Licht und Schatten beim WOMC Mountainbike Marathon in Offenburg

WOMC 2010
Eigentlich sollte es mein Rennen werden...Offenburg liegt mir mit den längeren Anstiegen und vielen Höhenmetern. Ich und meine Beine fühlten sich gut an und ich freute mich endlich wieder nach der Cape Epic mein erstes Rennen zu fahren. Letztes Jahr gelang mir ein richtig gutes Ergebnis, und dieses Jahr wollte ich mindestens so schnell fahren.
 
Es ist 8.00 meine Polaruhr RS 800CX zeigt 8 Grad an und der Startschuß für die 84km Strecke mit 2560hm fällt. Das Tempo vom Startschuß weg war hoch, es ging 4km fast flach bis der erste längere Anstieg kam.Die erste Stunde lag ich noch in meiner Zielzeit. Dann habe ich am Anstieg zum Moosturm Tempo herausgenommen um auf der 2.Rennhälfte nicht einzugehen. Ich weiß auch nicht warum ich mir nicht mehr zugetraut habe.. Kurz vor den Abfahrten gelang es mir gut immer einen kleinen Vorsprung herauszufahren damit ich es bergab laufen lassen konnte. Dann ab Gengenbach habe ich mein Tempo verschärft, hatte aber niemand mehr der mich mitziehen konnte. Ich überholte einige Fahrer und leider sah ich von der weiblichen Konkurrenz niemand mehr. Ich wußte nicht was los war, am Ortenberg hatte ich noch richtig Kraft und habe alles gegeben meine Zielzeit noch zu schaffen. Im Riedlen dem letzten Anstieg wußte ich daß mein Traum geplatzt ist. Doch wir waren als 3er mixed Team gemeldet und der Teamgedanke ließ Kampfgeist in mir hochleben. Und so sprintete ich die letzten 6km ins Ziel, wo mich Tom unser Teamchef empfangen hat mit der Nachricht daß Sven und Markus schon lange im Ziel sind. Super, und ich habe das Rennen verbummelt dachte ich. Als ich vom Rad abgestiegen hatte ich immer noch gute Beine und ich hätte noch länger fahren können. Ich war richtig enttäuscht von meiner Zeit 4Std.30min), die war 4Minuten langsamer als letztes Jahr. Eigentlich wäre ich am liebsten direkt nach Hause. Die Ergebnisse hingen noch nicht aus und so warteten wir... und es hat sich gelohnt! Ich wurde zur Siegerehrung als dritte  in meiner Alterskategorie aufs Podest aufgerufen und das war ein kleines Trostpflaster für mich. Das größere kam in der Teamwertung. Wir wußten bis zu diesem Zeitpunkt nicht ob es genug Teams für eine Mixed Wertung auf der 84km Strecke gab. Das heißt die einzelnen Fahrzeiten der Fahrer werden addiert und die Platzierung richtet sich nach der Gesamtzeit. Voller Spannung warteten wir...Platz 3.., Platz 2... und der "1.Platz geht an das SOQ.de Endurance Team". Ich bin stolz auf die schnellen Männer Markus und Sven ohne ihre super Zeit hätten wir es nicht geschafft. Und für mich heißt es jetzt das Rennen abzuhaken als Erfahrung zu sehen und nach vorne Richtung Kirchzarten zu blicken.
 
Eure Andrea
Womc 20102
 "...Wer nicht verliert, hat den Sieg nicht verdient!!!
Wer niemals leidet, kann sich auch nicht freun.
Und wer nie stürzt, wird sich nie erheben.
Doch wer sich treu bleibt, hat nichts zu bereun.
Wer nicht verliert, hat den Sieg nicht verdient!!!
 
