5. Darling Halbmarathon und 5 Kilometer Fun Run

In der kleinen Farmstadt Darling, rund 70 Kilometer von Kapstadt entfernt, fand bereits zum fünften Male der Halbmarathon inklusive 5 Kilometer Fun Run statt. Ich selber bin bereits am Freitag nach Darling gereist und konnte in der Kleinstadt, die von der Landwirtschaft geprägt ist, mich ein wenig umsehen. Na, ja so viel gibt es ja nicht zu sehen, aber es lohnt sich doch die rund einstündige Autofahrt von Kapstadt zu machen.

Die Anmeldung zu den Läufen fand in der Schule ab morgens 6:30 Uhr statt. Parkgebühren für die Autos wurden 5 Rand erhoben, die aber der Schule zur Verfügung gestellt werden. Der Halbmarathon startete um 8:30 Uhr und der 5 Kilometer Fun Run oder Walk um 9:00 Uhr. Nach dem Start auf dem Sportplatz ging es durch die Straßen von Darling und durch die Felder, auf rund 50% Asphaltiertem Untergrund und 50% auf Schotter/Gras oder Feldwege.

Über 800 Teilnehmer machten so aus der kleinen Veranstaltung ein gelungenes Event. Nach dem Zieleinlauf wurden die Läufer kostengünstig verpflegt und konnten bei der Siegerehrung und der Verlosung einige Preise mit nach Hause nehmen. Für die Unterbringung in Darling kann ich die Darling Lodge empfehlen.

Eine Bildergalerie vom Event ist auf meiner Homepage zu finden.

Weitere Informationen über Südafrika findet Ihr hier: Südafrika

Thomas

Fotos: © Thomas Wenning

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mein Vatertag

 

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Starlauf goes Südafrika - 4. Etappe Otter Trail Tsitsikamma Nationalpark

Unsere vierte Etappe starteten wir an der Tsitsikamma Lodge, von wo wir aus 16 Kilometer bis zum Tsitsikamma Nationalpark liefen. Dort würde wir von einigen Ranger empfangen und konnte einige Kilometer auf dem legendären Ottertrail laufen.

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Der gesamte Ottertrail hat eine Länge von 41,2 Kilometer und wird sonst in 5 Tagesetappen gelaufen. Ende Mai wird dort auch der zweite Ottertrail Marathon stattfinden.

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Nach dem Wendepunkt auf dem Ottertrail, ging es zurück in Richtung Restaurant, bevor wir uns wieder in Richtung Tsitsikamma Lodge verabschiedeten. Ein weiterer Höhepunkt war das Auftauchen von zwei Walen in cirka 200 Meter Entfernung, die wir beobachten konnten, sowie einige Paviane die vor unseren Füßen herliefen.

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Unsere Unterkunft für die Nacht war die Tsitsikamma Lodge, welche wir über M & M Solution gebucht haben.

Eine Bildergalerie zum zweiten Marathon ist hier abrufbar: Bildergalerie

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Fotos: © Thomas Wenning

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Starlauf goes Südafrika - 3. Etappe Sea View Lions Park & Jeffreys Bay

Unsere dritte Etappe haben wir in zwei Teilstücke von je einem Halbmarathon aufgeteilt. Der erste Start am heutigen Tage erfolgte kurz nach der Ausfahrt der N2 in Richtung Sea View Lions Park, wo wir den ersten Halbmarathon erfolgreich beendeten.

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Nach einem Rundgang in Park und herrlichen Fotos von den Löwen und den Löwenbabys, ging es mit dem Auto weiter auf der N2 bis zur Abfahrt Jeffreys Bay, wo wir den zweiten Halbmarathon absolvierten.

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Unser Ziel heute war unsere Unterkunft, die direkt am Meer gelegen ist, so dass wir noch einige Meter über den Strand laufen konnten.

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Unsere Unterkunft für die Nacht war das Supertubes Guest House in Jeffreys Bay, welches wir über M & M Solution gebucht haben.

