Spuren im Schnee

Vergangenen Freitag vor einer Woche pickten mich Andrea, Sven und Markus in Karlsruhe auf und wir machten uns auf den Weg nach Frankfurt. Dort stand bei unserem Partner iq-athletik eine Leistungsdiagnostik auf dem Programm.
Ich war als 3. an der Reihe und saß dann das erste Mal bei höherer Belastung auf unserem neuen Bike. Dieses wurde auf einem Ergometer eingespannt, wodurch ein sehr angenehmes und natürliches Fahrgefühl entstand.

Unterkunft RamsauBereits am Morgen darauf machte ich mich auf den Weg in den Skiurlaub nach Ramsau am Dachstein. Dieser kleine Ort liegt auf einem Hochplateau in der Steiermark in Österreich unterhalb des Dachsteingletschers, wo im Spätsommer etliche Ski-Langlauf-Profis ihr Trainingsprogramm absolvieren.
Nach der Ankunft wurden direkt die Langlaufskier angeschnallt, um den kleinen Ort zu erkunden und auch einen ersten Einblick in das weiträumige Loipennetz von um die 200km zu erhalten. Mitten in der ersten Nacht riß mich dann ein Geräusch, das sich nach einer Abrissbirne anhörte, aus dem Schlaf. Ein Blick aus dem Fenster zeigte, dass es sich dabei um den Räumdienst handelte, der die Straßen freimachte. Nur einen Augenblick später fuhr dann noch die Pistenwalze vorbei, die die direkt vor dem Haus vorbeilaufende Loipe wieder in einen top Zustand brachte.
 
 Umgebung Ramsau
Die ersten 3 Tage verbrachte ich zusammen mit meinem Bruder auf den Abfahrtskiern, um die etlichen Pisten in der Gegend zu meistern. So verbrachten wir die kommenden Tage bei herrlichem Pulverschnee und Sonnenschein oberhalb der Nebelwand im Tal auf den nahezu leeren Pisten der Planai im benachbarten Schladming. Nahezu direkt unter der Seilbahn verläuft übrigens im Sommer eine Downhillpiste, die es in Sich hat.
 
 

Von Mittwochnachmittag bis Freitag tauschten wir dann die Carving-Skier gegen die Langlaufskier.  Diese Grundlageneinheiten wurden dann aufgrund der Erkentnisse aus Loipen Ramsaudem Stufentext vom Freitag absolviert. Als erstes Stand dann die 30km Loipe, auf der auch ein jährlicher Volkslauf statt findet, auf dem Programm. Diese Strecke schlängelt sich durch die weitläufige Hochebene und deren Seitentäler. Die nicht immer vorhandene Beschilderung und die endlose Schneelandschaft führte dazu, dass wir nach einiger Zeit komplett die Orientierung verloren. Da die Streckenführung in weiten Teilen anderen Loipen entsprach, musste immer wieder für kleine Schleifen von anderen Loipen abgebogen werden, um nur kurze Zeit später wieder am gleichen Ort herauszukommen. Eventuell sind wir auch einfach nur von der hervorragenden Beschilderung bei uns im Südschwarzwald verwöhnt...
Aufgrund der nicht gerade abwechslungsreichen Streckenführung der zunächst gelaufenen Loipen verbrachte ich die restliche Zeit nur noch auf den beiden schwarzen Loipen in den Seitentälern, wo sich die herrliche und einsame Umgebung, knackige Anstiege und sehr schöne und anspruchsvolle Abfahrten abwechselten.
 
Summa summarum standen am Ende der Woche 120 Grundlagenkilometer in der klassischen Technik und einige in der Freien Technik zu buche.

