Erfolgreiche Premiere des Freiburger Schlossbergbike-Rennens

Am vergangenen Freitag nutzten Andrea und ich die Premiere des Freiburger Schlossbergbike-Rennens als letzte schnelle Trainingseinheit vor der am 15. August beginnenden Transschwarzwald. Unser Ziel war es, auf der für uns kurzen Strecke unter Wettkampfbedingungen die letzten Trainingsreize zu setzen. Auf einer rund 22 km langen Strecke ging es vom Feiburger Schlossberg (Kanonenplatz) auf den Roßkopf und wieder zurück. Insgesamt mussten dabei ca. 550 Hm überwunden werden.
947efb5d-3b8f-b232-205f-8c7a650a1035 800x533
Zusammen mit Roland, der ebenfallst mit Markus Bär und unserem Gastfahrer Beatus Dietsche mit am Start war, fuhren wir auf dem Dreisamradweg zum Rennen. Am Kanonenplatz angekommen, trafen wir viele bekannte Gesichter. Andrea und ich fuhren uns nach dem Abholen der Startnummern nochmals etwas warm. So konnten wir uns auch gleich einen Überblick über die ersten paar Meter der Strecke verschaffen. Um Punkt 18.00 Uhr ging es dann los. Die in Freiburg lebende Mountainbikeikone Pia Sundstedt gab den Startschuss ab. Und los ging es. Ich versuchte mich im vorderen Teil des Feldes zu halten, was mir bis zum Anstieg zum Roßkopf auch sehr gut gelang. Mein Puls war da aber schon jenseits der 190, so dass ich Markus, Roland und Beatus ziehen lassen musste. Aber Roland blieb dabei immer in meiner Sichtweite. Schließlich wurde ich dann auch noch von Alexandra Engen, der frischgebackenen U 23 Weltmeisterin vom Rothaus-Cube-Team überholt. Ihr gelang, was mir leider verwehrt blieb, sie schloss auf die Gruppe von Roland auf. Ich kämpfte mich immer ein paar Meter dahinter alleine ab. Auf dem Gipfel des Roßkopf gab ich dann nochmals alles, da nun eine Abfahrt bevor stand, und so konnte ich schließlich auf Alexandra Engen aufschließen. Doch die Gruppe mit Roland war leider schon auf und davon. In der Abfahrt konnte ich dann die Qualität unseres BMC Team Elite 01 voll ausspielen und wieder etwas auf Roland aufschließen. Schließlich ging es aber wieder flacher und teils bergauf zurück Richtung Kanonenplatz. Da vorne in der Gruppe gut zusammen gearbeitet wurde, gelang es mir nicht mehr diese einzuholen. In 52.31 min kam ich dann schließlich ins Ziel. Leider war das Rennen da schon vorbei. Ich wäre am liebsten noch eine oder zwei Runden weiter gefahren. Mit Durchschnittspuls 187 war ich aber mit meiner Leistung als Gesamt 19. zufrieden. Es hat sich halt wieder mal gezeigt, dass die kurzen Strecken noch nicht ganz mein Ding sind.
 
 
Andrea ging das Rennen sehr mutig an. Sie setzte sich vom Start weg auch im vorderen Feld fest. Auf der Auffahrt zum Roßkopf konnte sie dann ihre Stärke am Berg ausspielen und eine kleine Lücke zu ihren Verfolgerinnen herausfahren. Auf der anschließenden Abfahrt konnte sie diese dann sogar noch vergrößern. Im Gegensatz zum Bergrennen in Steinach hatte sie auch keinen Einbruch und konnte das hohe Tempo weiter halten. In 58.49 min fuhr sie Freudestrahlend als Gesamt 2. ins Ziel und durfte daher auch wieder auf dem Podest stehen. 68da4b42-6a1d-2106-d449-2c67e1ff395a 800x533
 
Dies war auch mir diesesmal nicht vergönnt, denn zusammen mit den anderen soq.de endurance Teamfahrern kamen wir in der Manschaftswertung auf den 1. Platz. 
 
Andrea und ich haben nun die Vorbereitung für die Transschwarzwald so gut wie abgeschlossen. Jetzt werden wir uns etwas erholen um dann ausgeruht ins nächste Rennen zu gehen.
 
Bis dann
 
Andrea und Sven

mehr...

