Neue Bestmarke!

DSC 0011Hallo,

Am gestrigen Sonntag stand für mich der erste 10 Kilometer Lauf des Jahres 2010 auf dem Programm.
Gemeinsam mit Andi Böcherer fuhren wir also nach Rheinfelden, wo es im Rahmen des "Rheinfelder Lauftags" auch ein 10km Rennen gab.
Im Vorfeld deutete sich an, dass ich eine gute Laufform habe und dies jetzt einfach "zeigen" müsste.
Dort angekommen, so gegen 11:30 Uhr, zeigte das Thermometer immer noch -1 Grad an!! Dazu blies ein wahnsinniger Wind, gefühlte -10 also!!!
Den in der Halle ausgehängte Laufkurs gut studiert und mir die Mit- Gegenwindpassagen gemerkt.
Start war um 12:30uhr, Temperatur noch immer in diesen Gradbereichen- nachlassender Wind Fehlanzeige!!!
Meiner Hoffnung zufolge wollte ich mich die ersten 4 bis 5 Kilometer im Windschatten verstecken, bzw. mich mit anderen Läufern in der Führung abwechseln. Das kam aber nie zustande. Ab dem ersten Meter Gegenwind, ca. nach 1km, war ich an der Spitze und nur einer konnte vorerst folgen. Ich ahnte schlimmes- das ganze restliche Rennen die Führung innehalten und mich mit meinem Hauptgegner, dem sau starken Gegenwind kämpfen!!!!!
Trotz der doch ekelhaften äußeren Bedingungen kam ich als Sieger, mit einer Zeit von 32:32min, ins Ziel!!
Vorerst neue Bestmarke aufgestellt! 
Zurückblickend war die Zeit, angesichts der widrigen Bedingungen gar nicht schlecht!
Für alle die es sich vielleicht auch mit einem Start geliebäugelt haben- der Lauf ist sehr gut organisiert und die Strecke schnell!! 
 
Glücklich und zufrieden nahm ich die Heimreise in angriff! 
 
Bis bald, euer Maurice




  

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35. Internationaler Flaesheimer Silvesterlauf

Nach dem Morgens einsetzender Eisenregen die Laufstrecke zu einer Rutschpartie machte, konnte sich der Veranstalter des 35. Flaesheimer Silvesterlaufes über einen kleinen Wetterumschwung freuen und pünktlich zum Start des Kindeslaufes um 13:00 Uhr war die Laufstrecke in einem guten Zustand. Bei Temperaturen um die Null Grad kamen über 850 Teilnehmer ins westfälische Flaesheim, um über die Strecken 5 Kilometer und 10 Kilometer, sowie den Jugendläufen nochmal im alten Jahr ihre Laufschuhe zu schnüren. Die Laufstrecke führte die Läufer hauptsächlich durch Waldgebiet, bevor sie Richtung Ziel in das Stadion an der Haardkampfbahn in Haltern-Flaesheim einliefen.


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Bei den 271 Finishern über die 5 Kilometer setzte sich Jasper Menze vom Tus Sythen in 16:51 Minuten, vor seinem Vereinskameraden Michel Bücker, der in 17:42 Minuten ins Ziel lief, durch. Dritter wurde vom TSV Eintracht Hittfeld in 18:06 Minuten Detlef Peters. Bei den Damen setzte sich Ria Bredeck vom Tus Sythen in 21:59 Minuten durch. Zweite wurde Karina Sauer vom der LG Dorsten in 22:13 Minuten, vor Sabine Fischer, die 23:01 Minuten benötigte.


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Über die 10 Kilometerstrecke liefen 308 Läufer über die Ziellinie, als schnellster sicherte sich Daniel Wegerich vom RWE Starlight Team Essen in 35:19 Minuten den Gesamtsieg. 8 Sekunden später lief Tim Klauke vom SV Hullern 68 über die Linie. Den dritten Platz auf dem Podium sicherte sich Michael Hechler in 35:42 Minuten. In der Damenwertung konnte Esther Stockhofe in 40:45 Minuten gewinnen. Zweiter wurde Katja Rengers vom RWE Starlight Team Essen in 41:29 Minuten, vor Eva-Maria Arning vom Spiridon Haltern in 42:09 Minuten.


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Die größte Läufergruppe stellte mit 38 Aktiven der TUS Sythen vor dem SV Hullern, die 34 Teilnehmer ins Rennen schickten. Zwei Teilnehmer wurden am Silvestertag vom Veranstalter besonders geehrt, da sie an allen fünfunddreißig Austragungen teilgenommen haben, über ein Präsent konnten sich Herrmann Eickelschulte aus Haltern und Georg Wagner vom SuS Bertlich freuen.

