No Distance Left To Run

Marathon Samson Brille

Der Freiburg-Marathon rückt unaufhaltsam näher - da wird es mal wieder Zeit hier eine Wasserstandsmeldung abzugeben. Die Vorbereitung ist bis jetzt gut verlaufen, so blieb ich von Krankheiten, Verletzungen und 'Null Bock' verschont. Nachdem der letztjährige Winter schon nicht ohne war, setzte der Winter 2009 / 10 dem ganzen noch eine Schneekrone auf. Um es auf den Punkt zu bringen: Schnee, Eis, Nebel, Kälte und Gegenwind!

Thema Schnee: Bei der Lauferei hatte ich viel Zeit zum Nachdenken. Manchmal habe ich mich im Schnee gefragt was ich da eigentlich mache. Wäre ich im Besitz von Langlaufskiern gewesen, so hätte ich sicher an manch einem Tag die Laufschuhe stehen gelassen. Nächstes Jahr wird der Winter mild, denn ich werde mir ein paar Langlaufbretter anschaffen um sie dann verstauben zu lassen (diese Taktik klappt bestimmt).

Erlebnis Nebel: Als ich an jenem späten Nachmittag zur Laufeinheit aufbrach, lag ein grauer Schleier vor meiner Fensterscheibe (Preisklasse: Normalzustand einer Fensterscheibe in der Junggesellenbude). Die Laufstrecke führte mich über einen Weinberg in ein Tal, direkt in den Nebel und die einsetzende Dunkelheit. Wer John Carpenter's "The Fog - Nebel des Grauens" schon gesehen hat ahnt wovon ich spreche. Meine Freundin Petzl hatte ich schon auf dem Kopf und plötzlich war da Zini (das Wusslon, oder so). Nein es war kein "Spaß am Dienstag" weder ein Runner's High, sondern der Lichtkegel von meiner Petzl der im Nebel kreiste. Ich steuerte sicher aus dem Tal und hatte Spaß bei normalerweise eher öden 8 Kilometern im ruhigen Lauftempo.

Tempolauf: Nach der Schneeschmelze folgte der Gegenwind. Letztens galt es 12 Kilometer im Marathontempo zu absolvieren. Nach 3 Kilometer Einlaufen habe ich mich auf die 14,2 km/h eingepegelt. Wunderbar bis ich die Richtung wechselte und dann ging es los. Ich wurde auf absolutem Weltklasseniveau durchgeföhnt. Ich stemmte mich gegen die Gewalt und schaffte es bei vollem Kraftaufwand gerade mal auf 12 km/h. Macht kein Spaß, aber ich musste ja wieder ins traute Heim gelangen. Fluchen? Nein, denn es war ja nicht das erste Mal. Bereits eine Woche zuvor hatte ich geflucht. Gut das ich mit Mütze unterwegs war, sonst hätte es mir die kopfhörer meines iPod's aus den Ohren gerissen. Einige Musikstücke später war auch diese Tortur überstanden.

Marathon Samson Marathon Sascha

Gestern war ein richtig schöner Tag und nach 10 kilometern im ruhigen Lauftempo waren die schweren Beine vom langen langsamen 40 Kilometerlauf am Wochenende wieder locker. Heute gab es Tempoläufe im Regen. Am kommenden Wochenende kommt nochmal ein Vierziger und dann beginnt langsam die Tapering-Phase. Ich habe in den letzten beiden Wochen einige Hügelstrecken in mein Trainingsprogramm eingebaut, um noch zusätzliche Power zu generieren. Da ich mit den monströsen Strecken jetzt bald durch bin, setze ich noch Temporeize auf der Bahn und dann werde ich am 28. März sehen wie gut es geht.

Ich habe die befestigten Wege in der Ortenau nicht geschont und anders rum ebenso.

Hier noch ein paar alternative Laufbezeichnungen:

Langer Lauf --> Gemeinden hopping
Tempoläufe --> Ochsen
Lockerer Lauf --> Hüh/Hot Lauf
Ruhiger Lauf --> Quark treten oder Poserlauf
Langsamer Lauf --> Spazieren schauen

Bis denne,
Sascha

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Kilometer bolzen...

