8. Etappe Craft Bike Transalp - Von Madonna di Campiglio nach Riva del Garda

Es ist geschafft! Wir können es noch gar nicht glauben! 

Es war aber auch heute wieder ein hartes Stück Arbeit. Irgendwie hatten wir mal wieder vor, dass ganze etwas entspannter anzugehen. Aber das hatten wir die Woche ja schon häufiger, dass es dann doch etwas anders kam. 

Die ersten zwölf Kilometer ging es bergab. Eigentlich immer ein Risiko, ein Rennen so zu beginnen. Daher entschied die Rennleitung das Rennen neutralisiert zu beginnen. Absolut richtig diese Entscheidung. Nun ging es in den Anstieg. Auch die letzte Etappe sollte noch mal alles von uns fordern. 1100 Höhenmetern am Stück auf 1885 Meter hoch und das nach den sieben harten Tagen die wir schon in den Beinen hatten. Anfangs ging es auf der Straße und später dann auf Schotter weiter. Zum Ende der Steigung wartete dann auch noch eine steile Schiebepassage auf uns. Die schwerste Teil der Etappe war nach ca. 1:50 h gemeistert. 

Nun erwartete und eine knapp 20 km lange tolle Abfahrt über Schotter und asphaltierte Wege hinunter. Ging es in den letzten Tage gerade bergab recht hektisch zu, war die Abfahrt heute doch etwas" entspannter". Es ging eben heute primär ums Ankommen und das ohne Sturz! Nachdem wir die Abfahrt recht schnell hinter uns gebracht hatte, ging es auf eine 1km lange, aber sehr steile schottrige Abfahrt über enge Serpentinen in einem Waldstück hinunter. Unten angekommen dann über ein kurzes Flachstück, bevor es in den letzten Anstieg dieses Tages und dieser Transalp ging. Zu Beginn ging es stetig leicht bergauf über Strassen und asphaltierte Radwege, bevor es dann in den Wald hineinging, wo es gleich deutlich steiler wurde. Die letzten Meter aufwärts mussten schiebend bzw. tragend absolviert werden, da es sehr steil nach oben ging und durch den Regen die letzten Tage sehr rutschig war. Nach insgesamt 3:34 hatten wir es endlich geschafft – der letzte Berg dieser Transalp war bezwungen.Nur noch 12 Kilometer bis nach Riva del Garda!! Allerdings hatten es die letzten Kilometer in sich. Ein typischer Gardasee-Trail stand uns nun bevor, den wir aber größtenteils zu Fuss bewältigten. Es ging wieder sehr steil über sehr gerölliges Terrain nach unten und auch hier waren die Steine extrem glitschig, so dass Fahren wie auch Runterlaufen einer Rutschpartie glich. Kaum war der Trail bewältigt, standen nun noch knapp 6 Kilometer auf Strasse an. Und wie bereits die letzten Tage – hier drückten wir enorm in die Pedale und hielten das Tempo sehr hoch. Anfangs noch in einer großen Gruppe unterwegs, platze mit jedem weiteren Meter ein Team mehr ab! Solche Strecken liegen uns einfach.

Nach 4:06 kamen wir überglücklich im Ziel in Riva an – vor einer unglaublichen Kulisse. Jubelnde Menschen, überglückliche Biker, traumhaftes Wetter. Und nachdem wir die ganze Woche drauf verzichtet hatten – gab es am Craft-Stand erst mal ein leckeres Freibier, mit dem wir uns auf die Wiese setzten und erst mal runterkommen mussten.

Die heutige Etappe schlossen wir auf dem 139. Platz ab, im Ranking der Herren landen wir auf einem fantastischen 145. Platz! Wenn man bedenkt, dass die ersten 100 Teams semi- bzw. sogar vollprofessionelle Teams sind, kann sich das sehr gut sehen lassen.

Heute abend steht die große Party an, bei der wir dann die Finisher-Trikots bekommen werden. Und morgen geht’s endlich mal nicht aufs Rad, sondern auf den Heimweg nach Deutschland...

Wir danken allen für die tägliche Unterstützung, eure motivierenden Kommentare im Blog oder in Facebook. Das hat uns nochmal ein paar Minuten schneller gemacht.

Liebe Grüße,
Daniel & Marko

P.S. Und hier die HF-Kurve von Marko sowie die obligatorische Route

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7. Etappe Craft Bike Transalp - Von Malé nach Madonna di Campiglio

Die heutige Etappe sollte mit 47,7 km zwar die kürzeste Etappe dieser Transalp sein, jedoch mit 2321 Höhenmetern auf dieser kurzen Distanz. Daraus errechnet sich die durchschnittliche Steigungsbelastung für diese Etappe.