So und am kommenden Samstag entfliehen Andrea, Sven und ich zusammen mit einigen anderen Bikern der hießigen Schneewelt in wärmere Gefilde. Genauer gesagt nach Massa Marittima in der Toskana, wo uns hoffentlich strahlender Sonnenschein und trockenes Wetter erwarten.
Gruß und bis demnächst Sebastian

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Schnee ohne Ende

sebastianVor einer Woche machte ich mich morgens auf den Weg zum Notschrei, um die bereits angekündigten Ski-Langlaufeinheiten zu absolvieren. Oben angekommen, erwarteten mich strahlender Sonnenschein und sehr angenehme Temperaturen. Hoch motiviert schnallte ich meine Skier an und machte mich auf, die Stübenwasen-Runde 2mal in der klassischen Technik zu laufen. Bereits auf den ersten Metern wurde klar, dass es zwar bergab sehr gut und schnell vorwärts ging, dafür der Abdruck bergauf mit den Schuppenskiern zu Wünschen übrig ließ. Zum 1. Mal auf dem höchsten Punkt der Loipe, dem Stübenwasen, angekommen, genoss ich bei guten Sichtverhältnissen den Ausblick, auf die verschneiten, in Sonnenlicht getauchten Alpengipfel. Nach diesem herrlichen Ausblick ging es dann auf die längste Erholungsstrecke der Runde, der Abfahrt hinab zum Wendepunkt der Loipe bei der Todtnauer Hütte. Am Wendepunkt angekommen, steigt der Puls jedoch sofort wieder in gewohnte Höhen. Da dann direkt die steilsten und schwierigsten Anstiege der Loipe wieder hinauf zum Stübenwasen bewältigt werden müssen. Wieder dort oben angekommen, kommt jedoch der angenehme Teil der Runde. Es geht in ca. 30min größtenteils bergab an der Biathlonanlage vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt, von wo es dann zum zweiten Mal auf die Runde ging. Nach 3:30 oder  40km und knapp über 1000hm war ich dann wieder zurück am Loipenhaus.  Um die geplanten 4 Stunden voll zu bekommen und das herrliche Wetter noch auszunutzen, wagte ich mich dann das 1. Mal auf die neu erworbenen Skating-Skier. Dies stellte sich jedoch als anspruchsvoller und anstrengender als erwartet heraus. Selbst die minimalen Steigungen am Anfang der Loipe waren Kraft raubender als die zuvor absolvierten Classic-Kilometer. Am Sonntag ließ das Wetter dann zu Wünschen übrig. Anstatt dem Sonnenschein vom Vortags herrschte besonders in den höher gelegenen Teilen der Loipe dichter Nebel. Dafür war die Loipe deutlich griffiger, allerdings auch langsamer als am Samstag. Dafür herrschte auf der Loipe reges Treiben. Dies lag daran, dass an diesem Tag das 1. Training der nordischen Junioren Ski WM statt fand, was etliche Trainer und Betreuer aus allen Herren Ländern zu einem Training auf der Stübenwasenspur nutzten. Nach knapp 3 Stunden war ich dann froh, im Auto warme und trockene Kleider anziehen zu können. Nach den ergiebigen Schneefällen am Samstag, und den winterlichen Straßenverhältnissen selbst bei uns in der Reinebene, entschied ich mich gestern dann kurzfristig dafür, nicht auf die Hausstrecke am Notschrei zu fahren, sondern wieder einmal auf den Thurner.  Die Anfahrt war dann trotzdem relativ spannend, da es im Schwarzwald noch wie verrückt schneite und auf den Straßen eine geschlossene Schneedecke war. Endlich oben angekommen, ging es dann bei gerade noch einstelligen Minustemperaturen und starkem Schneetreiben los. Leider war die Spur aufgrund dem Schneefall und der großen
Neuschneemenge extrem weich und teilweise zugeschneit. Die ersten 15km waren dann noch relativ angenehm zum Laufen. Auf der 2. Runde hörte es dann auf zu schneien, dafür kamen die Wolken und der Nebel und die gefühlte Temperatur sank noch weiter ab. Der Nebel führte dazu, dass man phasenweise nur noch bis zu den Skispitzen sah. Dies machte selbst die einfachsten und dank der stumpfen Spur auch noch langsamen Abfahrten zu einem spannenden Erlebnis im Blindflug.  Nach genau 3 Stunden, stand dann die zweite Disziplin an diesem Tage an. Und zwar, das Befreien des Autos von Schnee und einer teils recht dicken Eisschicht. So und jetzt mal schauen, wie die Leistungsdiagnostik am Freitag bei unserem Partner iq athletik verläuft. Viele Grüße aus dem Schnee, Sebastian


