Gran Canaria Marathon – Premiere auf den Kanaren

Zur Premiere des Gran Canaria Marathons waren rund 3.000 Teilnehmer aus 23 Ländern auf die Kanaren Insel gekommen. Neben der Königsdisziplin wurde noch ein Halbmarathon und ein 5 Kilometerlauf angeboten. Die Austragung des Halbmarathons gab es schon einige Jahre und so wurde in diesem Jahr zum ersten Male auch die Marathonstrecke angeboten. Für die Marathonstrecke mussten die Läufer die Halbmarathonstrecke zweimal durchlaufen. Die Veranstaltung wurde in der Hauptstadt Las Palmas organisiert, die mit rund 400.000 Einwohner die größte Stadt der gesamten Kanarischen Insel ist.

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Bei Temperaturen um die 20 Grad wurde der Startschuss in der Calle Venegas gegeben. Die Strecke führte die Läufer vorbei an den Sehenswürdigkeiten der Stadt, sowie durch das Hafenviertel. Weiter ging es für die Sportler vorbei am fast vier Kilometer langen Las-Canteras-Strand über die Strandpromenade. Die Liegestühle blieben am Veranstaltungstage relativ leer, da die Sonne sich nur kurz blicken ließ. Nach dem Wendepunkt bei Kilometer 12 am Auditorium, ging es zurück Richtung Start/Zielbereich durch die wunderschöne historische Altstadt. Fast 600 Teilnehmer über die Marathonstrecke zeigten sich mit der Veranstaltung sehr zufrieden, obwohl das Zuschauerinteresse nicht sehr groß war. Eine perfekte Organisation, machte den ersten Marathon zu einer gelungenen Veranstaltung und wird den Marathon auf der Insel in den nächsten Jahren zu den Top Läufen in Spanien aufschließen lassen können.

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Bei den Männern siegte der Kenianer Kipkosgei Kutto James nach 2:17:40 Stunden knapp vor dem Spanier Miguel Angel Vaquero in 2:18:30 Stunden. Auf Platz drei lief der Schwede Kristoffer Sterlund in 2:25:03 Stunden.Bei den Frauen lief die Äthiopierin Ture Chatumoha mit einer Zeit von 2:40:31 Stunden vor Aroa Merino in 2:50:08 Stunden in Ziel. Dritte wurde die deutsche Läuferin Heike Angel mit 3:19:46 Stunden.

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Beim Halbmarathon (21,097 Kilometer) dominierten die spanischen Läufer. Sieger bei den Männern war Chema Martínez in 1:05:17 Stunde, vor seinen Landsmännern Pablo Villalobos der 1:05:21 Stunde benötigte und Ciro Zapico, der sich den letzten Platz auf dem Podium in 1:06:44 Stunde sicherte. Bei den Frauen siegte die Spanierin Ana Burgos in 1:16:54 Stunde vor Tere Linares aus Teneriffa in 1:22:12 Stunde und María del Pilar Ramos aus Gran Canaria in 1:31:03 Stunde.

Fotos: © Thomas Wenning

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35. Internationaler Flaesheimer Silvesterlauf

Nach dem Morgens einsetzender Eisenregen die Laufstrecke zu einer Rutschpartie machte, konnte sich der Veranstalter des 35. Flaesheimer Silvesterlaufes über einen kleinen Wetterumschwung freuen und pünktlich zum Start des Kindeslaufes um 13:00 Uhr war die Laufstrecke in einem guten Zustand. Bei Temperaturen um die Null Grad kamen über 850 Teilnehmer ins westfälische Flaesheim, um über die Strecken 5 Kilometer und 10 Kilometer, sowie den Jugendläufen nochmal im alten Jahr ihre Laufschuhe zu schnüren. Die Laufstrecke führte die Läufer hauptsächlich durch Waldgebiet, bevor sie Richtung Ziel in das Stadion an der Haardkampfbahn in Haltern-Flaesheim einliefen.


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Bei den 271 Finishern über die 5 Kilometer setzte sich Jasper Menze vom Tus Sythen in 16:51 Minuten, vor seinem Vereinskameraden Michel Bücker, der in 17:42 Minuten ins Ziel lief, durch. Dritter wurde vom TSV Eintracht Hittfeld in 18:06 Minuten Detlef Peters. Bei den Damen setzte sich Ria Bredeck vom Tus Sythen in 21:59 Minuten durch. Zweite wurde Karina Sauer vom der LG Dorsten in 22:13 Minuten, vor Sabine Fischer, die 23:01 Minuten benötigte.


