Der Winter ist zurück

Schneetour auf dem BurgenwegHeute morgen traute ich meinen Augen nicht. Es war alles weiß und es herrschte ein regelrechter Schneesturm. Und das nach dem es die vergangenen Tage so herrliches Wetter hatte und auch relativ warm war. Nach reichlichen Überlegungen, ob ich mich bei dem Wetter wirklich rauswagen soll. Heute Mittag entschied ich mich dann doch, erstaunlicherweise während draußen ein heftiger Graupelschauer niederging, dick eingepackt auf s Bike zu sitzen. 
Bereits auf dem ersten Hügel zeigte es sich, dass es genau die richtige Entscheidung war. Bei strahlendem Sonnenschein ging es auf bereits wieder nahezu schneefreien Waldwegen weiter aufwärts mit dem Ziel den Burgenweg zu fahren. Endlich auf dem Trail angekommen, stelle ich mit erstaunen fest, dass ich wohl nicht der einzige war, der diesen Weg als Ziel hatte. Allerdings waren es keine Bikespuren, sondern Fußabdrücke die auch schnurstracks auf einen überdimensionalen Schneeball mitten im Wald zuliefen.
 
Schneetour auf dem BurgenwegDie knapp 5cm Schnee sorgten dafür, dass der Heimtrail doch noch zu einer spannenden Angelegenheit mit hohem Suchfaktor führte. Und der Überraschungseffekt ist auch deutlich höher, wenn der Reifen plötzlich macht was er will, weil man über einen verdeckten Ast oder ein Schlammloch gerollt ist. 
Kurz vor dem Wendepunkt Eichbergturm, war dann auch eine kurze Tragepassage angesagt. Da das Sturmtief am vergangenen Wochenende etliche Bäume quer über den Weg verteilt hatte. Auf dem Heimweg zeigte sich dann auch Frau Holle wieder von ihrer unangenehmen Seite, was sich in riesigen Schneeflocken zeigte, die das Bike und mich zu einem Schneemann verwandelten. So war ich dann doch froh, nach ca. 1,5h wieder zu Hause in der warmen Stube angekommen zu sein. Mein Fazit, wer bei dem Wetter wirklich drin am warmen Kachelofen sitzen bleibt, verpasst das Beste;-) Gruß Sebastian


 

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Jetzt treten wir auf der Stelle

Absolute Windstille, statt Vogelgezwitscher dröhnt monoton der Bass in meinen Ohren. Die Flüssigkeit, die ich oben in mich hineinschütte, scheint auf direktem Weg aus meinen Poren hinaus zu schießen. Ich fühle mich, als hätte ich geraden den zweiten Aufguß in der Sauna hinter mir. Seit einer Stunde habe ich keinen trockenen Fetzen Stoff mehr am Leib. Der Schweiß läuft durch die Hose bis in die Schuhe.
Mühsam drücke ich die Pedale den X-ten Berg hinauf. Wie viele Kilometer bin ich denn jetzt schon gefahren? 30, 40 oder sogar mehr? Aber die nur 2m entfernte Wand habe ich trotzdem noch nicht erreicht. Immerhin kenne ich so langsam meine CD-Sammlung wieder auswendig. Gerade lege ich mein zweites Handtuch tropfnass zur Seite. Der nächste Berg kommt. Puls 170. Die Beine brennen. Nur 10 oder 20 Watt weniger, um die Schmerzen etwas erträglicher zu machen. Die Versuchung ist groß, aber nicht so groß, dass ich ihr nachgebe. Denn noch größer ist das Ziel vor Augen für das man den ganzen Aufwand betreibt. Dann, endlich das erlösende Ende der Quälerei. Ich regle die Leistung meines Rollentrainers herunter und kurble erschöpft die letzten Minuten aus, immer Richtung Zimmerwand.
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Der Winter meint es im moment gut mit uns. Zu gut, um draußen ein vernünftiges Radtraining zu machen. Temperaturen unter 0 C und dazu noch eine ordentliche Schneedecke verhindern derzeit das Fahren im Freien. Daher beschränken sich unsere Aktivitäten nunmehr auf Skilanglauf, Laufen und Rollentraining. Doch mit der richtigen Einstellung und Ablenkung (laute Musik bis der Nachbar klingelt) lässt sich auch auf der Rolle ein gutes Trainingsprogramm abspulen. Trotzdem freue ich mich schon jetzt auf die wärmeren Jahreszeiten.
 
