Schnee ohne Ende

sebastianVor einer Woche machte ich mich morgens auf den Weg zum Notschrei, um die bereits angekündigten Ski-Langlaufeinheiten zu absolvieren. Oben angekommen, erwarteten mich strahlender Sonnenschein und sehr angenehme Temperaturen. Hoch motiviert schnallte ich meine Skier an und machte mich auf, die Stübenwasen-Runde 2mal in der klassischen Technik zu laufen. Bereits auf den ersten Metern wurde klar, dass es zwar bergab sehr gut und schnell vorwärts ging, dafür der Abdruck bergauf mit den Schuppenskiern zu Wünschen übrig ließ. Zum 1. Mal auf dem höchsten Punkt der Loipe, dem Stübenwasen, angekommen, genoss ich bei guten Sichtverhältnissen den Ausblick, auf die verschneiten, in Sonnenlicht getauchten Alpengipfel. Nach diesem herrlichen Ausblick ging es dann auf die längste Erholungsstrecke der Runde, der Abfahrt hinab zum Wendepunkt der Loipe bei der Todtnauer Hütte. Am Wendepunkt angekommen, steigt der Puls jedoch sofort wieder in gewohnte Höhen. Da dann direkt die steilsten und schwierigsten Anstiege der Loipe wieder hinauf zum Stübenwasen bewältigt werden müssen. Wieder dort oben angekommen, kommt jedoch der angenehme Teil der Runde. Es geht in ca. 30min größtenteils bergab an der Biathlonanlage vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt, von wo es dann zum zweiten Mal auf die Runde ging. Nach 3:30 oder  40km und knapp über 1000hm war ich dann wieder zurück am Loipenhaus.  Um die geplanten 4 Stunden voll zu bekommen und das herrliche Wetter noch auszunutzen, wagte ich mich dann das 1. Mal auf die neu erworbenen Skating-Skier. Dies stellte sich jedoch als anspruchsvoller und anstrengender als erwartet heraus. Selbst die minimalen Steigungen am Anfang der Loipe waren Kraft raubender als die zuvor absolvierten Classic-Kilometer. Am Sonntag ließ das Wetter dann zu Wünschen übrig. Anstatt dem Sonnenschein vom Vortags herrschte besonders in den höher gelegenen Teilen der Loipe dichter Nebel. Dafür war die Loipe deutlich griffiger, allerdings auch langsamer als am Samstag. Dafür herrschte auf der Loipe reges Treiben. Dies lag daran, dass an diesem Tag das 1. Training der nordischen Junioren Ski WM statt fand, was etliche Trainer und Betreuer aus allen Herren Ländern zu einem Training auf der Stübenwasenspur nutzten. Nach knapp 3 Stunden war ich dann froh, im Auto warme und trockene Kleider anziehen zu können. Nach den ergiebigen Schneefällen am Samstag, und den winterlichen Straßenverhältnissen selbst bei uns in der Reinebene, entschied ich mich gestern dann kurzfristig dafür, nicht auf die Hausstrecke am Notschrei zu fahren, sondern wieder einmal auf den Thurner.  Die Anfahrt war dann trotzdem relativ spannend, da es im Schwarzwald noch wie verrückt schneite und auf den Straßen eine geschlossene Schneedecke war. Endlich oben angekommen, ging es dann bei gerade noch einstelligen Minustemperaturen und starkem Schneetreiben los. Leider war die Spur aufgrund dem Schneefall und der großen
Neuschneemenge extrem weich und teilweise zugeschneit. Die ersten 15km waren dann noch relativ angenehm zum Laufen. Auf der 2. Runde hörte es dann auf zu schneien, dafür kamen die Wolken und der Nebel und die gefühlte Temperatur sank noch weiter ab. Der Nebel führte dazu, dass man phasenweise nur noch bis zu den Skispitzen sah. Dies machte selbst die einfachsten und dank der stumpfen Spur auch noch langsamen Abfahrten zu einem spannenden Erlebnis im Blindflug.  Nach genau 3 Stunden, stand dann die zweite Disziplin an diesem Tage an. Und zwar, das Befreien des Autos von Schnee und einer teils recht dicken Eisschicht. So und jetzt mal schauen, wie die Leistungsdiagnostik am Freitag bei unserem Partner iq athletik verläuft. Viele Grüße aus dem Schnee, Sebastian


