...noch eine Woche bis zum Start

Meist geht es doch schneller als einen lieb ist... Nein, das ist die falsche Formulierung. Es sind nur noch 7 Tage bis zur Bike Transalp und die Vorfreude setzt sich nun doch gänzlich durch.
Es gibt schon seit Wochen eigentlich kaum ein anderes Thema, über das man sich so intensiv unterhält.
Doch hier erst einmal ein kurzer Rückblick der Ereignisse der letzten Wochen.
Ursprünglich war es ja geplant, dass Kay und ich wieder die Bike Transalp bestreiten werden. Aufgrund eines Sturzes musste Kay leider die Aktion absagen. Der Trainingsausfall der hierdurch entstanden ist, wäre nicht mehr aufzuholen gewesen. Daher leider dieses Jahr ohne Kay. Allerdings hat er ja noch Großes vor! Er läuft mit Harald die Transalpinerun, die ich letztes Jahr ebenfalls mitgelaufen bin (wir hatten ja berichtet). Die Bike Transalp ist zwar hart... aber die Transalpinerun ist doch noch ein bisschen härter. Das man hier schon offen gestehen.
Ich freu mich auf jeden Fall auch schon von den beiden hier zu lesen.
 
Ich war zwischenzeitlich also ohne Partner. Glücklicherweise hatte sich Marko kurzerhand dazu "überreden" lassen bei der Bike Transalp mitzufahren. Für ihn ist es das erste Etappen-Rennen. Nagut, wirklich viel Überzeugungsarbeit musste ich dann doch nicht leisten. Die Bike Transalp ist und bleibt eines jeden Bikers Traumveranstaltung. Ein Traum den sich jeder Biker wohl irgendwann erfüllt. So auch wir.
 
In einer Woche gehts also los. Die letzten Vorbereitungen laufen auch schon auf Hochtouren. Wir dürfen uns auch dieses Jahr wieder auf unsere Storck-Bikes freuen. Die haben sich bereits letztes Jahr als absolut Transalp tauglich erwiesen, obwohl es Hardtails sind. Das Wichtigste bei einer Transalp ist und bleibt es heil und gesund im Ziel anzukommen. Alles Andere zeigt sich während der Tour. Acht Tage können lang sein! Ob der Wettergott auch dieses Jahr wieder mitspielt, werden wir sehen. Wir sind auf jeden Fall gerüstet und ehrlich gesagt, spielt das Wetter nur eine untergeordnete Rolle. Meist kann man selbst dem schlechten Wetter etwas Positives abgewinnen. Bei dem Umfeld, der Organisation und soviel "verrückten" und gleichgesinnten Bikern kann es einem nur gut gehen!
 
Wir hoffen ihr werdet uns wieder seelischen Beistand leisten! Wir werden auf jeden Fall berichten!
 
Marko & Daniel
 
 
LG
Marko & Daniel

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8. Etappe - Andalo - Riva del Garda

Die letzte Etappe! Das letzte Mal in die Radhosen rein, die Radflaschen fertig machen, die Trikots mit DSCF5994Energieriegeln und Gels füllen und ein letztes Mal das Rad aus dem „Fuhrpark“ abholen.

Wir können jetzt schon sagen, dass wir verdammt froh sind einfach heil ins Ziel gekommen zu sein, was nicht selbstverständlich ist. Die Gesamtstrecke hatte es in sich. Viele Gefahrenstellen, die wir in den allermeisten Fällen ohne Probleme bewältigt hatten.

 

Heute warteten noch einmal knappe 1500 Höhenmeter auf 61 Kilometern. Also keine größeren Schwierigkeiten, dachten wir. Doch bereits das Roadbook, sagte uns, dass es nicht ganz so einfach sein wird. Nach dem wir die höchste Stelle für die heutige Etappe erreichten ging es nur noch bergab. Leider so steil, dass ein Fahren in der Masse absolut unmöglich war. Daher staute es sich hier auch etwas. Dazu kam noch, dass der Weg sehr steinig und nass war. Selbst das Runterschieben war daher nicht gerade ungefährlich. Ob es nötig war, so kurz vorm Ende der gesamten Veranstaltung noch so eine Passage einzubauen, haben sich beim Runterschieben doch einige gefragt.