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Fotos: © Thomas Wenning

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Starlauf goes Südafrika - 2. Etappe Addo Elephant Park

Zu unserem 2. Marathon, wird der Startschuss vom Ranger Norman, der der Direktor des Addo Parkes ist, abgegeben. Vor dem Gate erfolgt das Startsignal. Wir wählen für unsere Route erst ein Teilstück durch den Addo Park, wo wir Paviane, sowie einige Kudus sehen.

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Unser zweiter Streckenabschnitt, führt uns dann auch an einigen Elefanten vorbei - welch ein toller Anblick. Natürlich müssen wir hier unsere Laufgeschwindigkeit drosseln und gehen ein Stück zu Fuß, ob die Tiere nicht zu erschrecken. 
 
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Insgesamt leben über 400 Elefanten hier im Park. Nach der erfolgreichen Etappe, die heute sogar lauf GPS 45,2 Kilometer war, haben wir noch eine Nachtfahrt zur Beobachtung der Tiere gemacht.

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Unsere Unterkunft für die Nacht war im Addo Park Rest Camp, welches wir über M & M Solution gebucht haben. 

Eine Bildergalerie zum zweiten Marathon ist hier abrufbar: Bildergalerie 

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Fotos: © Thomas Wenning

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Beißen beim Schluchseelauf

 


Am vergangenen Sonntag war es wieder soweit - ein Vergleichswettkampf. Letztes Jahr gab ich als Greenhorn hier meine Premiere und so kehrte ich dieses Jahr wieder hierher zurück. Motiviert bis in die Haarspitzen und vom Ehrgeiz zerfressen. Gut - mein Fön ist explodiert (für mich eine totale Katastrophe). Ehrgeiz - nachdem die Friesenheimer Seuche bei mir für eine Woche Sodbrennen, Appetitlosigkeit (der Supergau) und Durchschuß gesorgt hatte war die Zielsetzung überschaubar. Um 9:15 Uhr kam ich in Gestalt von Tante Käthe in der Gemeinde Schluchsee an und machte mich startklar. Ein erleichterter Veranstalter verkündete: "Der Wettergott ist ein Schluchseeläufer". Ein Sonne-Wolkenmix bei gefühlten 12 Grad, kein Schnee und kein Regen - perfekt. Um 10:10 Uhr war Start für die 18,4 Kilometer rund um den Schluchsee. Mein Plan war folgender: Ich möchte in einem 1:27iger Halbmarathontempo laufen. Weil ich aus dem vergangenen Jahr gelernt habe nahm ich Position in Startblock 1 (Läufer unter 1:26) ein. Beim ersten Lauf war ich noch in Startblock 2 und da musste ich den ersten Kilometer trabend zurücklegen (Läuferstau).

Der Start

Ab dem Start ging es gleich rechts rum ab ins Unterholz - einen Waldweg rauf. Das Tempo war höher allerdings ging es auch hier sehr beengt zur Sache. Schwierig einen Rhythmus zu finden - Lücke schließen, ausgebremst werden, rechts vorbei links vorbei. Nach 1,4 Kilometern wurde es auf der B500 geräumiger und flach. Hier ein vielzitierter Spruch aus der Läuferbibel: Versuche nie am Start eingebüßte Zeit gleich wieder reinzulaufen. Ich hatte die Zeit Plus 5 Sekunden Bonus nach Kilometer 2 gleich wieder drinnen. Die Strecke verlief parallel zur B500 auf einem Radweg, dann ging es über eine Brücke auf eine flotte Bergabpassage zur Eisenbreche - Getränkestation 1. Nach den ersten 10 Metern hatte bereits einen trockenen Mund, deshalb war mir die Verpflegungsstation sehr willkommen. Kleiner Rückblick: Letztes Jahr hatte ein Greenhorn die Wassersektion mit der Teesektion verwechselt und sich einen Eistee ins Gesicht geschüttet. Nichts gelernt - nach der Verpflegungsstelle trank ich statt Isogetränk einen lauwarmen Eistee. Jetzt ging es stetig Bergauf. Ab Kilometer 6 meldeten sich meine Oberschenkel. Ich dachte noch: Heiliger CEP - gib mir Kraft. Mit der Kohlhütte bei Kilometer 7 war der Anstieg geschafft. Jetzt folgte eine längere Abfahrt. Ich war hier deutlich angeschlagen - die einwöchige Zwangspause und das matschige Geläuf forderten Tribut. Mit der Verpflegungsstelle Unterkrummen bei Kilometerstand 9,1 wurde es wieder flacher. Ein guter Boxenstopp: Isogetränk und Wasser - besser geht's nicht. Bei Kilometer 10 war ich verwundert. Nur circa 15 Sekunden über der Richtzeit eigentlich alles gut. Meinen Beinen war das egal - die hatten nicht mehr wirklich Lust. Bei Kilometerstand 11,8 überquerte ich die Brücke bei Aha und es ging über einen matschigen Naturpfad.

