Kilometer bolzen...

Trainingsauftakt zum Freiburg-Marathon 2010

Sascha Blaesen-Marathon WO 1Heute habe ich ganz unspektakulär mit einem ruhigen 8 Kilometer Lauf das Training für den Freiburg-Marathon 2010 gestartet. Genau vor einem Jahr ging alles los - laufen nach Plan. Da bin ich umgestiegen vom planlosen 3 x die Woche ca. 20 Kilometer in der Fettverbrennung joggen, zum richtigen zielgerichteten Laufen. Während dieser Laufzeit hat sich einiges getan: Marathon, Halbmarathons, diverse 10 Kilometer Läufe. Klar das ich das Trainingsniveau hochgeschraubt habe. Die letztjährige Devise lautete den Marathon knapp unter 4 Stunden zu laufen, also trainierte ich auf 3:30 Stunden um eine 3:45 - 3.50 Zeit zu erreichen. Ich war dann sehr überrascht als ich eine souveräne 3:35 geschafft habe. Dieses Jahr arbeite ich auf eine Zeit zwischen 3:00 und 3.10 hin, somit orientiere ich mich an einem Trainingsplan für eine 3:00 Stunden Zeit. Wie es dann im Endeffekt am 28. März gelingt wird sich zeigen. Klar ist das auf einer Marathondistanz einiges unvorhersehbares passieren kann. Eines steht aber jetzt schon fest: Zu wenig trainiert werde ich dann nicht haben. Mein Plan ist ein 12 Wochen Programm den ich um 3 Wochen stretchen werde, weil ich mit Pausen wie Krankheit, Festtagszeit und Winter ISPO rechnen muss.

Die erste Trainingswoche kommt außer einer Tempoeinheit noch relativ gemächlich daher, lustig wird es in Woche 2 mit dem langen Lauf über 30 Kilometer. Ach ja - die langen, langsamen Läufe am Sonntag - vermisst habe ich sie. Dialog zwischen meiner Freundin und mir "Was machen wir heute?". Darauf ich: "Bei mir steht heute 37 Kilometer auf dem Plan". Sie: "Gut - ich koche und nimm das Licht mit, denn es wird früh dunkel." So werde ich wie ein Cowboy meine Runden durch die Ortenau ziehen. Ohne Colt, Lasso und Ross, dafür mit iPod, Riegel und Pulsmesser. Dieses Jahr gewähre ich ein paar Einblicke in Bild- und Filmform und gebe hier exklusiv bei "soq - das blog" Wasserstandsmeldungen ab.

Thema Silvesterlauf: Da habe ich mich auch entschieden. Ich starte in Schwaibach (zwischen Biberach und Haslach). Thema in meinem letzten Blog: Wer braucht denn sowas? Ja, genau so Leute wie ich.

Bis bald,

Sascha

www.schwaibach-lauf-mit.de

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Der letzte Lauf 2009 - Nikolauslauf in Reichenbach

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Am 28.11. bestritt ich das Grande Saisonfinale meiner ersten Laufsaison. Es war ein Tag des Abschieds und zugleich Neubeginn. Das letzte Mal das ich bei den Startunterlagen Freiburg als Wohnsitz angegeben habe, zukünftig wird da Oberschopfheim stehen. Als ich letztes Jahr begonnen hatte nach Plan zu laufen und mich vom joggen verabschiedete hätte ich nicht gedacht das ich Ende November 2009 noch an einem Wettkampf teilnehme. Geplant war nur der Freiburg-Marathon 2009 und sonst nichts. Die Premiere hätte auch gleich das Ende bedeuten können - aber alles kam anders, denn ich entwickelte Spaß an Laufveranstaltungen. Also kurz vor Adventsbeginn nach Reichenbach zum 10 Kilometer Nikolauslauf. Die Vorbereitung war dieses mal außergewöhnlich, so wollte ich Crosstrainingseinheiten auf dem Bike einbauen. Mein Crosstraining bestand darin Möbel ab- und aufzubauen, Kisten packen, schleppen und streichen (mit Überkopfeinheit). Laufmäßig musste ich auch kürzer treten. Die Voraussetzungen für eine Bestzeit auf die 10 Km waren nicht gegeben, dazu kommt noch der Streckenkurs in Reichenbach der einen Stich und einige Wellen hat. Ich hatte den Kurs vorher nicht belaufen, allerdings kenne ich die Strecke vom Biken, wandern und Hundegassi.