Gleich zu Beginn in Malé ging es in eine knapp 6 Kilometer lange Steigung auf Asphalt. Genau unser Terrain! Mit super Beinen ging es in recht hohem Tempo hoch und wir überholten sehr viele Fahrer. Meine Beine fühlten sich extrem gut an und ich hätte noch zwei Gänge höherschalten können, aber erstens war die Etappe ja noch lang und zweitens musste Daniel auch erst noch sein Tempo finden und halten.

Nach knapp einer Stunde waren wir auf dem ersten Berg dieses Tages angekommen und von hier an ging es auf eine teilweise sehr steile Abfahrt, die auch wieder ihre Opfer im Fahrerfeld forderte. Kurz vor uns überschlug sich jemand und schlug mit dem Kopf auf Steine auf, die eine kläffende Platzwunde mit sich brachten. Da der Teampartner dabei war, ging es für uns weiter auf die Abfahrt.

Unten angekommen hatten wir eine ca. 8 Kilometer lange Strecke auf Strassen oder Radwegen vor uns, die Daniel anführte und das Tempo recht hoch hielt. Als wir die Strasse dann verliessen, stand die heutige Königsdisziplin an. 1200 Höhenmeter verteilten sich nun auf den nächsten 15 Kilometer auf 4 Zwischenanstiege. Gleich zu Beginn ging es sehr steil über eine schottrige Rampe in den Wald. Auch hier hatten wir eine gute Frequenz, so dass wir wiederum einige Teams passierten. Das wichtigste jedoch war, nicht zu überpacen und sich die Kräfte für den kräfteraubenden Anstieg einzuteilen. Zwischendurch gab es eine Tragepassage über große Steine und Wurzeln, was aber insgesamt eine kurze willkommene Abwechslung bedeutete.

Ungefähr 2-3 Kilometer vor dem Gipfel fing es an wie aus Eimern zu gießen. Ein paar Tropfen wären eine kurze Abkühlung gewesen, doch dieser starke Regen war des guten zu viel. Zudem wir uns auf einer Höhe von mittlerweile fast 2200 Metern befanden und wir – wie viele im Fahrerfeld – keine Regen- oder Windwesten dabei hatten. Nach knappen 2:50 Stunden reiner Bergauffahrt hatten wir endlich den Gipfel passiert und so ging es nun bei immer noch strömenden Regen und Kälte, die bis auf die Knochen ging, auf eine 5 Kilometer lange Abfahrt. So richtig genießen konnten wir die Abfahrt nicht, aber das ging wohl nicht nur uns so.

Oben noch sehr karge Gebirgslandschaft wurden es mit jeden Meter Abfahrt mehr Bäume und plötzlich waren wir in einem wunderschönen Wald mit einer tollen Abfahrt. Noch ca. 7 Kilometer bis in Ziel. Völlig durchnässt und unterkühlt ging es nun auf und ab. Einige Passagen waren völlig durchweicht; an ein fahren war hier nicht zu denken. So ging es also zu Fuss mit dem Rad durch eine absolute Matsch-Landschaft. Wäre es nicht so kurz vor dem Ende gewesen, wäre uns sicher nicht nach Lachen zu Mute gewesen. Aber auch das gehört zu einer Transalp. Ist wie gesagt nicht umsonst das härteste Rennen der Welt und kein Ponyhof! Die letzten Meter ging es mit Vollspeed über einen schönen Trail bergab Richtung Madonna di Campiglio. Nur nicht stürzen, da einige Holzbrücken nach dem Regen so rutschig wie Schmierseife waren. Kaum unten angekommen, standen jetzt bis ins Ziel nur noch 200 Meter an, in denen wir nochmal alles gaben. Völlig durchnässt und voller Matsch kamen wir ins Ziel.
 


 
 
Zielzeit: 4:08!! Eine absolut hervorragende Zeit. Vor allem angesichts einer doch recht harten Etappe. Bedeutet heute übrigens Platz 130!!! Einfach nur genial.
 
Route von heute:
 

Morgen geht’s auf die letzte Etappe von Madonna di Campiglio nach Riva del Garda. Devise: Nur noch ankommen und nicht mehr stürzen. Allerdings stehen nochmal knapp 75 Kilometer mit 1770 Höhenmeter auf dem Programm – mit Ausruhen wird also nichts. Zudem auf einem 8 km langen Stück ein extrem steiler und anspruchsvoller Downhill bevorsteht.

Wir werden berichten...

Viele Grüße,

Marko & Daniel

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6. Etappe Craft Bike Transalp Challenge - Von Ponte di Legno nach Malé

Nach der gestrigen Königsetappe stand heute eine "lockere" Etappe von Ponte di Legno nach Malé an. Auf 72,6 Kilometern standen heute 2363 Höhenmeter an; im Vergleich zu gestern eigentlich recht entspannt. Nach einer im Vergleich zu den Voretappen etwas kürzeren Erholung ging es also wie immer um 9 Uhr auf die Reise. 
 