Weitere Infos:

Webseite Veranstalter

Fotos: Thomas Wenning

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Der letzte Lauf 2009 - Nikolauslauf in Reichenbach

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Am 28.11. bestritt ich das Grande Saisonfinale meiner ersten Laufsaison. Es war ein Tag des Abschieds und zugleich Neubeginn. Das letzte Mal das ich bei den Startunterlagen Freiburg als Wohnsitz angegeben habe, zukünftig wird da Oberschopfheim stehen. Als ich letztes Jahr begonnen hatte nach Plan zu laufen und mich vom joggen verabschiedete hätte ich nicht gedacht das ich Ende November 2009 noch an einem Wettkampf teilnehme. Geplant war nur der Freiburg-Marathon 2009 und sonst nichts. Die Premiere hätte auch gleich das Ende bedeuten können - aber alles kam anders, denn ich entwickelte Spaß an Laufveranstaltungen. Also kurz vor Adventsbeginn nach Reichenbach zum 10 Kilometer Nikolauslauf. Die Vorbereitung war dieses mal außergewöhnlich, so wollte ich Crosstrainingseinheiten auf dem Bike einbauen. Mein Crosstraining bestand darin Möbel ab- und aufzubauen, Kisten packen, schleppen und streichen (mit Überkopfeinheit). Laufmäßig musste ich auch kürzer treten. Die Voraussetzungen für eine Bestzeit auf die 10 Km waren nicht gegeben, dazu kommt noch der Streckenkurs in Reichenbach der einen Stich und einige Wellen hat. Ich hatte den Kurs vorher nicht belaufen, allerdings kenne ich die Strecke vom Biken, wandern und Hundegassi.

Das gute Wetter hatte dieses Jahr dafür gesorgt das ein Teilnehmerrekord erreicht wurde. Ich hätte mir den Nikolaushelm aufsetzen können und die  2 x 5 Kilometer locker laufen können, allerdings wollte ich das Team soq.de bestmöglich vertreten also ging es darum eine anständige Herzfrequenz zu erreichen und die Strecke so schnell wie aktuell möglich zu bewältigen.

Ist es der Hummel bekannt das sie eigentlich nicht flugfähig ist?

Wahrscheinlich nicht, denn dann würde sie sofort abstürzen. Am selben Tag war ich noch mit unserem Team bei SPEEDZONE in Herbolzheim. SPEEDZONE unterstützt das Team soq.de im Bike-Bereich. Also sind wir bei Dieter zur Vermessung angetreten. Der stellte bei mir gleich fest: „Hm – sehr langer Oberkörper und dazu kurze Beine, ein Sonderfall“. In Reichenbach stellte sich mir dann die Frage: „Wie soll ich mit den kurzen Beinen und dem langen Torso eigentlich gescheit rennen?“ Nach einem Probelauf attestierte ich mir die Fähigkeit zu laufen und ich blendete meine anatomische Abartigkeit aus.

Der Start

Aufgrund der vielen Teilnehmer ging es sehr eng zu. Ich musste den Feldweg hin und wieder verlassen und auf dem Grünstreifen überholen. Die Strecke führte den Läufermob über den Schutterdamm und Wanderweg in Richtung Kuhbach.

Runde 1

Schnell zog sich das Feld etwas auseinander und nach ca. 3 Kilometern war ich absolut auf unter 40 Minuten Kurs. In Lahr, Höhe Hohbergsee, überquerten wir die Schutter (Fluss) und wechselten auf einen Forstweg. Jetzt kam der beschriebene Stich und die Steigungen. Der Forstweg war etwas matschig, behinderte mich aber nicht. Nach den Anstiegen folgte die „Abfahrt“. Hier musste man dann doch aufpassen wegen größerer Steine und dem schmierigen Untergrund. Der Weg war hier schmal und so konnte ich diese „Abfahrt“ nur bedingt schnell runter donnern. Unten angekommen ging es dann über den Radweg Richtung Startpunkt, wo sich ein Großteil der Zuschauer positioniert hatten. Zeitmäßig war ich hier schon knapp über 20 Minuten, also sollte es schwer werden mit der U40 Zeit. Allerdings ging ich mit einem guten Feeling in Runde Zwei.