Trainingsauftakt zum Freiburg-Marathon 2010

Sascha Blaesen-Marathon WO 1Heute habe ich ganz unspektakulär mit einem ruhigen 8 Kilometer Lauf das Training für den Freiburg-Marathon 2010 gestartet. Genau vor einem Jahr ging alles los - laufen nach Plan. Da bin ich umgestiegen vom planlosen 3 x die Woche ca. 20 Kilometer in der Fettverbrennung joggen, zum richtigen zielgerichteten Laufen. Während dieser Laufzeit hat sich einiges getan: Marathon, Halbmarathons, diverse 10 Kilometer Läufe. Klar das ich das Trainingsniveau hochgeschraubt habe. Die letztjährige Devise lautete den Marathon knapp unter 4 Stunden zu laufen, also trainierte ich auf 3:30 Stunden um eine 3:45 - 3.50 Zeit zu erreichen. Ich war dann sehr überrascht als ich eine souveräne 3:35 geschafft habe. Dieses Jahr arbeite ich auf eine Zeit zwischen 3:00 und 3.10 hin, somit orientiere ich mich an einem Trainingsplan für eine 3:00 Stunden Zeit. Wie es dann im Endeffekt am 28. März gelingt wird sich zeigen. Klar ist das auf einer Marathondistanz einiges unvorhersehbares passieren kann. Eines steht aber jetzt schon fest: Zu wenig trainiert werde ich dann nicht haben. Mein Plan ist ein 12 Wochen Programm den ich um 3 Wochen stretchen werde, weil ich mit Pausen wie Krankheit, Festtagszeit und Winter ISPO rechnen muss.

Die erste Trainingswoche kommt außer einer Tempoeinheit noch relativ gemächlich daher, lustig wird es in Woche 2 mit dem langen Lauf über 30 Kilometer. Ach ja - die langen, langsamen Läufe am Sonntag - vermisst habe ich sie. Dialog zwischen meiner Freundin und mir "Was machen wir heute?". Darauf ich: "Bei mir steht heute 37 Kilometer auf dem Plan". Sie: "Gut - ich koche und nimm das Licht mit, denn es wird früh dunkel." So werde ich wie ein Cowboy meine Runden durch die Ortenau ziehen. Ohne Colt, Lasso und Ross, dafür mit iPod, Riegel und Pulsmesser. Dieses Jahr gewähre ich ein paar Einblicke in Bild- und Filmform und gebe hier exklusiv bei "soq - das blog" Wasserstandsmeldungen ab.

Thema Silvesterlauf: Da habe ich mich auch entschieden. Ich starte in Schwaibach (zwischen Biberach und Haslach). Thema in meinem letzten Blog: Wer braucht denn sowas? Ja, genau so Leute wie ich.

Bis bald,

Sascha

www.schwaibach-lauf-mit.de

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Die Vorbereitung geht weiter...

Wie es Maurice in seinem Bericht über das "Hochdorfer Schwimmen" schon erläutert hat war ich nicht ganz zufrieden mit meiner Schwimmleistung. 19:10 Minuten habe ich für die 1000 Meter in Anspruch genommen aber was wollte ich mehr. Ich schwimme jetzt seit einem Jahr und habe eine Zeit unter 20 Minuten erreicht. Die Zeit ist also nicht schlecht für einen "Neuling", sie ist aber auch nicht besonders gut. Als ehrgeiziger Sportler erhofft man sich einfach etwas mehr. Wie gesagt, für den Moment war nicht mehr drin, das Ergebnis war so zu erwarten aber da ist noch Luft nach oben :-) Jedenfalls war es eine Tolle Erfahrung in familiärer Atmosphäre ! 
 