Nach knapp einem Kilometer Rollen ging es auch schon an den ersten Anstieg des Tages, der mit insgesamt 1200 Höhenmeter am Stück - verteilt auf fast 20 Kilometern - auch der längste Anstieg des Tages sein sollte. Nachdem wir auf einem Asphalt-Stück unseren konstanten Druck nach oben fuhren konnten und dabei jede Menge Teams überholten, ging es auf einen kurzen 50 Meter langen Trail. Und wie bereits gestern passierte das, was uns für den Rest den Tages verfolgen sollte.Ein Defekt bei Daniel! Nicht ganz so schlagartig wie gestern, aber ein Schleicher, der ein weiterfahren unmöglich machte. Also hieß es mit einer gewissen Übung schnellden Hinterreifen raus, Schlauch wechseln, Reifen rein und weiter. Während der unfreiwilligen Pause, die uns sicher 10 Minuten kostete, überholten uns wieder einige Teams. Zum Glück nicht ganz so viel wie gestern, da es an dieser Stelle wieder steil bergauf ging.
 
So ging es also weiter; bei Daniel mit nicht ganz optimalen Reifendruck. Der Weg nach oben wollte nicht enden, doch nach den gestrigen 1600 Höhenmetern am Stück war das schon fast "kurz". nach 2:17 endlich oben angekommen, ging es auf eine knapp 2 Kilometer lange Abfahrt über Geröll und Wiesen. Nicht ganz so angenehm zu fahren, da es zwischendurch immer mal heftige Stöße gab.Zudem gab es keinen allzu langen Grund, sich zu freuen, da bereist der nächste teilweise recht knackige Anstieg wartete. Und auch hier von lockerem Runterheizen keine Rede. Teilweise recht steil ging es hier über Wiesen runter, die bei einigen Fahrern für Stürze sorgten. Nach einem weiteren Anstieg und einer kurzen Abfahrt kamen wir bei 30 Kilometer an der ersten Verpflegung an, bei der wir die Flachen auffüllten, uns mit Obst und Riegel vollstopften und Daniel hier seinen Hinterreifen auf den optimalen Druck aufpumpen konnte. Und weiter gings. 
 
Eine längere Abfahrt über Schotter und durch dichten Wald stand uns bevor. Nach den Strapazen die letzten Tage ein echter Härtetest für Hände, Hintern und den geschundenen Körper. 2 weitere Anstiege standen nochmals bevor - der letzte musste teilweise schieben bewältig werden, da es extrem steil war. Außerdem - Schieben ist manchmal eine willkommene "Erholung". Endlich oben!!!
 
Jetzt sollte es bis Malé eigentlich nur nochabwärts gehen.Erst über Schotter, dann auf einer Bundesstrasse konnten wir hier wie gehabt den Druck fahren, den wir fahren können. Hier passierten wir die zweite Verpflegungsstation, an der wir die Getränke erneut auffüllten. Weiter gings bergab - ein kurzer Zwischenanstieg von 100 Höhenmetern wurde extrem schnell und mit verglichem hohen Puls genommen. Augen zu und durch - einfach nur noch ins Ziel kommen.
 
Und weil bei der Transalp einem nichts geschenkt wird, musste für die Zielankunft in Malé ein weiteres mal bergauf gedrückt werden. Ziel!!!! Nach 5:38h waren wir endlich da; Platzierung 178. Ohne Defekt wären wir wohl wieder in der für uns üblichen Bandbreite von Platz 140-150 angekommen. Aber mittlerweile tut einem beim Fahren alles weh und die Devise ist eigentlich nur noch ankommen.
 
Noch 2 Etappen - dann ist es geschafft. Allerdings müssen diese auch erst einmal erfolgreich bewältigt werden. Es ist nicht umsonst das härteste Mountainbike-Rennen der Welt und es wird einem auf keinem Meter was geschenkt. Morgen geht es dann von Malé nach Madonna di Campiglio. Eine sehr kurze Etappe, aber mit verhältnismäßig vielen Höhenmetern erwartet uns. Eigentlich geht es morgen nur bergauf und wir sind gespannt, wie die Beine morgen mitspielen.
 
Wir werden berichten!
 
Gruß, 
Marko & Daniel
 
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5. Etappe Craft Bike Transalp - Von Livigno nach Ponte di Legno

Erstens kommt es Anders und zweitens als man denkt. Nachdem wir eine sehr erholsame Nacht hinter uns hatten, waren wir grundsätzlich guter Dinge. Die Beine fühlten sich soweit gut an und die einzigen Beschwerden lassen sich auf den Po reduzieren. Verständlich irgendwie.

Vor dem Start wurden wir über den Tot eines Teilnehmers informiert. Sein Partner hatte ihn tot in seinem Hotelzimmer entdeckt. Keine gute Nachricht um ins Rennen zu starten.

