Erfolgreiche Premiere des Freiburger Schlossbergbike-Rennens
Wasserstandsmeldung
Spessart Bike Marathon
Gegen 15 Uhr und in der glühenden Mittagshitze besichtigten wir die Strecke und stellten schnell fest, dass der Rundkurs extrem schnell und dazu noch ruppig ist, was selbst die Flachstücke zu einer sehr anstrengenden Angelegenheit machten. Kurz vor dem Start wussten wir auch, wieso das Feld so hochkarätig besetzt war; es war der 1. Teil der Hochschulmeisterschaft. Sven hielt sich dann in den Top 5 und nach einer ebenso starken Runde von Andrea war ich als 3. an der Reihe. Glücklicherweise lief es deutlich besser als beim Einrollen und der immer noch blaue Oberschenkel schmerzte nicht mehr, die Wellen wurden dank hoher Geschwindigkeit teilweise "überflogen" und ich übergab als 5. an Markus, was auch gleichzeitig der endgültigen Platzierung entsprach.
Ich konnte mich dann auch in einer super Gruppe festsetzen, um im Windschatten möglichst Kraft zu sparen, da es auf der Strecke dank permanentem auf und ab kaum Erholungspassagen gibt. Die immer wieder vorhandenen Singletrailpassagen sorgten für viel Spaß; forderten allerdings das Material nicht unerheblich, da der Untergrund hier extrem ruppig (Wurzeln, Felsen, etc.) war, was auch die etlichen Trinkflaschen auf sämtlichen Trails bestätigten. Doch dank unserem hervorragenden BMC-Teambike konnten auch diese Passagen sehr entspannt gemeistert werden.
Die erste Runde lief extrem gut, doch nach knapp 4h wurden die Beine langsam schwerer und mein Magen weigerte sich, Trinken und auch Essen aufzunehmen. An einem langen Teeranstieg war es dann soweit, ich war auf dem Tiefpunkt und Andrea flog geradezu an mir vorbei. Dank gegenseitiger Motivation und Wasser, anstatt Iso, und Bananen an den folgenden beiden Verpflegungsstationen bekam ich den Magen wieder halbwegs in Griff und die Motivation und der Spaß kamen auch wieder zurück.
Brückentag mit einer tollen soq.de - Endurance Team Tour überbrückt
Der Winter ist zurück
Ab in den Süden
Um die Beine zu lockern und auf die kommenden Tage einzustellen, ging es bei angenehmen Temperaturen auf eine kleine Einrollrunde um Massa.
An den darauf folgenden beiden Tagen standen jeweils Grundlageneinheiten an. Diese führten uns über einsame Seitenstraßen und etliche Wellen stets in Richtung Meer. Da dort zum einen die Temperaturen noch etwas angenehmer waren und auch die Gefahr, doch nass zu werden, gegen Null ging.
Am 4. Tag stand dann die erste richtig bergige Etappe an. Um den Körper an den gleichmäßig ansteigenden Auffahrten auch mal richtig zu fordern standen an den 2. Bergen einige Intervalle an, die ich zusammen mit Andrea und Sven absolvierte. Nach knapp über 100km und bereits 1300hm schlossen die beiden dann noch eine extra Schleife an. Ich machte mich mit den restlichen 3 Fahrern vom MTB Südbaden auf den Heimweg. Nach einem kurzen Blick auf die Uhr stellten wir mit erschrecken fest, dass wir eigentlich schon wieder zurück sein mussten, um den Abendtermin wahrzunehmen. So stand dann ein um die 30km langes und welliges Tempofahren an, bei dem ich auch keinen Windschatten mehr genießen konnte. Somit kamen wir dann auf knapp 140km und 1500hm und konnten es kaum erwarten, nach dem kurzen Zwischentermin das leckere italienische Abendessen zu genießen.
Tags darauf war dann ein Ruhetag angesagt. Dieser nutzte ich, um hoch zur herrlichen Altstadt von Massa Marittima zu laufen und dort bei strahlendem Sonnenschein auf dem Dorfplatz mit dem Rest die Beine hängen zu lassen. Leider konnte die geplante Freerideeinheit aufgrund der vor unserer Ankunft gefallen Regenmengen nicht durchgeführt werden, weshalb ich mich am Nachmittag noch zu einer kleinen Runde auf der Straße entschloss.
Am darauffolgenden Tag stand dann eine Fahrt ins bergige Hinterland an. Nach einer kleineren Einrollrunde ging es in den Anstieg nach Monterotondo. Dieser windet sich mit angenehmer Steigung hinauf in diesen kleinen verschlafenen Ort, umsäumt von mehreren Quellen, aus denen Dampf schoss und einen leicht schwefeligen Geruch hinterließ. Die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite und so konnte dieser Anstieg zum ersten Malin diesem Jahr in kurzer Hose und kurzem Trikot gemeistert werden. Endlich wieder frische Luft um die Waden und Arme:-) Da es dann auf knapp 700m doch etwas frischer als erwartet war, surften wir über herrliche Abfahrten möglichst schnell wieder der Wärme im Tal entgegen.
Da ich das bisherige Wintertraining nahezu ausschließlich auf Skiern oder Laufeinheiten verbrachte, war das Trainingslager eine sehr gute Möglichkeit, um micht mit unserem neuen Teambike, dem BMC Team Elite vertraut zu machen. Bereits auf den ersten Kilometern fühlte ich mich richtig wohl und hatte das Gefühl, schon ewig damit unterwegs zu sein. Das Fahrgefühl, die Sitzposition und auch die Beschleunigung, ist egal ob mehr oder weniger schnellen Einheiten auf der Straße oder auf Trails einfach nur genial und nicht zu toppen.
Viele Grüße Sebastian
Spuren im Schnee
Der Bär ist los
Eine wilkommene Abwechslung
Begegnung der dritten Art
Das Schnäutzen hat die Tiere völlig erschrecktund sie sprinteten alle wie wild in den Nebel. Hey Krams Deine Chance. Rad über den Koppelzaun gehoben, ab durch das kleine Törchen, Rad geschnappt auf die andere Seite gerannt, Rad über den Zaun und ich wieder durch das zweite Gatter in die Sicherheit. Erst jetzt traute ich mich wieder nach hinten zu schauen - aber da waren keine Bissons mehr, nur Nebel. Okay jetzt nichts wie heim, Du hast nur noch 12 Minuten. Zum Glück waren bei dem Wetter groß keine Wanderer unterwegs - der Ausdruck "Pistenraudie" wäre hier sicherlich gefallen. Da es zu 90% nur noch bergab ging und mein BMC hervorragend die Spur hielt, schaffte ich es zwei Miunten nach 11 Uhr zu Hause ein zu trudeln. Fertig wie ein Schnitzel aber glücklich wie ein kleines Kind.