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Runde 2

Jetzt das Tempo auf der Flachpassage anziehen und dann im Wald halten was geht. Ein paar Läufer sind auf Runde zwei eingebrochen, so überholte ich mit „meiner“ Laufgruppe ein paar Teilnehmer. An den Steigungen habe ich das Tempo angezogen um andere mürbe zu machen. Teilweise ist mir das auch gelungen, so konnte ich ein paar ausgesuchte Teilnehmer hinter mir lassen. Zwischen Kilometer 8 – 9 sagte mir der Blick auf meine Uhr das ich die U40 Zeit heute nur sehr schwer erreichen konnte. Nach dem Gefälle in Richtung Ziel visierte ich den Läufer vor mir an und steigerte das Tempo. Der konnte ebenfalls noch zulegen, deshalb war er noch vor mir im Ziel. Die Zeitnahme stoppte bei mir 40:48 Minuten. Ist jetzt für mich keine Jubelzeit, aber okay. Mehr war an diesem Tag auf dieser Strecke nicht für mich drin. Ein 172 Puls im Durchschnitt und ein 182 Maximalpuls zeigt das ich in meinen Bereichen unterwegs war. Platz 55 in einem gut besetzten Feld und Platz 7 in der Altersklasse kamen für mich raus.

Bei den Männern holte sich Christian Atz (LG Neckar Enz) in 33:21 Minuten den Sieg und bei den Frauen gewann Verena Utz (Laufarena-Ortenau Running Team) ungefährdet in 38:43 Minuten.

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Nein! Diese Woche nehme ich mir eine Auszeit, nächste Woche steige ich dann in das Training für den Freiburg-Marathon 2010 ein. Wettkämpfe gibt es 2009 keine mehr, es sei denn das ich beim Bike & Run teilnehmen muss falls Teamleiter Roland Krams die Läufer ausgehen. Einen Silvesterlauf gibt es noch in Schutterwald. Allerdings, wer braucht eine Laufveranstaltung an Silvester. Wahrscheinlich gerade solche Leute wie ich.


Nikolauslauf 2010 in Reichenbach?


Gehe ich schwer davon aus. Dann werde ich die Strecke trainieren. Diese Woche erstelle ich meinen Laufplan für 2010. Ich werde wohl alle Läufe von 2009 wieder machen + Summe X. Eine zweite Marathondistanz kommt dazu und auf der Halbmarathondistanz werde ich auch mehr machen.

Im Getümmel

Bis denne,
Sascha

www.lg-geroldseck.de

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2. Einheitslauf in Kürzell: Mission erfüllt!

Während soq Inhaber Tom Tittmann eine Einheit „Oktoberfest“ in seinen Trainingsplan eingebaut hatte, begab ich mich in das beschauliche Dorf Kürzell wo am 02. Oktober der Kürzeller Einheitslauf stattfand. Angeboten wurden unterschiedliche Distanzen für die kleinen Läufer, Walker, 5 KM und 10 KM. Ich hatte schon vorher in Erfahrung gebracht das es sich hier um eine wirklich flache Strecke handelt, also begab ich mich auf die 10 KM Strecke (2 x 5 KM) damit die 40-Minuten-Marke endlich mal unterboten wird. Die Rahmenbedingungen waren bestens beim Start um 19 Uhr, Temperaturen um die 17° Grad. Die Bedingungen waren für mich dieses mal wichtig, denn ich hatte mit dem Training nach dem Gengenbacher Halbmarathon manchmal Probleme. Ich musste sogar eine Tempoeinheit abbrechen, also holte ich mir Rat von Roland Krams (sportlicher Leiter Team soq). Der hat mir dann geraten die lockeren Läufe kurzfristig raus zu nehmen und lieber mal einen Ruhetag oder Erholungseinheit einzuplanen.