Der Startschuss fiel dennoch pünktlich 9 Uhr. Nach den ersten 3 Km bergab, ging es auch schon in den ersten Anstieg inklusive erstem Stau. Sobald es steiler wird und einer aus dem Tritt kommt, hat man praktisch keine Chance an der Masse vorbei zu fahren. Also, schieben! Da wir ja noch weitere 103 Km vor uns hatten, war es jetzt kein größeres Übel, dass wir langsam in die Etappe gestartet sind. In der ersten Abfahrt passierte es dann.... tiefes Schlagloch, Rad schlägt und war damit platt. Grundsätzlich nicht weiter schlimm, aber es war die denkbar schlechteste Stelle einen Platten zu bekommen. Bergab und sehr früh in der Etappe. So fuhren sehr viele Teams an uns vorbei. Wir konnten den Defekt zwar schnell beheben, doch die meiste Zeit haben wir verloren, da wir nicht unser Tempo fahren konnten und in den folgenden Engstellen immer wieder warten mussten. Manchmal muss man Situationen einfach hinnehmen. Sich darüber ärgern, hätte es nicht besser gemacht.
 
Nach ca. 18 Km folgte ein 20 Km langes Zwischenstück. Endlich ein bisschen Platz zu überholen und ein bisschen Tempo zu machen. So konnten wir hier wieder einige Plätze gut machen. Bei Km 38 war die erste Verpflegung; anschließend folgte die nächste Steigung über 400 Höhenmeter. Am Passo de Verve angekommen kam eine 20 Km Abfahrt, die sehr steinig war. Eigentlich sehr gut zu fahren, wenn man ein Fully hätte. Zwar lässt sich unser BMC super gut fahren, aber mit einem Hardtail muss man einfach mehr mit dem Körper arbeiten, was bei so einer langen Etappe sehr kräftezerrend ist. Die eigentlich Aufgabe des Tages wartete nach der zweiten Verpflegung auf uns. Bei brütender Hitze wartete der längste Anstieg dieser Bike Transalp auf uns. 1600 Höhenmeter am Stück und nicht selten über 20 % und stellenweise sogar 30 % Steigung. Nur selten gab es Passagen bei denen man ausruhen konnte. Wobei man sagen muss, dass bereits eine Steigung von gerade mal 10% einem mehr als erholsam erschien. Nachdem wir uns im Tal noch nach einer Abkühlung sehnten, sollten wir diese im Anstieg bekommen. Es fing an zu regnen. Leider etwas mehr als uns lieb war. Und auf 2200 Metern, war es dann doch nicht mehr so warm, wie im Tal. Logische Konsequenz war, frieren. Zu dem kam noch, dass die Abfahrt sehr steinig und mit durch den Regen sehr rutschig war. Als quälten wir uns ein weiteres mal den Berg herunter. Teilweise schiebend, um kein zusätzliches Risiko einzugehen. Nicht so kurz vor dem Etappenziel. Es gab aber auch Abschnitte, die durch den dichten Wald noch trocken waren, wodurch das herunterfahren einfach nur schön war. Highlight war ein Tunnel, in den man mit Vollspeed reinfuhr und abrupft abbremsen musste, weil man NICHTS sah. Also, Brille ab und langsam durch den Tunnel rollen.
 
Nur noch zehn Kilometer vor dem Ziel. Wir wollten beide nur noch ankommen. Daher Augen zu und die letzten 300 Höhenmeter irgendwie hochdrücken. Die waren glücklicherweise nicht ganz so steil und verteilten sich über die restlichen Kilometer. So konnten wir wieder auf ein paar Teams auffahren und diese noch überholen. Am Ende sind wir mit 8:25h ins Ziel gekommen und waren nur glücklich, endlich da zu sein! Es war ein hartes Stück Arbeit. Was die Beine morgen machen, werden wir sehen.
 
Es ist jetzt 21:28 Uhr und das letzte Team hat soeben mit einer Zeit von über 12 h die Ziellinie passiert. Wir ziehen den Hut vor ihnen!
 
HF-Kurve Daniel und Route
 
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4. Etappe Craft Bike Transalp - Von Scuol nach Livigno

Heute konnten wir unseren Vorsatz durchsetzen. Die vierte Etappe wollten wir, wie bereits die Dritte, etwas ruhiger angehen.Gleich zu Beginn ging es 1000 Höhenmeter auf 23 Kilometer berauf. Also nicht ganz so steil wie die letzten Tage, was dem ganzen Teilnehmerfeld entgegen kam.
 
Neben den gut fahrbaren Wegen kam ein wunderschönes Panorama hinzu. Wir wurden zwar bereits „vorgewarnt“, aber wenn man wirklich an die entsprechenden Stellen kommt, ist man immer wieder überwältigt von der Aussicht. Hinzu kamen wunderschöne Singletrails. Da wird man für das hochfahren belohnt.
 