Das gute Wetter hatte dieses Jahr dafür gesorgt das ein Teilnehmerrekord erreicht wurde. Ich hätte mir den Nikolaushelm aufsetzen können und die  2 x 5 Kilometer locker laufen können, allerdings wollte ich das Team soq.de bestmöglich vertreten also ging es darum eine anständige Herzfrequenz zu erreichen und die Strecke so schnell wie aktuell möglich zu bewältigen.

Ist es der Hummel bekannt das sie eigentlich nicht flugfähig ist?

Wahrscheinlich nicht, denn dann würde sie sofort abstürzen. Am selben Tag war ich noch mit unserem Team bei SPEEDZONE in Herbolzheim. SPEEDZONE unterstützt das Team soq.de im Bike-Bereich. Also sind wir bei Dieter zur Vermessung angetreten. Der stellte bei mir gleich fest: „Hm – sehr langer Oberkörper und dazu kurze Beine, ein Sonderfall“. In Reichenbach stellte sich mir dann die Frage: „Wie soll ich mit den kurzen Beinen und dem langen Torso eigentlich gescheit rennen?“ Nach einem Probelauf attestierte ich mir die Fähigkeit zu laufen und ich blendete meine anatomische Abartigkeit aus.

Der Start

Aufgrund der vielen Teilnehmer ging es sehr eng zu. Ich musste den Feldweg hin und wieder verlassen und auf dem Grünstreifen überholen. Die Strecke führte den Läufermob über den Schutterdamm und Wanderweg in Richtung Kuhbach.

Runde 1

Schnell zog sich das Feld etwas auseinander und nach ca. 3 Kilometern war ich absolut auf unter 40 Minuten Kurs. In Lahr, Höhe Hohbergsee, überquerten wir die Schutter (Fluss) und wechselten auf einen Forstweg. Jetzt kam der beschriebene Stich und die Steigungen. Der Forstweg war etwas matschig, behinderte mich aber nicht. Nach den Anstiegen folgte die „Abfahrt“. Hier musste man dann doch aufpassen wegen größerer Steine und dem schmierigen Untergrund. Der Weg war hier schmal und so konnte ich diese „Abfahrt“ nur bedingt schnell runter donnern. Unten angekommen ging es dann über den Radweg Richtung Startpunkt, wo sich ein Großteil der Zuschauer positioniert hatten. Zeitmäßig war ich hier schon knapp über 20 Minuten, also sollte es schwer werden mit der U40 Zeit. Allerdings ging ich mit einem guten Feeling in Runde Zwei.

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Runde 2

Jetzt das Tempo auf der Flachpassage anziehen und dann im Wald halten was geht. Ein paar Läufer sind auf Runde zwei eingebrochen, so überholte ich mit „meiner“ Laufgruppe ein paar Teilnehmer. An den Steigungen habe ich das Tempo angezogen um andere mürbe zu machen. Teilweise ist mir das auch gelungen, so konnte ich ein paar ausgesuchte Teilnehmer hinter mir lassen. Zwischen Kilometer 8 – 9 sagte mir der Blick auf meine Uhr das ich die U40 Zeit heute nur sehr schwer erreichen konnte. Nach dem Gefälle in Richtung Ziel visierte ich den Läufer vor mir an und steigerte das Tempo. Der konnte ebenfalls noch zulegen, deshalb war er noch vor mir im Ziel. Die Zeitnahme stoppte bei mir 40:48 Minuten. Ist jetzt für mich keine Jubelzeit, aber okay. Mehr war an diesem Tag auf dieser Strecke nicht für mich drin. Ein 172 Puls im Durchschnitt und ein 182 Maximalpuls zeigt das ich in meinen Bereichen unterwegs war. Platz 55 in einem gut besetzten Feld und Platz 7 in der Altersklasse kamen für mich raus.

Bei den Männern holte sich Christian Atz (LG Neckar Enz) in 33:21 Minuten den Sieg und bei den Frauen gewann Verena Utz (Laufarena-Ortenau Running Team) ungefährdet in 38:43 Minuten.

Sascha_Blaesen_PressegesprächWinterpause

Nein! Diese Woche nehme ich mir eine Auszeit, nächste Woche steige ich dann in das Training für den Freiburg-Marathon 2010 ein. Wettkämpfe gibt es 2009 keine mehr, es sei denn das ich beim Bike & Run teilnehmen muss falls Teamleiter Roland Krams die Läufer ausgehen. Einen Silvesterlauf gibt es noch in Schutterwald. Allerdings, wer braucht eine Laufveranstaltung an Silvester. Wahrscheinlich gerade solche Leute wie ich.


Nikolauslauf 2010 in Reichenbach?


Gehe ich schwer davon aus. Dann werde ich die Strecke trainieren. Diese Woche erstelle ich meinen Laufplan für 2010. Ich werde wohl alle Läufe von 2009 wieder machen + Summe X. Eine zweite Marathondistanz kommt dazu und auf der Halbmarathondistanz werde ich auch mehr machen.