Wasserstandsmeldung

Schon lange habe ich von mir nichts mehr hören lassen. Dies hatte leider auch seine Gründe. Vor einigen Wochen hatte ich mit einem starken grippalen Infekt zu kämpfen, der mich völlig aus der Bahn geworfen hat. Kurz vor dem Ultra-Bike-Marathon in Kirchzarten war ich dann wieder gesund aber eben nur gesund und leider nicht fit. Hinzu kam noch, dass ich mich mit unserem Sportlichen Leiter beim Intervalltraining auf dem Rad auf die Fre..... gelegt hatte und auch hier meine Blessürchen davon getragen habe. So war für mich die ersten Saisonhälfte eigentlich schon abgeschlossen. Frammersbach hat mir dann doch wieder etwas Aufwind gegeben und zeigte mir, dass das Wintertraining doch nicht für die Katz war. Nun bereite ich mich ganz in Ruhe auf die zweite Saisonhälfte im September/Oktober vor. Vorerst wird wieder an der Grundlagenausdauer gearbeitet, was in unserem Team riesen Spaß macht. Hier werden Dank Andrea, Sven und Sebi die Stunden zu Minuten! So wie es aussieht werde ich wohl noch ein zwei Rennen verschiedener Art einstreuen um immer mal wieder meine Formkurve zu überprüfen, aber in Furtwangen möchte ich dann wieder angreifen um zur DM Marathon Ende Sebtember top fit zu sein.
 
Also in diesem Sinne, haut Alle rein, denn ich machs auch!
 
Euer Markus.

mehr...

Spessart Bike Marathon

BMCVergangenen Freitag machten sich Markus und ich bei herrlichem Wetter Abends nach der Arbeit auf den Weg nach Frammersbach. Nach einigen Stunden Fahrt nahmen uns dort bereits Andrea und Sven in Empfang. Sie hatten bereits eine leckere Biker-Mahlzeit gezaubert, um die Kohlenhydratspeicher zu füllen. Am nächsten Morgen ging es dann hinab ins Ortszentrum zum Festgelände, wo natürlich zuerst der BMC Stand besucht wurde. Unmittelbar nach der Startnummernabholung meldeten wir uns für das am Nachmittag stattfindende Teamrace (4*4km) an, als Vorbelastung für den Marathon am Sonntag, und überbrückten die Zeit mit Relaxen in der kühlen Wohnung.
 
 

Gegen 15 Uhr und in der glühenden Mittagshitze besichtigten wir die Strecke und stellten schnell fest, dass der Rundkurs extrem schnell und dazu noch ruppig ist, was selbst die Flachstücke zu einer sehr anstrengenden Angelegenheit machten. Kurz vor dem Start wussten wir auch, wieso das Feld so hochkarätig besetzt war; es war der 1. Teil der Hochschulmeisterschaft. Sven hielt sich dann in den Top 5 und nach einer ebenso starken Runde von Andrea war ich als 3. an der Reihe. Glücklicherweise lief es deutlich besser als beim Einrollen und der immer noch blaue Oberschenkel schmerzte nicht mehr, die Wellen wurden dank hoher Geschwindigkeit teilweise "überflogen" und ich übergab als 5. an Markus, was auch gleichzeitig der endgültigen Platzierung entsprach. 

Frammersbach 2010Sonntags war es dann soweit, ich Stand im Startblock meines ersten MTB-Marathon über die Langstrecke und das auf welligem Terrain, das mir eigentlich liegen sollte, und tausenden Gedanken im Kopf (wie schnell gehe ich an, was erwartet mich…). Mit hohem Tempo ging es dann ortsauswärts einen ersten Teeranstieg hoch, wo ich mich einer Grupppe anschloss, der Andrea mit geringem Abstand zunächst folgte. Kurze Zeit später ging es bereits wieder über den ersten herrlichen Trail bergab, gefolgt von einer Passage auf einem Waldweg, dessen Untergrund aufgrund der Staubwolken nicht mehr zu sehen war.
Ich konnte mich dann auch in einer super Gruppe festsetzen, um im Windschatten möglichst Kraft zu sparen, da es auf der Strecke dank permanentem auf und ab kaum Erholungspassagen gibt. Die immer wieder vorhandenen Singletrailpassagen sorgten für viel Spaß; forderten allerdings das Material nicht unerheblich, da der Untergrund hier extrem ruppig (Wurzeln, Felsen, etc.) war, was auch die etlichen Trinkflaschen auf sämtlichen Trails bestätigten. Doch dank unserem hervorragenden BMC-Teambike konnten auch diese Passagen sehr entspannt gemeistert werden.
Die erste Runde lief extrem gut, doch nach knapp 4h wurden die Beine langsam schwerer und mein Magen weigerte sich, Trinken und auch Essen aufzunehmen. An einem langen Teeranstieg war es dann soweit, ich war auf dem Tiefpunkt und Andrea flog geradezu an mir vorbei. Dank gegenseitiger Motivation und Wasser, anstatt Iso, und Bananen an den folgenden beiden Verpflegungsstationen bekam ich den Magen wieder halbwegs in Griff und die Motivation und der Spaß kamen auch wieder zurück.
Auf den letzten ca. 25km lief es dann langsam wieder besser und ich wechselte mich mit einem Mitstreiter regelmäßig in der Führung ab. Ab der letzten  Verpflegungsstation Leistungswerte Frammersbachmachten wir dann noch einmal Tempo, soweit man noch davon sprechen konnte. Die Zeit verging wie im Fluge und wir standen schon mitten im steilsten Anstieg der Strecke, dem legendären Grabig. Noch ein paar Teilnehmer überholt, meldete sich dann kurz vor dem höchsten Punkt der Oberschenkel...er hatte sich auch lange genug zurückgehalten…Dank des Teamwettbewerbs am Vortag kannte ich die folgende Abfahrt bestens und es ging mit hohem Tempo dem Ziel entgegen. Nach 6:01h war ich dann endlich im Ziel und ich wusste, warum ich bisher die Mittelstrecke gefahren bin;-) Aber jetzt, mit etwas Abstand, hat es trotz der Quälerei Spaß gemacht, mein Ziel möglichst mit Andrea mithalten zu können und unter 6h zu fahren, habe ich zwar knapp verfehlt, bin aber mit dem Ergebnis trotzdem zufrieden. So und jetzt heißt es wieder Beine hochlegen. Gruß Sebastian

