 
 
 

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