soq.de endurance team 2010

Im Fokus des soq-Teams stehen außergewöhnliche und mehrtägige Sportveranstaltungen mit einer klaren Ausrichtung „Outdoor,Running, und MTB“.

 

mehr...

Team soq.de

zeitungClavel ist ein Talent im Triathlon

mehr...

Zum Saisonabschluss noch einmal ganz oben

Burgrace 2009


Klicken um die Galerie zu öffnen (66 Bilder)
Am gestrigen Sonntag stand mit dem Hecklinger Burgrace vom MTB Südbaden mein letztes Rennen für diese Saison auf dem Programm. Durch die Streckenveränderungen die der Veranstalter im Vorfeld vorgenommen hat wurde es ein technisch und konditionel anspruchsvoller Kurs, eigentlich genau nach meinem Geschmack. Allerdings habe ich seit dem Schwarzwald Marathon in Furtwangen nicht mehr viel trainiert. Am Start war doch eine recht ordentliche Starterzahl, doch dies konnte ich gelassen sehen, da ich als Vorjahressieger automatisch die sogenannte Pole Position bekam. Somit konnte ich mich aus dem ganzen Startgeplänkel heraus halten. Da man bei solchen Rennen nicht immer aller Kontrahenten kennen kann, gab ich in der ersten Runde gleich einmal Gas um zu schauen wer mit folgen konnte. Negativ, keiner wollte mitgehen, besser gesagt, mitfahren und so schien es ein entspanntes Rennen zu werden. Wurde es auch! Bis, ja bis meine Sattelstütze sehr stark ins wackeln kam. Da ich doch einen recht komfortablen Vorsprung besaß, beschloss ich anzuhalten und das Ganze zu reparieren. Denkste, krach hat`s gemacht und der Sattel war ab. Tja und jetzt, jetzt gröllten alle Zuschauer, "Pech gehabt, musste halt ohne Sattel das Rennen fertig fahren". Gesagt getan, da ich nur noch eine Runde zu absolvieren hatte, fuhr ich die letzten zwei Kilometer im stehen. Puh, dass war noch einmal richtig spannend, da das ganz schön anstrengend war und ich ja auch Zeit zwecks der versuchten Reparatur verloren hatte. Aber mein Vorsprung war Gott sei Dank ausreichend und so konnte ich einen weiteren Sieg in Hecklingen einfahren. Mit diesem Sieg verabschiede ich  mich aus der Saison 2009 und werde jetzt Kraft für die kommende Sasion tanken.
 
Bis denn, Euer Markus
 

mehr...

Odenwald Bike Marathon

Mal wieder zusammen, am Sonntag in Hirschberg bei Heidelberg…

beim 11. Odenwald Bike Maratho
Caroline und ich seit langen mal wieder zusammen am Start gestanden. Ein herrlicher Spätsommertag mit idealen Bedingungen. Na dann an den Start; und wie immer is da ne Menge los. Warum auch alle immer vorne stehen müssen, weiß auch keiner.Los geht´s auf eine Runde in Hirschberg von 30 km. Am Anfang dann das normale Chaos und wir mitten drin - nächstes mal dann doch bis vorne vordrängen.Ein schneller Kurs mit bissigen Anstiegen, da hat sich das Feld dann schnell auseinandergerissen. Rauf und runter und wieder rauf und runter ohne Kilometerzähler hat man keine Ahnung mehr wie weit es noch in´s Ziel ist. Schade, der Kilometerzähler ist dem Gewichtstunig zum Opfer gefallen. Das wird wohl schon der letzte Anstieg sein (hoffentlich, sonst ist die Power ade) also nochmal alles geben und die letzten 4 km zum Ziel - dann auf der Abfahrt und in der Ebene noch mal drücken.Hat funktioniert noch 1,5 km und die Runde ist rum. Im Ziel gibt´s dann gleich Ergebnisse für mich den 9. Platz und den gleichen (man könnte denken wir haben ihn abgesprochen) für Caroline. Ein rundum gelungenes Rennen mit super Resultat - ist zum wiederholen -Vielleicht am 3. Oktober in Bad- Peterstal…

Bis dahin

Caroline und Tino
 
Odenwald 2009 - Tino
 

mehr...

Am Treppchen gekratzt

Ich hatte den Kinderchor für Whitney Houston's "One moment in time" schon aufgestellt, der Fotofinger des Kamerakindes hat schon gezuckt - doch dann das:
 

mehr...