mehr...

Brückentag mit einer tollen soq.de - Endurance Team Tour überbrückt

DSCN2928
Heute starteten wir Sebastian, Andrea und Sven bei wunderschönem Sonnenschein zu unserer geplanten Schwarzwald Ausfahrt über Schauinsland- Wiedener Eck- Belchen -Knöpflesbrunnen Schauinsland. So sind wir drei gemütlich von Eichstetten an der Dreisam Richtung Freiburg eingerollt. Vom Sternwaldeck ging es über die breite Forstautobahn den Schauinsland hoch. Eigentlich sollte es ein gemütliches Tempo werden, doch unser Racer Sven meinte schon beim losfahren es wird nur gemütlich gefahren wenn wir niemand sehen... Super natürlich waren wir nicht die einzigen heute, die den Brückentag mit biken überbrückten. Und so kam es wie es kommen musste und Sven nahm gleich die Verfolgung auf als ein Biker in Sichtweite war an der langen Rampe nach dem Kappler Tal. Er kann es halt nicht lassen... Oben auf dem Schauinsland angekommen haben wir erst mal die herrliche Aussicht genossen und eine Vesperpause gemacht. Begleitet von schönen freien Ausblicken in die Rheinebene und das Markgräflerland rollten wir Richtung Wiedener Eck auf der Westweg Route. Es folgte eine flowige Trailabfahrt ans Wiedener Eck. Dann folgten wir weiter der Westwegroute Richtung Belchen. Ein längerer aufsteigender Single- Wurzeltrail führte uns weiter hinauf.
Die letzten Kilometer Richtung Belchen fuhren wir auf der asphaltierten Straße, da die schmalen Wege die nach oben führen für Biker gesperrt sind-Naturschutzgebiet. Aber die Aussicht vom Belchen entschädigte für die vernichteten Kilometer auf dem Asphalt. DSCN2938Was jetzt folgte war das Highlight des heutigen Tages. Die Abfahrt Richtung Schönau entlang der blauen Raute. Ein flowiger Singletrail mit verblockten Abschnitten. So was lässt jedes Bikerherz höher schlagen. War fast wie Freeriden als wir inmitten von kleinen Tannenbäumen, vielen losen Holzästen und großen Felsbrocken die steile Abfahrt (32%) nahmen. Von Schönau aus radelten wir auf dem Radweg nach Utzenfeld Richtung Knöpflesbrunnen. Leider war der Weg nicht fahrbar da Bäume gefällt wurden und somit war der Weg auch nicht begehbar. Doch was war das denn? Auf dem weg Richtung Todtnau entdeckten wir eine mächtige Rampe und hofften, dass sie uns an den Knöpflesbrunnen führt. Doch leider Fehlanzeige. Die vielversprechende Rampe erwies sich als Sackgasse-hätte auch auf dem Mond enden können so lange wie sie war. Also beschlossen wir nach Todtnau zu fahren, doch wir entdeckten wieder ein Richtungsschild zum Knöpflesbrunnen. Unsere geplante Tour war gerettet. Wieder folgte eine „Mondrampe“   doch diese war viel länger und steiler (25 %) als die erste. Die letzten 200m waren absolut nicht mehr fahrbar und schwierig zu laufen. Endlich erreichten wir, wenn auch auf Umwegen, den Knöpflesbruunen. Das Schlimmste war geschafft. Die Route verlief zwar noch leicht ansteigend auf abwechslungsreichen Waldwegen. zurück zur Halde, aber im Vergleich zu den bewältigten Höhenmetern nicht mehr so anstrengend. Nach einer kurzen Schlauchwechselpause gings ab Richtung Rollerstrecke hinunter nach Freiburg. Unseren Flüssigkeitsverlust haben wir im Ufercafe an der Dreisam ausgeglichen. Jetzt sind wir bald fit für unsere nächsten Rennen.
 