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Schuhwahl

Ich habe mich wegen des teils steinigen Forstweges gegen meine Leichtgewichte (Saucony Fastwitch 4) für die deutlich schwereren Saucony Progrid Ride 2 entschieden. Das war auch richtig, den hier können keine Steine in den Belüftungsöffnungen in der Sohle stecken bleiben. Jedoch sind die halt gut 120 Gramm schwerer.

Ab Aha gab es dieses Jahr eine Streckenänderung. Bisher verlief die Strecke hier ein gutes Stück parallel zur B500. Seit diesem Jahr ist der Uferpfad fertiggestellt und feierte Schluchseelaufpremiere. Ich hätte den Asphalt gut gebrauchen können. Was soll's - weiter solange die Kaugummibeine noch tragen. Dieser Streckenabschnitt erwies sich als undankbar, denn er war sehr wellig und so wurde ich bei moderatem Rennpuls immer langsamer. Jetzt spielte mein Geschwindigkeitsmesser verrückt, 2:21 für Kilometer 16 - wow. Die Realität sah anders aus. Ich musste jetzt einige Läufer vorbei ziehen lassen. Der Hinweis "ab hier noch 3 Kilometer" wurde von mir als Katholiken mit einem "Hallelujah" bedacht. Jetzt galt es nicht weiter durchgereicht zu werden, sondern Position halten und am Bahnhof Schluchsee entspannt auszuschauen. Meine Freundin hatte sich dort mit der Kamera positioniert. Als ich ihren Gesichtsausdruck zur Kenntnis nahm, war mir klar das nicht nur meine Frisur ruiniert war sondern der Rest auch.

Das Ende

2009 hatte ich gelernt das die Veranstalter hier noch ein schönes Bonbon eingebaut haben. Voll im Zielsprinthype merkte ich das es hier bergauf ins Ziel geht - ein Fall zur Maximalpulssteigerung. Darauf wollte ich dieses Jahr, aufgrund der Gesamtsituation, verzichten. Noch schnell die Entspanntmaske aufsetzen und winkend ins Ziel. Wie man bein Zielfoto erkennt hatte ich diese Maske irgendwo verloren.

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Fakten, Fakten, Fakten

Ich stoppte bei einer Zeit von 1:21:32, 165 Durchnittspuls, 174 Maximalpuls, 1124 kcal. Mit dieser Zeit erreichte ich Platz 234 in der Gesamtwertung und Platz 32 in meiner Altersklasse. Im Vergleich zum Vorjahr war ich 4:30 Minuten schneller. Der Sieger 2010, Matthias Körner, benötigte für den Kurs 1.03:08 Stunden.

schluchseelauf 2010 SaschaBlaesen danachFazit

Ein landschaftlich sehr schöner Lauf. Ich kann jedem Laufbegeisterten diese Veranstaltung empfehlen. Allerdings ist der Schluchseelauf wegen der Streckenführung, Untergrund und der teilweise beengten Laufsituation nicht schnell. Also bitte nicht die Zeit von einer flachen, gut ausgebauten Strecke als Referenz nehmen. Hat bei mir nicht geklappt.

Was folgt?