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Über die 10 Kilometerstrecke liefen 308 Läufer über die Ziellinie, als schnellster sicherte sich Daniel Wegerich vom RWE Starlight Team Essen in 35:19 Minuten den Gesamtsieg. 8 Sekunden später lief Tim Klauke vom SV Hullern 68 über die Linie. Den dritten Platz auf dem Podium sicherte sich Michael Hechler in 35:42 Minuten. In der Damenwertung konnte Esther Stockhofe in 40:45 Minuten gewinnen. Zweiter wurde Katja Rengers vom RWE Starlight Team Essen in 41:29 Minuten, vor Eva-Maria Arning vom Spiridon Haltern in 42:09 Minuten.


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Die größte Läufergruppe stellte mit 38 Aktiven der TUS Sythen vor dem SV Hullern, die 34 Teilnehmer ins Rennen schickten. Zwei Teilnehmer wurden am Silvestertag vom Veranstalter besonders geehrt, da sie an allen fünfunddreißig Austragungen teilgenommen haben, über ein Präsent konnten sich Herrmann Eickelschulte aus Haltern und Georg Wagner vom SuS Bertlich freuen.

Weitere Infos:

Webseite Veranstalter

Fotos: Thomas Wenning

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Siebengebirgsmarathon

Die 11. Austragung des Siebengebirgsmarathons war ein voller Erfolg. Bereits zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn waren die 540 Startplätze über die Marathondistanz, sowie die 380 Startplätze über den Halbmarathon vergriffen. Bei Temperaturen um die 2 Grad gingen die Läufer in Aegidienberg am Gangpferdezentrum an den Start. Die landschaftlich schöne, aber auch anspruchsvolle Laufstrecke führte die Läufer durch das Naturschutzgebiet Siebengebirge. Auf der Halbmarathondistanz waren über 350 Höhenmeter und beim Marathon gar 650 Höhenmeter zu bewältigen.

 
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Auf den zum größten Teil befestigten Wald- und Wanderwegen boten sich dem Sportler teilweise schöne Aussichten auf den bekannten Drachenfels. Die Läufer konnten die Ausblicke nur kurz genießen, da der Untergrund an manchen Stellen aufgeweicht war und es so etwas rutschig wurde. Gegen Mittag kam die Sonne heraus und zeigte das Siebengebirge von einer seiner schönsten Seiten und machte den Lauf zu einem besonderen Erlebnis.
 

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Der Zieleinlauf erfolgte auf dem roten Teppich im BürgerhausAegidienberg, wo Freunde und Bekannte die Läufer empfingen.  Einen ungefährdeten Start- Zielsieg konnteThomas Braukmann vom L.G.Kindelsberg Kreuztal in 2:45:21 Stunden erlaufen.Dagegen ging es um den zweiten Platz sehr eng zu. Genau drei Sekunden Vorsprungreichten am Ende Ruben Schmitz in 2:49:04 Stunden, vor seinem Vereinskollegen MarkusKaiser vom Triathlon Mühlheim-Kährlich. In der Damenwertung konnte sich BirgitLennartz vom LLG St. Augustin in 3:22:31 Stunden den Gesamtsieg sichern.Zweite wurde die für den LG RWE Power startende Anette Geiken in 3:23:19Stunden. Als dritte sicherte sich mit zwei Sekunden Vorsprung Anette Sattlerden letzten Platz auf dem Podium und lief in 3:28:41 Stunden in das Bürgerhausvon Aegidienberg ein.

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Über die Halbmarathondistanz gewann Reyk Buch vom Alfterer SC in 1:20:48 Stunden. Zweiter wurde Andre Fuchs in 1:22:44 Stunden mit kleinem Vorsprung vor Vasili Borysevich der 1:22:53 Stunden benötigte. Bei den Damen konnte sich Nadja Gaus vom ASV Köln Triathlon in 1:34:15 Stunden den Gesamtsieg sichern. Zweite Dame wurde Claudia Rey vom LAZ in 1:35:19 Stunden. Stephanie Kiepke lief mit 1:41:16 Stunden auf den dritten Rang.  