LG Andrea, Sven und Sebastian

mehr...

Der Winter ist zurück

Schneetour auf dem BurgenwegHeute morgen traute ich meinen Augen nicht. Es war alles weiß und es herrschte ein regelrechter Schneesturm. Und das nach dem es die vergangenen Tage so herrliches Wetter hatte und auch relativ warm war. Nach reichlichen Überlegungen, ob ich mich bei dem Wetter wirklich rauswagen soll. Heute Mittag entschied ich mich dann doch, erstaunlicherweise während draußen ein heftiger Graupelschauer niederging, dick eingepackt auf s Bike zu sitzen. 
Bereits auf dem ersten Hügel zeigte es sich, dass es genau die richtige Entscheidung war. Bei strahlendem Sonnenschein ging es auf bereits wieder nahezu schneefreien Waldwegen weiter aufwärts mit dem Ziel den Burgenweg zu fahren. Endlich auf dem Trail angekommen, stelle ich mit erstaunen fest, dass ich wohl nicht der einzige war, der diesen Weg als Ziel hatte. Allerdings waren es keine Bikespuren, sondern Fußabdrücke die auch schnurstracks auf einen überdimensionalen Schneeball mitten im Wald zuliefen.
 
Schneetour auf dem BurgenwegDie knapp 5cm Schnee sorgten dafür, dass der Heimtrail doch noch zu einer spannenden Angelegenheit mit hohem Suchfaktor führte. Und der Überraschungseffekt ist auch deutlich höher, wenn der Reifen plötzlich macht was er will, weil man über einen verdeckten Ast oder ein Schlammloch gerollt ist. 
Kurz vor dem Wendepunkt Eichbergturm, war dann auch eine kurze Tragepassage angesagt. Da das Sturmtief am vergangenen Wochenende etliche Bäume quer über den Weg verteilt hatte. Auf dem Heimweg zeigte sich dann auch Frau Holle wieder von ihrer unangenehmen Seite, was sich in riesigen Schneeflocken zeigte, die das Bike und mich zu einem Schneemann verwandelten. So war ich dann doch froh, nach ca. 1,5h wieder zu Hause in der warmen Stube angekommen zu sein. Mein Fazit, wer bei dem Wetter wirklich drin am warmen Kachelofen sitzen bleibt, verpasst das Beste;-) Gruß Sebastian


 

mehr...

Ab in den Süden

DSCN2148Vergangenen Samstag ging es früh morgens los, ab in die Toskana. Nach knapp 8 Stunden Fahrt kamen wir endlich in Massa Vecchia an. Vielen Dank nochmals an Sven, der uns auf dem Hin und Rückweg perfekt chauffiert hat, auch wenn das Auto mal nicht so richtig wollte...

Um die Beine zu lockern und auf die kommenden Tage einzustellen, ging es bei angenehmen Temperaturen auf eine kleine Einrollrunde um Massa.
An den darauf folgenden beiden Tagen standen jeweils Grundlageneinheiten an. Diese führten uns über einsame Seitenstraßen und etliche Wellen stets in Richtung Meer. Da dort zum einen die Temperaturen noch etwas angenehmer waren und auch die Gefahr, doch nass zu werden, gegen Null ging.
 
Am 4. Tag stand dann die erste richtig bergige Etappe an. Um den Körper an den gleichmäßig ansteigenden Auffahrten auch mal richtig zu fordern standen an den 2. Bergen einige Intervalle an, die ich zusammen mit Andrea und Sven absolvierte. Nach knapp über 100km und bereits 1300hm schlossen die beiden dann noch eine extra Schleife an. Ich machte mich mit den restlichen 3 Fahrern vom MTB Südbaden auf den Heimweg. Nach einem kurzen Blick auf die Uhr stellten wir mit erschrecken fest, dass wir eigentlich schon wieder zurück sein mussten, um den Abendtermin wahrzunehmen. So stand dann ein um die 30km langes und welliges Tempofahren an, bei dem ich auch keinen Windschatten mehr genießen konnte. Somit kamen wir dann auf knapp 140km und 1500hm und konnten es kaum erwarten, nach dem kurzen Zwischentermin das leckere italienische Abendessen zu genießen.