Nach ca. 32 Km kam die erste Verpflegung, nach der weitere 600 Höhenmeter bewältigt werden mussten. Also Getränkeflaschen nachfüllen, da die Sonne heute ihre ganze Kraft entfaltete. Obwohl wir uns im Schnitt auf 1800 Metern befanden, hatten wir eine Durchschnittstemperatur von 27 °C. Da hilft nur viel trinken!
 
Auf der zweiten Höhe „Döss Redond“ angekommen ging es gleich weiter in die lang gezogene, holprige Abfahrt. Einfach rollen lassen und entspannt runter fahren konnten man es nicht nennen. Immer wieder kleine kurze Anstiege verhinderten dies. Endlich bei der zweiten Verpflegung angekommen wurden wir wieder mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Dazu kam noch, dass diese mehr oder weniger direkt am Lago San Giacomo di Fraele lag.
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Die Versuchung einfach abzubiegen und ein kleines Bad zu nehmen war verdammt groß. Leider blieb hierfür keine Zeit. Der letzte Anstieg musste bewältigt werden. Hier erhöhten wir das Tempo doch noch einmal und konnten als erstes in die Abfahrt einsteigen. Die letzte Abfahrt konnte man teilweise mit einem Waschbrett vergleichen. Kommt dieses Waschbrett in Kombination mit einer Kurve, kann das Abbremsen dazu führen, dass man seine Trinkflasche (oder auch beide) verliert. So geschehen bei Marko. Allerdings waren die Trinkflaschen in guter Gesellschaft. Hier lagen schon gut und gerne 10 – 15 Trinkflaschen. Hier wurden die Trinkflaschen nochmals eingesammelt, um sie dann doch wieder zu verlieren. Kurz vor dem Ziel, ließen wir sie doch liegen und ich gab ihm eine von mir ab.
 
Die letzten 6 Km wurden flacher und wieder richtig schnell. Wir hatten wieder das Glück, dass wir eine Gruppe erwischt haben, mit der wir gemeinsam ins Ziel fahren konnten. Nach 4:54h und Platz 151 erreichten wir Livigno. Mit der Platzierung hatten wir eigentlich nicht gerechnet, da wir es heute doch recht locker haben angehen lassen. Morgen steht eine harte und vor allem lange Etappe vor uns. Wir freuen uns auf jeden Fall auf morgen! Wir sehen uns Ponte di Legno.
 
Hier noch die obligatorische Route und die HF-Kurve von Daniel:
 
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3. Etappe Craft Bike Transalp 2010 - Von Ischgl nach Scuol

Wozu gibt es eigentlich Vorsätze??? Richtig! Zum Brechen. Nach der gestrigen schweren Etappe hatten wir uns fest vorgenommen, es heute auf der 3. Etappe von Ischgl nach Scuol lockerer angehen zu lassen. Die Möglichkeit wäre eigentlich da gewesen, da mit 73,64km und „nur“ 2500 Höhenmeter es heute auf einer der nicht ganz so krassen Etappen ging. Wir haben uns extra hinten in Block C gestellt, um nicht gleich beim Start Vollgas geben zu müssen.

Kaum waren wir aus Ischgl draussen, ging es auch schon in den steilen Anstieg auf das Idjoch. 1400 Höhenmeter am Stück standen uns nun bevor. Nachdem der erste Stau gleich bewältigt war, ging es in recht moderater Steigung nach oben. Die letzten 2 Kilometer war es so steil, dass wir – wie eigentlich fast das gesamte Feld – unsere Bikes schieben mussten. Nach 1:59h (1:52 reine Fahrzeit für das Idjoch) hatten wir endlich den Gipfel erreicht und stürzten uns voller Vorfreude in die Abfahrt.
 
Oben auf dem Idjoch:
 
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Anfangs noch recht steinig und holprig, wurde die Abfahrt ins Tal nach Kompatsch immer schöner und idyllischer und wir konnten sogar etwas die herrliche Aussicht bei Spitzengeschwindigkeiten rund um 70 km/h genießen. Leider währte die Freude über den Downhill nicht besonders lange, da es dann auch schon wieder in den 2. Anstieg auf die Kobler Alm ging. Anfangs noch Asphalt, ging es nach der Verpflegungsstation auf Schotter weiter, so dass hier wiederum 400 Höhenmeter zusammen kamen. Die Abfahrt von der Kobler Alm war ein echter Leckerbissen. Erst auf Asphalt, ging es über einen wunderschönen Trail bergab. Tolles Waldgebiet mit einigen tricky Wurzelpassagen – ein Traum für jeden Biker. Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit und schon hats mich bei einer Wurzel übers Bike geworfen. Nix passiert und weiter ging.