Bis bald  Sven
 
 
 

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Kein Zuckerschlecken

es war für die insgesamt  96 Teilnehmer bei der 16ten Austragung des  Run & Bike in Reute sicher kein Zuckerschlecken. Bei Temperaturen von minus 15 Grad sowie schneebedecktem und gefrorenem Untergrund hatten sowohl die Radfahrer als auch die Läufer  alle Hände voll zu tun, die ohnehin schon anspruchsvolle Strecke ohne Blessuren zu bewältigen. Abwechselnd gehen beim traditionsreichen Rennen am vierten Advent Läufer und Radfahrer eines Teams auf den Rundkurs. Am besten und damit am schnellsten absolvierten Marcus Klausmann auf dem Rad und Jan Förster als Läufer den Rundkurs und konnten das Rennen für sich entscheiden. Auf Platz zwei folgten Mountain Bike Profi und Olympiateilnehmer Moritz Milatz vom Multivan Merida-Biking Team und Triathlon Profi Andi Böcherer vom Team Abu Dhabi. Platz drei belegten Raymund Kufner vom RSV Wyhl und Simon Dörflinger vom LC Rothaus.  Trotz aller Bemühungen vom Radsportfachgeschäft SPEEDZONE aus Herbolzheim, die mit eigenem Teamzelt warme Getränke und Verpflegung für die Mitglieder des soq.de-endurance Teams  bereit hielten, gelang angesichts des professionellen Starterfelds keine Top Ten Platzierung für die ambitionierten Hobbyathleten. „Wir haben es leider nicht geschafft, unser Ziel zu erreichen. Dafür war einfach die Konkurrenz zu stark. Wir können mit unserem Abschneiden aber durchaus zufrieden sein. Es ist uns gelungen, auf uns aufmerksam zu machen und haben die tolle Atmosphäre und die gute Stimmung vor Ort genossen“ so Tom Tittmann, Geschäftsführer von soq.de. Auf dem nagelneuen BMC-Bike gelang Markus Baer und Michael Huber immerhin ein sechzehnter Platz von 48 Teams, die sich der Herausforderung stellten. „Ich muss mich zwar noch ein wenig an´s Rad gewöhnen, aber es war schon ein super Fahrgefühl. Ich bin nicht nur mit dem BMC-Bike glücklich, sondern auch mit meiner Leistung“ resümerte Baer kurz nach dem Rennen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatte plötzlich einsetzender Schneefall noch für weihnachtliche Stimmung auf der Strecke gesorgt. Um nach dem Rennen der extremen Kälte zu entkommen,  ging es für Athleten als auch Zuschauer und Organisationsteam schnellstens unter die heiße Dusche. 

 

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Cape Epic, wir kommen!

Es ist Anfang November. Für viele liegt das Sportjahr 2010 noch in weiter ferne. Nicht aber für uns.Seit 5 Wochen sind wir schon wieder im Training. Grund für unseren frühen Saisonstart ist das Absa Cape Epic, ein Mountainbike-Etappenrennen in Südafrika. Es gilt als eines der härtesten Mountainbike-Etappen-Rennen der Welt. Start des Rennens ist der 21. März 2010. In 8 Etappen sind dabei 722 km und 14635 Hm zu überwinden. Gestartet wird in Zweier-Teams. Andrea und ich werden wieder als Mixed-Team an den Start gehen.
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Bereits Ende März 2009 wurden die ersten 100 Startplätze dieses begehrten Rennens in einer „first come first serve“ Verlosung vergeben. Da es sehr schwierig ist einen der ca. 500 Teamstartplätze zu bekommen (es gibt jedes Jahr über 10.000 Anmeldungen) und diese nur in einem Losverfahren vergeben werden, versuchten wir in der Nacht zum 31.03. unser Glück. Ganz schnell füllten wir das Online-Anmeldeformular aus. Dies war gar nicht so einfach, da u.a. Sachen wie Personalausweisnummer und anderes eingetragen werden mussten. Doch schon 2 Minuten nach abschicken der Anmeldung bekamen wir eine Mail. Wir waren total aufgeregt, als wir diese öffneten. „Congratulation, you have a guarantee start place for the Absa Cape Epic Race 2010!” Wir hatten es also geschafft und einen der ersten 100 Plätze ergattert.
 