Im Getümmel

Bis denne,
Sascha

www.lg-geroldseck.de

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Commerzbank Frankfurt Marathon - Gilbert Kirwa läuft Weltklasse-Kursbestzeit mit 2:06:14 Stunden

Der Kenianer Gilbert Kirwa hat den 28. Commerzbank Frankfurt Marathon mit einer Rekordzeit von 2:06:14 Stunden gewonnen. Er stellte damit einen neuen Kursrekord auf. Der 23-jährige Kenianer verbesserte dabei den alten Streckenrekord von Robert K. Cheruiyot um über 1 Minute. Bei den Damen kam die Siegerin ebenfalls aus Kenia, Agnes Kiprop gewann am Main in in 2:26:57 Stunden
Commerzbank Frankfurt Marathon 2009
Bei der 28. Auflage des Commerzbank Frankfurt Marathon waren 12.614 Läufer aus 71 Nationen gemeldet, was einen neuen Anmelderekord bedeutete. Über 300.000 Zuschauer säumten die Strecke, bei sonnigem Wetter und 15 Grad Temperatur.
Commerzbank Frankfurt Marathon 2009
Die Entscheidung im Männerrennen fiel bei Kilometer 38. Nachdem sich zunächst der Titelverteidiger Robert K. Cheruiyot nach 28 km aus der großen Spitzengruppe gelöst hatte, gelang es Gilbert Kirwa den Ausreißer wieder einzufangen. Kurz nach der 30-km-Marke waren beide gleichauf, bei 38 km konnte sich Gilbert Kirwa im zweiten Marathon seiner Karriere entscheidend lösen und den in 2:06:14 Stunde gewinnen. Zweiter wurde der kenianische Titelverteidiger Cheruiyot in 2:06:23 Stunden. Rang drei belegte mit William Kiplagat der Trainer von Cheruiyot. Der Kenianer erreichte das Ziel nach 2:07:05 Stunden.
Commerzbank Frankfurt Marathon 2009
Auch bei den Frauen dominierten die Läuferinnen aus Kenia das Geschehen. Agnes Kiprop erreichte das Ziel nach 2:26:57 Stunden vor ihrer Landsfrau Hellen Kimutai in 2:27:50 Stunden. Dritte wurde Karolina Jarzynska (Polen) mit 2:29:10 Stunden.
Weitere Infos:

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TUI Marathon Palma de Mallorca - schönsten Inselmarathon der Welt

7345 Läufer aus 56 Nationen machten die sechste Austragung des TUI Marathon Palma de Mallorca zu einem absoluten Megaevent. Beim schönsten Inselmarathon der Welt gingen 1,348 Marathonteilnehmer an den Start, beim Halbmarathon starteten 2.883 Läufer. Über die Zehn-Kilometer-Distanz liefen und „walkten“ 1.514 Teilnehmer, sowie über 1.600 Kinder liefen schon am Samstag den Unicef Kids Run. Insgesamt gab es einen Zuwachs von über 16% bei den Anmeldungen zu verzeichnen.
 
tui marathon palma de mallorca 2009 - Spanien
 
Dr. Michael Frenzel, Vorstandsvorsitzender der TUI AG, gab vor der imposanten Kulisse der Kathedrale „La Seu“ den Startschuss für den 6.TUI Marathon. Bei Temperaturen um die 15 – 20 Grad, einem kleinen Regenschauer, genossen die Sportler die tolle Streckenführung entlang des Hafens und durch die Altstadt von Palma de Mallorca. Für die Marathonläufer führte die Strecke noch weiter an der der Playa de Palma bis nach El Arenal und wieder zurück bis ins Ziel vor der Kathedrale.
 
tui marathon palma de mallorca 2009 - spanien
 
Als schnellster Marathonläufer ließ Vorjahressieger Miguel Capo Sol-ler aus Spanien alle Konkurrenten hinter sich: Mit 2:30:58 legte er die Siegerzeit vor. Er entschied auch die Balearen-Meisterschaften für sich, die erstmals im Rahmen des TUI Marathon stattgefunden hat. Zweiter wurde der Spanier Manuel Heraz Martinez mit einer Zeit von 2:36:25. Den dritten Platz belegte Anton Wippel aus Österreich (2:37:22). Bei den Frauen lief Jessica Purbrick aus Australien als erste über die Ziellinie. Mit ihrer Zeit von 3:05:27 verwies sie die Luxemburgerin Sandra Huberty (3:07:19) und Ines Schuster aus Deutschland (3:15:06) auf die Plätze zwei und drei.
 