Unten angekommen standen nun noch etwas mehr als 30 Kilometer stetig bergauf nach Scuol an. Hier ging es darum, eine schnelle Gruppe zu erwischen und das Tempo hoch zu halten. Anfangs noch etwas nervös fanden wir uns die letzten Kilometer in einer Gruppe aus 4-5 Teams, mit denen wir uns in der Führungsarbeit abwechselten. Das Tempo war nun recht hoch, so wir einige Teams überholten und einige das Tempo nicht halten konnten und aus der Gruppe wegfielen. Über Schotter und Waldwege ging es auf und ab und die Reserven in den Beinen näherten sich dem Ende.

Die letzten Meter hoch nach Scuol waren noch mal richtig ätzend, aber nach 4:43:43 waren wir endlich im Ziel. Und wie auch in den beiden Etappen zuvor gab es eine Punktlandung im Ranking. Platz 144!!! Nicht auszumalen, was wir mit einem richtigen Training hier bisher hätten erreichen können.

Morgen müssen wir auf der 4. Etappe das Tempo unbedingt drosseln. Wenn wir morgen in dem mörderischen Tempo so weiterfahren, haben wir übermorgen auf der 5. Etappe – der Königsetappe über 107 Kilometer und 3461 Höhenmeter keine Chance und dann erfolgt da der große Einbruch.

Hier noch die Route sowie die HF-Kurve von Marko:

 
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Viele Grüße und bis morgen,
Marko & Daniel
 
 

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2. Etappe Craft Bike Transalp 2010 - Von Imst nach Ischgl

Heute stand fraglos eine der schwereren Etappen der diesjährigen Transalp Challenge an. Die Route sollte uns heute von Imst über 76,92km mit 3184 Höhenmeter nach Ischgl führen.

Punkt 9 Uhr fiel der Startschuss und zum mittlerweile obligatorischen Highway to Hell ging es im großen Feld auf die Reise. Und das alles vor einer grandiosen Kullise
 
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Die ersten 7 Kilometer ging es in moderatem Tempo mit einigen Stop-and-go-Pasagen flach aus Imst, bevor dann die erste Hürde – die mit 1976 Meter höchste Station des heutigen Tages, die Venetalm – anstand. Nachdem es fast di ganze Nach geregnet hatte, waren die Temperaturen deutlich kühler als gestern. Doch davon war auf der Hochfahrt zur Venetalm nicht viel zu spüren.

Auf Schotter ging es in konstantem Tempo nach oben – nach 1:43 Stunde war die erste Hürde geschafft.

Nun ging es bergab ins Tal nach Wanns. Die Dopwnhill-Strecken liegen uns immer sehr gut, so dass wir auch diesmal bei der Abfahrt und teilweise 65 km/h einige Fahrer überholten.

Kaum unten angekommen, ging es abrupt wieder nach oben. Diesmal nicht ganz so lang, aber mit knapp 9,3 Kilometer auf die Pillerhöhe dennoch ein anstregendes Unterfangen – vor allem bei dem hohen Tempo, dass wir heute wieder fuhren. Der Downhill hier war leider schon nicht mehr ganz so optimal zu fahren, da es über viele Wurzeln und Steine ging, die durch den Regen extrem rutschig waren. Kurz vor Ende der zweiten Abfahrt dann eine kleine Unachtsamkeit von Daniel. Eigentlich keine technisch schwierige Stelle, aber beim Aufspringen auf sein Bike rutsche ihm das Bike weg und er landete unsanft auf der linken Seite. Resultat: Schürfwunde am Ellbogen, aber zum Glück keine größeren Verletzungen.

Nun stand erneut eine ca. 10 Kilometer lange Auffahrt zum Almstüberl auf ca. 1350 Meter Höhe. Bei der dritten Abfahrt ging es dann über größtenteils asphaltierte Wege ins Tal. Der 3. Berg war also geschafft. Die Müdigkeit in den Beinen war angesichts des hohen Tempos mittlerweile doch deutlich zu spüren.

Allerdings fing jetzt – knapp 20 Kilometer vor dem Ziel – der ungemütlichste Teil dieser Etappe an. Über ein ständiges Auf und Ab, das einem die letzten Körner aus den Beinen zog, ging es in Richtung Ischgl. Auch bei den zwischenzeitigen Abfahrten waren nicht wirklich an Beine lockern zu denken, denn kaum ging es kurz nach unten, ging es bereits wieder nach oben.

Nach 5:26:02 erreichten wir Ischgl – auf dem 143. Platz. Hammer! Hätten wir nicht gedacht. Da das Feld dieses Jahr doch stärker besetzt ist, rechneten wir mit einer Platzierung viel weiter hinten. Allerdings muss man auch sagen, dass dies erst die 2. Etappe war und noch einige sehr schwere Etappen anstehen. Auch werden bzw. können wir das bisherige hohe Tempo vermutlich nicht mehr lange halten.

Morgen geht es auf der 3. Etappe von Ischgl nach Scuol und wir werden morgen sicher einen Gang runterschalten und das tempo deutlich reduzieren. Wir wollen ja schließlich noch in Riva del Garda ankommen.
 