Da hilft es nur aufzustehen, mit einem JETZT ERST RECHT "
 (Lied, gesungen von Udo Jürgens)

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WOMC 2009: Auf durch die wilde Ortenau

Schon als wir auf dem Parkplatz eines bekannten Filialisten für Heimwerker unser Basiscamp aufschlugen war er da - ein Hauch von Abenteuer. Vor uns die wilde Ortenau um Offenburg. Axel und ich stellten unsere Rösser auf, es traf uns der aggressive Blick der Carbonpferde. Dann ein kleiner Kompetenzkonter unsererseits. Vollprofimäßig nahmen wir unser Pannenspray und befestigten es mit Klebeband an der Sattelstütze unserer Räder – einen schönen Gruß von Sabine Spitz. Da standen die Herrschaften mit ihren Luftpumpen, Ersatzschläuchen und waren quasi entwaffnet. Gefährlich diese beiden Fremden. Mir fällt gerade der Name von Winnetous Pferd nicht ein, deshalb mache ich jetzt mal normal weiter.

 
Während unser Parkplatznachbar noch überlegte wo er seine Luftpumpe am geschicktesten anbringen sollte, rollten wir in die Offenburger Fußgängerzone wo um 9:30 Uhr der Startschuß zur 48 Kilometer Distanz fiel. Um 9.15 Uhr reihten wir uns dann in Startblock 5 ein und harrten der Dinge die uns erwarten würden. Ich muß sagen das wir als MTB Greenhörner gemischte Gefühle hatten.  Die Strecke kannten wir, allerdings hatten wir keine Erfahrung wie es ist im Konvoe zu fahren. Knapp 750 Fahrer hatten sich für die 48 Kilometer Distanz entschieden, somit die Strecke mit den meisten Teilnehmern.

Der Start war locker, kein Gedrängel und deshalb keine Sturzgefahr. Wir rollten auf einer breiten Straße nach Rammersweier und dann ging es ab in die Botanik. Schnell wurde mir klar das ab jetzt alles anders wird als im Training. Langsames bergauf fahren im Pulk, dann schnell antreten und durch eine Lücke schlüpfen. Schwierig einen Rhythmus zu finden.

Immer schön bergauf erreichten wir die erste Verpflegungsstation "Zeller Brunnen", kurz danach splitteten sich die Strecken und wir bogen auf die 48er Route ab. Hier wurde es etwas enger, schlamiger und steiniger. Aufpassen war angesagt. Dann folgte eine Abfahrt und wir erreichten Durbach. Auf einem Schotterweg beabsichtigte mich ein anderer Fahrer zu überholen. Sein Fehler, ein Schlagloch später war er über seinen Lenker abgestiegen. Pech für ihn, schuld war er selbst. "Folge soq und alles wird gut".

Nun folgte ein Anstieg über einen Weinberg der es in sich hatte. Axel und ich konnten auch hier einige Fahrer überholen, dass motivierte uns und als wir den Waldesrand erreichten begann Axel zu jubeln "Hurra - Schlüsselstelle geschafft".

Es folgten eine Abfahrt bei der ich mein Hinterrad im Augenwinkel sah und eine langgezogene leichte Steigung und wir erreichten das "Brandeck Lindle". Hier, an der zweiten Verpflegungsstation, wollte ich eigenlich meine beiden Wasserflaschen austauschen allerdings waren die noch fast voll (wird später noch eine Rolle spielen). Okay, dann esse ich halt was. Einmal Squeezy Gel - Banane, danke die Dame. Auf dem nächsten Kilometer wurde ich Zeuge wie Axel mit der Verpackung kämpfte. Schaut echt albern aus. Zeit für solche Verküstelungen hatte er jetzt nicht mehr, auf zum "Hohen Horn". Hier wurde es nochmal eng. Einige Fahrer verhackelten sich, ein paar ungeplante Abstiege wegen Wandenkrämpfen, ich war so konzentriert und schon waren wir da. Jetzt kam eine steile, schotterige Abfahrt mit einigen Spitzkehren. Hier runter und bloß nicht stürzen. Der ein oder andere wählte auch hier wieder die Variante: Runter, so schnell wie möglich und einen schönen Gruß von der Bergwacht. Axel hatte eine gute Position, als wir über Rebwege Fessenbach erreichten sah ich ihn 200 Meter vor mir, also gab ich Gas und wir bogen gemeinsam ins Riedle ab.