Nun heißt es für uns fleißig trainieren. Da dies im Winter nicht ganz so einfach sein wird, sind wir gespannt wie es uns hierbei ergeht. Zuerst werden wir bis Ende des Jahres unsere Grundlagenausdauer auf Vordermann bringen. Dies wird mit Laufen, Schwimmen, Radfahren und Langlauf passieren. AbJanuar werden wir dann das spezifische Radtraining und die Rennvorbereitung in Angriff nehmen.

Wir werden Euch über unsere Erlebnisse auf dem laufenden halten.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Andrea und Sven

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uphill Bad-Peterstal - Tradition verpflichtet

Am Wochenende stand mal wieder ein uphill auf dem Plan.
10 km bergauf mit 500 Hm - das Rennen fand 2009 schon das 18. mal statt und diese Tradition verplichtet auch jedes Jahr auf´s Neue an den Start zu gehen.
 
Bei Sonnenschein und nicht ganz warmen 8 Grad fiel der Startschuss. Und beim uphill wie immer von Anfang an volle Kanne. Puls auf der Pulsuhr schaut man sich besser nicht an, weil die Werte in schwindel eregender Höhe nicht gerade motovierend sind. Aber irgend wie schaut man das Rennen über doch auf die Polar Uhr - vielleicht auch nur um von ihr bestätigt zu bekommen, dass es einem wirklich so schlecht geht.
 
Eine schöne Strecke bei der man auf 10km um jeden Platz kämpft. Bei diesem uphill geht es sogar mal ca. 1 km bergab. Genau dies ist allerding echt hart; da die Strecke danach 2 km Endspurt bergauf in´s Ziel führt. Nach der Abfahrt haben sich die Muskeln an die Entlastung gewöhnt und wollen die letzten 2 km nicht mehr fahren, da würde man am liebsten absteigen und schieben. 
Im Ziel ist dann doch immer alles halb so schlimm und ich bin mit dem 12. Platz bei den Senioren bei dem sehr gut besetzten Fahrerfeld ganz zu frieden.
 
Zum Sainsonausklang steht nächste Woche noch das Burgrace in Kenzingen an und dann kommt der Winter...
 
 

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Feuertaufe bestanden


FEUHallo Freunde,
am Wochenende habe ich meine Feuertaufe am Berg auf dem MTB bestanden. Für einen alten Ironman wie mich, der bisher nur auf der Strasse trainiert hat, war dies eine Herausforderung der besonderen Art. Es hat mich naturgemäß auch das ein oder andere Mal am Wochenende mit dem Mountainbike in die Prärie gehauen. Noch ist kein Meister vom Himmel gefallen, aber ich stelle mich der Herausforderung. Und so werde ich am Wochenende mein erstes Cross-Country-Rennen in  Hecklingen bestreiten. Dort findet das alljährliche Burgrace durch die Weinhänge statt. Wie gut, das auch Markus Bär am Start ist und er notfalls die Teamehre retten wird. Ein Video vom letztjährigen Burgrace findet ihr auf unserem You-Tube-Kanal.


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Wieder ein Platz auf dem Podium