 
Weitere Infos:

Webseite Veranstalter 

Autor: Thomas Wenning
Bilder: Thomas Wenning 

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Lissabon Marathon - Seaside Portugal

Zur 24. Auflage des Lissabon Marathons waren über 3.000 Läufer auf den Streckenlängen 6,4 Km, Halbmarathon und Marathon durch die Portugiesische Hauptstadt unterwegs. Im äußersten Südwesten Europas an einer Bucht der Flussmündung des Tejo gelegen, sind die Klimaverhältnisse für den Marathon im Dezember optimal. Bei Temperaturen um die 18 Grad ging es für die rund 1500 Marathon und Marathonstaffelläufer im Estadio de Maio los. Unter den Teilnehmer waren rund 10% aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Nach dem Startschuss führte die Strecke die Läufer die ersten 21 Kilometer immer ein wenig bergab, bis der Fluß Tejo erreicht ist. Da die Strecke über einige der sieben Hügel führt, auf der die Stadt Lissabon liegt, geht es bis zur Halbmarathonmarke rund 100 Höhenmeter bergab. Nach dem Flachen Streckenabschnitt von Kilometer 21 – 37 müssen die Läufer nun kurz vor dem Ziel den Höhenunterschied wieder herauflaufen. Wäre das noch nicht genug für einige Läufer, verlangt der stärkere Wind am Wasser den Läufer alles ab. Ab alles im allen, ist der Lissabon Marathon ein schöner Sightseeing Marathon.

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Bei Kilometer 10 erreichen die Läufer Portugals größtes Fußballstadion, das Estadio da Luz, wo die beiden Topvereine Benfica und Sporting ihre Fußballspiele austragen. Nach einem Wendepunkt geht es jetzt in Richtung Downtown, wo weitere Sehenswürdigkeiten auf die Läufer warten. Vorbei an der Oberstadt, die man sonst bequem per Straßenbahn oder per Elevador (Standseilbahn) erreichen kann, führt die Strecke die Läufer durch den Stadtteil Baixa, wo die Halbmarathonmarke erreicht wird.

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Die Straßenbahnen von Lissabon, portugiesisch Eléctricos de Lisboa sind ein beliebtes Fortbewegungsmittel und ein Muss für den Touristen. Der Elevador de Santa Justa, auch Elevador do Carmo genannt, ist ein Personenaufzug, der im Stadtzentrum von Lissabon den Stadtteil Baixa mit dem höhergelegenen Stadtteil Chiadoverbindet. Der Aufzug ist 45 m hoch und befördert in zwei Kabinen 48 Leute. Von Oben hat man eine spektakulärer Aussicht über die Stadt: Baixa, Chiado und das Castelo de São Jorge.

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Die Läufer des Halbmarathons starten in der Downtown und teilen sich jetzt mit den Marathonläufern die letzten 21,1 Kilometer. In den mit Weihnachtsbeleuchtung geschmückten Straßen sind jetzt auch einige Zuschauergruppen, die die Läufer anfeuern.
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Danach geht es vorbei am Hafen, in Richtung Torre de Belém, eines der bekanntesten Wahrzeichen Lissabon. Hier endet auch eine 7 Kilometer lange angelegte Joggingstrecke, direkt am Tejo, die von vielen Läufern genutzt wird.

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Auf der anderen Seite des Flusses Tejos ist der Christo Rei zu sehen, der auf jeden Fall zum Ausflugsprogramm jedes Lissabon Touristen gehört. Der Blick aus 100 Meter über die Stadt ist einmalig. Für die Läufer geht es am Wendepunkt jetzt wieder am Fluß zurück Richtung Ziel.

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Leider führt die Strecke nicht am Mosteiro dos Jerónimos, das ehemalige Hieronymitenkloster vorbei, eines der imposantesten Bauwerke Lissabons. Bei einem Besuch in Belem sollte auch die Pasteis de Belem besucht werden, hier wurden die leckeren Vanille-Eier-Creme-Küchlein erfunden. Weitere Infos: www.pasteisdebelem.pt