Tags darauf war dann ein Ruhetag angesagt. Dieser nutzte ich, um hoch zur herrlichen Altstadt von Massa Marittima zu laufen und dort bei strahlendem Sonnenschein auf dem Dorfplatz mit dem Rest die Beine hängen zu lassen. Leider konnte die geplante Freerideeinheit aufgrund der vor unserer Ankunft gefallen Regenmengen nicht durchgeführt werden, weshalb ich mich am Nachmittag noch zu einer kleinen Runde auf der Straße entschloss.

Am darauffolgenden Tag stand dann eine Fahrt ins bergige Hinterland an. Nach einer kleineren Einrollrunde ging es in den Anstieg nach Monterotondo. Dieser windet sich mit angenehmer Steigung hinauf in diesen kleinen verschlafenen Ort, umsäumt von mehreren Quellen, aus denen Dampf schoss und einen leicht schwefeligen Geruch hinterließ.  Die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite und so konnte dieser Anstieg zum ersten Malin diesem Jahr in kurzer Hose und kurzem Trikot gemeistert werden. Endlich wieder frische Luft um die Waden und Arme:-) Da es dann auf knapp 700m doch etwas frischer als erwartet war, surften wir über herrliche Abfahrten möglichst schnell wieder der Wärme im Tal entgegen.

Am letzten Trainingstag standen dann auch wieder einige Höhenmeter auf dem Programm. Doch leider ging an diesem Tag ein sehr starker Wind, der zwar auf den Auffahrten nicht störte, die eigentlich herrlichen Abfahrten und Flachstücke jedoch zu einer äußerst anstrengenden Angelegenheit machte. Insgesamt kamen ich somit auf knapp über 600km und 6500hm.

Da ich das bisherige Wintertraining nahezu ausschließlich auf Skiern oder Laufeinheiten verbrachte, war das Trainingslager eine sehr gute Möglichkeit, um micht mit unserem neuen Teambike, dem BMC Team Elite vertraut zu machen. Bereits auf den ersten Kilometern fühlte ich mich richtig wohl und hatte das Gefühl, schon ewig damit unterwegs zu sein. Das Fahrgefühl, die Sitzposition und auch die Beschleunigung, ist egal ob mehr oder weniger schnellen Einheiten auf der Straße oder auf Trails einfach nur genial und nicht zu toppen.

Viele Grüße Sebastian


mehr...

Spuren im Schnee

Vergangenen Freitag vor einer Woche pickten mich Andrea, Sven und Markus in Karlsruhe auf und wir machten uns auf den Weg nach Frankfurt. Dort stand bei unserem Partner iq-athletik eine Leistungsdiagnostik auf dem Programm.
Ich war als 3. an der Reihe und saß dann das erste Mal bei höherer Belastung auf unserem neuen Bike. Dieses wurde auf einem Ergometer eingespannt, wodurch ein sehr angenehmes und natürliches Fahrgefühl entstand.

Unterkunft RamsauBereits am Morgen darauf machte ich mich auf den Weg in den Skiurlaub nach Ramsau am Dachstein. Dieser kleine Ort liegt auf einem Hochplateau in der Steiermark in Österreich unterhalb des Dachsteingletschers, wo im Spätsommer etliche Ski-Langlauf-Profis ihr Trainingsprogramm absolvieren.
Nach der Ankunft wurden direkt die Langlaufskier angeschnallt, um den kleinen Ort zu erkunden und auch einen ersten Einblick in das weiträumige Loipennetz von um die 200km zu erhalten. Mitten in der ersten Nacht riß mich dann ein Geräusch, das sich nach einer Abrissbirne anhörte, aus dem Schlaf. Ein Blick aus dem Fenster zeigte, dass es sich dabei um den Räumdienst handelte, der die Straßen freimachte. Nur einen Augenblick später fuhr dann noch die Pistenwalze vorbei, die die direkt vor dem Haus vorbeilaufende Loipe wieder in einen top Zustand brachte.
 
 Umgebung Ramsau
Die ersten 3 Tage verbrachte ich zusammen mit meinem Bruder auf den Abfahrtskiern, um die etlichen Pisten in der Gegend zu meistern. So verbrachten wir die kommenden Tage bei herrlichem Pulverschnee und Sonnenschein oberhalb der Nebelwand im Tal auf den nahezu leeren Pisten der Planai im benachbarten Schladming. Nahezu direkt unter der Seilbahn verläuft übrigens im Sommer eine Downhillpiste, die es in Sich hat.
 