Ich starte voraussichtlich am 30.05. in Önsbach auf der Halbmarathondistanz. Ich möchte auf dieser Strecke meinen aktuellen Leistungsstand erfahren, bevor die zahlreichen 10 Kilometer Läufe kommen.

Bis später
Sascha 

www.schluchseelauf.com

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Starlauf goes Südafrika - 1. Etappe Port Elisabeth

Heute morgen um 10:oo Uhr fiel der Startschuss zu unserem Event. Vor dem Nelson Mandela Bay Stadium ging es für uns auf die erste Marathondistanz durch Port Elisabeth.
 
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Wir hatten uns dafür eine Strecke von 2 x 21,1 Kilometer ausgesucht. Vom Stadium ging es erst mal durch die Stadt bis vor das Rathaus, wo uns einige Bürgervertreter empfingen, bevor wir weiterliefen in Richtung Hafen. 
 
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Vom Hafen ging es dann zum Summerstrand und in das Einkaufsparadies Boardwalk, wo es noch ein Fotoshooting mit dem WM Maskottchen "Leopard Zakumi" gab. Zurück ging es dann vorbei am Oceanarium von Port Elisabeth. 
 
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Nach der zweiten Rund finishten wir unseren ersten Marathon in unserem B&B Millbury Guest House, welches wir über M & M Solution gebucht haben. 

Eine Bildergalerie zum ersten Marathon ist hier abrufbar: Bildergalerie 

Weitere Infos: Südafrika 

Fotos: © Thomas Wenning

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Keep on Running

haraldManchmal muss man über seine Grenzen sprengen, manchmal muss man über sein Limit hinaus gehen, manchmal muss man sich quälen, um ans Ziel zu kommen, aber gleich so?
 
Der Transalpine Run 2010 wird mit den fast 18.000 Höhenmetern und 300 Kilometern eine harte Nuss. Die sechste Austragung des Etappenlaufes über die Alpen wird gleichzeitig das härteste Rennen in der Geschichte des Transalpine Runs. Trotzdem ist die Veranstaltung fast ausgebucht. Ob alle Teams wissen, was da auf sie zukommen wird? Zweifelsohne wird man jeden Tag mit fantastischen Aussichten belohnt. Es gibt kaum eine andere Veranstaltung bei der der Teamspirit auf eine ähnlich harte Probe gestellt wird. Verständnis, gegenseitige Motivation, Freude und Leid - der Transalpine Run bietet den Teams das komplette Programm an Emotionen pur. Beste Freundschaften sind schon zerbrochen, Beziehungen in die Brüche gegangen, man muss wissen, auf was man sich einlässt. Wie 2008 werde ich mit Daniel als Teampartner am 4. September in Ruhpolding am Start stehen.
 
Wir werden alles geben, um am Ende das Ziel in Sexten/Südtirol zu erreichen. Doch bevor wir an September denken, steht Anfang August mit dem gaxscania ein einzigartiges Lauferlebnis auf dem Programm. 246 Kilometer ohne Verpflegung und großartiger Streckenmarkierung von Malmö an die andere Küste und wieder zurück. Sechzig Stunden haben wir Zeit, um uns durch Schweden zu schlagen. Ein Laufabenteuer der besonderen Art, das wir uns noch vor dem Alpenabenteuer gönnen. Die ersten Trainingskilometer haben wir hinter uns gebracht, die eine oder andere Laufveranstaltung ziert den Rennkalender zur Vorbereitung.
 