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Trainingslager im Gomser Tal

CIMG3077Hallo,
da bin ich wieder zurück aus dem wunderschönen Oberwallis, in das ich für 8 Tage "geflohen" bin. Jeder der die Region kennt weiß, dass es dort hervorragende Langlaufloipen gibt. Für mich stand das erste Trainingslager auf dem Programm. Das gemietete Haus war 50m von der Loipe entfernt, also optimal um einfach trainieren zu können.
Mit im Trainingslager war Andi Böcherer, mit dem ich schon im letzten Jahr im Süden Frankreichs war. Im Trainingsalltag war viel allgemeine Athletik und Stabi. auf dem Programm. Highlight eines jeden Tages war natürlich die Langlauftour. Diese zog sich  meist über 3 bis 4 Stunde, so dass am Ende nicht mehr viel von mir übrig blieb.:-) Schlussendlich hatte ich dann  ungefähr 350 bis 400 Kilometer auf den Brettern zurückgelegt. Alles in Allem waren das sehr schöne und auch anstrengende Tage- die Kulisse und die echt super Loipen haben das harte Training aber etwas milder erscheinen lassen!
                   CIMG3113
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bis bald, euer Maurice
 
 

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Die 100 km geknackt!!

Hallo, hier ein weiterer kleiner Zwischenbericht meiner Saisonvorbereitung 08/09.
Das letzte Wochenende verbrachte ich in einem Kurztrainingslager in Neukirch bei Furtwangen. Um unsere Grundlagenausdauer noch weiter auszubauen sind wir, Bene- Kumpel aus Freiburg, Julian- bei dem wir wohnen durften und Ich, ordentlich durch den Hochschwarzwald geskatet!!
Anreisetag war Freitagnachmittag; und schon stand auch gleich die erste Einheit von 20 Kilometern auf dem Programm. Das hört sich jetzt so unglaublich leicht an aber das ist es keineswegs!!! Bene und Ich standen zum ersten Mal auf solchen dünnen Skatingski und gaben unser Bestes. Trotz des erstaunlich schnellen Erwerbs der Grundtechnik, waren mehr oder weniger spektakuläre Stürze an der Tagesordnung. (… besser gesagt im Minutentakt nicht zu verhindernJ )Jedoch verringerte sich die Zahl dieser merklich am zweiten Tag, dem Marathontag!! Nach einem sehr ergibigen Frühstück ging`s wieder auf die Loipe, wir liefen nochmals dieselbe Strecke des Vortags, nun aber um einiges flüssiger und somit auch kraftsparender. Das herrliche Wetter und die  perfekten Schneeverhältnisse ließen die Anstiege weniger steil wirken und so  fiel es uns schwer die Loipe für`s Erste wieder verlassen zu müssen. Denn schon am frühen Nachmittag stand eine zweite, längere Einheit auf dem Programm!
Kaum kamen wir bei Julian zuhause an (die Loipe war zu Fuß in 2min zu erreichen), stand einen wahrlich leckeres Mittagessen auf dem Tisch, ganz zu Freude unserer MägenJ!!! Die Speicher wieder aufgefüllt, die Glieder etwas entspannt, bekamen wir Besuch vom Sportlichenleiter des TNB- Malterdingen. An diesem Nachmittag sollte uns das schwerste Streckenprofil erwarten, so Julian schmunzelnd!! Nun kam alles zusammen, die übelsten Anstiege, die steilsten Abfahrten und keine Gleitpassagen! Zudem machte sich die Tour des Vortages auf einmal in den Armen und Beinen doch bemerkbar!!

