5. Etappe – Wellig, Matsch Fun und harte Arbeit

Heute morgen lachte uns zum ersten mal bei der diesjährigen VMTS die Sonne an.

Da war es doch um einiges einfacher los zu fahren auch wenn die Beine mittlerweile doch recht schwer sind.

Trans SchwarzwaldUnsere heutige Tour führte uns in 99 km und 1.430 Hm nach Engen. Hört sich eigentlich nicht so schwer an, aber bei dieser Etappe machte das Tempo die Härte aus. Wir haben gleich zu Beginn versucht, uns von unseren direkten Konkurrenten abzusetzen, was uns auch gut gelang. Dabei haben wir aber etwas die anderen Team aus den Augen verloren. Denn im Startgetümmel gleich in den ersten Anstieg hinein ist immer hecktisch und man muss sich auf sich selbst konzentrieren. Auf schlammigen Wegen ging es Richtung Furtwangen. Dann war Windschattenfahren angesagt. Wir haben immer wieder versucht an einer Gruppe dranzubleiben, was uns auch meistens gelang. So fuhren wir auch auf ein anderes hinter uns liegendes Mixed Team auf. Doch diese wollten nicht wirklich Führungsarbeit machen. So lag es dann meistens an mir, vorne zu fahren, da wir schließlich noch ein anderes Team vor uns hatten.
 
Wir hatten dann eine gute Gruppe gefunden, doch zwei Fahrer vor uns stürzten in einer Schotterkurve, also waren wir wieder allein. Doch die nächste Gruppe war schon in Sichtweite und so kämpften wir uns eben an diese. So konnten wir uns von dem anderen Mixed Team leicht absetzen. Leider deutete unsere Gruppe dann einen Richtungspfeil falsch und wir fuhren einen steilen Anstieg in den Wald hinein. Irgendwann merkten wir, dass wir falsch sein müssten, aber da war es schon zu spät. Unter fuhr unser Konkurrenzteam durch und da war auch Sebastian. Bald hatten wir sie dann wieder, aber dies kostete ganz schön Kraft. Am Ende haben wir sie dann ziehen lassen und sind den Rest etwas lockerer angegangen, denn die nächsten 2 Tage werden noch hart genug
 
Heute hatte ich ab km 10 leider einen Defekt. Mein Umwerferkäfig brach und ich konnte nicht mehr richtig schalten. So war ich gezwungen fast alles auf dem mittleren Blatt zu fahren. Sowohl die steilen Rampen, als auch die schnellen Flachpassagen. Denn wenn ich auf dem großen Blatt fuhr, flog ständig meine Kette runter. Dies kostete uns ein paar mal den Anschluss an einer Gruppe. Und wenn ich dann mit dem rechten Fuß die Kette nach unten drückte, kam sie meistens nur aufs mittlere Blatt. Es war dann an den Anstiegen leider nicht möglich schnell runterzuschalten. So konnte ich Andrea leider auch nicht optimal unterstützen. Ohne diesen Defekt wären wir wahrscheinlich schneller gewesen. Aber auch so konnten wir auf unsere direkten Konkurrenten Zeit gut machen und liegen immer noch auf dem 6. Gesamtrang.

Bis bal
 
Andrea und Sven

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4. Etappe Schon wieder Schlamm und Regen

Trans SchwarzwaldWelch ein Wunder, hat es auch diese Nacht wieder durchgeregnet, aber inzwischen sind wir es ja gewöhnt und Schwimmhäute haben wir auch schon. Glücklicherweise war es dann pünktlich zum Start trocken und sogar relativ warm. Zur Abwechslung ging es heute vom Start an einige Kilometer auf der Straße bergab, wodurch es wieder extrem schnell und hektisch war. Bei km 7 war dann ein kräftiger Stau. Die Ursache war ein wenige Meter langer Tunnel, der nur nach einander durchquert werden konnte, was bei mir doch glatte 4min dauerte. Direkt im Anschluss ging es dann nur bergauf, um danach zur ersten Verpflegung nach Wolfach abzufahren, alles auf breiten Waldwegen, wo ich endlich mal wieder Windschatten genießen konnte. Von Wolfach ging es gleich wieder giftig bergauf, auf schlammigen Trails und Waldautobahnen und im Anschluss leicht wellig weiter, bevor es bergab nach Hornberg ging. Kurz vor dem Ort wartete auch wieder ein kurzer, aber schöner Trail mit Serpentinen der in eine lange Treppe überging.