 

Von Mittwochnachmittag bis Freitag tauschten wir dann die Carving-Skier gegen die Langlaufskier.  Diese Grundlageneinheiten wurden dann aufgrund der Erkentnisse aus Loipen Ramsaudem Stufentext vom Freitag absolviert. Als erstes Stand dann die 30km Loipe, auf der auch ein jährlicher Volkslauf statt findet, auf dem Programm. Diese Strecke schlängelt sich durch die weitläufige Hochebene und deren Seitentäler. Die nicht immer vorhandene Beschilderung und die endlose Schneelandschaft führte dazu, dass wir nach einiger Zeit komplett die Orientierung verloren. Da die Streckenführung in weiten Teilen anderen Loipen entsprach, musste immer wieder für kleine Schleifen von anderen Loipen abgebogen werden, um nur kurze Zeit später wieder am gleichen Ort herauszukommen. Eventuell sind wir auch einfach nur von der hervorragenden Beschilderung bei uns im Südschwarzwald verwöhnt...
Aufgrund der nicht gerade abwechslungsreichen Streckenführung der zunächst gelaufenen Loipen verbrachte ich die restliche Zeit nur noch auf den beiden schwarzen Loipen in den Seitentälern, wo sich die herrliche und einsame Umgebung, knackige Anstiege und sehr schöne und anspruchsvolle Abfahrten abwechselten.
 
Summa summarum standen am Ende der Woche 120 Grundlagenkilometer in der klassischen Technik und einige in der Freien Technik zu buche.

So und am kommenden Samstag entfliehen Andrea, Sven und ich zusammen mit einigen anderen Bikern der hießigen Schneewelt in wärmere Gefilde. Genauer gesagt nach Massa Marittima in der Toskana, wo uns hoffentlich strahlender Sonnenschein und trockenes Wetter erwarten.
Gruß und bis demnächst Sebastian

mehr...

Der Bär ist los

DSCN2095Letzte Woche war es endlich soweit, die Stunde der Wahrheit. Nichts lässt sich mehr vertuschen, alles wird schadlos aufgedeckt. Wir waren bei unseren Partnern von iq-athletik und liesen unsere Leistung überprüfen. Wir, heißt Andrea Sven Sebastian und Ich. Jeder wollte selbstverständlich sein Bestes geben und sich bloß nicht blamieren. Da mein Training bis jetzt sportartunspezifisch erfolgte, stellte ich nicht so hohe Erwartungen an mich. Aber wenn der "Bär halt mal los gelassen wird", dann gibt er auch richtig Gas. Wie immer am Anfang eines solchen Stufentest war es ein Kindergeburtstag, aber schnell wurde klar, dass es bald in harte Arbeit übergeht. Aber egal, ich war ja genau deswegen hier um fest zu stellen was ich auf dem Kasten habe und was nicht. Nach dem Test war ich mit mir im Reinen, den der Test verlief äusserst erfolgreich für mich und somit setzte ich mich müde und zufrieden ins Auto und ließ mich von Sven und Sebastian wieder nach Hause chauffieren. DSCN2101Klar so gehört  sich das ja auch!!! Merci Jungs. Kurzum, der Ausflug in den Frankfurter Raum hat mir viel Spaß gemacht und lässt bei mir schon eine gewisse Vorfreude, auf die Rennen anstehenden Rennen, aufkommen. Denn mit solch einer Truppe unterwegs zu sein ist einfach Klasse. Jetzt heißt es nur noch das Training richtig zu steuern und dann kann im Sommer ja wirklich nichts mehr schief gehen. Halt, eines sollte vielleicht langsam in unseren Gefilden aufhören, dass ständige schneien. Es ist zwar toll bei solch einem Wetter unterwegs zu sein, aber gefährlich ist es leider auch.
 
Naja mache ich eben das Beste daraus!
 
Bis denne, Euer Markus.

mehr...

Eine wilkommene Abwechslung

Da der Winter Deutschland immer noch fest im Griff hat und überall Schneechaos herrscht, bleibt uns im Moment leider nichts anderes mehr übrig, als zu Hause auf der Rolle zu schwitzen. Ein Training im Freien ist derzeit bei uns leider nicht möglich. Auch Langlauftraining scheiterte an den chaotischen Straßenverhältnissen und unserer Arbeit, die neben dem Training auch noch gemacht werden will. Doch letzte Woche gab es endlich mal Abwechslung in unserem Trainingsalltag. 
 