stHeute stand mit dem Schwarzwald Bike Marathon in Furtwangen eines der letzten MTB-Rennen für diese Saison auf dem Programm. Hier galt es 90km in den Höhenlagen des Hochschwarzwald zu absolvieren. Aus den letzten Jahren wusste ich schon, dass mich dort alles am Start erwarten kann. Zum Glück trat nicht alles ein! Durch das schöne Wetter in den letzten Tagen war schon einmal gesichert, dass das Ganze keine Schlammschlacht wird. Allerdings muss ich zugeben das mit 6°C Aussentemperatur, kurz vor dem Start, nicht gerade meine Temperaturen geherrscht haben. Aber es ist für Alle gleich und daher brauche ich auch erst gar nicht anfangen zu jammern. Vom Start weg war unser Rennen, was offiziel als Rothaus-Cup ausgeschrieben war, ein richtig schnelles Rennen. Nur leider hatte ich nach dem Start wohl noch nicht ganz ausgeschlafen und habe den Zug vorne verpennt. So hieß es dann für mich das meiste alleine zu fahren, was sicherlich bei dem Wind nicht immer Spaß gemacht hat. Aber kleine Fehler werden eben sofort bestraft und das in diesem Fall eben zu recht. Allerdings muss ich zugeben das der Sieger S. Tröndle fast eine halbe Stunde schneller war als ich und ich war schon um einiges schneller als letztes Jahr. Sprich Platz zwei in meiner AK geht völlig in Ordnung. Der Sieger war einfach eine andere Hausnummer! Nur schön das man sieht, dass man in meinem Alter auch noch so schnell fahren kann, denn das spornt mich für das nächste Jahr noch mehr an. Nun werde ich erst einmal für ein paar Tage die Beine hochlegen und dann so langsam in Richtung Saisonausklang  wandern. Mit dem BurgRace in Hecklingen werde ich dann in die wohlverdiente Wettkampfpause gehen und Kraft fürs nächste Jahr tanken.
 
Also bis demnächst, Euer Markus.
 
 

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soq.de wieder ganz oben

RIMG0928Heute stand mit dem Cross-Country Rennen im Münstertal der letzte Lauf zum Schwarzwaldtäler-Cup auf dem Programm. Hier wollte ich unbedingt noch einmal meine gute Form zeigen. Denn von der TransSchwarzwald habe ich mich wieder sehr gut erholt und die 12h von Todtnauberg waren noch einmal eine gute Vorbereitung für Heute.
 
Gesagt getan, um 11:02 Uhr ging es auf den 3,8km langen Rundkurs, den wir Senioren fünf mal zu befahren hatten. Ein Kurs der technisch doch recht fordernd war. Zum Glück war die Strecke trocken und somit gut zu befahren. In der ersten Runde hielt ich mich noch am Gesamtführenden auf, doch schnell merkte ich, dass er heute wohl nicht die besten Beine hatte. So beschloss ich das Heft selbst in die Hand zu nehmen und gab ordentlich Gas. Das Ich gut unterwegs war zeigte mir die ständigen Überholvorgänge der vor mit gestarteten Hobby-Klasse. Da ich mir aber nicht wirklich sicher war, ob mein direkter Kontrahent nicht doch noch einmal die zweite Luft hinten raus bekam, fuhr ich die ganze Zeit mit vollem Gashahn. Erst im Ziel zeigte mir sich der riesen Vorsprung den ich in der kurzen Zeit heraus gearbeitet hatte.
Fazit: Ein Rennen nach meinem Geschmack. Schade das die Serie jetzt zu Ende ist, den die Form stimmt und lässt sicherlich für nächste Woche beim Bike-Marathon in Furtwangen auf ein ebenfalls gutes Resultat hoffen.
 
Bis demnächst, Euer Markus.

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Podium verpasst aber Torte mit Platz 4. gewonnen!

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Am Samstag starteten wir Andrea und Sven beim 12Std.Rennen in Totnauberg als Mixed Team. Eine Frau und ein Mann bilden hierbei zusammen ein 2erTeam.  Von den jeweils gemeldeten Mannschaften darf sich immer nur ein Teilnehmer auf der Rennstrecke befinden. Gewechselt darf nur in der angegebenen Wechselzone bei Start und Ziel erfolgen. Dabei bleibt es jedem Team selbst überlassen, ob es nach jeder Runde wechselt oder ob ein Fahrer mehrere Runden am Stück fährt. Wer die meisten Runden in den vorgegebenen 12 Std. absolviert, hat gewonnen. Die Wettkampfstrecke in Todnauberg führt über einen 14 km langen Rundkurs auf Wald- bzw. Rad- und Wanderwegen, sowie Singletrails. Sie ist sehr anstrengend, da es keine Möglichkeit gibt sich zu erholen.  Nach einer fast schlaflosen Nacht(so kam es uns vor, wie es so ist wenn man immer wieder aufwacht und die Kirchturmuhr stündlich hört) standen wir um 4.45Uhr auf. Wir mussten sehr früh in Totnauberg sein um einen guten Parkplatz zu sichern und unser Verpflegungslager  auf der für uns abgesteckten Rasenfläche aufzubauen.
 
