Die Segel sind gesetzt - bereit für neue Abenteuer!

Herzliches Willkommen in der neuen Saison!

Die Ruder fest im Griff, das Segelboot ist startklar und schon lässt sich  frischer Wind in den Segeln feststellen.

Nach einer langen und erholsamen Saisonpause kann die Fahrt in Richtung Saison 2012 aufgenommen werden.

Vom unbändigen Bewegungsdrang getrieben waren die letzten Tage der Pause kaum noch auszuhalten :)

Bereits vor zwei Wochen bin ich wieder "Schritt für Schritt" ins Training eingestiegen und befinde mich jetzt - endlich -  in der allgemeinen Formaufbauphase...

Mit der Frage: "...und was für Ziele hast du dir gesteckt..." wird man zwangsläufig  konfrontiert, was auch sinnvoll - aber irgendwann nervig ist. Ich will 2012 dort weitermachen, wo ich letzte Saison aufgehört habe d.h. Europacups und Weltcups erfolgreich  bestreiten und in der Bundesliga ganz vorne mitmischen!! Dabei eine optimale Mischung zwischen Spaß,                                         Ehrgeiz und Ernsthaftigkeit zu finden ist der zukunftsweisende Weg.

Anders ausgedrückt:  Das Segelboot wird sich im Hinblick auf die neue Saison 2012 in ein Motorboot mit Renncharakter umwandeln!!!

Sehr erfreulich stimmt mich die weitere Zusammenarbeit mit meinen Sponsoren - ein erfolgreiches Team  für 2012! Der Triathlonsport kann  in die nächste Runde gehen...

Weiter wichtige News und Neuerungen auf der Seite werden folgen!!

Lassen wir es langsam angehen, um am Ende umso schneller zu sein...

euer Maurice

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Landesliga gerockt!!

Hallo,

es gibt wieder Neuigkeiten- am letzten Wochenende machte der Landesligatross in Forst bei Bruchsal halt.

Anders als in den letzten Jahren war der erste Wettkampf gleich der Mannschaftswettkampf, damit waren höchste Anforderungen an das Team gefordert.

Wir als Mannschaft traten mit unserem Bundesligaaufgebot an. Das hört sich jetzt etwas übertrieben an, aber es war auf jeden Fall sehr hilfreich. So sieht man wie fit die einzelnen Athleten sind, um dann für den Bundesligaauftakt die nötigen Konsequenzen zu ziehen. Abgesehen davon waren die anderen Ligamannschaften auch sehr stark besetzt. So startete Daniel Unger und Sebastian Kienle in ihren jeweilige Mannschaft- es würde also richtig spannend werden! Im Heidsee mussten 1000 Meter Schwimmstrecke zurückgelegt werden, erwartungsgemäß setzten wir uns durch und kamen als Erste aus dem Wasser. Dem guten Schwimmen folgte ein 20km langes Teamzeitfahren, mit gleichmäßigem Tritt und starken Nerven ließen wir den Team Heuchelberg Express (Kienle) und den Ungertross an uns vorbei ziehen. Wir hatten alles auf die Karte "Laufen" gesetzt. Mehr oder weniger erholt wechselten wir auf die Laufstrecke. Als dritte Mannschaft gingen wir mit etwa 40 Sekunden Rückstand auf die 7,5km lange Laufstrecke. Klar war jetzt: wessen Mannschaft bisher am wenigsten Kraft verbraucht hatte würde gewinnen. Wir konnten Meter um Meter aufholen, leider verloren wir einen unseres Teams durch das hohe Lauftempo, allerdings mussten nur vier aus fünf Athleten ins Ziel kommen. Mit ähnlichen Problemen hatten auch die anderen Mannschaften zu kämpfen. Durch hervorragende Teamarbeit und etwas "Anschiebehilfe" beim Laufen, konnten wir einen sicheren Sieg einfahren!!! Bei uns hat einfach alles gestimmt- das Team hat funktioniert- super Jungs :)

Und es richtig Spaß gemacht!