Eine Kurve später waren wir in einer anderen Welt: Samba, Menschenmassen – was für eine Kulisse. Ich nahm die linke Spur und gab Gas. Die Verpflegungsstation spielte keine Rolle. Jetzt nur die langgezogene Steigung rauf und alles ist geschafft. Als ich den Barfußpark passiert hatte konnte ich den Axel nicht mehr sehen. Okay, langsam fahren und warten und mal was trinken. Irgendwann sah ich ihn dann winken. Also los, ein kurzer Waldweg auf dem ich mich als Gentleman beweisen konnte. Für eine Fahrerin wählte ich den Matschweg, so blieb ihr schönes Assos-Trikot fast unversehrt. Dafür kassierte ich viel Lob von ihr.

Als soq-Teamfahrer Tino Offenburg wohl gerade erreicht hatte bin ich mit der Tageshöchstgeschindigkeit von 65 km/h an der Weltcup-Strecke in Rammersweier  vorbei gefahren.

Ab über eine Wiese und den letzten Hügel rauf (ich glaube Schützenhaus), dem Assos Mädel beim überholen winken und über Feldwege auf Offenburger Stadtgebiet. Ich war jetzt so fokussiert und bemerkte nicht, dass ich den Axel am letzten Hügel verloren hatte.

Rein in die Offenburger Fußgängerzone und er hatte mich doch noch eingeholt. Endlich – gemeinsam über die Ziellinie bei 2:45 Std. Für uns ein Erfolg, wir rechneten mit knapp unter/über 3 Stunden.

Erstmal in den Schatten setzen und meine Wasserflaschen lehren, posen für soq.tv und Tom meine Eindrücke schildern.

Als wir dann mit unseren Angehörigen in Richtung Marktplatz gingen bemerkte ich ein kribbeln in Fingern und Beinen. Ich wurde wohl schlagartig bleich und musste mich erstmal flach in den Schatten legen(Devise für das nächste Rennen: Essen und trinken nicht vergessen!). Als meine Freundin mit den Maltesern und einer Infusion drohte (sie ist Rettungsassistentin), raffte ich mich auf und benutzte den Stadtbrunnen zur Erfrischung und es ging wieder einigermaßen.

Fazit:

Eine tolle Veranstaltung zu der man dem Veranstalter Jörg Scheiderbauer nur gratulieren kann. Er hatte es ja dieses Jahr nicht leicht. Nach dem harten Winter kamen die Waldarbeiter mit dem Holztransport schlecht voran, sodass die Strecken erst wenige Tage vor Rennbeginn komplett frei waren. Dazu noch die Sache mit den WOMC Trikots, die wegen Seepiraterie nicht pünktlich zum Rennen verfügbar waren und nachgeliefert werden müssen. In Offenburg sollten sie ihn mit der Sänfte und Palmwedeln durch die Stadt geleiten und ihm dankbar sein das er die Stadt auf die sportliche Landkarte mit seinen Veranstaltungen katapultiert hat.

Ich bin nächstes Jahr sicher wieder dabei und nicht nur da...

Grüße
Sascha

www.scheiderbauer.com

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Platz 1 für das soq.de Team beim Worldclass Marathon in Offenburg

Am Sonntag sind auch wir, Andrea und Sven, in die Rennsaison2009 gestartet. Da der Winter in diesem Jahr doch recht lang war und auch unserTrainingslager total verregnet war, konnten wir nicht ganz an dieTrainingsumpfänge von letztem Jahr anknüpfen. Auch der viele Schnee auf denBergen sorgte dafür, dass wir noch keine höhenmeterlastigen Touren fahrenkonnten. Wir waren somit sehr gespannt wir gut unsere Form sein würde.
 
Ich, Sven, durfte in diesem Jahr überraschender Weise imersten Startblock starten, der sonst nur den Profis und Lizensfahrernvorbehalten ist. Gleich nach dem Startschuss ging es mit einem Tempo von 40km/h durch die Offenburger Innenstadt Richtung Rammersweier in den ersten Berg.Ich fand dann auch gleich eine gute Gruppe, welche mir allerdings einen Tick zuschnell war. So war ich schon so früh im Rennen gezwungen immer mal wieder imroten Bereich zu fahren. Dennoch lief es bis zum letzten Anstieg im Riedelnsehr gut. Auch konnte ich meine aufkommenden Krämpfe bis dahin immer wiederwegdrücken. Nach dem Riedeln gab ich dann nochmals richtig Dampf und fuhr mitPuls 190 nach 4.14 Std. ins Ziel.
 