 
DSCF6010Kay hatte sich an einem Zwischenstück gestürzt, da er einem plötzlich stehen bleibenden Mitkonkurrenten ausweichen musste. Aber er konnte gleich weiterfahren und holte sich nur ein paar Abschürfungen.

 

Soweit also alles gut. Als wir am Ende der Schiebepassage die Straße erblickten, kam Freude auf! Jetzt wussten wir, es sind nur noch 30 Kilometer und die sozusagen nur noch leicht bergab. Nach dem wir uns an der Verpflegung nochmals die Flaschen gefüllt hatten, heute waren es auch wieder um die 30°C, ging es auch schon mit zügigen Tempo weiter.

Wir hatten sogar das Glück, dass wir uns einem weiteren Team anschliessen konnten, mit dem wir uns die Führungsarbeit teilten. Obwohl wir leichten Gegenwind hatten und teilweise auf Schotter gefahren sind, hatten wir für die letzten 25 Kilometer eine Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 31 Km/h.

Die Freude war verdammt groß, als wir den Zielbogen gesehen haben. Wir wurden von der jubelnden Menge empfangen. Jeder der hier ins Ziel kommt ist ein Gewinner!

665 Kilometer, 21.691 Höhenmeter, 49:40.55,7 Stunden, 35.770 Kcal, 32 Riegel, 36 Gels und 64 Liter Wasser später war es geschafft.

Wir haben viele Eindrücke gesammelt, bei denen es sicher noch ein paar Tage dauern wird, bis man alles realisiert hat.

 

Wir wollen uns auch an dieser Stelle bei euch bedanken, dass ihr uns so unterstützt habt! Vielleicht hat es den Ein oder Anderen ja auch erwischt und bekommt Lust bei so einer Veranstaltung einmal mitzumachen. Wir können es jeden nur empfehlen!

 

Wir werden jetzt mal unseren Kalorienhaushalt wieder ausgleichen und eine schön fettige Pizza reinfahren! Keine Nuddeln!!!

 

LG

Daniel & Kay
 
Geschwindigkeits-, Höhen- und Herzfrequenzkurve von Daniel:
 
8 etappe Hf
 PS... unser "Schwesterteam" hatte uns gestern ja bereits 16 min abgenommen und heute nochmal drei. Gratulation! Vorallem, dass ihr heil angekommen seid. Das war das Wichtigeste!




   

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7. Etappe - Kaltern - Andalo

Kurz nach sechs werden wir von den ersten Fahrern im Camp geweckt, weil SieDSCF5986 schon fleißig dabei sind ihre Sachen zu sortieren. Eigentlich so wie sie es bisher jeden Morgen gemacht haben. Also nichts ungewöhnliches. Besonders gut haben wir heute wieder nicht geschlafen, weil es diesmal im Camp besonders „kuschlig“ war. Aber auch das gehört dazu. Also, die sieben Sachen gepackt, wieder in die Radklamotten, Rad abgeholt und ab zum Frühstück.

Morgens war es noch recht kühl, was sich im Laufe des Tages massiv ändern sollte. Wir hatten Temperaturen von weit über 30°C, was das fahren nicht unbedingt leichter gemacht hatte.

 

9 Uhr ging es auch schon wieder los. Der erste Anstieg ging dann auch gleich 1400 Höhenmeter nach oben. Fast die Hälfte der gesamten Höhenmeter die wir bewältigen mussten. Anfangs noch Straße, später dann Schotter aber immer gut zu fahren. Nach gut 2,5 h hatten wir es dann auch geschafft. Oben angekommen, ging es auch schon gleich wieder weiter runter. Wieder über sehr rucklige Abfahren, die kaum fahrbar waren. Es gab auch einige die ihr Rad lieber runter getragen haben… wir nicht.

In der ersten Abfahrt war die erste Verpflegungsstelle, auf die wir uns schon mehr als gefreut haben. Endlich wieder Wasser nachfüllen! Heute dürften wir beide ohne weiteres 4 Liter getrunken haben. Bei den Temperaturen hatten wir nicht mal sonderlich Lust was zu Essen. Einfach immer wieder die Wasserspeicher auffüllen.