 
Dort stand dann bereits die 2. Laufpassage an, diesmal nicht aufgrund des schlammigen und dadurch unfahrbaren Uphills, sondern aufgrund einer Treppe hinauf zum Schloss.

Nach dieser Laufpassage fand ich zunächst wieder gut in Schwung, viel dann allerdings kurz darauf in ein kleines Loch, wo die Leistung mal kurz nicht mehr da war. Ich vermute es lag an der ungewohnten und anstrengenden Laufpassage, wo das Bike geschultert werden musste, was ganz ungewohnte Muskelgruppen forderte

 

 
 
 
 
 
Aufgrund dessen verlor ich den Anschluss und war nahezu die gesamten letzten 20km alleine unterwegs, was für die Motivation nicht gerade förderlich war. Zudem kamen wieder Schmerzen im Oberschenkel dazu, weshalb der Wiegetritt zur Abwechslung leider ausbleiben musste. Endlich oben angekommen, ging so start der Wind, dass es einen wieder in den Wald zurückgeblasen hat. Und es begann wieder zu regnen, es war ja schließlich schon Ewigkeiten her, dass das Wasser von oben und nicht nur in Form von Spritzwasser und Schlamm von unten kam. Auf dem welligen Terrain gab es noch einige herrliche, wenn auch extrem schlammige Trails, wodurch endlich wieder Spaß aufkam. Trails kann es ja schließlich nie genug geben... Nach 4:23h erreichte ich dann endlich, komplett durchnässt und durchgefroren, das Ziel. Glücklicherweise nahm mich dort mein Vater mit warmen Klamotten gleich in Empfang und unser Teamchef Tom, der heute auch mit dabei war, kümmerte sich hervorragend um die Bikes. So dass ich endlich mal sofort aus den nassen Klamotten kam und sofort unter die halbwegs warme Dusche konnte. So und jetzt muss ich noch ein bissel dehnen und ausgiebig relaxen, da morgen die längste Etappe, glücklicherweise mit wenigen Höhenmetern, ansteht. Der Wetterbericht sagt ja endlich mal halbwegs ordentliches Wetter voraus, mal schauen ob dies auch zutrifft, ich bin noch skeptisch.
Trans Schwarzwald
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gruß und bis morgen Sebastian PS: Heute war auch wieder fahren nach Gefühl angesagt, da mein Pulssender weg ist. Ab morgen kann ich endlich wieder wie gewohnt nach Puls fahren, wenn auch mit einem Ersatzpulsmesser, weshalb ich leider keine Pulswerte mehr anbieten kann.



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3. Etappe – Bad Day für das soq.de – endurance Team

Trans SchwarzwaldHeute durften wir sogar im Startblock A loslegen. Wie bereits die Tage davor ging es gleich in einem Affenzahn in den ersten Berg. Das war natürlich Gift für unsere Beine, die heute richtig „brannten“. Leider mussten wir einige Teams ziehen lassen, aber unsere Beine wollten einfach nicht. Die ersten 10 km ging es leicht wellig und verdammt schnell auf Forstautobahnen voran. Windschattenfahren war also angesagt. Irgendwie hatte das mit Mountainbiken nicht viel zu tun. Schließlich kam dann auch mal eine längere Abfahrt, aber durch den starken Wind musste man auch hier viel arbeiten. Wir kamen nicht richtig voran. Nach 22 km kam endlich mal ein etwas längerer Anstieg. Hier konnten wir zum ersten mal einen einigermaßen normalen Rhythmus finden. Doch leider war dieser Anstieg auch bald wieder zu Ende und es ging von der Alexanderschanze weiter wellig auf dem Höhenrücken voran. Andrea musste heute richtig leiden. Nicht nur dass ihre Beine nicht so recht wollten, sondern auch wegen mir, der ständig nach einer Tempoverschärfung verlangte. Wenn es mir nicht schnell genug ging, nahm ich Andrea ins Schlepptau. Doch auch ohne Abschleppen hatte ich viel im Wind zu kämpfen. Am Ende standen dann noch ein paar km Singeltrails auf dem Programm. Aber angesichts der von uns gewohnten Trails, waren diese leicht zu bewältigen. Leider fehlten uns heute ein paar Körner um mit unserer Konkurrenz mitzuhalten. Oder vielleicht gingen der Etappe einfach nur die Kilometer und Hm aus, die wir für unsere Aufholjagd noch benötigt hätten. Nach 2.37 Std., 20 Minuten nach den Führenden, kamen wir auf Rang 9. enttäuscht und erschöpft ins Ziel.