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Der schnellste Halbmarathonläufer mit einer Zeit von 1:11:44 war der Marathon-Weltmeister von 1995, Martín Fiz aus Spanien. Den zweiten Platz belegte der Spanier Toumi Dahmani. Er legte die Strecke in einer Zeit von 1:12:08 zurück. Der dritte Platz ging an Jonathan Harre aus Deutschland mit 1:12:27. Den Frauenwettbewerb entschied Bianca Meyer aus Deutschland mit einer Zeit von 1:23:43 für sich. Hinter ihr erreichten Anita Pichler (1:24:07) aus Österreich und Marga Fullana aus Spanien (1:25:27) die Ziellinie.
 
TUI Marathon Palma de Mallorca 2009 - Spanien
 
Über die 10 Kilometer war in diesem Jahr zu ersten Male Comedian und Erfolgsautor Dr. med. Eckart von Hirschhausen dabei. Er lief für seine Stiftung Humor hilft Heilen“, die Clowns in deutsche Krankenhäuser bringt, um vor allem kleine Patienten aufzumuntern und ihren Lebensmut zu stärken. TUI unterstützt das Engagement des Mediziners mit einer Spende von 10.000 Euro. Weiter lief noch Achim Achilles, Autor der beliebten Laufkolumne bei Spiegel Online über die 10 Kilometer mit. Beide Promiläufer begeisterten die Marathonbesucher bereits im Vorfeld des Laufs mit ihren Auftritten: Dr. med. Eckart von Hirschhausen präsentierte seine neue Bühnenshow „Liebesbeweise“ vor rund 1.600 Zuschauern im Auditorium von Palma. Achim Achilles las aus seinen Büchern und Kolumnen und unterhielt das Publikum mit Anekdoten aus seinem Leben als berühmtester Hobbyläufer Deutschlands.
 
TUI Marathon Palma de Mallorca 2009 - Spanien
 
Mein Fazit: Absolutes Top Ereignis, mit sehr guter Organisation und Rahmenprogramm. Mit Sicherheit gelingt es der Organisation die Anmeldezahlen auch für das Jahr 2010 zu steigern, beim schönsten Inselmarathon der Welt.
 

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Mit der orangenen Welle durch Freiburg

Sportscheck Stadtlauf Freiburg
Wo versteckt sich der soq Läufer?

Sportscheck Stadtlauf 11.10.2009


Die erste Frage die ich mir stellte war: "Wo bleibt Krams?" Ein bisschen Olympia 1980 in Lake Placid kann ja nie schaden. Ich warte nicht auf Jochen Behle sondern auf Roland Krams (Sportlicher Leiter Team soq). Gut, dann bin ich der einzige Vertreter von soq beim 1. Sportscheck Stadtlauf in Freiburg. Noch schnell in das Oranje Dress schlüpfen, warm laufen und dann auf 21,2 km den fliegenden Holländer geben.

Die Strecke

2 x 10,6 km von Betzenhausen, durch den Mooswald, an der Dreisam durch Lehen und zurück nach Betzenhausen in den Seepark.

12:15 Uhr Start

Am Start ging es eng zu und da ich mich etwas weiter hinten platziert hatte musste ich mich auf den ersten 300 Metern durch die Massen tanken. Die orangene Welle rollte zuerst in Richtung Freiburg Flugpatz, wo ich nach ca. einem Kilometer meinen Laufrhythmus gefunden hatte. Wie beim Lauf in Kürzell richtete ich mich zu Beginn des Laufes nicht nach der Herzrate, sondern nach der Geschwindigkeit. Ziel war es die Reisegeschwindigkeit von 14,5 km/h möglichst konstant durchzulaufen. Am Flugplatzgelände vorbei ging es dann in die "grüne Hölle" Mooswald und die erste Brücke über die Granadaallee galt es zu bewältigen. Weiter über Forstwege durch den Mooswald. Nach etwa 5 km kam sowas wie eine Spitzkehre, also abbremsen, rauf auf eine Brücke und über die Autobahn A5. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits zwei Läuferinnen vom vorher gestarteten 10,6 km Lauf eingeholt (puh, gute 50 min für 5 km!). Jetzt nicht abschweifen und weiter laufen. Entlang am Waldesrand trennte mich noch ein Hügel von der ersten Verpflegungsstation bei Kilometer 6. Bis hier lief alles wunderbar und ich hatte schon das Gefühl das ich mich etwas zügeln müsste. Nach der Verpflegungsstation ging es für ca. 3 km auf den Dreisamdamm, was sich als Schlüsselstelle im Rennen entpuppen sollte. Eine leichte aber permanente Steigung und dazu Gegenwind. Ich merkte wie ich langsamer wurde und musste kämpfen um das Tempo hoch zu halten. Das kann ja wohl heiter werden auf Runde 2. Bei 9 km ging es dann runter vom Damm entlang der Paduaallee und ich hatte das Gefühl als hätte ich Ballast abgeworfen. Kurz vor dem Seeparkgelände überholte ich noch eine Gruppe von 5 Läufern. Einer davon rief mir noch hinterher das ja noch eine Runde zu laufen wäre. Ich nahm es zur Kenntniss. Rein in den Start/Zielbereich, Anfeuerung von den hier zahlreichsten Zuschauern + Motivationsgebell von meinem Vierbeiner ging es ab in die zweite Runde.