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Für den Marathon, hatte der Veranstalter einige Läufer aus Afrika engagiert, diese reisten aber nicht an und so war der Weg frei für den Portugisischen Läufer Vasco Azevedo, der in 2:20:41 Stunden gewann. Zweiter wurde Oleksiy Rybalchenko in 2:22:15 Stunden aus der Ukraine vor dem Briten Mark Dalkins, der 2:29:06 Stunden benötigte. Schnellster Läufer aus Deutschland war Markus Ruopp in 2:46:42 Stunden.
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In der Damenwertung wurde der Streckenrekord aus dem Jahre 1995, der von der ehemaligen deutschen Top-Läuferin, Birgit Jerschabek in 2:28:02 Stunden im Jahre 1995 aufgestellt wurde, nicht gefährdet. Die Russin Yulia Mochalova, die eine persönliche Bestleistung mit 2:40:44 Stunden aufstellte, konnte einen ungefährdeten Start- Zielsieg feiern. Zweite wurde ihre Landfrau Madina Biktagirva in 2:54:07 Stunden, vor der Belgierin Roels Werner, die 3:10:38 Stunden benötigte. Beste Deutsche Läuferin war Angela Hochlenert in 3:36:25 Stunden.
Mein Fazit für den Lauf, ist Top. Eine Stadt, wo es jede Menge zu entdecken gibt und ein Sightseeing Marathon. Für den Aufenthalt in Lissabon ist das Evidencia Tejo Creativ Hotel zu empfehlen. Verkehrsgünstig mitten in der Altstadt gelegen ist das Hotel der ideale Ausgangspunkt für die Touren. Für weitere Infos über Lissabon, hat das Touristboard auf Ihrer Webseite viele Informationen verfügbar.
Weitere Infos:

Webseite Veranstalter

Autor: Thomas Wenning
Bilder: Claudia Weber

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Von der Hobbysportlerin zur Strongwoman

Hallo liebe Sportsfreunde,
ich heiße Valerie, bin 19 Jahre alt und werde euch in den kommenden Monaten von meinem Weg vom Hobbysportler zum Strongman berichten.

Bisher bin ich immer mal mehr, mal weniger engagiert gelaufen und habe auch schon einige Laufwettkämpfe hinter mich gebracht. Aber jetzt ist es Zeit für „den stärksten Lauf aller Zeiten“, den FISHERMAN´S FRIEND STRONGMAN RUN! Der Lauf wird am 18. April 2010 auf dem Airport Gelände Weeze, nahe der holländischen Grenze stattfinden. Die Länge der Strecke ist voraussichtlich 18 Kilometer, die in zwei Runden aufgeteilt sind. Pro Runde sind zusätzlich 14 Hindernisse zu überwinden, bei denen es neben Geschicklichkeit, Klettern und Springen, auch auf Schnelligkeit ankommt. Da die Strecke teilweise durch ein stillgelegtes Militärgelände führt, werden auch Maschendrahtzäune, Moniereisen und Bauschutt den Läufern das Leben schwer machen! Jetzt stellt sich natürlich die Frage, warum ich mich mit 8000 anderen nach Schweiß stinkenden und verdreckten hauptsächlich männlichen, Mitläufern durch den Matsch quälen  und mich dabei noch von Militärausbildern beschimpfen lassen möchte! Einerseits möchte ich mal eine ganz neue Wettkampfform ausprobieren und andererseits ist es doch sehr verlockend, sich mal richtig einzusauen und dafür noch nicht mal Ärger zu bekommen. Außerdem hat es was, wenn man sich nach getaner Arbeit einen richtigen Strongman nennen kann! Doch bis es soweit ist, heißt es natürlich erstmal kräftig trainieren! Ob Laufen, Mountainbiken oder Schwimmen- es ist noch einiges zu tun, damit ich im April einigermaßen gut vorbereitet an den Start  gehen kann. Bis dahin werde ich euch immer mal wieder von meinen Vorbereitungen und News über den Strongman Run berichten! Bis bald, viele Grüße Valerie Für alle, die sich für den Strongman Run interessieren, ist hier der Link zur offiziellen Homepage: http://www.fishermansfriend.de/strongmanrun/

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TUI Marathon Palma de Mallorca - schönsten Inselmarathon der Welt

7345 Läufer aus 56 Nationen machten die sechste Austragung des TUI Marathon Palma de Mallorca zu einem absoluten Megaevent. Beim schönsten Inselmarathon der Welt gingen 1,348 Marathonteilnehmer an den Start, beim Halbmarathon starteten 2.883 Läufer. Über die Zehn-Kilometer-Distanz liefen und „walkten“ 1.514 Teilnehmer, sowie über 1.600 Kinder liefen schon am Samstag den Unicef Kids Run. Insgesamt gab es einen Zuwachs von über 16% bei den Anmeldungen zu verzeichnen.
 