„ Es gibt echt nichts schlimmeres als total müde und kraftlos einen steile Abfahrt meistern zu müssen- die Beine werden heiß, die Ski machen was sie wollen und du willst nur noch ankommen!!“ Knapp vor Sonnenuntergang sind wir sicher, am Ende unserer Kräfte und am Ende unserer Tour, zuhause angekommen. An diesem Samstag sind wir knapp über 50 Kilometer auf den Langlaufski gefahren- …wir sind ins Bett gefallen!!! ( ..da tut aber echt auch alles weh was einem wehtun kann) Nach einer etwas unruhigen Nacht, ich hatte wahnsinnige Bauchkrämpfe, standen wir am Sonntag, unserem letzten Tag, um 9 Uhr auf und fuhren mit dem Auto nach Schonach, um von dort aus einen Teil der legendären „Rucksacklaufstrecke“ abzulaufen.
Die wirklich super präparierten Loipen und die warme Wintersonne ließen uns unsere Schmerzen schnell vergessen und so prägte sich der letzte Tag als ein „Highlight“ in unser Gedächtnis ein!!! Alles in allem war das Wochenende eine sehr effiziente Trainingszeit, die noch lange in unserer Erinnerung bleiben wird!!! Am Ende hatten wir über 100 km auf diesen Skiern zurückgelegt, eine gute Leistung!!!!
Sonst ist bei mir hier in Freiburg alles beim Alten geblieben. In der Früh war ich wie jeden Montag schwimmen- jetzt heißt`s aber ersteinmal chillen!!!

Bis bald, Grüße Maurice

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Firngleiten: Altes neu entdeckt

firn1Das Firngleiten ist für viele Leute eine eher unbekannte Sportart, was aber nicht bedeutet, dass sie langweilig ist.Ein Firngleiter (abgekürzt „Figl“) ist ein kurzskiähnliches Wintersportgerät für Firn (Frühjahresschnee). Durch seine geringe Länge, die 50 bis 60 cm beträgt und seine überdurchschnittliche Breite lässt sich der Figl gut in weichem Schnee fahren. Auch die Bindung ist keine gewöhnliche Skibindung, sondern eine „Schnürbindung“ die es einem ermöglicht auch mit gewöhnlichem Schuhwerk seinen Spaß haben zu können! Die Fahrweise des Figl ist gegenüber der „normalen“ Skitechnik grundsätzlich verschieden. So nimmt der Fahrer eine sehr starke Rücklage als Grundposition ein. Diese Rücklage dient gleichzeitig auch der Geschwindigkeitsminderung, durch „ eingraben“ der Ferse in den Schnee verhindert man eine Beschleunigung. Umgekehrt vergrößert man seine Geschwindigkeit indem man sich leicht nach vorne lehnt. Diese Fahrweise ermöglicht einem auch langsames, kontrolliertes Fahren in sehr schmalen Schneerinnen (Couloirs). Trotz rückläufiger Zahlen in den letzten Jahren kommt der Figl bei Bergsteigern noch häufig zum Einsatz. Durch sein geringes Gewicht und die praktische Bindung, eignet er sich hervorragend für Frühlingstouren in hochalpinen Gebieten.Weitaus bekannter in der heutigen Zeit sind die „Big Foots“ oder „Snowblades“, welche ursprünglich vom Firngleiter abstammen. Die neuere Variante fällt durch eine noch geringerer Länge und größere Breite auf. Die Einsatzgebiete sind hier eher die Schanzen oder Pipes auf denen spektakuläre Sprünge gezeigt werden.
Abschließend kann man sagen, dass das Firngleiten eine sehr schöne und nicht von der großen Masse praktizierte Sportart ist, die gerade im Übergang zum Sommer den Skicracks hervorragende Möglichkeit bietet ihre Leidenschaft auszuüben!


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polar
 
 
 
 

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