Leider spielte der Wettergott der Auftaktveranstaltung nicht ganz in die Karten. Weniger Zuschauer und Teilnehmer als im Vorjahr fanden den Weg auf den Freiburger Stadtberg. Sicher konnten einige Laufbegeisterte berufsbedingt (Donnerstag, 18 Uhr) nicht dabei sein. Den Studenten kann's egal sein, die haben Zeit :-)
Mit Markus Bär und Roland Krams (beide Challenge Teilnehmer) begab ich mich an den Start. Gutes Gefühl mal im Team unterwegs zu sein, in der Regel bin ich in der Ortenau immer als Einzelkämpfer unterwegs. Um Punkt 18 Uhr war dann Start und die Läuferschar begab sich auf drei Runden (Gesamtstrecke ca. 9,2 Km) um den Schlossberg. Wie zu erwarten sah ich von Markus nur noch die Hacken. Die Strecke ist vom Start aus ansteigend. Wichtig ist hier das Pulver nicht gleich zu verschiessen, damit die Kanone nicht schon nach der ersten Runde leer ist. Nach dem ersten Anstieg fühlte ich mich etwas ausgepowert, jetzt war es wichtig ökonomisch die erste Abfahrt runter zu kommen. Immer schön auf Waldboden den Puls etwas runter fahren und dabei nicht zu langsam sein. Der nächste Abschnitt war dann Asphalt, eine kurze Rampe rauf und dann flach bis abschüssig wieder zurück auf den Kanonenplatz. Hin und wieder überlegte ich mir ob ich das Rennen vielleicht etwas zu schnell angegangen war, denn der Roland war irgendwo hinter mir. Vorbei an Fressbuden ging es dann in Runde zwei. Plötzlich schoss Roland an mir vorbei, was mich beruhigte. Dennoch war Runde zwei meine langsame Runde. Ich hatte das Gefühl Kräfte für die Schlussrunde bündeln zu müssen. Jetzt machte sich auch mein Cap bezahlt, denn es fing an zu regnen. Auf dem letzten Drittel habe ich es einfach nochmal rollen lassen, so konnte ich noch einen Läufer vor dem Ziel abfangen, denn ich wollte ja schneller als im Vorjahr sein. Bei 37:12 Minuten überquerte ich die Ziellinie. Nur 9 Sekunden schneller als 2009, allerdings war die Strecke länger :-)
So belegte ich Platz 39 gesamt und in der AK Platz 16 in einem starken Feld. Weil das Schlossbergfest nicht so richtig starten wollte (die Bands machten Soundcheck, diverse Aufbauarbeiten und die Brutzelbuden kamen auch nicht in Fahrt) verließen wir den Schlossberg in Richtung "Schlappen" - schön war's.
Bis demnächst,
Sascha
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