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Dr. Michael Frenzel, Vorstandsvorsitzender der TUI AG, gab vor der imposanten Kulisse der Kathedrale „La Seu“ den Startschuss für den 6.TUI Marathon. Bei Temperaturen um die 15 – 20 Grad, einem kleinen Regenschauer, genossen die Sportler die tolle Streckenführung entlang des Hafens und durch die Altstadt von Palma de Mallorca. Für die Marathonläufer führte die Strecke noch weiter an der der Playa de Palma bis nach El Arenal und wieder zurück bis ins Ziel vor der Kathedrale.
 
tui marathon palma de mallorca 2009 - spanien
 
Als schnellster Marathonläufer ließ Vorjahressieger Miguel Capo Sol-ler aus Spanien alle Konkurrenten hinter sich: Mit 2:30:58 legte er die Siegerzeit vor. Er entschied auch die Balearen-Meisterschaften für sich, die erstmals im Rahmen des TUI Marathon stattgefunden hat. Zweiter wurde der Spanier Manuel Heraz Martinez mit einer Zeit von 2:36:25. Den dritten Platz belegte Anton Wippel aus Österreich (2:37:22). Bei den Frauen lief Jessica Purbrick aus Australien als erste über die Ziellinie. Mit ihrer Zeit von 3:05:27 verwies sie die Luxemburgerin Sandra Huberty (3:07:19) und Ines Schuster aus Deutschland (3:15:06) auf die Plätze zwei und drei.
 
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Der schnellste Halbmarathonläufer mit einer Zeit von 1:11:44 war der Marathon-Weltmeister von 1995, Martín Fiz aus Spanien. Den zweiten Platz belegte der Spanier Toumi Dahmani. Er legte die Strecke in einer Zeit von 1:12:08 zurück. Der dritte Platz ging an Jonathan Harre aus Deutschland mit 1:12:27. Den Frauenwettbewerb entschied Bianca Meyer aus Deutschland mit einer Zeit von 1:23:43 für sich. Hinter ihr erreichten Anita Pichler (1:24:07) aus Österreich und Marga Fullana aus Spanien (1:25:27) die Ziellinie.
 
TUI Marathon Palma de Mallorca 2009 - Spanien
 
Über die 10 Kilometer war in diesem Jahr zu ersten Male Comedian und Erfolgsautor Dr. med. Eckart von Hirschhausen dabei. Er lief für seine Stiftung Humor hilft Heilen“, die Clowns in deutsche Krankenhäuser bringt, um vor allem kleine Patienten aufzumuntern und ihren Lebensmut zu stärken. TUI unterstützt das Engagement des Mediziners mit einer Spende von 10.000 Euro. Weiter lief noch Achim Achilles, Autor der beliebten Laufkolumne bei Spiegel Online über die 10 Kilometer mit. Beide Promiläufer begeisterten die Marathonbesucher bereits im Vorfeld des Laufs mit ihren Auftritten: Dr. med. Eckart von Hirschhausen präsentierte seine neue Bühnenshow „Liebesbeweise“ vor rund 1.600 Zuschauern im Auditorium von Palma. Achim Achilles las aus seinen Büchern und Kolumnen und unterhielt das Publikum mit Anekdoten aus seinem Leben als berühmtester Hobbyläufer Deutschlands.
 
TUI Marathon Palma de Mallorca 2009 - Spanien
 
Mein Fazit: Absolutes Top Ereignis, mit sehr guter Organisation und Rahmenprogramm. Mit Sicherheit gelingt es der Organisation die Anmeldezahlen auch für das Jahr 2010 zu steigern, beim schönsten Inselmarathon der Welt.
 

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Den Hexen davongerannt

Kalt war es am Sonntagmorgen am Hexenhäuschen, vor dem sich die Anmeldung zum gleichnamigen Lauf befand. Eigentlich hatte ich nicht vor, mich hier an den Start zu begeben, eigentlich liege ich ja noch im Bett, wäre da nicht Gritt.
Immer wieder treibt sie mich an, vor dem Ausschlafen zu fliehen und am frühen Sonntag etwas zu erleben. Heute standen also die 10 Kilometer auf dem Laufprgramm bei 5 Grad Außentemperatur, aber gefühlten minus zwanzig.
 
