Am vergangenen Wochenende war es soweit: Das grande Wettkampffinale 2010 beim Nikolauslauf der Laufgruppe Geroldseck in Reichenbach. Noch einmal 10 Kilometer abspulen und dann ist mal für 4 Wochen Schluss, mit der Lauferei nach Plan.

Um 15 Uhr startete eine imposante Läuferschar von 320 Teilenhmern auf die 2 x 5 Kilometer Runde.Gerade auf den ersten paar 100 Metern war Aufmerksamkeit angebracht, denn da ging es auf dem schmaleren Weg sehr eng zu. Ich habe es am Anfang heuer ruhig angehen lassen, hatte ich doch aus Ettenheim gelernt. Die ersten beiden Kilometer waren mit 7:50 im guten Tempo zurückgelegt. Jetzt ging es in Lahr-Kuhbach auf den anspruchsvollen Part der Strecke – ab in den Wald. Hier würde ich einige Sekunden liegen lassen, denn nun folgten die Anstiege. Der Waldweg war trotz des Regens der letzten Tage gut belaufbar, kaum „schwerer“ Boden. Auf dieser Passage lief ich nach Gefühl, mit einem Auge auf dem Pulswert. Hier noch nicht das komplette Pulver verschießen – man sieht sich heute ja zweimal. Das Läuferfeld hat sich auf der Waldpassage schon gut auseinander gezogen. Vor mir waren noch ein paar Läufer, die ich nach meiner Einschätzung, auf Runde 2 überholen sollte. In die sollte es jetzt gleich gehen. Zwischenzeit: 20:05 – wie zu erwarten hatte ich auf dem Waldweg Zeit verloren, jedoch schaut das hier nach einer passablen Zeit aus. Die nächsten beiden Kilometer in der Flachpassage würde ich jetzt nutzen um ein paar Sekunden rauszuholen, so war ich bei Kilometer 7 bei 27:57 und Überraschenderweise bei Kilometer 8 bei 31:55. Mensch, mit einer Zeit unter 40 Minuten hatte ich nicht gerechnet und war auch nicht das Ziel. Jetzt kamen allerdings die Hauptanstiege und ich wurde langsamer. Allerdings lief ich Schritt für Schritt auf eine 5-er Läufergruppe auf. Nach den Anstiegen, in der Flachpassage, konnte ich sie überholen und setzte mich zusammen mit einem anderen Läufer ab. Raus aus dem Wald um eine Kurve ging es in Richtung Ziel. Ein Blick auf meine Uhr verriet mit, dass ich Zeit verloren hatte, jedoch eine anständige Zeit erlaufen würde. Allerdings war der Blick auf die Uhr ein Fehler. Der Läufer hinter mir setzte zum Sprint an und überholte mich, so fehlte mir am Schluss dieser Meter. Wäre jetzt ärgerlich gewesen wenn es hier um einen Podiumsplatz gegangen wäre. Ich bin mit der Endzeit von 40:30 zufrieden. 16 Sekunden schneller als letztes Jahr und eine gute Tendenz auf der 10 km Strecke. Nach den Trainingsexperiementen der letzten Wochen und dem Streckenverlauf war eine Bestmarke nicht möglich. So landete ich auf Platz 38 und Platz 8 in der AK.
Kleine Story: Auf der Strecke traf ich einen Läufer der 4 Einheiten Schuhe binden einlegte. Zwischendurch fragte er nach: „Reicht das noch unter 40 Minuten?“, meine Antwort „Wird knapp“ beflügelte ihn tempomäßig, bis ich ihn wieder beim Binden sah. Trotz dieser Einlagen könnte er es noch geschafft haben. Was lernen wir: Genau so wichtig wie der Tempolauf, ist das Schuhe schnüren. Wer beides kann ist im Vorteil :-)
In der Zeit bis zum Marathontraining mache ich jetzt gezielt ein paar Läufe zur Anhebung des Tempo's. Das Training nach der FIRST-Methodik hat mir gezeigt, dass ich für Bestzeiten hohe Kilometerumfänge brauche. Im Winter baller ich mir die rein, damit ich in Freiburg beim Marathon eine Zeit deutlich unter der 3-Stunden-Marke erreichen werde.