Bei Andrea lief es richtig super. Gleich nach dem Start fand sie ihren Rhythmus. Bei der ersten Verpflegung warf sie jedoch ihreTrinkflasche weg, weil sie glaubte, dass es hier schon neue gäbe. Diese gab esaber erst ab Verpflegungsstelle zwei. Nun musste sie die nächsten 16 km ohneTrinken fahren, hatte dafür aber weniger Gewicht zum schleppen. Die steilenAnstiege und das warme Wetter kamen ihr auch noch entgegen, ebenso dieschnellen Schotterabfahrten. Hier musste man immer wieder höllisch aufpassen,dass man in den Kurven nicht wegrutschte. Vielen Fahrern gelang dies nicht, wieman an den vielen Verschürften im Ziel sehen konnte. Andrea fuhr ein genialesRennen und hatte ständig Spaß dabei die Männer zu ärgern. So kam sie nach nur4.25 Std. überglücklich ins Ziel.
 
Nach dem sie zunächst als zweite in der Hobbyklasse gewertetworden war, kam nun die Überraschung. Da die Fahrerin vor ihr eineLizensfahrerin war, wurde sie nachträglich als Erste gewertet. Was für einSaisoneinstand!
 
Nun freuen wir uns auf die kommenden Rennen der Saison undhoffen, dass es weiterhin so gut läuft.
 
Andrea und Sven Meier

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Heute schon paniert?

Am 17.05. ist es soweit: Die Worldclass Mountainbike Marathon Challenge in Offenburg findet zum sechsten mal statt. Und wieder eine Premiere für mich – ein Mountainbike Rennen. Um in den flow zu kommen habe ich mich eine Woche im Offenburg- nahgelegenen Oberschopfheim im Elternhaus meiner Freundin einquatiert, um auf der Strecke zu trainieren. Ich starte zusammen mit Axel Huck auf der 48 Kilometer Distanz. Okay, nach Rammersweier ab in die Botanik und alles war Matsch. Die Witterung der letzten Tage hatte ganze Arbeit geleistet.

Es wird schlammig werden in diesem Jahr. Die Strecke ist schön und es war endlich möglich sie mal komplett ab zu fahren. Letzte Woche waren doch einige Passagen wegen Holzabtransport Arbeiten gesperrt – das Baumstammersteigen hat ein Ende. Den genervten Blicken der Waldarbeiter entnehme ich, dass hier dieses Jahr schon das ein oder andere böse Wort gewechselt wurde. Die Strecke bietet alles was der Mountainbiker braucht: Rauf, runter, Matsch, Schotter, Forstweg (Harald erklärt das im Transalpin Run Clip 2008 ausführlich), Straße und Wiese. Auf der Strecke wechselte ich hier und da ein paar Worte mit Teilnehmern. Alle fiebern auf das tolle Event veranstaltet von Jörg Scheiderbauer der Offenburg mit seinen Veranstaltungen (meiner Meinung nach) aus dem sportlichen Dornröschen-Schlaf erweckte.

Frisch paniert und an Erfahrung reicher machte ich mich auf zur soq Werbefahrt durch die Offenburger Fußgängerzone. Ich bin definitiv aufgefallen.

Was bleibt 2 x WOMC Strecke, dazu noch 2 x andere Strecken in der Ortenau. Macht 4 x Radwäsche, 4 x duschen und absolute Radklamotten Knappheit. Schön das die neuen soq Trikots da sind, sonst wär ich am Sonntag ein Nacktfahrer. Ich wünsche mir eine sturzfreie Fahrt, habe da bei 2200 Startern ein etwas mulmiges Gefühl.

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Bis demnächst! Euer Heinz Sielmann aus der soq Redaktion.

„God save the Feuersalamander“

Sascha

www.scheiderbauer.com

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