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Gut – um 19 Uhr begab ich mich mit rund 100 Teilnehmern auf die Strecke. Dieses mal habe ich mich entschlossen nach Tempo und nicht nach Herzrate zu laufen. Erstmal 15 KM/H Schnitt laufen und dann gegen Schluß zulegen. Nach knapp 2 Kilometern hat sich das Feld auseinandergezogen. Es ging erstmal aus Kürzell raus, entlang dem Fahrradweg an den Seiten landwirtschaftlich bewirtschaftete Felder. Nach 3 Kilometern war ich voll in Schlagzahl: Zeiten zwichen 3:55 – 4:00 Minuten und ein gutes Laufgefühl. Neben mir war mein Tempozwilling und Lokalmatador Klaus. Beim nächsten Lauf muß ich mir auch ein paar „Fans“ an der Strecke verteilt aufstellen die mich anfeuern. Zusammen mit dem Klaus ging es durch die Straßen von Kürzell Richtung Mehrzweckhalle. Nach der ersten Runde sind wir dann auf 2 weitere Läufer aufgelaufen. Ich hatte bemerkt das ich ein paar Temposchwankungen drinnen hatte, dass natürliche Läufertempo der Gruppe hatte sich gerade so bei 14 KM/H eingependelt. Ich beschloß das Tempo anzuziehen, mit dem Ergebnis das ein Läufer nach hinten wegbrach. Zu dritt wieder hinein nach Kürzell. Am „New-turn“ im Dorf konnte ich die vor mir platzierten Läufer sehen, da könnte heute in der AK was gehen. Etwa 1,5 Kilometer vor dem Ziel bemerkte ich ein leichtes Pfeifgeräusch beim Atmen, beim PKW würde man vielleicht sagen das der Probleme mit den Ventilen hat. Bei Kilometer 9 konnten sich der Klaus und der andere Läufer leicht von mir absetzen. Nach Kilometer 8 hatte ich bei meiner Pulsuhr wieder auf Herzrate umgeschaltet. Jetzt das Rennen einfach mit 88 – 90 Prozent meiner maximalen Herzfrequenz zu Ende laufen, dann passt alles. Es war mittlerer Weile schon ziemlich dunkel geworden, so dass ich nicht mehr auf meine Laufzeit geachtet hatte. Vom Gefühl sollte es eine knappe Angelegenheit werden. Überrascht war ich dann im Ziel 39:30 Minuten, mir wäre fast die „Becker-Faust“ aus dem Arm gewachsen. Allerdings möchte ich in den nächsten Jahren sportlich in der regionalen Läuferszene agieren und nicht durch Feuerreifen springen, mich wild verloben und Kinder in Besenkammern zeugen. Ein normal ausgesprochenes „Ja“ hat dann gereicht.

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Meine Freundin hatte mitgezählt und mir gesagt das ich Zehnter wurde. Also rein in die Mehrzweckhalle Tee trinken, Hefezopf kauen und warten bis die Ergebnisslisten aufgehängt werden. Als ich es dann „Schwarz auf Weiß“ sah, konnte ich mir das Weizenbier nicht mehr verkneifen: Platz 3 in der Klasse M35! Einmal rauf auf die Bühne Urkunde und Pferdesalbe entgegen nehmen, Bier austrinken und dann war ich draußen.

Wie geht es weiter: Am 11. Oktober werde ich beim Halbmarathon in Freiburg meine Laufsaison abschließen. Da sollte nochmal eine anständige Zeit knapp unter 1:30 Stunden rausspringen. Danach geht es in den Radherbst. Ich habe mich entschlossen verschiedene Lauftrainingspläne zu testen um dann am 28.11. am Nikolauslauf der LG Geroldseck teilzunehmen, allerdings ohne Zeitvorgabe und dann folgen die zahlreichen Trainingskilometer für den Freiburg-Marathon. Im Dezember ziehe ich Bilanz im soq-magazin „1 Jahr laufen nach Plan“.

Also bis nächste Woche. Grüße Sascha.

www.sportfreunde-kuerzell.de

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2. Kinzigtallauf - Über Stock und über Stein!