Daniel hat in diesem Jahr das Alpendoppel gebucht und wird auch mit dem Bike im Rahmen der Bike Transalp die Alpen bezwingen. Wir haben uns für dieses Jahr viel vorgenommen und es wird nicht nur in unserer Hand liegen, immer anzukommen. Dabei ist die oberste Devise: Der Weg ist das Ziel, denn das, was man unterwegs erlebt, kann einem keiner mehr nehmen. Dafür muss man dann manchmal auch seine Grenzen überwinden. In diesem Sinne: Keep on Running! killaah.sportdev.de 

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Mein persönlicher Freiburg-Marathon 2010

FM10 Der 3 Stunden Mob
Der 3-Stunden-Zug


Das Ergebnis

Mein Überziel - eine Zeit von knapp unter 3 Stunden habe ich leider verfehlt, jedoch kann von Gram und Ärger keine Rede sein. Ich bin mit einer Zeit von 3:01:29 im Ziel angekommen. Landete insgesamt auf Platz 75 und in meiner Altersklasse reichte es für Platz 13. Ich habe es geschafft meine Zeit vom letzten Jahr um knapp 34 Minuten zu verbessern, also habe ich einiges richtig gemacht. So - jetzt nehme ich den Fall Freiburg-Marathon mal auseinander.

Der Tag davor

Um Stress bei der Startunterlangenausgabe zu vermeiden war ich bereits am Vortag auf dem Messegelände um das zu erledigen und bei der Gelegenheit noch über die Marathon-Messe zu gehen. Durch mein Schaffen bei soq bin ich gut über die technischen Neuerungen aus der Sportartikelbranche informiert und nutze diese auch soweit es mir sinnvoll erscheint. Schaue ich mir andere Läufer an, sehe ich das denen das komplett egal ist. Bekleidung in den Farben von 1992 etc. Eine Ausnahme bilden hier die Triathleten die einem optisch bei jeder Veranstaltung sofort ins Auge stechen. Nur vom feinsten und absolute Materialtüftler. Als ich das Messezentrum in Richtung Innenstadt verließ verfinsterte sich meine Miene. Wind und dunkle Wolken - keine gute Aussichten für den Event. Kurze Zeit später gab es dann Hagel über Freiburg.