Um 15 Uhr startete eine imposante Läuferschar von 320 Teilenhmern auf die 2 x 5 Kilometer Runde.Gerade auf den ersten paar 100 Metern war Aufmerksamkeit angebracht, denn da ging es auf dem schmaleren Weg sehr eng zu. Ich habe es am Anfang heuer ruhig angehen lassen, hatte ich doch aus Ettenheim gelernt. Die ersten beiden Kilometer waren mit 7:50 im guten Tempo zurückgelegt. Jetzt ging es in Lahr-Kuhbach auf den anspruchsvollen Part der Strecke – ab in den Wald. Hier würde ich einige Sekunden liegen lassen, denn nun folgten die Anstiege. Der Waldweg war trotz des Regens der letzten Tage gut belaufbar, kaum „schwerer“ Boden. Auf dieser Passage lief ich nach Gefühl, mit einem Auge auf dem Pulswert. Hier noch nicht das komplette Pulver verschießen – man sieht sich heute ja zweimal. Das Läuferfeld hat sich auf der Waldpassage schon gut auseinander gezogen. Vor mir waren noch ein paar Läufer, die ich nach meiner Einschätzung, auf Runde 2 überholen sollte. In die sollte es jetzt gleich gehen. Zwischenzeit: 20:05 – wie zu erwarten hatte ich auf dem Waldweg Zeit verloren, jedoch schaut das hier nach einer passablen Zeit aus. Die nächsten beiden Kilometer in der Flachpassage würde ich jetzt nutzen um ein paar Sekunden rauszuholen, so war ich bei Kilometer 7 bei 27:57 und Überraschenderweise bei Kilometer 8 bei 31:55. Mensch, mit einer Zeit unter 40 Minuten hatte ich nicht gerechnet und war auch nicht das Ziel. Jetzt kamen allerdings die Hauptanstiege und ich wurde langsamer. Allerdings lief ich Schritt für Schritt auf eine 5-er Läufergruppe auf. Nach den Anstiegen, in der Flachpassage, konnte ich sie überholen und setzte mich zusammen mit einem anderen Läufer ab. Raus aus dem Wald um eine Kurve ging es in Richtung Ziel. Ein Blick auf meine Uhr verriet mit, dass ich Zeit verloren hatte, jedoch eine anständige Zeit erlaufen würde. Allerdings war der Blick auf die Uhr ein Fehler. Der Läufer hinter mir setzte zum Sprint an und überholte mich, so fehlte mir am Schluss dieser Meter. Wäre jetzt ärgerlich gewesen wenn es hier um einen Podiumsplatz gegangen wäre. Ich bin mit der Endzeit von 40:30 zufrieden. 16 Sekunden schneller als letztes Jahr und eine gute Tendenz auf der 10 km Strecke. Nach den Trainingsexperiementen der letzten Wochen und dem Streckenverlauf war eine Bestmarke nicht möglich. So landete ich auf Platz 38 und Platz 8 in der AK.
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Die Kamerafrau flippt komplett aus! |
Kleine Story: Auf der Strecke traf ich einen Läufer der 4 Einheiten Schuhe binden einlegte. Zwischendurch fragte er nach: „Reicht das noch unter 40 Minuten?“, meine Antwort „Wird knapp“ beflügelte ihn tempomäßig, bis ich ihn wieder beim Binden sah. Trotz dieser Einlagen könnte er es noch geschafft haben. Was lernen wir: Genau so wichtig wie der Tempolauf, ist das Schuhe schnüren. Wer beides kann ist im Vorteil :-)
In der Zeit bis zum Marathontraining mache ich jetzt gezielt ein paar Läufe zur Anhebung des Tempo's. Das Training nach der FIRST-Methodik hat mir gezeigt, dass ich für Bestzeiten hohe Kilometerumfänge brauche. Im Winter baller ich mir die rein, damit ich in Freiburg beim Marathon eine Zeit deutlich unter der 3-Stunden-Marke erreichen werde.
Allerdings wird es jetzt vorerst einige Spaßeinheiten auf Rad und Füßen geben, der Spaß läuft und fährt ja bekanntlich immer mit.