Und hier die HF-Kurve von Daniel:
Profil Daniel 

Der obligatorische Bericht morgen folgt...

Viele Grüße,
Marko & Daniel

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1. Etappe Craft Bike Transalp 2010 - Von Füssen nach Imst

In den letzten Jahren gehörte die erste Etappe immer zu den hektischen. Die meisten sind nervös und freuen sich endlich zu starten. Dieses Jahr war es anders. Sehr ruhig und geordnet fuhr das Feld die ersten Kilometer. Selbst Engstellen wurden ohne Probleme gemeistert.

Die erste Etappe ist, wenn man das Höhenprofil betrachtet, einer der leichteren. Doch je flacher die Etappe, desto höher das Tempo. So war es nicht verwunderlich, dass man bereits nach zwei Stunden vor dem ersten und einzigen richtigen Anstieg diesen Tages stand. Es mussten ca. 800 Höhenmeter bewältigt werden. Anfangs ließ sich alles gut fahren, doch das letzte Stück hatte es in sich. Nicht nur, dass wir das Gefühl hatten, dass wir direkt in das vorhergesagte Gewitter reinfahren, sondern auch die Steigung hatte es in sich. Loser Untergrund und steil! Wir waren beide gezwungen zu schieben. Bei dieser Steigung ist es allerdings auch kaum ein Unterschied ob gefahren oder geschoben wird.
 
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In der ersten Etappe heißt es Kräfte einteilen und sich nicht gleich verausgaben. Es warten noch sieben lange Tage auf uns. Oben angekommen, ging es in eine schnelle, gut zu fahrende Abfahrt. Zu Beginn der Abfahrt hingen wir noch in einer Gruppe fest, konnten uns aber schnell lösen. So konnten wir in der Abfahrt unser eigenes Tempo fahren.
Hier noch die Route in der Übersicht:

Bei KM 67 kam die zweite Verpflegung. Kurz gehalten, Getränke nachgefüllt und weiter geht’s! Die letzten elf Kilometer waren wieder flach, was wieder das Tempo erhöhen sollte. Hier war es wichtig eine Gruppe zu bekommen, um nicht alleine gegen den Wind zu kämpfen. Wir hatten Glück und konnten einer Gruppe folgen, so das wir mit einer Endzeit von 4:01:49 und im Gesamtranking als 142. ins Ziel gekommen sind. Geil, mit so einem guten Ergebnis haben wir nicht gerechnet. Ob wir ein zu hohes Tempo eingeschlagen haben, werden wir morgen erfahren. Vor allem steht morgen 3184 Höhenmetern auf knapp 77km ein der schwersten Etappen dieser Bike Transalp an.

Wir werden uns überraschen lassen – aber das hohe Tempo von heute wird es sicher nicht mehr geben.
 
Hier die HF-Kurve von Marko:
Profil Marko 
 

VG,

Daniel & Marko

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Anfahrt zur Craft Bike Transalp Challenge

Mittlerweile ist es kurz vor 23 Uhr, also nur noch knapp 11 Stunden bis zum Start der 1. Etappe der Craft Bike Transalp Challenge. Endlich kommen wir etwas zur Ruhe und können noch etwas die Füsse in unserem Zimmer hochlegen.

Aber vielleicht noch mal ein kurzer Abriss des heutigen Tages. Eigentlich viel zu früh aufgewacht, da die Nervösität ein doch recht flaues Gefühl im Magen hervorgerufen hat. Nicht das es unangenehm ist – einfach nur die Spannung, die sich langsam und allmählich aufbaut. Letztendlich ist jede Tour wieder ein neues Abenteuer mit neuen unvorhergesehenen Dingen. Und auch die Frage „Ist mein Training ausreichend, um diese Strapazen zu überstehen und ein für sich gutes Gesamtergebnis einzufahren?!“ stellt sich des öfteren. Naja, bevor man sich also im Bett herumwälzt, aufgestanden, eine Kleinigkeit gefrühstückt und einen finalen Taschencheck und Durchlauf gemacht. Nochmal kurz mit Daniel telefoniert, um wirklich auszuschliessen, dass man doch etwas Wichtiges vergessen hat.

Mit voller und wieder mal viel zu schwerer Tasche, Rucksack und dem Bike ging gegen halb 12 Richtung Hauptbahnhof. 12 Uhr Treffen mit Daniel, 12:30 Abfahrt nach Füssen. Und je näher wir Richtung Füssen kamen, umso mehr Biker gesellten sich sich dazu, die auch die nächsten 8 Tage im Sattel sitzen (wollen).

Spätestens als wir in Füssen ankamen und die Berge im nahen Hintergrund von der Sonne angestrahlt sahen, war die pure Vorfreude da und die ersten Glückshormone machten sich breit.