DSCN2069Am Freitag fuhren wir zusammen mit Markus und Sebastian nach Frankfurt zu iq-athletik. Dort durften wir uns einem Laktatstufentest unterziehen. Ziel eines solchen Tests ist die Ermittlung der aktuellen Ausdauerleistungsfähigkeit anhand der Individuellen-Aneroben-Schwelle sowie der Herzfrequenzen für die einzelnen Trainingsbereiche. Der Test wurde auf dem Cyclus2 Ergometer durchgeführt. Hierbei wird das eigene Rad auf dem Ergometer eingespannt, was den Vorteil hat, dass man den Test in der gewohnten Sitzposition durchführen kann. Bei 100 Watt gings los. Richtig locker war das noch. Doch alle drei Minuten wurde die Wattzahl um 20 erhöht und Blut zur Bestimmung des Laktatwerts entnommen. Spätestens als der Puls gegen 200 ging, begann dann der härtere Teil. DSCN2088
Doch weil alle Teammitglieder da waren, wollte keiner eine Schwäche zeigen und so legte sich jeder richtig ins Zeug. Ja, im Team machts halt doch am meisten Spaß. Vielen Dank nochmal an das Team von iq-athletik für die Ermöglichung dieses Tests.
 
Am Montag sind Andrea, Maurice und ich dann schon um 03.00 Uhr in der Früh Richtung München gestartet. Dort wartete auf uns ein spannender Auftritt auf der ISPO. Für einen führenden Hersteller von Kompressionsbekleidung sollten wir in dessen Outfit jeder ca. 3 Std. Rollentraining absolvieren. Glücklicherweise kamen wir ohne Staus und Verkehrsprobleme pünktlich in München an. Dann wurden wir eingekleidet und Andrea durfte gleich loslegen. Maurice und ich schlenderten derweil über die riesige Messe. Wir wurden erschlagen von der Anzahl von Eindrücken und nach 1 Std. war unser Kopf schon gar nicht mehr aufnahmefähig.
 
Also gings zurück zum Stand um Andrea mit Wasser zu versorgen. DSCN2138Danach war ich dran. Ich kletterte auf meinen Aussichtspunkt und setzte mich auf die Rolle. Von hier oben hatte man ein erhabenes Gefühl und die drei Stunden verflogen fast wie im Flug. Jedenfalls bin ich auf dem Rad noch nie so viel fotografiert worden wie dort. Nachdem noch Maurice dran war, gings wieder Richtung Heimat. Auch diesmal war uns der Wettergott gnädig. Die Straßen waren Schnee- und Eisfrei. So kamen wir todmüde gegen 23.00 Uhr zu Hause an. 
 
DSCN2140
Nächstes Wochenende geht es dann endlich in den Süden ins Trainingslager in die Toskana. Darauf freuen wir uns natürlich schon riesig, denn dort wollen wir die letzte Form für die Cape Epic antrainieren. Das Wetter soll zwar ziemlich durchwachsen werden, aber immer noch besser als Schnee. Wie wir das genau anstellen, erzählen wir euch später an dieser Stelle.
 
 
Bis dann, Hellau Allaff, usw.
 
Sven und Andrea 
 

mehr...