Soweit von Forst :)

 

Euer Maurice

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Novo Nordisk Gutenberg Marathon Mainz 2011

Am Sonntag den 8. Mai war es endlich wieder soweit: Der Novo Nordisk Gutenberg Marathon Mainz stand an! 
 
TCEC Gruppe Mainz Marathon 2011
 
Sonntag 8. Mai, 5:50Uhr:
Der Wecker klingelt und die ohnehin schon recht unruhige Nacht fand ihr abruptes Ende. Jetzt war möglichst viel Routine angesagt, um mich nicht verrückter zu machen, als ich sowieso schon war. Aufstehen, Musik in die Ohren stöpseln, ein leichtes Frühstück, noch einmal alles durchchecken, ob die Tasche auch vollständig gepackt war, dann anziehen und ab ins Auto.
 
Sonntag 8. Mai, 7Uhr:
Mit meinen Eltern zusammen sitze ich im Auto auf dem Weg in die Innenstadt von Mainz. Sie waren auch dabei, weil mein Vater, der querschnittsgelähmt ist, am Rennen der Handbiker teilnahm und auch als einer der Favoriten in dieses ging (er wurde 5. Gesamt und 3. in seiner Division) . Als wir in der Stadt angekommen waren, verabschiedete ich mich von meinen Eltern und machte mich auf den Weg zum Startbereich. Die ganze Zeit hatte ich im Kopf "Hoffentlich macht mein Bauch alles mit heute!!" , denn mein Bauch ist meine Achillesferse. Vor 7 Monaten wurde zuerst eine Laktoseintoleranz festgestellt und vor knapp zwei Wochen meinte eine Ernährungsberaterin, mit der ich über etwaige Probleme sprach, dass es wohl auch stark nach einer Glutenunverträglichkeit aussehen würde, was sich auch bewahrheitete.
 
Sonntag 8. Mai, 7:45Uhr:
Nachdem ich meinen Lauftrainer Mamadou getroffen hatte und anschließend meinen Kleiderbeutel in der Tiefgarage der Rheingoldhalle abgegeben hatte, machte ich mich auf den Weg zum Treffpunkt mit meinen Vereinskollegen, denn vor dem Start war noch ein Fototermin mit der neuen Vereinskleidung angesetzt. Dort traf ich auch Marcus, den 1. Vorsitzenden meines Vereins, mit dem ich im Vorfeld abgesprochen hatte, dass wir zusammen laufen und versuchen würden eine Zeit von 1:29h ins Ziel zu bringen. Wir liefen uns warm, machten kurze Lauf-ABC-Übungen und kurze Antritte und ich fühlte mich doch recht gut!
 