Das Rennen

sascha FM10 PowerbarMit etwas gedrückter Stimmung habe ich mich am Sonntag morgen nach Freiburg begeben. Der Wind vom Vortag war noch da und Wolken standen über Freiburg, regnen sollte es allerdings erst am Abend. Als ich mich am Start positionierte war ich doch sehr überrascht. Kein Gedrängel um den idealen Startplatz und so stand ich beim Start um 11.20 Uhr gut im Feld. Es ging gleich ab in den Gegenwind, im Läufermob spürte ich keine Beeinträchtigung. Ich heftete mich direkt an die Fersen der beiden 3-Stunden-Pacemaker. Nach Kilometer 2 merkte ich das die ein hohes Anfangstempo absolvierten. Zwei andere Läufer waren darüber auch sehr erstaunt. Ich bin das Tempo mitgegangen und habe mir das von hinten angeschaut. Als das Tempo im Bereich Eschholzstraße, Blaue Brücke langsamer wurde reifte bei mir die Entschluss vorerst mein eigenes Tempo zu gehen und die Läufertraube zu überholen. Ich habe mich richtig gut gefühlt und bin mit einer kleineren Läufergruppe in Richtung Innenstadt gelaufen. Im Flug ging es durch die Innenstadt in Richtung Kartäuserstraße, dann weiter entlang der Dreisam. Bei Kilometer 10 war ich 45 Sekunden unter meiner Richtzeit, jetzt erreichte ich den Wendepunkt an einer Dreisambrücke. Ein strategisch bedeutsamer Punkt. Ab hier geht es erstmal leicht bergab. Also wieder die Kartäuserstraße runter und über den Schloßbergring in den Ortsteil Herdern, wo traditionell gute Stimmung herrscht. Bei Kilometerstand 15 sprach ich mit zwei Läufern, die sich ebenfalls aus der 3-Stunden-Gruppe verabschiedet hatten und mir erzählten das es hinter uns sehr unruhig zugeht und bereits einer der Läufer gestürzt sei. Ab der Haydenstraße verspürte ich zum ersten Mal heftigen Gegenwind. Dann ging es in Richtung Zähringen, ab dem Wendepunkt Zähringer Straße gab es dann wieder Gegenwind. Gut das ich hier in einer Gruppe von 4 Läufern unterwegs war, also immer schön in den Windschatten. Vorbei am Hauptfriedhof in Richtung Messe und Runde 1 war geschafft - 1:28:34! Gut 1 Minute unter meiner Richtzeit. Was soll's, mit Elan in Runde 2 und mit der Vorahnung das ich irgendwann noch zu kämpfen haben werde. Bis zur Berliner Allee kämpfte ich in kleiner Gruppe gegen den Wind an. Dann hatte das 3-Stunden-Feld wieder aufgeschlossen. Ich habe mich entlang der Haslacher Straße erstmal eingereiht und bin das Tempo mitgegangen. In der Kaiser-Joseph-Straße ca. Kilometerstand 28 hatte ich zum ersten Mal das Gefühl arbeiten zu müssen. Der Wendepunkt an der Dreisam würde mich erstmal erlösen. Neben mir war jetzt die zweitplatzierte Frau, ganz klar eine Triathletin (Materialfrage). In Richtgeschwindigkeit erreichten wir den Wendepunkt an der Dreisam. Jetzt wieder in gutem Flow und Kräfte sparend nach Herdern. Auf dem Weg nach Herdern kamen in mir leichte Zweifel über die Harmonie meiner Pacemaker auf, wirkte etwas unrund. Einer der beiden setzte sich etwa 30 Meter ab. ich blieb beim zweiten merkte jedoch bald das der schwer am kämpfen war. Also überholte ich ihn bei Kilometer 36. In dem Gefühl, dass der zweite Pacemaker die 2:59:59 hinten zu macht und der Andere so 30 Sekunden schneller im Ziel sein möchte lief ich auf Sichtkontakt weiter. Meine Zeit war auch noch gut. Jetzt bloß nicht viel Zeit in den Gegenwindpassagen verlieren, jedoch war ich jetzt allein unterwegs und die Böen waren stärker. So hat es mich ab der Wende Zähringer Straße dann richtig hart erwischt - Regen und Gegenwind. Jetzt ging es nur noch darum das Ziel irgendwie zu erreichen. Die Beine wurden schwer, vorbei an einem gehenden Läufer. Jetzt noch schnell mit letzter Kraft über die Brücke zur neuen Messe (Zuschauerkommentar: "Bei dem geht noch epps") und rein ins Ziel. Sofort kam der Pacemaker zu mir und hat mir gesagt das er das Tempo steigern musste um seine Zeit zu erreichen. Ich war nicht verärgert. Ein anderer Läufer war total sauer und steckte mir das selbst der erste Pacemaker über der angestrebten Zeit blieb, sein Fazit: "Freiburg - vom Winde verweht". Das ist halt so wenn man draußen läuft - höhere Gewalt. Das mit den Pacemakern war jetzt nicht ideal, aber auch hier menschelt es und 3 Stunden sind kein Spaziergung. An meinen klappernden Zähnen beim umziehen wurde mir klar das ich körperlich alles gegeben hatte und das soll dann auch reichen.

 


Wie geht es weiter

Jetzt folgt eine Regenerationswoche bestehend aus leichten Lauf- und Radeinheiten und dann switche ich auf ein 10-Kilometer Trainingsprogramm um. Ende April kommen 2 Veranstaltungen über die 10er Distanz und Anfang Mai der Schluchseelauf (18,4 km).

Nächstes Jahr, wieder Freiburg?

Kann ich noch nicht sagen. Die Wetterlage in den letzten Jahren war schon nervig, ist gut möglich das ich mir nach dem Wintertraining eine Veranstaltung in wärmeren Gefilden gönne. Mir scheint auch das Interesse am Freiburg-Marathon und der Läuferzuspruch von Jahr zu Jahr geringer zu werden. Freiburg ist in jeder Hinsicht besonders, anders und deshalb geschätzt. Bei der Marathon Veranstaltung fehlt mir das "typisch Freiburg" etwas.

