Die Segel sind gesetzt - bereit für neue Abenteuer!

Herzliches Willkommen in der neuen Saison!

Die Ruder fest im Griff, das Segelboot ist startklar und schon lässt sich  frischer Wind in den Segeln feststellen.

Nach einer langen und erholsamen Saisonpause kann die Fahrt in Richtung Saison 2012 aufgenommen werden.

Vom unbändigen Bewegungsdrang getrieben waren die letzten Tage der Pause kaum noch auszuhalten :)

Bereits vor zwei Wochen bin ich wieder "Schritt für Schritt" ins Training eingestiegen und befinde mich jetzt - endlich -  in der allgemeinen Formaufbauphase...

Mit der Frage: "...und was für Ziele hast du dir gesteckt..." wird man zwangsläufig  konfrontiert, was auch sinnvoll - aber irgendwann nervig ist. Ich will 2012 dort weitermachen, wo ich letzte Saison aufgehört habe d.h. Europacups und Weltcups erfolgreich  bestreiten und in der Bundesliga ganz vorne mitmischen!! Dabei eine optimale Mischung zwischen Spaß,                                         Ehrgeiz und Ernsthaftigkeit zu finden ist der zukunftsweisende Weg.

Anders ausgedrückt:  Das Segelboot wird sich im Hinblick auf die neue Saison 2012 in ein Motorboot mit Renncharakter umwandeln!!!

Sehr erfreulich stimmt mich die weitere Zusammenarbeit mit meinen Sponsoren - ein erfolgreiches Team  für 2012! Der Triathlonsport kann  in die nächste Runde gehen...

Weiter wichtige News und Neuerungen auf der Seite werden folgen!!

Lassen wir es langsam angehen, um am Ende umso schneller zu sein...

euer Maurice

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No Distance Left To Run

Marathon Samson Brille

Der Freiburg-Marathon rückt unaufhaltsam näher - da wird es mal wieder Zeit hier eine Wasserstandsmeldung abzugeben. Die Vorbereitung ist bis jetzt gut verlaufen, so blieb ich von Krankheiten, Verletzungen und 'Null Bock' verschont. Nachdem der letztjährige Winter schon nicht ohne war, setzte der Winter 2009 / 10 dem ganzen noch eine Schneekrone auf. Um es auf den Punkt zu bringen: Schnee, Eis, Nebel, Kälte und Gegenwind!

Thema Schnee: Bei der Lauferei hatte ich viel Zeit zum Nachdenken. Manchmal habe ich mich im Schnee gefragt was ich da eigentlich mache. Wäre ich im Besitz von Langlaufskiern gewesen, so hätte ich sicher an manch einem Tag die Laufschuhe stehen gelassen. Nächstes Jahr wird der Winter mild, denn ich werde mir ein paar Langlaufbretter anschaffen um sie dann verstauben zu lassen (diese Taktik klappt bestimmt).

Erlebnis Nebel: Als ich an jenem späten Nachmittag zur Laufeinheit aufbrach, lag ein grauer Schleier vor meiner Fensterscheibe (Preisklasse: Normalzustand einer Fensterscheibe in der Junggesellenbude). Die Laufstrecke führte mich über einen Weinberg in ein Tal, direkt in den Nebel und die einsetzende Dunkelheit. Wer John Carpenter's "The Fog - Nebel des Grauens" schon gesehen hat ahnt wovon ich spreche. Meine Freundin Petzl hatte ich schon auf dem Kopf und plötzlich war da Zini (das Wusslon, oder so). Nein es war kein "Spaß am Dienstag" weder ein Runner's High, sondern der Lichtkegel von meiner Petzl der im Nebel kreiste. Ich steuerte sicher aus dem Tal und hatte Spaß bei normalerweise eher öden 8 Kilometern im ruhigen Lauftempo.

Tempolauf: Nach der Schneeschmelze folgte der Gegenwind. Letztens galt es 12 Kilometer im Marathontempo zu absolvieren. Nach 3 Kilometer Einlaufen habe ich mich auf die 14,2 km/h eingepegelt. Wunderbar bis ich die Richtung wechselte und dann ging es los. Ich wurde auf absolutem Weltklasseniveau durchgeföhnt. Ich stemmte mich gegen die Gewalt und schaffte es bei vollem Kraftaufwand gerade mal auf 12 km/h. Macht kein Spaß, aber ich musste ja wieder ins traute Heim gelangen. Fluchen? Nein, denn es war ja nicht das erste Mal. Bereits eine Woche zuvor hatte ich geflucht. Gut das ich mit Mütze unterwegs war, sonst hätte es mir die kopfhörer meines iPod's aus den Ohren gerissen. Einige Musikstücke später war auch diese Tortur überstanden.

Marathon Samson Marathon Sascha

Gestern war ein richtig schöner Tag und nach 10 kilometern im ruhigen Lauftempo waren die schweren Beine vom langen langsamen 40 Kilometerlauf am Wochenende wieder locker. Heute gab es Tempoläufe im Regen. Am kommenden Wochenende kommt nochmal ein Vierziger und dann beginnt langsam die Tapering-Phase. Ich habe in den letzten beiden Wochen einige Hügelstrecken in mein Trainingsprogramm eingebaut, um noch zusätzliche Power zu generieren. Da ich mit den monströsen Strecken jetzt bald durch bin, setze ich noch Temporeize auf der Bahn und dann werde ich am 28. März sehen wie gut es geht.

Ich habe die befestigten Wege in der Ortenau nicht geschont und anders rum ebenso.

Hier noch ein paar alternative Laufbezeichnungen:

Langer Lauf --> Gemeinden hopping
Tempoläufe --> Ochsen
Lockerer Lauf --> Hüh/Hot Lauf
Ruhiger Lauf --> Quark treten oder Poserlauf
Langsamer Lauf --> Spazieren schauen

Bis denne,
Sascha

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