Nach einem weiteren kurzen Anstieg ging es in einen weiteren. Dieser führte direkt über die Weinberge. Kein Schutz vor der Sonne. Hier knallte es einfach nur so runter. Jeder kleine Schatten war hier herzlich willkommen. Nach dem die zweite Verpflegung passiert wurde, ging es nochmals 400 Höhenmeter nach oben. Steigungen von bis zu 25% mussten bewältigt werden. Nach diesem letzten Anstieg ging es dann mit zügigem Tempo in Richtung Ziel. Kurz vor dem Zieleinlauf noch ein Team überholt und mit 40 Km/h über die Ziellinie. Wieder eine Etappe geschafft! Wir waren beide froh, dass wir auch die letzte schwere Etappe gut überwunden hatten. Die morgige Etappe wird im Gegensatz zu allen Anderen ein gemütliches Ausfahren. 61 Kilometer mit gerade mal 1480 Höhenmetern.DSCF5989

Allerdings sind wir auch ein bisschen froh, dass morgen alles vorüber ist. Ein Tag mal keine Radhosen anziehen und mal nicht aufs Rad setzen. Unser Hinter wird es uns danken!

 

 
 
 
 
LG

 

Daniel & Kay

 
Geschwindigkeits-, Höhen- und Herzfrequenzkurve von Kay:
 
7 Etappe HF 
 
Mapping aufgezeichnet mit der RS800cx:
 
7 etappe google 

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6. Etappe - Naturns - Kaltern

Heute stand die sechste Etappe auf dem Programm. Langsam aber sicher zerrt es doch ganz schön an den Kräften. Nicht nur, dass die Etappen an sich schon schwer genug sind, dazu kommt noch, dass wir im Camp nicht sonderlich gut schlafen können. Ich könnte an sich ganz gut schlafen, wenn ich mich nicht immer wieder im Schlaf auf meine Blessur legen würde. Da muss man durch. Manchmal ist man auch so kaputt, dass man gar nicht mehr schlafen kann.

 

Nach dem wir gestern wieder zum leben erwacht sind und eine sehr, sehr starke Etappe gefahren sind, waren wir nicht sicher ob wir das heute auch noch einmal hinbekommen. Heute war die wirkliche Königsetappe dran. 97 Kilometer und knapp 4000 Höhenmeter.

Das Ziel war es auf jeden Fall vor dem Zeitlimit anzukommen, welches bei neun Stunden lag. Alles andere als ein einfache Aufgabe.

 

Wie immer um 9 Uhr ging es los. Wir hatten uns heute mal etwas weiter hinten im Startblock angestellt, weil wir am Anfang nicht gleich überpacen wollten. Es gingen gleich knapp 1400 Höhenmeter am Stück hoch. Die Steigungen hier nicht ganz so steil, was uns ganz entgegen kam. Bei der ersten Abfahrt wurde uns bereits klar, dass wir uns hier nicht erholen werden können. Teilweise sehr steile Abfahrten, die sehr steinig und an manchen Stellen sogar nass. Technisch also sehr anspruchsvoll. Erschwerend kam es hinzu, dass Mitstreiter bei diesen Steilstücken es vorzogen zu schieben. Ein vorbeikommen unmöglich.

 

Eine längere, entspannte Abfahrt gab es heute also gar nicht. Ein längeres Flachstück auch nicht. Wir mussten uns jeden einzelnen Kilometer hart erkämpfen und waren einfach nur froh, als wir das Ziel erreicht hatten und zwar deutlich unter dem Zeitlimit. 8:15 h.

 

Das „interne Rennen“ zwischen unserem Schwester – Team ist hiermit wieder eröffnet. Wir hatten den beiden gestern ca. 30min wieder abgenommen und heute weitere 20min und liegen hiermit mit ganzen 4 Sekunden vorne! Allerdings muss man hierzu sagen, dass die beiden sich heute kurz vor Schluss verfahren hatte, sonst wären die 20min nicht zustande gekommen. Die nächsten zwei Etappen werden auf jeden Fall spannend.

 

Wir freuen uns jetzt auf jeden Fall auf die Pasta Party und auf unser „Bett“. Wir hoffen, dass wir heute bisschen besser schlafen können. Morgen stehen wieder 3000 Höhenmeter auf 74 Kilometer auf dem Programm. Aber es ist die vorletzte Etappe. Wir können den Gardasee schon förmlich riechen!