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Die ersten 3 Kilometer waren fast wie Erholung, denn ich hatte schon wieder den Dreisamdamm im Kopf. Ab Kilometer 14 ist dann ein Läufer (AK 45-50) sehr souverän an mir vorbei gezogen und hatte sich bis auf 20m absetzen können. Ein Blick auf meine Uhr gab mir dann an: Tempo rauf! Also lief ich wieder an ihn heran, überholte ihn und er hängte sich an mich dran. So sind wir dann über die Dreisam gewalzt. Ich bin auf diesem Abschnitt mit der Herzfrequenz bis auf 88% rauf gegangen. Ein Streckenposten rief uns zu: "Super, Platz 19 und 20". Mein Ziel war es jetzt die Top 20 nach hinten abzusichern. Also, habe ich gleich mal Platz 18 anvisiert. Wieder runter von der Dreisam und vorbei an ihm. Auf dem Seeparkgelände konnte ich noch einen weiteren Läufer überholen und kam mit 1:29:07 Std. ins Ziel. Platz 17 in der Gesamtwertung und wieder Platz 3 in meiner Altersklasse - hat heute also wieder alles gepasst. Im Zielbereich ging es dann auf direktem Weg zum Erdinger Stand. Alkoholfreies Weißbier für alle Läufer - prima. Die Zielverpflegung konnte sich wirklich sehen lassen. Im Ziel traf ich dann auch meinen Mitläufer von Runde 2 wieder. Er kam 11 Sekunden nach mir an und bedankte sich für meine Zugarbeit. Wie er sagte hätte er es ohne mich wahrscheinlich nicht über die Dreisam geschafft. Also ein Happy End für alle.

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Fazit


Eine gelungene Premiere. Wie ich gerade erfahren habe findet nächstes Jahr wieder ein Sportscheck Stadtlauf in Freiburg statt. Ich bin wieder dabei und wünsche mir dann ein paar mehr Zuschauer und eine Abgabestelle für das Läufergepäck.

Wo blieb Krams?

Roland verstärkte das soq-Team beim MTB-Rennen in Hecklingen und war da erfolgreich - Gratulation. 

Wie geht es bei mir weiter?

Ich laufe und radle jetzt eine Woche planlos und werde dann das First-Trainingsprinzip bis zum Nikolauslauf in Lahr austesten. Danach stelle ich mich wieder auf die Marathon Distanz um.

www.sportscheck.com/event

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2. Einheitslauf in Kürzell: Mission erfüllt!

Während soq Inhaber Tom Tittmann eine Einheit „Oktoberfest“ in seinen Trainingsplan eingebaut hatte, begab ich mich in das beschauliche Dorf Kürzell wo am 02. Oktober der Kürzeller Einheitslauf stattfand. Angeboten wurden unterschiedliche Distanzen für die kleinen Läufer, Walker, 5 KM und 10 KM. Ich hatte schon vorher in Erfahrung gebracht das es sich hier um eine wirklich flache Strecke handelt, also begab ich mich auf die 10 KM Strecke (2 x 5 KM) damit die 40-Minuten-Marke endlich mal unterboten wird. Die Rahmenbedingungen waren bestens beim Start um 19 Uhr, Temperaturen um die 17° Grad. Die Bedingungen waren für mich dieses mal wichtig, denn ich hatte mit dem Training nach dem Gengenbacher Halbmarathon manchmal Probleme. Ich musste sogar eine Tempoeinheit abbrechen, also holte ich mir Rat von Roland Krams (sportlicher Leiter Team soq). Der hat mir dann geraten die lockeren Läufe kurzfristig raus zu nehmen und lieber mal einen Ruhetag oder Erholungseinheit einzuplanen.