Frühaufsteher mit Kälteresistenz werden mit Podest und Bestzeiten belohnt

DSCN1859Es ist 6:30 Uhr am Sonntagmorgen, die Dämmerung zieht herauf und wir stehen fröstelnd auf dem Parkplatz in Furtwangen. Die fünf Grad plus, welche das Thermometer anzeigt fühlen sich an wie knapp unter dem Gefrierpunkt. Nur widerwillig ziehen wir unsere Jacken und die langen Hosen aus und begeben uns mit ca. 120 anderen Bikern in Richtung Startaufstellung. Denn schon um 07.00 Uhr fällt der Startschuss für unseren letzten Marathon in diesem Jahr, den Schwarzwald-Bike-Marathon in Furtwangen. Für die 120 km sollte man also nicht nur Frühaufsteher sein, sondern auch eine gewisse Kälteresistenz mitbringen. Nichtsdestotrotz war die Wettervorhersage für heute gut und wärmer sollte es im laufe des Tages auch werden. So haben wir uns dann nach langem hin und her überlegen,  wie schon die beiden Jahre zuvor, wieder für die Königsdistanz entschieden.
 
Um Punkt sieben Uhr erfolgte der Startschuss und das Fahrerfeld stürmte auf die Strecke. Ich (Sven) konnte mich gut im Mittelfeld einreihen. Nach dem wir Furtwangen verlassen hatten  ging es zunächst die ersten 5 km flach auf einem Schotterweg Richtung Vöhrenbach auf eine 30 km Runde bevor wir wieder durch Furtwangen auf die 90 km Strecke fuhren. Schon auf dieser „Einführungsrunde“ galt es 700 Hm zu vernichten. Bis zum ersten Anstieg war das Fahrerfeld noch komplett zusammen, doch von da an zerfiel es mehr und mehr. Ich fand recht schnell meinen Rhythmus und kam gut voran. Furtwangen ereichte ich dann schon nach 1.16 Std. Mein Ziel, eine Zeit um 6 Std. zu fahren und nicht von Markus Bär eingeholt zu werden, konnte also klappen, wenn alles weiter so lief. Obwohl das Feld gleich auseinander fiel, fand ich einen guten Mitfahrer, mit dem ich gut zusammen fahren konnte. So kam es, dass wir bald auf eine weitere Dreiergruppe auffahren konnten. Doch auch diese Gruppe zerfiel immer wieder, da die Strecke sehr unrhytmisch war und die Stärken der einzelnen Fahrer nicht gleich waren. 
 
PulsNach 82 km kam ich mit zwei „Wurzelhoppsern“ vom SV Steinach aus unserer Fünfergruppe an den längsten Anstieg der Strecke, hinauf nach Gremmelsbach. Obwohl ich mich anfangs noch an die beiden heften konnte, war mein Puls da schon im roten Bereich. Doch ich wollte nicht abreißen lassen. Erst am nächsten steileren Anstieg zur Verpflegungsstelle „Breghäusle“ zeigte mir ein leichtes Zucken in den Oberschenkeln an, dass ich langsamer fahren musste um keine Krämpfe zu bekommen. So musste ich die beiden wohl oder Übel ziehen lassen. Nach der Verpflegungsstelle gab es dann eine „Streckenzusammenführung“, d.h. Die 42 km und 60 km Runde und die 90 bzw. 120 km Runde führten über dieselbe Strecke. So galt es, als schneller 120er, sich durch den Pulk der langsamen Fahrer der kürzeren Strecken zu schlängeln. Dies war zum Teil gar nicht so einfach. Nach der letzten Verpflegungsstelle in Vöhrenbach ging es dann nochmals einen kurzen Waldweg hinauf. Hier hab ich nochmals meine letzten Kräfte mobilisiert. Die letzten 4 km ging es dann wieder flach mit heftigem Gegenwind ins Ziel nach Furtwangen. Glücklicherweise fand ich in einem 90 km-Fahrer einen, bei dem ich im Windschatten diese letzten schnellen Km hinter mich brachte. Total erschöpft aber überglücklich bog ich dann auf die Zielgerade in Furtwangen ein. Hier jubelte ich dann wohl etwas zu früh, denn so verlor ich um 0,4 Sekunden noch einen Platz. Trotzdem bin ich super zufrieden mit meinem Ergebnis. 120 km und 3055 Hm in 5.47 Std.. Vor allem hat mich Markus Bär nicht mehr eingeholt!
 
Auch bei Andrea lief es heute ziemlich gut. Obwohl nicht ganz ihr Wetter war (sie hasst kalte Temperaturen) kam sie nach 6.26 Std. als Viertschnellste Frau über die 120 km ins Ziel. Dies bedeutete Platz 3 in ihrer Altersklasse. Somit war auch sie 30 Minuten schneller als im Vorjahr! Unser Training hat also gefruchtet.
 
Jetzt gönnen wir uns erst einmal eine kleine Trainingspause bevor wir uns auf die Saison 2010 vorbereiten.
 
… see you in the dirt...
 
Andrea und Sven
 

mehr...

polar