Bis zum Start suchten wir vor der arktischen Kälte im Auto Unterschlupf. Mit ersten, vorsichtigen Sonnenstrahlen legte ich die Schichten solange ab, bis die Laufbekleidung zum Vorschein kam und dann ging es hinaus auf´s Feld zum "Warm laufen". Am Start bibberten wir dann noch fünf Minuten im kalten Wind vor uns hin und endlich machten wir uns mit einem Grüppchen von 80 Leuten auf den Weg durch den Rodgau-Weiskirchener Wald.
 
Nach dem absolvierten Programm in diesem Jahr war  eigentlich nicht viel zu erwarten, so dass wir uns mal am Ende des Feldes einsortierten. Doch schon auf den ersten Metern machte ich Meter gut, überließ Gritt ihrem eigenen Rhythmus und zeigte der einen oder anderen Hexe, die Besen gegen Laufschuhe tauschte, die Hacken.
 
Vier Runden waren in dem beschaulichen Wäldchen zu absolvieren. Ein hartes Stück Arbeit, weil mich seit der ersten Kurve ein spitzer Stein in meinen Schuh eingeschlichen hatte und nun permanent in die Ferse drückte. Nach und nach wurde mir so richtig warm, denn mit der dritten Runde erhöhte ich das Tempo und konnte noch ein paar Plätze in der Männerkonkurrenz gut machen. Über meine 46:50 mag Teamkollege Sascha nur müde lächeln, dafür war ich nach den Hunderten Laufkilometern in diesem Jahr absolut glücklich. Nach fünf Minuten stürmte auch schon Gritt auf das Ziel zu und erzielte mit 52:27 Minuten ihre beste diesjährige Zeit auf der Kurzstrecke.
 
Das Ambiente hätte zu längerem Verweilen eingeladen. Hexensuppe und Hexenbier hätten den Leib erfreut, doch aufgrund der Kälte und damit verbunden frostigen Fingern, mussten wir dem Hexenzauber eine baldige Absage erteilen. Erst die heiße Dusche in den eigenen vier Wänden brachte die Lebensgeister zurück. Doch trotz Väterchen Frost hat der Hexenlauf nur eine Woche vor dem Frankfurt-Marathon das Zeug dazu, eine feste Adresse in unserem Laufkalender zu werden. Die einmalige und limitierte Hexentasse wird uns daran erinnern.   

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RWE-Marathon „Rund um den Baldeneysee“ 2009

Bei der 47. Auflage des RWE Marathon „Rund um den Baldeneysee“ gingen starteten etwa 2000 Läufer über die Disziplinen Marathon und Staffelmarathon an den Start. Bei Temperaturen um die 15 Grad herrschten gute Läuferbedingungen, obwohl es einige kleine Regenschauer gab. Die absolut flache Strecke führt die Läufer nach dem Start in den Ortsteil Essen - Werden, bevor in Essen - Kupferdreh der Wendepunkt folgt. Danach mussten zwei Runden um den Baldeneysee gelaufen werden. Die Strecke um den größten der sechs Ruhrstauseen ist landschaftlich sehr reizvoll und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf den See.
 
RWE-Marathon „Rund um den Baldeneysee“ 2009  
 
Auf der Marathonstrecke konnte Dennis Paka von der LG Regensburg in 2:20:53 Stunden die 47 Auflage des RWE Marathons gewinnen. Zweiter wurde Manuel Meyer vom TV Wattenscheid in 2:27:26 Stunden, der bereits im letzten Jahr auf der gleichen Platzierung einlief. Als dritter lief Fabian Lafrenz von der LG Nekar-Enz in 2:29:31 Stunden beim Regatterturm am Baldeneysee über die Ziellinie.
 
RWE-Marathon „Rund um den Baldeneysee“ 2009  
 
In der Damenwertung konnte die Vorjahressiegerin Silvia Kroll von der LG Lage-Detmold ihren Erfolg wiederholen. In 2:40:40 Stunden blieb sie aber gut 2 Minuten über Ihrer Zeit vom letzten Jahr. Zweite wurde Silke Optekamp von der LG Mönchengladbach in 2:48:27 Stunden vor Kirsten Heckmann von der SV Brackwede, die in 2:50: 37 Stunden sich den letzten Podestplatz sicherte.
 