Morgen steht dann eine Etappe für uns auf dem Programm. Hoffentlich!!

Bis dann Andrea und Sven


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2.Etappe – Schlechte Sicht, Schlamm und Wasser mehr als genug

Etappe2Heute stand die Königsetappe mit 78km und 2625hm an. Doch als wäre das noch nicht genug, war es heute sehr frisch und es regnete nahezu die ganze Zeit. Durch meine gemütliche Fahrt gestern startete ich heute einen Block hinter Andrea und Sven. Dadurch erwischte ich vom Start weg sehr gute Gruppen und konnte mich immer weiter nach vorne zu kämpfen. Bei der 2. Verpflegung musste ich dann anhalten, um die Brille zu reinigen, da nach der langen Abfahrt die Sicht gegen null ging. Dann stand eine kurze Laufpassage an, da eine Treppe aufwärts überwunden werden musste. Oben staunte ich dann nicht schlecht, als ich plötzlich Andrea und Sven sah, und mit denen ich dann kurze Zeit gemeinsam fuhr. Eigentlich wollte ich mit ihnen weiterfahren, setzte mich dann aber doch ab. Direkt danach ging es zwei herrlich schlammige Abfahrten hinunter, bei denen konrolliertes Schlittern angesagt war, aber es hat extrem viel Spaß gemacht und lenkte von der Waldwegheizerei ab. Heute gab es daneben auch noch einen herrlichen Singletrail mit einigen Serpentinen, in dem ich allerdings auf eine Gruppe aufgefahren bin, in der einige zu Fuß unterwegs waren. Nach der langen Abfahrt hinunter zur letzten Verpflegung, bei km 57. war mir höllisch kalt, weshalb ich einige Minuten Pause machte, um mir noch eine Weste und die kurze Regenhose anzuziehen, damit die Muskeln nicht völlig abkühlen. Dies bewirkte auch im anschließenden Anstieg auch sofort den gewünschten Effekt, da die Beine wieder wie gewünscht funktionierten. Dort schloß ich dann wieder auf 2 Schweizer, die mit BMC Fullies unterwegs waren, auf, die dann nach meiner Führungsarbeit die letzten 10km für Tempo sorgten. So kam ich dann wieder nach einem Blindflug mit null Sicht, wo wieder das orientieren am Hinterrad des Vordermanns angesagt war endlich in Freudenstadt an. Doch da wir ja noch nicht genug Höhenmeter hatten, ging es innerhalb der Stadt noch eine steile Straße, die in eine Treppe überging, um dann endlich im Ziel angekommen. Meine Fahrzeit betrug übrigens so um die 4:28h. So und morgen steht dann eine kurze „Flach“etappe an.
 
Gruß und bis morgen Sebastian

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1. Etappe Sasbachwalden – Bad Wildbad/Andrea und Sven

Etappe 1Endlich ging es los! Heute stand die 1. Etappe der diesjährigen Trans-Schwarzwald auf dem Programm. Wochenlang haben wir uns auf dieses Event vorbereitet. Doch was war das? Zeigte die Wettervorhersage vor zwei Wochen noch Sonnenschein, so ist mittlerweile fast die ganze Woche Regen vorhergesagt. Schon gestern, als wir unsere Taschen gepackt haben, hat es wie aus Kübeln geschüttet. Und auch heute Nacht lies uns ein heftiges Gewitter nicht so richtig schlafen. Egal, wir fahren trotzdem