Sonntag 8. Mai, 9:20Uhr:
Nachdem ich noch den Start der Handbiker verfolgt hatte, ging ich zusammen mit Marcus und weiteren Vereinskollegen in den ersten Startblock. Die Aufregung war nun deutlich zu spüren! Noch 45sec bis zum Start...... PENG!!! Startschuss! Auf einmal ging's los und ich versuchte auf keinen Fall den ersten Kilometer unter 4min zu laufen. Zum Glück hatte ich Marcus dabei, der mir eine super Pace vorgab. Wir liefen den ersten Kilometer in 4:05min und pendelten uns danach bei einer Pace zwischen 4:06min/km und 4:12min/km ein. Ich wusste, es war ein wenig schneller als angepeilt, aber ich fühlte mich gut und so liefen wir das Tempo auch bis Kilometer 13 weiter. Dann spürte ich, dass etwas nicht in Ordnung war. Meine Puls schoss durch die Decke und war zeitweise sogar bei 190 Schlägen!! Ich bat Marcus ein wenig das Tempo zu drosseln, was dieser auch tat und von da an begann mein Leidensweg. Kurze Erhebungen kamen mir vor wie der Mount Everest und leichter Gegenwind fühlte sich an wie eine steife Brise mitten in mein Gesicht. Marcus war nun mehr damit beschäftigt mich weiter anzutreiben, als damit selbst zu laufen. Ich kann überhaupt nicht beschreiben, wie dankbar ich ihm dafür bin, dass er die gesamte Strecke über bei mir blieb! Vielen Dank nochmal an dieser Stelle, Marcus! 
Dann ging es durch die Mainzer Altstadt und hier, wo es etwas windstiller war und ein wenig Schatten gab, das Thermometer war mittlerweile bei knapp 26 Grad Celsius angelangt, fühlte ich mich für kurze Zeit wieder etwas besser. Doch als es aus der Altstadt raus ging auf die lange Gerade zum Wendepunkt nach Mainz-Weisenau sank meine Kraft mit jedem Schritt. Ich kam mir zeitweise vor, wie stehend K.O. , doch Marcus trieb mich weiter an. Wir waren grade einmal noch mit einer Pace von 5:00min/km unterwegs, doch es kam mir vor wie 3:30min/km. Vom Wendepunkt zurück hatten wir wenigstens wieder etwas Rückenwind und ich versuchte nochmal alles aus mir heraus zu holen. Ich hatte die Gesamtzeit nicht im Blick, wusste aber, dass es mit der 1:29h schon lange vorbei war und hoffte wenigstens auf eine Zeit unter 1:35h. Auf der Zielgeraden sah ich dann die große Uhr über dem Zielbogen. Sie zeigte genau 1:36h an und somit sprintete ich noch mit letzter Kraft die letzten Meter bis ins Ziel, wo ich dann nach 1:36:35h endlich angekommen war. Meine alte Bestzeit hatte ich somit um 1:09min unterboten, aber zufrieden war ich damit nicht wirklich. Im ersten Moment war der Frust wirklich groß, doch mittlerweile hat sich meine Ansicht etwas geändert...
 
Letztes Jahr nach dem Ironman Frankfurt schrieb Chris McCormack einen Blogeintrag mit dem Titel "No regrets". Für diejenigen unter euch, die diesen nicht gelesen haben: Im Grunde genommen ging es darum, dass man, wenn man etwas erreichen möchte, man bereit sein muss alles zu geben und mitunter auch mal auf die Fresse zu fallen. Ich finde, dass McCormack vollkommen recht hat! Klar, ich hätte das Rennen mit einer sicheren Pace von 4:30min/km angehen können, mich eventuell am Ende etwas gesteigert und wäre dann vielleicht bereits bei 1:33h im Ziel gewesen. Allerdings könnte es auch sein, dass ich mich dann gefragt hätte, was wirklich dringewesen wäre. Diese Frage stellt sich nun nicht. Ich wusste von Anfang an, dass es ein Spiel mit dem Feuer werden würde. Und naja, ich hab mich eben verbrannt, aber so läuft das in unserem (wirklich harten) Sport nunmal!
 
Da ich ja zum Glück Triathlet und kein reiner Läufer bin, ist das Mainzer Ergebnis nicht allzu ausschlaggebend für mich. Außerdem bin und war ich mir meiner großen Schwäche im Laufen ja durchaus bewusst.
 
Jetzt heißt es erstmal regenerieren, dann in 2 Wochen nach Italien zum Nove Colli, dem größten Amateurradrennen Europas und dann am 29. Mai steht der Tristar111 Germany auf dem Programm, welcher mein wichtigster Wettkampf sein wird. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun! ;)
 
In diesem Sinne,
 
Haut rein!!
 
Euer MAX

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Test für Weltcupquali geschafft!

Hallo,

seit meinem letzten Bericht über das Prosprint Rennen in der Schweiz ist wieder viel passiert!

In den letzten zwei Wochen hatte ich viele Reisekilometer hinter mich zu bringen, so ging es ja direkt nach dem Wettkampf in der Schweiz ins Trainingslager nach Italien.