(Den Platz an der Strecke hat unser Vereinskollege Stefan Sellinger, der als Einzelfahrer startete, am Vortag für uns abgesteckt) Die Lage war super, denn wir hatten nur einige Meter zur Wechselzone und die Verpflegungszone war auch gleich nebenan. Als Renntaktik wählten wir die gleiche wie im letzten Jahr. Wir beschlossen, dass  (Sven) die erste Runde fahre, da ich im Startgetümmel besser zu Recht komme als Andrea. Unser Ziel in diesem Jahr war es, zusammen18 Runden zu fahren. Im letzten Jahr schafften wir 17 Runden. Rein rechnerisch gesehen hieß dies, dass ich (Sven) die 14km und 340hm immer gut unter 40min bleiben musste und Andrea nicht über 41min pro Runde brauchen durfte. Doch unsere Rechnung ging leider nicht ganz auf. Die Streckenverhältnisse waren schwieriger als im letztes Jahr, da stellenweise die Wege mit Schotter aufgefüllt waren und meistens viel Gegenwind herrschte. Nach mehreren Runden zeichnete sich ab dass wir die 18 Runden nicht schaffen würden. Irgendwie war nicht unser Tag. Vielleicht waren wir noch nicht ganz von der Transschwarzwald erholt oder das kühle Wetter, oder… . Die Lunge brannte und in den kurzen Pausen von 30 min. musste man schon wieder in der Wechselzone stehen. Ich (Sven) fuhr dann in der Mittagszeit einmal 2Runden hintereinander in der Hoffnung dass Andrea sich gut erholt und im Anschluss flotte Runden fahren kann. Aber daraus wurde leider nichts. Sie hatte in der Pause mit den kühlen Temperaturen zu kämpfen und zitterte am ganzen Körper obwohl sie sich in Decken eingehüllt hatte. Unser Polar zeigte eine Durchschnittstemperatur von 18 Grad an, aber im Schatten fühlte es sich mit dem starken Wind viel kühler an. Nach 15 Runden lagen wir immer noch auf Rang 4 wie von Anfang an. Der Zeitabstand nach vorne auf den 3. Platz war schon recht groß und nach hinten hatten wir zwischenzeitlich 6 min.Vorsprung. Leider wurden die Ergebnisse in den letzten Runden nicht mehr aktualisiert, so dass wir keine Ahnung hatten ob wir auf Platz 5 abgerutscht sind oder unser Zeitvorsprung gut reichte. So hieß es eben so schnell zu fahren wie noch möglich. Dies ist aber leichter gesagt als getan. Denn im 2er Team (bei einem Wechsel in jeder Runde) hat man fast keine Zeit sich zu erholen. Es bleiben einem gerade mal 30 min. um sich zu Verpflegen, das Rad wieder in Ordnung zu bringen und um schnell auf die Toilette zu gehen. Nach 8 – 9 Std. fällt es einem dann immer schwerer sich nach der kurzen Pause aufs Rad zu setzten und Vollgas zu fahren. RIMG0931-1
 
 
Da wir die Teams hinter uns nicht kannten (jedes 2er Team, egal ob Herren, Frauen oder Mixed hatte die gleichen Hintergrundfarben auf den Startnummern), hatten wir auch keine Ahnung auf wen wir besonders aufpassen mussten. Aber egal, wir blieben bei unserer Taktik (jede Runde Wechsel) und hatten abgemacht dass Andrea die Schlussrunde fahren soll. Allerdings hatte sie vergessen noch auf die Toilette zu gehen. Hin und hergerissen hat sie es sich auf der Strecke dann allerdings verkniffen anzuhalten, da sie nicht wusste ob uns dieser Halt einen Platz kosten könnte. Zum Glück hat sie nicht angehalten, denn das Team auf Platz 5 lag am Ende dann nur 1Min.20sec. hinter uns. Im Ziel gab es für jeden Sekt und wir plauderten noch mit vielen befreundeten Fahrern, deren Zahl nunmehr von Rennen zu Rennen immer größer wird.
 
 
 
Mit Platz 4 gab es eine für uns eine Schwarzwälder Kirschtorte (wussten wir noch vom letzten Jahr) und wir warteten daher noch bis zur Siegerehrung.
 