 
Mit 74,4 km und 2.375 Hm stand gleich zum Beginn eine nicht ganz einfache Etappe auf dem Programm. Und dass es nach dem Startschuss gleich in einen 18 km langen Antieg ging war auch nicht so ohne. Von Anfang an ging es gleich zur Sache. Die Mixed-Teams starteten alle aus dem gleichen Startblock. Und mit dem Team Zwillingscraft und den drei FXX Mountain-Cycling Teams war auch gleich mächtig starke Konkurrenz zusätzlich am Start. Andrea und ich versuchten so lange wie möglich ein hohes Tempo zu fahren. Mit Puls 190 ging es so die ersten 10 km bergauf. Danach drosselten wir dass Tempo etwas um nicht ganz zu überzocken. Es lief erstaunlicherweise richtig gut. Wir harmonierten perfekt zusammen und kamen so flott voran. Ca. 30 km vor dem Ziel bekamen wir dann Besuch von einem anderen Mixed Team.

Auf der darauf folgenden Auffahrt konnten wir zwar wieder einen kleinen Vorspruch herausfahren, aber ca. 5 km vor dem Ziel waren sie wieder an uns dran. Gegenseitig haben wir uns dann ins Ziel gezogen. Der Zielsprint ging dann aber an unsere Konkurrenz. Wir sind deshalb aber nicht entäuscht, denn in der guten Zeit von 3.33   Std. fuhren wir als 6. fast eine halbe Stunde schneller ins Ziel als geplant.
 
Auch der Regen war trotz vorhersage nicht so stark und zum Glück war es heute noch nicht so kalt. Nach der Zieldurchfahrt haben wir dann erst mal die Beine hochgelegt und uns diese mit unserem COMPEX wieder locker zucken lassen.


Jetzt sind wir schon gespannt wie es die nächsten Tage weiter geht, und ob es dann auch wieder so eng zugeht.

Bis dann Andrea und Sven 
 
Puls-Daten
Andrea Meier
 



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1.Etappe Sasbachwalden – Bad Wildbad
 Sebastian

Etappe 1So die 1. Etappe ist geschafft. Aber der Reihe nach. Heute wollte ich es zunächst etwas ruhiger angehen, um nicht schon alle Körner zu Beginn zu verschießen. Und da ich noch kein richtiges Gefühl habe, wie schnell ich bei einem Etappenrennen fahren kann. Kurz vor dem Start begann es dann leider zu regnen und der Wolken verhangene Himmel stimmte mich nicht gerade optimistisch.
 
Aber pünktlich zum Start wurde es wieder besser und es ging einen Teeranstieg bis zur ersten Verpflegung nur aufwärts, wo einem stellenweise kleine Bäche entgegen kamen. Da ich es gemütlich anging, flogen Andrea und Sven bereits nach wenigen Minuten an mir vorbei. Nach dem ich die Verpflegung ausließ, rollte ich das Feld von hinten auf. Dank guter Gruppen und springen von einer zur nächsten konnte ich etliche Plätze gut machen. Das Tempo wählte ich immer so, dass der Puls max. bis zu meiner Schwelle ging, also relativ moderat.
 
Dank des Nieselregens und den paar Trails im Schlamm war die Sicht etwas eingeschränkt und das Putzen der Brille am Trikot nach einiger Zeit nicht mehr wirklich effektiv. Bei der zweiten Verpflegung wurde schnell die Flasche aufgefüllt und wieder verzweifelt eine Gruppe gesucht, allerdings waren nur noch ein paar Einzelkämpfer in Reichweite.
 
So fuhr ich mein Tempo weiter und ging auch weiterhin bergab kein Risiko ein, da die Wege teilweise doch recht rutschig waren. Ab km 60 sollte es laut Höhenprofil (ab hier waren übrigens plötzlich die Straßen und Wege trocken und ich hatte wieder den Durchblick) tendentiell bergab bis ins Ziel gehen und ich sowieso keine Mitstreiter mehr hatte, nahm ich etwas Tempo heraus und kam dann nach 3:47 relativ entspannt im Ziel an. So und jetzt hoffe ich, dass sich die verhaltene Fahrweise auf der morgigen, mit etlichen Höhenmetern gespickten, Etappe auszeichnet und die Beine wieder so hervorragend sind. Gruß und bis morgen, bei hoffentlich genauso wenig Regen wie heute.
 