Nach stundenlanger Busfahrt über die Alpen und Norditalien, kamen wir endlich in Cervia an. Bekannt ist diese Ecke Italiens für optimale Lauf- und Radbedingungen. Schöne Pinienwälder und herrliche Bergausläufer mit vielen kleinen Sträßchen tragen sichtlich zum Wohlbefinden eines Triathleten bei. Ich ließ es etwas langsamer angehen, um gegen Ende des Trainingslagers wieder voll anzugreifen. Mit täglichen 6km Schwimmen und strammem Laufprogramm war das auch genau die richtige Taktik.

Denn schon nach einer Woche im Süden musste ich die Heimreise antreten.Hatte immerhin 100 Laufkilometer intus! Nach zwei Ruhetagen in Freiburg ging die Reise gen Norden weiter. Ziel war der Olympiastützpunkt Saarbrücken, um dort den Test für die Weltcupqualifikation zu machen. Da ich am Haupttermin krank war, musste jetzt der Nachtermin eingehalten werden. .. Und ich sage euch es war nicht leicht... 10km auf der Bahn... kein Spaß!

Bei dem Test mussten die 1500 Meter schwimmen unter 18:45min und der 10km  Lauf unter 32:45min unterboten werden. Eigentlich kein Problem- doch fehlten einfach mehrere Gegner um sich gegenseitig zu pushen!! Mit Kilian Fladung war ein starker "Nachholer" an meiner Seite, jedoch konnte er nicht in die Tempoarbeit beim schwimmen eingreifen. Mit 17:54min bin ich recht zufrieden, habe die Norm auch klar geschafft. Nach kurzer Erholungsphase ging es am Nachmittag in das Stadion um dort die 10km zu laufen. Der Höllenritt konnte also beginnen!!!!

Mein Ziel war es eine 31:40min zu laufen, also 3:10min den Kilometer, nicht hatte ich dabei den stürmischen Wind an diesem Tag berücksichtigt. Erschwerend kam hinzu, dass wir nur zu zweit waren, sodass jeder harte Tempoarbeit machen musste. Jedoch konnte Kilian das Tempo nicht halten und musste nach 2km abreißen lassen- jetzt stand eine Mamutaufgabe vor mir!!! 8km alleine mit wirklich starkem Wind - ein Wahnsinn!!! Die 3:10min auf den Kilometer konnte ich auch nicht mehr halten- jetzt begann die Arbeit vor allem im Kopf.

Es war bitter bitter hart gegen den Wind zu laufen und trotzdem nicht nachzulassen!!! Mit einer 32:34min konnte ich die Norm gut unterbieten - trotz der echt knall harten äußeren Bedingungen!!! Das Rennen entschied sich im Kopf.

Weltcupqualifikation also geschafft!!! :) Jetzt kann`s also losgehen ...

Wieder in Freiburg angekommen kann ich jetzt erst mal etwas relaxen, morgen geht die Uni wieder los und alles nimmt wieder seinen gewohnten Gang. Doch schon bald gibt es neue Sachen zu berichten!
http://mauriceclavel.blogspot.com/

Bis bald - euer Maurice

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Europacup Antalya

CIMG3418Merhaba!

Noch vor  zwei Wochen habe ich nicht mehr damit gerechnet noch auf die Startliste für den am letzten Sonntag ausgetragenen Europacup zu stehen.
ABER wie der Zufall es so will bzw. der Veranstalter- stand ich letzten Dienstag auf der Starterliste. ...Nun was macht man in so einer Situation??
Kurz überlegt- stimmt die Form?- Flug- und Hoteldaten gecheckt und festgestellt, dass alles OK ist.
Also am Freitag in der Früh "Hopp" in Stuttgart in den Flieger gehuscht und ein paar Stunden später im schönen Antalya ausgestiegen! 
Ins Hotel eingecheckt und auf den Wettkampf konzentriert! In etwa hat es sogar funktioniert, so schnell kam es mir auf jeden Fall vor :-)
 
Die letzten Tage zu Hause waren von viel Ruhe und Schlaf geprägt, auf der letzten Radausfahrt am Mittwoch deutete sich  meine bomben Radform an :) Man konnte also gespannt sein.
 