Jo - nach 6 Wochen trainieren oder üben, was sich wie eine komplette Jahreszeit anfühlte, endlich mal wieder ein Wettkampf. Der 10 KM Kinzigtallauf in Haslach am 13.09. kam mir da gerade recht. Ziel war es vor dem Halbmarathon in Gengenbach noch einmal eine gute Zeit über die Kurzdistanz zu laufen, um meinen aktuellen Leistungsstand zu erfahren. Extra für diesen Lauf habe ich mich in meine schicke neue Laufbekleidung von Odlo geschält und mich in besagtes Tal begeben. Auf dem Marktplatz von Haslach angekommen (Start/Ziel) noch schnell die Startnummer besorgt und ab ins Läufergetümmel. Die Strecke war mir vollkommen unbekannt, wichtig war nur nach den letzten beiden Wettläufen das es sich hier um eine vermessene 10 Kilometer-Strecke handelte. Mein Ziel war es bei flacher Strecke unter 40 Minuten zu laufen. Gut - nach der Streckenvorstellung wusste ich das da Hügel kommen. Egal - Sonnenschein, 20 Grad, eine stattliche Anzahl Läufer, ein riesen Läuferbuffet und ich habe mich gut gefühlt. Pünktlich um 16 Uhr war loslaufen angesagt. Während Kilometer 1 fühlte ich mich garnicht mehr so gut, das Gefühl mag ich mal mit "Kaugummi-Beinen" beschreiben. Als ich noch grübelte was da los ist stoppte mein Distanzmesser bei 3:34 Minuten, also alles im Lack. Aus Haslach raus verlief die Strecke entlang von einem Radweg. Nach dem unrunden Beginn nahm ich mir hier die Zeit um mich so bis Kilometer 3 einzupegeln. An Kilometer 3 befand sich dann Wasserstelle 1. Der Trinkvorgang war dann wieder äußerst unrund, darüber nachdenken konnte ich nicht. Jetzt kam ein steigender Schotterweg und mit Ponygeleit ging es ab in den Wald. Dieser Part hatte es in sich. Wurzlige, steile Wanderwege vorderten das Trailrunning Maniac in mir heraus. Einige Läufer wurden zu Gehern, ich vernahm Atemgeräusche irgendwo zwischen Porno und Notaufnahme. Mein Hintermann war gerade dabei sich den Vogel abzuschiessen (ab Kilometer 5 sollte er verstummen). Raus aus dem Wald über Schotterwege und Matten ging es auf und ab.


Thema Schuhwahl: Meine Saucony A2 waren für solch ein Geläuf die falsche Wahl. In einer Wasserablauföffnung auf der Sohle merkte ich so ab Kilometer 5 ein stechen, dieser Kieselstein wird mich bis ins Ziel begleiten. Aber, der Badener kennt kein Schmerz.

Thema Anfeuerung: Auf diesem Streckenabschnitt machte mich ein Lokalmatador fast kirre. Die Leute haben ihn gepuscht als ich mich schon fast damit zufrieden gab ihn ziehen zu lassen und nicht in den 180er Pulsbereich zu gehen war mit einem "Scheiße" sein schneller Lauf vorbei. Ein Krampf ließ ihn zum Geher mutieren. Meine Anfeuerung "ned motze laufe" half ihm wohl auch nicht mehr.

Bei Kilometer 6 kreuzte dann die Strecke und mir kamen die schnelleren Läufer entgegen. Konnte mich also ab Kilometer 7 auf eine abfallende Strecke freuen (immerhin heißt die Region Kinzigtal und nicht Kinzigberg). Zeitmäßig war ich bis auf einen Ausreißer mit 4:20 Minuten im Plan. An Kilometer 7 war dann Wendepunkt und Wasserstelle 2. Hier entschied ich mich das ich mir einen Becher Wasser über den Kopf schütte und die letzten 3 Kilometer mit ruinierter Frisur bestreite, egal wie die Fotos werden. Ab Kilometer 8 war mir klar das es heute mit den 40 Minuten eine enge Kiste wird - also nochmal zulegen. Zusammen mit ca. 5 Läufern ging es in Richtung Haslach. 3:54 nach Kilometer 8, vorbei an meinem Anhang und weiter in Richtung Altstadt. Auf der Pflastersteinrunde lag ich auf Platz 2 meiner Laufgruppe, den ersten konnte ich nicht mehr einholen, jedoch werde ich es nicht zulassen auf der Zielgeraden noch überholt zu werden. Zieleinlauf: Die letzten 1000 Meter in 3:45 Minuten, meine offizielle Endzeit: 40:10 Minuten, Platz 33, Platz 6 in meiner AK. Leider keine 39 vorne dran, allerdings ein super Lauf. Blutblase inklusive!

Wie ist die Zeit zu bewerten?

Wenn ich meinen ersten 10er als Vergleich nehme. Ende Juni bin ich in Seelbach auf einfacherer Strecke 42:09 Minuten gelaufen, also habe ich mich in guten 2 Monaten um 2 Minuten verbessert. Das spornt mich an, beim nächsten 10er die 40 Minuten zu knacken. Mein Hauptaugenmerk liegt allerdings immer noch auf den längeren Distanzen. Der Halbmarathon am kommenden Wochenende wird mir dann zeigen was Sache ist. Ich habe mit 1:30 Stunden vorgenommen.

www.kinzigtallauf.de

kinzigtallauf kurve01
kinzigtallauf runden

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Seelbacher Sonnwendlauf 2009 - Meine Premiere auf der 10km Distanz