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Gut – um 19 Uhr begab ich mich mit rund 100 Teilnehmern auf die Strecke. Dieses mal habe ich mich entschlossen nach Tempo und nicht nach Herzrate zu laufen. Erstmal 15 KM/H Schnitt laufen und dann gegen Schluß zulegen. Nach knapp 2 Kilometern hat sich das Feld auseinandergezogen. Es ging erstmal aus Kürzell raus, entlang dem Fahrradweg an den Seiten landwirtschaftlich bewirtschaftete Felder. Nach 3 Kilometern war ich voll in Schlagzahl: Zeiten zwichen 3:55 – 4:00 Minuten und ein gutes Laufgefühl. Neben mir war mein Tempozwilling und Lokalmatador Klaus. Beim nächsten Lauf muß ich mir auch ein paar „Fans“ an der Strecke verteilt aufstellen die mich anfeuern. Zusammen mit dem Klaus ging es durch die Straßen von Kürzell Richtung Mehrzweckhalle. Nach der ersten Runde sind wir dann auf 2 weitere Läufer aufgelaufen. Ich hatte bemerkt das ich ein paar Temposchwankungen drinnen hatte, dass natürliche Läufertempo der Gruppe hatte sich gerade so bei 14 KM/H eingependelt. Ich beschloß das Tempo anzuziehen, mit dem Ergebnis das ein Läufer nach hinten wegbrach. Zu dritt wieder hinein nach Kürzell. Am „New-turn“ im Dorf konnte ich die vor mir platzierten Läufer sehen, da könnte heute in der AK was gehen. Etwa 1,5 Kilometer vor dem Ziel bemerkte ich ein leichtes Pfeifgeräusch beim Atmen, beim PKW würde man vielleicht sagen das der Probleme mit den Ventilen hat. Bei Kilometer 9 konnten sich der Klaus und der andere Läufer leicht von mir absetzen. Nach Kilometer 8 hatte ich bei meiner Pulsuhr wieder auf Herzrate umgeschaltet. Jetzt das Rennen einfach mit 88 – 90 Prozent meiner maximalen Herzfrequenz zu Ende laufen, dann passt alles. Es war mittlerer Weile schon ziemlich dunkel geworden, so dass ich nicht mehr auf meine Laufzeit geachtet hatte. Vom Gefühl sollte es eine knappe Angelegenheit werden. Überrascht war ich dann im Ziel 39:30 Minuten, mir wäre fast die „Becker-Faust“ aus dem Arm gewachsen. Allerdings möchte ich in den nächsten Jahren sportlich in der regionalen Läuferszene agieren und nicht durch Feuerreifen springen, mich wild verloben und Kinder in Besenkammern zeugen. Ein normal ausgesprochenes „Ja“ hat dann gereicht.

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Meine Freundin hatte mitgezählt und mir gesagt das ich Zehnter wurde. Also rein in die Mehrzweckhalle Tee trinken, Hefezopf kauen und warten bis die Ergebnisslisten aufgehängt werden. Als ich es dann „Schwarz auf Weiß“ sah, konnte ich mir das Weizenbier nicht mehr verkneifen: Platz 3 in der Klasse M35! Einmal rauf auf die Bühne Urkunde und Pferdesalbe entgegen nehmen, Bier austrinken und dann war ich draußen.

Wie geht es weiter: Am 11. Oktober werde ich beim Halbmarathon in Freiburg meine Laufsaison abschließen. Da sollte nochmal eine anständige Zeit knapp unter 1:30 Stunden rausspringen. Danach geht es in den Radherbst. Ich habe mich entschlossen verschiedene Lauftrainingspläne zu testen um dann am 28.11. am Nikolauslauf der LG Geroldseck teilzunehmen, allerdings ohne Zeitvorgabe und dann folgen die zahlreichen Trainingskilometer für den Freiburg-Marathon. Im Dezember ziehe ich Bilanz im soq-magazin „1 Jahr laufen nach Plan“.

Also bis nächste Woche. Grüße Sascha.

www.sportfreunde-kuerzell.de

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2. Kinzigtallauf - Über Stock und über Stein!