Das Wetter ließ aber meine Erwartungen tief enttäuschen, hier in Deutschland hatte es ja rekordverdächtige Frühlings/Sommertemperaturen gegeben, davon war in der Türkei weit und breit keine Spur. 20°C Lufttemperatur, Regenschauer und sehr windig, dass waren meine Aussichten. 
Doch nun zum Wettkampf selber:
 
CIMG3433Sonntag 14:30Uhr lokaler Zeit war Start, es mussten zwei Runden im offenen Meer geschwommen werden. Distanz 1500Meter.
Der starke Wind ließ die Wassermassen meterhoch auftürmen, so dass es nicht einfach war überhaupt die Bojen im Blick zu behalten. 
Bei 80 Mann die zeitgleich um eine Boje wollten, keine einfache Aufgabe, dass hier der Ellenbogen nicht nur dem Vortrieb im Wasser diente ist klar :P
Hinzu kam eine fiese Strömung, die auch nicht zu einem fairen Rennen und einfachem Schwimmpart beitrug. Die Erste Runde konnte ich ganz vorne mitschwimmen, in der Zweiten jedoch, verlor ich kurz etwas die Orientierung und war sofort in eine regelrechte Schlägerei involviert. Wie es halt immer so ist, wenn man im Hauptfeld schwimmt. So kam ich schätzungsweise als 20 bis 25ster aus dem Wasser.
Ein guter- dennoch etwas holpriger Erster Wechsel läutete die Zweite Disziplin ein. Der Radkurs war ganz banal: 2,5km hin und zurück- immer an der Küstenstraße entlang. Ganz so banal war das Tempo allerdings nicht :) Es wurde echt verdammt hart gefahren- unglaublich! Aber ich hatte ja gute Beine, und konnte so problemlos mitfahren. (An dieser Stelle möchte ich mich bei Speedzone- dem Radgeschäft der Extraklasse- für meine Top hergerichtete Rennmaschine bedanken!)
 
Einem schnellen Radintermezzo folgt ein sehr flotter 10 Kilometer Lauf. Unsere 35 Mann starke Radgruppe zerfiel schnell in viele Bruchstücke.
Ich konnte jedoch mit der ersten Laufgruppe gehen und einen 9 bis 11 Platz lange halten. Die Starter aus Russland und der Ukraine machten nicht nur auf dem Rad ordentlich Dampf...
Auf den vier Laufrunden, ebenfalls auf der Küstenstraße, konnte ich doch einige Dampfmacher hinter mir lassen und so
mit einer Super Laufzeit von 31Minuten ins Ziel sprinnten!! Sehr bin ich mit meiner Leistung zufrieden, mit einem  sehr gutem 14. Platz im Endklassement ist für die nächsten Wettkämpfe alles offen!
 
CIMG3430Also ein absoluter starker Auftakt in die neue Saison! Das lässt doch noch auf einiges hoffen- leute da geht noch richtig was!!!!!!!!!!!
 
Bis bald- und haltet die Ohren streif- denn der Clavel ist immer schnell!!! 
 