 

LG

Daniel & Kay

 

PS

 

 

Herzfrequenz-, Höhen- und Geschwindigkeitskurve von Kay:
 
6 Etappe HF 

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5. Etappe Livigno - Naturns

Grrr wir wollen doch nur spielen….
DSCF5950 

 

Trotz der anfänglichen Zweifel, ob ich heute mit meinem Knie tatsächlich fahren soll, standen wir pünktlich um 8:00 im Startblock. Nach einem neutralisierten Start durch Livigno ging es dann erst mal saftig rauf über eine Downhillstrecke. Das Ding war so steil, dass mal eben 1000 Biker den Berg hinauf geschoben haben. Da stellt man sich dann doch die Frage, ob man nun beim Transalpine Run oder bei der Bike Transalp Challlenge mitmacht. Aber dann… als wir oben waren, wussten wir, warum sich das Schieben gelohnt hat!
 
 
 
Es ging erst mal über einen super Singletrail bis zum nächsten Anstieg, dort hat sich der Trail dann fortgesetzt, so dass wieder viel Schieben angesagt war, aber was tut man nicht alles, um zur nächsten schönen Abfahrt zu kommen. Heute hatten wir immerhin ca. 2900 hm und 122 km zu fahren.
DSCF5960 
Landschaftlich hat sich das in jedem Fall gelohnt und dank Powerbar Riegeln, Pülverchen in den Flaschen und natürlich mit Gel konnten wir uns genug Energie und Kalorien zuführen um uns über die Distanz zu retten. Das Knie hat auch mitgemacht und so konnten wir richtig Gas geben um dann nach 7:32 h in Naturns ins Ziel zu rollen. Die Belohnung dafür: 178 in der Kategorie Men und wir waren über eine halbe Stunde schneller als unser „Schwesterteam“. Hinten raus wurde es noch mal richtig schnell! ;-)
 
 
 
 
 
Jetzt geht’s erst mal ganz schnell zur Pasta Party, damit wir noch genug Energie für morgen tanken können, denn da warten fast 100 km und ca. 4000 hm auf uns.
 
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Ach und übrigens… Dreck ist nur schlimm wenn man hinten fährt ;-)DSCF5965

 

LG

 

Kay & Daniel
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Herzfrequenz-, Höhen- und Geschwindigkeitskurve von Daniel:
 
5 etappe hf 

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4. . Etappe Scuol - Livigno

Hallo Zusammen,

 

um Eure Neugierde auf die Ereignisse der heutigen Etappe zu befriedigen, hier ein paar Infos.
 
DSCF5922
Technisch gesehen haben uns heute 77 km und insgesamt 2621 Höhenmeter erwartet. Die Höhenmeter mussten wir uns hart erkämpfen, da es nicht wie bei den letzen Etappen am Anfang mal so richtig rauf ging und wir damit die meisten Höhenmeter hinter uns hatten, sondern wir mussten die Meter in insgesamt 4 Anstiegen sammeln. Insgesamt waren wir dabei drei Mal auf 2200 m. Gestern hatten wir, wie schon berichtet, etwas Probleme mit dem Material (Achter in meinem Vorderrad). Nachdem wir den Blog online gestellt hatten hat uns dann erst einmal eine etwas aufregende Nachricht von Shimano erreicht: Vorderrad nicht zentrierbar, zwei Speichen gerissen bzw. nicht mehr vorhanden. Tja… In aller Hektik habe ich dann noch ein vorderes Laufrad als Leihgabe von Cube bekommen und konnte damit heute  an den Start. Wie Ihr auf dem Foto sehen erahnen könnt, war unsere Nacht von wenig Schlaf im Camp gezeichnet und wir waren entsprechend „fit“.
 
Bei dichter Bewölkung und frostigen Temperaturen standen wir dann auch brav ab 8:00 Uhr im Starblock und blickten der Etappe entgegen. Nach dem Startschuss ging es dann auf einer Strecke von ca. 20 km rauf und wir erkämpften uns die ersten 1000 hm hinauf zum Passa de Constainas. Hier kristallisierte sich dann auch schon das erste Problem heraus… Mein Knie, das ich mir bei meinem Sturz in der zweiten Etappe demoliert hatte, machte sich deutlich bemerkbar. Trotz einer Schmerztablette vom Rescue Team noch vor der ersten Verpflegung bei 34 km, wurde es nicht besser, sondern schlimmer.
 