Sebastian

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VMTS wir kommen!

Nur noch 2 Tage bis zum Start der Vaude MountainBike Transschwarzwald. Zum dritten Mal sind Andrea und ich jetzt dabei. Und jedesmal sind wir aufgeregt wie ein kleines Kind vor Weihnachten. Wir freuen uns richtig auf das Rennen und sind gespannt, was wir alles erleben werden. Nachdem unser Training die letzten Wochen mehr oder weniger gut geklappt hat, haben wir versucht uns diese Woche etwas zu erholen. Aber wie es halt so ist wenn man neben dem Sport auch noch arbeiten muss, hat dies bisher noch nicht ganz so funktioniert. Bevor man in den "Urlaub" kann, muss man halt alle wichtigen geschäftlichen Dinge erledigt haben, damit man den Kopf für die kommenden Aufgaben frei hat. Und so hatten wir diese Woche halt noch ein bisschen Stress. Aber jetzt haben wir frei. Unsere Räder sind nach einem letzten Check bei SPEEDZONE Herbolzheim topfit. Auch unsere andere Ausrüstung ist trotz der vielen Trainingskilometer in einem top Zustand. Jetzt geht der Pack-Marathon los. Alles was wir in einer Woche brauchen, inklusive Luftbett und Schlafsack, muss in 1 Tasche verstaut werden. Angesichts der düsteren Wetteraussichten und dem damit verbundenen hohen Kleidungsbedarf ist dies gar keine so einfache Aufgabe. Denn auch unsere Verpflegung für die 7 Tage (insgesamt über 70 PowerBar Gels, 14 Powerbar Riegel, Getränkepulver und RecoveryDrink) muss in die Tasche. Doch mittlerweile haben Andrea und ich schon Routine in der Auswahl der Sachen, die wichtig sind und welche man notfalls dann doch zuhause lassen kann. Nach dem wir schon letztes Jahr nicht allein bei der VMTS gestartet sind, freuen wir uns zusammen mit Sebastian an den Start zu gehen. Auch wenn er noch keine Etappenrennerfahrung hat, sind wir sicher, dass er das Rennen gut meistern wird. Langweilig wird es bestimmt nicht! ie immer werden wir Euch über unsere Erlebnisse auf dem laufenden halten. 
 
Bis bald
Andrea und Sven




  

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Nur noch 4 Tage...

und dann ist es soweit, mein erstes Mehrtagsrennen steht an. Ich starte bei der am 15. August beginnenden Trans Schwarzwald, die über 7 Etappen von Sasbachwalden zum Feldberg führt. Ich kann es kaum erwarten, bis es endlich los geht und bin mal gespannt was mich dort so erwartet und vor allem, was meine Beine dazu meinen.
Glücklicherweise sind mit Andrea und Sven, die in der Mixed-Wertung an den Start gehen, 2 erfahrene soq'ler mit dabei, für die ein Etappenrennen inzw. vermutlich weniger aufregend sind, als ein kurzer, schneller Marathon.

Dank des relativ stabilen Wetters konnte ich in den vergangenen 6 Wochen ausgiebig und wie geplant trainieren und hoffentlich auch meine Form noch weiter verbessern. Das letzte Rennen für mich beim Spessart Marathon ist ja schließlich schon eine Weile her. Größtenteils standen lange Ausdauereinheiten gepaart mit einigen schnelleren bzw. Krafteinheiten auf dem Programm.
Um auch die Fahrtechnik zu schulen, war ich Mitte August mit einer Gruppe Bikern vom MTB Südbaden mal in bisher unbekannten Gefilden unterwegs. Wir fuhren für ein Wochenende zum Freeriden nach Portes du Soleil. Einige werden diese Region aus dem Winter als hervorragendes Skigebiet kennen. Das Ziel an diesem Wochenende war, möglichst viel Höhenmeter zu machen. Allerdings zur Abwechslung nur bergab. Nur wie bergauf kommen? Klar bequemes shutteln mit der Gondel, eine ganz neue Erfahrung. Und ich muss sagen, so für kurze Zeit kann man sich schon daran gewöhnen. Die Trails dort sind hervorragend ausgebaut und man surft teilweise Kilometerweit und wird ab und zu noch durch kleine bis größere Sprünge (für die die sich trauen) oder technische Passagen verfeinert. In normalen Bikeklamotten kommt man sich allerdings wie ein Exot vor, da der Rest nahezu komplett verpackt in Protektoren über die Trails heizt. Ich muss sagen einfach genial, und für dich Fahrtechnik hat es auch extrem viel gebracht, da von Anliegern über extremes Gefälle und Highspeedstrecken alles dabei war, was man von den heimischen Trails eher weniger kennt.

