Kevelaer Marathon

Zur achten Auflage des Kevelaer Marathons hatten sich 400 Teilnehmer angemeldet. Bereits acht Wochen nach Anmeldebeginn, war das Teilnehmerlimit erreicht worden. Zur Traditionsveranstaltung an der Jugendherberge Kevelaer in der Schravelener Heide mussten die Veranstalter bereits am frühen Morgen die Strecke präparieren. Auf dem Rundkurs von 6 Kilometern wurde Granulat verteilt, damit es nicht zu einer Rutschpartie kam. Sturm Daisy hatte am Tage zuvor eine weiße Schneeschicht auf die Laufstrecke gelegt.

Kevelaer_0062.JPG
Foto: Thomas Wenning

Von den 400 gemeldeten Läufern traten nur 270 Sportler an, da wohl einige aufgrund der gestrigen Wetterbedingungen auf einen Start verzichteten. Nach dem Startschuss durch den Marathonorganisator Peter Wasser setzte sich das Läuferfeld bei Temperaturen um die minus 2 Grad in Bewegung. Bei teilweise leichtem Schneefall, herrschten aber gute Laufbedingungen, die alle Teilnehmer lobend erwähnten.
Kevelaer_0310.JPG

Foto: Thomas Wenning

Den Marathongesamtsieg konnte sich Vorjahressieger Michael Kaiser aus Bocholt vom Team belalaSola sichern. Er überquerte die Ziellinie als erster nach 2:57:49 Stunden, gefolgt von Falk Linke vom TLV Rangsdorf in 3:01:05 Stunden und den für den Athletik Waldniel startenden Gerd Kehrbusch, der 3:01:47 Stunden benötigte.

Kevelaer_0391.JPG
Foto: Thomas Wenning

In der Damenwertung fiel die Entscheidung erst auf den letzten 200 Metern, Kirstin Sonnenschein vom Marathon Dinslaken gewann in 3:29:57 Stunden knapp vor Sybille Möllensiep, die 3:30:09 Stunden benötigte. Den letzten Platz auf dem Podium sicherte sich Gertrud-Raifa Geltner hinter ihrer Vereinskameradin vom SUS Schalke in 3:35:32 Stunden. In der Mannschaftswertung konnte sich das Team belalaSola mit Michael Kaiser, Michael Engbers und Guido Klump die begehrte Trophäe holen, sie benötigten in Addition 9:27:17 Stunden.

Weitere Infos:

mehr...

Nach drei Tagen Bett und literweise Tee

undefinedDie letzten Wochen schon habe ich (Andrea) mich auf den Black Forest Ultra Bike Marathon gefreut. Doch es sollte anders kommen als geplant. Mein Ziel war die Ultra Strecke mit 116km und 3150hm zu fahren. Doch letzte Woche Dienstag bekam ich plötzlich Halsschmerzen und Fieber. Deshalb hatte ich das Rennen eigentlich schon abgehakt und sah meine Rolle als Betreuerin von Sven. Nach drei Tagen Bett, literweise Tee und viel Obst ging´s ab Freitag bergauf mit mir. Nach langem hin und her überlegen meldete ich mich dann für die Marathondistanz (77km/2000hm) um.
Ich konnte meinen Startblock als Frau frei wählen und reihte mich im 2.Block ein. Vom Start an kam ich super weg und es lief besser als erwartet. Am ersten Anstieg dem Hinterwaldkopf traf ich eine Konkurrentin, die ich von anderen Rennen her kannte, und wir fuhren die nächsten Kilometer zusammen und wechselten uns in der Führungsarbeit ab, oder reihten uns bei schnellen Fahrern ein. Am Titisee zerriss sich unsere 2er Gruppe, da ich an der Verpflegungsstelle anhalten musste um meine Trinkflasche zu füllen. Am Rinken holte ich sie wieder ein. Dort rollte ich sehr schnell über grobe Geröllmassen und schon hatte ich einen Durchschlag. Mein erster platter Reifen seit ich Mountainbike fahre und dann noch am Hinterrad mit Scheibenbremse, wo ich mit einbauen beim Üben immer so Probleme hatte. Ich dachte jetzt ist es halt so bin froh dass ich überhaupt starten konnte. Voll konzentriert habe ich meinen Defekt behoben, was mich aufgrund mangelnder Routine insgesamt ca.15min. gekostet hat. Ich wusste die anderen waren weit weg, aber sollte ich mir deshalb die Laune und Motivation verderben lassen? Nein, ich werde die 15min.von meiner Rennzeit abziehen und dann habe ich meine persönliche Bestzeit auf dieser Strecke. Dieser Gedanke weckte Kampfgeist in mir. Nach 4Std16min kam ich im Ziel an. Glücklich, dass ich trotz Krankheit letzte Woche überhaupt starten konnte und ich ohne Platten wahrscheinlich knapp unter 4 Std. geblieben wäre.

undefinedAuch ich (Sven) durfte in diesem Jahr wieder im zweiten Startblock starten, was auf der Ultradistanz schon ein kleiner Vorteil bedeutet. Denn die hinteren Startplätze müssen sich die Strecke um den Titisee mit den Startern der Power-Trackrunde teilen und bekommen an den Verpflegungsstellen meist auch keine vollen Trinkflaschen mehr.
Gleich nach dem Start fand ich eine super Gruppe. So kam ich recht zügig den ersten Anstieg (Hinterwalskopf) hinauf. Dabei achtete ich immer darauf, nicht all zu lange im roten Bereich zu fahren, da ich diesbezüglich ja in Offenburg schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Auch das etwas kühle Wetter kam mir sehr entgegen. Schon Richtung Altglashütten merkte ich, dass ich super in der Zeit lag. Mein Ziel, die große Runde unter 6 Std. zu fahren rückte somit näher. An den steilen Rampen zahlte sich auch das Training der letzten Wochen aus. So konnte ich immer einen kleinen Vorsprung vor meinen Gruppenkollegen mit in die Abfahrt nehmen. Da ich auch an den Verpflegungsstellen super versorgt wurde und keine Zeit verschwenden musste, und auch vom Plattenteufel nicht gebissen wurde, kam ich in einer für mich unglaublichen Zeit von 5.39 Std. abgekämpft, aber glücklich ins Ziel. Für mich war es ein perfektes Rennen. Denn alles, vom Material bis zur Verpflegung und dem Wetter hatte einfach gepasst. Aber das wichtigste war, immer an der aeroben Schwelle zu fahren und nie zu lange im roten Bereich. So hatte ich auch gegen Ende des Rennens keine großen Einbrüche wie in Offenburg. Mein Polar S 725 war somit mit entscheidend für mein gutes Ergebnis.

Bis demnächst
Andrea und Sven


mehr...

polar
 
 
 
 

Angebote im soq shop

Polar CS 500 cad ab 160,00€

Der CS500 ist aus robustem Material gefertigt und sitzt mittels der Dual Lock Radhalterung fest am Lenker.   Radsportler können mit ihm insbesondere durch die Kombination der persönl...
 

Katadyn Replacement Carbon ab 16,32€

 

WearLink®+ Sender Nike+ ab 58,45€

Diese Innovation ermöglicht - kombiniert mit dem Nike+ SportBand oder dem Nike+ iPod Sport Kit - neben der Anzeige der bisherigen Trainingsparameter Zeit, Distanz, Geschwindigkeit, verbrauchte Kalori...