Nachdem wir im Hotel unsere Taschen und unsere Bikes „zwischengelagert“ hatten, gibg es erst mal zum wichtigsten Programmpunkt heute: der Akkreditierung. Die Startnummer, die die Konkurrenz diese Woche im Auge behalten sollte: 174!!!

Nachdem wir uns danach noch die Taschen geholt haben, aus der wir jetzt bis nächsten Sonntag leben werden, ging es hungrig zur Pasta-Party, wo wir uns mit leckerem Salat, Nudeln, Maultaschen, Eis und – leckeren und gut gekühlten alkoholfreiem Hefeweizen für die morgige Etappe gestärkt haben.

Und da wären wir also jetzt. Taschen sind soweit fertig umgepackt; der Tag morgen an Klamotten und Verpflegung vorbereitet.
 
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Der morgige Tag ist ein klassischer Einstiegstag in die Transalp Challenge. Wobei, was heißt schon Einstieg? Die Etappe morgen ist mit 78,86 km zwar die zweitlängste dieser Challenge, aber mit nur 1939 Höhenmetern wird es morgen relativ flach – insgesamt ein längerer Anstiegt auf eine maximale Höhe von 1810 Metern - und ein verdammt schnelles Rennen. Hier geht es für die meisten Teams schon darum, sich gut im Ranking zu platzieren. Aber auch die Grundnervösität einer ersten Etappe wird man sicher bemerken können. Es wird wichtig sein, dass wir eine gute Gruppe finden, mit der wir in den flachen Stücken schön Tempo machen können. Und dann schauen wir mal, wo wir letztendlich landen.

Zusätzliche Motivation für morgen ist ein vorausgesagtes wohl stärkeres Gewitter, dem wir natürlich zuvorkommen wollen.
 
 

Wir lassen uns überraschen und werden morgen abend berichten.

VG,

Marko & Daniel

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Craft Bike Transalp Challenge - Noch 5 Tage

Nur noch wenige Tage bis zur 13. Bike Transalp Challenge, diesmal mit Craft als Namenssponsor.

Am Freitag beginnt für Daniel und mich die Reise. Mittags machen wir uns mit dem Zug – und hoffentlich mit funktionierender Klimaanlage – auf den Weg nach Füssen. Nachmittags geht’s dann erst zur Akkreditierung, danach fahren wir eventuell noch eine kurze Runde, um die Beine zu lockern. Abends bei der Pastaparty werden wir uns sicher die ein oder andere Portion Nudeln genehmigen und die Kohlehydratspeicher für die 1. Etappe füllen.

Ab Samstag geht es dann auf 8 Tages-Etappen von Füssen über 19.685 Höhenmeter ins 598,14 km entfernte Riva am Gardasee. Die Etappenorte im Einzelnen: Füssen – Imst – Ischgl – Scuol – Livigno - Ponte Di Legno – Male - Madonna D.C. – Riva del Garda. Für mehr Informationen
hier klicken!

Das Profil ist auch in diesem Jahr wieder sehr anspruchsvoll, doch mit unserem hochklassigen Equipment wie dem BMC Team Elite, unserem Polar CS 600 sowie der adäquaten Verpflegung werden wir die Challenge sicher richtig gut meistern. Hinzu kommt, dass wir uns im Vergleich zum Vorjahr Übernachtungen in Hotels und Pensionen gönnen und so dem doch recht anstrengenden und nicht besonders erholsamen Camp-Aufenthalt aus dem Weg gehen.

Dennoch bleibt abzuwarten, ob wir die doch recht gute Platzierung aus dem Vorjahr noch verbessern können. Die ursprüngliche Zielsetzung – Platz 100 – scheint anbetracht des Trainingsrückstandes in weiter Ferne.

Zudem hat der Internationale Radsportverband (UCI) das wohl bekannteste Mountainbike-Etappenrennen der Welt aufgewertet und wird erstmals UCI Ranking Points vergeben. Die besten 25 Teams der Abschluss-Gesamtwertung erhalten UCI-Punkte für die Weltrangliste, die zur Berechnung einer möglichen Olympiaqualifikation herangezogen wird. Insgesamt ein weiterer Anreiz für Spitzenfahrer als auch für Amateure, der Mischung aus Profi- und Breitensport ein besonderes Flair zu geben.

Auch das Wetter ist dieses Jahr eine große Unbekannte und wir können nur hoffen, dass es während der Tour nicht zu solchen extremen Temperaturen kommt, wie wir sie derzeit erleben.

Auf jeden Fall aber werden wir wie auch im letzten Jahr täglich von den einzelnen Etappen berichten und Euch mit Bildern, Erlebtem, Routeninformationen, Herzfrequenz- und Höhenkurven einen kleinen Ausschnitt vom härtesten Mountainbike-Etappenrennen der Welt geben.

Wir hoffen und freuen uns auf Eure Unterstützung.

Viele Grüße,
Marko 


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