So und jetzt gilt es die wenigen Tage noch zur Regeneration zu nutzen, die ganze Ausrüstung zu packen (wie das in die Tasche gehen soll, weiß ich allerdings noch nicht) und dann frisch und erholt am kommenden Sonntag an den Start gehen zu können. Die Streckenführung klingt sehr interessant, der Asphaltanteil soll nur bei 15% liegen. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Aber mit unseren BMC Team Bikes, die gerade noch von Speedzone durchgecheckt werden, ist ja schließlich alles fahrbar:-)

Ich werde mich planmäßig nach der 1. Etappe wieder melden.

Gruß und bis die Tage Sebastian

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Erfolgreiche Premiere des Freiburger Schlossbergbike-Rennens

Am vergangenen Freitag nutzten Andrea und ich die Premiere des Freiburger Schlossbergbike-Rennens als letzte schnelle Trainingseinheit vor der am 15. August beginnenden Transschwarzwald. Unser Ziel war es, auf der für uns kurzen Strecke unter Wettkampfbedingungen die letzten Trainingsreize zu setzen. Auf einer rund 22 km langen Strecke ging es vom Feiburger Schlossberg (Kanonenplatz) auf den Roßkopf und wieder zurück. Insgesamt mussten dabei ca. 550 Hm überwunden werden.
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Zusammen mit Roland, der ebenfallst mit Markus Bär und unserem Gastfahrer Beatus Dietsche mit am Start war, fuhren wir auf dem Dreisamradweg zum Rennen. Am Kanonenplatz angekommen, trafen wir viele bekannte Gesichter. Andrea und ich fuhren uns nach dem Abholen der Startnummern nochmals etwas warm. So konnten wir uns auch gleich einen Überblick über die ersten paar Meter der Strecke verschaffen. Um Punkt 18.00 Uhr ging es dann los. Die in Freiburg lebende Mountainbikeikone Pia Sundstedt gab den Startschuss ab. Und los ging es. Ich versuchte mich im vorderen Teil des Feldes zu halten, was mir bis zum Anstieg zum Roßkopf auch sehr gut gelang. Mein Puls war da aber schon jenseits der 190, so dass ich Markus, Roland und Beatus ziehen lassen musste. Aber Roland blieb dabei immer in meiner Sichtweite. Schließlich wurde ich dann auch noch von Alexandra Engen, der frischgebackenen U 23 Weltmeisterin vom Rothaus-Cube-Team überholt. Ihr gelang, was mir leider verwehrt blieb, sie schloss auf die Gruppe von Roland auf. Ich kämpfte mich immer ein paar Meter dahinter alleine ab. Auf dem Gipfel des Roßkopf gab ich dann nochmals alles, da nun eine Abfahrt bevor stand, und so konnte ich schließlich auf Alexandra Engen aufschließen. Doch die Gruppe mit Roland war leider schon auf und davon. In der Abfahrt konnte ich dann die Qualität unseres BMC Team Elite 01 voll ausspielen und wieder etwas auf Roland aufschließen. Schließlich ging es aber wieder flacher und teils bergauf zurück Richtung Kanonenplatz. Da vorne in der Gruppe gut zusammen gearbeitet wurde, gelang es mir nicht mehr diese einzuholen. In 52.31 min kam ich dann schließlich ins Ziel. Leider war das Rennen da schon vorbei. Ich wäre am liebsten noch eine oder zwei Runden weiter gefahren. Mit Durchschnittspuls 187 war ich aber mit meiner Leistung als Gesamt 19. zufrieden. Es hat sich halt wieder mal gezeigt, dass die kurzen Strecken noch nicht ganz mein Ding sind.
 