DSCF5937Der Effekt: langsam fahren! Man könnte jetzt sagen „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“ aber das half uns in diesem Fall nicht weiter. Zwar riß die Wolkendecke gelegentlich auf, aber die Temperaturen blieben unten und der kalte Gegenwind mit gelegentlichen Regen und Schneeschauern verbesserte die Situation nicht. Eigentlich war damit angesagt, dass wir möglichst schnell durch diese Etappe kommen um nicht als Schneebiker in Livigno einzufahren. Landschaftlich hat sich der heutige Tag auf jeden Fall richtig gelohnt, da wir durch richtig schöne Gegenden gefahren sind.
 
 
 
Besonders der Trail hinab zur zweiten Verpflegungsstation  am Lago San Giacomo di Fraele war sensationell schön und toll zu fahren. Nach einigen Stückchen Banane, Riegel und Melone hat sich Daniel, bevor es in zu den letzten zwei Anstiegen ging, dann noch eine neue Trinkflasche an der Verpflegungsstation organisiert (Die andere hat er nicht wie Ihr jetzt vermutet verloren… sondern nach dem Festziehen des Flaschenhalters hat er sie einfach im Berg stehen lassen ;-) ).
 
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Der „Zielanflug“ nach Livigno hatte es dann noch mal in sich, da wir schon von weitem das Ziel sehen konnten, aber immer wieder mussten wir noch mal einen kleinen Anstieg rauf um dann hinter der nächsten Ecke festzustellen, dass es nicht der letzte war den wir erklimmen musst um das sichtbare Ziel zu erreichen! Letztendlich haben wir es dann aber geschafft und sind verletzungsbedingt mit 40 Plätzen Verlust als 265. nach 6:44:53 h durchs Ziel gerollt.
 

 
 

Ob die morgige Etappe für uns beide fahrbar wird, zeigt die Nacht und die Entwicklung der Knieverletzung, denn es warten 122 km und 2909 hm von Livigno nach Naturns auf uns.

 

LG

 

Kay&Daniel
 
 
Herzfrequenz-. Geschwindigkeit- und Höhenkurve von Daniel:
 
 
4 etappe hf 

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3. Etappe - Ischgl - Scoul

Man sagt ja, dass der dritte Tag eines Etappenrennens der härteste ist.Ischgl Start Das Wetter hatte uns den Start in diese Etappe auch nicht gerade versüßt. Pünktlich vor dem Start fing es an zu regnen, was bei Temperaturen von gerade mal 10°C alles andere als angenehmwar. Das war auch der Grund, weshalb jeder Teilnehmer sich einen Schutz vor dem Regen suchte und damit die Räder in den Startblöcken unbemannt auf den Startschuss warten mussten.
 
 
 
 
 
Nach dem Startschuss um 9 Uhr, ging es die ersten zwei Kilometer neutralisiert durch Ischgl um dann direkt in den ersten Anstieg überzugehen. Mit diesem Anstieg hatten wir auch schon mehr 3 etappe  berg als die Hälfte des gesamten Pensums an Höhenmetern, 1400, hinter uns gebracht. Und das auf gerade einmal zwölf Kilometern, was einer durchschnittlichen Steigung von ca. 12 % entspricht. Hinzu kam noch, dass die letzten 200 Höhenmeter nicht mehr fahrbar waren und damit mühevoll hochgeschoben werden musste.
 
 
 
 
 
 
Die kommende Abfahrt von der Idalb runter ins Tal, war ein Traum. Teilweise breite Schotterwege, sonst eine Skipiste, die gut zu befahren waren. So konnten Geschwindigkeiten von bis zu 65 Km/h erreicht werden. Doch das schnelle Fahren erforderte auch immer wieder ein hartes Abbremsen in den Kehren, was bei dem groben Untergrund dazu führte dass ich insgesamt drei Mal meine Trinkflasche aus der Halterung verloren habe. Durch die starke Beanspruchung kam das Material an seine Grenzen. Resultat: Starker Achter im Vorderrad vom Kay.

Der zweite Anstieg war im Vergleich zum ersten relativ einfach zu fahren. Er hatte auch gerade mal 450 Höhenmeter, die wir bewältigen mussten. Bevor es zu der zweiten Abfahrt ging, führte die Route wieder über eine Panoramastrecke. Hier bekommt man richtig was fürs Auge geboten.