So bleibt mir am Ende nur ein Tom Tittmann Zitat: "Trainieren, trainieren, trainieren".

www.marathon-freiburg.com

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Deutscher gewinnt Monaco Halbmarathon

Mit dem Monaco Marathon beginnt das Sportjahr im Fürstentum. Bis zum Januar liefen die Planungen zur vierzehnten Austragung des Dreiländer Marathons (Italien, Frankreich und Monaco) auf vollen Touren, bis festgestellt wurde, dass in Frankreich die Kommunalwahlen auf den Austragungstermin festgesetzt wurden. Der Ausrichter des Marathons, der Athletik Club Monaco, beschloss dann kurzfristig, einen Halbmarathon und 10 Kilometerlauf nur im Fürstentum stattfinden zu lassen. Für die angemeldeten Teilnehmer wurde freigestellt ihre Anmeldung für den Marathon zu canceln, aber viele ausländischen Läufer hatten ihre Flüge ins Fürstentum bereits gebucht und waren natürlich nicht erfreut über diese Situation.0017.JPG 


Insgesamt waren über 2.000 Läufer aus mehr als 20 Nationen gemeldet, wobei die meisten Läufer aus Italien und Frankreich kamen. Als Strecke wurde eine Zehnkilometer Schleife durch das Fürstentum gewählt, welche die Halbmarathonläufer zweimal zu durchlaufen hatten. Start war am Jachthafen, mit Blick auf die vielen teuren Schiffe die dort vor Anker lagen. Nachdem Start wurde eine Schleife am Jachthafen gelaufen, wo sonst auch die Formel Eins während des Rennens in Monte Carlo, ihre Runden drehen. Nachdem Verlassen des Hafengebietes führt die Strecke die Läufer auf dem Larvotto Boulevard weiter. Am Wendepunkt bei Kilometer fünf ging es für die Läufer am Hotel Meridien Beach, direkt am kleine Sandstrand gelegen vorbei, sowie am Casino und dem Auditorium, bis der Yachthafen wieder in den Blick kam.
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Danach ging es durch den Tunnel in Richtung Stadion Stade Louis II, wo die Halbmarathonis, beim Wendepunkt zur zweiten Runden gingen und die zehn Kilometerläufer ins Stadion einliefen. Mit dem Wetter hatte die Veranstalter Glück, denn bis auf einige wenige Regentropfen blieb es trocken und die Temperaturen stiegen bis auf siebzehn Grad an. Einige kleinere Steigungen auf der Strecke ließen den abwechslungsreichen Kurs nie Langweilig werden. Die größte Steigung, kam dann zum Schluss, nachdem die Läufer die Blicke auf den am Berg liegenden Prinzenpalast abgewendet hatten, der Zieleinlauf ins Stadion durch die Katakomben. Nach 300 Meter auf der Laufbahn des Stadions erreichten die Läufer das Ziel und erhielten Ihre Finisher Medaille. Das Fazit der Laufveranstaltung vieler deutscher Läufer viel sehr positiv für die aus und es bleibt abzuwarten, ob es im nächsten Jahr wieder einen Marathon im Fürstentum gibt.

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Bildergalerie mit über 200 Fotos vom Laufevent - hier klicken

Beim Halbmarathon (21,097 Kilometer) in der Männerkategorie siegte Dennis Mehlfeld aus Lübeck nach 1:08:55 Stunden. Der 23 Jährige deutsche, der im letzten Jahr zweiter des München Marathons war und in diesem Jahr beim Dubai Marathon mit 2.26:13 Stunden seine persönliche Bestleistung aufstelle war eine Klasse für sich. Rund 4:30 Minuten später kam der Franzose Anthony Cavieriere in 1:13:25 Stunde vor seinem Landsmann Jean Sebastien Koch, der 1:14:42 Stunde benötigte, ins Ziel. Bei den Frauen gewann die US-Amerikanerin Heide Freitag in 1:25:27 Stunde. Zweite wurde die Deutsche Mariana Weber, die aber in Monaco lebt und auch für den Monaco Atheltikverein startet, in 1:26:46 Stunde. Den letzten Platz auf dem Podium belegte Muthoni Joyce Kagume aus Italien.

Weitere Infos:
Webseite Veranstalter

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polar
 
 
 
 

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