Euer Maurice

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Bundesliga Hannover

Maurice1Moin moin,

am vergangenen Wochenende machte der Bundesligatross in Hannover, der vor letzten Station, halt.
Etwas ungewöhnlich, dass um diese Jahreszeit noch Bundesligarennen ausgetragen werden, wo doch in den letzten Jahren schon Ende Juli schluss war. 
Für viele ist es keine leichte Aufgabe seine Form über die " Sommerpause" zu halten, um gute Leistungen im Spätsommer zu erbringen.
Doch mir gelang dies sehr gut...
Doch wieder zurück an den Ort des Geschehens: 
Temperaturen waren ok, für die Jahreszeit doch etwas frisch aber nicht unangenehm. Die Temperatur des Maschsees, einem See im Herzen der Stadt in dem wir schwammen sollten, hatte jedoch nur 16°C. Mit dem entsprechenden Equipment- kein Problem!
Auch hier in Hannover war die Distanz eine Sprintdistanz, d.h. 750 schwimmen- 20km Rad- 5km Lauf und die vierte Disziplin: schnelle Wechsel!
Um 12 Uhr war Start des Herrenfeldes. Ich startete genau neben Daniel Unger, dem Weltmeister von 2007- kam am Ende vor ihm aus dem Wasser, trotz der soliden Schwimmleistung habe ich die erste Radgruppe, die aus den schnellsten Schwimmern entstand knapp verpasst. Vorne waren also 13 Mann die kräftig in die Pedale drückten, um sich von ihren Verfolgern ( mir...) zu lösen. Meine Gruppe bestand aus 20 bis 25 Fahrern, das Tempo war nicht übermäßig hoch, so dass wir schlussendlich 1min auf die Spitzengruppe verloren.
Für mich war klar- ich muss fit für `s laufen sein, denn auf 5 km muss man gute Beine haben da geht die Post ab!!!
Nach anfänglicher Führungsarbeit ließ ich mich etwas zurück fallen, um den Windschatten der Anderen voll auszukosten :P Außerdem waren meine Teamkollegen eine Gruppe hinter mir- also warum soll ich Tempo machen...
Der Wechsel zum Laufen lief nicht ganz optimal, ich verlor etwas an Plätzen.
Maurice2 
 
....Wie würden sich die Beine anfühlen, werde ich schnell laufen können??
Ebenfalls mit Daniel Unger verließ ich die Wechselzone und machte mich auf den Weg die 5km so schnell wie möglich hinter mich zu bringen.
Viel bekam ich nicht mit, aber die Zuschauer am Wegesrand waren großartig. Etwas  Hamburg Triathlon Stimmung zu machen schien den Zuschauern zu gefallen, was uns Athleten auch zu Gute kam :-)
Mit einer schnellen Laufzeit konnte ich schlussendlich den 20. Platz im Feld belegen! Dies ist angesichts des sehr stark besetzten Starterfeldes und der sehr kurzen Distanz eine echt gute Leistung!!!
Ich kann also ruhigen Gewissens der letzten Station der Bundesliga entgegenblicken- am Schliersee in einer guten Woche.
Ihr werdet noch von mir und meinen feinschliff Vorbereitungen hören!!
 
In diesem Sinne,
bis bald und genießt das etwas raue Wetter
 

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Zu heiß gekocht...!

Hallo,
 
Am heutigen Sonntag fand im schönen Riegel am Kaiserstuhl wieder einmal der " Rigolator", einem Jedermanntriathlon mit großen Namen, statt. Kurzfristig war noch Jonathan Zipf, einer der großen Namen in der olympischen Triathlonszene, angereist. Zu dem waren gute Triathleten aus der Region am Start- All dies versprach einen viel versprechenden Wettkampf. 
Meine Vorbereitung auf dieses Event war nicht optimal, nach dem Europa Cup in der Slowakei schleppte ich mich einige Zeit mit einer Erkältung durch die Gegend und bekam diese auch nicht wirklich in den Griff!
Nun aber...
 
...wieder zurück zum Renngeschehen- eine etwas verlängerte Sprintdistanz war für die fast 200 Starterinnen und Starter zu meistern.
Los ging`s...
Gleich zu Beginn konnte ich mich mit Jonathan und einem anderen Schwimmer vom restlichen Feld absetzten, wir entstiegen nach 500 Metern gemeinsam dem See.  
....Bis dahin war bei mir alles gut, doch nun folgte eine Tortur sondergleichen :) Fast 25 km lang überhaupt keinem Druck auf dem Pedal,  folgte ein noch schlimmerer 5,5km Lauf. Ich bin volle Kanne explodiert !!!
                           
 
Schlussendlich konnte ich den 4 Platz noch ins Ziel retten, wenn gleich ich mir im Vorfeld natürlich etwas anderes ausgerechnet hatte. Der erste Wettkampf bei solch hohen Temperaturen geht bei mir immer in die Hosen. Trotzdem kann ich froh sein, "nur" in Riegel so abgeschifft zu sein!!!
 