Dann ging es auf eine asphaltierte Abfahrt. Hier passierte es dann. Bei Kilometer 43 bin ich wohl ein bisschen zu steil in die Kurve gefahren. Mit dem Rennrad hätte es wohl noch funktioniert, mit dem Stollenreifen leider nicht. So machte ich eine kurze Bekanntschaft mit dem Asphalt. Nach kurzem Fluchen ging es aber auch schon wieder aufs Rad. Das Rad hatte glücklicherweise nichts abbekommen, weshalb es gleich wieder weiterging. Danach kam eigentlich die anspruchsvolle Abfahrt über nasse Steine und Wurzeln. Hier passierte allerdings nichts mehr.

Die letzten 20 Kilometer ging es mehr oder weniger gleichmäßig bergauf. Hier konnte noch einmal bisschen Tempo gemacht werden. Das Wetter zeigte sich mittlerweile auch schon wieder von seiner schönsten Seite. Wir wurden mit Sonne pur in Scoul empfangen.

Auch heute zeigte sich, dass auch die vermeintlichen leichten Etappen ihre Schwierigkeiten haben.

Morgen geht es nach Livigno. 77 Kilometer und 2621 Höhenmeter und so wie es aussieht bei besten Wetter. Wir hoffen, dass unsere Blessuren uns morgen keine Probleme machen werden. Aber wir sind guter Dinge.
3 etappe ziel 

LG

Daniel & Kay

 

PS Wer es empfangen kann, SF2 berichtet um 22:20 Uhr über die heutige Etappe.
 
Herzfrequenz-, Geschwindigkeits- und Höhenkurve von Kay:
 
3.Etappe HF Kurve 
Maping mit der RS800cx:
 
3 etappe google earth 

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2. Etappe - Imst - Ischgl

Hallo alle zusammen!

 

Heute hat es leider etwas länger gedauert euch mitzuteilen wie es uns heute ergangen ist.

Der Grund war die heutige Etappe, die es mehr als in sich hatte. Man kann schon fast sagen, dass es die Königsetappe war. 76 Kilometer mit 3170 Höhenmetern. Kurz gesagt, es ging (zumindest gefühlt) nur bergan!
2e 2 
 

Leider sollte es mit dem Wetter nicht ganz so schön werden wie gestern. Bereits am Start war kein Sonnenschein zu sehen. Letztendlich war es aber gar nicht so schlimm, da es, wie gesagt, eine sehr, sehr harte Etappe wurde.

Punkt 9 Uhr fiel der Startschuss. Die ersten sieben Kilometer wurden neutralisiert gefahren. Wie bereits am Vorabend angekündigt musste die ganze Gruppe einen kurzen Zwischenstopp an einer Bahnschranke einlegen, was aber nicht weiter schlimm war. Nach der Bahnschranke ging es dann auch schon los. Zehn Kilometer Anstieg mit einer Steigung von knapp 12 % im Schnitt. Der erste Anstieg war nicht mal bewältigt, da stand auf unseren Polar CS600 mehr als 1000 kcal, was mehr oder weniger eine Aufforderung war direkt Energie in Form von Riegel und Gel nachzuschieben.
 
2e 1 Die gestrige Etappe macht sich doch ein wenig bemerkbar und es waren gerade mal 17 Kilometer bewältigt. Oben erst einmal die Windwesten angezogen und dann ging es auch schon flott bergab. Hier konnten die beiden Storck Räder auch mal zeigen, dass sie nicht nur zum klettern hervorragend geeignet sind, sondern auch zum bergab fahren. So konnten wir doch wieder einige Plätze gut machen.
Nun folgten noch zwei weitere Anstiege die jeweils zehn Kilometer lang waren mit einer durchschnittlichen Steigung von 6 %.
 

Der „schlimmste“ Abschnitt kam erst noch. Leider kam es in der letzten Abfahrt zusätzlich zu einem kleinen Zwischenfall. Kay rutschte auf einem nassen Holzstück weg und hatte eine unsanfte Begegnung mit einer Hauswand. Glücklicherweise konnte er noch soweit abbremsen, dass er „nur“ leichte Prellungen im Knie- und Schulterbereich davontrug. Also, wieder auf Rad und weiter.

Nach der letzten Abfahrt kamen die letzten 20 Km mit 600 Höhenmetern. Klingt nicht schlimm, aber wenn ihr euch das Profil anschaut, dann könnt ihr vielleicht ahnen wie sehr wir diese 600 Höhenmeter erkämpfen mussten. Ein ständiges Auf und Ab. Genau das Richtige für das schmerzende Knie von Kay. Doch ein starker Wille versetzt bekanntlich Berge, so dass wir beide abgekämpft, aber glücklich das Ziel erreichten. Zwar haben wir durch die Zwischenfälle 11 Plätze verloren, doch das spielte heute keine Rolle! Die Woche ist noch lang! Wir hoffen, dass wir beide morgen wieder komplett fit sind, um die nächste Etappe mit vollen Kräften fahren zu können.