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Nach einem sehr langen Warten wegen dem unendlichen Winter wurde ich mit einer tollen Woche auf Mallorca belohnt. Was gibt es zu berichten? Täglich Sonne, 15 bis 17 Grad Celsius, eben die besten Voraussetzungen um eine gute Grundlage zu fahren. Das tat ich dann auch. Wir standen jeden Tag um 8 Uhr auf, gingen frühstücken um dann um 10 Uhr los zu fahren. Wir fuhren zwischen 4 und 6 Stunden und danach ging es noch eine Runde auf die Laufstrecke. Die Zeit wurde optimal geplant so dass ich auf rund 750 Km Rad gekommen bin. Die Woche verlief super und ohne Beschwerden für mich. In gewisser Maße war aber gerade das überraschend denn ich habe in dieser Disziplin eine Menge nach zu holen. Nach den 7 Tagen Trainingslager ging es dann wieder nach Hause. Jetzt gilt es auf die Grundlage zu bauen und das Erarbeitete zu nutzen um mich weiter zu entwickeln. Meine neue „Rennmaschine“ wird mir dabei sicherlich helfen J

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Das Lauftraining läuft nach wie vor optimal. In Teningen (bei Freiburg) lief es bereits ende Januar ganz gut. Ich bin nach den 10 Km mit einer Zeit von 36:22 Minuten durch das Ziel gelaufen. Ich wurde somit gesamt 27. von Ca. 400 Läufern. Das Training ging weiter und am vergangenen Wochenende fand zum 6 Mal der Freiburger Marathon statt. Ich nahm lediglich am Halbmarathon teil. Ich wusste nicht so recht was dabei raus kommen sollte den eine Woche zuvor hatte mich eine Erkältung erwischt und die letzten Trainingseinheiten konnten nicht wie geplant durchgeführt werden. Ich fühlte mich allerdings am Sonntag wieder gut und beschloss somit das Rennen wie geplant (1:20:00) zu laufen. Ich schaffte dann die 21,0975 Km mit einer Zeit von 1:21:23. Ich bin mit diesem Ergebnis sehr zufrieden und baue weiterhin auf meine läuferische Stärke.

In drei Wochen steht schon wieder der Nächste Wettkampf vor der Tür. Einen Duathlon in Backnang (bei Stuttgart). Einen weiteren Bericht dazu wird folgen.

Bis dahin eine gute Zeit und ein gutes Training !

Micha

 

PS: der Frühling steht vor der Tür!!! ;-)

 

 

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Die Marathon-Stadtparty



 

Der FREIBURG MARATHON ist für die Freiburger viel mehr als „nur“ eine Laufveranstaltung. Jedes Jahr beweisen sie aufs Neue, dass sie richtig feiern können. 42 Bands auf 21 Kilometern, unzählige Vereine und über 60.000 Zuschauer heizten den insgesamt 11.019 Läufern in allen Wettbewerben mächtig ein. Zwei Überraschungssieger dominierten den Marathon: Bei den Männern siegte Steffen Häntzschel in 2:31:21, bei dem Marathon der Frauen Annette Götz in 3:00:12 Stunden. Den Halbmarathon entschieden die Favoriten Anja Schnabel mit neuem Streckenrekord in 1:14:03 und Dieter Baumann in (1:09:26) für sich.

Auch das Redaktions Team von soq.de war mit am Start ganz nach dem Motto: nicht nur über Sport schreiben,sondern Sport treiben. Wir liefen mit der Ciclo Sport Cam 1mit und haben die Eindrücke live für euch festgehalten.