Nach dem Freiburg-Marathon und Schluchseelauf (18,4 Kilometer) also der erste Wettkampf über die 10 Kilometer. Hierfür bin ich dann am 19. Juni im Luftkurort Seelbach (Schuttertal) aufgelaufen. Wie bereits geschrieben habe ich mich nicht speziell darauf vorbereitet und deshalb lautete die Devise: Einfach durch! Als ich in Seelbach angekommen bin pochten dort schon die Veranstalter auf den Teilnehmerrekord (der meines Wissens auch erreicht wurde). Um 19.30 Uhr hatten sich schon zahlreiche  Zuschauer an der Strecke eingefunden. Also noch schnell Startunterlagen holen, aufwärmen und los. Das Wetter war ideal: Knapp 20 Grad, leicht bewölkt.

Punkt 20 Uhr gab Jörg Scheiderbauer mit Frau Anna den Startschuß. Ich hatte mich mal in den Block der unter 50 Minuten Läufer aufgestellt (unter 36 Minuten fand ich etwas anmaßend). Nach dem ersten Kilometer konnte ich mir dann auch Platz verschaffen und aus dem Läuferpulk ausbrechen. Leider habe ich vergessen das 1000 Meter-Rundensignal an meinem Pulsmesser zu aktivieren, deshalb beschloß ich einfach zu laufen und nur den Puls zu kontrollieren. Die 2 x 5 Kilometer Strecke war als flach deklariert, jedoch waren 3 leichte Anstiege pro Runde mit drinnen. Mein Ziel war es die ersten 8 Kilometer gleichmäßig zu laufen und dann auf den beiden letzten Kilometern, falls möglich, dass Tempo zu erhöhen. Wichtig war für mich nach 2 Kilometern im Takt zu sein, hat prima geklappt. Was mir während meiner jungen "Laufwettkampfkarierre" aufgefallen ist: Viele Läufer drosseln nach einem Hügel beim Bergablauf ihr Tempo stark. Ich halte es so, dass ich Bergauf die Frequenz erhöhe um alle langsameren Läufer schnell zu überholen (beflügelt unwahrscheinlich). Bergab wird man eh schneller (falls man nicht bremst) und kann sich erholen. Nach der ersten Runde hatte ich dann schon ein gutes Gefühl und Streckenkenntnis. Einige Läufer standen bereits an der Strecke und hatten aufgegeben (wohl zu schnell angegangen oder überschätzt). Ich befand mich in einer Gruppe von 6 Läufern mit ähnlichem Tempo. Von hinten kam nichts mehr, der ein oder andere wurde noch von vorne durchgereicht. Bei Kilometer 8 habe ich mich entschieden das Tempo noch konstant zu halten, leider haben sich da noch 2 Läufer abgesetzt, die ich gerne hinter mir gelassen hätte. Auf dem letzten Kilometer versuchte ich die noch zu bekommen und wurde schneller. Leider hatte das nicht mehr gereicht, hinter mir war allerdings keiner mehr der an mich heran kam. Als Zeitvorgabe hatte ich mir 45 Minuten gesetzt. Die Aussage von Tom dröhnte in meinen Ohren "Alles über 43 Minuten ist eine beschissene 10 Kilometer Zeit" als ich meine Nettozeit bei 42:09 Minuten stoppte. Für mich also eine super Premiere. Insgesamt Platz 100 von 771 Finishern und Platz 18 in meiner Altersklasse. Mein Ziel ist es dieses Jahr konstant unter die 40 Minutengrenze zu kommen. Auch in Seelbach war noch Luft nach oben. Am 04.07. starte ich beim Run & Fun in Friesenheim (ebenfalls 10 Kilometer).

 
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Sascha Bläsen Sonnwendlauf Seelbach 2009

Jetzt ist allerdings erstmal wandern im Allgäu angesagt. Schade das ich auf Sommer eingestellt war und nicht mit Dauerregen und Temperaturen um die 10 Grad C gerechnet hatte.

Übrigens: Mit Lukas Nägele gewann mein ehemaliger Straßennachbar den Sonnwendlauf. Super, dass ein Freiburger bei den "Tälern" gewonnen hat.

Mehr Infos und Bilder zur Veranstaltung gibt es unter www.sonnwendlauf-seelbach.de. Meine Fotomannschaft war bei der Orchesterprobe und Dominik Büchele Konzert. Nächstes Jahr, wenn ich zum Top Ten Kreis zähle, ist dann aber Anwesenheitspflicht!


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