Jetzt heißt`s erst einmal wieder viel Kraft und Schlaf tanken, um dann wieder angreifen zu können!!!!
 
sehr regenerative Grüße, euer Maurice  :-)


 
 
 
 

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Europa- Cup Slovakia

wenAhoj,
mit der Europa Cup Serie hat sich ein weiteres, spannendes Kapitel  für mich aufgedeckt.
So ging es Ende der letzten Woche in die Slowakei, genauer in den Erholungsort  Senec.
Einem kleinen, sehr beschaulichen Dorfe, das als Naherholungsort der " Großstädter" dient.
Mit der Großstadt ist Bratislava, die Landeshauptstadt gemeint! 
Nahe dem Stadtkern liegt ein kleiner See, an dessen Ufern viele Ferienhäuser zu finden sind und um diesen der Triathlon stattfand.
Für mich aber stand, weder die idyllische Landschaft noch die anderen geographischen Gegebenheiten im Vordergrund- nein mein volles Interesse zog der See und seine unmittelbare Umgebung auf sich!
Gemeinsam mit 87 weiteren europäischen Startern ging ich auf meine erste olympische Distanz in 2010.
Als ich mein Fahrrad in die Wechselzone "eincheckte" und an meinem Wechselplatz meinen Namen und die deutsche Fahne sah, wusste ich - jetzt gehts los, nun ist schluss mit lustig - 
Die Devise war aber klar- cool bleiben, die Anderen kochen doch auch nur mit Wasser, hoffe ich zumindest :-)
 
Der Startschuss fiel pünktlich um 17 Uhr und es ging gleich mal richtig zur Sache. Mit einem der stärksten Schwimmfeldern, die der Triathlonsport aufbieten kann, hieß es 1500meter gut überstehen und vorne aus dem Wasser zu kommen. Dies hat leider nicht so geklappt wie ich mir das vorstellte. Mit Rückstand ging ich auf die 40km lange Radstrecke und fuhr das Feld erstmal von hinten auf!! ..... zum Glück hatte ich einigermaßen gute Beine. Schlussendlich war ich in der dritten Radgruppe gelandet, in der ich bis zum Schluss blieb. Da das Tempo in dieser nicht sehr hoch war( verglichen mit meiner kleinen Aufholjagd), konnte ich die Beine etwas schonen. Mit einer der besten Wechselzeiten im Feld, konnte ich als erster meiner Gruppe auf die Laufstrecke gehen. Strammen Schrittes war ich weiter auf dem Vormarsch, Starter um Starter aus der Gruppe vor mir mussten mich ziehen lassen. Gas zu geben und Leute einfach zu überlaufen 
ist schon ein gutes Gefühl, Zumal auf dem Niveau nicht gebummelt wird!
 
Schlussendlich kam ich als 34 ins Ziel- das mich erstmal sehr zufrieden stimmt!!!
Dafür, dass ich das Schwimmen völlig verballert habe, ist das eine echt gute Leistung!! Aber ich habe gemerkt, ich kann noch viel schneller schwimmen, rad fahren und vor allem rennen. :-)
new
 
Nun sehe ich aber wieder etwas ruhigeren Zeiten entgegen. Nach einer ganzen Reihe von Wettkämpfen ist die auch gut so! 
Weiter geht es dann mit  einem kleinen Triathlon, ganz bei mir in der Nähe- ihr werdet von lesen!
Dieser dient aber nur als Vorbereitung auf meinen zweiten Europa Cup in Spanien.
 
bis dahin, euer Mauirce
 
 

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Bundesligaauftakt in Gladbeck

DSC 0962Viele hohe Schornsteine, alte Fabriken, Metallrohre und jede Menge Staus auf den Straßen.
So kann man den Ruhrpott in wenigen Worten charakterisieren. Am letzten Wochenende war im schönen Gladbeck der Bundesligaauftakt 2010.
 