RWE-Marathon „Rund um den Baldeneysee“ 2009  
 
Mein Fazit zum Lauf ist absolut positiv, neben der guten Organisation, eine schöne Landschaft und ein tolles Publikum. Also bis zum nächsten Jahr bei der 48. Auflage des RWE Marathons „Rund um den Baldeneysee“.
 
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St. Wendel: Bosenberg-Trail, 18,8 Kilometer

Fein wie Staub senkt sich der Niesel hinab auf die Meute am Start. Der Boden ist trocken, die Luft feucht. Die Beine sind bleischwer und die Zeit bis zum Startschuss vergeht nur zäh. Gritt ist die Anstrengung der letzten zwei Läufeins Gesicht geschrieben, aber auch ich fühle mich müde und träge. Doch dann fällt der Startschuss und in die circa 200 Teilnehmer am Bosenberg-Trail kommt Bewegung. Vorne weg stürmen die Führenden in ihren Leader-Trikots, dannfolgen die ambitionierten Läufer und fast am Schluss folgen wir. Ein paar Meter laufe ich mit Gritt zusammen, bis sie mir ein Zeichen gibt und ich mich davonstehlen soll. Langsam forciere ich mein Tempo und schon am ersten Hügel sammel ich die ersten wieder ein. Aber Vorsicht ist geboten: Die heutige Strecke ist zwar kürzer, allerdings mit 650 Höhenmeter nicht weniger anspruchsvoll als der gestrige Kurs. Die ersten drei Kilometer sind identisch. Da weiß man schon, wo der Fuß auf dem verschlammten Weg den besten Grip findet. Doch dann ist erst einmal nichts wie gestern, dafür noch einmal eine Spur schöner. Hexen, Feen und Gnome mögen das Treiben der Läuferschar im dichten Blätterwerk verfolgen, zu sehen sind sie für uns nicht. Dichter Nebel verstärkt den Zauber, der uns auf den nächsten Kilometern verfolgt. Kraftreserven müssen mobilisiert werden, um die steilen Anstiege zu bewältigen. Genau so steil geht es hinab, mal auf schmalen, grasbewachsenen Pfaden, mal quer durch dichte Wälder über gefallene Blätter und Äste. Ich lasse auch bergab große Vorsicht walten. Aus Angst vor Verletzungen reduziere ich das Tempo, lasse mich wieder überholen und manchmal stakse ich etwas unbeholfen über den Trail. Die steilen Stufen haben es mir sowohl hinauf als auch hinab angetan und so werde ich auf den schmalen, anspruchvolleren Trails von den Hintermännern überholt, die ich hinauf wieder einhole. Insgesamt macht die Strecke noch mehr Spaß als gestern. Mir kommt sie nicht so anspruchsvoll vor, aber möglicherweise ist das lediglich dem Gewohnheitsaspekt zu verdanken. Möglicherweise hat auch die gestrige Massage bewirkt, dass die Beine mit zunehmenden Kilometern lockerer werden. Gut, nach hinten raus fehlt es dann wieder an der Tempohärte, aber so genieße ich die letzten Kilometer durchs Dickicht, bevor es wieder auf die Straße Richtung Ziel geht. 2.05h benötige ich für das heutige Trailerlebnis. Im Ziel herrscht Partystimmung, natürlich insbesondere dem Kommentar von Sprecher Sven zu verdanken. Am Buffet gibt es eine ausreichende Auswahl an Getränken und Leckereien und nach Auffüllen des Flüssigkeitshaushalt will ich schnell unter die Dusche, um dann frisch gesäubert Gritt im Ziel
begrüßen zu können. Doch die Zwischenzeiten von Gritt zeigen, dass sie auch gleich ins Ziel laufen müsste. Also friere ich noch zehn Minuten vor mich hin und da kommt sie auch schon auf die Zielgerade eingebogen und freut sichwie ein Schneekönig, das Ziel in einer Zeit von 2:27h erreicht zu haben. Und schon wieder ist alles vorbei. Fast, denn noch fehlt uns das Finisher-Shirt, das es bei der Akkreditierung gibt. Also gibt es eine schnelle heiße Dusche, ab zum Saalbau und schon streifen wir uns das verdiente Shirt über. Der Jahreszeit angepasst ein Langarmshirt, in dem man sich auch mal abends unter Menschen trauen kann. Oder für´s Büro, mit dem typischen Blick: Schaut mal, was ihr verpasst habt. Wir sind noch rechtzeitig ins Shirt gehüpft, um auf die Bühne zu hasten, auf der sich zum Abschiedsfoto alle Finisher
versammelt haben. Erst dann vergnügen wir uns mit Pasta, Pommes und Grillgut vom Feinsten und Fachsimpeln über die Premiere einer Veranstaltung, die viel mehr Teilnehmer verdient hätte. Aber was noch auf sich warten ließ, wirdvielleicht im nächsten Jahr ein Höhepunkt in vieler Läufer Laufkalender. Es lohnt sich. Am Nachmittag brechen wir zur Heimreise auf und denken noch lange an die Märchengestalten, die uns auf unseren Trails begleitet haben. Zumindest in Gedanken.