Begegnung der dritten Art

RIMG1087Am Sonntag war es endlich mal wieder so weit. Ich hatte vormittags zwei Stunden Zeit und beschloss am Samstag Abend mein BMC Elite am Kaiserstuhl auszuführen. Sicherlich schon ganz euphorisch von dem wunderschönen Samstag an dem ich aus Zeitgründen gar nicht zum trainieren kam, freute ich mich wie ein kleines Kind auf den nächsten Morgen. Doch wass war das? Dickster Nebel am Morgen beim Frühstück, egal wenn Du schon mal frei bekommst dann halt auch bei diesem Wetter. Zielsicher steuerte ich den Kaiserstuhl hinter meiner Haustüre an. Es wurde immer unheimlicher, der Nebel immer dicker und die Temperaturen wanderten auch gegen Null Grad Celsius. Egal weiter. Beim Aufstieg zur Eichelspitze stellte ich dann fest, dass  in manchen Schattenlöchern auch noch Eis vor zu finden war, sprich die späteren Abfahrten vielleicht etwas vorsichtiger angehen. Endlich, dass erste mal oben angekommen, traute ich meinen Augen kaum. Ich sah nichts, rein gar nichts. Die Abfahrt fuhr ich wie im Blindflug, Sicht vielleicht 30m und das ist bergab im Gelände nicht gerade viel. Naja, bin ja heil unten in der Senke angekommen und da war er wieder der Adrenalinschub - 20m blankes Eis auf dem Weg. Jetzt nur nicht lenken oder bremsen einfach nur rollen lassen, puh geschafft! Danach ging es über einen kleinen Singletrail runter in Richtung Oberbergen. In Oberbergen angekommen ließ ein Blick auf die Uhr erahnen was jetzt anstand. Wettkampf - denn ansonsten ist es nichts mit 11 Uhr zu Hause sein. RIMG1084Also Gas geben, leider wurde der Anstieg hinauf zur Katharinenkapelle immer steiler und meine Kräfte schwand auch immer mehr. Egal da musst Du durch, bist ja gleich oben. Gott sei Dank nahm der Nebel in den höheren Lagen wieder zu, so dass ich nicht alles erkannte. Bergauf manchmal gar nicht so schlecht, wenn man das Ende nicht sieht. Der Polartacho zeigte ständig über 17-18% an Steigung an und enden wollte das Ganze gar nicht. Doch langsam wurde es flacher und ich dachte okay das wars, denn Rest nach Hause kennst Du ja aus dem effeff. Aber was war das, ein leichtes Muhen? Aber hier oben sind doch um diese Jahreszeit keine Kühe. Da schon wieder, aus beiden Seiten drang das Geräusch an meine Ohren und da langsam sah ich Ihre Konturen durch den starken Nebel, ja das sind keine Kühe aber irgendetwas Artverwandtes - Bissons. Puh okay die sind ja zum Glück hinter dem Weidezaun. Aber was ist das? Der Weg endete vor dem Zaun und dahinter zwei junge Bissons die mich lautstark begrüßten. Erst einmal Luft holen und die Lage checken.RIMG1083 Tja nach fünf Minuten hatte sich die Lage nicht unbedingt zu meinen Gunsten gewandelt, aus zwei wurden etwas 12-15 junge Tiere, die selbstverständlcih neugierig auf das frische Fleisch geworden sind. Okay mittlerweile hatte ich die Situation auch begriffen, entweder ich fahre den steilen Anstieg wieder runter und über einen Umweg nach Hause, was bedeuten würde das ich sicherlich 30 Minuten zu spät wäre und dies mein Sohn Yannik mir sicherlich nicht verzeihen wird, oder ich muss irgendwie durch den abgesperrten Übergang hinüber auf die andere Seite der Koppel. Leider zeigten die Tiere nicht jeglichen Sinn sich zu entfernten und so stand ich vor einer schweren Entscheidung. Okay erst einaml Nase putzen (Russische Methode), doch was war das?

 

Das Schnäutzen hat die Tiere völlig erschrecktund sie sprinteten alle wie wild in den Nebel. Hey Krams Deine Chance. Rad über den Koppelzaun gehoben, ab durch das kleine Törchen, Rad geschnappt auf die andere Seite gerannt, Rad über den Zaun und ich wieder durch das zweite Gatter in die Sicherheit. Erst jetzt traute ich mich wieder nach hinten zu schauen -  aber da waren keine Bissons mehr, nur Nebel. Okay jetzt nichts wie heim, Du hast nur noch 12 Minuten. Zum Glück waren bei dem Wetter groß keine Wanderer unterwegs - der Ausdruck "Pistenraudie" wäre hier sicherlich gefallen. Da es zu 90% nur noch bergab ging und mein BMC hervorragend die Spur hielt, schaffte ich es zwei Miunten nach 11 Uhr zu Hause ein zu trudeln. Fertig wie ein Schnitzel aber glücklich wie ein kleines Kind.
 

 

mehr...

polar
 
 
 
 

Angebote im soq shop

CS 500 cad ab 240,00€

Der CS500 ist aus robustem Material gefertigt und sitzt mittels der Dual Lock Radhalterung fest am Lenker.   Radsportler können mit ihm insbesondere durch die Kombination der persönl...
 

Katadyn Replacement Carbon ab 16,32€

 

Beachers Sex on the Beach ab 28,71€

Die bequemen Beachers Zehentrenner sind echte Hingucker Ideal für Strand, Freibad, Urlaub……! Die superleichten Beachers setzen neue Maßstäbe beim Tragekomfort und  haben eine super...
 

WearLink®+ Sender Nike+ ab 58,45€

Diese Innovation ermöglicht - kombiniert mit dem Nike+ SportBand oder dem Nike+ iPod Sport Kit - neben der Anzeige der bisherigen Trainingsparameter Zeit, Distanz, Geschwindigkeit, verbrauchte Kalori...