Gladbeck befindet sich ungefähr 15km Nord- westlich  von Gelsenkirchen, der bekannten Heimat des weiß- blauen Fußballs!
Die lange Anreise war am Samstag, mit Sack und Pack gings ins Hotel und von dort aus direkt auf die Wettkampfstrecken, zur Besichtigung versteht sich. Am Sonntagmorgen fiel der Startschuss für die Grand- Prix Serien. Jeweils einer jeder Mannschaft muss sich mit einem jeder anderen Mannschaft messen. (250m swim- 6km bike-2,5km run). Der am Nachmittag stattfindende Mannschaftswettkampf  wurde als Jagdstart ausgetragen. Die Reihenfolge der startenden Mannschaften setzte sich aus den addierten Rückstanden der jeweiligen Teammitglieder vom Morgen zusammen.
 
Für mich lief der Grand- Prix nicht gut. Durch Probleme beim ersten Wechsel, ich kam nicht in meine Laufschuhe, hab ich die Radgruppe verpasst.
... Die Folgen waren verheerend: Ein 6km langes Einzelzeitfahren, stets  der Gruppe auf den Fersen- deren Vorsprung ich echt in Grenzen halten konnte. Abschließend mussten ja noch 2,5 km Lauf zurückgelegt werden. .."Wie soll man, nach der Radfahrt noch richtig schnell laufen können??? "
So hatte ich leider nicht mehr die volle Kraft zur Verfügung, etwas erledigt  kam ich als achter von 13 im Ziel an.
 
 
Für die Mannschaft sprang ein achter Platz raus, dessen Verteidigung wir uns für den Nachmittag fest vorgenommen hatten. Durch taktisch kluges Schwimmen und Radfahren, konnten wir den Platz beim Laufen ohne Probleme verteidigen....und ich konnte noch mal zeigen das ich wirklich gut drauf war!!!!!
 
Nun, so weit so gut. Ich muss weiter viel Erfahrung auf dem Gebiet Bundesliga sammeln- dann wird das schon richtig gut!!!!
 
 
viele Grüße, euer Maurice
 

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Rückblick auf 2009

Fleiburger LaufnachtHallo Sportsfreunde,

ich melde mich wieder, um einen kurzen Rückblick auf die erfolgreiche vergangene Saison zu geben.
Die Wettkampfsaison wurde mit dem Freiburger Crosstriathlon eröffnet. Durch enorm gute Arbeit in den Trainingslagern aber auch im Trainingsalltag konnte war mein gutes Abschneiden nicht nur reines Glück. Ich merkte richtig wie ich mich von Tag zu Tag steigerte. So folgten beste Rennen in der Triathlon Landesliga (BaWü).Erster Höhepunkt der Saison sollten die deutschen Meisterschaften in Schliersee sein. Mit einem vorderen Rang kann ich sehr zufrieden sein, und dennoch ist noch nicht aller Tage Abend:) ...da geht noch viiiiell..
Zweiter Höhepunkt sollte dann meine erste Mitteldistanz sein- dem Internationalen Breisgau Triathlon.
Durch ein ebenfalls sehr gutes Resultat vergeht mir die Lust an harten und langen Wettkämpfen noch lange nicht...
Das Fazit dieser Saison fällt sehr positiv aus! Die harte Arbeit im Training hat sich sehr gelohnt und lohnt sich auch immer noch! Für mich war es die erste Saison in der ich mit sicher war das Triathlon das Richtige für mich ist. In der Zeit habe ich so viel über mich, aber auch über die Rennen gelernt, sodass ich das in der Saison 09/10 richtig anwenden kann.
Alles in Allem also ein gelungener Einstieg in den richtigen Triathlonsport!!!
 
Ein kurzer Blick auf die kommenden Wochen zeigt, dass ich nach einem ersten Wettkampf direkt in die Schweiz ins Trainingslager fahren werde, um dort auf Langlaufskiern wieder richtig zu ackern!!!
Wie alles gelaufen ist werdet ihr dann lesen bzw. sehen können.
 
 
Ich wünsche Euch Allen einen Guten Rutsch in 2010- bleibt gesund und trainiert fleißig!!
 
Liebe Grüße, euer Maurice

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