Powerman Zofingen


So habe ich mir das Ganze nicht vorgestellt. Eigentlich wollte ich noch einmal einen richtigen guten Wettkampf abliefern und dann nach 15 Jahren Leistungssport servus sagen. Nur leider kam alles ganz anders. 
 

Beim Powerman in Zofingen lief es vom ersten Meter an nicht und so kämpfte ich mich über die ersten 10 Laufkilometer mit der Hoffnung, dass es auf dem Rad besser laufen wird. So war es auch dann. Kontrolliert bin ich mein Tempo gefahren um bloß nicht zu überpacen auf den 150km langen und recht anspruchsvollen Radstrecke. Ende der zweiten Radrunde meldete sich dann meine komplette Beinmuskulatur und mit Rücksicht auf die 30km lange Laufstrecke, nahm ich deutlich an Tempo heraus. Somit verlor ich auch automatisch den Kontakt an die Top 20. Aber jetzt galt es nur noch zu finishen. Doch am Bodenberg, die höchste Erhebung der Radstrecke, ging dann gar nichts mehr. Auch eine 10-minütige Pause an der Verpflegungsstelle brachten keine Besserung. Nach 140 von 150km stieg ich dann mit schweren Herzens vom Rad, denn an ein Laufen war in diesem Zustand überhaupt nicht mehr zu denken uns selbst das locker kurbeln nach Zofingen war für meine Beine der wahre Horror. Jeder Druck auf das Pedal galt es zu vermeiden, damit ich nicht mit Krämpfen vom Rad fiel. Warum es zu diesem Zustand gekommen ist, ist mir ein Rätsel, denn gerade auf das richtige Tempo und die regelmäßige Nahrungsaufnahme hatte ich besonders geachtet.

Fazit: Mit dem Wettkampf kann ich mit meinem anspruchsdenken nicht zufrieden sein. Nun werde ich meinem Körper erst mal genügend Zeit geben um sich zu regenerieren und dann wird man sehen wie es weiter geht. Denn eins wurmt mich schon, so aufzuhören, das habe ich mir so nicht vorgestellt.

Danken möchte Ich all denjenigen die den Weg nach Zofingen auf sich genommen haben und mich tatkräftigt unterstützt haben - leider hat es zu einem Happy-End nicht gereicht. Sorry!!!


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Das Material steht

Das Material steht, denn jetzt wird es langsam ernst. Am Sonntag ist es soweit, mit der Powerman Langdistanz WM in Zofingen, steht mit dem weltweit härtesten Duathlon, meine erste richtige Langdistanz auf dem Programm. Mit äusserst gemischten Gefühlen gehe ich an den Start. Trainiert habe ich recht gut, auch wenn aus Zeitmangel das Eine oder Andere nicht so funktioniert hat, wie ich mir das vorgestellt habe, aber ich bin ja auch kein Profi. Trotzdem habe ich eine Menge Respekt vor den Distanzen. Mein Ziel ist es im Ziel anzukommen und zu sagen: "Hey Junge, dass war ein richtig gutes Rennen!" An Endzeit oder Platzierung möchte ich meine Ziele vorerst nicht definieren, denn wie gesagt, es ist mein erstes mal über solch eine lange Distanz.
Mehr unter: www.rolandkrams.de

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Oberaargauer Duathlon Trophy/CH (Swiss-Cup Rennen)

RIMG0008Am gestrigen Samstag Nachmittag fand mit der Oberaargauer Duathlon Trophy ein weiteres Rennen zur Swiss-Cup Serie statt. Eine optimale Möglichkeit die Form gegenüber der Konkurenz zu überprüfen. Aufgrund der vielen längeren Trainingseinheiten ist mir sicherlich die Spritzigkeit verloren gegangen, aber eine gewisse Standortbestimmung gibt dieses Rennen trotzdem. In einem sehr gut besetzten Feld ging es dann auf die 4,8km lange erste flache Laufstrecke. Da die Kollegen Wenk und Senn es sehr eilig hatten, ging es von Anfang an sehr schnell los. Für mich zu schnell! Ich reite mich ungefähr auf Platz 11/12 ein. Mit einem respektablen Rückstand, etwa eine Minute, ging es dann auch ziemlich bald auf die 18,8km lange und recht coupierte Radstrecke. Durch einen schnellen Wechsel konnte ich den ersten Kontrahenten vor mir ziemlich schnell einholen und mich so Stück für Stück im Feld nach vorne arbeiten. Auf Platz sieben war dann aber Schluss, die Jungs vor mir fuhren in einer anderen Liga, aber kein Wunder wenn man deren Trainingspensum hört, bin ich dagegen ein Wochenendsportler. Mit einem recht komfortablen Vorsprung auf Rang acht kam ich somit als siebter wieder in die Wechselzone. Überraschend schnell fand ich auf der 4,8km langen und leicht coupierten Laufstrecke mein Rhythmus und muss ehrlich zugeben das ich mehr nach vorne orientierte als nach hinten, da mein Gefühl mir sagte, dass ich richtig zügig unterwegs bin. Bis Kilometer 3,5. Es war schon der Rückweg an der Aare entlang - plötzlich wie von einem Blitz getroffen bekam ich extremes Seitenstechen, das ich nur durch Gehen in den Griff bekam. Die Chance für die Jungs dahinter. Auf den letzten 500m überholte mich dann leider noch ein Teilnehmer, so dass ich als Gesamt Achter ins Ziel einlief.

Fazit: Um meinen vierten Rang aus dem letzten Jahr zu wiederholen war die Konkurrenz dieses mal einfach zu stark. Obwohl ich dieses Jahr um einiges schneller war als letztes Jahr, muss ich mit dem achten Rang zufrieden sein. Leider musste ich den aus dem oben genannten Grund kampflos hergeben, aber ansonsten bin ich mit meiner abgelieferten Leistung sehr zufrieden. Ich denke, dass ich auf einem guten Weg für den Powerman in Zofingen bin.

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