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St. Wendel: Spiemont Trail, 30,7 Kilometer

Der Regen klopft an die Scheibe. Es ist vier Uhr am Morgen und ein kurzer Blick durchs Fenster auf dem Gang ins
Badezimmer zeigt Dauerregen. Dauerregen zum Frühstück, Dauerregen auf dem Weg zum Start. Wir verlassen 15 Minuten vor dem Start unsere Bleibe, wir  benötigen schließlich auch nur fünf Minuten bis zum Start.
 
Auch bei der Crew herrscht trübe Stimmung, der Dauerregen sorgt für ein bescheidenes Teilnehmerfeld. Es sind eben fast nur die 100 Teilnehmer am Triple Trail, die Option auf den einzelnen Lauf hat bei dem miserablen Wetter kaum jemand aus den eigenen vier Wänden gelockt.
 
Wie immer bei Plan B wird pünktlich gestartet. Wieder geht es erst einmal durch die Stadt, 1,5 Kilometer Asphalt, dann beginnt der Trail. Wie das Höhenprofil und die Streckenbeschreibung zeigen, es ist ein ständiges Auf und Ab. Breite Wege sind in der Minderzahl, wir überqueren schmale Bäche auf wackeligen und rutschigen Holzbrücken, laufen steile und verschlammte Abhänge hinauf und genau so steil geht es wieder hinab. Die Strecke ist auch aufgrund der schlammigen und rutschigen Passagen noch anspruchsvoller als ohnehin schon. Für die ersten zehn Kilometer benötige ich 1:20 Uhr. In Sachen Herzfrequenz schaue ich nicht auf den RS800CX, das will ich gar nicht wissen. Durch die ständigen Rhythmuswechsel ist ein Herzschlag im Takt unmöglich.
 
Irgendwann tut sich vor uns mitten im Wald ein Nebelfeld auf. Meistenteils bin ich alleine unterwegs und habe höchstens Blickkontakt mit Mitstreitern, die weit vor mir laufen. Nach 20 Kilometer brennen die Oberschenkel, doch auch auf den letzten zehn Kilometern wird uns nichts geschenkt. Mittlerweile lässt sich sogar die Sonne blicken. Erst auf den letzten 1,5 Kilometern haben die Füße wieder Asphalt unter sich und der Rest des Körpers kann sich sicher sein, dass keine Überraschungen mehr auf ihn warten. Ziel erreicht in 3:27h. Ich fühle mich, als wäre ich gerade einem verwunschenem Märchenwald entstiegen.
 
Es reicht gerade für eine Hochgeschwindigkeitsdusche im Hotel und einen stolpernden Rückweg zum Ziel, da biegt Gritt auch schon auf die Zielgerade ein und bleibt mit 3:56 unter einer magischen Vier-Stunden-Marke. Damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Am Abend dann wieder Pasta Party mit reichhaltigem Buffet. Alle diejenigen, die sich von dem Regen abschrecken ließen, heute an den  Start zu gehen, haben ein tolles Lauferlebnis verpasst. Denjenigen, die sich morgen wieder nicht aufraffen können, kann man nicht weiterhelfen. Die Orga war perfekt, die Streckenmarkierung vorbildlich und das auf einem sehr anspruchsvollen, aber wunderschönen Trail. So schön kann laufen sein.

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