 
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Alles in allem war es auch in diesem Jahr wieder schön in Todnauberg zu starten. Leider konnten wir nicht ganz unser Ziel erreichen, aber wir sind trotzdem mit unserem Ergebnis zufrieden. Und die Schwarzwälder Kirschtorte hat auch ganz gut geschmeckt!
Vor allem in den technisch schwierigen Abfahrten konnten wir unsere gute Fahrtechnik ausspielen und viele Fahrer distanzieren. Nur bergauf hat dann an diesem Tag doch noch ein klein wenig Kraft gefehlt. Aber das kann in so einer langen Saison schon mal passieren.
 
Jetzt wollen wir uns erst mal richtig erholen und dann schauen wir mal, ob wir noch ein oder zwei Rennen in diesem Jahr bestreiten bevor es in die Winterpause geht.
 
Bis bald
 
Andrea und Sven
 

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12h Todtnauberg

RIMG0928Am gestrigen Samstag fand im Todtnauberg im Hochschwarzwald das 12h MTB-Rennen statt. Hier hieß es eine 14km lange und mit 400Hm Cross-Country Runde (siehe unten) so oft wie nur möglich zu absolvieren. Mit dem Mixed Team Andrea und Sven Meier und dem 3er Team (Gastfahrer Sebastian Hafner, Roland Krams und mir) waren vom Team soq.de zwei Teams an dieser Veranstaltung am Start. Unsere Taktik im 3er Team war klar vorgegeben. Spass haben und trotzdem nicht schlecht aussehen. Meine beiden Mitstreiter beschlossen einstimmig, dass ich der Startfahrer machen sollte. Gesagt getan, was die beiden aber nicht wussten, dass Spass haben bei mir gleichzeitig heißt Vollgas geben. So kam ich nach kanpp 30min schon wieder als Gesamt Vierter in die Wechselzone. Sebastian übernahm dann die zweite Runde bevor er Roland auf die dritte Runde schickte. Roland bekam aber immer mehr Probleme mit seiner Hinterradbremse, die zum Schluss der Runde Ihre Arbeit ganz einstellte. Leider ließ sich dieser Defekt nicht sofort beheben und so rutschen wir aufgrund des Ausfalls von Roland etwas weiter nach hinten in der Wertung. Man merkt es ziemlich stark, ob mann nur ca. 30min Pause zwischen zwei Belastungen hat, oder doch etwas mehr wie eine Stunde. Genau in dieser Phase bekam Sebastian auch noch einen Plattfuß. Diese Situation absolvierte er zum Glück meisterlich und so verloren wir wenig Zeit zusätzlich. Rolands Hinterradbremse bekamen wir dan weitestgehenst wieder flott und so konnte er wieder mit einer Menge Wut im Bauch ins Renngeschehen eingreifen. Die Zeiten sprachen für sich. Gegen Nachmittag arbeitet wir uns dann wieder auf Platz fünf vor. Kurz nach 19 Uhr fuhr Roland zum 19 mal über Ziellínie. Die hieß für unser
Team, nach 266km und über 7.600 steigenden Höhenmeter Platz 5 in der 3er Wertung. Wow, für ein bißchen Spass waren wir gar nicht so schlecht. Noch schnell ein Wort zum Sieger in unserer Wertung.  Die Jungs fuhren sage und schreibe 21 Runden in der selben Zeit, aber noch bewunderswerter fand ich die Leistung von Andrea und Sven die in der Mixedwertung den vierten Rang erkämpften - Kompliment! Fazit:  Eine super organisierte Veranstaltung an dem es an nichts fehlte. Vom Athletenbuffet über Massage bis hin zum Glas Sekt im Ziel war alles vorhanden - weiter so. Noch ein Wort zu meinen beiden Weggefährten, Jungs es hat mir rießig Spass gemacht mit Euch, auch wenn Ihr ab und zu den Blutgeschmack im Mund hattet, Euch etwa nicht?
 
Nächste Woche steht mit dem Täler Cupfinale schon wieder ein weiteres Rennen auf dem Programm.  In diesem Sinne gute Regeneration, Euer Markus.
 
P.S.: Weitere Bilder und ein Video werden in kürze folgen
 
Strecke
Aufgenommen mit Polar RS 800cx
 
 
 

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