am vergangenen Wochenende machte der Bundesligatross in Hannover, der vor letzten Station, halt.
Etwas ungewöhnlich, dass um diese Jahreszeit noch Bundesligarennen ausgetragen werden, wo doch in den letzten Jahren schon Ende Juli schluss war.
Für viele ist es keine leichte Aufgabe seine Form über die " Sommerpause" zu halten, um gute Leistungen im Spätsommer zu erbringen.
Doch mir gelang dies sehr gut...
Doch wieder zurück an den Ort des Geschehens:
Temperaturen waren ok, für die Jahreszeit doch etwas frisch aber nicht unangenehm. Die Temperatur des Maschsees, einem See im Herzen der Stadt in dem wir schwammen sollten, hatte jedoch nur 16°C. Mit dem entsprechenden Equipment- kein Problem!
Auch hier in Hannover war die Distanz eine Sprintdistanz, d.h. 750 schwimmen- 20km Rad- 5km Lauf und die vierte Disziplin: schnelle Wechsel!
Um 12 Uhr war Start des Herrenfeldes. Ich startete genau neben Daniel Unger, dem Weltmeister von 2007- kam am Ende vor ihm aus dem Wasser, trotz der soliden Schwimmleistung habe ich die erste Radgruppe, die aus den schnellsten Schwimmern entstand knapp verpasst. Vorne waren also 13 Mann die kräftig in die Pedale drückten, um sich von ihren Verfolgern ( mir...) zu lösen. Meine Gruppe bestand aus 20 bis 25 Fahrern, das Tempo war nicht übermäßig hoch, so dass wir schlussendlich 1min auf die Spitzengruppe verloren.
Für mich war klar- ich muss fit für `s laufen sein, denn auf 5 km muss man gute Beine haben da geht die Post ab!!!
Nach anfänglicher Führungsarbeit ließ ich mich etwas zurück fallen, um den Windschatten der Anderen voll auszukosten :P Außerdem waren meine Teamkollegen eine Gruppe hinter mir- also warum soll ich Tempo machen...
Der Wechsel zum Laufen lief nicht ganz optimal, ich verlor etwas an Plätzen.
....Wie würden sich die Beine anfühlen, werde ich schnell laufen können??
Ebenfalls mit Daniel Unger verließ ich die Wechselzone und machte mich auf den Weg die 5km so schnell wie möglich hinter mich zu bringen.
Viel bekam ich nicht mit, aber die Zuschauer am Wegesrand waren großartig. Etwas Hamburg Triathlon Stimmung zu machen schien den Zuschauern zu gefallen, was uns Athleten auch zu Gute kam :-)
Mit einer schnellen Laufzeit konnte ich schlussendlich den 20. Platz im Feld belegen! Dies ist angesichts des sehr stark besetzten Starterfeldes und der sehr kurzen Distanz eine echt gute Leistung!!!
Ich kann also ruhigen Gewissens der letzten Station der Bundesliga entgegenblicken- am Schliersee in einer guten Woche.
Ihr werdet noch von mir und meinen feinschliff Vorbereitungen hören!!
In diesem Sinne,
bis bald und genießt das etwas raue Wetter