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Biken mit den Profis

Hallo,
hier ein kleiner Zwischenbericht meines Trainingsalltags!!!:)
Alles läuft soweit wie geplant, wobei ich eine Weile gebraucht habe, und immer noch brauche, um mich an den etwas anderen Rhythmus zu gewöhnen!! Das frühe Aufstehen und die erste Einheit, der Mittagsschlaf, die zweite Einheit manchmal sogar noch eine dritte und schließlich früh ins Bett. Das ist nicht immer einfach!
Gerade jetzt in den Wintermonaten muss eine gute Grundlage für die nächste Saison gelegt werden, das bedeutet auch die Ein oder Andere etwas längere Einheit. Nun stelle man sich vor 3 Stunden auf dem Rennrad durch die Eiseskälte zu fahren- puuhhhh
das ist schon wirklich hart. Kurzerhand bin ich auf die "tolle" Idee gekommen dieses Training bei mir auf der Rolle zu absolvieren!!:) Drei Stunden Rolle, ohne Fernseher nur leiser Musik, da weiß man hinterher was man geschafft hat:)! Zum Glück ist auch hier kein Tag wie der ein Anderer- so war ich am letzten Wochenende mit den Mountainbikeprofis Anna und Jörg Scheiderbauer unterwegs. Es war interessant zu sehen wie Sie, trotz der durch Schnee und Eis erschwerten Bedingungen, jede knifflige Passage spielerisch meisterten!! Da konnte ich mir einiges an Bikebeherrschung abgucken,was mir wiederum beim Rennradfahren im Triathlon zugute kommen wird. In letzter Zeit haben "die  Scheiderbauers" nicht nur durch sportliche Leistungen auf sich aufmerksam gemacht, denn sie organisieren den mittlerweile sehr bekannten MTB- Weltcup in Offenburg/ Rammersweier. Für das nächste Jahr kommt noch ein richtiges Highlight hinzu- so haben sie es geschafft einen Jedermann und Bundesliga Triathlon für die kommende Saison inOffenburg zu organisieren. (nähere Informationen auf: http://www.scheiderbauer.com/) ….Für mich beginnt nächste Woche ein neuer Trainingsblock, das Radfahren wird vorerst zurückgestellt, nun tritt das Laufen in den Vordergrund. Ich freu mich drauf!!! >Bis bald, Maurice

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soq.de startet bei der Trans Schwarzwald

zielbildKnapp 6 Tage vor dem Start zum großen Mountainbike-Etappenrennen durch den Schwarzwald laufen beim soq.de Team die Vorbereitungen auf Hochtouren. Nachdem das soq.de  Team bei der ersten Ausgabe der VAUDE Trans Schwarzwald (2006) teilnahm, starten es auch dieses Jahr wieder mit einem Team bei den Männern. Als Fahrer sind dieses Jahr Stefan Zahler und Gregor Jaekel dabei. Wie letztes Jahr werden unsere Fahrer über den Verlauf der Tour in einem Online-Tagebuch auf soq.de berichten. Der Startschuss zur Trans Schwarzwald fällt am 10.08.2008 in Pforzheim und endet nach 552 Kilometer und 14.800 Höhenmeter auf 7 Etappen am 16.08.2008 in Murg-Niederhof. Die sportliche Zusammenfassung mit Hintergrundberichten zum VAUDE Trans Schwarzwald läuft täglich im Veranstaltungszeitraum von 17.30 bis 18.00 Uhr im Deutschen Sportfernsehen DSF.

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