Jo - nach 6 Wochen trainieren oder üben, was sich wie eine komplette Jahreszeit anfühlte, endlich mal wieder ein Wettkampf. Der 10 KM Kinzigtallauf in Haslach am 13.09. kam mir da gerade recht. Ziel war es vor dem Halbmarathon in Gengenbach noch einmal eine gute Zeit über die Kurzdistanz zu laufen, um meinen aktuellen Leistungsstand zu erfahren. Extra für diesen Lauf habe ich mich in meine schicke neue Laufbekleidung von Odlo geschält und mich in besagtes Tal begeben. Auf dem Marktplatz von Haslach angekommen (Start/Ziel) noch schnell die Startnummer besorgt und ab ins Läufergetümmel. Die Strecke war mir vollkommen unbekannt, wichtig war nur nach den letzten beiden Wettläufen das es sich hier um eine vermessene 10 Kilometer-Strecke handelte. Mein Ziel war es bei flacher Strecke unter 40 Minuten zu laufen. Gut - nach der Streckenvorstellung wusste ich das da Hügel kommen. Egal - Sonnenschein, 20 Grad, eine stattliche Anzahl Läufer, ein riesen Läuferbuffet und ich habe mich gut gefühlt. Pünktlich um 16 Uhr war loslaufen angesagt. Während Kilometer 1 fühlte ich mich garnicht mehr so gut, das Gefühl mag ich mal mit "Kaugummi-Beinen" beschreiben. Als ich noch grübelte was da los ist stoppte mein Distanzmesser bei 3:34 Minuten, also alles im Lack. Aus Haslach raus verlief die Strecke entlang von einem Radweg. Nach dem unrunden Beginn nahm ich mir hier die Zeit um mich so bis Kilometer 3 einzupegeln. An Kilometer 3 befand sich dann Wasserstelle 1. Der Trinkvorgang war dann wieder äußerst unrund, darüber nachdenken konnte ich nicht. Jetzt kam ein steigender Schotterweg und mit Ponygeleit ging es ab in den Wald. Dieser Part hatte es in sich. Wurzlige, steile Wanderwege vorderten das Trailrunning Maniac in mir heraus. Einige Läufer wurden zu Gehern, ich vernahm Atemgeräusche irgendwo zwischen Porno und Notaufnahme. Mein Hintermann war gerade dabei sich den Vogel abzuschiessen (ab Kilometer 5 sollte er verstummen). Raus aus dem Wald über Schotterwege und Matten ging es auf und ab.


Thema Schuhwahl: Meine Saucony A2 waren für solch ein Geläuf die falsche Wahl. In einer Wasserablauföffnung auf der Sohle merkte ich so ab Kilometer 5 ein stechen, dieser Kieselstein wird mich bis ins Ziel begleiten. Aber, der Badener kennt kein Schmerz.

Thema Anfeuerung: Auf diesem Streckenabschnitt machte mich ein Lokalmatador fast kirre. Die Leute haben ihn gepuscht als ich mich schon fast damit zufrieden gab ihn ziehen zu lassen und nicht in den 180er Pulsbereich zu gehen war mit einem "Scheiße" sein schneller Lauf vorbei. Ein Krampf ließ ihn zum Geher mutieren. Meine Anfeuerung "ned motze laufe" half ihm wohl auch nicht mehr.

Bei Kilometer 6 kreuzte dann die Strecke und mir kamen die schnelleren Läufer entgegen. Konnte mich also ab Kilometer 7 auf eine abfallende Strecke freuen (immerhin heißt die Region Kinzigtal und nicht Kinzigberg). Zeitmäßig war ich bis auf einen Ausreißer mit 4:20 Minuten im Plan. An Kilometer 7 war dann Wendepunkt und Wasserstelle 2. Hier entschied ich mich das ich mir einen Becher Wasser über den Kopf schütte und die letzten 3 Kilometer mit ruinierter Frisur bestreite, egal wie die Fotos werden. Ab Kilometer 8 war mir klar das es heute mit den 40 Minuten eine enge Kiste wird - also nochmal zulegen. Zusammen mit ca. 5 Läufern ging es in Richtung Haslach. 3:54 nach Kilometer 8, vorbei an meinem Anhang und weiter in Richtung Altstadt. Auf der Pflastersteinrunde lag ich auf Platz 2 meiner Laufgruppe, den ersten konnte ich nicht mehr einholen, jedoch werde ich es nicht zulassen auf der Zielgeraden noch überholt zu werden. Zieleinlauf: Die letzten 1000 Meter in 3:45 Minuten, meine offizielle Endzeit: 40:10 Minuten, Platz 33, Platz 6 in meiner AK. Leider keine 39 vorne dran, allerdings ein super Lauf. Blutblase inklusive!

Wie ist die Zeit zu bewerten?