 
Andrea ging das Rennen sehr mutig an. Sie setzte sich vom Start weg auch im vorderen Feld fest. Auf der Auffahrt zum Roßkopf konnte sie dann ihre Stärke am Berg ausspielen und eine kleine Lücke zu ihren Verfolgerinnen herausfahren. Auf der anschließenden Abfahrt konnte sie diese dann sogar noch vergrößern. Im Gegensatz zum Bergrennen in Steinach hatte sie auch keinen Einbruch und konnte das hohe Tempo weiter halten. In 58.49 min fuhr sie Freudestrahlend als Gesamt 2. ins Ziel und durfte daher auch wieder auf dem Podest stehen. 68da4b42-6a1d-2106-d449-2c67e1ff395a 800x533
 
Dies war auch mir diesesmal nicht vergönnt, denn zusammen mit den anderen soq.de endurance Teamfahrern kamen wir in der Manschaftswertung auf den 1. Platz. 
 
Andrea und ich haben nun die Vorbereitung für die Transschwarzwald so gut wie abgeschlossen. Jetzt werden wir uns etwas erholen um dann ausgeruht ins nächste Rennen zu gehen.
 
Bis dann
 
Andrea und Sven

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Craft Bike Transalp Challenge - Noch 5 Tage

Nur noch wenige Tage bis zur 13. Bike Transalp Challenge, diesmal mit Craft als Namenssponsor.

Am Freitag beginnt für Daniel und mich die Reise. Mittags machen wir uns mit dem Zug – und hoffentlich mit funktionierender Klimaanlage – auf den Weg nach Füssen. Nachmittags geht’s dann erst zur Akkreditierung, danach fahren wir eventuell noch eine kurze Runde, um die Beine zu lockern. Abends bei der Pastaparty werden wir uns sicher die ein oder andere Portion Nudeln genehmigen und die Kohlehydratspeicher für die 1. Etappe füllen.

Ab Samstag geht es dann auf 8 Tages-Etappen von Füssen über 19.685 Höhenmeter ins 598,14 km entfernte Riva am Gardasee. Die Etappenorte im Einzelnen: Füssen – Imst – Ischgl – Scuol – Livigno - Ponte Di Legno – Male - Madonna D.C. – Riva del Garda. Für mehr Informationen
hier klicken!

Das Profil ist auch in diesem Jahr wieder sehr anspruchsvoll, doch mit unserem hochklassigen Equipment wie dem BMC Team Elite, unserem Polar CS 600 sowie der adäquaten Verpflegung werden wir die Challenge sicher richtig gut meistern. Hinzu kommt, dass wir uns im Vergleich zum Vorjahr Übernachtungen in Hotels und Pensionen gönnen und so dem doch recht anstrengenden und nicht besonders erholsamen Camp-Aufenthalt aus dem Weg gehen.

Dennoch bleibt abzuwarten, ob wir die doch recht gute Platzierung aus dem Vorjahr noch verbessern können. Die ursprüngliche Zielsetzung – Platz 100 – scheint anbetracht des Trainingsrückstandes in weiter Ferne.

Zudem hat der Internationale Radsportverband (UCI) das wohl bekannteste Mountainbike-Etappenrennen der Welt aufgewertet und wird erstmals UCI Ranking Points vergeben. Die besten 25 Teams der Abschluss-Gesamtwertung erhalten UCI-Punkte für die Weltrangliste, die zur Berechnung einer möglichen Olympiaqualifikation herangezogen wird. Insgesamt ein weiterer Anreiz für Spitzenfahrer als auch für Amateure, der Mischung aus Profi- und Breitensport ein besonderes Flair zu geben.

Auch das Wetter ist dieses Jahr eine große Unbekannte und wir können nur hoffen, dass es während der Tour nicht zu solchen extremen Temperaturen kommt, wie wir sie derzeit erleben.

Auf jeden Fall aber werden wir wie auch im letzten Jahr täglich von den einzelnen Etappen berichten und Euch mit Bildern, Erlebtem, Routeninformationen, Herzfrequenz- und Höhenkurven einen kleinen Ausschnitt vom härtesten Mountainbike-Etappenrennen der Welt geben.

Wir hoffen und freuen uns auf Eure Unterstützung.

Viele Grüße,
Marko 


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polar
 
 
 
 

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