 
Der FREIBURG MARATHON hat sich als Erlebnis für Breitensportler etabliert, das mehr bietet als „nur“ Laufen. Die 42 Bands auf 21 Kilometern mit einem musikalischen Programm von Klassik bis Hard Rock, die Marathonmesse, die engagierten Stadtteile und Vereine, Imbissbuden und Aktionen entlang der Strecke und nicht zuletzt die vielen Zuschauer machen ihn zu einem einzigartigen Erlebnis.  Beim 6. FREIBURG MARATHON genossen insgesamt 11.019 Teilnehmer an allen Wettbewerben diese Atmosphäre. 7.676 Läufer nahmen die Halbmarathon- und 1.936 Läufer die Marathonstrecke in Angriff. Beim 2. S’COOL RUN liefen über 16 Prozent mehr Schüler mit: Insgesamt starteten 1.407 Schüler und Lehrer in 201 Staffeln auf die Halbmarathondistanz, die sie sich im Team teilten. Erstmals waren dieses Jahr auch Rennrollstuhlfahrer und Handbiker auf der Strecke, der Startschuss für sie fiel bereits um 10.55 Uhr. Der Marathon startete um 11.05 Uhr, kurz danach starteten die Schüler, und um 14 Uhr gingen die Halbmarathon-Läufer auf die Strecke. Die rund 60.000 Zuschauer ließen ihre gute Laune nicht vom kühlen Wetter trüben, sie bejubelten die Läufer, malten Plakate und ließen sich so manches für ihre persönlichen Favoriten aus Familien- und Bekanntenkreis auf der Strecke einfallen. Die Stadtteile, durch die der 21-Rundenkurs führte, traten wieder in einem Stimmungs-Wettbewerb gegeneinander an und kämpfen mit Einfaltsreichtum und Riesenengagement um den ersten Platz.
Auf der Marathondistanz gab es zwei Überraschungssieger:  Bei den Herren lief Steffen Häntzschel aus Esslingen in 2:31:21 als Erster über die Ziellinie. Bei den Damen siegte Annette Götz aus
 
 
 
Freiburg in 3:00:12. Die Seriensieger aus den Vorjahren, Birgit Bartels und Ulrich Benz waren dieses Jahr nicht an den Start gegangen.
 
Beim Halbmarathon setzten sich die heißen Favoriten durch: Anja Schnabel vom LAZ Salamander Kornwestheim-LB, die Medizinstudentin aus Freiburg, lief in neuem Streckenrekord von 1:14:03 Stunden über die Ziellinie. Damit knackte sie den Streckenrekord von Christine Schleifer aus dem Jahr 2006 (1:15:34) mit unglaublichen eineinhalb Minuten. Die Freiburger Medizinstudentin hat einen riesigen Leistungssprung gemacht, letztes Jahr war sie beim FREIBURG HALBMARATHON in  1:20:42 als Siegerin ins Ziel eingelaufen. Im Halbmarathon der Männer siegte der Stargast des 6. FREIBURG MARATHON, Dieter Baumann (LAV Tübingen) mit sieben Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Fabien Brunner aus Frankreich, den er kurz vorm Ziel noch überholte. „Das war dann doch ganz schön hart, da musste ich noch mal gegen Schluss einen Zahn zulegen“, sagte Baumann im Ziel. Die Stadtteile und Zuschauer haben dem 5000-Meter-Olympiasieger von 1992 kräftig zugejubelt. „Vor allem in Herdern stieg die Party, das machte richtig Spaß“, sagte er. Als dritter Mann kam ein Favorit aus der regionalen Laufszene ins Ziel: Das 18-jährige Nachwuchstalent Michael Schramm vom TuS Lörrach-Stetten benötigte 1:10:35. Der in Freiburg lebende Top-Triathlet aus Südbaden, Andi Böcherer, überquerte in 1:10:45 als Vierter die Ziellinie. Bei den Frauen belegte Sonja von Opel aus München in 1:23:37 Stunden kurz vor der Schweizerin Bettina Maurer (1:23:42) den zweiten Platz.

Bereits am Samstag, den 28. März, war der Start- und Zielbereich, die Messehalle Freiburg voll und ganz in Läuferhand. Über 60 Sportmarkenartikler, Sporthändler und Laufveranstalter präsentierten vor rund 35.000 Besuchern auf über 3.000 Quadratmetern Fläche die neusten Trends, Materialien und
Veranstaltungen der Laufszene. Das regnerische Wetter lockte noch mehr Besucher als letztes Jahr auf die Messe. Das vielseitige Rahmenprogramm rund um die Nudelparty kam beim Publikum gut an. Auf der Showbühne gab es Live-Musik von Musiker Enrico Novi.
 


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