Wenn ich meinen ersten 10er als Vergleich nehme. Ende Juni bin ich in Seelbach auf einfacherer Strecke 42:09 Minuten gelaufen, also habe ich mich in guten 2 Monaten um 2 Minuten verbessert. Das spornt mich an, beim nächsten 10er die 40 Minuten zu knacken. Mein Hauptaugenmerk liegt allerdings immer noch auf den längeren Distanzen. Der Halbmarathon am kommenden Wochenende wird mir dann zeigen was Sache ist. Ich habe mit 1:30 Stunden vorgenommen.

www.kinzigtallauf.de

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Drebber Marathon 2009 - Party in Niedersachsen

300 Teilnehmer waren beim Drebber Marathon über die Strecken Marathon, Halbmarathon und 10 Kilometer, sowie Schülerläufen am Start. Den Anfang machten die Schülerläufe am frühen Nachmittag auf Strecken von 500 und 800 Metern. Die mit rund 1000 Einwohner Gemeinde Drebber, die im landschaftlich reizvollem Niedersachsen im Landkreis Diepholz liegt, veranstaltete bereits zum elften Male die Laufveranstaltung. Die Strecke führte auf einer 2,34 Kilometer langen Runde durch den Ortsteil Jacobidrebber. Die Anwohner hatten die Straßen mit Luftballons geschmückt und feuerten die Läufer auf jede Runde frenetisch an. Bis auf einen kleinen Schauer gegen Ende der Veranstaltung, zeigte sich das Wetter mit 20 Grad von seiner besten Seite.

Die 18 Runden über die Marathonstrecke absolvierte Hans Peter Igelbrink von TV Georgsmarienhütte in 2:55:44 Stunden als schnellster Marathonläufer. Zweiter wurde Ralf Uffenbrink vom TUS Wagenfeld in 3:05:08 Stunden, vor Jürgen Bultmann von der LG Nienburg, der in 3:08:01 Stunden über die Linie lief. Bei den Frauen gewann Claudia Weber vom LAZ Rhede in 3:34:50 Stunden, vor Maria Rolfes von der LT Waldschleicher, die 4:10:08 Stunden benötigte.

Beim Halbmarathon siegte Johannes Cleff in 1:27:22 Stunden vor Ingo Beier von den Roadrunners Varel, der 1:32:43 Stunden lief. Dritter wurde, vom Lokalverein TUS Drebber, Gerhard Menzel in 1.40:53 Stunden. Bei den Damen siegte Claudia Wahls von der LT Waldschleicher in 1:33:59 Stunden, vor Angela Welp vom LC Hansa Stuhr in 1:36:17 Stunden. Dritter wurde Gabriele Rost-Brasholz in 1:48:18 Stunden.

Eine Bildergalerie mit über 300 Bildern von der Veranstaltung ist hier abzurufen: >> Bildergalerie Drebber Marathon

Thomas

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Lanzarote Marathon

1000 Teilnehmer aus ganz Europa, waren bei der neunzehnten Auflage des Marathoneventes auf der Vulkaninsel Lanzarote am Start. Der Start über die verschiedenen Streckenlängen fand in Arrecife, der Hauptstadt Lanzarotes, statt. Neben einem Kids Run wurde die Strecken ¼ Marathon, sowie Halbmarathon und Marathon angeboten. Bei Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad führte die Strecke die Läufer an der Strandpromenade und dem Hafen lang. Zwei Wendepunkte auf der 10,5 Kilometer langen Strecke, sorgten für eine gute Abwechslung auf der Strecke, die von den Marathonläufern viermal durchlaufen werden musste. Im Laufe der Veranstaltung schlug das Wetter ein wenig um und die Läufer hatten mit einem kräftigen Wind zu kämpfen. Im Ziel wurde alle Läufer vom Rennleiter Kenneth Gasque mit Handschlag empfangen und konnte sich über eine gelungene Veranstaltung freuen.
 

Lanzarote Marathon


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In der Marathonwertung musste sich der Vorjahressieger Stewart Macdonald aus Großbritannien in 2:29:21 Stunden dem Spanier José Antonio Requejo Santos um über 5 Minuten geschlagen geben. Der Spanier konnte sich den Gesamtsieg in 2:24:06 Stunden sichern. Bei den Damen war Jayne Taylor aus Großbritannien in 3.10:21 Stunden vor den beiden Finninnen Marja Holopainen in 03:13:04 und Ritva Karppinen in 03:24:55 Stunden erfolgreich. In der Halbmarathonwertung waren bei den Männern gleich drei Spanier auf dem Siegerpodest. Dailos Garcia Pombrol konnte mit 9 Sekunden Vorsprung in 01:12:21 Stunden vor seinem Landsmann Jose Maria Fernandez Atienza gewinnen. Bei den Frauen kam die Siegerin Hasna Bahom in 01:20:52 Stunden ebenfalls aus Spanien, vor der Britin Anna Critchlow, die in 01:21:09 Stunden den zweiten Platz belegte.
Ein Video von mir ist bei iTunes zu sehen sein: Link iTunes oder auch auf YouTube
Grüße Thomas

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polar
 
 
 
 

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