Mehr erfahrt ihr morgen!

 

LG

Daniel & Kay
 
Herzfrequenz (rot)-, Geschwindigkeits (blau)- und Höhenkurve von Daniel:
 
2. Etappe Trans Alp 

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1. Etappe - Füssen - Imst

Das lange Warten hat mehr oder weniger plötzlich ein Ende und zwar um 7 Uhr morgens, als der Wecker klingelt. Es ist Samstag derStartblock 19.07. und die erste Etappe der Trans Alp steht auf dem Programm. Nervosität macht sich breit, aber es hält sich in Grenzen. Schnell noch die Taschen abgegeben, Auto geparkt und ab in den Startblock. 

Knapp 80 Kilometer und ca. 2000 Höhenmeter liegen vor uns, also eine „Flachetappe“. Aufgrund des Profils, es musste nur ein längerer Anstieg bewältigt werden, wussten wir schon, dass es schnell zur Sachen gehen wird. Und so war es auch. Nach dem am Anfang das gesamte Feld doch noch dich beisammen war, wurde auf den langen geraden ordentlich Tempo gemacht.
 
Quäl Dich!Doch dann der lange und teilweise sehr steile Anstieg, 20% über mehrere hundert Meter und das bei steinigen Untergrund, was ein Fahren nicht mehr möglich gemacht hat. Doch wo es hoch geht, geht’s bekanntlich auch wieder runter. Das Bergabfahren gestaltete sich allerdings als extrem anstrengend, da der Untergrund doch sehr steinig war. Der CS600 zeigte hier dennoch 70 Km/h maximale Geschwindigkeit an.

Die letzten 14 Km standen nun an. Leicht wellig, aber gut zu fahren um nicht zu sagen dass wir hier noch mal richtig Gas gegeben haben um dann als 201. ins Ziel zu kommen. Ein mehr als zufrieden stellendes Ergebnis!

Heute war das Wetter noch auf unserer Seite, 26°C und Sonne pur, was sich morgen leider ändern soll. Wir lassen uns überraschen. Wir sind auf jeden Fall guter Dinge und freuen uns auf die Pasta Party!
 
LG
Daniel & Kay 
 
Herzfrequenz-, Höhen- und Geschwindigkeitskurve von Daniel:
 

1.Etappe HF Kurve 

Tracking, aufgezeichnet mit der Polar RS800cx:

1. Etappe Füssen - Imst 
 
 
 

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Noch 17 Tage...

 
KayW
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
...dann beginnt nicht nur für uns eines der wohl anspruchsvollsten Mountainbike Etappenrennen der Welt!
 
Wer ist uns werdet Ihr euch fragen...
Uns, das sind Daniel Conka (28, Student der Sportinformatik) und ich, Kay Fütterer(31 Student des Gesundheitsmanagements). Zusammen werden wir vom 19.07. bis 26.07. als Team Polar-sog.de bei der Bike Transalp an den Start gehen. Vor uns liegen acht Etappen mit 658,66 Kilometern und 21628 Höhenmetern von Füssen im Allgäu nach Riva am Gardasee. Wir werden hier in diesem Blog jeden Tag nach den Etappen über den Tag berichten, wie es uns auf der Strecke und natürlich auch mit dem Material unserer Sponsoren ergangen ist! Ihr werdet hier Bilder des Rennens, täglich einen Film und natürlich unsere Herzfrequenzkurven anschauen können. Inzwischen haben wir beide etwas mehr als 2000 Trainingskilometer in den Beinen und sind nach unserem gemeinsamen Trainingslager vor 4 Wochen übereingekommen, dass wir dieses spannende Rennen gut überstehen werden. Wir hoffen, dass Ihr natürlich jeden Tag in unseren Blog schaut, um ein wenig mit uns mitleiden zu können und uns mental zu unterstützen!
 

Wir freuen uns auf das Rennen! 
Alpen wir kommen!
 
Viele Grüße
Kay & Daniel 

 
Sponsoren
 
 

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